SicherheitauS der hauptStadtregion Safety and Security from the Capital Region                         Berlin/Brandenburg
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Sicherheit made in Berlin

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Das Thema Sicherheit hat viele Facetten: rechtliche, technische und soziale. All diese Aspekte sind Voraussetzungen für die Stabilität und Funktionsfähigkeit des Zusammenlebens. Berlin rückt bei diesem Thema besonders in den Brennpunkt, da in der Bundeshauptstadt auf politischer Ebene die Rahmenbedingungen für alle Sicherheitsbereiche festgelegt werden. Aber auch Forschung, Entwicklung und der Einsatz neuer technischer Instrumente sind wichtige Aktionsfelder. So gibt es in Berlin-Brandenburg mehr als 40 universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die sich mit Sicherheitsfragen befassen. Sie sind an der Entwicklung innovativer Produkte beteiligt, zu denen z. B. ein Tsunami-Warnsystem oder eine Softwarelösung zur Rekonstruktion von Dokumenten gehören. Möglich wird das durch eine Innovationsstrategie der Berliner Wirtschaftsverwaltung, die Forschung und Entwicklung gezielt fördert. Ein Highlight ist auch die Sicherheit am neuen Flughafen Berlin Brandenburg.
Die Präsentation verdeutlicht den wirtschaftlichen Stellenwert der Sicherheitsbranche in Berlin-Brandenburg, gibt Einblick in die verschiedenen Branchen und stellt herausragende Unternehmen und ihre Leistungen vor.

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  1. 1. SicherheitauS der hauptStadtregion Safety and Security from the Capital Region Berlin/Brandenburg
  2. 2. gruSSWort Rechtliche, technische und soziale Sicherheit zählen zu den Voraussetzungen für die Stabilität und Funktionsfähigkeit unseres Gemeinwesens. Für Deutschlands Hauptstadtregion stellen sie in besonderem Maße Herausforderungen dar, denn Berlin und Brandenburg zählen heute zweifelsohne zu den bedeutenden politischen und wirtschaftlichen Regionen an der Nahtstel- le eines vereinten Europas. Neben der Gestaltung geeigneter Rahmenbe- dingungen für den Schutz des privaten wie öf- fentlichen Bereichs, sind dabei auch Forschung, Entwicklung und der Einsatz neuer technischer Instrumente wichtige Aktionsfelder. Berlin und Brandenburg haben diese Heraus- forderung angenommen und setzen sie in einer länderübergreifenden Innovationsstrategie um. Die Region kann sich dabei auf eine hervor- ragende Wissenschafts- und Forschungs- landschaft stützen: Mehr als 40 universitäre editoriaL Legal, technical and social safety and securi- ty are important prerequisites for a stable and functioning community. This presents a parti- cular challenge to Germany‘s capital region, as Berlin-Brandenburg is the political and econo- mic centre in the heart of Europe. Besides providing suitable conditions for pro- tecting private as well as public space, research, development and the implementation of new technical instruments are also important areas of activity. Berlin and Brandenburg have taken up this challenge and transformed it into a cross-state innovation strategy. For this and other projects, the region can rely on an outstanding science and research landscape. More than a total of 40 university and non-university research institu- tions are working on safety and security issues. Applications involving Berlin and Brandenburg
  3. 3. e ditoria Lund außeruniversitäre Forschungseinrich- dem Forschungsbereich kommen innovativetungen befassen sich mit Sicherheitsfragen. Entwicklungen wie das Tsunami-WarnsystemAnträge in den europäischen und deutschen aus Potsdam oder die Lösung zur digitalenForschungsprogrammen mit Berlin-Branden- Dokumentenrekonstruktion aus Berlin, dieburger Beteiligung sind überdurchschnittlich weltweit nachgefragt werden. Auf diese Weiseerfolgreich. Unternehmen, Investoren und gelangen Innovationen aus der Region Berlin-Gründer finden neben der hervorragenden Brandenburg international in den Markt.FuE-Basis in Berlin-Brandenburg ein kreativesUmfeld und hochqualifiziertes Personal. Die Hauptstadtregion will sich als Showcase für Sicherheitstechnologien profilieren. Der Flug-Die Unternehmen der deutschen Hauptstadt- hafen BBI Berlin-Brandenburg International, derregion sind in den Segmenten Sicherheitstech- Neubau für den Bundesnachrichtendienst so-nik sowie IT-Sicherheit mit fast 5.000 Beschäf- wie Überlegungen für ein Luftsicherheitszent- Harald Wolftigen und einem Umsatz von rund ,5 Mrd. rum sind Schritte auf diesem Weg. Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, BerlinEuro aktiv tätig. Besonders beeindruckend sind Senator for Economics, Technologydie Wachstumsraten der letzten fünf Jahre, Gemeinsam wollen wir die Segmente Sicher- and Women’s Issues, Berlindie mit insgesamt 87% weit über dem Durch- heitstechnik, IT-Sicherheit sowie Sicherheits-schnitt der deutschen Wirtschaft liegen. dienstleistungen weiter stärken, für mehr Transparenz auf dem Markt sorgen und Ber-Hiesige Anbieter von Sicherheit für den Welt- lin-Brandenburg weltweit als Innovationstrei-markt, wie beispielsweise die Bundesdruckerei, ber sowie als Referenz für Sicherheitslösungenbieten nachgefragte Sicherheitsprodukte. Aus etablieren. Dies wird in einem länderübergrei- fenden Masterplan ausgearbeitet.to European and German research funding bo- dam or the solution for digital document re-dies have a higher-than-average success rate. In construction made in Berlin, both of which areaddition to the outstanding research and deve- in high demand worldwide. These are just a fewlopment infrastructure, Berlin-Brandenburg also examples of Berlin-Brandenburg innovations Ulrich Junghanns Minister für Wirtschaft des Landesoffers businesses, investors and entrepreneurs on the international market. Brandenburga creative environment and a highly-qualified Ministry for Economics of the Stateworkforce. The capital region is working towards distin- of Brandenburg guishing itself as a showcase for safety tech-Businesses in the German capital region em- nologies. The Berlin-Brandenburg Internationalploy almost 5,000 employees and generate a Airport (BBI), the new building for the Federalturnover of approximately EUR .5 billion in the Intelligence Service [Bundesnachrichtendienst]fields of safety engineering and IT security. The and plans for an air safety centre are all steps to-growth rates of a total of 87% within the past wards this goal.five years are particularly impressive, far outdo-ing the average of Germany‘s economy. In a joint effort, we want to strengthen the safety engineering, safety services and IT security seg-Regional security suppliers, such as the Bun- ments further, achieve greater transparency ondesdruckerei, provide security products in high the market and establish Berlin-Brandenburg asdemand. In the field of research, the region has an innovation driver and a reference for safetyproduced innovative developments such as the solutions worldwide. This is being addressed inTsunami Early Warning System made in Pots- a cross-state master plan.Harald Wolf Ulrich Junghanns
