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Trend Audit2009

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  • 1. Wie bewerten Interim Manager die Relevanz von sozialem Reichtum für das Unternehmen der Zukunft? Co-Creation Trend Audit: Coopetition Collaboration Sozialer Reichtum Connectivity April 2009 www.trendbuero.com p 1
  • 2. Thesen zum Zusammenhang von sozialem Reichtum und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit Sozialer Reichtum durch Einbindung in Netzwerke Die ungehobenen Ressourcen von morgen sind nicht Rohstoffe, sondern menschliche Beziehungen. Nicht Bohrtürme und Schaufellader, sondern Unternehmenskultur und digitale Netzwerke begründen einen neuen sozialen Reichtum. Sozialer Reichtum schafft Flexibilität Kooperationsfähigkeit und Teilen von Informationen und Ressourcen ermöglichen größtmögliche Anpassungsfähigkeit in einer immer schnelllebigeren globalen Ökonomie. Der Angestellte von morgen agiert eigenverantwortlich in vernetzten Projektstrukturen. Dynamische Projektorganisationen ersetzen starre Hierarchiemodelle. Die Grenzen zwischen Festanstellung und Selbstständigkeit, Internen und Externen, Beruf und Freizeit verschwimmen immer mehr. Sozialer Reichtum schafft Wettbewerbsfähigkeit Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, bietet einzig der Zugang zu hoch qualifizierten und erfahrenen Know-how-Trägern Sicherheit. Ohne diesen sozialen Reichtum, der professionell organisiert werden muss, verlieren Unternehmen ihre Innovationskraft. www.trendbuero.com p 2
  • 3. 14. Deutscher Trendtag, 14. Mai 2009 Sozialer Reichtum – wer teilt, gewinnt 14.TRENDTAG Wer teilt, gewinnt –14. Deutscher Trendtag–14. Mai 2009–www.trendbuero.com – Trendtag: Der Deutsche Trendtag ist das zentrale Trendforum für Management und SOZIALER REICHTUM Marketing im deutschsprachigen Raum. – Sozialer Reichtum: Das diesjährige Thema sozialer Reichtum stellt die Frage nach einer zukunftstauglichen Wert- schöpfung im Kontext von Profitstreben und sozialer Verantwortung. Offenheit und das Teilen von Informationen, Ressourcen und Kompetenzen werden die zukünftige Wertschöpfung prägen. – Trend-Check: Trendbüro und die Foto des Keyvisual: Daniel Sannwald; Models: Nathan at Independent, Kate at Elite Paris Management Angels haben zu den wirt- schaftlichen Erfolgsfaktoren von sozialem Reichtum die vorliegende Trendstudie erstellt. KEYNOTE: LAWRENCE LESSIG 14. MAI 2009, HAMBURG SPIEGEL ONLINE–markenartikel–new business–GDI–O2–eprofessional–Research & Results–pressesprecher–Technology Review–SIDE Hotel Objective www.trendbuero.com p 3
  • 4. Die vier Cs des sozialen Reichtums: Connectivity, Collaboration, Coopetition und Co-Creation „Das Prinzip der Arbeitsteilung der Industriezeit ist dabei, sich in den Quellcode der Netzwerkökonomie zu wandeln: Connectivity plus Collaboration plus Coopetition plus Co-Creation.“ (Prof. Peter Wippermann, Gründer Trendbüro) Executive Summary www.trendbuero.com p 4
  • 5. Connectivity wird in der Wirtschaft noch nicht ausreichend gelebt. Collaboration wird die Wirtschaft der Zukunft verstärkt prägen. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Connectivity: Vernetzung schafft Zugang – Über 75 Prozent schätzen die heutige Professionalität der Unternehmen, sich mit externen Netzwerken zu verknüpfen, als gering ein. – Auch für die Zukunft wird die Fähigkeit der Unternehmen, sich effizient zu vernetzen, von über 60 Prozent als gering eingeschätzt. – Für die Projekttätigkeit der Interim Manager ist die Einbindung in Netzwerke sehr wichtig/wichtig. Dies bestätigen über 90 Prozent der Manager. Collaboration: Gemeinsam mehr bewegen – Fast 95 Prozent der befragten Manager gehen davon aus, dass die Zahl von Unternehmenskooperationen in Zukunft zunehmen wird. – Schon heute haben Kollaborationen für über 80 Prozent eine heraus- ragende Rolle in der Wirtschaft. – Über 95 Prozent geben an, dass ein ganzheitliches Herangehen speziell im Managementalltag sehr wichtig oder unverzichtbar ist. Executive Summary www.trendbuero.com p 5
