Lehrbücher der Zukunft als wesentlicher Bestandteil von Open Educational Resources

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Vortrag an der FU Berlin am 15.06.2011

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Lehrbücher der Zukunft als wesentlicher Bestandteil von Open Educational Resources

  1. 1. Lehrbücher der Zukunft als wesentlicher Bestandteilvon Open Educational Resources (OER) Sandra Schön & Martin Ebner
  2. 2. Trend: E-Books Trend: OER Trend: Socia-Media-MarketingErfahrung aus dem Das LehrbuchLehrbuchprojekt L3T  der Zukunft
  3. 3. Trend: E-Books Trend: OER Trend: Socia-Media-MarketingErfahrung aus dem Das LehrbuchLehrbuchprojekt L3T  der Zukunft
  4. 4. E-Books ... Definition I Das digitale Dokument Inkludiert alle lesbaren und digital vorhandenen Dokumente (Bücher, Zeitung, Journale ...) angeboten von z.B. Bibliothe- ken: • Format vorwiegend .pdf oder ähnliche • Interaktivität: keine oder sehr wenig • Multimedia: wenig, abhängig vom .pdf • Vorteile: universielle Verfügbarkeit, durchsuchbar
  5. 5. E-Books ... Definition II Dokumente für E-Reader und Tablets Dokumente für spezifische Endgeräte (Kindle, Sony E-Reader, iPad, ...): • Format: EPUB, Mobipocket, DjVu, ... • Interaktivität: bei E-Reader wenig, erst mit Tablets hoch • Multimedia: wenig für E-Reader, Tablets möglich • Vorteile: geringer Stromverbrauch, EPUB basiert auf XML
  6. 6. E-Books ... Definition III Dokumente erstellt von Authoring-Software Erstellen von Kursinhalten, die nach didaktischen Gesichts- punkten aufbereitet sind: • Format: HTML, XML, .... „SCORM“ • Interaktivität: hoch, sehr flexibel • Multimedia: hoch • Vorteile: Flexibilität, Kompatibilität, kann in andere Forma- te konvertiert werden
  7. 7. E-Books ... Definition III Dokumente erstellt von Authoring-Software Erstellen von Kursinhalten, die nach didaktischen Gesichts- punkten aufbereitet sind: • oft eingebettet in Lernmanagement-Systeme • User (zumeist Lehrende) erstellen selbst die Inhalte • Viele Möglichkeiten und verschiede Authoring-Software
  8. 8. E-Books Konzept - TU Graz
  9. 9. E-Books - Authoring Software http://ebook.tugraz.at
  10. 10. E-Books - Beispiele
  11. 11. E-Books - Detaillierte Aufstellung
  12. 12. E-Books - One Input - multiple Output • Verschieden Ausgabemöglichkeiten • Button “Get PDF and Mobi/Kindle” ist die Standard- funktion • Button “Get EPUB” als zusätzliche Möglichkeit • Erweiterte Möglichkeiten • Einbettung in die Lernplattform und Online-Verfügbar- keit • Formate • PDF • HTML (auch für die Offline-Version) • E-reader Version 1: EPUB (iPad) • E-reader Version 2: Mobipocket (Kindle, ...) • Mobile Version (iPhone, ...)
