Grundlagen: Social Media im Journalismus
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Eine Präsentation in der Aus- und Weiterbildung für Journalisten in Baden-Württemberg. Veranstalter: Journalistische Berufsbildung (JBB) des Verbandes südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) am ...

Eine Präsentation in der Aus- und Weiterbildung für Journalisten in Baden-Württemberg. Veranstalter: Journalistische Berufsbildung (JBB) des Verbandes südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) am 24. Juni 2014 in Bernhausen (bei Stuttgart).

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  • Biografische Basisdaten <br /> - Ostwestfale - Berlin: Historiker & Hispanist - Journalismus, PR, Publizistik <br /> - seit 1997 online - 2000 Stuttgart Online-Redakteur, Konzeptioner, Journalist <br /> - seit 2006 selbstständig <br /> - 16.01.2007 Beitritt facebook / 19. März Twitter <br /> - Aktuelle Kundenlage: RK, LG, SPD, EnBW <br /> <br /> Teilnehmer Vorstellung <br /> - Tätigkeit - Smartphone <br /> Wer ist auf - Facebook? - Twitter? - Storify?
  • Es wird schon relativ frontal sein. <br /> Müssen alle auf gleichen Stand bringen. <br /> Je nach Zeitgerüst dann Übungen. Print mit Brainstorming… <br /> Bitte immer einfach sofort Fragen stellen, wir sind hier ja unter uns. Bitte auch die peinlichen…. <br /> bevor es losgeht, wird es aber erstmal HEFTIG
  • heftig gestartet DEZ 2013 <br /> Betreiber sind 2 BWLer aus Potsdam <br /> Emotionale Inhalte, ausgetüftelte Teaser <br /> Inhalte meist „geklaut“ aus USA
  • Wir sehen die Anzahl der sozialen Signale… <br /> <br /> Visits Heftig April: &lt;10 bzw 27 (Betreiber) Mio <br /> <br /> Bild: 230 Mio visits im April <br /> <br /> Click-Bait (Klick-Köder)
  • Oben unklar <br /> <br /> Zahlen für das Internet insgesamt: Social wird immer wichtiger als Trafficbringer, weil sich immer mehr Nutzer bei SM aufhalten.
  • Jedes Wort des Satzes durchgehen. <br /> <br /> Habermas: Historisch betrachtet, haben wir es nach Buchdruck und Radio/TV mit der 3. Medienrevolution zu tun, die sich vor allem durch eine Demokratisierung des Zugangs auszeichnet. <br /> <br /> Jeder kann Millionen erreichen.
  • Evtl fragen, welcher neue Zugang zu Lesern das sein könnte
  • Was ist der bekannteste Blog in Deutschland? (Bildblog, Netzpolitik, Techblogs) <br /> Soziale Netzwerke: FB, Twitter, G+, Xing <br /> Media Sharing: Tumblr, Instagram, Vine, YouTube <br /> Social News: Reddit, Rivva - Nachrichten werden auf Basis sozialer Signale viral. <br /> Social Service: Bewertungsplattformen, Good Reads, Linksammlungen <br /> <br /> Ist Spotify Social Media?
  • Frage ist: Was ist ein Blattmacher? Der, bei dem alles zusammenläuft… <br /> Foto: Das CMS der NewYork Times macht aus einem Bild 50+ Formate <br /> Programmierer: zumindest HTML. Man sollte verstehen, was Embedding-Code ist, was pixel sind, wie ist das mit Bildschirmauflösung, Dateiformate. Befinde ich mich im WP-Admin im WYSWIG-Modus oder im „Nur text“? <br /> Welche Technik brauch man für den Rest der Jobs evtl? ——-> Aufschreiben….
