Das Business Web für KMU: SaaS an der Topsoft 2007 Herbst

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    Das Business Web für KMU: SaaS an der Topsoft 2007 Herbst - Presentation Transcript

    1. Das Business Web für KMU Software as a Service
      • Andreas Von Gunten
      • http://www.ondemandnotes.com
      • http://www.andreasvongunten.com
      • TopSoft 2007 (20. Sept. 2007)
    2. Weitere Infos: Software as a Service Blog http://www.ondemandnotes.com
    3. Können Sie sich vorstellen…
      • … dass Ihre wichtigsten Kundendaten auf Servern ausserhalb Ihres Einflussbereiches gespeichert werden?
      • … dass Sie Unternehmenssoftware für die Führung und Organisation Ihres Betriebes einsetzen, aber keine eigenen Server besitzen und betreiben?
      • … dass Sie keine Software kaufen und sich nicht selbst um Datensicherung und Verfügbarkeit kümmern?
      • … und dabei trotzdem noch gut schlafen?
    4. Er kann das offenbar nicht…
    5. Veränderung
      • Gibt es einen Grund davon auszugehen, dass die Art und Weise, wie wir in Zukunft Computer und Software nutzen, dieselbe sein wird wie Heute?
    6. Der Paradigmenwechsel ist im Gange (Stand: 20.9.2007)
      • 700‘000 Benutzer, 35‘000 Kunden bei Salesforce.com
      • Über 1‘000‘000 Benutzer bei basecampHQ
      • Verdoppelung des Umsatzes bei Citrix-Online
      • SAP bringt SaaS Lösung AS1.
      • Microsoft kündigt SaaS Plattform an
      • Adobe kündigt SaaS Photoshop an
      • Google wird mit seinen Premium Services definitiv zum SaaS Anbieter
      • Capgemini bietet seinen Kunden Sevices für Google Apps an.
      • Usw.
    7. Software as a Service (SaaS) ist nicht Mietsoftware
      • Sie bezahlen zwar in der Regel eine wiederkehrende Abogebühr, aber für diese Gebühr erhalten Sie nicht „nur“ Software, sondern einen Service bestehend aus:
      • Serverinfrastruktur („Computer-Power“)
      • Updates (installiert)
      • Backup
      • Security
      • Verfügbarkeit
      • Software
    8. Analogie: Strom aus der Steckdose
      • Selber entwickeln und/oder betreiben
      • Einstecken & Abonnieren
      Traditionelle Software SaaS
    9. Die Multi-Tenant Architektur Hardware Operating System Applikations & Data Hardware Operating System Hardware Operating System Hardware Operating System Customer 1 single tenant architecture. Hardware Operating System Applikations & Data multi tenant architecture Customer 2 Customer 3 Customer n Cust. 1 Customer 2 Customer 3 Customer n Cust. 4 Applikations & Data Applikations & Data Applikations & Data
    10. Software as a Service ist nicht ASP
      • Dem ASP-Model lag eine Single-Tenant Architektur zu grunde.
      • ASP Lösungen waren in der Regel keine Webbrowser Lösungen.
      • Die Kosten für eine ASP-Lösung waren oft höher als die die Kosten für dieselbe In-House Lösung.
    11. Beispiele
      • Sie wollen Texte oder Tabellen in Zusammenarbeit mit anderen Personen bearbeiten (Google Text & Tabellen, Zoho, Thinkfree)
      • Sie brauchen eine Website (Squarespace, go Leon, demandIT)
      • Sie wollen eine Powerpoint Präsentation online publizieren (Slideshare)
      • Sie brauchen eine einfache Projektzusammenarbeitsplattform (BasecampHQ, CentralDesktop)
      • Sie brauchen eine CRM Lösung bzw. wollen das Backoffice Ihrer Firma organisieren (Salesforce.com)
      • Sie brauchen eine Projektmanagement Lösung (Projity on AppExchange).
      • Sie brauchen eine Lösung für Zeiterfassung, Leistungsabrechnung, Spesenmanagement, usw. (Salesforce.com, Tiwix)
      • Sie wollen Dokumente verwalten (Saleforce Content, NetDocuments)
      • Sie brauchen eine Auftragsverarbeitung mit Fibu und Online Shop (Skip5)
      • Sie brauchen eine ERP Lösung für die Organisation Ihrer Prozesse (Econbiz.net)
    12. Stärken des Konzepts
      • Kurze Projektzeiten
      • Geringes Risiko
      • Hohe Skalierbarkeit
      • Hohe Flexibilität
      • Einfach zu benützen und dadurch hohe User Akzeptanz
      • Überall verfügbar (Internet Anbindung vorausgesetzt)
      • Kalkulationssicherheit
      • Geringere Komplexität
      • Wenig Infrastruktur notwendig (Internet Browser genügt)
      • Einfache Integration mit anderen Webapplikationen
      • Keine Nebenkompetenzen aufzubauen und zu pflegen.
      • Hohe Verfügbarkeit
    13. Schwächen des Konzepts
      • Abhängigkeit von der Internetanbindung
      • Abhängigkeit vom SaaS Anbieter
    14. Anpassungsmöglichkeiten (Customizing)
      • Eine State-of-the-Art SaaS Plattform sollte mindestens folgende Möglichkeiten zur Anpassung des Systems bieten:
      • Erstellen von beliebigen benutzerdefinierten Feldern, inkl. Validierungsanweisungen
      • Erstellen von eigenen Tabellen und Relationen
      • Erstellen von beliebigen benutzerdefinieren Reports inkl. Berechnungsfeldern
      • Erstellen von eigenen Workflows
      • Anpassen der Layouts
      • Anpassen der Kommunikationsvorlagen (E-Mail Templates)
      • Anpassen der Zugriffsrechte z.B. durch Benutzerprofile, Unternehmenshierachien, usw.
    15. Integration
      • Eine State-of-the-Art SaaS Plattform sollte mindestens folgende Möglichkeiten zur Integration in andere ICT- Umgebungen bieten:
      • WebServices API
      • Import / Export aller Daten in CSV und XML
      • Echtzeit Integration von externen Web-Applikation im GUI-Kontext (Mashups)
      • Konnektoren zu Legacy-Systemen und Office Anwendungen.
      • Ggf. CTI - Integration
    16. Sicherheit
      • SSL Verschlüsselung
      • Kennwortrichtlinien
      • Sitzungseinstellungen
      • Zugriffsrechte auf Feldebene
      • Aktivitätenprotokollierung
    17. Worauf sollten Sie achten?
      • Wie bei jeder Auswahl eines Geschäftspartners sollte auch vor dem Einsatz einer SaaS-Anwendung der Anbieter auf Seriosität und Professionalität geprüft werden.
      • Anzahl und Art der Kunden, die das System bereits einsetzen.
      • Die Dauer, seit der die Lösung am Markt verfügbar ist.
      • Transparenz über Verfügbarkeit und Infrastrukturinvestitionen.
      • Systemarchitektur (Multi-Tenant vs. Single-Tenant)
      • Dass das System nur on demand und nicht auch für die lokale Installation angeboten wird (Hybrid).
      • Dass die Daten jederzeit und ohne in Anspruchnahme des Anbieters in Standardformaten (CSV, XML) exportiert werden können.
      • Dass Sie das System jederzeit und ohne ihn in Anspruchnahme des Anbieters testen können.
      • Dass Sie das System in andere Umgebungen integrieren können (Webservices API)
      • Dass Sie andere Webapplikationen in das System integrieren können (Mashups)
    18. Q&A

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