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Wesen und Einfluss des internationalen
             Geldsystems

"Solange unser Geldsystem besteht, gibt es weder für den
...
Motivation

    Seit Jahren lief die globale Wirtschaft nach
    offiziellen Zahlen zur absoluten Höchstform auf
    und ...
Was wissen Sie über Geld?

    Was ist Geld?

    Wo kommt Geld her?

    Wie kommt neues Geld in den Kreislauf?

    ...
Inhalt
• Teil I: Grundlagen des Geldsystems
   – Grundidee Geld
   – Bank
   – Zins und Zinseszins
   – Geldschöpfung durc...
Teil I: Grundlagen des Geldsystems




                                     5
Handel ohne Geld
• Wieviel Brot ist 1 Haus wert?




                                  6
Grundidee Geld
• Zwischentauschmittel
• Wertmaßstab
• Wertaufbewahrung




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Die Bank
  Originäre Aufgaben
• Geld sichern und
• Kredite vergeben




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Der Zins
                                        10%
       2%

                               Kredit
       Einlage
A
A
 ...
Der Zinseszins
         Woher nimmt die
          Bank das Geld für
          die Zinsen?


         durch
          Kred...
Verschuldungszwang durch
             Zinseszins


                                                 X
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Geldschöpfung durch Zentralbanken


          Kredit + Diskontsatz(2%)
Zentral
bank                                   Gesc...
Mindestreserve
●   Mindestreserve (EU 2%, USA 10%)
   Kredit = Tilgung + Zins + Sicherheit


                            ...
Geldschöpfung durch
             Geschäftsbanken
                                        10%=10,- €
     2%

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Fiat Money
●   Kreditvermehrung durch Hebeleffekt
●   GB bekommt jeweils 50-fachen Kredit des EK
               Kredit    ...
Kreditzinsen




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Problem der Geldschöpfung
Banken       Vorhandene Geldmenge = Summe aller Kredite := x €


                            Til...
Folge der Geldschöpfung

    Wirtschaft muss stets schneller wachsen als die
    Zinslast!

    Insolvenzen sind ins Sys...
Staatsverschuldung

    Wenn der Bürger sich nicht weiter verschuldet und die
    Wirtschaft keine weiteren Kredite von d...
Zusammenfassung Teil I

    Ohne Schulden kein Geld

    Schulden steigen permanent

    Wachstumszwang Zwang zur Ress...
Teil II: Von der Theorie zur
               Wirklichkeit



Finden sich für die theoretischen Behauptungen
    Entsprechun...
Was ist Geld - Fiat Money
●   Golddeckung aller Währungen von 1815 – 1914
    ●   Wert des Geldes am Gold gemessen
●   Auf...
Ende der Golddeckung
●
    Schleichende Verwässerung wegen hoher
    Ausgaben; z.B. Vietnamkrieg

    1969: Franzosen wol...
Was ist die Banknote

    1928:
    Silberzertifikat => 1 Silberdollar ist hinterlegt

    1953: Die USA zahlt dem Überb...
Geld vs. Realwerte




Angaben in Milliarden $
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Geld vs. Realwerte




Angaben in Milliarden $
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Geld vs. Realwerte




Angaben in Milliarden $
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Staatsschulden

    Noch nie gesunken!




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Staatsschulden in % BIP
●   aktuell fast 80%




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Zins+Zinseszins

    Geldvermögen
    symmetrisch zu
    Schulden
Wir alle zahlen dreifach
die Schulden
1. Eigene Schulde...
Zins+Zinseszins

    Systematische Umverteilung




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Gewinne der Deutschen Bank




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Zins+Zinseszins

    Für 1-9 (90%) gilt: Zinslasten > Zinserträge!
Zweite Folie mit der Linie de Veränderungen=> Mittelst...
Schulden USA
 
     USA haben Schulden in Höhe von über
     40 Billionen $.
     Pro Tag: +2 Milliarden $.
 
