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Lia101 2001-gesamt

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Lia Nr. 101

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Lia101 2001-gesamt

  1. 1. Informationschrift Nr. 101 Herausgeber: für Lisdorfer Bürger Ostern 2001 CDU und JU Lisdorf Stadthaushalt 2001/2002 Seite 3 Renteninformation Seite 9 Lisdorfer Notizen Seite 10 CDU So denkt die Mitte Lisdorfer Jugend musiziert Seite 6
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  3. 3. - 3 - Stadthaushalt 2001/2002 Maßnahmen, die in den städt. Haushalten 2001 und 2002 für unseren Stadtteil Lisdorf enthalten sind: Maßnahme 2001 2002 Renovierung Feuerwache Lisdorf 17.000,-DM 30.000,-DM Sanierungen in der Prof.-Ecker Schule 30.000,-DM Lehr- und Lernmittel Prof.-Ecker-Schule 6.500,-DM 6.500,-DM Baumpflege Friedhof Lisdorf 6.800,-DM Sanierung Stadtgartenhalle 90.000,-DM Zuschuss zum Bau einer Kanuslalomstrecke an der Lisdorfer Schleuse 25.875,-DM Baulanderschließung I. Gartenreihe/Fischerfeld 500.000,-DM 200.000,-DM Kanalneubau I. Gartenreihe/Fischerfeld 500.000,-DM Kanalsanierung Flur-/Rosenthal-/Provinzialstraße 500.000,-DM 500.000,-DM Kanalsanierung Provinzialstraße bis Landwehrkreuz 700.000,-DM ( plus Verpflichtungsermächtigung für 2003 500.000,-DM) Straßenausbau IV. Gartenreihe 614.000,-DM Kanalsanierung IV. Gartenreihe 500.000,-DM Straßenausbau III. Gartenreihe 700.000,-DM Kanalsanierung III. Gartenreihe 500.000,-DM Landschaftsplan Lisdorfer Berg -Planungskosten- 150.000,-DM Grunderwerb Gewerbepark Lisdorfer Berg 1.000.000,-DM 1.000.000,-DM Planungskosten Gewerbepark Lisdorfer Berg 250.000,-DM Auf Antrag der CDU-Fraktion wurden zusätzlich folgende Mittel bzw. Maß- nahmen in den Haushalt eingestellt: Planungskosten für eine Naherholungsparkanlage „Auf der Werth“ (zwischen Friedhof und Ensdorfer Str.) 10.000,-DM Errichtung eines Gitterzaunes auf der Friedhofsmauer 10.000,-DM Aufstellung von Kinderspielgeräten auf dem Dorfplatz Prüfung einer Beleuchtung in den Gässchen
  4. 4. - 4 - Georg Jungmann „Wir blicken positiv nach vorne!“ Prioritätenliste erstellt - heftige Kritik an der SPD ,,Ja wir haben Fehler gemacht. Das Jahr ist nicht so gut gelaufen!“ so das Resümee des CDU Stadtverbandsvorsitzenden Georg Jungmann (MdL) auf einer Mitgliederver- sammlung seiner Partei in der Hans-Welsch-Halle in Lisdorf mit Blick auf das abgelau- fene Jahr und verspricht seinen rund 80 anwesenden Parteimitgliedern: ,,Wir haben aus diesen Fehlern gelernt und blicken nach vorne!“ Ziel der Mitgliederversammlung war es, den Parteimitgliedern die umfangreichen anstehen- den Projekte innerhalb der Stadt näher zu erläutern. Deutliche Worte fand der Stadtver- bandsvorsitzende in Sachen Großer Markt, Kleiner Markt und Theater am Ring: ,,Diesen katastrophalen Ist-Zustand, nicht nur dort, haben wir nicht zu verantworten!“ Dies sei das Ergebnis der langjährigen SPD-Regierung, die sich nunmehr wie ein Brandstifter verhält, der sich beschwert, dass die Feuerwehr nicht schnell genug löscht, sie aber bei den Löschar- beiten behindert, wo es nur geht. Jungmann verspricht in Zukunft bei der Umsetzung von Projekten konsequenter vorzugehen, das Mannschaftsspiel zu verbessern und den Konsens parteiübergreifend zu suchen, ,,dies aber nicht um jeden Preis, wenn statt Einbringung konstruktiver Vorschläge nur Blockierung und Verzögerungstaktik vorherrschen!