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Eine engere und bessere Zusammenarbeit von Jugendpflegen, freien Trägern und Politik stärkt die Jugendabeit insgesamt.<br ...
Landesjugendring Niedersachsen e.V.<br />www.ljr.de   info@ljr.de<br />
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Starke Jugend - starke Zukunft

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Jugendliche wachsen heute anders auf als noch vor 10 oder 20 Jahren: Schule, Ausbildung, Studium, Medien, Mobilität und Freizeitgestaltung haben sich deutlich verändert. Auch Jugendarbeit hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und an die neue Situation angepasst. Leider haben etliche politischen Entscheidungsträger-innen die Jugendarbeit bei gesellschaftlichen Veränderungen jedoch nicht ausreichend berücksichtigt oder haben sie vernachlässigt.
Mit dem Kartenset „Starke Jugend – starke Zukunft” wird anhand von statistischen Daten die Entwicklung der Jugendarbeit in den zurückliegenden zwanzig Jahren dargestellt und es werden daraus Perspektiven und Vorschläge für die Jugendarbeit der Zukunft abgeleitet.

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  1. 1.
  2. 2.
  3. 3. Jugendarbeit ist ein »weicher Standortfaktor«, also ein Grund, warum junge Menschen in der Region bleiben und Familien dorthin ziehen.<br />Jugendarbeit ist ein wesentliches Sozialisationsfeld und ein wichtiger Bildungsort.<br />Jugendarbeit bietet einen Raum, in dem sich junge Menschen ausprobieren können, Gemeinschaft erleben und Fähigkeiten für ihre Zukunft entwickeln.<br />Kommunen müssen Jugendarbeit verstärkt als eigenständigen Bereich anerkennen, unterstützen und fördern.<br />Statt viel Geld in Reparaturmaßnahmen der Jugendhilfe zu stecken, sollte mehr Geld für präventive Angebote der Jugendarbeit ausgegeben werden.<br />
  4. 4.
  5. 5. Die gleiche, qualitativ hochwertige Arbeit der Träger der Jugendarbeit kann nicht mit immer weniger Geld geleistet werden.<br />Der bürokratische Aufwand ist ehrenamtsfeindlich und schreckt vor Antragstellung ab. <br />Unterschiedliche Förderrichtlinien in einem Landkreis bedeuten zusätzlichen bürokratischen Aufwand. <br />Fördersätze müssen angehoben und kontinuierlich der Preisentwicklung angepasst werden.<br />Bürokratische Anforderungen müssen minimiert werden (Förderrichtlinien & andere Reglungen)<br />Die Förderung muss auf der Jugendamtsebene geregelt werden<br />
  6. 6.
  7. 7.
  8. 8. Wer sich als Jugendliche-r engagiert, engagiert sich auch überdurchschnittlich häufig als Erwachsene-r<br />Jugendarbeit trägt maßgeblich zur Entwicklung der Persönlichkeit bei.<br />Jugendarbeit unterstützt die Entfaltung wichtiger Kompetenzen junger Menschen, wie z.B. Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit oder interkulturelle Kompetenz.<br />Entwicklung neuer Anreize und Unterstützungsformen, <br />die ehrenamtliches Engagement stärken und attraktiver machen. Z.B.:<br />»Dankeschön-Kultur« muss ausgebaut werden<br />Anerkennung von freiwilligem Engagement an der Uni*<br />Verbesserungen der Rahmenbedingungen für Angebote der Jugendarbeit an Ganztagsschulen<br />Nachmittage ohne verpflichtende Angebote für Schüler-innen an Ganztagsschulen*<br />
  9. 9.
  10. 10. Durch die Schaffung projektbezogener Engagement-Bereiche wird jungen Menschen die Möglichkeit gegeben, sich trotz der veränderten Anforderungen zu engagieren.<br />Unterstützungsstrukturen vor Ort können die Kontinuität gewährleisten und die Jugendarbeit vor Ort aufrecht erhalten.<br />Es muss vor Ort hauptamtliche Unterstützungsstrukturen für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit geben.<br />Bekannte Ansprechpartner-innen können neue Freiwillige motivieren und Kontakte vermitteln. Sie können die Räume für Engagement gestalten und Synergien schaffen. Sie können die Ehrenamtlichen unterstützen, beraten und qualifizieren.<br />Die Jugendringe auf Jugendamtsebene sollten zu »Regionalstellen des freiwilligen Engagements in der Jugendarbeit« ausgebaut werden, um diese Aufgaben wahrnehmen zu können.<br />
  11. 11.
  12. 12. Die Freiwilligkeit der Teilnahme, das ehrenamtliche Engagement, die Selbst-ständigkeit und Partizipation sind die Grundlagen der Jugendarbeit, sie stellen die besondere Qualität der Jugendarbeit dar und eröffnen besondere Lernräume.<br />Nur wenn Jugendliche und Jugendleiter-innen in den Jugendgruppen das machen können, was sie wollen, werden sie die Angebote nutzen. Die Übernahme zusätzlicher Aufgaben darf die Basisarbeit nicht überlagern.<br />Wenn freie Träger zusätzliche Aufgaben übernehmen sollen, müssen dafür die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden.<br />Bei der Konzeptionierung neuer Angebote müssen die Prinzipien und Grenzen der Jugendarbeit berücksichtigt werden.<br />Die Jugendarbeit muss als gleichwertiger Partner in die Diskussion um die Fortentwicklung jugendlicher Lebenswelten mit einbezogen werden.<br />
  13. 13.
  14. 14. Eine engere und bessere Zusammenarbeit von Jugendpflegen, freien Trägern und Politik stärkt die Jugendabeit insgesamt.<br />Mehr Unterstützung durch Hauptamtliche stärkt das ehrenamtliche Engagement junger Menschen.<br />Das Subsidiaritätsprinzip ist gesetzlich verankert.<br />Die Kommunen müssen ihre Gesamtverantwortung für die Jugendarbeit wieder stärker wahrnehmen, freie Träger der Jugendarbeit (Jugendverbände, Jugendgruppen und -ringe) stärker unterstützen, beraten und begleiten. <br />Dazu gehört auch, eine angemessene jugendarbeitsgerechte personelle Ausstattung sicherzustellen.<br />Öffentliche Träger sollten nur dort eigene Angebote machen und Einrichtungen unterhalten, wo es keine freien Träger gibt, die diese Aufgabe ebenso wahrnehmen könnten.<br />
  15. 15. Landesjugendring Niedersachsen e.V.<br />www.ljr.de info@ljr.de<br />
  16. 16. Hintergrundinformationen und Angaben zu den Datenquellen sind auf www.ljr.de ( Basics > Starke Jugend – starke Zukunft )zu finden<br />Landesjugendring Niedersachsen e.V.<br />www.ljr.de info@ljr.de<br />
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