     Fast ...
Schulden USA




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Bankensterben
    Spiegel 27.7.2010:
●   Seit Jahresbeginn haben die Behörden in den
    USA bereits 103 Geldhäuser geschl...
Abbau von Staatsschulden

    Inflation

    Währungreform

    Krieg




                                   37
Zentralbank USA: FED
●   FED := Federal Reserve System
●   Halb private Einrichtung
●   Eigentümer: die großen amerikanisc...
Entstehung der FED
●   Paul Warburg, Rockefeller und JPMorgan
    arbeiteten 1910 Gesetzesvorlage zur Gründung
    einer Z...
Die FED finanziert USA
●   Zur Schuldenfinanzierung muss USA
    Staatsanleihen verkaufen
●   Gibt es nicht genug Abnehmer...
Ratingagenturen
●   Private Firmen → Ziel Gewinn erwirtschaften
●   Bewerten Kreditwürdigkeit von Firmen und Staaten
●   →...
Ratingagenturen
●   Standart&Poors, Moody's und Fitch
    (93% Marktanteil → Quasimonopol)
●   Interessante Besitzer
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Krisenverlauf I – USA Immobilien
●   Monetärer Stauungsdruck →
●   Immobilienkredite aus dem Nichts an NINJAs
●   Wetten a...
Krisenverlauf II - Staatsschulden
●   Staaten leihen Geld von Banken (Staatsanleihen)
    und zahlen dafür Zinsen
●   Verz...
Lösung Vollgeldsystem
Claus von Dohnanyi und Dirk Müller:
●
    Geldschöpfung in staatliche Hand, unter
    Kontrolle und ...
Was kannst Du tun?
●
    Informationen prüfen / weitertragen
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    Mit Politikern diskutieren, Lösungen fordern
●
    Bewu...
Fazit
"Solange unser Geldsystem besteht, gibt es
      weder für den Frieden, noch den
 Umweltschutz, noch die Nachhaltigk...
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
    Quellen und Empfehlungen


    Dirk Müller: C(r)ashkurs

    Prof. Max Otte: Der ...
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Wesen und Einfluss des internationalen Geldsystems

Das weltweite Geldsystem hat einige Besonderheiten, die sehr fragwürdige Folgen haben. Wesentliche Probleme verstecken sich im System von Zins und Zinseszins und der Geldschöpfung, also dem Mechanismus, der neues Geld in den Wirtschaftskreislauf bringt. Damit ist es ein Schneeballsystem, das abhängig vom Wachstum ist. Der Vortrag versucht die Mechanismen zu beschreiben und anhand von Zahlen zu belegen. Es wird Zeit in die öffentliche Diskussion die Erkenntnis zu bringen, dass auf Grund des gegenwärtigen Systems weder Sparen noch Neuverschuldung aus der Misere führen und neue Ansätze diskuttiert werden müssen. [http://www.mobiehl.de]

