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Lia102 2001-gesamt-sommer

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Lia Nr. 102

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Lia102 2001-gesamt-sommer

  1. 1. Informationschrift Nr. 102 Herausgeber: für Lisdorfer Bürger Sommer 2001 CDU und JU Lisdorf LiGeKa mit neuem Vorstand Seite 8 In Saarlouis tut sich was Seite 2 Rot ist der Abschwung Seite 10 Pastor Anton Heidger segnete und taufte das neue Boot auf den Namen „Anton“ Neues Mehrzweckboot für die Feuerwehr Seite 10 Neuregelungen in den Schulen Aus dem Stadtrat Seite 12 Seite 4
  2. 2. - 2 - In Saarlouis tut sich was! Im ersten Halbjahr 2001 hat die CDU Mehrheitsfraktion im Stadtrat einige wichtige städ- tebauliche Entwicklungsprojekte auf den Weg gebracht: Innenstadtentwicklung – Großer Markt Seit 30 Jahren wird immer wieder die Frage einer Unterkellerung des Großen Marktes ins Gespräch gebracht, und ebenso lange wird die Beantwortung dieser Frage vor sich her geschoben. Sie konnte auch nicht verantwortlich beantwortet werden, weil einfach die zu einer dauerhaften und verantwortba- ren Entscheidung erforderlichen Informationen nie zur Verfügung standen. Fragen wie, • sind Tiefgaragenparkplätze auf dem Großen Markt erforderlich und werden sie auch angenom- men, • was kostet eine Tiefgarage, wie kann sie finanziert werden und welche Auswirkungen hat dies auf die Parkkosten in der Stadt, • welche Auswirkungen haben Auf- und Abfahrtsrampen, Auf – und Abgänge, Be- und Entlüftungs- rohre auf den Platzcharakter des Großen Marktes und auf die gesamte Stadt, • wie kann der zusätzliche Verkehr durch die dreifache Anzahl an Parkplätzen auf dem Großen Markt verkraftet werden, • ist die jetzige Verkehrsführung auf dem Äußeren- und vor allem auf dem Inneren Ring geeignet, den zusätzlichen Verkehr, der durch die Veränderungen auf dem Großen Markt, aber auch die be- absichtigten Ausbaumaßnahmen auf dem Kleinen Markt entsteht, zu bewältigen, müssen erst beantwortet werden, bevor entschieden werden kann. Deshalb hat die CDU-Fraktion in der letzten Stadtratssitzung eine allumfassende Studie in Auftrag gegeben, die sowohl die Fragen um die Unterkellerung des Großen Marktes, aber auch – was viel- leicht noch wichtiger ist - die Frage, wie die Verkehrsführung in der Innenstadt optimiert werden kann, beantworten soll. Wie die Entscheidung um eine Tiefgarage letztlich auch ausfällt, ist aber bereits jetzt klar, dass vor dem Hintergrund des Wegfalls der Parkplätze auf dem Schlachthofgelände eine längere Zeit andau- ernde Großbaustelle auf dem Großen Markt nur angegangen werden kann, wenn genügend Ersatz- parkplätze in der City vorhanden sind. Deshalb ist der Bau eines Parkhauses auf dem Zeughausplatz unbedingte Voraussetzung. Das heißt aber auch, dass eine Entscheidung über die endgültige Gestaltung des Großen Marktes erst in 2 bis 3 Jahren gefällt bzw. umgesetzt werden kann. Deshalb hat sich die CDU-Fraktion im Stadtrat zusammen mit OB Fontaine entschieden, als Sofort- maßnahme den Großen Markt „aufzuräumen“. Die Toilettenabgänge wurden abgemauert und verfüllt, alle störenden Betonkübel und Wartehäuschen sind entfernt, der Platz ist mit einer neuen Decke überzogen und die Parkaufstellung so geändert worden, dass 35 zusätzliche Parkplätze entstanden sind. Für eine Übergangszeit wird in Kürze ein Toilettenhäuschen einschl. Behindertentoilette, ähnlich wie die vorhandenen Buden, aufgestellt. Von der Beschlussfassung im Stadtrat am 12. Juni bis zur Fertigstellung und Verkehrsübergabe am 26. Juli sind gerade mal 6 Wochen vergangen. Schneller kann man nicht arbeiten, um Ausschreibung, Auftragsvergabe und Durchführung der Bauarbeiten durchzuziehen. Theater am Ring Der Umbau des Theaters am Ring konnte wegen einer Verkettung unglücklicher Umstände nicht so wie vorgesehen umgesetzt werden. Dennoch hat sich nichts an der Tatsache geändert, dass das Ge- bäude in den zurückliegenden 20 Jahren herunter gewirtschaftet wurde und ein Renovierungsbedarf von rund 18 Mio. DM besteht. Nach wie vor ist die Stadt nicht in der Lage, die Renovierung mit eige- nen Mitteln durchzuführen. Um bei einer Vergabe an einen privaten Investor auf der „sicheren Seite“ zu sein, bereitet OB Fontaine eine Ausschreibung vor, um den Renovierungsauftrag an den Investor vergeben zu können, der die besten Umsetzungsideen, die besten finanziellen Rahmenbedingungen und die erforderliche Solidität für die Umsetzung bietet. Die Ausschreibung wird im zweiten Halbjahr dieses Jahres erfolgen.
