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REGIONALES RECHENZENTRUM
ERLANGEN [RRZE]
Einführung in die Suchmaschinen-
Optimierung
Wolfgang Wiese
2
Es war einmal..
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
Google Architektur 2001
3
• Durchsucht das Web
• Findet und folgt Hyperlinks
• Sammelt neue und
geänderte Seiten und
Inhalte
Crawler
• Durchsucht und analysiert
Inhalte
• Analysiert Verlinkungen
• Rendert Webseiten
Indexer
• Interpretiert Suchanfragen
und deren Kontext
• Ruft Inhalte aus dem Index
ab
• Bewertet und rankt die
Ergebnisse
Query
Engine
Google
Quelle: Andrè Scharf
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
4
• Durchsucht das Web
• Findet und folgt Hyperlinks
• Sammelt neue und
geänderte Seiten und
Inhalte
Crawler
• Durchsucht und analysiert
Inhalte
• Analysiert Verlinkungen
• Rendert Webseiten
Indexer
• Interpretiert Suchanfragen
und deren Kontext
• Ruft Inhalte aus dem Index
ab
• Bewertet und rankt die
Ergebnisse
Query
Engine
Google
• Analysiert und speichert
Suchanfragen
• Semantische Wertung und
Ranking der Suchbegriffe
Erkennung von Clients
Zuordnung zu eindeutigen
UserIds
Kontextanalyse der
Userid
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
5
On-Page
Technik
Off-
Site
Drei Faktoren für SEO-Maßnahmen (?)
Technik:
Design, HTML,
CSS, JS,
Performance, ...
Off-Site:
Verlinkung durch
andere
Websites
On-Page:
Texte, Grafiken,
Keywords,
Zielgruppengerechte
Ansprache, ...
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
6
On-Page
Technik
Off-
Site
Vier Faktoren für SEO-Maßnahmen
Technik:
Design, HTML,
CSS, JS,
Performance, ...
Off-Site:
Verlinkung durch
andere
Websites
On-Page:
Texte, Grafiken,
Keywords,
Zielgruppengerechte
Ansprache, ...
Extras
Extras:
Offline-Medien,
Videos, Social-
Media-Präsenz,
Memes, Apps
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
Off-Site
Verlinkung durch andere Websites
8
Verlinkung und Embedding durch andere Websites
Früher: Große Bedeutung für SEO und Ursache von SEO-SPAM:
„Toller Artikel [..] würden Sie mich verlinken?“
„[..] Sie pflegen eine Linkliste zu gängigen Websites.
Würden Sie mein Angebot da bitte auch ergänzen?“
Heute: Nur noch geringe Bedeutung für SEO
• Google wertet klassische PageRank-Maßnahmen
nur noch mit ca. 20%
• Linkwüsten und erkennbarer SEO-Spam führen zu
einer Abwertung!
Off-Site
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
9
Warum sollte jemand die Website lesen
und verlinken?
Vier Stufen sind Handlungsrelevant:
1. Ersteindruck
2. Gesamteindruck
3. Wiederbesuchsbereitschaft
4. Weiterempfehlungsbereitschaft
=> On-Page Maßnahmen
Off-Site
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
Technik
Design, HTML, CSS, JS, Performance, ...
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 Klare Seitenhierarchie
› Themen, Seiten und dessen URLs
› Kapitel und Absätze innerhalb einer Seite
 Nutzung von Semantik: Strukturierte Daten liefern
 „Mobile Friendly“, Responsive Design;
kein Ausgabemedium vorschreiben!
 Performance
 Sitemaps (bei großen Websites > 5000 Seiten)
 News-Sitemaps bei Websites mit aktuellen Meldungen
Technik
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
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Technik: Klare Website-Hierarchie
Content
Kategorien
Bereiche
Thema Homepage
Silo 1
Kategorie
1.1
Artikel
Kategorie
1.2
Artikel
Silo 2
Kategorie
2.1
Artikel
Kategorie
2.2
Artikel
Quelle: Andrè Scharf
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13
Technik: URL-Gestaltung
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
14
Technik: URL-Gestaltung
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
15
Technik: URL-Gestaltung
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
16
Technik: Strukturierte Daten
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
17
Technik: Strukturierte Daten
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
18
Technik: Strukturierte Daten
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
19
Technik: Strukturierte Daten
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
20
 Suchmaschinen berücksichtigten vermehrt strukturierte Daten
› Standard für das Markup: Schema.org
 Via Google Webmaster-Tools teilweise auch ohne Markup
umsetzbar:
› „Data Highlighter“
› Sitelinks (nur abwerten, Aufnahme ist automatisiert)
 Von Google berücksichtigte Markups:
› Person, Organization, PostAddress, Movie, NewsArticle, Event
› Seit dem 8.9.2016 auch Reviews („Bewertungen aus dem Web“)
https://webmasters.googleblog.com/2016/09/showcase-your-sites-reviews-in-
search.html
Technik: Strukturierte Daten
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Technik: Strukturierte Daten
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Technik: Strukturierte Daten
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
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Technik: Strukturierte Daten
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
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 Suchmaschinen erkennen
„Mobile Friendly“ Websites und
werten sie höher
 Aufmerksamkeit & Lesemenge
sind auf kleinen Devices eher
geringer
 Nutzungsumstände sind ggf.
auch anders (z.B. häufig auch
als Second Screen)
Technik: Responsive Design
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Bild: http://googlewebmastercentral.blogspot.de/2015/04/rolling-out-mobile-friendly-update.html
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Technik: Performance
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Bild: https://developers.google.com/speed/docs/insights/mobile
26
Wie erreicht man <1s?