  • Geschichte: Seit 2004. Jetzt vor allem globales Netzwerk mit über 1 Mrd. Nutzern. Im einigen Ländern extreme Nutzungsraten. Immer wichtiger mobile… <br /> Zu beachten ist dabei, dass es sich um aktive Nutzer handelt, nicht um registrierte Karteileichen…
  • Über das Profil sollte man sich als Journalist Gedanken machen. Wer bin ich, was will ich darstellen. Mix auf Beruf & Privat … <br /> Identität: man kann zwar auch pseudo-anonym agieren, aber das kann zu Abstrafung führen. <br /> Profil: Bild, Info, Links, Vorlieben <br /> Funktionen: - Terminbestätigung - Chat - Login auf anderen Plattformen- FB-Mail - Admin von Fanpages Seiten- die Timeline von Freunden und abonnierten Pages
  • Timeline, Fotoalben, Veranstaltungen, <br /> Man hat redaktionelle Rechte. Fans können Einträge schreiben. Nutzerverwaltung
  • Frage ist hier: was kann man mit einer Fanpage alles machen. <br /> Wir müssen uns über diese Formate klar werden, weil FB diese auch unterschiedlich behandelt. <br /> Sharepic <br /> Apps: Anwendungen Dritter. Können aber auch dazu dienen eigene Inhalte von anderen Plattformen anzuzeigen ZB Videos von You Tube <br />
  • Reichweite: <br /> FB zeigt nicht alles in Timeline des Nutzers, was er potenziell sehen könnte. Ist zuviel. Fb entscheidet auf Basis Nutzerverhalten, welche er anzeigt. Einmal interagiert, Intereese wohl größer = öfter in Anzeuge. <br /> <br /> facebook will eben Geld verdienen. Unternehmen sollen für reichweite zahlen <br /> <br /> Daten aus Restaurant-Kritik
  • Telemediengesetz Medienstaatsvertrag <br /> Datenschutzrecht Zivilrecht <br /> Strafrecht Urheberrecht <br /> Recht ist insgesamt noch im Fluss. Basiert auf konkreter Rechtssprechung. Neues Feld …
  • Community Management <br /> Verschiedene Formen <br /> - Beitrag/Kommentar unsichtbar. Nutzer sieht es weiter <br /> - Beitrag löschen (eher selten) <br /> - Nutzer verwarnen und dann sperren. Das ist immer Abwägungssache. ZB haben wir bei SPD BW eingeführt: Fakeaccounts haben so gut wie keine Rechte.
  • Was haben Sie von Twitter gehört?
  • https://twitter.com/StreitzM/status/479978372958003200
  • Welpenschutz, ohne Smartphone wird das nix
  • Snippet: Link reinkopieren. Bild, Linktext, Fremdtext. Link raus, Teasertext rein. Anpingen. Linkverkürzer. <br /> Funktion: Terminplanung <br /> Tweet: Text, Hashtag, Mention, Link, Bild <br /> fortgeschritttene: thema und dann durchexerzieren, recherche machen.
  • Twitter Liste zur OB-Wahl anlegen, verbreiten. Beobachten … <br /> Szenario Skandal auf Facebook. Wie recherchieren? Leute ansprechen… <br /> [Themen aus dem Alltag der Kursteilnehmer!]
  • Am Wahlabend braucht man einen/zwei in Redaktion, um das gut zu machen.
  • 28:47 <br /> 40:42 <br /> 50 <br /> 55

Grundlagen: Social Media im Journalismus Grundlagen: Social Media im Journalismus Presentation Transcript

  • Social Media im Journalismus Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger VSZV Dirk Baranek | Bernhausen | 24.Juni 2014
  • Vorstellungsrunde
  • Programm I. Was ist Social Media? II. Das Paralleluniversum: Facebook III. Der Nachrichtendienst: Twitter IV. Klein aber WTF: weitere Plattformen V. 5 Anwendungsszenarien für JournalistInnen
  • HEFTIG!
  • The New York Times Innovation Report (03/2014)
  • New York Times Innovation Report (03/2014)
  • I. Was ist Social Media?
  • Definition Social Media bezeichnen digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen sowie mediale Inhalte zu erstellen und zu veröffentlichen.
  • Social Media vs Klassik • Reichweite: Jeder kann 1 Star sein. • Multimedial: Kombination von Text, Bild, Ton, Video • Zugänglichkeit: weder Kapital noch Wissen notwendig • Benutzerfreundlichkeit: Es ist einfach. • Instant Publishing: Das ist meines Wissens ab sofort… • Aktuell: Nie in Beton gegossen. • Verlust der Gatekeeperfunktion als Nachteil? • Neuer Zugang zu Lesern. • Neues Berufsbild: Social-Media-Redakteur.