  4. 4. Standort hauptStadtregion mit Sicherheit auf WachStumSkurS Die Sicherheitsbranche in der Metropolenregi- Große überregionale Nachfrage on Berlin-Brandenburg hat sich in den letzten Denn mehr als die Hälfte der hiesigen Unter- Jahren sehr dynamisch entwickelt. Die Wachs- nehmen findet Nachfrager und Abnehmer aus tumszahlen für die Branche liegen deutlich dem gesamten Bundesgebiet. Lediglich 9% über den Durchschnittswerten anderer Wirt- der Firmen sind vorwiegend regional orientiert. schaftszweige in der Region. Die Gründungs- Der internationale Markt mit ca. 7% Anteil will dynamik nach der Wiedervereinigung hat sich jedoch noch erobert werden. Er ist für die über- in den vergangenen zehn Jahren noch einmal wiegend kleineren regionalen Sicherheitsunter- beschleunigt. Gegenwärtig sind rund 0 Un- nehmen – von denen zwei Drittel weniger als 50 ternehmen in der Region ansässig. Das belegt Beschäftigte haben – eine große Herausforde- eine aktuelle Befragung der Berliner Senatsver- rung. waltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen vom Januar 008. Der Löwenanteil des Marktes für Sicherheit ent- fällt auf die Sicherheitstechnik. Hier bieten drei Kontakt/Contact: Die Untersuchung weist für den Zeitraum 1997 Viertel aller Unternehmen Lösungen an. Im Sek- Senatsverwaltung für Wirtschaft, bis 007 eine Verdoppelung der ansässigen tor der Sicherheitsdienstleistungen sind sehr Technologie und Frauen Firmen in der Sicherheitsbranche auf. Etwa ein große Unternehmen mit 18.000 Mitarbeitern tä- Senate Department for Economics, Technology and Women`s Issues Fünftel der Unternehmen ist jünger als fünf tig, die beispielsweise die Polizei bei ihrer Arbeit Dr. Wolfgang Both Jahre. Auch der Umsatz und die Beschäftigten- unterstützen. Die IT-Sicherheit stellt die dritt- wolfgang.both@senwtf.verwalt-berlin.de zahlen entwickelten sich positiv. So stieg die größte Anbietergruppe. Gemeinsam adressiert Mitarbeiterzahl in den letzten fünf Jahren um man hier vor allem die Zielbranchen „Industrie“ knapp 50%, der Umsatz verdoppelte sich fast und „öffentliche Sicherheit“. auf 190%. Dies bedeutet einen jährlichen Zu- wachs von knapp 0%. Security area BerLin-BrandenBurg on groWth path The security sector of the Berlin-Brandenburg metro- Large demand throughout Germany politan area has developed dynamically in the last few The great nationwide demand for security made in years. The number of companies for the sector in this Berlin-Brandenburg is encouraging. More than half region is clearly above average. Company foundations of the regional companies have a nationwide market, following Germany’s reunification have again incre- only one third (9%) have a strong regional focus. The ased in the last ten years. The capital region is home international market (with a 7% share) remains to be to a total of around 0 companies. This was proven conquered. This is a great challenge for the predomi- in a recent survey by the Berlin Senate Department nantly small companies (around one third have less for Economics, Technology and Women‘s Issues in than 50 employees). January 008. The research shows that the number of resident companies in the security sector doubled Safety engineering is the dominant sector. Three quar- between 1997 and 007. About one fifth of the com- ters of all companies provide solutions in this field. panies have been on the market for no more than five Very large companies with 18,000 employees are ac- years. Turnover and employee numbers have also de- tive in the safety services sector, supporting for exa- veloped positively. The number of employees has in- mple the plice in their work. The target sectors are pre- creased almost 50% in the last five years and turnover dominantly IT security,„industry“ and public safety. has almost doubled to 190%. This is a yearly growth of approximately 0%. 4
  5. 5. Wirtschaft, Wissenschaft und 100 90Netzwerke kooperieren 81 83 80 76 71In Unternehmensnetzwerken und Projektgrup- 66 60pen stärkt die Region die notwendigen Kompe- 60 53 56 47 42 43tenzen. Gegenwärtig bestehen sechs Firmen- 38 40 33 36 27 30netzwerke mit verschiedenen Schwerpunkten, 16 22 20von der Detektion über die Identifikation bishin zu Katastrophenschutz. Hier haben sich 0 vor ´90 ´91 ´92 ´93 ´94 ´95 ´96 ´97 ´98 ´99 ´00 ´01 ´02 ´03 ´04 ´05 ´06 k. A.rund 90 Unternehmen zusammengeschlossen. ´90Dieses breite unternehmerische Engagementwird durch eine vielfältig aufgestellte und pra- Gründungsdynamik im Segment Sicherheit – Wachstum um 600%* Intense start-up activity in the security and safety sector – 600% growth*xisnahe Forschung aus der Hauptstadtregionergänzt: Zahlreiche Universitäten, Hochschulensowie außeruniversitäre Forschungseinrich-tungen – vor allem der Fraunhofer-Gesellschaft 1.200 1.157– widmen sich dem Thema Sicherheit. Die enge 1.000 989Verknüpfung mit der Industrie und den Nach- 800fragern wird durch die Einrichtung von Stif-tungslehrstühlen (Deutsche Telekom, Bundes- 600 617druckerei), durch die neuen „SecurityLabs“ und 400in der Zusammenarbeit im Fraunhofer-Cluster 200„Sichere Identität“ deutlich. 0 2003 2005 2007 Jährlicher Umsatz in Tausend Euro* Annual turnover in kE* 12.000 11.368 10.000 10.136 Unternehmen gesamt Beschäftigte 8.000 Companies total Employees 7.703 6.000 4.000 KMU (bis 250 MA) SME (up to 250 employees) 2.000 2.156 1.856 1.548 0 2003 2005 2007 Von 2003 bis 2007 stieg die Zahl der Beschäftigten in der Branche um 48%* The number of employees in the industry rose by 48% from 2003 to 2007*Business, science and networks working togetherThe expertise required is strengthened by the forma-tion of company networks and project groups. Thereare currently six company networks each with a dif- Unternehmen über 250 MAferent focus on areas such as detection, identification 16%and disaster management. Around 90 companies Unternehmenhave joined forces. 51 bis 250 MA 16%This range of companies is supplemented by wide-ranging research with a strong practical orientation. Unternehmen bis 10 MATen universities and further education facilities as 38%well as 0 extramural research facilities (including Unternehmen 11 bis 50 MAthe Fraunhofer Institute) are dedicated to the subject 30%of safety and security. The establishment of profes-sorships in foundations (Deutsche Telekom, German Unternehmensstruktur/Beschäftigte*Federal Printing Office), „security labs“ and the colla- Company structure/employees*boration of the „Secure Identity“ Frauenhofer clusterclearly shows the close relationship between research *) Datenbasis: 89 Unternehmenand industry and the market. Sample: 89 Companies 5
  6. 6. S ichere ident it Ä t SecurityLaB BerLin Die Bundesdruckerei GmbH und das Fraun- Die modernen Geräte im Berliner SecurityLab Die Systemintegration und das Pa- ckaging elektronischer Produkte ent- hofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikro- sowie die Analytik-Kompetenz der Mitarbei- wickeln sich zunehmend zu einem integration (IZM) eröffneten am 11. Juli 007 ter ermöglichen eine schnelle Evaluierung von entscheidenden Faktor für den wirt- gemeinsam das SecurityLab Berlin. Ziel der Ko- Ideen für noch sicherere Dokumente und deren schaftlichen Erfolg von Zulieferern und Anwendern aus den Bereichen Consu- operation ist es, neue Technologien für chipba- Prüfung auf Marktfähigkeit hin. mer Electronics, Telekommunikation, sierte ID-Sicherheitsdokumente zu entwickeln. Maschinenbau und dem Automobil- Schon heute sind kontaktlose Chips in Sicher- sektor. Um sich in diesen Branchen im internationalen Wettbewerb behaup- Die Bundesdruckerei wird weltweit für ihr Ex- heitsdokumente integriert, wie beispielsweise ten zu können, müssen Firmen immer pertenwissen auf dem Gebiet der sicheren im elektronischen Reisepass. Mit