1. Serverantwortzeiten <200ms halten
2. Zielseiten-Weiterleitungen vermeiden
3. Serveranfragen zum ersten Rendern minimieren
4. Nur asynchron ladende und absolut notwendige JavaScript-
und/oder CSS-Ressourcen „above the fold“
5. Zeit für Browserlayout und Rendering berücksichtigen (200 ms)
6. JavaScript-Ausführung und -Rendering optimieren
7. HTML, JavaScript und CSS reduzieren
8. Komprimierung aktivieren
Technik: Performance
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Technik: Testen!
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https://varvy.com/
28
Technik: Testen!
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https://tools.pingdom.com/
Extras
Offline-Medien, Videos, Social-Media-Präsenz, Memes, Apps
30
 Social Media generiert immer mehr Besucher
 „Social Media Cards“ und Embeddings holen Inhalte
nach Facebook, G+, Twitter, …
› Plattformen wollen User an sich binden und nicht an fremde
Websites verlieren
› Plattformen filtern und werten jedoch Content im
Stream
› Betreiber von Websites wollen ihren Content
selbstbestimmt bereitstellen ohne fremden Filter /
Gatekeeper
 Technik und Inhalt der eigenen Website muss dies
unterstützen (oder verhindern)
Extras
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 Verlinkung und Embedding
› Social Media
› Memes generieren und nutzen!
› Hashtags
› (Smartphone) Apps
› Newsletter / E-Mail
 Auch noch klassische Offline-Medien nutzen:
› Plakate, Flyer, Postkarten, Hangouts, Fahnen
› Magazine, „Benutzerinformation“, „Jahresberichte“,
Dienstleistungsportfolio, ...
Extras
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32
Extras
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On-Page
Texte, Grafiken, Keywords, Zielgruppengerechte Ansprache, ...
34
 Google und andere Suchmaschinen analysieren und bewerten den
Content (derzeit) höher
› Ist der Inhalt erreichbar?
› Ist überhaupt ein Inhalt vorhanden?
„Herzlichen Willkommen auf unserer Website“
[Bild mit Leuten]
› Oder besteht der Inhalt nur aus einem „Bullshit Bingo“-Text?
On-Page
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 Analyse und Optimierung der Inhalte einer Website
› Struktur und Form des Inhalts
› Texte
› Keywords
› Bilder und Symbolgrafiken
On-Page
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 Struktur und Form des Inhalts
› Gliederung
› Überschriften und deren Hierarchie
› Absätze
› Grafiken
On-Page: Inhalt
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 Texte
› Sind Überschriften zu lang oder enthalten unpassende Zeichen? (z.B.
Smileys)?
› Wurden Redundanzen vermieden?
› Verhältnis von Texten zu anderen Bestandteilen der Seite
› Verhältnis zwischen Links und Text
› Zielgruppenorientierte Ansprache und Formulierung
On-Page: Texte
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On-Page: Keywords
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39
On-Page: Keywords
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
Bild: Marcell Kolmar
40
On-Page: Keywords
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Long-Tail-
Keywords
Erweiterte
Keywords
Variante der
Hauptkeywords
Generische Keywords FAU
Universität
Erlangen
Studium
Informatik Physik
Wissenschaft
Forschung Patente
41
 Bilder und Symbolgrafiken
› Sind die Bilder auch im Text beschrieben? Wird auf sie Bezug
genommen?
› Werden Bilder nicht nur mit dem Titel, sondern auch mit (sinnvollen)
Alternativtexten versehen?
› Welche Botschaften werden tatsächlich durch das Bild übermittelt?
(Suchmaschinen setzen verstärkt Bilderkennung ein)
On-Page: Bilder und Symbole
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42
1. Is this article written by an expert or enthusiast who knows the topic well, or is it more
shallow in nature?
2. Does this article have spelling, stylistic, or factual errors?
3. Does the page provide substantial value when compared to other pages in search results?
4. How much quality control is done on content?
5. Does the article describe both sides of a story?
6. Does this article provide a complete or comprehensive description of the topic?
7. Is this the sort of page you’d want to bookmark, share with a friend, or recommend?
8. Would you expect to see this article in a printed magazine, encyclopedia or book?
9. Are the articles short, unsubstantial, or otherwise
lacking in helpful specifics?
10. Are the pages produced with great care and
attention to detail vs. less attention to detail?
„Panda-Update“: Google loves good content
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
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http://www.shareworthy.ca/
44
http://www.shareworthy.ca/
Und wir auch…
Guten Content schaffen!