  • 6. Coopetition wird sich in den nächsten 3 bis 5 Jahren positiv entwickeln. Co-Creation hat ein hohes bis sehr hohes Zukunftspotenzial. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Coopetition: Kooperation unter Konkurrenten – Über 80 Prozent der befragten Manager gehen davon aus, dass Partnerschaften direkter Konkurrenten an Relevanz gewinnen werden. – Die gegenwärtige Relevanz wird vorsichtig eingeschätzt. Nur für sechs Pro- zent hat es größte Relevanz, für sieben Prozent ist es aktuell kein Thema. – Fast die Hälfte der Interim Manager hat schon mindestens vereinzelt als Türöffner für die Kooperation konkurrierender Unternehmen agiert. Co-Creation: Integration der Konsumenten in die Wertschöpfung – Für mehr als vier Fünftel der befragten Manager birgt die direkte Einbindung der Kunden große Zukunftschancen für die Wirtschaft. – Etwa die Hälfte geht davon aus, dass die derzeitige Bereitschaft der Unternehmen, den Input der Konsumenten zu integrieren, eher gering ist. – Knapp 80 Prozent der Manager haben während ihrer Projekttätigkeit bereits Erfahrungen in der direkten Einbindung von Konsumenten gesammelt. Executive Summary www.trendbuero.com p 6
  • 7. In kompetitiven Märkten geraten erstarrte Unternehmen ins Hintertreffen „Das krisenresistente Unternehmen ist eine effiziente Projekt- organisation. Es beherrscht die hohe Kunst, die besten Köpfe zum richtigen Zeitpunkt verfügbar zu machen.“ (Thorsten Becker, Gründer Management Angels) Executive Summary www.trendbuero.com p 7
  • 8. Connectivity: Vernetzung schafft Zugang – Zugang: Über die individuelle Relevanz in der vernetzten Ökonomie entscheidet der Zugang zu Wissen, Know-how-Trägern und Ressourcen. – Austausch: Sozialer Reichtum entsteht im Austausch mit dem Netzwerk und sichert Wettbewerbsvorteile. – Sicherheit: Die Wirtschaftskrise legt den Bedarf an einem sozialen und ökonomischen Sicherheitsnetz offen. Digitale Netzwerke unterstreichen den Wert von privaten und Businesskontakten als Türöffner und Qualitätsfilter für den Geschäftserfolg. – Interaktion: Die technische Infrastruktur bildet das Medium für die soziale und professionelle Interaktion. – Beispiele: LinkedIn, Xing, Twitter. Connectivity www.trendbuero.com p 8
  • 9. Für neun von zehn Interim Managern ist die Einbindung in Netzwerke und Beziehungen wichtig. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Welche Rolle spielt die Einbindung in Netzwerke und Beziehungen für Ihren Berufserfolg als Interim Manager? „Connectivity, Collaboration, Coopetition, Co-Creation sind die erfolgskritischen 90 Anteile des genetischen Codes für nachhaltiges Wirtschaften. Connectivity 80 ist das hohe C unter den 4 Cs, ohne 70 dessen Grundlage die anderen 3 Cs nicht erfolgreich funktionieren.“ 60 (Wolfram Brandes, Interim Manager 50 im Pool der Management Angels) 40 30 20 10 % 70,4 22,4 6,1 1,0 sehr eher eher wichtig wichtig unwichtig unwichtig Connectivity www.trendbuero.com p 9
  • 10. Die Networking-Kompetenz der Unternehmen wird von drei Vierteln der Interim Manager als gering eingeschätzt. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Vor dem Hintergrund Ihrer persönlichen Projekterfahrung: Wie hoch ist der Professionalisierungsgrad der Ihnen bekannten Unternehmen im Umgang mit externen Netzwerken heute? „Gerade im Bereich Personalmarketing und Employee-Branding gibt es noch 90 Nachholbedarf. Viele Web-2.0-Netzwerke, Kommunikations- 80 mittel und Plattformen bieten vielseitige 70 Möglichkeiten der Präsentation des eigenen Unternehmens. Dafür fehlt aber häufig das 60 Know-how bzw. der Fokus.“ 50 (Anton von Rueden, Interim Manager im Pool der Management Angels) 40 30 20 10 3,6 % 20,9 70,4 5,1 sehr eher eher sehr groß groß gering gering Connectivity www.trendbuero.com p 10