dem techno- auf dem neuesten Stand der technolo- Identifikation anerkannt und entwickelt bereits logischen Know-how des Fraunhofer IZM kön- gischen Entwicklung sein. heute Konzepte für ID-Sicherheitsdokumente nen nun aber auf weniger als 10 µm gedünnte Das Fraunhofer-Institut für Zuver- lässigkeit und Mikrointegration IZM der nächsten und übernächsten Generation. Chips zuverlässig in dünne Substrate eingebet- unterstützt Firmen bei dieser Aufgabe. Das Fraunhofer IZM verfügt über die technolo- tet werden. Dadurch sind Chips nicht nur in Kar- Gemeinsam mit dem Forschungs- gische Kompetenz, hoch komplexe Elektronik ten sondern auch in papierbasierten Produkten schwerpunkt Mikroperipherik der TU Berlin bildet das IZM ein leistungsfä- so stark miniaturisiert aufzubauen, dass diese in integrierbar, die anschließend problemlos be- higes Forschungs-, Entwicklungs- und einem Sicherheitsdokument Platz hat. Die bei- druckt werden können. Dienstleistungspotential, besonders in den Kooperationspartner ergänzen sich also in den Bereichen: idealer Weise. Unterstützt wird die Laborkooperation durch • System Integration Technologies das Applikationszentrum „Smart System Inte- • Wafer Processing MEMS Technologies gration“. Es geht auf eine Initiative des Bundes- • Materials and Reliability ministeriums für Bildung und Forschung zurück • Design and Sustainable System De- und soll die Symbiose von Industrie und For- velopment schung weiter verstärken. www.izm.fraunhofer.de Kontakt/Contact Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM Chip Interconnection Technologies Rolf Aschenbrenner rolf.aschenbrenner@izm.fraunhofer.de Ultradünne kontaktlose Chipkarte Ultrathin contactless card SecurityLaB BerLin The Bundesdruckerei GmbH and the Fraunho- Already today contactless chips are integra- System integration and the packaging fer-Institute for Reliability and Microintegrati- ted into security documents, e.g. the electronic of electronic products are increasingly turning into a determining factor of on (IZM) opened the joint SecurityLab Berlin passport. But with the technological know-how economic success for suppliers and on 11 June 007. The goal of this cooperation at IZM, chips with less than 10 µm thickness can users from the consumer electronics, is to develop new technologies for chip-based be integrated reliably into thin substrates. The- telecommunications, mechanical engineering and automotive sectors. ID-Security-Documents. The Bundesdruckerei is reby chips cannot only be integrated into cards Maintaining your competitive edge in worldwide acknowledged for its know-how in but also into paper-based products which can these areas means keeping on top of the area of secure identification and develops be printed afterwards. technological developments. We at the Fraunhofer Institute for concepts for next generation ID-security-do- Reliability and Microintegration cuments already today. Fraunhofer IZM offers The laboratory cooperation is supported by the IZM want to help make the difference. technological expertise to miniaturize highly application centre „smart system integration“, Together with the Research Center for Microperipheric Technologies at the complex electronics, so that they are integrable which is based on an initiative of the ministry TU Berlin the Fraunhofer IZM repre- in security documents. Therefore the partners of education and research and shall strengthen sents an efficient research, develop- complement each other perfectly. the symbiosis of industry and research. ment and service potential, especially in the areas of: • System Integration Technologies In the SecurityLab Berlin the equipment and www.izm.fraunhofer.de/EN • Wafer Processing MEMS analytical competence offer the possibility to Technologies evaluate new ideas for secure documents quick- • Materials and Reliability ly and test them for marketability. • Design and Sustainable System Development
  7. 7. automatiSierte virtueLLe rekonStruktion von dokumentenAuf Papier gespeichertes Wissen geht verloren, Beschriftung. Papierfetzen mit ähnlichen Kenn- Seit über 0 Jahren entwickeln diewenn Dokumente vorsätzlich oder versehent- zeichen werden anschließend in Untergruppen Mitarbeiter der Abteilung Sicherheits-lich zerstört werden. Eine Wiederherstellung zusammengefasst und abschließend zu voll- technik des Fraunhofer-Instituts für– sofern überhaupt möglich – erfordert meist ständigen digitalen Dokumenten rekonstruiert. Produktionsanlagen und Konstruk- tionstechnik (IPK) Methoden undgroßen Zeit- und Personalaufwand. Gleiches Das in Berlin entwickelte Verfahren könnte auch Systeme zur digitalen Bildverarbeitunggilt für die Rekonstruktion zerstörter Objekte bei der polizeilichen Steuer- und Finanzfahn- und Mustererkennung. Diese Entwick-wie Gemälde oder Kunstgegenstände. dung Verwendung finden oder bei der Rekon- lungen wurden erfolgreich in Produkte umgesetzt und finden Anwendung in struktion historischer Dokumente und Kunstge- unterschiedlichen Gebieten wie der Si-Das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen genstände zum Einsatz kommen. cherheitstechnik, der Produktions- undund Konstruktionstechnik hat zusammen mit Verkehrstechnik.arvato services ein weltweit einzigartiges Pi- Aufgrund der weltweit großen Nachfrage ist dielotsystem zur automatisierten virtuellen Re- Gründung eines Zentrums für die automatisier- Kontakt/contact:konstruktion von zerstörten Dokumenten und te virtuelle Rekonstruktion geplant. Berlin eig- Fraunhofer-Institut für Produktionsanla- gen und Konstruktionstechnik (IPK)Objekten entwickelt. Mit Hilfe einer speziellen net sich optimal als Standort für neuartige Digi- Dr. Bertram NickolaySoftware können vorher digitalisierte Doku- talisierungs- und Rekonstruktionstechnologien, bertram.nickolay@ipk.fraunhofer.demente automatisiert zusammengesetzt wer- da es über eine hohe Dichte an Bibliothekenden. und Behörden verfügt, die als Pilotanwender zur Verfügung stehen.Weltweit einzigartiges Leuchtturmprojekt:Die Rekonstruktion der Stasi-Unterlagen www.ipk.fraunhofer.deMit der Genehmigung der Projekt-Pilotphasefür die Rekonstruktion der vorvernichteten Sta-si-Unterlagen im Auftrag der „Beauftragten fürdie Unterlagen des Staatssicherheitsdienstesder ehemaligen DDR“ wurde ein weltweit ein-zigartiges Leuchtturmprojekt initiiert. Ein Scan-ner digitalisiert zunächst die Papierschnipsel,danach berechnet die Software die Vielzahl vonMerkmalen wie beispielsweise Farbe, Form oderautomated virtuaL document reconStructionKnowledge saved on paper is lost when do- for the Records of the Ministry for State Security For more than 0 years, the expertscuments are destroyed, whether intentionally of the GDR (BStU) marked the start of a world- of the Department for Security Tech-or by accident. Restoration – if possible at all unique flagship project. First, a scanner digita- nology of the Fraunhofer Institute– usually takes up a great deal of time and hu- lises the scraps of paper, then the software cal- for Production Systems and Design Technology (IPK) have been resear-man resources. The same is true for the recons- culates numerous characteristics such as colour, ching and developing methods andtruction of destroyed objects, such as paintings shape or writing. Subsequently, paper scraps systems in the areas of digital imageor objects of art. with similar characteristics are grouped toge- processing and pattern