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  1. 1. Wesen und Einfluss des internationalen Geldsystems "Solange unser Geldsystem besteht, gibt es weder für den Frieden, noch den Umweltschutz, noch die Nachhaltigkeit, die Demokratie oder die Menschenwürde auch nur den Hauch einer Chance." Moritz Biehl
  2. 2. Motivation  Seit Jahren lief die globale Wirtschaft nach offiziellen Zahlen zur absoluten Höchstform auf und plötzlich stehen die meisten Staaten vor ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten. → Nur der Fehler ein paar gieriger Spekulanten?
  3. 3. Was wissen Sie über Geld?  Was ist Geld?  Wo kommt Geld her?  Wie kommt neues Geld in den Kreislauf?  Wie wird darüber entschieden?  Geld regiert die Welt – aber wer regiert das Geld? 3
  4. 4. Inhalt • Teil I: Grundlagen des Geldsystems – Grundidee Geld – Bank – Zins und Zinseszins – Geldschöpfung durch Geschäftsbanken und Zentralbanken – Mehr Schulden als Geld • Teil II: Von der Theorie zur Wirklichkeit • Ausblick und Lösungsansätze 4
  5. 5. Teil I: Grundlagen des Geldsystems 5
  6. 6. Handel ohne Geld • Wieviel Brot ist 1 Haus wert? 6
  7. 7. Grundidee Geld • Zwischentauschmittel • Wertmaßstab • Wertaufbewahrung 7
  8. 8. Die Bank Originäre Aufgaben • Geld sichern und • Kredite vergeben 8
  9. 9. Der Zins 10% 2% Kredit Einlage A A 8% Bank kann Zinsen nur auszahlen, wenn sich jemand anderes bei ihr verschuldet Gewinn der Bank scheinbar 8%  ohne Schuld kein Gewinn !! 9
  10. 10. Der Zinseszins Woher nimmt die Bank das Geld für die Zinsen? durch Kreditvergabe! 10
  11. 11. Verschuldungszwang durch Zinseszins X | Zeit  Nach X Jahren muss das System kollabieren  Wenn alle Schuld beglichen würde, gäbe es keinen Gewinn mehr 11
  12. 12. Geldschöpfung durch Zentralbanken Kredit + Diskontsatz(2%) Zentral bank Geschäfts Kredit + Zins Kredit bank (GB) Kredit GB 2 GB 3 GB ... „Gesteuert“ wird über den Diskontsatz und die Mindestreserve. 12
  13. 13. Mindestreserve ● Mindestreserve (EU 2%, USA 10%)  Kredit = Tilgung + Zins + Sicherheit Z T S 1 Oz 1 Oz 1 Oz $ $ G 13
  14. 14. Geldschöpfung durch Geschäftsbanken 10%=10,- € 2% Kredit 100,- € Einlage 100,-€ 498% Mindestreserve: 2% (5.000,- € * 2% = 100,- €) mit 100,- € Einlage können 4900,- € geschöpft und damit 5.000,- € verliehen werden Neue Bilanz der Bank: Ausgaben 2,- € vs. Einnahmen 500,- € (498% statt 8%)14
  15. 15. Fiat Money ● Kreditvermehrung durch Hebeleffekt ● GB bekommt jeweils 50-fachen Kredit des EK Kredit ... GB Kredit ... Kredit ... Kredit GB Kredit ... Kredit Kredit GB Kredit EK EK Kredit EK GB: Geschäftsbank ZB: Zentralbank ZB EK: Eigenkapital Geld = Schuld 15
  16. 16. Kreditzinsen 16
  17. 17. Problem der Geldschöpfung Banken Vorhandene Geldmenge = Summe aller Kredite := x € Tilgung x € + Zinsen y € Woher kommt y ?  durch Neuverschuldung in Höhe y Neuverschuldung := y € Tilgung y € + Zinsen z € Woher kommt z ?  durch Neuverschuldung ... usw. Schulden immer > Geldmenge! 17
  18. 18. Folge der Geldschöpfung  Wirtschaft muss stets schneller wachsen als die Zinslast!  Insolvenzen sind ins System als math. Funktion eingebaut.  Deshalb fordern Banken immer Sicherheiten. Kredit = Tilgung + Zins + Sicherheit  So kommen die Banken an reale Werte, obwohl sie nie etwas Reales verliehen hatten. 18
  19. 19. Staatsverschuldung  Wenn der Bürger sich nicht weiter verschuldet und die Wirtschaft keine weiteren Kredite von den Banken bekommt „hilft“ der Staat (z.B. Konjunkturprogramme)  Staat bekommt leichter Geld, da er bester Schuldner ist (Sicherheit durch Staatsbürger/n)  Staat darf nicht bei Zentralbank Geld leihen  Staat muss Staatsanleihen rausgeben → Verschuldung + Renditelast – Nach bestimmter Laufzeit Umschuldung nötig 19