  • 11. Knapp zwei Drittel der befragten Interim Manager bescheinigen den Unternehmen auch zukünftig eine geringe Vernetzungskompetenz. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Inwiefern sind Unternehmen mit ihren gegenwärtigen Strukturen in der Lage, sich zukünftig besser, effizienter und passgenauer zu vernetzen? „Die alleinige Befriedigung durch ein Produkt oder einen Service ohne wechsel- 90 seitiges Bedürfnis wird in Zukunft nicht mehr reichen. Ein wechselseitiges 80 Bedürfnis bedeutet auch eine Akzeptanz 70 und Vertrauen auf Augenhöhe. Eine Firma, die es nicht versteht, die 60 Konsumenten und Partner zu Freunden zu machen, wird in Zukunft wenig Aussichten 50 auf Erfolg haben.“ 40 (Prof. Peter Wippermann, 30 Gründer Trendbüro) 20 10 4,1 3,6 % 32,7 59,7 sehr eher eher sehr hoch hoch gering gering Connectivity www.trendbuero.com p 11
  • 12. Collaboration: Gemeinsam mehr bewegen – Führung und Organisation: Führung ist immer weniger hierarchisch organisiert. Führungskräfte befinden sich in der Rolle von moderierenden Multiprojektleitern. – Integration: Gemeinsame Plattformen bieten eine vertikal transparente Verzahnung zwischen den einzelnen Wertschöpfungsschritten. – Holistischer Blick: Unternehmen agieren immer weniger als solitäre Wertschöpfungs- einheit, die Anzahl interner und externer Schnittstellen nimmt dramatisch zu. – Prozesssicherheit: Professionelle Controllingsysteme machen Projekte transparent und sichern die Effizienz. – Beispiel: Nike und iTunes, DHL Innovation Initiative u. a. mit T-Systems, Intel Motorola und IBM. Collaboration www.trendbuero.com p 12
  • 13. Ein ganzheitliches Verständnis von Unternehmensprozessen ist elementarer Bestandteil der Arbeit eines Interim Managers. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Wie wichtig ist ein ganzheitliches Verständnis von Unternehmen für Ihre Arbeit als Interim Manager? „Als Berater oder Interim Manager ist eine eindimensionale Sicht auf die Dinge nicht 90 hilfreich, denn die Probleme müssen von den verschiedensten Seiten beleuchtet, 80 Zustände aus den unterschiedlichsten 70 Blickwinkeln hinterfragt werden.“ (Harald König, Interim Manager 60 im Pool der Management Angels) 50 40 30 20 10 3,1 % 60,0 35,9 1,0 unver- sehr weniger von geringer zichtbar wichtig wichtig Relevanz Collaboration www.trendbuero.com p 13
  • 14. Vier von fünf Interim Managern messen der Einbindung externer Dienstleister heute einen hohen oder sehr hohen Stellenwert bei. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Welchen Stellenwert hat Ihrer Erfahrung nach die Einbindung extern erbrachter Wertschöpfungsschritte (bspw. in den Bereichen F&E, Produktion, IT, HR) für Unternehmen schon heute? „Die Einbindung extern erbrachter Wertschöpfungsschritte hat für Unter- 90 nehmen heute einen hohen Stellenwert. Oberflächlich betrachtet fällt bei externer, 80 temporärer Hilfe schnell die fehlende 70 Kontinuität auf. Wenn man sich die Firmenstrukturen jedoch näher ansieht, 60 wird man feststellen, dass der Effekt, den der frische Wind von außen 50 bringt, äußerst positiv wirken kann.“ 40 (Nils Köster, Interim Manager 30 im Pool der Management Angels) 20 10 2,1 % 20,6 60,8 16,5 sehr eher keine hoch hoch gering Relevanz Collaboration www.trendbuero.com p 14