recognition. The developed technologies have ther in subgroups and finally reconstructed into been successfully integrated into pro-The Fraunhofer Institute for Production Sys- complete digital documents. This technique, ducts and are now being applied intems and Design Technology (IPK) and arvato which was developed in Berlin, could also sup- various fields like security technology, production technology and trafficservices have developed a pilot system for au- port the police in financial and tax investigations engineering.tomated virtual reconstruction of destroyed or be used to reconstruct historical documentsdocuments and objects which is unique world- and objects of art.wide. A special type of software allows the au-tomated restoration of previously digitalised Due to the enormous demand worldwide, theredocuments. are plans for the founding of a centre for auto- mated virtual reconstruction. Berlin is optimallyWorld-unique flagship project: reconstruc- suited as a location for new digitalising and re-ting Stasi documents construction technologies, as its high density ofThe approval of the project pilot phase for re- libraries and official institutions provide ampleconstructing previously destroyed Stasi docu- facility for pilot applications.ments on behalf of the Federal Commissioner www.ipk.fraunhofer.de/EN 7
  8. 8. S ichere ident it Ä t der eLektroniSche paSS macht grenzen in europa Sicherer Neue Sicherheitsmerkmale und komplexere Europäische Informationssysteme machen Die Bundesdruckerei GmbH zählt seit ihrer Privatisierung im Jahr 000 zu Herstellungsverfahren haben Reisepässe si- Grenzen sicherer den weltweit führenden Anbietern von cherer gemacht. Jede neue Passgeneration hat Neben der technologischen Ausstattung der Lösungen und Produkten im Bereich wesentliche Verbesserungen mit sich gebracht. Grenzkontrollstellen und den Änderungen der der Hochsicherheitstechnologie. Mit ihren zukunftsorientierten ID-Syste- Die EU-Vorschriften für die Einführung elektro- diesbezüglichen Verfahren werden die Verfah- men, neuesten Chiptechnologien und nischer Reisepässe haben dann einen geradezu ren in den Botschaften und den Grenzkontroll- biometrischen Verfahren entspricht die revolutionären Technologiesprung ausgelöst. stellen immer mehr mit einander verknüpft. Bundesdruckerei-Gruppe den global wachsenden Sicherheitsbedürfnissen Der Aufbau von europäischen Informationssy- und dem permanenten Ausbau inter- Die Bundesdruckerei GmbH ist seit vielen Jah- stemen bewirkt die gemeinsame Nutzung von nationaler Sicherheitsstandards. ren der führende Hersteller von eID-Dokumen- Datenbeständen durch Konsularstellen, Grenz- ten, die gegen Fälschung oder Manipulation polizei und andere Nutzer. Kontakt/Contact geschützt sind und so einen Missbrauch verhin- Bundesdruckerei GmbH dern. Die Einführung von ePässen ist dabei kein Als Antwort auf die Anforderungen dieser ge- Gregor Költzsch (Strategy Manager) gregor.koeltzsch@bundesdruckerei.de Selbstzweck. Zukünftig dienen sie als Grund- änderten Prozesse hat die Bundesdruckerei lage für umfassendere Sicherheitskontrollen GmbH umfassende Lösungen für die Grenz- beim Grenzübertritt. Sie sind wichtiger Be- kontrolle entwickelt, die das volle Potenzial des standteil der Bemühungen im Kampf gegen ePasses nutzen und so das Reisen sicherer und grenzüberschreitenden Terrorismus, organi- angenehmer machen. Die Border Control Plat- siertes Verbrechen und illegale Grenzübertritte. form der Bundesdruckerei bildet die technische Aber wie kann die Grenzabfertigung bei zuneh- Grundlage für die Umsetzung zeitgemäßer mender Komplexität, erhöhten Sicherheitsan- Prozessmodelle bei der Grenzkontrolle, die alle forderungen und steigenden Passagierzahlen modernen internationalen Sicherheitsverfah- beschleunigt werden? Dies könnte zukünftig ren und Schutzmechanismen in Form eines mo- durch Vergleich der im Grenzkontrollpunkt live dularen, mehrstufigen Systems erfüllen. Damit erfassten Daten mit den im Chip gespeicherten haben die Behörden leistungsstarke Werkzeuge Daten erfolgen. zur Hand, mit denen sie die nationale Sicherheit und effiziente Grenzabfertigungsverfahren ge- währleisten und so ihr Land schützen können. www.bundesdruckerei.de epaSSportS – a key driver for Border controL For many years now, Bundesdruckerei has been related. The establishment of European informa- Since its privatisation in 000 the Bun- desdruckerei GmbH has advanced a leading producer of eID documents that are tion systems is leading to the joint use of data to become one of the world‘s leading heavily protected against forgery or manipula- stocks by consular offices, border police and suppliers of high-security technology tion and lastingly hinder and/or rule out misuse. other users. solutions and products. With its future- enabled ID systems, the latest in chip However, the introduction of ePassports is not technology and biometric processes, a means in itself. In the future, the documents As an answer to the requirements of these the Bundesdruckerei Group is respon- will serve as a basis for more extensive security changed processes Bundesdruckerei has deve- ding to the global increase in de- mand for security and the permanent checks at borders and hence as an important loped comprehensive border control solutions expansion of international security part of efforts to curb border-crossing terrorism, that exploit the full potential of the ePassport, standards. organised crime, and also illegal migration. A facilitating not only secure but also convenient key question is how border crossing processes international travel. The Border Control Platform can be accelerated even though complexity by Bundesdruckerei for instance is the technical and security requirements are rising at the same basis for implementing modern border control time as traveller numbers increase. In the futu- process models which comply with all customa- re this could be carried out by verifying the live ry international security procedures and pro- data captured with the reference data stored on tection mechanisms as a modular, multi-stage the chip. system. Authorities thereby have a powerful set of tools which enable them to ensure national In addition to technological equipment for security and efficiently organised border control border control points and the related process processes to protect their country. changes, processes at embassies and border control points are becoming increasingly inter- www.bundesdruckerei.de/en 8