“ Helfen soll dabei eine von der Partei erstellte Prioritä- tenliste, die die anstehenden Bau-, Verkehrs-, Wohn-, und Freizeitobjekte nach ihrer Dring- lichkeit einstufen. CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Pecina gab einen Überblick über die städtischen Finan- zen und den Finanzrahmen einzelner Projekte. Scharfe Kritik übte auch er an der SPD mit Blick auf die Haushaltslage der Stadt, die sich seit 1995 zugespitzt habe und zu erheblichen Defiziten führte. Diese Erblast sowie die aufgelaufenen Mängel in allen Bereichen habe nun- mehr die CDU abzubauen. Dies gehe nicht von heute auf morgen und nennt als Beispiel Wohnbau- und Gewerbeflächen. „Die Stadt hat hier nichts anzubieten. Allein die Beseitigung dieser Missstände dauert 4-5 Jahre, unabhängig von CDU und OB.“ Stolz zeigte sich Pecina über die Investitionsvolumen von über 50 Millionen DM, das man trotz der schwierigen Haushaltslage aufweisen könne. Von Stillstand könne da keine Rede sein. Herausgestellt wurde auch die Sanierung von Festungsanlagen und Kasematten, die mit fast 5 Millionen DM zu Buche schlägt: ,,Wir müssen unsere Perlen herausputzen!.“ Auch Oberbürgermeister Fontaine sparte nicht mit seiner Kritik an der SPD. ,,Keine müde Mark sei in den letzten Jahren in städtische Gebäude geflossen, was nunmehr zu einem im- mensen Sanierungsbedarf führt. Hier kann schon fast von mutwillig angehäuften Schäden gesprochen werden.“ Die Haushaltslage der Stadt war bereits seit 1995 kritisch. Durch das völlige Aufbrauchen aller Rücklagen konnte die SPD die letzten, von ihr zu verantwortenden Haushalte ausgleichen. Die Rücklagen seien nun aufgebraucht. ,,Das habe ich nun wahrlich nicht zu verantworten“, so Fontaine. Ausdrücklich verwahrte sich der Oberbürgermeister in Sachen Theater am Ring gegen die von Seiten der SPD konstruierten Beziehungen in Rich- tung ctt und Doerfert-Affaire, die er als persönliche Diffamierung bezeichnete. Ausdrücklich stellte sich der OB hinter das Projekt, das landesweit hohe Anerkennung gefunden habe. Zahlreiche Investoren hätten Interesse angemeldet, mit denen man derzeit Gespräche führe. Stolz zeigte sich der OB, dass zahlreiche Projekte unter anderem die notwendige Kanalsanie- rung „mit annähernd 150 Millionen DM Sanierungsbedarf“ in Angriff genommenen wurden und auch das Steinrauschbad 2002 als attraktives Familienbad wieder öffnet.
  5. 5. - 5 - Bundes- und landesweite Themen waren Inhalt der Rede des CDU- Landtagsfraktionsvorsitzenden Peter Hans, der sich mit dem Zustand seiner Partei auf Bundesebene nicht zufrieden zeigt, gerade aufgrund der katastrophalen Regierungsarbeit durch Bundeskanzler Schröder. Stolz und zufrieden jedoch könne man an der Saar sein, habe man hier doch viele Projekte in Angriff genommen und umgesetzt. Als Beispiel nannte er die Polizei- und Krankenhausreform sowie die Gewerbesteuersenkungen. Und auch in der Bildungspolitik, die Hans besonders am Herzen liegt, sei man auf dem richtigen Weg: ,,Die Zukunft entscheidet sich nämlich in den Klassenräumen!“ Positiv sei auch die Wirtschaftspolitik. Endlich habe man am Arbeitsmarkt zumindest den Bundesdurchschnitt erreicht. Hier werde man sich jedoch auch mit Blick auf die Zukunft des Landes nicht ausruhen können. Hans fordert mehr Unternehmergeist und Innovationsbereit- schaft. Als politischen Offenbarungseid bezeichnete Hans das Verhalten der SPD Saarlouis und ih- res Bundestagsabgeordneten Otmar Schreiner, die der Landesregierung eine Mitschuld an der Verlegung der Standortverwaltung (StoV) von Saarlouis nach St. Wendel gaben. „Die Landesregierung hat sich immer für eine Beibehaltung beider Standorte beim Bundesvertei- digungsminister stark gemacht“ so Hans eindeutig. Es sei auch klar, dass der St. Wendeler SPD-MdB H.G. Wagner sich einseitig für St. Wendel stark gemacht hat und somit die bisher immer geübte Solidarität der saarländischen Bundestagsabgeordneten verlassen habe. „Wenn der Einfluss der Saarlouiser SPD und ihres MdB Schreiner in Berlin gleich Null ist“, so Hans weiter, „sollte man nicht mit billigen Tricks versuchen, das eigene Versagen auf andere zu schieben.