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Gestaltungsmaßnahmen zur Förderung kollaborativer Wiki-Arbeit in der Hochschullehre
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Gestaltungsmaßnahmen zur Förderung kollaborativer Wiki-Arbeit in der Hochschullehre

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Diese Präsentation wurde auf der GeNeMe '12 vorgetragen. Der vorgestellte Forschungsbeitrag befindet sich unter: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-97538

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Gestaltungsmaßnahmen zur Förderung kollaborativer Wiki-Arbeit in der Hochschullehre Presentation Transcript

  • 1. Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. SchoopGestaltungsmaßnahmen zurFörderung kollaborativer Wiki-Arbeit in der HochschullehreChristian KummerGeNeMe 2012
  • 2. Selbstorganisiert zusammenarbeiten: der Wiki Way! Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. SchoopWiki, die Anwendung Way, die Zusammenarbeit „a freely expanable collection - Einfach und schnell of interlinked Web pages, a - Kollaborativ, mit einem Ziel hypertext system for storing and modifying information - selbstorganisiert und – a database, where each (weitgehend) hierarchiefrei page is easily editable by any user with a forms- capable Web browser client.“ (Leuf & Cunningham, 2001) (Leuf & Cunningham, 2001, S. 14) TU Dresden, Folie 2 04.10.2012
  • 3. Wikis in der Hochschullehre?: Ein alter Hut, der (noch nicht) passt!Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop- Probleme (eine Auswahl) - Wenn die Arbeit im Wiki freiwillig ist, arbeitet niemand mit. (illustrativ hierzu Ebner, Kickmeier-Rust & Holzinger, 2008) - Nur eine weitere Plattform, die Aufgabe bleibt gleich. • Als Beispiel: bei Projektgruppen; nach Themenausgabe wird die Arbeit aufgeteilt, einzeln in Word erarbeitet, abgestimmt und dann gepostet! - Wikis kann man nicht bewerten: ein Wiki ist eine Gesamt- keine Einzel- leistung!- Folge - Wider dem Wiki Way, es wird Potenzial verschenkt!TU Dresden, Folie 304.10.2012
  • 4. Warum dennoch Wikis nutzen?Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop- Zunehmende Verbreitung von Social Software in Unternehmen: Vorbereiten der Studierenden auf Berufspraxis- Konstruktivistischer Lehransatz: die gemeinsame Konstruktion von Wissen wird gefördert, das Erreichen eines tieferen Fachverständnis ermöglicht- (Digital Natives-Debatte) Forschungsinteresse
  • 5. Forschungsleitende FragenFakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop- Welche Faktoren beeinflussen das Zustandekommen von kollaborativer Wiki-Arbeit in der universitären Hochschullehre? 1. Welche Faktoren hemmen die Zusammenarbeit? 2. Welche Gestaltungsmaßnahmen werden ergriffen, die die Zusammenarbeit fördern? 3. Wann ergreife ich die identifizierten Gestaltungsmaßnahmen innerhalb einer Lehrveranstaltung? Zielstellung: in der Lehrpraxis verwertbare Aussagenzur Gestaltung von Wiki-ArrangementsTU Dresden, Folie 504.10.2012
  • 6. Methodisches: Datenauswahl und -analyse Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. SchoopDatenauswahl Datenanalyse Systematische Literaturrecherche: - Inklusionskriterien: 73 Artikel 488 Artikel - Suchterme • Peer-review • wiki* AND education* • Fachzeitschrift oder • wiki* AND university* Konferenz • wiki* AND teach* - Fachdatenbanken • Bericht vom Einsatz eines • EBSCOHost mit Academic Search Wikis in der Hochschullehre Complete, Business Source Complete, Communication and Mass - Iterative Analyse mithilfe der Media Complete, Library, constant comparative method Information Science and Technology Abstracts und PsycARTICLES (Glaser & Strauss, 1967) • Education Resource Information Center (ERIC) • ScienceDirect TU Dresden, Folie 6 04.10.2012