  9. 9. innovationScLuSter „Sichere identitÄt“ in der hauptStadtregionSichere Identität regelt den Zugang zu den Din- die sichere Nutzung identitätsbezogener Da- Das Fraunhofer IPK arbeitet imgen des täglichen Lebens. Sie ist die Grundla- ten in Kommunikationsnetzen. Anwendungen Kundenauftrag an der Optimierungge jedes Geschäftsprozesses. Sichere Identität reichen von der effizienten Grenzkontrolle und industrieller Prozesse – von der Pro-ist unerlässlich für die Funktionsfähigkeit einer der automatischen Erfassung von Leistungen duktidee über die Entwicklung bis zur Herstellung. Ziel ist dabei die schnellehoch entwickelten Gesellschaft. Die Sicherung in der Kranken- und Altenpflege bis zur perso- Umsetzung der Arbeitsergebnisse invon Identität mit ihren unterschiedlichen Re- nenbezogenen Steuerung von Haushaltsgerä- die betriebliche Praxis. Ein besonderespräsentationsformen, sei es als biometrische ten und der sicheren Kommunikation zwischen Anliegen besteht darin, neuartige, kos- tengünstige und umweltfreundlicheMerkmale, als digitale Signatur oder in Form automatisch gesteuerten Fahrzeugen. Das For- Lösungen auch kleineren und mittel-des zukünftigen elektronischen Personalaus- schungs- und Entwicklungsvolumen für die bis ständischen Betrieben anzubieten.weises ist somit eine der wichtigsten Heraus- 01 laufende Initialphase des Innovationsclu-forderungen für die zivile Sicherheit. Darüber sters beträgt rund 10 Mio. Euro. Auf dieser Basis Kontakt/Contact:hinaus ist die sichere Identität eine wesentliche soll das Innovationscluster kontinuierlich mit Fraunhofer-Institut für Produktionsanla-Basis für zukünftige automatisierte Systeme in weiteren Partnern zu einem europäischen Kom- gen und Konstruktionstechnik (IPK)Verkehr, Haushalt und Industrie. petenzzentrum im Bereich der zivilen Sicherheit Bereichsleiter Automatisierungstechnik Prof. Dr.-Ing. Jörg Krüger entwickelt werden. joerg.krueger@ipk.fraunhofer.deFünf Fraunhofer Institute, drei Universi-täten, 15 Unternehmen www.ipk.fraunhofer.deDas Fraunhofer Innovationscluster‚Sichere Iden-tität’, ein Forschungsverbund von fünf Fraunho-fer-Instituten, drei Universitäten und mehr als15 Unternehmen aus Berlin und Brandenburg,bündelt die hervorragende komplementäreForschungskompetenz der Hauptstadtregion inder Verarbeitung, Sicherung und Übertragungidentitätsbezogener Daten.Im Schwerpunktbereich ‚Future ID Card Systems’entstehen die Bausteine für ID-Karten der Zu-kunft. Der Schwerpunktbereich ‚Future ID basedCommunication’ entwickelt die Grundlagen fürinnovation cLuSter “Secure identity“ in the capitaL regionSecure identity controls access to objects of The main project focus ‘Future ID Card Systems’ On behalf of the customers thedaily living. It is a basis for every business pro- generates the components for ID cards of the Fraunhofer IPK works on optimizingcess. Secure identity is essential for operability future. The project focus ‘Future ID based Com- industrial processes – from the initialof a highly developed society. The protection of munication’ develops the basic principles for product idea and its development to its manufacture. Our objective is a ra-identity with its different representation forms the secure utilization of identity related data in pid transfer of research results into theof biometrics, digital signatures or the future communication networks. The range of appli- corporate practice. We pay special at-German electronic identification card thus is cations comprises efficient border control, au- tention to offer novel, cost efficient and environmentally friendly solutionsone of the most important challenges for civil tomated registration of nursing services as well to small and medium sized companies.security. Furthermore secure identity is an es- as personalized control of home appliances andsential basis of future automated systems for also secure communication between automa-traffic, household and industry. ted guided vehicles. The research and develop- ment budget for the initial project phase of theFive Fraunhofer Institutes, three Universi- innovation cluster until 01 covers about 10ties, 15 Companies Million EUR. Further partners will continuouslyThe Fraunhofer Innovation Cluster ‘Secure be included in order to enhance the innovationIdentity’, a research network of five Fraunhofer cluster to a European competence centre for ci-institutes, three universities and more than fif- vil security.teen companies from Berlin and Brandenburg,concentrates the outstanding complementary www.ipk.fraunhofer.de/ENcompetence of the capital region for proces-sing, protection and communication of identityrelated data. 9
  10. 10. ge S ichert e Strukt uren Schutz kritiScher infraStrukturen Das Ministerium des Innern des Landes Bran- menwirken mit der Universität Potsdam, dem denburg (Innenministerium) hat eine Projekt- Unternehmen BASF Schwarzheide GmbH sowie gruppe zur Thematik „Schutz kritischer Infra- der Staatlichen Feuerwehr der Wojewodschaft strukturen“ eingerichtet. Der Schutz kritischer Westvorpommern der Republik Polen durch- Infrastrukturen ist ein wesentliches Element der geführt. Die Universität Potsdam ist beauftragt, staatlichen Sicherheitsvorsorge.Veränderungen wissenschaftliche Untersuchungen zur The- von ökonomischen Rahmenbedingungen und matik „Schutz kritischer Infrastrukturen“ vorzu- zunehmende technische Interdependenzen nehmen. Im ersten Teil der Forschungsarbeit machen dies jedoch zu einem komplexen Auf- wird eine spezifische Methode zur Analyse der gabenfeld. Es besteht die Zielstellung, ein Lan- Wandlungsfähigkeit kritischer Infrastrukturen deskonzept zu erstellen, das ein einheitliches entwickelt und ein auf alle kritischen Infrastruk- ressortübergreifendes Präventions-, Informa- turen anwendbares Vorgehensmodell für die in- tions- und Handlungskonzept beinhaltet. Der tegrierte Folgenabschätzung von Katastrophen Großflughafen Berlin-Schönefeld ist in diesem sowie für die Erstellung von Schutzkonzepten Rahmen als Teilprojekt BBI International inte- für Unternehmen erarbeitet. Diese Modelle griert. Daneben hat sich das Innenministeri- werden in einem sich daran anschließenden um mit einem Projektvorschlag zur Thematik praktischen Teil mit den Projektpartnern auf „Schutz kritischer Infrastrukturen“ an einem ihre Anwendbarkeit geprüft. Nach Auswertung Förderprogramm der Europäischen Union be- und Aufbereitung der Ergebnisse des Projekts teiligt und den Zuschlag erhalten. Dieses EU- werden diese der internationalen Öffentlichkeit Projekt EUKRITIS wird im gemeinsamen Zusam- vorgestellt. protection of criticaL infraStructureS The Ministry of the Interior of the State of Bran- this research is dedicated to develop a specific denburg (Ministry of the Interior) has formed a method for analysing the mutability of critical project group dealing with the „Protection of infrastructures and creating a procedural model Critical Infrastructures“. Protecting critical in- applicable to all types of critical infrastructures frastructures is an essential element of state se- for an integrated assessment of the conse- curity and safety provision. However, changing quences of disasters as well as for the establish- economic conditions and increasing technical ment of protective concepts for businesses. In interdependencies make this a complex task. the subsequent practical part of the study, the- The aim is to create a state plan that comprises a se models will be checked for practicability with uniform, inter-agency and inter-sector preven- the project partners. After the results of the pro- tion, information, management and response ject have been evaluated and refined, they will concept. The major airport Berlin-Schönefeld is be presented to the international public. integrated into this concept as the BBI Internati- onal subproject. In addition to that, the Ministry of the Interior has submitted a project propo- sal on the „Protection of Critical Infrastructures“ to a European Union funding programme and has been accepted. This EU project „EUKRITIS“ is being implemented by a team made up of the University of Potsdam, BASF Schwarzheide GmbH and the public fire brigade of the West Pomeranian Voivodeship in Poland. The Univer- sity of Potsdam has been commissioned to carry out scientific research in the field of the „Protec- tion of Critical Infrastructures“. The first part of 10