“ Planfeststellungsverfahren eröffnet Was lange währt, wird endlich gut! „Der saarländische Wirtschaftsminister Hanspeter Georgi (CDU) hat das Planfeststel- lungsverfahren für die B 269 (neu) eröffnet“, diese gute Nachricht überbrachte der CDU-Landtagsabgeordnete Georg Jungmann nach einem Gespräch mit dem Wirt- schaftsminister. Seit über 30 Jahren wird von der Umgehungsstraße von Ensdorf mit einer Brücke über die Saar zur der A 620 und weiter über den Lisdorfer Berg nach Überherrn mit Anschluss an das französische Autobahnnetz gesprochen. Aber entscheidende Schritte wurden aus vielerlei Gründen bisher nicht unternommen. Jetzt hat Wirtschaftsminister Hanspeter Georgi die Planoffenlegung angeordnet. Die Planungsunterlagen liegen vom 2. April bis 2. Mai im Saarlouiser Rathaus aus. Jetzt besteht die Hoffnung, dass eine Verkehrsentlastung für Lisdorf (vor allem für die ver- kehrsgeplagten Anlieger der Provinzialstraße), Metzer Straße, Picard, Neuforweiler, Altforwei- ler, Bisten und Überherrn endlich Realität wird. Unser Landtagsabgeordneter Georg Jungmann begrüßte diese gute Nachricht, die er vom Wirtschaftsminister erhielt und stellte fest, dass das jahrelange, beharrliche Drängen vieler CDU-Politiker aus dem Kreis Saarlouis bei der neuen Landesregierung nun endlich auf fruchtbaren Boden gefallen sei. Er werde weiter alles daran setzen, dass das Verfahren zügig abgeschlossen und umgehend mit dem Bau der Straße begonnen werden kann, so Jung- mann abschließend.
  6. 6. - 6 - Lisdorfer Jugend musiziert Das traditionelle Weihnachtskonzert "Lisdorfer Jugend musiziert" begeisterte am 2. Adventsonntag über 100 Zuhörer in der Hans-Welsch-Halle. Die etwa 30 jungen Interpreten boten ein überaus abwechslungsreiches Programm mit Gesang und Instrumentalmusik Das Programm wurde durch den Minichor des MGV eröffnet. Unter der Leitung von Eva Gindorf und in Be- gleitung von Bernhard Welsch boten die Kleinsten der Chorgemeinschaft eine beachtliche Leistung. Mit drei Weihnachtsliedern stimmten sie das Publikum auf ein besinnliches Konzert ein. Anschließend bewies Anne Jungmann, dass sie nach nur wenigen Wochen Unterricht bereits beachtliche Leis- tungen auf dem Keyboard darbringen konnte. Mit zwei Musikstücken auf Querflöte und Klarinette wussten Kathrin und Yvonne Harig zu überzeugen. Da- nach zeigte Michael Hafner, dass er sein Klavier mit viel Gefühl beherrscht und sehr musikalisch ist. Matthias Hild überzeugte auch in diesem Jahr das Publikum durch seine sehr sicher und ausdrucksstark dar- gebotenen Musikstücke auf dem Saxophon. Lisa Schwarz unterstrich mit zwei gekonnt vorgetragenen schwierigen Musikstücken, dass sie deutliche Fortschritte ge- macht hat und großes Talent besitzt. Mit zwei auf dem Keyboard gekonnt vorgetragenen Musikstücken von Peter Tschaikowski und zwei modernen Stücken erhielt Alexandra Müller vom Publikum einen besonderen Applaus. Dass auch jung gebliebene bei diesem Konzert willkommen sind, bewies Roswitha Pfaff mit ihrem Saxophon- Beitrag Danach überzeugte Laura Senzig mit seinen gefühlvoll dargebrachten Klavierstücken und stellte unter Beweis, dass sie gegenüber dem Vorjahr deutliche Fortschritte erzielt hat. Erstmals bei Lisdorfer Jugend musiziert traten die beiden Zwillingsschwestern Victoria und Eva-Marie Baumann auf, die mit zwei sehr schwierigen, 4-händig vorgetragenen Klavierbeiträgen unter Beweis stellten, weshalb sie mehrfache Preisträger bei Jugend musiziert auf Kreis- und Landesebene sind. Ebenso ein musikali- scher Hochgenuss war der Saxophon-Beitrag von Victoria, die von ihrer Schwester Eva-Marie am Klavier beglei- tet wurde. Anschließend überzeugte das Bläserduett Sandra Wilhelm (Klarinette) und Maurice Schröder (Flügelhorn) das Publikum. Patrick Fritzen beeindruckte mit seinen überaus