  3. 3. - 3 - Die städt. GBS wird das Jugend- und Vereinszentrum im ehemaligen Markant-Markt in der Lisdorfer Straße bis Anfang 2002 fertig gestellt haben. Dann wird der Jugend ein modernes Zentrum mit Ju- gendtreffs, Internetcafé, Disco und vielem mehr angeboten werden. Es wird aber auch ein Veranstal- tungsraum mit etwa 300 Sitzplätzen zur Verfügung stehen, der mit Beginn der Bauarbeiten am Thea- ter am Ring sowohl von den Vereinen als auch von den Jugendlichen genutzt werden kann. Schlachthofgelände Noch in diesem Jahr soll von der städt. Bau- und Siedlungsgesellschaft mit einer hochwertigen Be- bauung auf diesem Gelände begonnen werden. Es ist vorgesehen, einen sich zum Saaraltarm hin öffnenden Baukomplex zu erstellen, der hohen Wohnkomfort bietet und wegen seiner Stadtnähe und der direkten Verbindung zum Naherholungsgebiet Saaraltarm und Stadtpark sehr attraktiv ist. Stadtpark, Kasematten Der Stadtrat hat mit seiner CDU-Mehrheit beschlossen, sowohl die Kasematten, als auch die Stadt- mauer im Bereich des Stadtgartens zu renovieren und damit den Festungscharakter der Stadt deutli- cher hervorzuheben. Im Herbst wird eine Konzeption für den Stadtgarten und den Saaraltarm als Naherholungsgebiet für Saarlouis erarbeitet und verabschiedet. Nach dem Willen der CDU-Fraktion soll dabei auch die Vau- ban-Insel mit der Schiffsanlegestelle auf Vordermann gebracht werden. Es ist auch daran gedacht, einen Paddelbootverleih auf dem Saaraltarm zuzulassen. Baugebiete Durch jahrelange Versäumnisse der SPD hat die Stadt Saarlouis weder Wohnbau- noch Gewerbege- biete anzubieten. Deshalb haben wir mit unserer Stadtratsmehrheit, ohne die Stimmen von SPD und Grünen, das Baugebiet Ronnhoed in der letzten Stadtratssitzung auf den Weg gebracht. Dort wer- den etwa 200 Baustellen in einem in allen Belangen, ob Wohnqualität oder Ökologie betreffend, vor- bildlichen Baugebiet entstehen. In Kürze werden die Erschließungsarbeiten im Baugebiet Gartenreihen anlaufen. Bereits im kom- menden Jahr werden dann attraktive Bauflächen in diesem Gebiet zur Verfügung stehen. Gewerbepark Lisdorfer Berg Die Planungsarbeiten zu dem rund 270 ha umfassenden Gewerbe- und Industriepark Lisdorfer Berg sind in vollem Gange. Zusammen mit der Umgehungsstraße B 269, die eine Verkehrsentlastung für die Provinzialstraße und die Ortslagen von Neuforweiler und Picard bringen soll, werden hier dringend benötigte Gewerbeflächen entstehen, die für eine gute Entwicklung unserer Stadt unentbehrlich sind. Das Gebiet wird in Teilabschnitten erschlossen, so dass je nach Bedarf Gewerbeflächen angeboten werden können. Steinrauschbad Am 5.6.01 hat OB Fontaine den ersten Spatenstich für das neue Steinrauschbad vorgenommen. Es wird ein nach den Vorstellungen der CDU entwickeltes, äußerst attraktives Familien-Spaßbad mit sportlicher Ausrichtung entstehen, in dem sowohl ein Schwimm- und ein Springerbecken für sportliche Wettkämpfe, als auch ein Spaßbereich mit Groß- und Breitrutsche sowie Strömungskanal, Brodelberg, Wasserkanone, Massagedüsen u.v.m. entstehen. Das Bad wird im Mai 2002 eröffnet. Bahnhof Nachdem die Renovierungsarbeit im Bahnhof in vollem Gange sind und dort ein Informationszentrum der Bahn entstehen wird, sind die Planungen für den Bahnhofsvorplatz kurz vor dem Abschluss. Be- reits jetzt steht fest, dass die Überdachung zur Unterführung abgerissen und der Vorplatz zu Gunsten von zusätzlichen Parkplätzen neu gestaltet wird. Neben den genannten städtebaulichen Entwicklungen sollen im zweiten Halbjahr auch die Entschei- dungen über die Gestaltung des Kleinen Marktes und des Zeughausplatz-Parkhauses fallen. Ich denke es wird deutlich, dass die CDU dabei ist, die Versäumnisse der SPD-Vergangenheit in die- ser Stadt wegzuräumen. Von Stillstand zu reden, bei all den Projekten die bereits beschlossen und auf den Weg gebracht sind, ist geradezu grotesk, da immer deutlicher wird, dass sich in unserer Stadt vieles zum Guten bewegt. Georg Jungmann, MdL CDU – Stadtverbandsvorsitzender
  4. 4. - 4 - Bericht aus dem Stadtrat und Lokales von Heiner Groß, Stadtverordneter Industrie- und Gewerbepark „Lisdorfer Berg“ Auf dem Lisdorfer Berg soll auf der Gesamtfläche von etwa 236 ha = 2.360.000 qm und mit prognostizierten 7000 Arbeitsplätzen das größte zusammenhängende Industrie- und Gewer- begebiet des Saarlandes entstehen. Das hat der Stadtrat beschlossen. Früher waren in die- sem Gebiet ausschließlich industrielle Großvorhaben vorgesehen, die nunmehr endgültig aufgegeben wurden. Die äußere Erschließung ist über die neue B 269, die sogenannte Querspange über den Lis- dorfer Berg, vorgesehen, die mitten durch das geplante Industrie- und Gewerbegebiet verlau- fen und dieses in einen nördlichen und südlichen Teil trennen soll. Inzwischen hat der Stadtrat mehrere Planungsgesellschaften beauftragt, ein städtebauliches Gesamtkonzept (sog. Masterplan) für dieses große Gebiet zu erstellen, auf dessen Grundla- ge dann bedarfsweise Teilbebauungspläne aufgestellt werden sollen. Vorgesehen sind ins- gesamt vier Teilbebauungspläne (Bauabschnitte). In einem ersten Abschnitt sollen zunächst 30 ha erschlossen werden. Die Gesamtplanung ist eindeutig in die Zukunft gerichtet und dürfte ein Zeithorizont von 30 bis 40 Jahren umfassen. Durch die abschnittsweise Erschließung bleibt gewährleistet, dass der überwiegende Teil des Lisdorfer Berges noch lange landwirtschaftlich genutzt werden kann. Für die betroffenen hauptberuflichen Landwirte und Gemüsegärtner sollen zudem ge- eignete Ersatzflächen zur Verfügung gestellt werden. Unlängst hat der Stadtrat auch beschlossen Grundstücke im gesamten vorgesehenen Indust- rie- und Gewerbegebiet für 15 DM/qm anzukaufen. Bisher wurden dort nur 6 DM/qm gezahlt. Die Stadt bietet verkaufswilligen Grundstückseigentümern zudem eine Preisgleitklausel mit 4jähriger Laufzeit an, die sicher stellt, dass Preisanhebungen in diesem Gebiet innerhalb von vier Jahren nach Abschluss des Kaufvertrages durch Nachzahlungen an den Verkäufer aus- geglichen werden.
