20080716 BPMN – Kurzeinfuehrung

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    20080716 BPMN – Kurzeinfuehrung - Presentation Transcript

    1. BPMN – Kurzeinführung Jakob Freund
      Mi 16.07.2008 - Stuttgart
    2. 1979 Geboren in Berlin
      1998/99 Abitur, Wehrdienst, Australienreise
      2004 Gründung von BPM-Guide.de
      2005 Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH)
      2005 EAI/SOA/BPM Consultant bei Hypoport AG
      2005 BPM-Expertenkreisleiter bei Gesellschaft für Organisation (GfO)
      2006/07 Gastdozent für BPM an FHTW Berlin und PHW Zürich
      2007 Solution Architect bei inubit AG
      2007 Master of Science in Business Computing
      2007 Gründung von BPM-Netzwerk.de
      2008 Geschäftsführer bei camunda services GmbH
      2008 Beirat für BPM-Software bei GfO
      Wer ich bin…
      Vita Jakob Freund
    3. Unser Profil:
      Gegründet: 2008
      Sitz: Berlin
      Mitarbeiter: 4
      Unsere Themen:
      BPM = Business + IT
      Prozessautomatisierung
      SOA, BPEL, XPDL, jBPM
      BPMN
      BPM-Software
      Wer wir sind…
      Vorstellung camunda services GmbH
      Unsere Leistungen:
      Beratung
      Seminare
      Process as a Service (Hosting)
    4. Hintergründe
      BPMN – Kern-Elemente
      BPMN – Erweiterte Elemente
      Stand in D.A.CH.
      Unsere Einschätzung
      Einführung in BPMN
      Agenda
    5. BPM soll die Welten zusammen bringen
      BPM = Business + IT
      Organisationslehre
      Business Process
      Reengineering - BPR
      (Orga-) Geschäftsprozess-
      Management - GPM
      Ablauforganisation
      bis 1990
      1990 - 2000
      ab 2000
      Business
      Business Process Management - BPM
      IT
      ab 2004
      Prozessautomatisierung
      ab 2006
      Human
      Workflow Management
      Serviceorientierte
      Architekturen (SOA)
      ab 2000
      ab 2005
      Dokumenten-Management –
      Systeme – DMS (u.a.)
      Enterprise Appliation Integration –
      EAI
    6. Ein Kerngedanke ist die Top-Down-Gestaltung
      BPM = Business + IT
    7. Das aktuelle naive Wunschdenken
      BPM = Business + IT
      Prozess-
      Strategie
      Prozess-
      entwurf
      Prozess-
      controlling
      KVP
      Business
      Business
      Prozess-
      implementierung
      IT
    8. Der Traum der Magic Process Engine
      BPM = Business + IT
      Modelling
      Monitoring
      Business
      IT
      Magic Process Engine
      EAI / SOA
      Human Workflow
    9. Zwei Welten – Zwei Sprachen
      Motivation für BPMN
      Business
      IT
      Wir müssen mit Hilfe der richtigen KPI unsere Performance messen, um den ROI zu bestimmen!
      Wenn wir alle RMI-Calls durch SOAP-Requests ersetzen, könnt Ihr eure Performance vergessen!
    10. Ein Prozessmodell für das Business
      Motivation für BPMN
      - und die IT?
      Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK)
      „Woran erkenne ich, dass es soweit ist?“
      „Wieso weiß er Bescheid?“
      „Muss ich senden/empfangen? Wie?“
      „Wie ordne ich die Vorgänge zu?“
      „Was soll ich machen, wenn nichts passiert?
      „ Ist dies ein gutes oder schlechtes Ende?“
    11. Ein Prozessmodell für die IT
      Motivation für BPMN
      - und das Business?