ausdrucksvoll vorgetragenen Klavierstücken; das Publikum bedankte sich mit einem Sonderapplaus. Der Jugendchor des MGV Lisdorf brillierte und der Leitung von Bernhard Welsch mit gesanglich erstklassig dargebotenen liturgischen Liedern. Das Jugendorchester der Spielgemeinschaft Lisdorf, Picard, Bous mit den Interpreten Sandra Wilhelm und Francesco Lupusella (beide Klarinette), Maurice Schröder (Flügelhorn), Cristina Lupusella, Kathrin Harig und Julia Braunnagel (Querflöte) sowie Wencke Karthaus (Es-Saxophon) stellte unter der Leitung von Do- minik Berdin eindrucksvoll unter Beweis, dass die Jugendarbeit bei der Spielgemeinschaft sehr erfolgreich ist und die Interpreten sehr schnell zu hervorragenden musikalischen Leistungen fähig sind. Der CDU-Vorsitzende Georg Jungmann, der auch durch das Programm führte, bedankte sich am Ende der Ver- anstaltung bei allen Interpreten und Musiklehrern mit einem kleinen Präsent. Ein besonderer Dank ging an die Musiklehrer Helmut Amann, Tanja Hermes, Bernhard Welsch, Ewald Osbild, Dominik Berdin sowie Sergiusz Antochewicz und Alexander Ohm von der Kreismusikschule und an die Chorlei- terin Eva Gindorf. Dank zollte Jungmann auch Klaus und Martina Hild, Susanne Schwarz, Herbert Germann, dem Klavierhaus Pianino (Feldstraße) sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern des CDU-Vorstandes, die für Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mitverantwortlich waren.
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  9. 9. - 10 - Lisdorfer Notizen Generalversammlung des SC „Saargold“ Präsident Arnulf Willkomm konnte neben zahlreichen Mitgliedern auch die Ehrenmitglieder Hans Kneip, Peter Dolibois und Guido Klein zur diesjährigen Generalversammlung der Lisdorfer Handballer im Vereinslokal Breininger begrüßen. In den vorgetragenen Berichten wurde eine stabile Lage des Vereins aufgezeichnet, der mit der DJK Roden die Handball Gemeinschaft Saarlouis bildet. Einstim- mig votierte die Versammlung für eine unbefristete Fortsetzung dieser Spielgemeinschaft. Erfreuliches wurde auch aus dem Bereich Finanzen gemeldet, wo der Vorstand durch umsichtiges Handeln eine Konsolidierung eingeleitet hat. Sorgen bereitet momentan die sportliche Situation der ersten Mannschaft. Hier hat man nach Meinung aller den richtigen Weg eingeschlagen, als man auf den eigenen Nachwuchs setzte. Doch braucht die junge Truppe noch Zeit sich in dieser starken Klas- se zu behaupten. Durch die jüngsten Erfolge hat man neue Hoffnung geschöpft im Abstiegskampf. Bei noch zehn ausstehenden Spielen ist noch alles möglich. Unter der souveränen Versammlungsleitung von Ehrenmitglied Hans Kneip wurde dem alten Vorstand Entlastung erteilt und Arnulf Willkomm als Präsident wieder gewählt. Er dankte Robert Altmeyer – der nicht mehr kandidierte – für seine zehnjährige engagierte Tätigkeit. Als neuen Vorsitzenden wählte die Versammlung einstimmig Bernd Mucha. Die weiteren Ämter: 2. Vorsitzender: Harald Amann, Geschäftsführer Günter Bellmann, Udo Simon, Fredi Port Schatzmeister: Helmut Planz, Jugendleiter: Werner Neis In seinem Schlusswort unterstrich Arnulf Willkomm, dass der begonnene Weg – das Bauen auf die eigene Jugend – zusammen mit der DJK Roden in der Handball Gemeinschaft Saarlouis weiter fort- gesetzt wird. Bouleclub gegründet Seit mehreren Monaten führten H.J. Loris und K. Daub Gespräche mit den Lisdorfer Stadtverordneten und Oberbürgermeister H.J. Fontaine mit dem Ziel, in Lisdorf einen geeigneten Platz für die Errichtung eines Bouleplatzes zu finden. Die Gespräche stießen auf rege Resonanz und ein geeignetes Grund- stück war bald gefunden. Es liegt auf der Werth zwischen dem Feldwirtschaftsweg und der Fried- hofsmauer. Dieses Gelände bot sich deshalb an, weil hier in Zukunft ein Freizeitpark