5 Tipps für den Redaktionsalltag
46
Tipp 1:
Relevanz schaffen
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Content von der Zielgruppe her denken
 Welches Problem möchte ein Interessierter durch seine Suche
lösen? Was ist das Motiv?
 Zielgruppengerechter Content sollte Fragen vom Interessierten
beantworten, weiterhelfen, inspirieren oder unterhalten.
Inhalte sollten Mehrwerte für den Leser schaffen.
 Gibt es nur den einen Betroffenen und die eine Position? Inhalte
sollten mehrere Sichtweisen auf ein Problem abdecken.
 Wie kann ich Content so erschaffen, dass dieser eine Relevanz für
meine Zielgruppe hat und auch für Google & Co. gut funktioniert…
Guten Content schaffen
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
48
Guten Content schaffen
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w-fragen-tool.com
49
Guten Content schaffen
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
Google Webmaster Tools: Suchanalyse
50
Guten Content schaffen
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
Google Webmaster Tools: Suchanalyse
51
Tipp 2:
Gute Texte brauchen einen
Styleguide
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
52
Es war einmal:
„Brauche einen Text zu [Thema]!
Bitte das Keyword [Thema] mindestens 15mal
verwenden. Länge sind 300 Wörter.
Nicht kopieren von anderen Webseiten.“
Guten Content schaffen: Content-Styleguide
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Shit in Shit out
53
Was alles in einem modernen Content-Styleguide enthalten sein
sollte:
1. Eigenvorstellung
2. Ziel & Zielgruppe
3. Inhalt
4. Länge
5. Stil & Tonalität
6. Strukturierung
7. Formatierung / Datenformat
8. Recherche von Bild- und Videomaterial
Guten Content schaffen: Content-Styleguide
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54
 Eigenvorstellung
› Wer bin ich? Was mache ich? („Ich“ abhängig von Textformat)
› Was sind meine Stärken und wo liegt der Unterschied gegenüber anderen
Einrichtungen und Disziplinen
 Ziel & Zielgruppe
› Was ist das Ziel mit dem Inhalt (Informieren, Verkaufen, Inspirieren,
Positionen verbreiten, etc.)
› Welches Textformat / Textgattung (Persönlich gefärbte Sicht, Bericht,
Stellungsnahmen, Forschungsergebnis, Angebote und Aktionen, etc.)
› Wo erscheint der Inhalt?
› Wen wollen wir ansprechen (Studierende, Schüler, Wissenschaftler,
Presse, Alumni, etc.)
Guten Content schaffen: Content-Styleguide
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
55
 Inhalt
› Was ist das Kernthema des Inhalts?
› Welche Botschaft wollen wir tatsächlich rüberbringen?
› Was ist das Motiv / Beweggründe der Zielgruppe?
› Welche Fragen / Probleme sollen für die Zielgruppe beantwortet werden?
› Auf welche Teilaspekte eines Themas sollte noch hingewiesen werden?
› Was soll ausdrücklich NICHT in den Text?
Guten Content schaffen: Content-Styleguide
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56
 Länge
› Wird durch den Detaillierungsgrad und Zielgruppe bestimmt
› 300 Wörter
können ein
Themen-
gebiet nicht
komplett
abdecken
Guten Content schaffen: Content-Styleguide
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
57
 Stil & Tonalität
› Der Sprachstil richtet sich stark nach der Zielgruppe und wen sie
ansprechen möchten: Experten vs. Laien; unterschiedliche
Bildungsschichten, Wissenschaftler, Studierende, Alumni, etc.
› Umgangssprachlich, neutral, gehoben oder emotional
› Subjektiv oder objektiv
› Aktiv vs. Passiv
› Sie vs. Du
 Strukturierung
› Vorgaben zur Struktur des Textes (Länge und Art von Überschriften,
Vorspann, Zwischenüberschriften, …)
Guten Content schaffen: Content-Styleguide
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
58
 Formatierung / Datenformate
› In welchem Layout und für welche Ausgabemedien und welche Software
wird der finale Content hergestellt?
› Welche Formatierungen sind gewünscht bzw. werden benötigt (HTML,
UTF-Codierung etc.)
› Interne Verlinkungen auf vorhandene andere Texte?
Guten Content schaffen: Content-Styleguide
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
59
 Recherche von Bild- und Videomaterial
› Sollen zu einem Artikel auch noch passende Bilder oder Videos
recherchiert werden?
› Vorhandenes Portfolio für Symbolbilder kennen und nutzen!
