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Rechnungswesen - betriebswirtschaftliche Kenntnisse
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Rechnungswesen - betriebswirtschaftliche Kenntnisse

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Informationen zum Thema Rechnungswesen.

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  • 1. betriebswirtschaftliche Kenntnisse - Rechnungswesen Controlling
  • 2. DisclaimerStand: November 2010Autor: KANZLEI NICKERT, 77654 OffenburgDas Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jeder Verwertungaußerhalb der Grenzen des UrhG ist ohne Zustimmung desAutors unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere fürVervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und dieEinspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.Bildnachweise: ausschließlich FlickrKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 2
  • 3. Übersicht Betriebswirtschaftliche Kenntnisse: Kontenrahmen- und Kontenklassenbeschreibung der DATEV BWA (SKR 03 u. 04) Mögliche Fehlerquellen des Aussagewert der BWA Vollständigkeitsmängel in der BWA Verprobungstechniken Ermittlung der Gewinn- und Verlustrechnung Ermittlung der Bilanz Ermittlung Materialaufwand (auch unterjährig) Bestandsveränderungen (Ermittlung, Einfluss auf das Ergebnis)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 3
  • 4. Übersicht Vorräte (Ermittlung, Besonderheiten) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Betriebswirtschaftliche Aussagen der Summen- und Saldenliste sowie der Offene Posten Liste Cashflowberechnung unter Berücksichtigung von Veränderungen in den Bilanzpositionen Steuerliche Kenntnisse: Vorsteuer / Umsatzsteuer, Ermittlung der Zahllast Steuerliche Belastungen und Steuerarten von GmbH, KG, GmbH & Co KG, EinzelunternehmenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 4
  • 5. Betriebswirtschaft Was können Sie den Auswertungen des StB entnahmen?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 5
  • 6. Welche Finanzinformationen kennen Sie ? Jahresabschluss BWA (betriebswirtschaftliche Auswertung) SuSa (Summen- und Saldenliste) OPOS Liste (offene Posten Liste) Soll-Ist-Vergleich Unternehmensplanung (Budget)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater
  • 7. Jahresabschluss gesetzlich normiert Erstellung nicht gesetzlich normiert aber Schreiben der BStBK vom 12./13.4.2010 „einfache“ Erstellung Plausibilisierung umfassende Beurteilung Abschlussprüfung gesetzlich normiertKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater
  • 8. Jahresabschluss Erstellung jährlich (große Unternehmen oft Quartalsabschlüsse) geprägt vom Vorsichtsprinzip (Gläubigerschutz, Ausschüttungsbegrenzung) liegt oft zeitlich verzögert vor (3 – 12 Monate nach Stichtag) früher erstellter JA mit Unsicherheiten behaftet noch zu erwartende Eingangsrechnung oft unbekanntKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater
  • 9. Jahresabschluss Auf Bescheinigung achten, diese bringt die Auftragsart zum Ausdruck Bei Kapitalgesellschaften (&Co.) geltend erweiterte Vorschriften, z. B. Anhangpflicht Ergänzende Angaben, wenn JA kein zutreffende Bild vermittelt Gliederungsvorschriften für Bilanz und GuVKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater
  • 10. Jahresabschluss Erstellungsbericht ist freiwillig, bringt aber weitere Erläuterungen kann zur Beurteilung der Qualität des Rechnungswesens herangezogen werdenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater
  • 11. Jahresabschluss – Sonder- bzw. Ergänzungsbilanz rein steuerlich motiviert es gibt keine handelsrechtliche Sonder- bzw. Ergänzungsbilanz Sonderbilanz zeigt die Schuldverhältnisse des Gesellschafters zu seiner Personengesellschaft auf, da die Einkünfte steuerlich umqualifiziert werden Ergänzungsbilanz zeigt Auf- oder Abstockungsbeträge bei Käufen von Beteiligungen an Personengesellschaften (entgeltlich erworbene Beteiligungen über dem Firmenwert)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater
  • 12. Was ist eine BWA ?Eine BWA ist eine Auswertung betrieblicher Daten.Damit liegt eine BWA immer schon dann vor, wenn Daten unterbetriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten aufbereitet werden.Üblicherweise wird unter der BWA die kurzfristigeErfolgsrechnung verstanden.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater
  • 13. Was ist eine BWA ?Eine BWA ist keine Abbildung der lediglich zutreffend kontiertenBelege, da sie zwingend betriebswirtschaftlicheAbgrenzungsbuchungen erfordert. Die BWA wertet betrieblicheZahlen nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen aus.Dementsprechend gelten die vom Vorsichtsprinzip geprägtenhandelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften nicht!Die Auswertung kann nach verschiedenen Kriterien erfolgen. Dahergibt es nicht „die BWA“.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater
  • 14. Welche Kennzahlen sind für Sie maßgebend ? Zahlen bzw. Kennzahlen definieren auf Werttreiber beschränken meist reichen bei KMU 4-5 Kennzahlen Datenerhebung sicherstellen Datenverarbeitung sicherstellen Daten auswerten Das Wichtigste: Welche Maßnahmen leitet das Unternehmen aus den Daten ab?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 14
  • 15. Was ist eine BWA ? Kennen Sie Beispiele? Einzelhandel (Modegeschäft) Spedition Großhandel EiscafeKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater
  • 16. Was ist eine BWA ? Lösungen? • Einzelhandel (Modegeschäft) - Umsatz/m² • Spedition - Umsatz/gefahrenem km • Großhandel – Wareneinsatzquote (-aufschlag), Warenumschlagsdauer • Eiscafe - Umsatz pro Sonnenscheinstunde? Umsatz pro Tisch?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater
  • 17. Controlling Maßnahmen ableiten Zielsetzung Wer womit bis wann? Strategie, Vision Auswirkung Planung, Meilensteine Eintrittswahrscheinlichkeit Zielerreichung messen BWA, Reportings etc.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 17
  • 18. Welche Arten einer BWA gibt es? Es gibt mehrere Arten von Auswertungen, z.B.: Erfolgsrechnungen Geldflussrechnungen Liquiditätsrechnungen Vergleichsrechnungen Entwicklungsübersichten Kapitaldienstgrenze BestandsauswertungenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater
  • 19. Was ist der Unterschied zwischen einer BWA und einer Kosten- und Leistungsrechnung ? Die BWA zeigt das Gesamtbetriebsergebnis Die Kosten- und Leistungsrechnung (KOST) zeigt, wo welche Erlöse und welche Kosten anfallen Beispiel: Die KOST kann Ihnen zeigen, welches Ergebnis jede Filiale erzielt. Die BWA nur für den ganzen BetriebKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 19
  • 20. hard vs. soft facts Die BWA erfasst üblicherweise keine soft facts. Diese sind nur schwer messbar. Allerdings sind die soft facts die hard facts von morgen und damit besonders wichtig. Die Kredite sollen ja einschließlich Zinsen in der Zukunft zurückgezahlt werden. Die Überprüfung und Dokumentation von soft facts ist Aufgabe der „Marktabteilung“ (vgl. SAP-Gründung).KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 20
  • 21. Anforderungen an eine BWA Wie muss eine „Qualitäts-BWA“ beschaffen sein?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 21
  • 22. Was ist der Unterschied zwischen einer BWA undeiner „Qualitäts-BWA“ ?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater
  • 23. Was ist Qualität bei einer Buchführung ? Zeitnahe und richtige Verbuchung aller Geschäftsvorfälle des Monats sind selbstverständlich für die Erstellung einer Umsatzsteuervoranmeldung Zeitnahe Klärung der Rückfragen durch den Mandanten sind hilfreich für die Bearbeitung Aber: nur durch zusätzliche unterjährige Abgrenzungen kann ein aussagekräftiges Ergebnis erreicht werden!KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 23
  • 24. Buchungsbeispiele für eine aussagekräftige BWA Verbuchung der Bestandsveränderungen des Lagers oder den halbfertigen Arbeiten (Baugewerbe!) Monatliche Verbuchung der Abschreibung Abgrenzung von Personalkosten (z.B. Weihnachtsgeld oder 13. Monatsgehalt) Ratierliche Ansammlung der Jahresabschlusskosten Kalkulatorischer UnternehmerlohnKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 24