für Lisdorf ent- stehen soll. Die Stadt als Eigentümerin erklärte sich bereit, dieses Gelände einem neu zu gründenden Verein zur Nutzung als Bouleplatz zur Verfügung zu stellen. Und so trafen sich dann am 5. Februar 2001 im Gasthaus "Zur Hopfenblüte" in Lisdorf zehn Lisdorfer Bürger und gründeten den „Boule-Club Lisdorf“. Zum ersten Präsidenten wurde Kurt Daub gewählt, zu seinem Stellvertreter und Vize- präsidenten, Hans Joachim Loris. Christa Amann wurde zur Schriftführerin, Doris Detzen zur Kassenwartin und Andreas Daub zum Sportwart gewählt. Es wurde beschlossen, den Verein in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Alle Anwesenden wa- ren sich der Tatsache bewusst, dass die Verwirklichung dieses Projektes viel Engagement und Eigen- leistung erfordern wird, zumal noch in diesem Frühjahr die Errichtung des Platzes in Angriff genom- men werden soll. Die Stadt hat inzwischen das Gelände von dem dort angelagerten Unrat geräumt und sich bereit erklärt, im Rahmen der städt. Zuschussrichtlinien auch einen finanziellen Beitrag zu leisten. Mittlerweile sind dem Club noch weitere Mitglieder beigetreten, zumal neben der üblichen Mit- gliedschaft auch eine Familienmitgliedschaft angeboten wird. Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen und können sich gerne dem Boule-Club Lisdorf anschließen.
  10. 10. - 11 - Erhebliche Schäden durch Graffitis in Lisdorf In der Nacht vom 1. auf den 2. März diesen Jahres haben Unbekannte die Kirche, Friedhofsmauer, Kriegerdenkmal, Grundschule, Hans-Welsch-Halle und die Kindergartenmauer mit Graffitis be- schmiert. Nach vorsichtigen Schätzungen wird der Sachschaden auf mindestens 10.000 DM beziffert. Mit der Beseitigung der Schäden wurde die Lisdorfer Fachfirma Bohschulte beauftragt. Inzwischen wurde Anzeige erstattet und die Kriminalpolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Übrigens: Die rot-grüne Bundesregierung in Berlin hat in dieser Legislaturperiode trotz massiver Kritik von Haus- und Grundbesitzerverbänden eine Gesetzesinitiative von CDU/CSU abgelehnt, die ein „Graffiti-Bekämpfungsgesetz“ vorschlug, das Hausbesitzer besser vor derartigen Beschädigungen schützen sollte. Lisdorf.de in neuem Kleid Die Internetseite von Lisdorf ist jetzt noch attraktiver und für seine Mitglieder mit neuen Fea- tures ausgestattet worden. Ein Nachrichtenbereich, der ca. alle 10 Min. aktualisiert und ein lokaler Berichtteil, der mit neuen Nachrichten aus Stadt und Umgebung täglich mit neuen Informationen gefüllt wird. Neu ist auch ein Kleinanzeigenmarkt, auf dem sich Angebote und Nachfragen treffen. Egal, ob Auto, Haus, Fahrrad oder sonstiges, hier kann man alles finden bzw. kaufen und Inserate aufge- ben. Ab sofort können von der Lisdorfer Seite auch Postkarten zu Freunden und Bekannten gemailt werden. Bilder von Veranstaltungen oder Dorfansichten kann man per Mausklick um die Welt schicken. Und viele andere Dinge mehr. Aber das absolute Highlight wird der Mitglieder-login sein. Hier kann jedes Mitglied von lisdorf.de auf ca. 5 Seiten vom Heim-PC aus Berichte und später sogar Bilder selbst ins Internet stellen. Somit wird es für Vereine und Firmen sehr einfach sein über Vereinstätigkeit, Hinweise auf Veran- staltungen, Angebote, Öffnungszeiten Berichte über sportliche- oder kulturelle Veranstaltungen, usw. usw. zu informieren. Auf einer besonderen Infoveranstaltung am 3. Mai in den Räumen der Lisdorfer Internetfirma ITEX-Media werden diese Neuerungen Vereinen, Firmen und Parteien sowie Privatpersonen vorgestellt. Interessenten zu diesem Infoabend können sich bei dem 1. Vorsitzenden des Ver- eins, Herbert Germann, anmelden (Tel. 40111 oder hg@lisdorf.de). Lisdorf.de ist bestrebt, ein Portal für alle Lisdorfer zu werden; dazu ist jeder eingeladen.