  20. 20. Zusammenfassung Teil I  Ohne Schulden kein Geld  Schulden steigen permanent  Wachstumszwang Zwang zur Ressourcenausbeute  Umverteilung von Arm nach Reich ist systemimmanent und nimmt in ihrer Geschwindigkeit stetig zu  System muss nach x Jahren kollabieren  Staatsschulden können systembedingt niemals zurückbezahlt werden 20
  21. 21. Teil II: Von der Theorie zur Wirklichkeit Finden sich für die theoretischen Behauptungen Entsprechungen in den realen Zahlen ? 21
  22. 22. Was ist Geld - Fiat Money ● Golddeckung aller Währungen von 1815 – 1914 ● Wert des Geldes am Gold gemessen ● Aufhebung ermöglichte Kriegsfinanzierung ● Nach 2.Weltkrieg Bretton-Woods: 1Oz Gold := 35 $ und feste Wechselkurse aller Währungen 22
  23. 23. Ende der Golddeckung ● Schleichende Verwässerung wegen hoher Ausgaben; z.B. Vietnamkrieg  1969: Franzosen wollten ihre Dollars in Gold tauschen → Zahlungsunfähigkeit → Roosevelt hebt Goldbindung auf  Ab 72/73 New Deal: Öldeckung – Saudis liefern weltweit Öl nur gegen $ ↔ USA liefern militärischen Schutz des Königshauses 23
  24. 24. Was ist die Banknote  1928: Silberzertifikat => 1 Silberdollar ist hinterlegt  1953: Die USA zahlt dem Überbringer dieser Forderung 1 Dollar. → Hinterlegung schon nicht mehr garantiert.  Heute: "In God we trust"  Auf dem Euro steht gar nichts mehr  Das System existiert in dieser Form erst seit den 70er Jahren! 24
  25. 25. Geld vs. Realwerte Angaben in Milliarden $ 25
  26. 26. Geld vs. Realwerte Angaben in Milliarden $ 26
  27. 27. Geld vs. Realwerte Angaben in Milliarden $ 27
  28. 28. Staatsschulden  Noch nie gesunken! 28
  29. 29. Staatsschulden in % BIP ● aktuell fast 80% 29
  30. 30. Zins+Zinseszins  Geldvermögen symmetrisch zu Schulden Wir alle zahlen dreifach die Schulden 1. Eigene Schulden 2. Schuldenanteil in allen Produkten 3. Über Steuern 12% bzw. 35Mrd. sind reine Schuldzinsen 30
  31. 31. Zins+Zinseszins  Systematische Umverteilung 31
  32. 32. Gewinne der Deutschen Bank 32
  33. 33. Zins+Zinseszins  Für 1-9 (90%) gilt: Zinslasten > Zinserträge! Zweite Folie mit der Linie de Veränderungen=> Mittelstand zahlt 33
  34. 34. Schulden USA  USA haben Schulden in Höhe von über 40 Billionen $. Pro Tag: +2 Milliarden $.  Fast alle globalen Währungen sind vom Dollar abhängig – Bretton-Woods: Wert durch feste Kopplung an goldgedeckten $. – Nach Entkopplung nur noch von Vertrauen abhängig. In Verhältnis zu Griechischen Schulden setzen! 34
  35. 35. Schulden USA 35
  36. 36. Bankensterben Spiegel 27.7.2010: ● Seit Jahresbeginn haben die Behörden in den USA bereits 103 Geldhäuser geschlossen. ● Das sind fast 60 Prozent mehr als noch 2009. ● Hunderte weitere Institute kämpfen um ihr Überleben. Zahlen aktualisieren! 36
  37. 37. Abbau von Staatsschulden  Inflation  Währungreform  Krieg 37
  38. 38. Zentralbank USA: FED ● FED := Federal Reserve System ● Halb private Einrichtung ● Eigentümer: die großen amerikanische Banken ● Gründer: die heutige Citibank, Lehman Brothers, JPMorgan-Chase-Bank (Rockefeller-Clan) ● → Die großen amerikanischen Bankhäuser drucken ihr eigenes Geld und entscheiden selbst die staatlichen Zinssätze ! 38
  39. 39. Entstehung der FED ● Paul Warburg, Rockefeller und JPMorgan arbeiteten 1910 Gesetzesvorlage zur Gründung einer Zentralbank aus ● Senator Aldrich (Schwiegervater von John D. Rockefeller) scheitert mit Gesetzeseinbringung ● 1912 Finanzierung Präsidentschaft Wilsons: Dieser bringt das Gesetz am 23.12.1913 als „Federal Reserve Act“ durch. 39
  40. 40. Die FED finanziert USA ● Zur Schuldenfinanzierung muss USA Staatsanleihen verkaufen ● Gibt es nicht genug Abnehmer, hilft die FED ● Die FED kauft 50% der amerikanischen Staatsanleihen selbst ● Finanzkrise: die FED gewährte 700 Milliarden $ Rettung der Banken auf Kosten der Steuerzahler ● Obama machte die FED zur Superkontrollinstanz über die Banken 40