  • Die Art der Kanäle • Weblogs und Foren • Soziale Netzwerke • Wikis • Podcasts/Vlogs • Media Sharing • Social News • Social Service
  • Die Plattformen • Facebook • Google+ • Twitter • Instagram • Xing • Was fehlt? YouTube…
  • Social-Media-Redakteur • „Blattmacher des Internetzeitalters“ • Autor von plattformgerechten Texten • Community-Manager • Community-Editor / Kurator / Mash-up-Künstler • Fotograf / Videograf • Grafiker • Chef vom Dienst • Bildredakteur • Rechercheur • Programmierer
  • II. Paralleluniversum Facebook
  • Wächst weiter …
  • Profil • Das persönliche Profil ist die Basiseinheit aller Social-Media- Aktivitäten. • Facebook schreibt „echte“ Identität vor. • Profil: Nutzername, Foto (Avatar), Infos, Postings • Vernetzung mit anderen Profilen nur auf Gegenseitigkeit: „Freunde“ • Zugriff auf Funktionen
  • Fanpage • Zentrales Kommunikationsformat für Unternehmen und Medien auf Facebook. • Nutzer wird Fan —> abonniert Meldungen über Aktivität, wird Teil der Community. • Als Social-Media-Redakteur ist man Administrator der Page und agiert in deren Namen.
  • Arten der Inhalte • Reiner Text • Text + Link (Snippet) • Bild (Foto/Grafik) + Text | Album • Video • Veranstaltungstermin • Meilenstein • Anzeigen (Bezahlte Reichweite) • Apps • teilen, kommentieren, liken
  • Reichweite • Organische Reichweite nimmt ab: 10-30% der Fans • Je intensiver die Interaktion (Kommentar / Like / Share) desto größer die Reichweite. • Strukturell bessser performen kurze Nur-Text- Postings und Fotos. • Verlinkte Artikel (Snippet) nur mittelgut.
  • Interaktion • Techniken um Interaktion anzuregen • Fragen an Nutzer • Emotionale, persönliche oder polarisierende Beiträge • Aufforderung zur Interaktion („Klick ‚Gefällt mir!‘ wenn du das gut findest. Wenn du es unterstützen willst: Teilen!“ • Teaser so schreiben, dass Link geklickt wird. • Kommentare liken.
  • Recht • Fanpage hat Impressumspflicht • Betreiber haftet für alle Beiträge, die sich auf Page befinden. • Prinzip Störerhaftung bei Nutzerbeiträgen: Nutzer haftet selbst, Plattform muss nach Kenntnis eingreifen. • Fanpage: immer beobachten und nicht gesetzeskonforme Einträge entfernen.
  • Community • Salz in der Suppe. • Auf Facebook ist Geduld in Bezug auf Umgangsformen groß … • Moderationsstrategie: Fair, offen, transparent, allen gerecht werden, bei definierten Grenzen knallhart. • Man kann sich nicht oft genug bei der Community bedanken. • Thema „Shitstorm“: Ruhig bleiben, auf Sachfragen reduzieren, Präsenz zeigen. • Formulierte Regeln („Netiquette“) helfen.
  • Statistik • Besser live …
  • Werbung • Ziel: Mehr Fans und Reichweite. • Jeder kann mit Kreditkarte kleinste Budgets investieren. • Anzeigen sehr genau aussteuerbar nach Profildaten: Ort, Alter, Bildung, Interessen • 0,20 - 0,60 Euro pro neuen Fan. • TKP von 2 bis 5 Euro für Posts. • Anschauen?
  • III. Der Nachrichtendienst Twitter @ChoupettesDiary
  • Twitter • Seit Herbst 2006 • Weltweit 250 Mio Nutzer • In D eher ausbaufähig
  • Profil • Nutzername: @VornameNachname • Kurzbio • Ort • Link • Avatar (muss in kleinem Format funktionieren …) • Hintergrundbild • Verifizierte Profile
  • Tweet • Ein Tweet = eine Twitternachricht • Maximale Länge: 140 Zeichen • Links werden gekürzt. • Fotos, Videos anhängen. • Standort • Chronologische Anzeige
  • Follower/Following • Keine „Freunde“ sondern „Follower“: man „folgt“ jemandem, um dessen Tweets in eigener Timeline zu sehen. • Anders als bei Facebook ist Verbindung nicht notwendig gegenseitig. • Man sieht wirklich ALLE Tweets der Followings
  • Funktionen • Retweet: Tweet eines anderen Nutzers an seine eigenen Follower verbreiten. • @Reply: Auf Tweet antworten. @name steht vorne. Tweet sehen nur die, die diesem Twitterer ebenfalls folgen. • Mention: In Tweet wird @name genannt. Dieser Nutzer bekommt Hinweis, dass er genannt wurde. (Unnett: Nonmention) • Blocken: Einen Nutzer sperren. Spamblocken. • Faven: Einen Tweet favorisieren (Sternchen). Nutzer bekommt Hinweis. • Direct Message / DM: Wie WhatsApp, von Follower zu Follower.