  5. 5. - 5 - Bebauungsgebiet Gartenreihen Teilplan 2 Nachdem das Umlegungsverfahren in diesem Gebiet nach vielen zeitraubenden Verhandlun- gen endlich zum Abschluss gebracht werden konnte, kann es nunmehr an die bauliche Er- schließung gehen. Vorgesehen ist mit der Erschließung im Bereich des Fischerfeldes und der 1. Gartenreihe zu beginnen, und zwar bis spätestens Anfang 2002. Die Stadt hat im gesam- ten Gebiet 19 Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 26.381 qm, die etwa 25 bis 30 Bau- stellen ergeben. Der Verkauf der städtischen Baustellen ist ebenfalls bis spätestens Anfang 2002 nach vor- hergehender öffentlicher Ausschreibung vorgesehen. Die Vergabe erfolgt durch den Liegen- schaftsausschuss des Stadtrates. Inzwischen sind die Preise bereits festgesetzt worden. Sie bewegen sich zwischen 284 und 332 DM/qm ohne Erschließungskosten. Reinigung des Mühlenbaches dringend erforderlich Die starken Regenfälle am 23./24. Juli d.J. machten wieder deutlich, dass der Mühlenbach im Bereich des Mittelbruches nicht in der Lage ist, das anfallende Regenwasser schnell in die Saar abzuleiten. Er ist wieder total versandet und stellenweise auch stark zugewachsen, so dass die Überschwemmungen im Mittelbruch und in den angrenzenden Gebieten zwangsläu- fig auftreten mussten. Dieses Mal waren auch angrenzende Wohnobjekte durch Über- schwemmungen ihrer Keller und auch Erdgeschossbereiche betroffen. Die Stadt, die nach wasserrechtlichen Vorschriften zur Bachreinigung verpflichtet ist und im Bereich des Mittelbruches zudem aufgrund eines Verwaltungsgerichtsurteils dazu verurteilt wurde, wollte dies umgehend angehen. Einem entsprechenden Antrag des Oberbürgermeisters versagte jedoch die Untere Natur- schutzbehörde beim Landratsamt zunächst die Genehmigung. Zwischenzeitlich hat die Unte- re Wasserbehörde beim Landratsamt eine Genehmigung erteilt, sodass in Kürze mit der Bachreinigung begonnen werden kann. Lisdorf erhält Kindertagesstätte Die katholische Kirchengemeinde Lisdorf, die bereits seit vielen Jahren einen Kindergarten unterhält, jetzt mit 4 Gruppen, richtet nach Beendigung der Sommerferien eine Kindertages- stätte ein. Diese wird neben dem normalen Kindergarten betrieben. Dieses hatte der Verwal- tungsrat der Kirchengemeinde beschlossen. Inzwischen liegen auch die erforderlichen Ge- nehmigungen des Bistums und der Regierung vor. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes Der geltende Flächennutzungsplan aus dem Jahre 1988 wird zurzeit wegen vieler Änderun- gen und neuer gesetzlicher Bestimmungen fortgeschrieben. Für den Stadtteil Lisdorf sind nach dem vorgelegten Entwurf eine ganze Reihe von Änderungen vorgesehen. Die Beratun- gen, die zunächst nicht öffentlich in den städt. Gremien durchgeführt werden, sollen bis Früh- herbst 2001 abgeschlossen sein. Vor endgültiger Beschlussfassung im Stadtrat werden wir Sie umfassend informieren.
