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Next Generation Information Experience – Gedanken über die Zukunft von Content (Management)

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Digitale Informationen und Services müssen zukünftig aus unterschiedlichsten Quellen zum Abruf auf verschiedenen Geräten, in unterschiedlichsten Medien, für mehrere Screens und Ausgabekanäle zur Verfügung stehen. Wolfram Nagel (Autor des Buchs „Multiscreen Experience Design“) beschäftigt sich mit zukünftigen „Content-Szenarien“, den potentiellen Anforderungen von Nutzern und den Herausforderungen für Content-Ersteller und -anbieter, Website-Betreiber, Publisher, Journalisten und Medienunternehmen. Er stellt sich die Frage: Wie gehen wir als Ersteller, Verwalter und Nutzer zukünftig mit Inhalten, Informationen und Wissen um? In dem Vortrag stellt er seine Erkenntnisse und ausgewählte Quellen vor und skizziert, wie der Umgang mit Informationen und Content Management zukünftig aussehen könnte.

Artikel dazu hier: https://wolframnagel.wordpress.com/2014/12/09/next-generation-information-experience-trends-und-herausforderungen-von-morgen/

Oder hier: https://medium.com/@wolframnagel/next-generation-information-experience-trends-und-herausforderungen-von-morgen-9929b17d8b5e

Published in: Internet

Next Generation Information Experience – Gedanken über die Zukunft von Content (Management)