  11. 11. „feuerWhere“ Statt fLorianDie Berliner Feuerwehr rückt jährlich zu etwa Lokalisierung der Einsatzkräfte unter extremen TimeKontor setzt sich auf dem Ge-00.000 Einsätzen aus. Die Rettungskräfte sind Einsatzbedingungen und in Gebäuden. Eine biet der Informations- und Kommu-bei der Brandbekämpfung besonderen Risiken wesentliche Technologie die dabei zum Einsatz nikationstechnologie (IuK) für dieausgesetzt, um Menschenleben und Sachwerte kommt, sind NanoLOC Transceiver, die Signal- Belange des Technologietransfers ein, entwickelt innovative Projekte undzu retten. Bei starker Rauchentwicklung müs- laufzeitmessungen ermöglichen. unterstützt deren Realisierung. Getreusen die Einsatzkräfte Gebäude praktisch blind dem Motto „Gute Entscheidungenerkunden, zur Orientierung liegt meist nur ein Ein zusätzliches körpernahes Sensornetz wird brauchen Partner“ stellt TimeKontor einen regelmäßigen Erfahrungs- undgrober Lageplan vor. Die Einsatzleitung erhält zur Erfassung von Vitaldaten eingesetzt. Alle Wissensaustausch zwischen allen Ak-ihre Lageinformationen über Lageskizzen und Informationen werden zentral zur Verfügung teuren sicher.Sprechfunk. Die Position der Einsatzkräfte oder gestellt, um die Einsatzleitung zeitnah bei po-ihr körperlicher Zustand können aus diesen tentiell lebenswichtigen Entscheidungen zu Kontakt/Contactbruchstückhaften Informationen nur grob ein- unterstützen. Als Verbindung zu den Einsatz- TimeKontor AGgeschätzt werden. kräften wird das System an TETRA Digitalfunk- Thomas Leitert info@timekontor.de technik angebunden.Im Verbundvorhaben „Feuerwhere“ soll der Ein-satz technischer Hilfsmittel zur Verringerung Projektkoordinatorin des Projekts ist das Insti-dieses Informationsdefizites erforscht werden. tut für Informatik, Computer Systeme and Te-Mit drahtlosen, selbstkonfigurierenden Sensor- lematics der Freien Universität Berlin. Weiterenetzwerken ist die Feuerwehr unabhängig von Projektpartner sind neben der Berliner Feuer-der existierenden Infrastruktur vor Ort und kann wehr, die IHP GmbH, die MSA AUER GmbH, diefür die Einsatzkräfte mehr Sicherheit gewährlei- Nanotron und die TimeKontor AG.sten. www.timekontor.deDie Einsatzkräfte immer im BlickMit „Feuerwhere“ soll eine prototypische Lö-sung entwickelt werden, die die Position derEinsatzkräfte, ihren Vitalzustand und die ak-tuellen Umweltparameter fortlaufend über-wacht. Das System muss ad-hoc aufgebaut undsukzessive ergänzt werden können. Der For-schungsschwerpunkt des Projektes liegt auf der„feuerWhere“, not fLorianBerlin‘s fire brigade handles approximately location and vital state of rescue workers as well TimeKontor works in the sector of00,000 incidents per year. In cases of strong as current environmental parameters continuo- information and communication tech-smoke emission, fire fighters have to explore usly. The system must be designed for ad-hoc nology and focuses on all aspects ofbuildings with almost no visibility; usually, only a setup and continuous expansion. The project‘s technological transfer the develop- ment of innovative projects and sup-rough site plan is available for orientation. Com- main focus is on locating rescue forces under ex- ports their realization.mand control obtains location and situation treme working conditions and in buildings. Oneinformation from site sketches and radio com- of the essential technologies used in this is thatmunication. Rescue workers‘ position within the of NanoLOC transceivers capable of estimating tems and Telematics of the Free Uni-building and their physical condition can only distances on the basis of signal times of arrival. versity of Berlin. Besides Berlin‘s firebe roughly guessed at from this fragmentary The ScatterWeb sensor network must be strong brigade, the project partners are Time-information. In the years 008 to 010, the joint enough to ensure a stable data exchange even Kontor AG, IHP Microelectronics, MSAproject „FeuerWhere“ is to research the use of under such difficult deployment conditions. AUER GmbH, Nanotron Technologiestechnical devices to reduce this lack of informa- GmbH and MPA Technologies Ltd.tion. Wireless, self-configuring sensor networks An additional wireless body-area network is (Israel)will make the fire brigade independent of any used for gathering vital data. All information isexisting infrastructure at the disaster site and made available centrally, supporting incident www.timekontor.deprovide more safety for the rescue teams. control in potential life or death decisions. A TETRA digital gateway is to provide the rescueFire fighters always in sight forces themselves with access to the system.The goal of the „Feuerwhere“ project is to deve- The „Feuerwhere“ project is coordinated by thelop a prototypical solution for monitoring the Institute for Computer Science, Computer Sys- 11
  12. 12. ge S ichert e Strukt uren meSStechnik für mehr Sicherheit Mit der „Ionen-Mobilitäts-Spektrometrie“ stellt geringsten Konzentrationen nachweisen kann Das I.U.T. Institut für Umwelttechno- logien GmbH ist ein innovatives mit- das Berliner Institut für Umwelttechnologien und so die Gepäck- und Personenkontrolle an telständiges Unternehmen am Wirt- GmbH (IUT) eine Technologie zur Verfügung, Flughäfen entscheidend verbessert. schafts- und Wissenschaftsstandort in mit der Schadstoffe in der Luft im unteren ppb- Berlin-Adlershof. Seine Mitarbeiter ver- fügen über langjährige Erfahrungen Spurenbereich gemessen werden können. Die Für die Personenkontrollen wird zur Zeit ein auf den Gebieten der instrumentellen Spektrometer sind zum Schutz von Personen integriertes Durchgangsportal zum Nachweis Gasanalytik, Isotopentechnik, Sensor- und Gebäuden aber auch zur Überwachung von Sprengstoffen und Waffen erprobt. entwicklung, Plasmaphysik, Strahlen- messtechnik sowie der analytischen von Industrieanlagen und -prozessen im Ein- Diese Geräte kommen ebenfalls bei der Zoll- Chemie. satz. Außerdem sorgt die von IUT entwickelte kontrolle von Containern zum Einsatz. Sicherheitstechnologie auch für die Sicherheit Kontakt/Contact in wichtigen Einrichtungen wie z. B. im Deut- Ausgehend von der geänderten Weltlage arbei- I.U.T. Institut für schen Bundestag in Berlin. tet das am Wissenschaftsstandort Adlershof an- Umwelttechnologien GmbH sässige IUT an der Entwicklung einer Technolo- Dr. Dirk Rondenshagen Suche nach Drogen und Sprengstoffen gie zum Aufspüren von Sprengstoffen, Drogen info@iut-berlin.com Der Nachweis von Sprengstoffen und Drogen und biologischen Kampfstoffen in geschlos- steht aktuell im Mittelpunkt der Arbeit des IUT. senen Behältern mithilfe eines nuklearen Ver- So wurde ein mobiles Gerät entwickelt, das fahrens. Dazu soll im ersten Schritt eine Tech- Sprengstoffe (z. B. TNT oder TATP) bereits in nologie zur Überprüfung von Gepäckstücken entwickelt werden. www.iut-berlin.de Beispiele verschiedener im I.U.T. entwickelter und produzierter Messgeräte. Examples of different measuring instruments developed and produced by the Institute for Environmental Technologies (I.U.T. Berlin). meaSuring technoLogy for increaSed Safety The „Ion Mobility Spectrometry“ method de- in the smallest concentrations and so consider- The I.U.T. Institut für Umwelttech- veloped by the Institute for Environmental ably improves luggage and personal security nologien GmbH is an innovative, middle-sized