  • 7. Deskriptives: FachbereicheFakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop Naturwissenschaften Ingenieurwissenscha (n = 2); 2,5% ften (n = 1); 1,3% Sprachen (n = 15); Medizin (n = 6); 7,5% 18,8% Recht (n = 1); 1,3% Geistes- und Sozialwissenschaften Informatik (n = 28); (n = 27); 33,8% 35%TU Dresden, Folie 704.10.2012
  • 8. Deskriptives: Anzahl der TeilnehmerFakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop 30 25 26 Anzahl der Studien 20 22 15 14 10 10 5 6 0 2 NN ≤ 15 ≤ 35 ≤ 100 ≤ 500 ≥ 500 Anzahl der StudentenTU Dresden, Folie 804.10.2012
  • 9. Hemmnisse des Wiki-Einsatzes: Ein Framework Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop Rahmenbedingungen Prozess ProduktStudentische Eigenschaften• Lernstil• IT-Kenntnisse Lernprozess • Eigentum Ergebnisse aus der • Öffentlichkeit ZusammenarbeitLehrkontext • Gruppenklima• Fehlende Anreize• Aufgabenstellung• Systemqualität Maßnahmen: Bildung einer Community, Lernbegleiter, Belohnungen, Netiquette, Rollen, Scaffolding, Wiki-Training Quelle: Eigene Abbildung in Anlehnung an Biggs (1989) TU Dresden, Folie 9 04.10.2012
  • 10. Zusammenarbeit ist zeitaufwändig und funktioniert nicht Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop- Hemmnis: Lernstil - Wenn andere ihren Text - Bezeichnet die bevorzugte erst in MS Word schreiben Art zu lernen und spät hochladen (kurz - Zusammenarbeit wird vor Abgabe), kann ich nicht vermieden, weil sie mehr daran arbeiten. zeitaufwändig ist und (aus: Ruth & Houghton, 2009, S. 142) manchmal nicht „funktioniert“- Gestaltungsmaßnahmen - Belohnung - Scaffolding TU Dresden, Folie 10 04.10.2012
  • 11. Wie und wo kann ich etwas im Wiki ändern? Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop- Hemmnis: IT-Kenntnisse Wie finde ich mich zum - Ungeachtet der digital richtigen Artikel? natives, fehlende IT- (aus: Su & Beaumont, 2010, S. 420) Kenntnisse bleiben ein Problem • Studierende überschätzen ihre Kenntnisse • fehlende Erfahrung mit Wikis • Probleme mit der Wiki-Syntax • Lost in Hyperspace- Gestaltungsmaßnahmen - Lernbegleiter - Wiki-Training - Scaffolding TU Dresden, Folie 11 04.10.2012
  • 12. Wikipedia ist ein schlechtes Vorbild! Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop- Hemmnis: Fehlende Anreize- Fehlende, sinnvolle Integration in die Lehre - Extrinsische Motivation - Intrinsische Motivation- Gestaltungsmaßnahmen - Bildung einer Community - Rollen - Belohnung TU Dresden, Folie 12 04.10.2012
  • 13. Gleiche Aufgabenstellung, anderes Tool! Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop- Hemmnis: Wikis können die Aufgabenstellung Zusammenarbeit fördern, - Kollaboration muss aber in diesem Kurs war notwendig sein keine Zusammenarbeit erforderlich. (aus: Choy & Ng, 2007)- Gestaltungsmaßnahmen - Scaffolding TU Dresden, Folie 13 04.10.2012
  • 14. Das Wiki war nicht zu erreichen! ERROR 503 – Service unavailable Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop- Hemmnis: Es war schwierig Seiten zu Systemqualität ändern; die Eingabefelder - Technische Parameter eines waren irgendwie chaotisch Informationssystems und häufig vom Format • Usability eingefügter Texte zerschossen. • Verfügbarkeit (aus: Ramanau & Geng, 2009, S. 2623) • Antwortverhalten- Gestaltungsmaßnahmen - Wiki-Training TU Dresden, Folie 14 04.10.2012