  • Listen • Liste anlegen. • Twitterer zu Liste hinzufügen. • Jede Liste hat individuelle Timeline. • Fremde Liste abonnieren • Listen geeignet: • Recherche • Als Service zusammenstellen
  • #hashtag • Hashtag ursprünglich entstanden als Verschlagwortung. • Ich sitze in einem Stuttgarter Biergarten und in das 2. Bier scheint jetzt die Sonne. • Sonne im 2. Bier! #biergarten [+Standortinfo] • Spart einfach Platz. Tweet als Beitrag zu laufender Diskussion. • Inzwischen sind Hashtags klickbar. • Vor allem Events & Konferenzen • Auch auf anderen Plattformen verbreitet. • #selfie, „Der ironische Hashtag“ • #GERGHA https://vine.co/v/MTF20wLgWE3
  • #hashtag
  • Meme & Akronyme • Mem: Redensart, Floskel, wiederkehrendes Themen • Hans Sarpei, Rage Faces, Grumpy Cat, Blumenkübel • „Läuft“ | „Deine Mutter…“ | „Aus Gründen.“ • Abkürzungen • WTF, FTW, LOL, OMG • Zur Not in der Wikipedia suchen • Zeichentricks • *wegduck*, !!1!11einself • Wer sie benutzt, sollte sich auskennen. Zeigt Kompetenz …
  • Share-Pic
  • Recherche
  • Recherche
  • Technik • Webansicht auf twitter.com • Originale Twitterapps für alle mobilen Betriebssysteme. • Viele mobile Twitter-Apps von Drittanbietern. • Originale Desktop-Apps: • Twitter • Tweetdeck (sehr gut als Quellenrecherche)
  • Wie starten? • Profil anlegen, komplettieren, aufhübschen. • 10 bis 20 eigene Tweets schreiben. • Bekannten folgen. • Interessanten Accounts folgen. (Vorschläge von Twitter) • Adäquate Accounts finden (thematisch, regional). • In Listen stöbern. • In #hashtag-Timelines stöbern. • Unnervig @replyen. • Interessante Hashtags scannen, dort mitdiskutieren.
  • IV. Weitere Social Media Plattformen
  • Google+ • Angebot von Google • Facebook-Klon: Profil, Page, Freunde asymetrisch • Besonderheit: Verknüpfung zu anderen Google-Diensten: Picasa, YouTube, G-Mail usw. • Google Hangout on Air: Live-Videostreaming
  • Author’s Rank… • Autor hat persönliches, aktives Profil bei G+. • Autor schreibt auf anderen Websites. • Möglichkeit, G+-Profil mit Websites zu „verknüpfen“. • G+-Profil erscheint dann in Suchergebnissen… • SEO: Reputation des Autors färbt auf Website ab… • G+ anschauen?
  • Instagram • 200 Mio aktive Nutzer • Fotos veröffentlichen. • Fotos sind quadratisch, mit Kunstfiltern bearbeitbar. • Ausschließlich mobile Nutzung. • Profil, Abos, faven.
  • Foursquare • Location Based Service • Mobile Nutzung • Man checkt an einem Ort ein. • Freunde sehen Check-in. • Ort kann geliked, kommentiert, mit Foto versehen werden. • These: Wo die „Crowd“ ist, da ist es gut. • Gamification: Mayor werden…
  • Pinterest • Pinterest hat neuartige, kaskadenförmige, bildlastige Darstellungsweise etabliert. • Nutzer verbreiten Links (Snippetdarstellung) und Bilder in thematischen Boards. • Man folgt Nutzern & Boards. • Starker viraler Effekt durch „repinnen“. • Geeignet für bildorientierte Publikationen.
  • Namen, die (im Moment) genannt werden müssen. • YouTube | DIE Videoplattform. Wichtig als technischer Dienstleister, hat aber auch selbst sehr starke Community. • Vine | Gehört zu Twitter. Video mit Smartphone aufnehmen und schneiden. Max 6 Sekunden. Läuft dann im Loop. Beispiele. • Flickr | Gehört zu YAHOO. Sehr gut für Archivierung von Fotos. • XING, LinkedIn | Karrierenetzwerke • Slideshare | Präsentationen veröffentlichen. • Soundcloud | YouTube für Sounddateien. • Alles ändert sich sehr schnell. Beobachten & ausprobieren…
  • Crossposting • Eintrag auf einer Plattform wird automatisch auf anderen veröffentlicht. • Instagram-Foto wird sofort getwittert und bei Facebook gepostet. • 4sq-Check-in… • Sparsam und kontrolliert einsetzen. • Es droht Crossposting-Hölle.