  6. 6. - 6 - ROT IST DER ABSCHWUNG Schröder muss in diesem Sommer auf den Trümmerhaufen seiner Politik blicken. Der „Schönwetterkanzler“ steht angesichts der besorgniserre- genden wirtschaftlichen Lage in Deutschland im Regen: “Die Konjunktur hat sich rapide abgeschwächt, von Reformeifer kann kaum mehr die Rede sein. Was bleibt, ist die zur Meisterschaft getriebene Politik der Beliebigkeit, hinter der im- mer mehr das angstvolle Bestreben sichtbar wird, um Gotteswillen keinen Fehler mehr zu begehen.“ (Neue Zürcher Zeitung, 30.06.2001) „Wirtschaft so pessimistisch wie noch nie. Die Standortbedingungen in Deutschland ver- schlechtern sich. Die Gefahr einer Rezession steigt.“ (Handelsblatt, 29.06.2001) „Die insbesondere für mittelständische Unternehmer enttäuschende Politik der Bundesre- gierung ist nach Einschätzung von DIHT-Präsident Ludwig Georg Braun eine ganz wichtige Ursache des Wirtschaftsabschwungs. Die rot-grüne Koalition vergälle den Unternehmen die Lust auf Investitionen und Neueinstellungen.“ (Süddeutsche Zeitung, 29.06.2001) Konjunktur: „Der deutschen Wirtschaft droht der Stillstand“ (Süddeutsche Zeitung, 11.07.2001) Inflation: „Wir alle werden in diesem Jahr weniger Geld auf dem Konto haben - und in der Tasche!“ (Bild, 13.06.2001)
  7. 7. - 7 - „Wichtige Kennzahlen gehen seit Wochen nur noch die Richtung nach unten. Bis auf eine – die Teuerungsrate geht nach oben und darf nun wieder als Inflation bezeichnet werden. Die Regierung muss höllisch aufpassen, dass sie nicht in die Stagnationsfalle läuft. Starke Preis- steigerungen bei gleichzeitig stagnierender Wirtschaftstätigkeit und Arbeitslosigkeit sind ein schlechtes Gebräu.“ (Westdeutsche Zeitung, 24.05.2001) „Dass Amerika und Asien als Konjunkturlokomotiven ausfallen, ist Pech. Unter anderem am Anstieg von Benzinpreisen und Inflation ist die rot-grüne Koalition via Ökosteuer betei- ligt. Und genau davon geht zurzeit die besondere Gefahr aus.“ (Hamburger Abendblatt, 18.06.2001) „Jetzt schlägt selbst das eher regierungsnahe Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin Alarm. Die Konjunktur rutscht mit Karacho in die Tiefe. Nur noch 1% Wachs- tum in diesem Jahr ist schon schlimm genug. Noch schlimmer ist aber die Begründung der Wirtschaftsexperten: Eben nicht mal nur so eine kleine Konjunktur-Delle, wie uns die Bundesregierung weismachen will, sondern Anzeichen für eine handfeste Krise.“ (B.Z., 11.07.2001) „Inflation und Stagnation sind inzwischen Fakten; dass die Regierung ihr Ziel aufgab, die Lohn-Nebenkosten unter 40 Prozent zu drücken, ist so wahr wie erschreckend. Und wenn der Abschwung Schröder wie ein Bumerang trifft, erwischt es den Richtigen.“ (NRZ, 22.06.2001).ROT I Wirtschaftskompetenz: „Die ökonomische Kompetenz der rot-grünen Bundesregierung erreicht mitunter die Stufe des Analphabetismus.“ (Berliner Zeitung, 21.06.2001) Trotz alledem sieht die Bundesregierung keinen Handlungsbedarf. Rot-Grün hat Deutschland vom Wachstumsmotor zum Schlusslicht in Europa gemacht. Schade, dass die Bürgerinnen und Bürger erst im nächsten Jahr die Gelegenheit ha- ben sich hierfür zu „bedanken“ und das für Deutschland verheerende rot-grüne Kapitel zu beenden.
  8. 8. - 8 - Lisdorfer Notizen Generationswechsel bei der LiGeKa Über 10 Jahre führten Erwin Faust und Werner Naumann als 1. und 2. Vorsitzender den LiGeKa. Mehr als 20 Jahre gehörten Helga Germann als Geschäftsführerin und Norbert Zell als Schatzmeister dem geschäftsführenden Vorstand des Vereins an. In der Generalversammlung im Juni dieses Jahres wurde nun der schon länger geplante Generationswechsel vollzogen. Die Vorstandswahlen hatten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender: Bernd HAWNER 2. Vorsitzende: Judith ZELL Geschäftsführer: Markus NAUMANN 1. Schatzmeister: Alexander HAAS 2. Schatzmeister: Iris KROLLMANN Organisationsleiter: Joachim KROLLMANN Zeugwart: Christian AMANN Dem Vorstand gehören noch 20 Beisitzer an. Die Versammlung verlief sehr harmonisch, was auch daran abzulesen ist, dass alle Wahlen einstim- mig erfolgten. Der neue Vorsitzende dankte dem scheidenden Vorstand für die jahrelange hervorragende Arbeit und versicherte, dass man auf dem eingeschlagenen Weg weiter gehen werde. Auch Lisdorf Aktuell bedankt sich bei Erwin Faust und seinen Mitstreitern, denn sie haben erreicht, dass der LiGeKa nicht nur zur Fastnachtszeit, sondern das ganze Jahr einen festen und von hoher Qualität geprägten Platz im Lisdorfer Kultur- und Vereinsleben hat. Dem neuen Vorsitzenden Bernd Hawner mit seiner Mannschaft wünscht die Redaktion viel Glück und Erfolg. Neuer Computerraum in der Prof.-Ecker-Schule Harald Weiler mit dem Schulfreundschaftspreis ausgezeichnet Im Rahmen einer Feierstunde wurde im Mai der Computerraum der Grundschule Prof.-Ecker eingeweiht. Schulleiter Alois Schmitt bedankte sich beim Schulförderverein, der den Haupt- teil der finanziellen Last getragen hat ebenso herzlich, wie bei den über 100 Einzelspendern, die die Errichtung dieses modernen Schulsaales ermöglicht haben. Der Hauptdank galt aber Dipl. Ing. Harald Weiler, der nicht nur Geld- und Sachspenden ge- sammelt, sondern auch in vielen unentgeltlichen Arbeitsstunden die Anlage installiert hat und sie auch warten wird. Die Grundschule bedankte sich bei ihm mit der Verleihung des ersten Schulfreundschaftspreises. Der Vorsitzende des Schulfördervereins Ralf Grabowski bedankte sich bei der Kreisstadt Saarlouis, die durch Bürgermeister Alfred Fuß und beim Kultusministerium, das durch den Referatsleiter Grundschulen Stefan Britz vertreten war ebenso herzlich, wie bei seinem Vor- gänger dem Lisdorfer Landtagsabgeordneten Georg Jungmann. Ohne Unterstützung von al- len Seiten sei es nicht möglich gewesen, diesen Computerraum der Schule zur Verfügung zu stellen. Den Schülern, die die Feierstunde mit „Computerliedern“ umrahmten, wünschte er viel Erfolg beim Umgang mit den neuen Medien.