  13. 13. Trend: E-Books Trend: OER Trend: Socia-Media-MarketingErfahrung aus dem Das LehrbuchLehrbuchprojekt L3T  der Zukunft
  14. 14. FOR FREE (RE-) USABLE OPEN STANDARDSOpenEducationalResources
  15. 15. TRADITIONAL EDUCATIONAL RESOURCES OPEN EDUCATIONAL RESOURCES
  16. 16. Angestrebte organisationale Veränderungen durch OER in den HochschulenFokus der Implementierung Wandel Einführung neuer Kollaboration mit & Lernansätze und externen Lehrenden Entwicklung Lernkultur und Lernenden (z.B. offenes Lernen) (z.B. Open Innovation) Optimierung Zugang zum Material Public Relations Qualitätssicherung Marketing Existierende Zielgruppen Neue Zielgruppen Ausrichtung der Implementierung
  17. 17. Wertschöpfungskette vonoffenen Bildunsressourcen
  18. 18. • Im Rahmen von Angestelltenverhältnissen • meist (auch) ehrenamtlich • teils in Aussicht auf Autoren-/HerausgeberhonorareTRADITIONAL EDUCATIONAL RESOURCES
  19. 19. • Im Rahmen von Angestelltenverhältnissen• meist (auch) ehrenamtlich• teils in OER-Projekten gezielt gefördert (Hewlett-Packet-Foundation, EC)OPEN EDUCATIONAL RESOURCES
  20. 20. • neue Themen werden i.d.R. von einzelnen entschieden• Herstellung aufwändig und zeitintensiv (→ schneller „veraltet“)• eingeschränkt in der Nutzung (v.a. im Bezug auf die didaktische Gestaltung)TRADITIONAL EDUCATIONAL RESOURCES
  21. 21. • neue Themen durch Nutzer/innen• oft innovativ, kreativ• neue Formate: i.d.R. gerne gesehenOPEN EDUCATIONAL RESOURCES
  22. 22. • Professoren und Mitarbeiter und Kollegen• Zeitplan und Rahmenbedingungen (vom Verlag) vorgegeben• Beiträge von Einzelnen oder kleinen, eingespielten TeamsTRADITIONAL EDUCATIONAL RESOURCES
  23. 23. • oft Arbeit mit Unbekannten• oft kollaboratives Arbeiten (oft Wiki-basiert)• Feedback von Unbekannten• oft Amateure• oft „unfertig“ (Beta-Version)OPEN EDUCATIONAL RESOURCES
  24. 24. • meist von Kolleginnen, Kollegen• manchmal professionelles Lektorat• manchmal (doppel-) blindTRADITIONAL EDUCATIONAL RESOURCES
  25. 25. • Oft nicht „eingebaut“, aber:• Peer Review und Redakteurssysteme• Bewertungssysteme• EmpfehlungssystemeOPEN EDUCATIONAL RESOURCES
  26. 26. • in der Regel durch FachverlageTRADITIONAL EDUCATIONAL RESOURCES
  27. 27. • auch andere Kanäle, z. B. iTunes• oft von Institutionen und Verbänden• oft selbst als PR-Maßnahme gedachtOPEN EDUCATIONAL RESOURCES
  28. 28. • Verkauf der Bücher• Reputationseffekte der Autor/innenTRADITIONAL EDUCATIONAL RESOURCES
  29. 29. • PR-, Werbeeffekte für Autoren und Institutionen• …?OPEN EDUCATIONAL RESOURCES
  30. 30. Trend: E-Books Trend: OER Trend: Socia-Media-MarketingErfahrung aus dem Das LehrbuchLehrbuchprojekt L3T  der Zukunft
  31. 31. User User User User Medienanbieter User User User User User Werbung Medien- User User anbieter User User Medienanbieter User User User User User User TRADITIONELLE WERBUNG IM WERRBEKOMMUNKATION SOCIAL WEBQuelle: http://netzwertig.com/2008/12/18/werbung-das-komplexitaetsproblem-von-social-media-marketing/[2010-08-16]
  32. 32. Vorteile der Social-Media-Aktivitäten für Werbung und PR • Kundenbindung und Kontaktpflege • Die Reichweite Ihrer Message erhöhen • Kundengewinnung durch Empfehlungsmarketing • Die Markenbekanntheit und das Image steigern • Das Ranking in Suchmaschinen verbessern • Mehr Traffic auf Ihre Website bringen • Neue Vertriebskanäle erschließen • Öffentlichkeitsarbeit: Authentisch, schnell und relevant • Werbung ohne Streuverluste? • Feedback: Das Positive an einem negativen Kommentar Quelle: Grabs & Bannour (2011). Follow me! Galileo Computing.
