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Kompetenzmanagement in der Pflege
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Kompetenzmanagement in der Pflege

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Workshop am Städtischen Klinikum Karlsruhe, 28. März 2007

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    Kompetenzmanagement in der Pflege Kompetenzmanagement in der Pflege Presentation Transcript

    • Kompetenzmanagement für die Pflege Kompetenzorientierte Personalentwicklung, Königsbach-Stein http://kompetenzen-gestalten.de [email_address]
    • Agenda
      • Einführung
      • Begriffe
      • Konzept
      • Erfahrungen und Schwierigkeiten
    • Kompetenzbegriff
      • Was ist eine Kompetenz?
    • Kompetenzbegriff
      • Erpenbeck
        • Kompetenz = Disposition selbst organisierten Handelns
        • d.h.
          • Kompetenz ist eine Anlage/innere Eigenschaft/Neigung des Einzelnen
          • die ihn dazu befähig, in bestimmten Situationen eigenständig und angemessen zu handeln
      • Kompetenz vs. Performanz
        • Kompetenz ist die innere Anlage
        • Performanz ist das außen beobachtbare
        • => Kompetenzen kann man nicht exakt messen man kann sie nur aus Performanzen erschließen
    • Kompetenzen
      • Kompetenz
        • ein Bündel von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen
        • das relevant für die berufliche Leistung
        • und hinreichend mess- und beobachtbar ist
        • (sowie sich durch PE-Maßnahmen entwickeln lässt)
      • Kompetenzen werden durch Kompetenzniveaus ausdifferenziert
        • Dreyfus & Dreyfus
          • Anfänger, Fortgeschrittener, Kompetent Handelnder, Erfahrener, Experte
        • CEFR (Common European Framework of Reference for Languages - Sprachkompetenzen)
          • A1, A2, B1, B2, C1, C2
    • Kompetenzkatalog
      • Kompetenzkatalog = kontrolliertes Vokabular
        • eindeutige Identifikatoren + inhaltliche Definitionen für Kompetenzen
      • Beziehungen zwischen Kompetenzen
        • Hierarchie- oder Taxonomiebeziehung („ist Unterkompetenz von“)
        • Enthaltenseinsbeziehung („besteht aus Teilkompetenzen“)
        • Ähnlichkeitsbeziehungen
      • bei wohldefinierter Semantik dieser Beziehungen als Ontologie interpretierbar
    • Kompetenzkatalog 3. Umsetzung
    • 2. Konzeption
    • Konzept: Überblick 2. Konzept Krankenhausleitung Pflegedienstleitung Stationsleitung
    • Konzeptebenen
    • Konzept: Überblick 2. Konzept Krankenhausleitung Pflegedienstleitung Stationsleitung
    • Strategische Ebene
    • Anforderungsprofile
      • Legt fest, was ein Mitarbeiter in einem bestimmten Bereich können muss
        • zugeordnet zu einer Rolle, Organisationseinheit, einem Prozess oder einer Prozessaktivität
        • meistens kombinierte Anforderungsprofile pro Stelle
        • Muss-Kriterien: Qualifikationen, Zwangsfortbildungen
        • Soll-Kriterien: Ziele, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erreicht werden sollen
      • Sinnvoll ist es oft, hierarchisch zu strukturieren
        • allgemeine Anforderungen für GKP
        • spezielle Anforderungen für GKP auf der Station xy
          • enthält nur die spezielleren Kompetenzen
      • Pro Station zusätzliche Einschränkungen
        • mindestens 50% sollen Kompetenz xy haben
    • Grobaufbau Anforderungsprofil
      • Rolle (Bezeichnung)
      • Übergeordnetes Profil
      • Anforderungen
        • Qualifikation
          • Ausbildung
          • Weiterbildung
        • Kompetenzen
          • Fachkompetenz
          • Sozialkompetenz
          • IT-Kompetenz
          • Medizintechnische Kompetenz
          • Rechtliche Kompetenz
          • Führungskompetenz
      GKP GKP Innere GKP Onkologie GKP Chirurgie
    • Operative Ebene
    • Kompetenzprofil
      • Kompetenzprofil eines Mitarbeiters (= Ist-Profil)
        • was kann ein Mitarbeiter
        • Problem: Kompetenz kann man nicht unmittelbar erkennen
          • beobachtbar ist nur die Performanz -> indirekte Rückschlüsse
        • Kompetenzindizien (Prüfungen, Beobachtungen, Selbstbewertungen)
    • Einsatzmöglichkeiten
      • Strategische Lückenanalyse und Beschaffungsplanung
      • Externe Bewerberauswahl und interne Stellenbesetzung
      • Projektteamzusammenstellung
      • Wissensmanagementanwendungen, z.B. Gelbe Seiten
      • Personalentwicklung: Bildung und Karriereplanung
    • 4. Erfahrungen & Schwierigkeiten
    • Denken in Kompetenzen
      • Kompetenzerwerb wird oft missverstanden als „Teilnahme an Fortbildungsveranstaltung“
        • damit Anforderungsprofil = Checkliste
        • intensive interaktive Workshops erforderlich, so dass das Kompetenzdenken verinnerlicht wird
      • Vermittlung von offenen(!) Anforderungsprofilen problematisch
        • „ Lücke haben“ wird missverstanden als „nicht geeignet sein“
        • statt: Potential für Kompetenzentwicklung
      4. Erfahrungen
    • Datenschutz/Mitbestimmung
      • Datenschutz
        • Qualifikations-/Kompetenzdaten sind besonders sensible Daten
        • Akzeptanz durch die Mitarbeiter wichtig => es muss klar gemacht werden, wofür (und wofür nicht) die erhobenen Profile genutzt werden
      • Mitbestimmung
        • Kompetenzmanagement fällt unter die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates
        • Betriebsvereinbarung sinnvoll, aber keine abschließenden Regelungen, sondern offen für zukünftige Entwicklungen
        • Kommunikation in allen Phasen wichtig!
      4. Erfahrungen
    • Globale Probleme
      • Unterstützung durch Geschäftsführung erforderlich
        • will man unternehmensweit die vollen Potentiale ausschöpfen, so kann das nur mit starker Unterstützung durch die Geschäftsführung gelingen
      • EDV nötig bei Gesamtumsetzung
        • ohne EDV ist das Verfahren zu „bürokratisch“
        • Papier kostet zuviel Zeit, Auswertungsmöglichkeiten!
        • allerdings: derzeitige Werkzeuge „von der Stange“ nicht optimal
        • man muss wissen, was man für die sinnvolle Umsetzung braucht, und das bei der Software-Einführung umsetzen lassen!
        • Christine Kunzmann Kompetenzorientierte Personalentwicklung Ankerstraße 47 75203 Königsbach-Stein GERMANY
        • www.christine-kunzmann.de [email_address]
      Folien, zusätzliche Informationen & Kontakt