      Business Process Execution Language (BPEL)
      <!-- Deklaration eines asynchronen “Hello World” Prozesses -->
      <process name=”HelloWorld” ... >
      <!-- Liste der am Prozess beteiligten Services -->
      <partnerLinks>
      <!-- Nur ein beteiligter Service: Der Dienst-Nutzer -->
      <partnerLink name=”client” partnerLinkType =”HelloWorld” myRole=”HelloWorldProvider” partnerRole=”HelloWorldRequester” />
      </partnerLinks>
      <!-- Liste der (XML-)Dokumente, die im Prozess verwendet werden -->
      <variables>
      <!-- XML-Dokument, das der Dienst-Nutzer beim Aufruf übergibt -->
      <variable name="input" messageType="HelloWorldRequestMessage"/>
      <!-- XML-Dokument, das der Dienst-Nutzer vom Prozess erhält -->
      <variable name="output" messageType="HelloWorldResultMessage"/>
      </variables>
      <!-- Definition der Ablauflogik im Prozess (Aktiviäten) -->
      <sequence>
      <!-- Übergabe-Parameter vom Dienst-Nutzer entgegen nehmen -->
      <receive name="receiveInput" partnerLink="client" portType="tns:HelloWorld" operation="initiate" variable="input" createInstance="yes"/>
      <!-- Output-Parameter abhängig vom Input erstellen -->
      <assign>
      <copy> <from expression="concat('Hello ',bpws:getVariableData('input', 'test','/tns:name'))"/>
      <to variable="output" part="test" query="/result"/>
      </copy>
      </assign>
      <!-- Dienst-Nutzer aufrufen, um Antwort zu übergeben -->
      <invoke name="replyOutput" partnerLink="client" portType="tns:HelloWorldCallback" operation="onResult" inputVariable="output"/>
      </sequence>
      </process>
      ?
    12. BPMN* als präzisere Prozessnotation
      Historie
      Entwicklung 2002 von Stephen A. White (IBM)
      Veröffentlichung durch Business Process Management Initative (BPMI)
      2005 Übernahme durch die Object Management Group (OMG)
      Offizieller OMG Standard seit 2006
      Aktuelle Version: 1.1 (17.02.2008)
      *BPMN = Business Process Modeling Notation
    13. BPMN…
      Wichtigste Eigenschaften
      … kann wichtige softwaretechnische Aspekte der Process Execution repräsentieren (Präzision)
      … ist für Nicht-Softwaretechniker verständlich (Visualisierung)
      … ist ein Standard!
    14. Hintergründe
      BPMN – Kern-Elemente
      BPMN – Erweiterte Elemente
      Stand in D.A.CH.
      Unsere Einschätzung
      Einführung in BPMN
      Agenda
    15. Das BPMN-Basispaket: Die Kern-Elemente
      Kern-Elemente
    16. Ein erstes Business Process Diagram (BPD)
      Kern-Elemente
      • Sequenzflüsse werden i.d.R. von links nach rechts dargestellt (kein Muss)
      • Prozesse haben i.d.R. Start-/Endereignisse (kein Muss)
      • Wenn ein Start-Ereignis existiert, dann muss ein End-Ereignis existieren (und umgekehrt)
    17. Verzweigungen
      Kern-Elemente
      • Gateways sind zunächst „exklusive“ Verzweigungen (entweder-oder)
      • Gateways können verzweigen und zusammenführen
    18. Datenobjekte und Anmerkungen
      Kern-Elemente
      • Datenobjekte sind Informationen, die durch den Prozess fließen
      • Verschiedenste Formate möglich (Papier, elektronisch, mündlich…)
      • Datenobjekte werden in Aktivitäten verwendet, erzeugt oder geändert
      • Anmerkungen dienen lediglich der Dokumentation
    19. Rollen im Prozess mit Pools und Lanes
      Kern-Elemente
      • Pools repräsentieren „autonome“ Akteure im Prozess
      • Lanes untergliedern Pools und können beliebig verschachtelt sein
      • Ein Pool beinhaltet immer einen vollständigen Prozess (Pool = Prozess)
    20. Kollaborierende Prozesse
      Kern-Elemente
    21. Kollaborierende Prozesse
      Kern-Elemente
    22. Zentrale Prinzipien
      Kern-Elemente
      Intuitiver Prozessablauf ≠ Sequenzfluss
      Prozesse werden über autonome Pools „gekapselt“ und interagieren über Nachrichtenflüsse
      Schnittstellen-Problematik rückt in den Fokus, z.B. die Zuordnung von Antworten zu vorherigen Anfragen
      Es kann unterschiedliche Grade der Abstraktion geben
      Nicht alle hinterlegten Informationen werden visualisiert
    23. Hintergründe
      BPMN – Kern-Elemente
      BPMN – Erweiterte Elemente
      Stand in D.A.CH.