  11. 11. - 12 - Bericht aus dem Kreistag von unserem Kreistagsmitglied Robert Schütz Umweltpreis des Landkreises Saarlouis Der Umweltpreis des Landkreises Saarlouis ist unter dem Motto „Nachhaltige Bodenbewirtschaftung im Landkreis Saar- louis“ ausgeschrieben und ist mit 5000 DM dotiert. Nachhaltige Bodenbewirtschaftung umfasst die Bereiche wie z.B. die Gesun- derhaltung des Bodens durch den richtigen Einsatz von Düngern oder Pflanzenschutzmitteln, die Obst- und Gemüseverwertung und damit Produktion gesunder Nahrungsmittel unter Verwen- dung natürlicher Konservierungsmethoden, Bemühungen um Erhalt alter Obst und Gemüsesorten, die regionale Vermarktung von Eigenprodukten und angewandten Naturschutz. Unterlagen sind beim Landratsamt Saarlouis Umweltschutzamt erhältlich. Andreas Kiepsch neuer Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion Neuer Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Saarlouis ist der 44 jährige Diplom - Finanzwirt Andreas Kiepsch aus Wadgassen-Hostenbach. Die Wahl wurde erforderlich, weil der bisherige Vorsitzende Werner Altmeier aus Schwalbach-Elm das Amt krankheitsbedingt aufgeben musste. In einer ersten Erklärung sprach sich Kiepsch dafür aus, mit allen politisch Handelnden im Kreis Saarlouis zum Wohle der Bevölkerung sachlich und konstruktiv zusammenzuarbeiten. „lch werde unvoreingenommen an die Dinge herangehen und stets ein offenes Ohr für be- rechtigte Anliegen haben", so Kiepsch. Darüber hinaus machte Kiepsch deutlich, dass auch unter seiner Führung die CDU Kreistags- fraktion ihre bisherige Linie konsequent weiter verfolge. Da die Kreisausgaben zum allergröß- ten Teil durch Pflichtaufgaben geprägt seien, könnten nur auf wenigen Gebieten Akzente ge- setzt werden. Hierzu zähle insbesondere der Tourismus, der im Kreis Saarlouis noch entwick- lungsfähig sei. Ein entsprechendes Gesamtkonzept sei demnächst fertig gestellt und werde zeitnah umgesetzt. Der Kreishaushalt sei solide finanziert. An fehlenden Mitteln werde es jedenfalls nicht liegen, wenn nicht alle vorgesehenen Maßnahmen im Jahre 2001 fertiggestellt werden können. Die jüngst von einer anderen Fraktion des Kreistages geäußerten Vorbehalte sind unbegründet", so Kiepsch. Sie zeugten lediglich davon, dass die Möglichkeiten des zugegebenermaßen nicht einfachen Haushaltsrechtes nicht durchschaut wurden. Landkreis errichtet weitere Ganztagsschulen Nach der Errichtung der „Offenen Ganztagsschule“ Saarwellingen wird zum Beginn des Schuljahres 2001/2002 am Standort der „Erweiterten Realschule Dillingen“ die zweite offene Ganztagsschule des Landkreises Saarlouis eröffnet. Als nächste Maßnahme wird auch am Standort Saarlouis eine weitere Offene Ganztagsschule errichtet werden. Die erforderlichen Mittel werden im Haushalt 2002 eingestellt.