  9. 9. - 9 - Bericht aus dem Kreistag von unserem Kreistagsmitglied Robert Schütz Landesregierung genehmigt den Haushalt des Landkreises Saarlouis 2001. Der von der CDU beschlossene Haushalt des Landkreises Saarlouis wurde ohne Änderung vom Innenministerium genehmigt. Die neue Kreisumlage beträgt 49,26% Die Gesamtumlage ist fünf Millionen (ca. 2%) niedriger als im Vorjahr. Damit ist der Weg für vorgesehene und geplante Projekte frei und es können die weit über dem Landesdurch- schnitt liegenden Investitionen in unsere Schulen fortsetzt werden. Partnerschaft zwischen den Landkreisen Bochnia und Saarlouis besiegelt. Am Freitag, dem 1.Juni 2001 wurde im Rahmen eines Festaktes die Partnerschaftsurkunde zwischen den Landkreisen Bochnia und Saarlouis durch die Landräte Starosta Ludewig Wegrzyn und Dr. Peter Winter unterzeichnet. Der 1. Kreisbeigeordnete Dr. Hartmut Gimmler begrüßte im Vereinshaus Fraulautern die zahlreich erschienenen Ehrengäste aus den Landkreisen Bochnia und Saarlouis. Verleihung des Kulturpreises für Heimatpflege und Heimatforschung 2001 Der mit DM 5.000,- ausgelobte Kulturpreis für Heimatpflege und Heimatforschung des Land- kreises Saarlouis wurde in der Kreistagssitzung vom 12.06.01 dem seit 25 Jahren bestehen- den Heimatverein Wallerfangen zuerkannt. Ein Anerkennungspreis von DM 1.000- wurde der evangelischen Kindertagesstätte in Dillingen zugesprochen. An dem Wettbewerb hatten sieh 16 Teilnehmer beteiligt. Vergabe des Umweltpreises 2001 des Landkreises Saarlouis Zum Umweltpreis 2001 des Landkreises Saarlouis zu dem Thema " Nachhaltige Bodenbewirtschaf- tung im Landkreis Saarlouis" hatten sich 12 Teilnehmer beworben. Den 1. Preis in Höhe von DM 2.500,- erhält Herr E. Theobald aus Hülzweiler. Den 2. Preis in Höhe von DM 1.500,- erhält Herr R. Schneider aus Lebach. Den 3. Preis in Höhe von DM 1.ooo,- erhält Herr R. Schmitt aus Reisbach. Vergabe des Schülerpreises " Neue Medien " des Landkreises Saarlouis Den 1. Preis in Höhe von DM 1.400,- erhält das Johannes-Kepler Gymnasium in Lebach - Projekt- gruppe Informatik. Den 2. Preis in Höhe von DM 500,- erhält Kai Uwe Hagenburg vom Max-Planck Gymnasium Saarlouis. Ein Förderpreis von DM 100 wurde dem Schüler Frederic Kerber vom Max- Planck Gymnasium Saarlouis zuerkannt. Kultur-, Umwelt- und neuer Medienpreis werden im Rahmen einer Feierstunde durch den Landrat Dr. Winter überreicht. Allen Preisträgern gratuliert Lisdorf Aktuell recht herzlich.
  10. 10. - 10 - Bau eines neuen Steinrauschbades beschlossen CDU setzt sich mit ihren Vorstellungen für ein neues Familien-Spaßbad mit sportlicher Ausrichtung durch Wenn von einem neuen Steinrauschbad die Rede ist, darf zunächst ein Rückblick nicht feh- len. Nach rund 30 Jahren musste 1996 das bisherige Bad geschlossen werden. Baulicher Zustand und Technik waren wegen fehlender Instandhaltungsarbeiten über Jahre so marode, dass kein Badebetrieb mehr zulässig war. OB Nospers hat mit seiner Rot/Grünen Mehrheit im wahrsten Sinne des Wortes unser Steinrauschbad „kaputt gespart“, sodass eine Sanierung nicht mehr möglich war. Deshalb hat der Stadtrat den Bau eines neuen Bades beschlossen. Die CDU – Stadtratsmehrheit setzte sich mit ihren Vorstellungen durch: Das Schwimmerb- ecken hat die Abmessungen 33 m x 25 m (833,33 m2 ). Dies bedeutet, dass mit 25 m-Bahnen hier sportliche Wettkämpfe und offizielle Wasserball-Spiele möglich sind. Auf Wunsch des TV Saarlouis erhält das Springerbecken mit den Abmessungen 12,5 m x 10,65 m (133,12 m2 ) jeweils zwei Sprungbretter von 1 m und 3 m Höhe. Damit kann das sehr attraktive Simultan- springen auch wettkampfmäßig betrieben werden. Der Spaßbereich für die gesamte Familie kann sich weit über Saarlouis hinaus sehen lassen. Die 815 m2 Wasserfläche des modern geformten Beckens bietet unter anderem Strömungs- kanal, Brodelberg, Wasserkanone, Massagedüsen. Ein besonderes Vergnügen stellen sicher- lich die 75 m Schalenrutsche und die 15 m lange Breitrutsche dar. Aber auch für die Kleinsten wird Großes geboten wie z.B. Spritzdüsen, eine Duschfigur, ein Schiffchen mit Segel und ähnliches auf 105 m2 Wasserfläche.