  • 25. Praxisbeispiel Branche: PC-Handel, Wartung für Geschäfts- und Firmenkunden Rechtsform: Personenhandelsgesellschaft mit 2 Gesellschaftern Mitarbeiter: 4 Mitarbeiter Fibu: Buchung unterjährig nach Beleganfall, Abgrenzungs- und Abschlussbuchungen nur am JahresendeKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 25
  • 26. Der Steuerberater hat alle Belege und Sachverhalte ordnungsgemäß verbucht: Die BWA sieht wie folgt aus...KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 26
  • 27. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 27
  • 28. Mit Qualitätsbuchungen (ohne Warenbestände beim Material) sieht die BWA so aus….KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 28
  • 29. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 29
  • 30. Mit Qualitätsbuchungen (dabei Wareneinsatz in %) sieht die BWA so aus….KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 30
  • 31. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 31
  • 32. Haben Sie den Unterschied bemerkt?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 32
  • 33. EDV-Systeme Prüfen, ob GoB eingehalten sind? (z. B. Testate) Ist der Anbieter seriös und beständig? Selbst bei Profi-Software: GiGo-Effekt beachten (garbage in - garbage out)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater
  • 34. Betriebswirtschaft Was können Sie den Auswertungen des StB entnahmen?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 34
  • 35. Kontenrahmen- und Kontenklassen-beschreibung der DATEV BWA (SKR 03 u. 04) Weshalb gibt es (Standard-) Kontenrahmen Für was steht der SKR 03 Für was steht der SKR 04KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 35
  • 36. Kontenrahmen Der Kontenrahmen stellt die Grundlage für die Bezeichnung und die Gliederung der Konten im Rechnungswesen dar. Ein Kontenrahmen (SKR) stellt ein vorgegebenes System von gegliederten Konten dar, die Sie bei Ihrer Buchführung verwenden. Die bis zu tausend Standardkonten sind in Kontenklassen und Kontengruppen unterteilt und den zugehörigen Bilanz- bzw. Gewinn- und Verlustrechnungspositionen zugeordnet. Jeder Kontenrahmen ist jahresabhängig. Zum Jahreswechsel - aber auch unterjährig - stellt DATEV Ihnen einen an die gesetzlichen Änderungen angepassten Kontenrahmen zur Verfügung.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 36
  • 37. Kontenrahmen Konten- SKR 03 SKR 04 klasse 0 Anlage- und Kapitalkonten Anlagevermögen 1 Finanz- und Privatkonten Umlaufvermögen 2 Abgrenzungskonten Eigenkapitalkonten 3 Wareneingangs- und Fremdkapitalkonten Bestandskonten 4 Betriebliche Aufwendungen Betriebliche Erträge 5+6 Frei für Kostenrechnung Betriebliche Aufwendungen 7 Bestände an Erzeugnissen Weitere Erträge und Aufwendungen 8 Erlöskonten Frei für Kostenrechnung 9 Vortragskonten - Statistische Vortragskonten - Statistische Konten KontenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 37
  • 38. Mögliche Fehlerquellen des Aussagewert der BWA Was ist in der Buchhaltung erfasst? Afa Darlehen abgegrenzt Wareneinsatz (Bestandsveränderungen erfasst? Wenn ja, wie) Veränderung halbfertige Erzeugnisse Forderungen abgestimmt und bewertet Aufwand gegen Rückstellungen aufgelöst Rechnungsabgrenzungen Kalkulatorische Kosten (Unternehmerlohn, EK-Zins)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 38
  • 39. Vollständigkeitsmängel in der BWA Belege vollständig verbucht Bestand auf Durchlaufkonten, Verrechnungskonten Bestände abgestimmt individuelle BWA Kontenzuordnungstabelle alle Konten einbezogenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 39
  • 40. Verprobungstechniken Branchenvergleich Rohgewinnaufschlagsatz Mehrjahresvergleich Entwicklungsübersicht Kapazitätsverprobung (Umsatz/Mitarbeiter, Output/Maschine)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 40
  • 41. Welche Zusatzinformationen benötigen Sie? Insbesondere bestehende Aufträge sind in der Buchhaltung nicht abgebildet Wir wird sich das Unternehmen künftig entwickeln? Erfolgsplanung Bilanzplanung Liquiditätsplanung Warum reicht eine Erfolgsplanung alleine nicht aus? Bildet keine Liquidität ab Ist ohne Bilanzplanung nicht plausibilisierbar? künftige Reinvestitionen (bei sinkender Afa)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 41