  • 15. Fast 95 Prozent der befragten Manager gehen zukünftig von mehr Kooperationen in der Wirtschaft aus. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Wie wird sich in den nächsten 3 bis 5 Jahren die Bedeutung von Unternehmenskooperationen entwickeln? „Es gibt kein Zurück zu vergangenen Zeiten. Der Ansatz für die Zukunft geht über die 90 Verantwortung und das Bewusstsein der gegenseitigen Abhängigkeiten. 80 Wir sitzen alle im gleichen Boot, wir 70 brauchen Win-win-win-Situationen. Alle Teilnehmer an den Wertschöpfungs- 60 prozessen müssen zu Gewinnern werden.“ 50 (Dr. David Bosshart, CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts, CH) 40 30 20 10 4,6 % 42,1 52,8 0,5 nimmt stark nimmt nimmt nimmt zu eher zu eher ab stark ab Collaboration www.trendbuero.com p 15
  • 16. Coopetition: Kooperation unter Konkurrenten – Synergie: Projektpatenschaften und Finanzierungskonsortien basieren auf unternehmensübergreifenden, kompatiblen Kooperationskulturen. Durch Kooperation auf einer oder mehreren Wertschöpfungs- ebenen können für alle Beteiligten Vorteile erzielt und Kosten reduziert werden. – Open Innovation: Die Öffnung zur Konkurrenz schafft mit gemeinsamen Lösungen eine höhere Effizienz. – Transparenz: Informations- und Kommunikationstechnologien machen Prozesse transparent und legen Rationalisierungs- und Synergiefelder frei. – Beispiele: BMW/Daimler in der Produktion, Pepsico/Coca-Cola bei der Distribution. Coopetition www.trendbuero.com p 16
  • 17. Knapp die Hälfte der befragten Interim Manager haben zumindest schon vereinzelt als Türöffner für Coopetition gedient. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Hatten Sie bereits eine Projektanfrage, in der Sie als Türöffner zwischen Ihnen bekannten und konkurrierenden Unternehmen agieren sollten? „Ich habe schon häufig als Türöffner zwischen konkurrierenden Unternehmen 90 agiert. Coopetition ist erfolgreich, wenn es ethisch, vertraglich und abgestimmt 80 geschieht. Als Interim Manager lernt 70 man, schwierige diplomatische Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.“ 60 (Wolfram Brandes, Interim Manager 50 im Pool der Management Angels) 40 30 20 10 % 1,5 12,3 30,8 55,4 oft mehrfach vereinzelt gar nicht Coopetition www.trendbuero.com p 17
  • 18. Coopetition hat für fast alle Interim Manager eine gewisse Relevanz, nur für sieben Prozent ist es kein Thema. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Wie wichtig sind Kooperationen direkter Wettbewerber aktuell? „Kooperationsbereitschaft ist immer besser als Kampf und harte Fronten. 90 Aber in der Praxis ist das Modell‚ Kooperation‘ selten Resultat einer 80 vorausschauenden Einsicht, sondern 70 meist Ultima Ratio in einer absolut bedrohlichen Situation.“ 60 (Harald König, Interim Manager 50 im Pool der Management Angels) 40 30 20 10 % 6,2 40,5 46,2 7,2 von größter von großer von geringer kein Relevanz Relevanz Relevanz Thema Coopetition www.trendbuero.com p 18
  • 19. Vier von fünf Interim Managern gehen davon aus, dass Kooperationen direkter Konkurrenten in Zukunft wichtiger werden. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Wie werden sich Ihrer Meinung nach Kooperationen direkter Konkurrenten in den nächsten 3 bis 5 Jahren entwickeln? „Die Anzahl von Kooperationen direkter Konkurrenten wird steigen. Meiner 90 Einschätzung nach geht einer solchen Kooperation die Erkenntnis voraus, dass 80 die direkte Konkurrenzsituation bei 70 näherer Betrachtung relativ ist. In solchen Situationen kann gemeinsam effektiver 60 gearbeitet werden. Ich denke, Kooperationen werden in 50 Krisenzeiten wichtiger, da sie eine Stell- 40 schraube für Kostenersparnisse sind.“ 30 (Nils Köster, Interim Manager im Pool der Management Angels) 20 10 % 9,8 72,5 16,6 1,0 sehr eher eher sehr positiv positiv negativ negativ Coopetition www.trendbuero.com p 19