enterprise located at the Technology (Institut für Umwelttechnologien checks at airports. For personal security checks, science and industrial site in Berlin- GmbH – IUT) in Berlin provides technology for an integrated gate that detects explosives and Adlershof. Its employees look back on measuring the concentration of air pollutants in weapons is currently being tested. These de- many years of experience in the fields of instrumental gas analysis, isotope the lower ppb range. Spectrometers are used for vices are also used on containers going through technology, sensor development, plas- protecting persons and buildings, but also for customs. ma physics, radiation measurement monitoring industrial plants and processes. In technology and analytical chemistry. addition to that, the safety technology develo- In response to the changed international situa- ped by IUT also protects important institutions tion, the IUT, which is located in the Adlershof such as the German Bundestag. Science and Technology Park, is working on a nuclear method for detecting explosives, drugs Searching for drugs and explosives and biological warfare agents in closed contai- The detection of explosives and drugs is cur- ners. The first step towards this is to develop a rently the focus of IUT‘s work. This has resulted method for checking pieces of luggage. in the development of a portable device which can detect explosives (such as TNT or TATP) even www.iut-berlin.de 1
  13. 13. geBÄudeSicherheit – mehr Sicherheit und tranSparenz durch integrationBei Gebäuden spielen Sicherheit bzw. Safety Die beteiligten Partner haben bereits eigene KiebackPeter, ein 197 in Berlinund Security eine wichtige Rolle. Schon einfache Produkte und Systeme. KiebackPeter zum gegründetes mittelständisches Unter-Gebäude müssen Mindestanforderungen wie Beispiel ist Hersteller und Anbieter von Syste- nehmen mit mehr als 800 Mitarbei-Schutz vor Einbruch und Brandschutz erfüllen. men zu Gebäudeautomation mit einer breiten terinnen und Mitarbeitern weltweit, ist einer der führenden Anbieter vonJe nach Nutzung steigen die Anforderungen an Produktpalette. Geräte- und Systemlösungen im Hei-die Gebäudesicherheit sehr schnell. zungs-, Lüftungs- und Klima-Bereich Durch die Entwicklung gemeinsamer Stan- sowie im Gebäudemanagement.Je komplexer die Gebäude- und Sicherheits- dards können unterschiedliche Produkte undtechnik ist, desto wichtiger ist es, dass die Sys- Systeme in einem einheitlichen Gesamtsystem Kontakt/Contactteme zueinander passen und der Nutzer und zusammengeführt werden. Der Nutzer kann KiebackPeter GmbH Co. KG, Berlin Jürgen MaaßBediener den Überblick behält. Dazu sind dann die unterschiedlichen Komponenten in maass@kieback-peter.deSchnittstellen, gemeinsame Standards, System- einem System zusammenstellen, das genauintegration, hoher Automatisierungsgrad und seinen Anforderungen und der Nutzung desTransparenz notwendig. An diesen Themen ar- Gebäudes entspricht.beitet im Rahmen des Projektes „Sicherheit ausder Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg“ das www.kieback-peter.deTeam „Gebäudesicherheit“.Gebäude mit SelbstschutzDas Team hat zur Zeit vier Partner: KiebackPeter,RhodeSchwarz SIT, Fraunhofer IZM und IVI-STAR AG. Gemeinsam arbeitet man an einemKonzept für ein sich selbst automatisch über-wachendes Gebäude. KiebackPeter hat Erfahrung und Kompe- tenz bei der Integration verschiedenster Systeme und Anlagen im Gebäude. KiebackPeter has experience and know-how in integrating different systems in buildings.BuiLding Safety – Security and tranSparency through integrationIn building design security and safety are playing Automated building security KiebackPeter, established in 197 inan increasingly important role. Even basic buil- Four partners currently make up the team: Berlin, is a medium sized company em-dings must, at a minimum, be protected against KiebackPeter, RhodeSchwartz SIT, Fraunhofer ploying over 800 people worldwide.burglaries and against fire risks. Depending on IZM and IVISTAR AG. Their shared goal is to deve- KiebackPeter is a leading solutions provider of both devices and systemsthe function of the building, security and safety lop a concept for a building that automatically in the areas of heating, ventilation, andrequirements can increase very quickly. supervises its own security. All team members air-conditioning/climate control as have already developed individual products well as in facilities management.The more complex the building and safety and systems. For example, KiebackPeter is ma-equipment is, the more important it is, that the nufacturer and provider of building automationsystems work together and that the building oc- systems.cupiers and facilities managers have a commonoverview. Interfaces, common standards, system Further development of common standardsintegration, an increased degree of automation should lead to the possibility of incorporatingand transparency all become key factors. A “buil- different products and subsystems into a singleding safety” team has been established to work common system. Users will be able to incorpo-on “security and safety” issues within a wider rate different components into a unified system,Berlin/Brandenburg regional project “Sicherheit which exactly meets their specifications and theaus der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg” . use of the building. www.kieback-peter.de 1
  14. 14. ge S ichert e Strukt uren kiSStex – Sicherheit kinderLeicht Das Projekt „Kinderinformations- und Sicher- vidualisierbaren Systeme nutzen Funktionen Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus ist durch ihre heitssysteme in Textilien und anderen Wearable wie SOS-Notruf, Ortung, Navigation oder Ge- einzigartige Studien- und Forschungs- Technologien“ beschäftigt sich – ausgehend ofencing. Diese Sicherheitstools können über situation charakterisiert: Gesellschaft- von immer wieder entstehenden Notsituati- herkömmliche Accessoires, wie Druckknöpfe, liche Probleme und Fragen unseres Jahrhunderts können an der BTU onen – wissenschaftlich und praktisch mit der Klett- oder Reißverschlüsse aber auch in der Be- Cottbus gleichsam in einem Reallabor Integration von sicherheitstechnologischen kleidung befindliche Sensoren gesteuert und erforscht werden. Unsere besondere Schnittstellen in Bekleidung und anderen Pro- ausgelöst werden. Die „unsichtbare“ Integrati- geografische Situation ermöglicht Forschung vor Ort, deren Ergebnisse dukten. Die hierbei gesammelten Erfahrungen on von Sicherheitstechnik ruft aber viele neue international nachgefragt sind. Unser sind von prinzipieller Bedeutung für alle An- Fragestellungen hervor, die die technologische Ansatz in Forschung und Lehre ist es, wendungsbereiche, betreffen sie nicht nur Verlässlichkeit solcher Systeme als auch die technikübergreifende Aspekte mit einzubeziehen, systemisch vorzugehen Kinderkleidung, sondern auch die textile Aus- Nutzbarkeit, die gesellschaftliche Akzeptanz, und Nachhaltigkeit von vorne herein stattung von besonders gefährdeten Berufs- die rechtlichen sowie gesundheitlichen Folgen zu integrieren. gruppen, wie zum Beispiel bei der Feuerwehr inklusive des begleitenden Servicenetzwerkes oder dem Militär. Die persönlichen und indi- einschließen. Kontakt/Contact Brandenburgische Technische Das Projekt KissTex wurde vom Land Branden- Universität Cottbus Prof. Dr.