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Einfach barrierefrei

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Wie ihr eure Website mit wenig Energie und Ressourcen barrierefrei machen könnt.

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Einfach barrierefrei

  1. 1. Einfach barrierefrei Websites für alle www.netz-barrierefrei.de
  2. 2. Darum gehts Warum Barrierefreiheit? Die größten Barrieren und wie man sie umgeht 2www.netz-barrierefrei.de
  3. 3. WARUM BARRIEREFREIHEIT? 3www.netz-barrierefrei.de
  4. 4. 4 • Sinnes- und Körperbehinderungen • Wahrnehmen oder Verarbeiten von Informationen • Eingeschränkte Fähigkeiten: mangelnde Technik- Kenntnis, Analphabetismus Drei Formen von Einschränkungen www.netz-barrierefrei.de
  5. 5. 5 • Blinde und Sehbehinderte können visuelle Inhalte schlecht wahrnehmen. • Schwerhörige und Gehörlose haben Probleme bei Audio-Inhalten. • Motorisch Behinderte haben Probleme bei der Nutzung von Maus und Tastatur. Sinnes- und Körperbehinderungen www.netz-barrierefrei.de
  6. 6. 6 • Menschen mit Down-Syndrom sind mit komplexen Inhalten überfordert. • Autisten und Epileptiker reagieren empfindlich auf starke Reize. • Personen mit Lernstörung oder Demenz können sich schlecht konzentrieren oder Inhalte merken. Kognitive Verarbeitung www.netz-barrierefrei.de
  7. 7. 7 • 7,5 Mio. Menschen in Deutschland können nicht oder nur schlecht lesen. • Viele oft ältere Menschen können nicht mit Webseiten umgehen. Verstehen und merken www.netz-barrierefrei.de
  8. 8. Nicht jeder hat eine Behinderung… … aber fast jeder profitiert von Barrierefreiheit. 8www.netz-barrierefrei.de
  9. 9. DIE GRÖSSTEN BARRIEREN 9www.netz-barrierefrei.de
  10. 10. 10  Das anzustrebende Ziel ist, dass behinderten und nicht- behinderten Menschen das Webangebot in der gleichen Qualität zur Verfügung gestellt wird. Sie sollen die gleichen Informationen erhalten, die Website im gleichen Maße bedienen und mit ihr interagieren können. Qualität www.netz-barrierefrei.de
  11. 11. Mobile first • Auch behinderte Menschen sind heute privat mehrheitlich mit Smartphones online. Diese haben häufig Hilfstechnik eingebaut und sind im Betrieb und für den Internet-Zugang günstiger als PCs und DSL. • Daraus folgt… Ihr Webauftritt sollte responsiv sein, also für mobile Endgeräte optimiert. 11www.netz-barrierefrei.de
  12. 12. Trennung Inhalt und Gestaltung • Die Trennung von Inhalt und Gestaltung hat zum Ziel, dass Inhalte auf unterschiedlichen Plattformen gleichermaßen genutzt werden können. • Es soll keine Rolle spielen, ob jemand mit Vergrößerung, Screenreader oder anderen Techniken arbeitet. 12www.netz-barrierefrei.de
  13. 13. Das Mehrkanal-Prinzip • Das Mehrkanal-Prinzip besagt, dass Informationen über mindestens zwei Sinne zugänglich sein sollen. • Das heißt zum Beispiel, das Informationen nicht nur grafisch, sondern auch textlich vermittelt werden oder das Videos Untertitel für Gehörlose enthalten. 13 Quelle: Youtube Video – Das erste Mal von Aktion Mensch www.netz-barrierefrei.de
  14. 14. 14 • Grelle, flackernde oder flimmernde Inhalte vermeiden • Animationen, Audio und Video sollen nicht von selbst starten Störende Inhalte vermeiden www.netz-barrierefrei.de
  15. 15. Einfach halten • Sowohl für den Aufbau von Webseiten als auch für Inhalte gilt: Je einfacher sie gestaltet sind, desto barrierefreier sind sie. • Überlegen Sie, ob bestimmte Funktionen oder Inhalte an dieser Stelle tatsächlich gebraucht werden. Und lassen Sie sie im Zweifelsfall eher weg. • Beispiel: Die Social-Media-Buttons eines t3n-Artikels befinden sich vor dem eigentlichen Text. 21 Quelle: Artikel von www.t3n.de www.netz-barrierefrei.de
  16. 16. Fehlervermeidung Reduzieren Sie die Zahl möglicher Fehler, dazu gehören zum Beispiel: • Fehleingaben in Formularen nicht funktionierende Links • Missverständliche Texte • Die Website www.ich-will- lernen.de funktioniert leider nicht ohne Flash. 23www.netz-barrierefrei.de
  17. 17. DAS FRAMEWORK MACHTS SCHON 24www.netz-barrierefrei.de
  18. 18. Die Systemwahl • Wordpress, Drupa, Contao und Joomla sind von Haus aus sehr gut zugänglich. • Sie nehmen einem viel Arbeit ab. • Und sie erleichtern die Veröffentlichung barrierefreier Inhalte. 25www.netz-barrierefrei.de
  19. 19. Frameworks • Auch Frameworks wie Jquery oder Bootstrap haben Barrierefreiheit integriert. • Das Rad muss also nicht neu erfunden werden. • Schaut in der Doku zum Framework, ob es Infos zur Barrierefreiheit gibt. 26www.netz-barrierefrei.de
  20. 20. REDAKTIONELLE AUFGABEN 27www.netz-barrierefrei.de
  21. 21. Texte semantisch auszeichnen • Texte müssen in HTML als Überschrift, Liste oder Zitat ausgezeichnet werden. Der Blinde erfährt ansonsten nicht, was die Aufgabe eines Textabschnitts ist. • Es reicht nicht, einen Text zu fetten oder einzurücken. Das bekommt der Blinde nicht mit. 28 Überschrif t Bildunterschrif t TextListe Quelle: Wikipedia-Artikel zu Barrierefreiheit www.netz-barrierefrei.de
  22. 22. Text-Verständlichkeit • Verwenden Sie eine möglichst verständliche Sprache. • Strukturieren Sie den Text. Stellen Sie wichtige Infos an den Anfang. • Fassen Sie wichtige Infos noch einmal zusammen. 29www.netz-barrierefrei.de
  23. 23. Alternativtext • Der Alternativtext ist eine Beschreibung des Bildes. Er wird Blinden vom Screenreader vorgelesen. • Alterantivtexte sollten kurz gehalten werden (80 Zeichen max.). • Der Inhalt des Bildes wird kurz beschrieben. 30 Älteres Modell einer Schreibmaschine für Blindenschrift www.netz-barrierefrei.de
  24. 24. Untertitel  Für gehörlose und schwerhörige Menschen sollte in Videos Untertitel untergebracht werden.  In Untertiteln wird das Gesprochene verschriftlicht, außerdem werden wichtige Geräusche vermittelt, die zum Verständnis des Clips wichtig sind.  Es gibt offene und geschlossene Untertitel (closed captions). Closed Captions können ein- bzw. ausgeblendet werden und sind deshalb vorzuziehen. 31 31 Quelle: Youtube Video – Das erste Mal von Aktion Mensch www.netz-barrierefrei.de
  25. 25. Danke Fragen?!

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