      Unsere Einschätzung
      Einführung in BPMN
      Agenda
    24. Erweiterte Elemente: Ereignisse
      • Start: Starten den Prozess
      • Zwischen
      • Eintretend: Treten im Prozess auf
      • Auslösend: Löst der Prozess aus
      • Ende: Löst der Prozess abschließend aus
    25. Erweiterte Elemente: Gateways
    26. Erweiterte Elemente: Aktivitäten
    27. Automatisierung des Rechnungseingangs
      BPMN (Business ProcessModelling Notation)
    28. Hintergründe
      BPMN – Kern-Elemente
      BPMN – Erweiterte Elemente
      Stand in D.A.CH.
      Unsere Einschätzung
      Einführung in BPMN
      Agenda
    29. BPMN wird zum Hype-Thema
      Stand in D.A.CH.
      Statistik aus www.BPM-Netzwerk.de, Stand Juni 2008
    30. Tool-Support nimmt zu
      Stand in D.A.CH.
      „Welche Notationen nutzen Sie?“ (Quelle: Befragung „BPM-Software 2008“, www.BPM-Software.de)
    31. Studie „BPMN 2008“
      Stand in D.A.CH.
      Projektleiter
      Jakob Freund
      Geschäftsführer der camunda services GmbH
      • Was bringt die BPMN?
      • Wer kann sie nutzen?
      • Stärken und Schwächen?
      Projektmitarbeiterin
      Anna-Lena Franck
      Studentin der Wirtschaftsinformatik
      Präsenz-Workshop
      mit Interessenten
      Projektmitarbeiter
      Thomas Henninger
      Student der Wirtschaftsinformatik
      Online-Befragung
      für Anwender und
      Interessenten
      Mai: Kickoff;
      Juni/Juli: Befragung;
      Juni: Workshop;
      August: Paper;
      September: Veröffentlichung
      In Kooperation mit dem
      Studiengang Wirtschaftsinformatik
      der FHTW Berlin
    32. Anwender, Berater, Hochschulen und Hersteller
      Stand in D.A.CH.
      128 Anwender
      252 Interessenten
    33. Migration zur BPMN?
      Stand in D.A.CH.
      252 Interessenten
      128 Anwender
    34. BPMN als Sprache für Business und IT?
      Stand in D.A.CH.
      128 Anwender
      252 Interessenten
    35. Verständlichkeit, Zweck, vermisste Bereiche
      Stand in D.A.CH.
      128 Anwender
      252 Interessenten
    36. Hintergründe
      BPMN – Kern-Elemente
      BPMN – Erweiterte Elemente
      Stand in D.A.CH.
      Unsere Einschätzung
      Einführung in BPMN
      Agenda
    37. BPM erzeugt neue Rollen mit neuen Kompetenzen
      Unsere Einschätzung
      IT
      Business
      Business Analyst
      Solution Architect
      Kontinuierlich - Prozess
      Einmalig - Projekt
      Management
      Development
      • BPMN im Rahmen des Requirements Engineering
      • BPMN als technisch verknüpfte Modelle (Dokumentation)
      • => Sehr gute Unterstützung der projektbezogenen Kommunikation zwischen Business und IT
      • Noch wenig Praxistauglichkeit als direkte Repräsentation von technischen Workflows (Human Workflow Management / Serviceorientierte Architekturen)
      • BPMN in „Rohform“ bzw. allgemein die konsequente Business-IT-Prozessmodellierung ist für beide Seiten noch zu schwierig – die Spezifikation allein reicht nicht
      Praxistauglichkeit ist vorhanden, aber…
      Eigene Erfahrungen
    38. Baustelle: Business-IT-Prozessmodellierung
      Unsere Einschätzung
      Wie verknüpft man die Ebenen konsistent und verständlich?
    39. Wo erfahre ich mehr?
      Deutschsprachige Quellen
      bpt.hpi.uni-potsdam.de
      Lehrstuhl Prof. Dr. Weske am Hasso-Plattner-Institut
      White Papers, Visio Stencils uvm.
      www.BPMN.info
      Aktueller Blog in Deutsch und Englisch
      www.camunda.com ;-)
      Beratung: Individuelles BPMN-Coaching
      Training: BPMN-Seminare in Stuttgart und Berlin
      Process as a Service: BPMN-Repräsentation für gehostete Prozesse
      Heute:
      BPMN-Training!
    40. Vielen Dank – Fragen?Jakob Freund0163 – 618 58 33Jakob.Freund@camunda.comwww.camunda.com

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