  12. 12. - 13 - BSE-Schnelltests beschleunigen In einem Brief an den Umweltminister hat sich die CDU-Fraktion im Kreistag Saarlouis dafür eingesetzt, die BSE-Schnelltests zu beschleunigen. Bisher tragen sie ihren Namen oftmals zu Unrecht, weil zwischen Probeentnahme und Ergebnismitteilung zuweilen mehrere Tage lie- gen. Dies gilt insbesondere am Wochenende. Eine schnellere Durchführung wäre eine wichtige Maßnahme zum Verbraucherschutz, aber auch ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Situation der Landwirtschaft. Die Ungewiss- heit ist für die Bauern quälend. Eine kürzere Zeitspanne würde auch etwaige Schäden gerin- ger halten. Dies war ein Ergebnis der Informationsfahrt des Kreistages am 24. Januar 2001. Die Kreis- tagsmitglieder haben gemeinsam mit landwirtschaftlichen Sachverständigen und Vertretern der Kreisverwaltung Betriebe der Viehhaltung und -Schlachtung besucht. Beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer von der Datensammlung der Landwirtschaftskam- mer. Der Lebenslauf eines Rindes kann von der Geburt bis zur Schlachtung lückenlos nach- gewiesen werden. "Eine noch größere Transparenz würde erzielt, wenn die Daten von inte- ressierten Verbrauchern auch über das Internet abgerufen werden könnten“, erklärte der Fraktionsvorsitzende. Die Tierkennzeichnung ist eine wichtige Vorleistung der Landwirtschaft. Naturgemäß waren die Gespräche von der augenblicklichen BSE-Krise geprägt. Die Vertreter der Unternehmen und des Bauernverbandes machten deutlich, dass seitens der Landwirt- schaft alle Anstrengungen zur Bewältigung der Probleme getroffen wurden. Noch ungelöst ist allerdings die Kostenfrage für Landwirte und Schlachtbetriebe. Ein Interessenausgleich muss hier vermeiden helfen, dass die Betroffenen um die Früchte ihrer Arbeit gebracht werden. Der Landkreis Saarlouis ist - wie die übrigen Landkreise und der Stadtverband - in vielfältiger Weise von der BSE-Krise betroffen. Die Landkreise sind z. B. für den Verbraucherschutz (Fleischbeschau, Lebensmittelkontrolldienst und die Tierkörperbeseitigung) zuständig. Information über den Hilfsfonds "Bürger in Not" für das Jahr 2oo1 Der vom Landkreis Saarlouis eingerichtete Hilfsfonds „Bürger in Not" finanziert sich aus Spenden. Die Verwendung der Gelder erfolgt an alte, kranke, behinderte und hilfebedürftige Menschen sowie an kinderreiche Familien, die nur sehr geringe oder keine Ansprüche nach dem BSHG oder nach anderen gesetzlichen Vorschriften haben. Bei dem Personenkreis, der für eine Leistung durch den Hilfsfonds berücksichtigt werden kann, werden durch den sozialen Außendienst des Kreissozialamtes die sozialen und wirt- schaftlichen Verhältnisse sehr sorgfältig überprüft. In der Regel werden nur Personen und Familien unterstützt, die schon lange Zeit aus besonderen Gründen (Krankheit, Behinderung, Alter u.a.) Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten oder die mit ihrem Einkommen nur geringfügig über der Einkommensgrenze des BSHG liegen. Die Leistungen werden als Geld- oder Sach- leistung gewährt.