  • 20. Co-Creation: Integration der Konsumenten in die Wertschöpfung – Crowdsourcing: Die Einbeziehung der kreativen Masse und das Anzapfen der Intelligenz von „Freizeitarbeitern“ im Internet bietet eine nie da gewesene Vielfalt an Möglichkeiten. – Innovation: Die Integration der Kunden bettet das Unternehmen sozial in die Gesellschaft ein und schafft Innovation. – Expertentum: Hoch spezialisierte Kennt- nisse werden durch Netzwerktechnologien global verfügbar und weltweit nachgefragt. – Nischenmärkte: Durch die Digitalisierung ist es heute lukrativ, für eine kleinere Ziel- gruppe individuelle Produkte herzustellen und mit einer globalen Reichweite anzubieten. – Beispiele: individualisierbare Produkte (Spreadshirt, MyMuesli), Open Source. Co-Creation www.trendbuero.com p 20
  • 21. Der Erfahrungshorizont beim Einholen des Kundeninputs ist unterschied- lich, ein Fünftel der Interim Manager hat damit noch keine Erfahrungen. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Wie umfangreich sind Ihre Erfahrungen – im Rahmen Ihrer bisherigen Tätigkeiten – in der direkten Einbindung von Konsumenten? „Entscheidend bei Co-Creation ist, dass die Integration der Kunden tief und fest in 90 der Unternehmensphilosophie verankert ist und folgerichtig auch quer durch alle 80 Strukturen gelebt wird. Oberflächlich kostet 70 das Geld, Investitionen in Strukturen und viel Zeit, der Outcome ist aber im besten 60 Fall ein profitables, erfolgreiches Unternehmen, von dem viele Millionen 50 Menschen den Eindruck haben, es gehört 40 auch ihnen – zumindest ein wenig.“ 30 (Anton von Rueden, Interim Manager im Pool der Management Angels) 20 10 % 12,4 34,0 32,5 21,1 sehr keine umfangreich einige wenige Erfahrungen Co-Creation www.trendbuero.com p 21
  • 22. Die derzeitige Bereitschaft der Unternehmen, Input der Konsumenten an- zunehmen, ist gemischt – doch fast die Hälfte zeigt eine gewisse Offenheit. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Wie schätzen Sie aktuell die Bereitschaft von Unternehmen ein, den kreativen und innovativen Input der Konsumenten in die Wertschöpfung zu integrieren? „Die Effektivität und Innovation einer Organisation wird sich erhöhen, 90 je mehr sie sich kreativ mit Gemeinschaften beschäftigt. Es geht darum, solche 80 Gemeinschaftsarbeiter zu finden, sie 70 zu engagieren, an bestehende Foren anzuknüpfen, wo Beiträge gepostet, 60 mitgeteilt und neu vernetzt werden. Das haben bereits Firmen wie Dell und 50 Starbucks, sogar Microsoft getan.“ 40 (Charles Leadbeater, Innovationsexperte 30 und Unternehmensberater) 20 10 2,6 % 10,8 37,1 49,5 sehr eher eher sehr hoch hoch gering gering Co-Creation www.trendbuero.com p 22
  • 23. Die direkte Einbindung der Kunden in die Wertschöpfung wird für mehr als 80 Prozent der befragten Manager zukünftig wichtiger. Quelle: Interim Management-Befragung, n=198, Trendbüro und Management Angels, 04/2009 Wie schätzen Sie das Zukunftspotenzial der direkten Einbindung der Kunden für die nächsten 3 bis 5 Jahre ein? „Gerade wenn man sich die Frage nach der Zukunft des Kapitalismus stellt, dann hat sie 90 sehr viel mehr zu tun mit der Dynamik, die sich in den sozialen Netzwerken entfaltet. 80 Soziale Netzwerke sind nicht nur eine Lust 70 und ein Faszinosum, sondern sie sind auch eine Produktivkraft. In diesen sozialen 60 Netzwerken wird offenbar das Soziale selber zu einer ökonomisch sehr 50 bedeutsamen Produktivkraft.“ 40 (Prof. Dr. Norbert Bolz, 30 Medienphilosoph, TU Berlin) 20 10 2,1 % 29,4 53,6 14,9 sehr eher eher sehr hoch hoch gering gering Co-Creation www.trendbuero.com p 23