  • 15. Was schreibst du den für einen Mist? Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop- Hemmnis: Eigentum Ich hatte eine unschöne - Studierende erachten Erfahrung: ich hinterließ begonnen Wiki-Artikel als ihr einen Kommentar zu einem Eigentum Wiki-Artikel, den ich ok fand; - Studierende scheuen sich, die aber anschließend bekam ich Beiträge anderer zu eine verärgerte E-Mail, ich bearbeiten, grundlegend zu solle mir jeden weiteren ändern oder gar zu löschen Beitrag sparen. (aus: Weaver et al., 2010, S. 853)- Gestaltungsmaßnahmen - Lernbegleiter - Netiquette - Rollen - Scaffolding TU Dresden, Folie 15 04.10.2012
  • 16. Was wenn jemand meinen Text liest und denkt: Das ist alles Mist! Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop- Hemmnis: Öffentlichkeit Ich war etwas verängstigt, - Die Angst, „unfertige“ Dinge weil ich das Gefühl hatte, zu veröffentlichen unter ständiger Beobachtung zu stehen – was ich nicht mag.- Gestaltungsmaßnahme (aus: Beames, Klenowski & Lloyd, 2010, S. 56) - Scaffolding TU Dresden, Folie 16 04.10.2012
  • 17. Er hat zuerst angefangen! Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop- Hemmnis: Gruppenklima Ich verstehe das Konzept - Fehlende Zusammenarbeit hinter Gruppenarbeit. Aber aufgrund von Misstrauen, die Wahrheit ist: es ist einem fehlenden zeitraubend und funktioniert gemeinsamen Ziel nicht immer. (aus: Lin & Kelsey, 2009, S. 162)- Gestaltungsmaßnahmen - Bildung einer Community - Lernbegleiter - Netiquette TU Dresden, Folie 17 04.10.2012
  • 18. Gestaltungsmaßnahmen im Prozessmodell nach DIN PAS 1032-1:2004Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. SchoopTU Dresden, Folie 1804.10.2012
  • 19. Nachspeise Fakultät Wirtschaftswissenschaften | Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Informationsmanagement | Prof. Schoop Christian Kummer Systematische Literaturrecherche Folien: Eine Übersicht aller in die Auswertung einbezogenen Beiträge steht unter Artikel: http://bit.ly/RCxvEG http://bit.ly/JSRQCq zur Verfügung. Kontakt: http://bit.ly/ckummer Literaturnachweise- Beames, S., Klenowski, V., & Lloyd, M. (2010). - Lin, H., & Kelsey, K. D. (2009). Building a networked Matching intention with agency: lessons from environment in wikis: The evolving phases of practice. Journal of Learning Design, 3(2), 50–60. collaborative learning in a wikibook project. Journal of Educational Computing Research, 40(2), 145–169.- Biggs, J. (1989). Approaches to the enhancement of tertiary teaching. Higher Education Research & - Ramanau, R., & Geng, F. (2009). Researching the Development, 8(1), 7–25. use of wiki’s to facilitate group work. Procedia - Social and Behavioral Sciences, 1(1), 2620–2626.- Choy, S. O., & Ng, K. C. (2007). Implementing wiki software for supplementing online learning. - Ruth, A., & Houghton, L. (2009). The wiki way of Australasian Journal of Educational Technology, learning. Australasian Journal of Educational 23(2), 209–226. Technology, 25(2), 135–152.- Ebner, M., Kickmeier-Rust, M., & Holzinger, A. - Su, F., & Beaumont, C. (2010). Evaluating the use of (2008). Utilizing Wiki-Systems in higher education a wiki for collaborative learning. Innovations in classes: a chance for universal access? Universal Education and Teaching International, 47(4), 417– Access in the Information Society, 7(4), 199-207. 431. doi:10.1007/s10209-008-0115-2 - Weaver, D., Viper, S., Latter, J., & McIntosh, P. C.- Glaser, B. G., & Strauss, A. L. (1967). The discovery (2010). Off campus students’ experiences of grounded theory: Strategies for qualitative collaborating online, using wikis. Australasian Journal research. New Brunswick, New Jersey, USA: of Educational Technology, 26(6), 847–860. AdlineTransaction.- Leuf, B., & Cunningham, W. (2001). The Wiki Way: Quick Collaboration on the Web. Upper Saddle River, NJ: Addison-Wesley. TU Dresden, Folie 19 04.10.2012