  • 42. Was benötigen Sie noch? Darstellung der soft facts: Soft facts sind die hard facts von morgen leider nur schwer messbar evtl. Vorteil der Lokalbanken, das sie näher am Kunden sind Wird dieser Vorteil ausgenutzt? Haben die soft facts in der Praxis das entscheidende Gewicht?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 42
  • 43. Jahresabschlussgrundsätze HGB / IFRS Bilanzierungsgrundsätze Klarheit und Übersichtlichkeit Vollständigkeit Bilanzidentität Going Concern Einzelbewertung Saldierungsverbot Vorsichtsprinzip Periodenabgrenzung BilanzkontinuitätKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 43
  • 44. Jahresabschlussgrundsätze Vorschriften für qualifizierte Gesellschaften, §§ 264 ff HGB Bilanzwahrheit Formelle Bilanzkontinuität ggfls. Lagbericht ggfls. AbschlussprüfungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 44
  • 45. unterjährige Ermittlung Eigenkapital Eigenkapitalveränderung Bestand Schlussbilanz Vorjahr Zzgl. Gewinn abzgl. Verlust abzgl. Entnahmen zzgl. Einlagen = laufendes EigenkapitalKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 45
  • 46. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 46
  • 47. Ermittlung Gewinn- und Verlustrechnung Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Erfolg ist das Ergebnis der Gegenüberstellung der Aufwendungen und Erträge einer Periode. Gesamtkostenverfahren Empfehlung der BStBK Umsatzkostenverfahren international gebräuchlich, aber aufwändigerKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 47
  • 48. Ermittlung Waren-/Materialeinsatz laufende Bestandsveränderungen Inventur laufende Inventur (Warenwirtschaft) geschätzte Inventur prozentualer Ansatz Bauwirtschaft: Ermittlung halbfertige Arbeiten über ProduktivstundenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 48
  • 49. Bestandsveränderungen Inventur laufende Inventur permanente Inventur (ERP / Kosten- und Leistungsrechnung) geschätzter Bestand Ermittlung über ProduktivstundenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 49
  • 50. Vorräte laufende Bestandsveränderungen Inventur laufende Inventur (Warenwirtschaft) geschätzte Inventur prozentualer Ansatz laufende Bewertung? prozentualer Abschlag für Alter Bsp. BekleidungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 50
  • 51. Besonderheiten Handel prozentuale Erfassung sind Anpassungen an aktuelle Verhältnisse erforderlich? Sinnvoll, wenn schwankende Einkaufspreise bestehen (Rohstoffe) oder wenn große Mengen eingekauft und lang- bis mittelfristig verkauft werden permanente Inventur – Warenwirtschaft welche Bewertungsalgorithmen sind hinterlegt? körperliche Bestandsaufnahme Inventur SchätzungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 51
  • 52. Besonderheiten Bau Kosten- und Leistungsrechnung Planumsätze hinterlegt Fertigstellungsgrad in % multipliziert mit Auftragssumme wie ermittelt? Schätzbeträge Produktivlöhne Erhaltene und gestellte Abschlagszahlungen wie wird gebucht individuelle BWAKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 52
  • 53. Forderungen Liegt OPOS Buchhaltung vor alphabetische Konten? Forderungen abgestimmt? Skonti Abschläge Einbehalte Forderungen bewertet BewertungsschemaKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 53
  • 54. Verbindlichkeiten/Rückstellungen Sind alle Eingangsrechnungen erfasst oder werden diese erst bei Bezahlungen gebucht (vor allem bei BMW-Kunden üblich)? Sind noch zu erwartende Eingangsrechnungen erfasst? Sind alle Rückstellungen erfasst? Werden Aufwände gegen Rückstellungen aufgelöst und neue Rückstellungen gebucht? Wird Personalaufwand abgegrenzt (Arbeitszeitkonten, Weihnachtsgeld, Urlaub etc.)?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 54
  • 55. OPOS-Listen Eine offene Posten-Buchhaltung ist eine Nebenrechnung zur Finanzbuchhaltung zeigt alle offenen Posten (Debitoren, Kreditoren), soweit gebucht Problem: BMW-Mandate oft wird „Überhang“ nur am Jahresende gebucht unterjährig wird Geldfluss gebuchtKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 55