› Preisgünstiger Tipp für Celebrity-Fotos: Embed-barer Content von
Instagram, Twitter oder Facebook
› Gute Inhalte auf Youtube: „Keyword + ARD / NDR / WDR etc.“ 
Guten Content schaffen: Content-Styleguide
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60
Tipp 3:
Text lesbar strukturieren
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
61
TTIP
Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) soll Vorschriften und Regeln in der
Wirtschaft Europas und der USA langfristig so gestalten, dass sie besser zusammenpassen. Bei den
Verhandlungen geht es darum, Zölle und andere Handelsbarrieren im transatlantischen Handel zwischen der
Europäischen Union (EU) und den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) abzubauen. Ziel ist eine stärkere
Öffnung der Märkte auf beiden Seiten des Atlantiks. Zudem sollen mit TTIP Einschränkungen für kommerzielle
Dienstleistungen verringert, Investitionssicherheit und Wettbewerbsgleichheit verbessert und der Zugang zu
öffentlichen Aufträgen auf allen staatlichen Ebenen vereinfacht werden. Ein transatlantisches
Handelsabkommen eröffnet die Chance, dass mit Europa und den USA die zwei größten Handelsräume weltweit
Maßstäbe setzen. TTIP kann zur politischen Gestaltung der wirtschaftlichen Globalisierung beitragen. Es
darf bei TTIP also nicht um den Abbau von wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Standards gehen. Im
Gegenteil: Es muss darum gehen, dieses Freihandelsabkommen zu weltweiten Fortschritten bei der
Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten, Verbraucherschutz und Arbeitnehmerrechten zu nutzen. Der
Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern und die Stabilität der Weltwirtschaft würden zudem wachsen,
wenn es gelänge, TTIP auch für eine stärkere Regulierung bislang nicht ausreichend regulierter Bereiche
der globalisierten Finanzmärkte zu nutzen.
Wachstum und Beschäftigung durch Abbau von Barrieren im transatlantischen Handel
Die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft ist ein außergewöhnliches gemeinsames Projekt,
das erhebliche Wachstums- und Beschäftigungseffekte erzielen kann. TTIP wird der EU und den USA neuen
Schwung für Wirtschaft und Arbeitsmarkt bringen. Vor allem der exportorientierte deutsche Mittelstand wird
von einer umfassenden Handelsliberalisierung und dem damit verbundenen Abbau von Zöllen und anderen
Handelshemmnissen besonders profitieren, da eine sehr ausgeprägte Handelsbeziehung zu den USA besteht.
Die EU ist nach wie vor der bedeutendste Handelspartner der USA. Für Deutschland sind die USA der
wichtigste Exportmarkt außerhalb Europas und zugleich der wichtigste Investitionsstandort deutscher
Unternehmen.
Guten Content schaffen: Text lesbar
strukturieren
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
Textquelle: BMWI
62
 Vorgaben zur Strukturierung von Texten
› Titel: Max. 53 Zeichen
› Untertitel: Max. 120 Zeichen. Muss den Titel um ein Spannungsbogen
ergänzen oder Aufmerksamkeit wecken
› Abstract als erster Absatz mit max. 2 bis 3 Sätze
› Absätze: Max. 5 bis 7 Zeilen
› Sätze: Max. 25 Wörter
› Bei längeren Texten sind Sprungmarken zu empfehlen
› Text so aufbereiten, dass dieser einfach überflogen und erfasst werden
kann (Scanning & Skimming)
› Keywords nutzen / Themen aus einer Keywordrecherche; dies sind
Themen nach denen der Nutzer sucht, insbesondere im Longtail-Traffic
Guten Content schaffen: Text lesbar
strukturieren
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
63
Tipp 4:
Text durch multimedialen
Content anreichern
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
64
Guten Content schaffen: Multimedialer Content
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
Screenshots: Marcell Kolmar
65
Was gut ist für den Nutzer, ist auch gut für Google
 Redaktionelle Texte mit z.B. Videos, Bildern, Illustrationen, Zitaten,
Expertenmeinungen oder Interviews anreichern
 Positiver Einfluss auf Nutzermetriken wie Time on site, back to SERP-Ratio
etc. und damit direktes Rankingkriterium
 Steigerung der wahrgenommenen textlichen Qualität und ggf. Erhöhung der
Weiterempfehlungsbereitschaft
 Potential für zusätzlichen Traffic wie Pinterest, Bildersuche etc.
Insbesondere, wenn man Memes verwendet oder für den Artikel generiert
Guten Content schaffen: Multimedialer Content
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66
Tipp 5:
Alte Schätze nicht
vergessen
05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
67
 Content sollte von Zeit zu Zeit inhaltlich auf den neusten Stand
gebracht werden; wenn dies nicht möglich ist, dann ggf. prominent
auf Nachfolge-Artikel verlinken
 Anlässe für Content-Updates
können unterschiedlicher Art
sein, z.B. neue Themen bzw.
Ereignisse, aber auch Nutzer-
Kommentare , neue Aspekte,
Interviews etc.
 Einen Artikel zu updaten ist
besser als neue Artikel anzulegen
(eingehende Links, Historie,
Facebook-Likes etc.)
