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Wie Facebook den demokratischen Rechtsstaat mit nachrichtendienstlichen Mitteln bedroht

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Facebook setzt seine kommerziellen Interessen auf äußerst robuste Weise durch. Der Daten-Konzern hat in der Vergangenheit die berühmt-berüchtigte Agentur Definers Public Affairs mit einer Schmutzkampagne gegen seine Kritiker beauftragt. Die Sicherheitsabteilung von Facebook führt eine Beobachtungsliste, auf der Namen von Konzern-Gegnern verzeichnet sind. Die werden teilweise sogar durch Smartphone-Ortung überwacht. Das ist das Gebaren eines Geheimdienstes.
Cortrag auf der No-Spy-Konferenz am 19. Mai 2019 in Stuttgart

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Wie Facebook den demokratischen Rechtsstaat mit nachrichtendienstlichen Mitteln bedroht

  1. 1. FacebookundderunternehmenseigeneGeheimdienst Peter Welchering Vortrag auf der No-Spy-Konferenz am 19. Mai 2019 im Stuttgarter Literaturhaus
  2. 2. FacebookundderunternehmenseigeneGeheimdienst Peter Welchering
  3. 3. FacebookundderunternehmenseigeneGeheimdienst Peter Welchering Wie die Geschichte recherchiert wurde: Hinweis auf Beobachtungslisten von Salvador Rodriguez Bestätigung der Beobachtungslisten durch ehemaligen Facebook-Mitarbeiter Verdacht auf Ortung und Netzüberwachung Erste Recherchestufe: Profilbildung und Überwachung der Netznutzer durch Facebook, allg. Quellen, FB-Manager Richard Allan vor dem Innen- und Rechtsausschuss des SH-Landtages Zweite Recherchestufe: Bestätigung für die Existenz der Beobachtungsliste und der Ortung von Gegnern Dritte Recherchestufe: Hintergrundgespräche mit Datenschützern u.a. Prof Caspar Vierte Recherchestufe: Gespräch/Interview mit FB-Sprechern
  4. 4. FacebookundderunternehmenseigeneGeheimdienst Peter Welchering Was Facebook da im einzelnen macht: -Führen einer Überwachungsliste mit Namen von „Facebook-Gegnern“ -Smartphone-Ortung dieser „Gegner“ und Bestimmung der jeweiligen Aufenthaltsorte -Auswertung von Daten-Profilen der per Beobachtungsliste erfassten „Gegner“ -Seit Herbst 2018 wissen wir zudem, dass Facebook die einschlägig bekannte Agentur „Definers Public Affairs“ aus Washington mit einer regelrechten Schmutzkampagne gegen Kritiker des Datenkonzerns beauftragt hatte.
  5. 5. FacebookundderunternehmenseigeneGeheimdienst Peter Welchering Was Nicht-Mitglieder Facebook an Daten preisgeben - Cookie nach Aufruf von „facebook.com“ - Tracking über den Cookie Was Facebook-Mitglieder so alles an Daten preisgeben - Ruft ein Facebook-Mitglied eine Webseite mit einem „Gefällt-mir“-Button auf, werden seine persönlichen Daten bis hin zur Identitätsnummer seiner laufenden Facebook-Sitzung an den Betreiber des sozialen Netzwerkes übermittelt. - Bei laufenden Facebook-Sitzungen kann die Sitzungs-ID mit übertragen werden. Ist das der Fall, steht der gezielten Profilbildung und Auswertung des individuellen Nutzerverhaltens nichts mehr entgegen. - Spätestens beim Klicken auf einen Like-Button geben Facebook-Mitglieder neben ihrer IP-Adresse und der Webadresse der aufgesuchten Seite auch noch Datum, Zeit, Browser-Typ und die eindeutige Cookie- Kennung preis.
  6. 6. FacebookundderunternehmenseigeneGeheimdienst Peter Welchering Facebook gibt zu: „Wenn ein Nicht-Facebook-Nutzer eine Seite mit einem Like-Button, erhalten wir bestimmte Daten über den Besuch inklusive Datum, Zeit, URL und den Browser-Typ.“ Dazu muss nicht einmal der Like-Button angeklickt werden. Diese persönlichen Daten landen auf Facebook- Servern und werden dort weiterverarbeitet.“ (SH-Landtag Umdruck 17/2684)
  7. 7. FacebookundderunternehmenseigeneGeheimdienst Peter Welchering So ortet Facebook den Standort eines Smartphones - „Ortungsdienst“ oder „Standortzugriff“ genannte Einstellung ab Werk aktiviert - Satellitennavigationsystem GPS - nächstgelegene W-LAN-Hotspots und über Mobilfunk-Sendemasten Als Beispiel für eine vom Nutzer gar nicht bemerkte Ortung führt Facebook an: „Beispielsweise empfangen und speichern wir möglicherweise Standortdaten, wenn du einen Ort besuchst und mit ‚ich bin hier‘ markierst, eine Veranstaltung zu- oder absagst oder Fotos postest, die Standortinformationen enthalten.“
  8. 8. FacebookundderunternehmenseigeneGeheimdienst Peter Welchering Einschätzung Es ist alarmierend, weil wir ja mit Facebook ein Unternehmen haben, das in der Vergangenheit nicht immer die Regeln von Wettbewerb, von Fairness und Datenschutz eingehalten hat. Und wenn ich mir anschaue, wie groß die Datenmacht von Facebook ist, und höre, dass dieses Unternehmen gleichzeitig dann eine entsprechende Liste von Leuten führt, die in irgendeiner Weise für dieses Unternehmen gefährlich sind, dann müssen ja eigentlich die Alarmglocken angehen für einen Datenschutzbeauftragten. Dann ist doch hier in der Tat zu gucken, was wird da gemacht. Ist das noch mit Recht und Gesetz vereinbar? Johannes Caspar, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit
  9. 9. FacebookundderunternehmenseigeneGeheimdienst Peter Welchering Warum über diese Bedrohung des demokratischen Rechtsstaats durch Facebook nur so zögerlich berichtet wird
  10. 10. FacebookundderunternehmenseigeneGeheimdienst Peter Welchering Und noch eine Reaktion:
  11. 11. FacebookundderunternehmenseigeneGeheimdienst Peter Welchering Um den Trend zu analysieren, der sich hier zeigt, zwei Leseempfehlungen

Facebook setzt seine kommerziellen Interessen auf äußerst robuste Weise durch. Der Daten-Konzern hat in der Vergangenheit die berühmt-berüchtigte Agentur Definers Public Affairs mit einer Schmutzkampagne gegen seine Kritiker beauftragt. Die Sicherheitsabteilung von Facebook führt eine Beobachtungsliste, auf der Namen von Konzern-Gegnern verzeichnet sind. Die werden teilweise sogar durch Smartphone-Ortung überwacht. Das ist das Gebaren eines Geheimdienstes. Cortrag auf der No-Spy-Konferenz am 19. Mai 2019 in Stuttgart

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