  11. 11. 11 - Im Anschluss an die Terrasse der Steinrauschhalle wird innerhalb des Schwimmbadgeländes ein neuer Kiosk mit Restauration und Sitzgelegenheiten errichtet. Das Freigelände erhält un- ter anderem ein Beach-Volleyballfeld, Tischtennisplatten, schattige Bereiche mit Sonnendä- chern. Das Umkleide- und Funktionsgebäude wird völlig neu in moderner Architektur zwischen der Steinrauschhalle und dem alten Schwimmbadgebäude errichtet. Mit einer Gesamtwasserflä- che von stattlichen 1890 m2 (statt den 1000-1100 m2 nach den Vorstellungen von Rot/Grün) und einer Freifläche von rund 25000 m2 bietet die CDU der Bevölkerung wieder ein Bad, das keine Wünsche offen lässt und das sicherlich auch viele Freunde in Lisdorf finden wird. Am Dienstag, den 05.06.01 hat der Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine im Beisein zahlreicher Gäste den ersten Spatenstich vollzogen. In seiner Rede unterstrich der Oberbür- germeister nochmals, dass die Fertigstellung des neuen Steinrauschbades im April 2002 er- folgen wird. Neues Mehrzweckboot für die Freiwillige Feuerwehr Lisdorf Stadt und Landkreis Saarlouis haben für die Freiwillige Feuerwehr ein neues Mehr- zweckboot als Ersatz für das bisherige 50 Jahre alte Boot beschafft. Am 6. Mai 2001 wurde das 100.000 DM teure, auf dem neuesten Stand der Technik stehende und ca. 80 Km/h schnelle Mehrzweckboot im Rahmen einer Feierstunde mit Gottesdienst, Schiffssegnung und Taufe an der Lisdorfer Schleuse, seiner Bestimmung übergeben. Landrat Dr. Winter übergab im Beisein zahlreicher Ehrengäste symbolisch das Ruder an Oberbürgermeister Hans Joachim Fontaine der es an den Löschbezirk Lisdorf weiter gab. In ihren Ansprachen betonten beide, dass Kreis und Stadt Saarlouis weder Mühe noch Kosten scheuten, die Löschbezirke immer auf dem neuesten Stand an Feuerschutztechnik zu halten. Beide dankten den anwesenden Kreistags- und Stadtratsmitgliedern, die stets ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr hätten und die erforderlichen Mittel stets zur Verfügung stellten. Die Zuständigkeit des Löschbezirks Lisdorf im Bereich der Wasserrettung erstreckt sich auf den Saarlauf im Stadtgebiet und erforderlichenfalls auch darüber hinaus. Mit dem neuen schnellen und wendigen Boot ist die Lisdorfer Wehr dafür bestens geeignet.
  12. 12. - 12 - Neuregelungen in der saarländischen Bildungslandschaft im Schuljahr 2001/2002 - von Bernd Lay - Seit 2. August ist es wieder soweit. Nach doch noch hochsommerlichen Ferienwochen, in denen sich – wie ich hoffe – Lehrer, Eltern und Schüler gut erholt und somit für die neuen bevorstehenden Aufga- ben gerüstet haben, begann im Saarland ein neues Schuljahr. Zu Beginn eines jeden Schuljahres erfahren alle an Schule Beteiligten Neuregelungen. Die wesentlichen Änderungen, die ich für Sie, liebe Leser, auch in diesem Jahr zusammengestellt habe, lösen den unter der Vorgängerregierung und ihrem damaligen Bildungsminister Henner Wittling (SPD) zu verantwortenden Reformstau weiter auf. Inhaltliche Veränderungen, aber auch neue pädagogische Rahmenbedingungen, die von Minister Jür- gen SCHREIER (CDU) und seinem Staatssekretär Hansgünter LANG (CDU) mutig und konsequent getroffen bzw. geschaffen wurden, legen die Grundlagen für schon seit vielen Jahren geforderte, weil notwendige, Qualitätsverbesserungen in der saarländischen Bildungslandschaft. Mit den Neuerungen haben wir die Bildungsangebote und Chancen unserer saarländischen Schüle- rinnen und Schüler entscheidend erhöht und verbessert, um in einer immer weiter globalisierenden Welt, und damit auch einem immer internationaler werdenden Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, beste- hen zu können. Im Einzelnen: GRUNDSCHULEN: Die Höchstzahl je Klasse beträgt in Klassenstufe 1 und 2 „27“ Schüler und in Klassenstufe 3 und 4 „29“ Schüler. Im Vorjahr galt die Richtzahl „29“ auch für Klassenstufe 2. Fortgeführt wird der landesweite Schulversuch „Französisch“. An weiteren 17 Standorten wird in den Klassenstufen 1 und 2 der Schulversuch eingerichtet. Es gibt in diesem Fach keine Zeugnisnoten; es wird lediglich eine Teilnahme am Französischunterricht bescheinigt. Darüber hinaus wird an 13 Grundschulen das Modellprojekt „Erweiterter Musikunterricht“ angeboten. HAUPTSCHULEN: Diese Schulform ist mit Ablauf des letzten Schuljahres ausgelaufen. Der Hauptschulbildungsgang wird jedoch als eigenständiger Bildungsgang im Rahmen der Erweiterten Realschule geführt. ERWEITERTE REALSCHULEN: Zur Erlangung des Hauptschulabschlusses sowie des mittleren Bildungsabschlusses werden wieder Abschlussprüfungen eingeführt. Es gibt neue Kriterien für die Einstufungsentscheidung zum mittleren Bildungsgang nach Klassenstufe 6. bisher galt: Deutsch und Mathematik Note 3 neu gilt:Deutsch und Mathematik in einem Fach mindestens Note 2, im anderen Fach wenigstens Note 3. bisher galt: Fremdsprache Grundkurs Note 2, Erweiterungskurs mindestens Note 4 neu gilt:Fremdsprache Grundkurs Note 2, Erweiterungskurs mindestens Note 3. Auf folgendes ist noch hinzuweisen: Bei der Übermittlung der Daten an die Redaktion des Amtsblattes des Saarlandes (Ausgabe vom 26.7.2001, Seite 1282) ist irrtümlich ein Übertragungsfehler passiert. Danach sollte in den Fächern Deutsch und Mathematik grundsätzlich jeweils die Note 2 erreicht werden. Großes Geschrei bei denen, die der Bildungspolitik von Minister Jürgen Schreier nicht aufgeschlossen gegenüber stehen, insbesondere der GEW, obwohl der Übertragungsfehler umgehend korrigiert bzw. richtiggestellt wurde.