  • 56. Summen- und Saldenliste Was ist eine Summen- und Saldenliste In der Summen- und Saldenliste (SuSa) werden die Salden eines jeden Kontos aufgezeigt. IdR werden die Eröffnungsbilanzwerte (EB, Bestandskonten) und die unterjährigen Bewegungen kumuliert und der Gesamtsaldo aufgezeigt. Eine SuSa ohne EBs zeigt, dass die Schlussbilanzwerte des Vorjahr noch nicht eingepflegt sind. Die Bestandskonten weisen keinen verlässlichen Wert aus.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 56
  • 57. Summen- und Saldenliste Sie können mit der SuSa die Qualität der Buchhaltung auf den Prüfstand stellen: Stimmen Ihre Jahresverkehrszahlen nicht mit den kumulierten Zahlen der SuSa überein, sind in einer der Buchhaltungen (oder in beiden) Fehler enthalten. Wenn die Schlusssalden übereinstimmen, kann sein, dass lediglich Stornobuchungen ohne Generalumkehr vorgenommen wurden. Dann stimmt aber die Cash Flow Rechnung nicht.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 57
  • 58. Cash-Flow Berechnung Was ist der Cash-Flow DRS DEVA/SG IDW sonstige direkte Methode indirekte MethodeKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 58
  • 59. Cash-Flow Berechnung Der Begriff Cash Flow stammt aus den USA. nicht manipulierbar kein einheitliche Definition Kapitalflussrechnung In allgemeinster Form bezeichnet man mit Cash Flow die Differenz der Einzahlungen abzüglich der Auszahlungen eines Unternehmens, einer Unternehmenseinheit bzw. Segments oder eines Investitionsprojekts etc. in einer Periode.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 59
  • 60. Cash-Flow Berechnung Die Berechnung erfolgt im Allgemeinen durch die indirekte Methode, d. h. es werden ausgehend vom Jahresüberschuss/-fehlbetrag einnahme- bzw. ausgabeunwirksame Erfolgskomponenten bereinigt. Bei der direkten Methode werden ausgehend von den Umsatzerlösen die einnahmewirksamen Erträge hinzuaddiert und die ausgabenwirksamen Aufwendungen abgezogen.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 60
  • 61. Steuern Was ist aus steuerlicher Sicht zu beachten?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 61
  • 62. Umsatzsteuer Regelbesteuerung (Soll-Versteuerung) Regelfall Besteuerung bei Geschäftsanfall (Rechnungsstellung) Istbesteuerung Kleinstunternehmen Freiberufler Besteuerung bei Geldfluss Achtung bei Auswertungen: USt ist bei Istversteuerer Betriebseinnahme (aber kein Umsatz)KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 62
  • 63. Betriebliche Steuern Gewerbesteuer (handelsrechtlich Aufwand, steuerlich nicht mehr) Körperschaftsteuer juristische Personen Einkommensteuer persönliche Steuer natürliche Personen Gesellschafter einer PersonengesellschaftKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 63
  • 64. Persönliche Steuern Einkommensteuer 7 Einkunftsarten Sonderausgaben außergewöhnliche Belastungen Erbschaft- und SchenkungssteuerKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 64
  • 65. Controlling Was ist bei KMU zu beachten?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 65
  • 66. Wir gehen nun noch einen Schritt weiter und fragen uns…KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 66
  • 67. Wie managen die meisten unserer Mandanten ihre Betriebe? by e nt d m t an ge os a na nt Ma M Ko na B a ge uc m hg e n ef t b üh y lKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 67
  • 68. Was ist ein Controllingsystem? Controlling hat nichts mit Kontrolle zu tun. Mit Hilfe eines Controllingsystems kann das Unternehmen nach den Zielen gesteuert und gelenkt werden! „Ein Unternehmen ohne Ziele ist wie ein Seemann ohne Kompass!“KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 68
  • 69. Controlling im Unternehmen bedeutet: Zukünftige Erfolgspotenziale Heutige „Gesundheit“ Erfolgspotenziale Was kann uns künftig erfolgreich machen? Betriebswirt- schaftlicher Erfolg „Kleidung haben“ Was macht uns heute erfolgreich? „Nahrung haben“ Liquidität Lohnt sich die Arbeit des Unternehmens? „Luft haben“ Kann das Unternehmen seinen Zahlungen nachkommen?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 69
  • 70. Welches Interesse verbindet Steuerberaterund Banken?Sie sind beide daran interessiert,dass es ihren gemeinsamen Kunden, den Unternehmern, gut geht! Insolvenz Handlungsspielraum Liquiditsmangel Aufwand Verschuldung Ergebnisrückgang Leistungsrrückgang ZeitablaufKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 70