  33. 33. Ausgereifte Social-Media-Marketing-Aktitäten zeichnen sich aus • Existenz einer Zieldefinition • Kontinuierliche Beobachtung und Analyse der Zielgruppen • Analyse und Auswahl von Plattformen und Meinungsmachern • Personell gut ausgestatte Aktionen • Webmonitoring und Analysen der Aktivitäten • Social-Media-Guidelines o.ä. unternehmensweite Initiativen
  34. 34. Trend: E-Books Trend: OER Trend: Socia-Media-MarketingErfahrung aus dem Das LehrbuchLehrbuchprojekt L3T  der Zukunft
  35. 35. Erfahrungen aus dem Projekt„Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“ (l3t.eu)
  36. 36. • überwiegend ehrenamtlich• 2 Initiatoren, 8 P. Kernteam, 115 Autor/innen, 200 Mitwirkende• lt. Nachkalkulation ca. 3.800 h/ 2.000 € Sachkosten• Crowdfunding-Experimente für zukünftige Projekt
  37. 37. • Themensetzung durch Autor/innen und Herausgeber• Viele neue, aktuelle Themen• Viel Freiraum für Neues: offener Call, offenes Review
  38. 38. Quelle: http://youtu.be/SM3HJ_Y3rLc [2011-06-15]Call for Chapters
  39. 39. • Anleitungen• strenger Zeitplan (mit Ende)• Teams mit Unbekannten• Unterschiedlichste Tool
  40. 40. ZUM SCHREIBEN IM TEAM: DIE UNBEKANNTE(N) Quelle: Aus einem vorläufigen internen Bericht der Studentin Karin Redl, die das kollaborative Schreiben bei L3T im Rahmen ihrer Masterarbeit untersucht
  41. 41. • Offenes Review• Kriterienliste• Herausgeberschaft .... insgesamt eher traditionell
  42. 42. • Social-Media-Marketing• schon während der Erstellung• z. B. Facebook-Gruppe, Videos, Verlinkung• Online-FlashMob beim Live-Schalten u.v.m
  43. 43. L3T-Videos Bildersammlung
  44. 44. Quelle: http://youtu.be/SM3HJ_Y3rLc [2011-06-15]„WERBEFILM“
  45. 45. L3T-PRESSEMELDUNGENhttp://l3t.eu/presse
  46. 46. http://l3t.eu/ontourL3T on tour Danke an Martin Böckle!
  47. 47. Quelle: http://youtu.be/FWRRySx0HmU [2011-06-15]http://l3t.eu/ontour
  48. 48. L3T-Webmonitoring Danke an Aldi Alimucaj und Petra Kaltenbeck!
  49. 49. • Reputationseffekte• Erlöse aus Verkauf der Bücher• „Paten“ für Kapitel (Sponsoring)• Kleinspenden (FlattR, Paypal)
  50. 50. Printversionen, erhältlich im Buch-handel oder bei den Verlagen:452 SeitenHardcover, farbigBod on DemandISBN 978-3844204377 – 129 EuroSoftcover, schwarz-weißVerlag: ePubliISBN 978-3842340114 – 69 Euro
  51. 51. ERLÖSMODELL Quelle: to be published in Schön, Ebner & Lienhardt
  52. 52. Trend: E-Books Trend: OER Trend: Socia-Media-MarketingErfahrung aus dem Das LehrbuchLehrbuchprojekt L3T  der Zukunft
  53. 53. Das Lehrbuch der Zukunft bietet ... • neue und mehrere Formate (Print, Online, App, E-Book, ...) an • neue Formen der Interaktion an • neue Entstehungsformen • bzw. verlangt neue Marketingformen • neue Erlösmodelle
  54. 54. Bildung zum Nulltarif, das Service darf etwas kosten
  55. 55. Martin Ebner TU Graz, martin.ebner@l3t.eu Sandra Schön (aka Schaffert) Salzburg Research... verwenden PadManhttp://padman.io/

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