-Ing. Astrid Böger burg und der ZAB in den Jahren 00 bis 004 astrid.boeger@tu-cottbus.de gefördert. Die praktische Umsetzung sowie die Weiterführung erfolgt mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen, die hinsicht- lich der tragbaren Sicherheitstechnologien und Wearable Computer inklusive textiler und anderer geeigneter Schnittstellen einen klaren Kompetenzvorsprung aufweisen sowie sich mit der Personenortung längerfristig beschäftigt haben. Erste Ergebnisse wurden in einer Publi- kation anlässlich der Innenministerkonferenz der Bundesländer in Bad Saarow im April 008 zusammengestellt. www.kisstex.de the kiSStex project The KissTex Project – Kids Information and Se- The invisible integration of security technology Brandenburg University of Tech- nology is characterised by its unique curity Systems in Textiles and other Wearable raises other questions like technical reliability, study and research opportunities. So- Technologies deals with – based on the fact of usability, consumer and society acceptance, cial issues and the poignant questions consistenly dangerous situations – the scientific legal effects, health services and availability of of our century can be studied in the real-life- lab setting of Southeast Bran- as well as practical benefits from the integration wireless networks. denburg. Our specific location allows of security technology into textiles and other in situ research the results of which products. Our judgment based on experience The project was funded from 00 to 004 by are of great international interest. Our approach in research and teaching is is helpful to other fields of application like e.g. the federal state Brandenburg, Germany, and interdisciplinary, proceeding systema- professional, military and firefighters clothing. ZAB as a regional project in cooperation with tically and integrating sustainability Personalized system functions like SOS emer- scientific institutions and enterprises that hold right from the start. gency calls, position finding, navigation or ge- a significant head start in the field of wearable ofencing are available through accessories like security technology and wearable computing press buttons, hook-and-pile fasteners, zippers systems including textile and other interfaces. or integrated/woven sensors which work with The results until now were published as pic- active, remote and/or passive measurement, tured above on the occasion of the ministers control and monitoring systems. of the interior of the federal states of Germany conference in Bad Saarow in April 008. www.kisstex.de 14
  15. 15. SeLBStorganiSierende automationSSySteme in der geBÄudeSicherheitDas Forschungsprojekt SOGAS (selbstorganisie- der Fachliteratur gibt es dazu noch keine Klassi- Die Technische Fachhochschulerende Gebäudeautomationssysteme) hatte sich fizierung. Diese wurde zunächst eingeführt und Wildau ist eine der fünf Fachhoch-zum Ziel gesetzt, nicht nur die gesamte Senso- eine Beschreibung der Klassen erstellt. Umge- schulen im Bundesland Brandenburg.rik und Aktorik in einem Gebäude ganzheitlich setzt wurden die Erkenntnisse von dem Projekt- Das Ausbildungsangebot der TFH Wildau setzt sich aus 18 Studiengän-zu betrachten, sondern auch mobile Sensoren partner dResearch GmbH, der einen selbstor- gen im Direktstudium und Studien-und Systeme dynamisch in das Gebäudeau- ganisierenden Kameraverbund zum Verfolgen gängen im Fernstudium zusammen.tomationssystem zu integrieren. Erreicht wer- von Objekten und ihrer Wege entwickelte. Neben der Ausbildung stellen die Weiterbildung mit ihren 4 Fernstudi-den sollte dadurch eine Erhöhung der Funkti- engängen und diversen Lehrgängenonalität innerhalb des Gebäudes in Bezug auf Auch das bislang kaum erforschte Gebiet von und die angewandte Forschung unddie Sicherheitsaspekte. Damit wird es möglich, möglichen und neuartigen Angriffen auf diese Entwicklung die Wesenszüge der Hochschule dar.dass ein System versucht, Funktionen ausgefal- Netzwerke konnte mit SOGAS wesentlich wei-lener Komponenten selbstständig zu ersetzen. ter entwickelt werden. Der Projektpartner ArxesDarüber hinaus könnten von Sicherheits- oder GmbH setzt die hier gewonnenen Erkenntnisse Kontakt/Contact Technische Fachhochschule WildauRettungskräften in das Haus eingebrachte Sen- in Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit Studiengang Telematiksoren bzw. Anzeigegeräte in das Gesamtsystem existierender und zukünftiger Netzwerke um. Prof. Birgit Wilkesintegriert und sämtliche relevanten Informa- Damit hat SOGAS die Forschung auf dem Ge- bwilkes@igw.tfh-wildau.detionen schnell zu jedem Punkt des Gebäudes biet der Sicherheit in Gebäuden durch telema-weitergegeben werden. tische Maßnahmen wesentlich vorangebracht.Sicherheit durch telematische Verfahren www.sogas-projekt.deIn einem ersten Schritt wurden selbstorganisie-rende Systeme analysiert und festgestellt, dasssie sich je nach Topologie und Art des Informa-tionsflusses erheblich in Funktionalität und da-mit ihrer Eignung für Gebäude unterscheiden. InSeLf organiSing automation SyStemS on Security of BuiLdingSThe research project SOGAS (self organising for buildings. Until now there is no classification The University of Applied Sciencesbuilding automation systems) set the goal not about this in respective papers. We developed Wildau is one of five universities ofonly to look at all sensors and actuators of a buil- and specified this classification. This new tech- applied sciences in the federal stateding as an integrated system but also to integra- nical expertise was implemented by one of our of Brandenburg. The University of Applied Sciences Wildau offers 18 de-te mobile sensors and systems in a building au- project partners, dResearch GmbH. dResearch gree programmes in direct study pro-tomation system dynamically. The aim was the developed a self organising camera network grammes, and in distance learningfunctionality of the system inside the building that is able to trace objects in a building. programmes. As well as first-degree level university education, we also of-to increase, especially with regard to securi- fer further education programmes inty aspects. So that it would be possible for the Due to the new functionality and mode of ope- 4 more distance learning courses. Thesystem itself to try to subsitute the functionality ration of self organising networks new kinds of University is also active in applied re- search and development.of dropped-out components. Furthermore sen- attacks become possible. SOGAS categorised thesors and monitoring systems that security staff attacks und began to develop defence mecha-and emergency services bring into the building nisms. For the time being these network internalcould be integrated in the building automation security and safety aspects are nearly unknownsystem and all relevant information could be as well. The project partner Arxes GmbH will usetransferred very quickly to any place where it is this new technical expertise to enhance securityneeded. features in existing and future networks. So the project SOGAS helps to bring research in theInitially self organising systems were analysed. area of building security a huge step forward.Depending on the topology of the network andthe information transfer we found out huge dif- www.sogas-projekt.deferences in functionality and thus in suitability 15

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