Guten Content schaffen: Alte Schätze heben
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Screenshots: https://moz.com/blog/google-fresh-factor
REGIONALES RECHENZENTRUM
ERLANGEN [RRZE]
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Regionales RechenZentrum Erlangen [RRZE]
Martensstraße 1, 91058 Erlangen
http://www.rrze.fau.de

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Einführung in die Suchmaschinenoptimierung

  • 1. REGIONALES RECHENZENTRUM ERLANGEN [RRZE] Einführung in die Suchmaschinen- Optimierung Wolfgang Wiese
  • 2. 2 Es war einmal.. 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese Google Architektur 2001
  • 3. 3 • Durchsucht das Web • Findet und folgt Hyperlinks • Sammelt neue und geänderte Seiten und Inhalte Crawler • Durchsucht und analysiert Inhalte • Analysiert Verlinkungen • Rendert Webseiten Indexer • Interpretiert Suchanfragen und deren Kontext • Ruft Inhalte aus dem Index ab • Bewertet und rankt die Ergebnisse Query Engine Google Quelle: Andrè Scharf 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 4. 4 • Durchsucht das Web • Findet und folgt Hyperlinks • Sammelt neue und geänderte Seiten und Inhalte Crawler • Durchsucht und analysiert Inhalte • Analysiert Verlinkungen • Rendert Webseiten Indexer • Interpretiert Suchanfragen und deren Kontext • Ruft Inhalte aus dem Index ab • Bewertet und rankt die Ergebnisse Query Engine Google • Analysiert und speichert Suchanfragen • Semantische Wertung und Ranking der Suchbegriffe Erkennung von Clients Zuordnung zu eindeutigen UserIds Kontextanalyse der Userid 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 5. 5 On-Page Technik Off- Site Drei Faktoren für SEO-Maßnahmen (?) Technik: Design, HTML, CSS, JS, Performance, ... Off-Site: Verlinkung durch andere Websites On-Page: Texte, Grafiken, Keywords, Zielgruppengerechte Ansprache, ... 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 6. 6 On-Page Technik Off- Site Vier Faktoren für SEO-Maßnahmen Technik: Design, HTML, CSS, JS, Performance, ... Off-Site: Verlinkung durch andere Websites On-Page: Texte, Grafiken, Keywords, Zielgruppengerechte Ansprache, ... Extras Extras: Offline-Medien, Videos, Social- Media-Präsenz, Memes, Apps 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 8. 8 Verlinkung und Embedding durch andere Websites Früher: Große Bedeutung für SEO und Ursache von SEO-SPAM: „Toller Artikel [..] würden Sie mich verlinken?“ „[..] Sie pflegen eine Linkliste zu gängigen Websites. Würden Sie mein Angebot da bitte auch ergänzen?“ Heute: Nur noch geringe Bedeutung für SEO • Google wertet klassische PageRank-Maßnahmen nur noch mit ca. 20% • Linkwüsten und erkennbarer SEO-Spam führen zu einer Abwertung! Off-Site 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 9. 9 Warum sollte jemand die Website lesen und verlinken? Vier Stufen sind Handlungsrelevant: 1. Ersteindruck 2. Gesamteindruck 3. Wiederbesuchsbereitschaft 4. Weiterempfehlungsbereitschaft => On-Page Maßnahmen Off-Site 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 10. Technik Design, HTML, CSS, JS, Performance, ...
  • 11. 11  Klare Seitenhierarchie › Themen, Seiten und dessen URLs › Kapitel und Absätze innerhalb einer Seite  Nutzung von Semantik: Strukturierte Daten liefern  „Mobile Friendly“, Responsive Design; kein Ausgabemedium vorschreiben!  Performance  Sitemaps (bei großen Websites > 5000 Seiten)  News-Sitemaps bei Websites mit aktuellen Meldungen Technik 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 12. 12 Technik: Klare Website-Hierarchie Content Kategorien Bereiche Thema Homepage Silo 1 Kategorie 1.1 Artikel Kategorie 1.2 Artikel Silo 2 Kategorie 2.1 Artikel Kategorie 2.2 Artikel Quelle: Andrè Scharf 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 13. 13 Technik: URL-Gestaltung 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 14. 14 Technik: URL-Gestaltung 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 15. 15 Technik: URL-Gestaltung 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 16. 16 Technik: Strukturierte Daten 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 17. 17 Technik: Strukturierte Daten 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 18. 18 Technik: Strukturierte Daten 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 19. 19 Technik: Strukturierte Daten 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 20. 20  Suchmaschinen berücksichtigten vermehrt strukturierte Daten › Standard für das Markup: Schema.org  Via Google Webmaster-Tools teilweise auch ohne Markup umsetzbar: › „Data Highlighter“ › Sitelinks (nur abwerten, Aufnahme ist automatisiert)  Von Google berücksichtigte Markups: › Person, Organization, PostAddress, Movie, NewsArticle, Event › Seit dem 8.9.2016 auch Reviews („Bewertungen aus dem Web“) https://webmasters.googleblog.com/2016/09/showcase-your-sites-reviews-in- search.html Technik: Strukturierte Daten 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 21. 21 Technik: Strukturierte Daten 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 22. 22 Technik: Strukturierte Daten 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 23. 23 Technik: Strukturierte Daten 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 24. 24  Suchmaschinen erkennen „Mobile Friendly“ Websites und werten sie höher  Aufmerksamkeit & Lesemenge sind auf kleinen Devices eher geringer  Nutzungsumstände sind ggf. auch anders (z.B. häufig auch als Second Screen) Technik: Responsive Design 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese Bild: http://googlewebmastercentral.blogspot.de/2015/04/rolling-out-mobile-friendly-update.html