  • Embedding • Wichtige Funktion, um legal Inhalte von einer Plattform auf einer andere anzuzeigen. • „Einbettbar“ sind: Tweets, FB- Posts, YT-Videos, Vine-Videos, Slideshare-Präsentationen undundund • Plattform stellt Code zur Verfügug, die in den meisten CMS funktionieren. • Vorteil: Ohne Verwertungsrechte Inhalte einspielen.
  • Storify • Super-Embedding • Auf Storify kann man Inhalte von SM- Plattformen in einer chronologischen Geschichte zusammenbauen. • Mit eigenem Text ergänzbar. • Das ganze Ensemble dann mit Code auf eigener Seite einsetzen. • Ständig aktualisierbar. • Kuratierung als journalistische Dienstleistung. • Beispiel
  • Social Media Newsroom
  • V. Anwendungsszenarien für JournalistInnen
  • Zum Beispiel… • Das Meisterstück des Lokaljournalismus: Wahl der/des Oberbürgermeister/in • Szenarien • Eigenen Artikel in Social Media verbreiten. • Das Twitter-Interview. • Geschichten aus und mit der Community entwickeln. • Aktuelle Nachrichtenlage. • Der Wahlabend: Event auf Social Media abbilden.
  • A. Eigenen Artikel verbreiten • Facebook • Teaser schreiben (300 Zeichen), Link, Snippet bauen • Teaser + Link + Foto • Twitter • Tweet schreiben + #hashtag + Link (+Foto) • Was noch?
  • B. Twitterinterview • Zeitpunkt ankündigen: Freitag 16-17 Uhr • Hashtag etablieren #obtwitterview • Nutzer können mit #hashtag Fragen stellen. Wird beobachtet. • 2-3 Stunden vor Termin Frequenz erhöhen. • „Jetzt ist OB-Kandidat in Redaktion“-Bild • Fragen, die er beantwortet, werden retweetet. • Dann Antwort: „OB-Name: Das ist richtig aber ich sehe es anders“ • Nachverwertung: Artikel für Print, Artikel online mit Tweets
  • C. Community rulz • Geschichte mit und aus der Community entwickeln. • Aktiv auf Facebook/Twitter anregen • Was fällt euch zum Thema Umbau Marktplatz ein? • Was denkt ihr vom Verhalten des OB-Kandidaten1? • Wer war bei dieser Veranstaltung? • Was noch? Statt Straßenumfrage: Was kann man damit machen? • In Sozialen Netzwerken rumort ein Problem, das noch gar nicht auf Agenda der Stadtpolitik ist? Wie geht man damit um? Agendasetting…
  • D. Aktuelle News • Es ist was passiert: Das Rathaus brennt. Sicher ist: Wenn das Rathaus brennt, wird man es eher auf Twitter erfahren als von der Polizei. • Tweets verifizieren | Entscheidend: Plausibilität der Nachricht und Reputation des Twitter-Kontos (Echtnamen, Biografie, Follower/Following-Ratio, Spaß- oder Profi-Account) • Sofort Artikel anlegen, erste Tweets einbetten, Artikel streuen, #hashtag etablieren, Developing Story… • Tweets retweeten, bei Aktualisierungen neu verlinken. • Artikel auf Facebook mit Interaktionsaufruf: Wer ist vor Ort? Was ist passiert? Wer kann helfen wo?
  • E. Der Wahlabend • Vorteil: Es gibt keine Hochrechnung, keine Live-Übertragung im TV. Geschichte entwickelt sich im Laufe des Abends im Rathaus. An einem Sonntagabend: Wir sind vor Ort und berichten live! • Vor Event: Termin bei Facebook anlegen „Live aus dem Rathaus“. Hashtag etablieren (bzw den bekannten für Wahlkampf). Kurzfristiger takten vorher: wir sind bald live (Bild Vorbereitung usw): „Die Spannung steigt“ • Während Event: 4sq-Checkin. Twitter nutzen in Text & Bild (Eigene Inhalte, Retweets von anderen Augenzeugen, Politikern). 3 FB-Posts mit entscheidenden Phasen. Live-TV? • Nach Event: Man kann auswerten, ob Material als Nachschau verwendbar ist. Facebook auf jeden Fall Fotoalbum. Videos …
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