  • 24. Conclusion Unternehmen: Öffnung nach außen In einer globalisierten Netzwerkökonomie hängt der eigene Erfolg direkt vom Erfolg des Umfeldes ab. Mit der Öffnung nach außen können externe Stakeholder am Unternehmens- erfolg partizipieren. Die Integration von Kunden und Konsumenten in die Wertschöpfung bietet Innovationspotenzial und festigt die Beziehungen zum Unternehmen. Projektstrukturen: Öffnung nach innen Um das Potenzial moderner Informations- und Kommunikationstechnologien voll auszuschöpfen, muss sozialer Reichtum professionell organisiert werden. Nur so können hoch qualifizierte Know-how-Träger selbstbestimmt miteinander kooperieren. Damit kann die Innovationsfähigkeit von Unternehmen dauerhaft aufrechterhalten werden. Transparenz und Effizienz: wer teilt, gewinnt Die Öffnung zu Kooperationspartnern und die Transparenz von Prozessen und Informationen bieten Synergieeffekte. Sie tragen dazu bei, unternehmerische Ziele gemeinsam besser zu erreichen und darüber hinaus sozialen Reichtum zu generieren. www.trendbuero.com p 24
  • 25. Beziehungsmanagement als Herausforderung „Wir beobachten eine gesellschaftliche Entwicklung von Besitz und Hierarchie zu Zugang und Beziehungen. Teilhabe bedeutet immer auch einen sozialen Wert.“ (Prof. Peter Wippermann, Gründer Trendbüro) www.trendbuero.com p 25
  • 26. Interim Management-Befragung zum Thema sozialer Reichtum Methodik: Online-Befragung im Expertenpool Interim Management Management Angels und Trendbüro haben anlässlich des 14. Deutschen Trendtags 2009 1.500 Interim Manager in einer quantitativen Online-Erhebung zum Thema sozialer Reichtum befragt. 198 Interim Manager haben vom 12. bis 31. März 2009 an der Befragung teil- genommen und die vier Facetten von sozialem Reichtum – Connectivity, Collaboration, Coopetition und Co-Creation – bewertet. Gestützt wurde die Erhebung durch qualitative Einzelinterviews zum Thema sozialer Reichtum mit Interim Managern und Referenten des Trendtags 2009. Interim Manager In Deutschland sind etwa 12.000 Manager als freiberufliche Interim Manager am Markt tätig. Das Profil eines Interim Managers zeichnet sich durch einschlägige Projekterfahrung in Selbständigkeit (durchschnittliche Projektlaufzeiten 6-9 Monate) sowie durch vieljährige Führungsverantwortung in namhaften Unternehmen in Festanstellung aus. Interim Manager übernehmen operativ Ergebnisverantwortung für ihre Arbeit und werden für Schlüssel- aufgaben auf Top-Management-Level eingesetzt. www.trendbuero.com p 26
  • 27. Herausgeber Trendbüro befasst sich mit der Beobachtung von Trends und der Interpretation des gesellschaftlichen Wandels. Unseren Auftraggebern zeigen wir, wie sich die Welt um sie herum verändert, welche Chancen und Gefahren sich für sie daraus ergeben und wo die Märkte von morgen liegen. Wir beraten sie mit dem Ziel, Veränderungen in Kundenstrukturen und -interessen rechtzeitig zu antizipieren, Trends gewinnbringend in die Entwicklung neuer Produkte, Services und Markenerlebnisse einzubeziehen und bestehende Angebote und Strategien an Umfeldveränderungen anzupassen. www.trendbuero.com Kontakt: Patrick Schenck, p.schenck@trendbuero.com, Telefon: +49 (40) 36 97 78-25 Die Management Angels GmbH ist eine auf Interim Management spezialisierte Personalberatung. Seit 2000 am Markt, besetzt der Hamburger Provider Projekt- und Interim Management-Positionen bei Unternehmen der deutschen und internationalen Wirtschaft. Das Unternehmen ist Teil der Albemarle Interim Management Plc. (London) und gehört zu den Marktführern in Deutschland. Die Management Angels platzieren vor allem in technologieaffinen Unternehmen wie etwa den TIMES-Märkten kompetente Manager auf Zeit. www.managementangels.com Kontakt: Erdwig Holste, erdwig.holste@managementangels.com, Telefon: +49 (40) 44 19 55-33 www.trendbuero.com p 27
  • 28. www.trendbuero.com

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