  • 25. 25 Technik: Performance 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese Bild: https://developers.google.com/speed/docs/insights/mobile
  • 26. 26 Wie erreicht man <1s? 1. Serverantwortzeiten <200ms halten 2. Zielseiten-Weiterleitungen vermeiden 3. Serveranfragen zum ersten Rendern minimieren 4. Nur asynchron ladende und absolut notwendige JavaScript- und/oder CSS-Ressourcen „above the fold“ 5. Zeit für Browserlayout und Rendering berücksichtigen (200 ms) 6. JavaScript-Ausführung und -Rendering optimieren 7. HTML, JavaScript und CSS reduzieren 8. Komprimierung aktivieren Technik: Performance 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 27. 27 Technik: Testen! 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese https://varvy.com/
  • 28. 28 Technik: Testen! 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese https://tools.pingdom.com/
  • 30. 30  Social Media generiert immer mehr Besucher  „Social Media Cards“ und Embeddings holen Inhalte nach Facebook, G+, Twitter, … › Plattformen wollen User an sich binden und nicht an fremde Websites verlieren › Plattformen filtern und werten jedoch Content im Stream › Betreiber von Websites wollen ihren Content selbstbestimmt bereitstellen ohne fremden Filter / Gatekeeper  Technik und Inhalt der eigenen Website muss dies unterstützen (oder verhindern) Extras 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 31. 31  Verlinkung und Embedding › Social Media › Memes generieren und nutzen! › Hashtags › (Smartphone) Apps › Newsletter / E-Mail  Auch noch klassische Offline-Medien nutzen: › Plakate, Flyer, Postkarten, Hangouts, Fahnen › Magazine, „Benutzerinformation“, „Jahresberichte“, Dienstleistungsportfolio, ... Extras 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 33. On-Page Texte, Grafiken, Keywords, Zielgruppengerechte Ansprache, ...
  • 34. 34  Google und andere Suchmaschinen analysieren und bewerten den Content (derzeit) höher › Ist der Inhalt erreichbar? › Ist überhaupt ein Inhalt vorhanden? „Herzlichen Willkommen auf unserer Website“ [Bild mit Leuten] › Oder besteht der Inhalt nur aus einem „Bullshit Bingo“-Text? On-Page 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 35. 35  Analyse und Optimierung der Inhalte einer Website › Struktur und Form des Inhalts › Texte › Keywords › Bilder und Symbolgrafiken On-Page 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 36. 36  Struktur und Form des Inhalts › Gliederung › Überschriften und deren Hierarchie › Absätze › Grafiken On-Page: Inhalt 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 37. 37  Texte › Sind Überschriften zu lang oder enthalten unpassende Zeichen? (z.B. Smileys)? › Wurden Redundanzen vermieden? › Verhältnis von Texten zu anderen Bestandteilen der Seite › Verhältnis zwischen Links und Text › Zielgruppenorientierte Ansprache und Formulierung On-Page: Texte 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 38. 38 On-Page: Keywords 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 39. 39 On-Page: Keywords 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese Bild: Marcell Kolmar
  • 40. 40 On-Page: Keywords 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese Long-Tail- Keywords Erweiterte Keywords Variante der Hauptkeywords Generische Keywords FAU Universität Erlangen Studium Informatik Physik Wissenschaft Forschung Patente
  • 41. 41  Bilder und Symbolgrafiken › Sind die Bilder auch im Text beschrieben? Wird auf sie Bezug genommen? › Werden Bilder nicht nur mit dem Titel, sondern auch mit (sinnvollen) Alternativtexten versehen? › Welche Botschaften werden tatsächlich durch das Bild übermittelt? (Suchmaschinen setzen verstärkt Bilderkennung ein) On-Page: Bilder und Symbole 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 42. 42 1. Is this article written by an expert or enthusiast who knows the topic well, or is it more shallow in nature? 2. Does this article have spelling, stylistic, or factual errors? 3. Does the page provide substantial value when compared to other pages in search results? 4. How much quality control is done on content? 5. Does the article describe both sides of a story? 6. Does this article provide a complete or comprehensive description of the topic? 7. Is this the sort of page you’d want to bookmark, share with a friend, or recommend? 8. Would you expect to see this article in a printed magazine, encyclopedia or book? 9. Are the articles short, unsubstantial, or otherwise lacking in helpful specifics? 10. Are the pages produced with great care and attention to detail vs. less attention to detail? „Panda-Update“: Google loves good content 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 45. Guten Content schaffen! 5 Tipps für den Redaktionsalltag