  1. 1. Next Generation Information Experience Wie gehen wir als Ersteller, Verwalter und Nutzer zukünftig mit Inhalten, Informationen und Wissen um? Referent: Wolfram Nagel (setu GmbH) Schwäbisch Gmünd
  2. 2. Wolfram Nagel Head of Design (setu GmbH) Multiscreen / UI und UX / Kommunikation Autor »Multiscreen Experience Design« Co-Initiator Design Methoden Finder www.designmethodenfinder.de
  3. 3. setu GmbH (vormals digiparden) Softwareentwicklung, Front-End, Beratung, Enterprise Content Management, Philosophy of Data, Software und Schnittstellen für Content Ersteller Web: www.digiparden.de Twitter: @digiparden
  4. 4. Einführung
  5. 5. Information Experience: Benutzungserlebnis bei der Aufnahme von Informationen.
  6. 6. Informationen > 15 Mio. Bücher in 2013 > 4,5 Mio. Fotos täglich bei Flickr > 72 Stunden Video Upload pro Minute bei Youtube > Knapp 145 Milliarden E-Mails pro Tag > Fast 1 Mio. Websites täglich > 500 Mio. Tweets pro Tag > 5 Mrd. Gigabyte Informationen alle zwei Tage http://bradfrostweb.com/blog/post/death-to-bullshit-at-creative-mornings/
  7. 7. Niemals zuvor war es so vielen Menschen möglich derart viel Content zu produzieren wie heutzutage.
  8. 8. http://www.huffingtonpost.ca/2013/06/10/tv-viewing-habits-canada-rogers-survey_n_3415721.html
  9. 9. We are a nation of multiscreeners. Most of media time today is spent in front of a screen. Google Studie 2012 http://www.thinkwithgoogle.com/research-studies/the-new-multi-screen-world-study.html
  10. 10. Multiscreen: Verschiedenste Inhaltstypen müssen sich auf unterschiedlichen Medien publizieren lassen.
  11. 11. Herausforderungen > Content Everywhere > Information Overload > CMS Interface > Verschiedenste Systeme im Einsatz > Content Streams überwachen, aggregieren und kanalisieren > Prozesse und Workflows
  12. 12. Ausblick Vortrag > Innovative Konzepte und Trends > Die Zukunft von Content (Management) > Neue Anforderungen durch Autoren und Editoren
  13. 13. Konzepte Und Trends
  14. 14. Social Books: Sobooks – Social Reading
  15. 15. Mobile Only: Circa News
  16. 16. Gegen Information-Overflow: Yahoo! News Digest
  17. 17. Nachrichten-Filter: Dataminr
  18. 18. Inhalts-Aggregator: Flipboard http://www.wired.com/2012/12/flipboard-tablet-optimized-android-app/
  19. 19. Digital Magazin Publishing: pag.es (Quelle: http://pag.es)
  20. 20. Die Zukunft DES Content ManagementS
  21. 21. Wer Managt Content? > Medienschaffende > Website-Betreiber > Publisher > Journalisten > Redaktionen > Sekretariat, Hilfskräfte, ... > Im Grunde alle und jeder! Heutzutage muss jeder irgendwie Content managen, weil nahezu jeder zugleich Ersteller und Empfänger von Informationen ist.
  22. 22. Wie entsteht Content? > Redaktionssystem > Content Management System > Blog-Software > Datenbank > Soziale Medien > Kommentare > Nutzergenerierte Inhalte > Automatisch > Aggregatoren / Bookmarking > ...
  23. 23. Wohin flieSt der Content? > Website > Blog > App > Buch > E-Book > Magazin / Zeitung > TV / Bewegtbild > Soziale Medien > Sammeldienste / Bookmarks Content entsteht überall und wird in allen erdenklichen Kanälen, Plattformen, Services und Medien ausgeliefert.
  24. 24. Zukunftsfähiger Content Unterschiedlichste Quellen Multi-Channel medienübergreifend übersichtlich redundanzfrei flexibel medienneutral geräteunabhängig strukturiert Wenn er sich flexibel an Layout, Nutzungskontext und Benutzer anpasst, ist Content smart. http://www.multiscreen-experience-design.com/smart-content
  25. 25. Inhaltliche Bedeutung > WYSIWYG vs. WYSIWYM > Visuelle Textformatierung weniger relevant > Semantische Bedeutung / Metadaten > Schlagwörter, Kategorien > Contentbeziehungen pflegen > Nutzungsarten verwalten
  26. 26. Content-Struktur > Text (unterschiedliche Länge) > Überschrift, Einleitung, Haupttext, ... > Bild, Bildergalerie > Bewegtbild (Trailer, Komplettfilm) > Audio > Metainformationen (dynamisch oder manuell) > Verlinkungen und Verknüpfungen > Nutzergenerierte Inhalte / Kommentare Content-Typen müssen sauber strukturiert, miteinander verknüpft und einzeln erfasst werden. Ein individuelles Informationspaket besteht aus kombinierbaren Einzelelementen und Eigenschaften.
  27. 27. Customized Content > Relevant > Personalisierbar > Maßgeschneidert > Gegen Information Overflow ! > Relevanz-Bewertung > Immer abrufbar, immer passend
  28. 28. Personalisierbares Magazin: Flipboard http://www.wired.com/2012/12/flipboard-tablet-optimized-android-app/
  29. 29. Content Everywhere Erstellung
  30. 30. Content Everywhere Erstellung Nutzung
  31. 31. Content Everywhere Erstellung Verwaltung Nutzung
  32. 32. Zentralisierter Content-Hub
  33. 33. Anforderungen Ans System > Verschiedene Quellsysteme > Zentrale Erfassung und Pflege > Trennung von Inhalt und Darstellung > Modulare und strukturierte Inhalte > Kontextgerechte Ausgabe für versch. Zielsysteme > Schnittstellen und Apps bedienen > Automatisierung regelmäßiger Arbeitsschritte > Status-Überblick Grundprinzip: Create Once. Publish Everywhere. (inspiriert u.a. via http://www.danieljacobson.com/blog/11)
  34. 34. Ein zukunftsfähiges System hilft Inhalte aus verschiedensten Quellen zu filtern, zu organisieren und zu publizieren.
  35. 35. Neue Anforderungen
  36. 36. Usability und User Experience sind ungemein wichtig, um jene Menschen zu motivieren, die Informationen erstellen und pflegen.
  37. 37. Erstellung und Strukturierung von langen und komplexen Dokumenten: Scrivener
  38. 38. Minimalistischer Texteditor. Fokussierung rein auf‘s Schreiben: iA Writer
  39. 39. Inhaltselemente ohne Gestaltung: RAW Content Mode (TYPO3 NEOS)
  40. 40. Einfaches Interface für Redakteure: Medium
  41. 41. Wie wär‘s denn mit einer Kombination (der besten Eigenschaften) verschiedener Tools?
  42. 42. UX für Autoren und Editoren Author Experience > Verfassen > Aufgeräumt > Übersichtlich > Fokussiert > Vorschaufunktion Editor Experience > Editieren > Kuratieren > Verwalten > Workflow Management http://rasmusskjoldan.com/post/68771788707/world-wide-labeling-decision-editor-experience-or
  43. 43. Content Manager Experience* > User Experience bei der Benutzung eines »CMS« > Erstellen, Verwalten, Prozessieren und Kanalisieren > Template-unabhängige Rohinhalte > Autor die Illusion nehmen > Preview als Simulation *CMX: Abgeleitet und verallgemeinert von den Begriffen Author Experience (AX) und Editor Experience (EX)
  44. 44. The preview button is a lie. It’s time to invent a better preview button. Karen McGrane http://alistapart.com/column/wysiwtf
  45. 45. Custom »CMS« > Individuelle, maßgeschneiderte Tools und Systeme > Backend den Bedürfnissen anpassen > System der Wahl > Schnittstelle zu allen verfügbaren Systemen > Automatische und manuelle Metadatenergänzung > UX Designer einsetzen zur Verbesserung der UX von Autoren und Content Managern Der Aufwand wird sich positiv auf die Effizienz der Autoren und die Qualität der Inhalte auswirken.
  46. 46. CMXD* Prozess Modi der Inhalts­erfassung kennen und definieren 3-5 Kanäle priorisieren für repräsentative Previews Eingabe-interface und Systeme anpassen *CMXD: Content Manager Experience Design (inspiriert via http://rasmusskjoldan.com/post/64666373967/editor-experience-design)
  47. 47. Zusammenfassung > Multiscreen-Welt erfordert »Smart Content« > Autor und Inhaltskurator im Mittelpunkt > Zentraler Content Hub für Channeling und Aggregation > Prozesse und Workflows müssen Autoren und Rezipienten gerecht werden. > Custom Interfaces und/oder Schnittstellen
  48. 48. Die UX beim Erstellen und Kuratieren von Inhalten ist elementar für die Zukunft von Content (Management).
  49. 49. Vielen Dank! Wolfram Nagel Mail: wn@digiparden.de Web: www.wolframnagel.com Twitter: @wolframnagel digiparden / setu GmbH Web: www.digiparden.de Twitter: @digiparden Multiscreen Experience Design Verlag / Hrsg.: digiparden GmbH ISBN: 978-3-9815872-0-3 www.multiscreen-experience-design.com/buch

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