  41. 41. Ratingagenturen ● Private Firmen → Ziel Gewinn erwirtschaften ● Bewerten Kreditwürdigkeit von Firmen und Staaten ● → Finanzierungskosten abhängig von Rating ● Je schlechter das Rating desto teurer und schwieriger Geld zu erhalten ● Um am amerik. Finanzmarkt zugelassen zu werden, muss jeder Staat/Unternehmen von min. 2 Agenturen geratet sein. ● Ratingkriterien gelten als Firmengeheimnis 41
  42. 42. Ratingagenturen ● Standart&Poors, Moody's und Fitch (93% Marktanteil → Quasimonopol) ● Interessante Besitzer ● Warren Buffet (reichster Mann der Welt) ● McGraw-Hill Konzern (einer der größten Herausgeber von Lehrbüchern in USA und Wirtschaftsmagazinen, z.B. BusinessWeek, Vorstandsvorsitzender Harold McGraw war Wirtschaftsberater von Bush) ● Barclays Bank London ● Goldman Sachs 42
  43. 43. Krisenverlauf I – USA Immobilien ● Monetärer Stauungsdruck → ● Immobilienkredite aus dem Nichts an NINJAs ● Wetten auf Zerfall ● Kassieren der Sicherheiten: Zwangsversteigerungen ● Steuergelder über Hilfspaket kassieren 43
  44. 44. Krisenverlauf II - Staatsschulden ● Staaten leihen Geld von Banken (Staatsanleihen) und zahlen dafür Zinsen ● Verzocken sich die Banken, retten Staaten mit Geldern, das diese sich gegen Zinsen von den Banken leihen... ● Staatsverschuldung beschleunigt sich exorbitant und diese gehen darauf hin pleite - Banken leihen Staaten Geld, dass sie nicht haben... 44
  45. 45. Lösung Vollgeldsystem Claus von Dohnanyi und Dirk Müller: ● Geldschöpfung in staatliche Hand, unter Kontrolle und zum Wohle des Volkes  Zinsgewinne nicht Schuld sondern Einnahme f. Allgemeinheit  Folge: Staatsausgaben ließen sich ohne Neuverschuldung und ohne Steuern zahlen! Quellen: 1. youtube: http://www.youtube.com/watch?v=BHP5Kd2G6ts 2. Buch „Notenbankkredit an den Staat“, Donanyi 45
  46. 46. Was kannst Du tun? ● Informationen prüfen / weitertragen ● Mit Politikern diskutieren, Lösungen fordern ● Bewusst handeln: Die Macht der Mächtigen beruht darauf, dass wir Schulden bei Ihnen haben oder Ihre Produkte kaufen! ● Eigene Vorsorge: eigene Schulden abbauen, auf reale Werte setzen 46
  47. 47. Fazit "Solange unser Geldsystem besteht, gibt es weder für den Frieden, noch den Umweltschutz, noch die Nachhaltigkeit, die Demokratie oder die Menschenwürde auch nur den Hauch einer Chance."  Es gibt bessere Systeme. Wir sollten daran arbeiten, dass die Zeit reif wird dafür! 47
  48. 48. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit Quellen und Empfehlungen  Dirk Müller: C(r)ashkurs  Prof. Max Otte: Der Crash  Prof. Bernd Senf: Der Nebel um das Geld  Video „Wie funktioniert Geld - 10 Punkte Plan zur Übernahme eines Planeten mit halbintelligenten Lebensformen“  Prof.Magrit Kennedy, Prof.Max Hörmann, Jahnke, Dr.Wo Meudalismus Vortrag Version 2: Dipl.-Wirtsch.-Inf Moritz Biehl - biehl@mobiehl.de 48
  • pijo1018

    May. 3, 2017

Das weltweite Geldsystem hat einige Besonderheiten, die sehr fragwürdige Folgen haben. Wesentliche Probleme verstecken sich im System von Zins und Zinseszins und der Geldschöpfung, also dem Mechanismus, der neues Geld in den Wirtschaftskreislauf bringt. Damit ist es ein Schneeballsystem, das abhängig vom Wachstum ist. Der Vortrag versucht die Mechanismen zu beschreiben und anhand von Zahlen zu belegen. Es wird Zeit in die öffentliche Diskussion die Erkenntnis zu bringen, dass auf Grund des gegenwärtigen Systems weder Sparen noch Neuverschuldung aus der Misere führen und neue Ansätze diskuttiert werden müssen. [http://www.mobiehl.de]

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