  • 46. 46 Tipp 1: Relevanz schaffen 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 47. 47 Content von der Zielgruppe her denken  Welches Problem möchte ein Interessierter durch seine Suche lösen? Was ist das Motiv?  Zielgruppengerechter Content sollte Fragen vom Interessierten beantworten, weiterhelfen, inspirieren oder unterhalten. Inhalte sollten Mehrwerte für den Leser schaffen.  Gibt es nur den einen Betroffenen und die eine Position? Inhalte sollten mehrere Sichtweisen auf ein Problem abdecken.  Wie kann ich Content so erschaffen, dass dieser eine Relevanz für meine Zielgruppe hat und auch für Google & Co. gut funktioniert… Guten Content schaffen 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 48. 48 Guten Content schaffen 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese w-fragen-tool.com
  • 49. 49 Guten Content schaffen 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese Google Webmaster Tools: Suchanalyse
  • 50. 50 Guten Content schaffen 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese Google Webmaster Tools: Suchanalyse
  • 51. 51 Tipp 2: Gute Texte brauchen einen Styleguide 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 52. 52 Es war einmal: „Brauche einen Text zu [Thema]! Bitte das Keyword [Thema] mindestens 15mal verwenden. Länge sind 300 Wörter. Nicht kopieren von anderen Webseiten.“ Guten Content schaffen: Content-Styleguide 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese Shit in Shit out
  • 53. 53 Was alles in einem modernen Content-Styleguide enthalten sein sollte: 1. Eigenvorstellung 2. Ziel & Zielgruppe 3. Inhalt 4. Länge 5. Stil & Tonalität 6. Strukturierung 7. Formatierung / Datenformat 8. Recherche von Bild- und Videomaterial Guten Content schaffen: Content-Styleguide 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 54. 54  Eigenvorstellung › Wer bin ich? Was mache ich? („Ich“ abhängig von Textformat) › Was sind meine Stärken und wo liegt der Unterschied gegenüber anderen Einrichtungen und Disziplinen  Ziel & Zielgruppe › Was ist das Ziel mit dem Inhalt (Informieren, Verkaufen, Inspirieren, Positionen verbreiten, etc.) › Welches Textformat / Textgattung (Persönlich gefärbte Sicht, Bericht, Stellungsnahmen, Forschungsergebnis, Angebote und Aktionen, etc.) › Wo erscheint der Inhalt? › Wen wollen wir ansprechen (Studierende, Schüler, Wissenschaftler, Presse, Alumni, etc.) Guten Content schaffen: Content-Styleguide 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 55. 55  Inhalt › Was ist das Kernthema des Inhalts? › Welche Botschaft wollen wir tatsächlich rüberbringen? › Was ist das Motiv / Beweggründe der Zielgruppe? › Welche Fragen / Probleme sollen für die Zielgruppe beantwortet werden? › Auf welche Teilaspekte eines Themas sollte noch hingewiesen werden? › Was soll ausdrücklich NICHT in den Text? Guten Content schaffen: Content-Styleguide 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 56. 56  Länge › Wird durch den Detaillierungsgrad und Zielgruppe bestimmt › 300 Wörter können ein Themen- gebiet nicht komplett abdecken Guten Content schaffen: Content-Styleguide 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 57. 57  Stil & Tonalität › Der Sprachstil richtet sich stark nach der Zielgruppe und wen sie ansprechen möchten: Experten vs. Laien; unterschiedliche Bildungsschichten, Wissenschaftler, Studierende, Alumni, etc. › Umgangssprachlich, neutral, gehoben oder emotional › Subjektiv oder objektiv › Aktiv vs. Passiv › Sie vs. Du  Strukturierung › Vorgaben zur Struktur des Textes (Länge und Art von Überschriften, Vorspann, Zwischenüberschriften, …) Guten Content schaffen: Content-Styleguide 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 58. 58  Formatierung / Datenformate › In welchem Layout und für welche Ausgabemedien und welche Software wird der finale Content hergestellt? › Welche Formatierungen sind gewünscht bzw. werden benötigt (HTML, UTF-Codierung etc.) › Interne Verlinkungen auf vorhandene andere Texte? Guten Content schaffen: Content-Styleguide 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 59. 59  Recherche von Bild- und Videomaterial › Sollen zu einem Artikel auch noch passende Bilder oder Videos recherchiert werden? › Vorhandenes Portfolio für Symbolbilder kennen und nutzen! › Preisgünstiger Tipp für Celebrity-Fotos: Embed-barer Content von Instagram, Twitter oder Facebook › Gute Inhalte auf Youtube: „Keyword + ARD / NDR / WDR etc.“  Guten Content schaffen: Content-Styleguide 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 60. 60 Tipp 3: Text lesbar strukturieren 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 61. 