  13. 13. - 13 - Der Klassenarbeitserlass wurde mit dem Ziel geändert, der mündlichen Kommunikation im Fremd- sprachenunterricht eine höhere Gewichtung zu geben bei gleichzeitiger Reduzierung der Klassenarbei- ten in der Klassenstufe 9 (Hauptschulabschluss). Ebenso wird ein sog. „berufsorientierter Schultag“ als Schulversuch eingeführt mit dem Ziel, die Be- rufsorientierung zu verstärken. Praxisklassen an verschiedenen Schulstandorten werden darüber hin- aus dazu beitragen, dass eher praxisbegabte Schülerinnen und Schüler verstärkt praxisbezogen lernen können. REALSCHULEN/ SEKUNDARSCHULEN: Diese Schulformen gehen mit rd. 3.560 Schülern in 125 Klassen (RS) und 1.320 Schülern in 55 Klassen (Seksch.) in das letzte Jahr ihres Bestehens. GESAMTSCHULEN: Es gelten die gleichen Neuerungen bzgl. Praxisklassen, Klassenarbeitenerlass und Abschlussprüfen wie für die Erweiterte Realschule. GYMNASIEN: In den Klassenstufen 5 und 6 des neu eingeführten Gymnasiums „G 8“ fällt kein Nachmittagsun- terricht an. Dieser ist erst ab Klassestufe 7 vorgesehen. Dann soll an allen Gymnasien ein Essens- angebot (Schülerbistro) vorgehalten werden. Minister Schreier hat die finanzielle Förderung (Zu- schuss) für die erforderlichen Bau- bzw. Einrichtungsmaßnahmen zugesagt. Im Rahmen der Profilbildung für Gymnasien werden die Schulversuche „Musikzweig“ (Gymnasium am Schloss, Saarbrücken) und „Informatikzweig“ (Saar-Pfalz-Gymnasium, Homburg und Realgym- nasium, Völklingen) eingerichtet. SCHULEN FÜR BEHINDERTE: Für interessierte Schüler an Schulen für Lernbehinderte wird ein 10. Schuljahr mit dem Ziel der Vorbe- reitung zu einem Hauptschulabschluss als Schulversuch an den Standorten Saarlouis, Merzig und Völ- klingen eingeführt. BERUFLICHE SCHULEN: Es ist ein neuer Klassenarbeitserlass in Kraft, der stärker die Kulturtechniken berücksichtigt 3,4 Mio. DM werden in die Ausstattung der Berufsbildungszentren im Medien- und Technologiebe- reich investiert Einrichtung einer Klasse „Fachinformatik“ am TGS BBZ Dillingen Dualisiertes Berufsgrundbildungsjahr „Metall“ am TGS BBZ Völklingen • modellhaft soll die Vermittlung der bisher ausschließlich an der Schule unterwiesenen Fachpra- xisinhalte ganz in der betrieblichen Realität erprobt werden. Notwendige Voraussetzung ist ein ausreichend großes Angebot an Praktikumsplätzen in den Betrieben, die akquiriert wurden. Einrichtung einer Abiturientenklasse für den kaufmännischen Bereich der IT-Berufe (Informatikkaufleute, IT-Systems-Kaufleute) am KBBZ Halberg in Saarbrücken STUDIENGÄNGE: Berufsintegrierendes Studium an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Verbindung mit beruflicher Erstausbildung der Industriemechaniker am TG BBZ Sulzbach neuer Studiengang für das Lehramt „Informatik an beruflichen Schulen“ ist eingeführt ebenso wird der Studiengang des „Diplomhandelslehrers“ wieder neu angeboten die Lehrämter für den Bereich „Elektrotechnik und Metalltechnik“ wurden bereits schon reaktiviert! SONSTIGES: Einführung eines kulturellen Praktikums • mehr Gewicht wird künftig auch auf die kulturelle Bildung von Schülerinnen und Schülern gelegt. Daher ist ein Kulturtag pro Schuljahr vorgesehen. Es können Betriebspraktika in Kultureinrichtungen und Hospitationen absolviert werden. Besondere Beachtung soll auch dem Bereich „Kooperation von Schule und Verein“ geschenkt werden.