  • 71. GesamtübersichtDie Gesamtübersicht zeigt 3 Stufen des Controllings im Überblick: Liquidität Betriebswirtschaftlicher Erfolg Heutige ErfolgspotentialeKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 71
  • 72. GesamtübersichtKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 72
  • 73. Detailauswertung ErfolgKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 73
  • 74. Detailauswertung LiquiditätKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 74
  • 75. Detailauswertung PrivatbereichKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 75
  • 76. Detailauswertung Top KundenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 76
  • 77. Detailauswertung Top LieferantenKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 77
  • 78. DetailauswertungErfolgsplanung/PlanerreichungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 78
  • 79. Detailauswertung PlanerreichungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 79
  • 80. Standard - BWAsKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 80
  • 81. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 81
  • 82. Kurzfristige ErfolgsrechnungKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 82
  • 83. VorjahresvergleichKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 83
  • 84. Statische Liquidität KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 84
  • 85. Summen- und SaldenlisteKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 85
  • 86. Kapitaldienstgrenze BWA Die Kapitaldienstgrenze-BWA ermittelt gezielt und in aufbereiteter Form Informationen aus dem laufenden Geschäftsjahr zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines Mandanten. Sie sagt aus, inwieweit ein Mandant in der Lage ist, einen Kapitaldienst, die Zins- und Tilgungsleistungen, zu erbringen. Damit ist diese Auswertung besonders für Kreditinstitute ein wichtiges Informationsinstrument.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 86
  • 87. Wie planen Sie eine Reise?KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 87
  • 88. Soll/Ist VergleichKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 88
  • 89. OPOS Auswertungen OPOS bedeutet offene Posten. Dabei handelt es sich meist um offene Forderungen (Debitoren) und Lieferantenverbindlichkeiten (Kreditoren). Es handelt sich also um eine Bestandsermittlung.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 89
  • 90. Hinweise zu OPOS Auswertungen Es können allgemeine Fälligkeiten für das Unternehmen, das entsprechende Personenkonto oder sogar für jeden Beleg erfasst werden. Dies hat Auswirkung auf die Darstellung.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 90
  • 91. FälligkeitslisteKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 91
  • 92. FälligkeitslisteKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 92
  • 93. Liquiditätsvorschau IKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 93
  • 94. Liquiditätsvorschau IIKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 94
  • 95. Kapitaldienstgrenze BWAKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 95
  • 96. KapitaldienstgrenzeKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 96
  • 97. Individuelle BWA „Spiel ohne Grenzen“: Umsatz pro gefahrenem km (Spedition) Umsatz pro Beschäftigtem Umsatz pro Kunde (Gastronomie) Umsatz pro m² (Ladenlokal) Umsatz pro Maschinenstunde Deckungsbeitrag pro ErlösgruppeKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 97
  • 98. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Eine frohe Adventszeit wünscht Ihnen Cornelius NickertKANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 98
  • 99. Literaturempfehlung Riebell - Die Praxis der Bilanzauswertung, 9. Aufl. 12/2009 (Die „Bibel“ in der S-Welt) Rapp/Staffa/Urich/Clausen – Banken-Reporting mit DATEV, 2006 Müller/Müller – Risikosteuerung der Kreditvergabe, 3. Aufl. 2007 Grigg, BWA-Analys in der Kreditpraxis, 2. Aufl. 2005 www.kanzlei-nickert.de Blogs zu Unternehmensplanung u.a.KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 99