61 TTIP Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) soll Vorschriften und Regeln in der Wirtschaft Europas und der USA langfristig so gestalten, dass sie besser zusammenpassen. Bei den Verhandlungen geht es darum, Zölle und andere Handelsbarrieren im transatlantischen Handel zwischen der Europäischen Union (EU) und den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) abzubauen. Ziel ist eine stärkere Öffnung der Märkte auf beiden Seiten des Atlantiks. Zudem sollen mit TTIP Einschränkungen für kommerzielle Dienstleistungen verringert, Investitionssicherheit und Wettbewerbsgleichheit verbessert und der Zugang zu öffentlichen Aufträgen auf allen staatlichen Ebenen vereinfacht werden. Ein transatlantisches Handelsabkommen eröffnet die Chance, dass mit Europa und den USA die zwei größten Handelsräume weltweit Maßstäbe setzen. TTIP kann zur politischen Gestaltung der wirtschaftlichen Globalisierung beitragen. Es darf bei TTIP also nicht um den Abbau von wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Standards gehen. Im Gegenteil: Es muss darum gehen, dieses Freihandelsabkommen zu weltweiten Fortschritten bei der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten, Verbraucherschutz und Arbeitnehmerrechten zu nutzen. Der Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern und die Stabilität der Weltwirtschaft würden zudem wachsen, wenn es gelänge, TTIP auch für eine stärkere Regulierung bislang nicht ausreichend regulierter Bereiche der globalisierten Finanzmärkte zu nutzen. Wachstum und Beschäftigung durch Abbau von Barrieren im transatlantischen Handel Die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft ist ein außergewöhnliches gemeinsames Projekt, das erhebliche Wachstums- und Beschäftigungseffekte erzielen kann. TTIP wird der EU und den USA neuen Schwung für Wirtschaft und Arbeitsmarkt bringen. Vor allem der exportorientierte deutsche Mittelstand wird von einer umfassenden Handelsliberalisierung und dem damit verbundenen Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen besonders profitieren, da eine sehr ausgeprägte Handelsbeziehung zu den USA besteht. Die EU ist nach wie vor der bedeutendste Handelspartner der USA. Für Deutschland sind die USA der wichtigste Exportmarkt außerhalb Europas und zugleich der wichtigste Investitionsstandort deutscher Unternehmen. Guten Content schaffen: Text lesbar strukturieren 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese Textquelle: BMWI
  • 62. 62  Vorgaben zur Strukturierung von Texten › Titel: Max. 53 Zeichen › Untertitel: Max. 120 Zeichen. Muss den Titel um ein Spannungsbogen ergänzen oder Aufmerksamkeit wecken › Abstract als erster Absatz mit max. 2 bis 3 Sätze › Absätze: Max. 5 bis 7 Zeilen › Sätze: Max. 25 Wörter › Bei längeren Texten sind Sprungmarken zu empfehlen › Text so aufbereiten, dass dieser einfach überflogen und erfasst werden kann (Scanning & Skimming) › Keywords nutzen / Themen aus einer Keywordrecherche; dies sind Themen nach denen der Nutzer sucht, insbesondere im Longtail-Traffic Guten Content schaffen: Text lesbar strukturieren 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 63. 63 Tipp 4: Text durch multimedialen Content anreichern 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 64. 64 Guten Content schaffen: Multimedialer Content 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese Screenshots: Marcell Kolmar
  • 65. 65 Was gut ist für den Nutzer, ist auch gut für Google  Redaktionelle Texte mit z.B. Videos, Bildern, Illustrationen, Zitaten, Expertenmeinungen oder Interviews anreichern  Positiver Einfluss auf Nutzermetriken wie Time on site, back to SERP-Ratio etc. und damit direktes Rankingkriterium  Steigerung der wahrgenommenen textlichen Qualität und ggf. Erhöhung der Weiterempfehlungsbereitschaft  Potential für zusätzlichen Traffic wie Pinterest, Bildersuche etc. Insbesondere, wenn man Memes verwendet oder für den Artikel generiert Guten Content schaffen: Multimedialer Content 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 66. 66 Tipp 5: Alte Schätze nicht vergessen 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese
  • 67. 67  Content sollte von Zeit zu Zeit inhaltlich auf den neusten Stand gebracht werden; wenn dies nicht möglich ist, dann ggf. prominent auf Nachfolge-Artikel verlinken  Anlässe für Content-Updates können unterschiedlicher Art sein, z.B. neue Themen bzw. Ereignisse, aber auch Nutzer- Kommentare , neue Aspekte, Interviews etc.  Einen Artikel zu updaten ist besser als neue Artikel anzulegen (eingehende Links, Historie, Facebook-Likes etc.) Guten Content schaffen: Alte Schätze heben 05.10.2016 | Suchmaschinenoptimierung | Wolfgang Wiese Screenshots: https://moz.com/blog/google-fresh-factor
  • 68. REGIONALES RECHENZENTRUM ERLANGEN [RRZE] Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Regionales RechenZentrum Erlangen [RRZE] Martensstraße 1, 91058 Erlangen http://www.rrze.fau.de

Editor's Notes

  1. Wenn möglich, nur eine Domain und Subdomain verwenden. Je einfacher und lesbarer, umso besser. Keywords in URLs verwenden. Mehrere URLs für gleiche Inhalte vermeiden. 301-Weiterleitungen oder Canonical Links nutzen. URL-Parameter und v.a. dynamische Parameter vermeiden. Kürzer ist besser. URLs und Page Titles abstimmen. Stoppwörter sind unnötig. Unsichere Zeichen vermeiden oder codieren. Weiterleitungsketten vermeiden. Case Sensitivity beachten. Bindestriche als Worttrenner. Keywordspamming verhindern.