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  14. 14. - 15 - Aktion Kommunaler- Kummer- Kasten Wir wollen Sie an unserer Kommunalpolitik aktiv beteiligen! Dazu brauchen wir Ihre Anregungen, Ideen und Kritik für unseren Stadtteil und für gesamt Saarlouis. Wir werden Ihre Themen sehr ernst nehmen und in der nächsten Vorstandssitzung besprechen. Sie werden von uns über die Ergebnisse selbstverständlich informiert. Bitte schreiben Sie uns in kurzen Stichworten die Dinge auf, die wir für Sie in Angriff nehmen sollen. (z.B. Fußgängerüberwege, Umwelt, Schule, Kultur usw.) Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur ernst gemeinte und mit vollständiger Adresse ausge- füllte Fragebogen bearbeiten werden. Einwerfen in den Kommunalen- Kummer- Kasten (Franz-Josef-Röder-Haus, Saarstr. 4) Oder an folgende Fax Nr.: 06831/122464 E-Mail : lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de Meine Anschrift Vor- und Zuname: Straße: Wohnort: Tel: FAX: E-Mail: Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel.40155, Fax122464 JUNGE UNION Lisdorf , Gatterstraße 5 Tel.49411 Redaktion: Georg Jungmann, Gudrun Jungmann, Herbert Germann, Robin Germann, Heiner Groß, Bernd Lay, Robert Schütz, Peter Gindorf, Harald Weiler, Oliver Zimmer Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, und können dort kostenlos abgeholt werden. Internet: CDU-Lisdorf unter http://ortsverband.cdu-saar.de/lisdorf CDU-Saarlouis unter http://stadtrat.cdu-saar.de/saarlouis CDU-Saar unter http://www.cdu-saar.de E-Mail: CDU-Lisdorf an lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de JU-Lisdorf an ju-lisdorf@gmx.de
  15. 15. - 16 - Fahrt in die Toscana vom 1. bis 6. Okt. 2001 Nachdem im vergangenen Jahr die geplante Flugreise nach New York wegen des ho- hen Dollarkurses leider ausfallen musste, wird die CDU Lisdorf in diesem Jahr wieder eine Busfahrt, diesmal in die Toscana unternehmen. Die Fahrt wurde Anfang des Jah- res unter den CDU-Mitgliedern und Teilnehmern an früheren Fahrten ausgeschrieben und ist bereits ausverkauft. Es ist folgender Reiseverlauf ist vorgesehen: 1.10. Anreise: Abfahrt um ca. 7 Uhr in Lisdorf. Fahrt über Straßburg – Basel – Mailand – Carrara – Lucca – nach Lido di Camaiore, dort Ankunft gegen 19.00 Uhr. Zimmerverteilung im Hotel und ge- meinsames Abendessen. 2.10. Lido di Camaiore: Dieser Tag steht zur freien Verfügung und kann zum Kennenlernen oder zum Bummel durch Lido di Camaiore oder auch zum Baden genutzt werden. 3.10. Florenz: Fahrt nach Florenz, das in einem Talbecken des Arno gelegen ist. Florenz ist nicht nur die Hauptstadt der Toscana, sondern auch geographischer Mittelpunkt Italiens. Die bekanntesten Se- henswürdigkeiten entdecken Sie bei einem Stadtrundgang mit Reiseleitung: die Kathedrale mit ihrem freistehenden Kampanile, das Baptisterium mit der Paradiestür, die Piazza della Signoria, der Palazzo Vecchio und vieles mehr. 4.10. Pisa und Lucca: Heute besichtigen wir mit einer ortskundigen Reiseleitung Pisa, die Stadt, die durch ihren schiefen Turm berühmt geworden ist. Anschließend Fahrt nach Lucca, eine der reizvollsten Städte der Toscana mit einer vollständig erhal- tenen Stadtmauer. Auf dem Stadtrundgang mit Reiseleitung sehen wir: Dom, Kirchen und Piazza San Michele in Foro und das Amphitheater. 5.10. Volterra und Siena: Zuerst besuchen wir die frühere Etruskerstadt Volterra. Sehenswert sind das Stadttor, die Zitadelle, die Piazza und der Palazzo die Priori. Danach führt uns unsere Fahrt nach Siena, dort genießen wir das Flair der romantischen Altstadt mit Ihren verwinkelten Gassen. 6.10. Heimreise: Um 7.30 Uhr Rückfahrt wie Hinfahrt und Rückankunft gegen 21.00 Uhr in Lisdorf. Lisdorf aktuell wünscht allen Teilnehmern eine schöne und interessante Reise. Weinfest in Perl Am 26. Oktober wird die CDU-Lisdorf eine Fahrt zum Weinfest nach Perl durchführen. Es ist vorgesehen, gegen 17.00 Uhr in Lisdorf abzufahren. Eröffnung des Weinfestes ist gegen 18.00 Uhr. Nachdem im Weingut Schmitt-Weber eine kleine Mahlzeit eingenommen wurde, ist bis ca. 1 Uhr Zeit zum Bummel durch die Weinkeller des saarländischen Weinortes Perl. Nähere Angaben und Fahrtpreis werden in der nächsten Ausgabe von Lisdorf aktuell veröffentlicht. Frohe Ostern wünschen Ihnen Ihre CDU und JU Lisdorf

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