  14. 14. - 14 - Der Euro kommt! -von Bernd Lay- Mittlerweile ist das keine Neuigkeit mehr, jeder ist informiert. Und trotzdem gibt es hier und da noch reichliche Ängste. Um Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, das neue Zahlungsmittel „EURO“ noch et- was näher zu bringen, erläutert die Redaktion von „Lisdorf aktuell“ einige im Zusammenhang mit der Einführung des Euro stehende Begriffe. Ebenso soll Ihnen die nachfolgende Terminübersicht der Deutschen Bundesbank eine Grobübersicht über wichtige und bereits feststehende Termine und Da- ten geben. Zunächst aber die wichtigsten Begriffe der „Bar-Einführung“: >>> Cent: Der hundertste Teil einer Währungseinheit. Auch der Euro wird in 100 Cent geteilt. Cent- Münzen werden im Wert von 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cent geprägt. Des Weiteren gibt es als Münze noch die 1 und 2 Euro-Münze. >>>Frontloading: Erstausstattung der Kreditinstitute = Bereitstellung des EURO-Bargeldes durch die Bundesbank für die Kreditinstitute ab 1.9. bis 31.12.2001. >>>Ins-Währungen: Währungen der Teilnehmerstaaten: Belgien, Deutschland, Griechenland, Spani- en, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Finnland. >>>Pre-Ins-Währungen: So werden die EU-Staaten bezeichnet, die noch nicht an der Währungsuni- on teilnehmen: Schweden, Großbritannien, Dänemark; Out-Währungen: USA >>>Inverkehrgabe: Euro-Bargeld in Geschäftsverkehr bringen. Die Inverkehrgabe von Euro-Bargeld vor dem 1.1.2002 ist untersagt. >>>Münzhaushaltsmischungen (sog. Starter-Kits): für Privatkunden: ab dem 17.12.2001 werden die Kreditinstitute in Folien verpackte Münzhaushaltsmischungen mit je 20 Euro-/Cent-Münzen (Wert: 10,23 €) für 20,-- DM an die Bürgerinnen und Bürger abgeben. >>>Subfrontloading: Erstausstattung der Firmenkunden = Bereitstellung des Euro-Bargeldes durch die Kreditinstitute an Gewerbekunden ab 1.9.2001. >>>Safe-Bags: Plastikbeutel in 2 verschiedenen Größen für ungezählte Einreichungen von DM- Münzen zur späteren Zählung und Gutschrift auf dem Konto. Der Kunde beschriftet den Safe-Bag. mit allen wichtigen Informationen (Name, Konto usw. und ggfls. den Einzahlungsbetrag) und erhält einen Abschnitt mit laufender Nummer als Empfangsbestätigung. >>>Referenzkurs: Unwiderruflich festgelegter Umrechnungskurs der Teilnehmerländer 1 € entspricht: 40,3399 belgische Francs 1936,27 italienische Lira 1,95583 Deutsche Mark 40,3399 luxemburgische Francs 5,94573 Finnmark 2,20371 holländische Gulden 6,55957 französische Francs 13,7603 österreichische Schilling 340,750 griechische Drachmen 200,482 portugiesische Escudo 0,787564 irische Pfund 166,386 spanische Peseta Terminübersicht der Deutschen Bundesbank ab 01.09.2001: vorzeitige Abgabe von Euro-Bargeld bei den LZB-Zweiganstalten und externen Münzlagerstätten (= Frontloading). -> Weitergabe des Euros an Gewerbekunden ab 17.12.2001: Abgabe der Münzhaltsmischungen (= Starter-Kids) an die Bevölkerung. am 28.12.2001: letzter Geschäftstag der Kreditinstitute im Kalenderjahr 2001. am 31.12.2001: 13.oo Uhr, letzter Geschäftstag der LZB. Abschluss des Frontloadings durch die LZB. ab 01.01.2002: DM-Bargeld wird nicht mehr ausgezahlt. Der Euro löst die D-Mark als alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel ab. 01.01. bis Übergangszeit: Barzahlungen sind im Inland sowohl in D-Mark als 28.02.2002: auch in Euro möglich. Banken und Zweiganstalten der Deutschen Bundesbank (LZB) tauschen DM-Bargeld in Euro um. ab 01.03.2002 Die Zweiganstalten der Deutschen Bundesbank (LZB) und der Kreditinstitute tauschen auf D-Mark lautende Banknoten und Münzen weiterhin unbefristet, unbegrenzt und unentgeltlich in Euro um.
  15. 15. - 15 - Aktion Kommunaler- Kummer- Kasten Wir wollen Sie an unserer Kommunalpolitik aktiv beteiligen! Dazu brauchen wir Ihre Anregungen, Ideen und Kritik für unseren Stadtteil und für gesamt Saarlouis. Wir werden Ihre Themen sehr ernst nehmen und in der nächsten Vorstandssitzung besprechen. Sie werden von uns über die Ergebnisse selbstverständlich informiert. Bitte schreiben Sie uns in kurzen Stichworten die Dinge auf, die wir für Sie in Angriff nehmen sollen. (z.B. Fußgängerüberwege, Umwelt, Schule, Kultur usw.) Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur ernst gemeinte und mit vollständiger Adresse ausge- füllte Fragebogen bearbeiten werden. Einwerfen in den Kommunalen- Kummer- Kasten (Franz-Josef-Röder-Haus, Saarstr. 4) Oder an folgende Fax Nr.: 06831/122464 Email : lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de Meine Anschrift Vor- und Zuname: Straße: Wohnort: Tel: FAX: evil. E-Mail: Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel.40155Fax122464 JUNGE UNION Lisdorf , Gatterstraße 5 Tel.49411 Redaktion: Georg Jungmann, Gudrun Jungmann, Herbert Germann, Robin Germann, Heiner Groß, Bernd Lay, Robert Schütz, Peter Gindorf, Harald Weiler, Oliver Zimmer Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, und können dort kostenlos abgeholt werden. Internet: CDU-Lisdorf unter http://ortsverband.cdu-saar.de/lisdorf CDU-Saarlouis unter http://stadtrat.cdu-saar.de/saarlouis CDU-Saar unter http://www.cdu-saar.de E-Mail: CDU-Lisdorf an lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de JU-Lisdorf an ju-lisdorf@gmx.de
  16. 16. - 16 - Einladung zum Weinfest nach Perl Am 26. Oktober wird die CDU-Lisdorf eine Fahrt zum Weinfest nach Perl durch- führen. Abfahrt ist gegen 17.00 Uhr am Feuerwehrhaus in Lisdorf. Eröffnung des Weinfestes ist gegen 18.00 Uhr. Nach dem im Weingut Schmitt-Weber die Möglichkeit besteht, eine kleine Mahl- zeit einzunehmen, ist bis ca. 1 Uhr Zeit zum Bummel durch die Weinkeller des saarländischen Weinortes Perl. Der Fahrtpreis beträgt 15,-- DM pro Person. Anmeldungen bitte ab sofort bei Georg Jungmann 40155 Bernd Lay 43052 Heiner Groß 41694 Familienausflug mit dem Fahrrad Wer Lust hat mit der ganzen Familie einen schönen Nachmittag zu verbringen, ist eingeladen mit zu radeln. Die Fahrt geht entlang des Saarradweges. Am Zielort ist Gelegenheit, eine zünf- tige Brotzeit und ein kühles Getränk einzunehmen. Abfahrt ist am 12. August um 14.00 Uhr am Feuerwehrhaus, Rückankunft etwa gegen 18.00 Uhr. Jeder ist eingeladen; Anmeldung ist nicht erforderlich.

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