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Lia091 1998-gesamt

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Lia Nr. 91

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Lia091 1998-gesamt

  1. 1. Informationsschrift Nr. 91 Herausgeber: für Lisdorfer Bürger Sommer 1998 CDU und JU Lisdorf Altmaier im Endspurt Seite 8 Umgestaltung des Dorfplatzes Seite 4 Bebauungsplan Gartenreihen Seite 10 Peter Altmaier, MdB Sturm auf IKEA Direktkandidat unseres Wahl- Seite 14 kreises, hat sich bundesweit einen Namen als „Junger Wilder“ gemacht.
  2. 2. - 2 - Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger Am 27. September wird der 14. Deutsche Bundestag gewählt. Die Wähler in Deutschland haben die Wahl zwischen einer – unter Umständen von der SED-Nachfolgepartei PDS unterstützten - Rot-Grünen Links-Koalition oder einer Koalition der Mitte unter der Führung von Bundeskanzler Helmut Kohl. Bei dieser Richtungswahl geht es darum, ob Deutschland in den kommenden Jahren zuverlässig aus der politischen Mitte regiert wird oder unter einer Linksregierung ins wirtschaftliche Abseits und in die außen- politische Isolation gerät. Die Stimmung im Lande verbessert sich Zusehens. Die Menschen blicken wieder optimistisch in die Zukunft. Die wirtschaftlichen Grunddaten sind so gut wie seit langer Zeit nicht mehr (Wachstum + 3%, Export + 15,9%, Investitionen + 10,7%, Privater Konsum + 2,8 %, Inflationsrate 0,9%). Der Aufschwung gewinnt an Kraft und Breite. Auf dem Arbeitsmarkt ist die Trendwende zum Besseren erreicht. Was ist von einer Rot-Grünen Linksregierung zu erwarten? Die SPD möchte Reformen zurücknehmen, Ladendiebstahl und Drogenmissbrauch sollen "entkriminalisiert" werden, eine Steuerreform, die diesen Namen nicht verdient, wird den Wachstumsmotor abwürgen. Die Grünen fordern 5,- DM pro Liter Sprit, Tempo 100 auf Autobahnen, alle 5 Jahre in Urlaub fahren sei ausreichend, Abschaffung der lebenslänglichen Freiheitsstrafe, Abschaffung der Bundeswehr, Austritt aus der NATO u.v.m.. Während SPD-Spitzenkandidat Schröder in nahezu allen Politikfeldern die einmal geäußerte Meinung widerrufen und das Gegenteil behauptet hat, ist Bundeskanzler Helmut Kohl in der Innen- und Außenpolitik verlässlich und genießt höchstes Ansehen in der ganzen Welt. Die Union befindet sich im Aufwind, die SPD büßt ihren Vorsprung Stück für Stück ein. Die Wählerinnen und Wähler merken immer deutlicher, eine Rot-Grüne Linksregierung, die wahrscheinlich auf die Gnade der kommunistischen SED- Nachfolgepartei PDS angewiesen ist, würde Deutschland ins innen- und außenpolitische Abseits führen. Am 27. September geht es nicht darum, die beste Shownummer zu prämieren. Es geht um die Zukunft unseres Landes! Und diese Zukunft ist zu kostbar, um sie Rot-Grün zu überlassen. Geben Sie deshalb Ihre Erst- und Zweitstimme der CDU!
  3. 3. - 3- Helmut Kohl und Peter Altmaier: Zwei Schwergewichte für Bonn ! Helmut Kohl und Peter Altmaier waren in den letzten 4 Jahren nicht immer ein Herz und eine Seele! Als "Junger Wilder" in Bonn hat unser Bundestags- abgeordneter "seinem“ Kanzler mehr aIs einmal widersprochen – denn wenn es um seine Überzeugung in der Sache geht, hat Peter Altmaier auch vor "großen Tieren" keine Angst. Sein Credo: In der Politik muss sich viel ändern, wenn Probleme wie Arbeitslosigkeit gelöst und die Politikverdrossenheit der Bürger abgebaut werden sollen. Aber beide haben auch viel gemeinsam: Die Vorliebe für deftiges Essen (Saumagen und italienische Pasta bei Helmut Kohl, "Gefüllte" und „Bohnensauf' bei Peter Altmaier) und große Portionen, eine kräftige Statur, die so manchen Anzugsverkäufer zur Verzweiflung treibt, Stehvermögen in schwierigen Situationen und vor allem Zuverlässigkeit und Prinzipientreue. Dass der "Saarländer“ Peter Altmaier sich in Bonn so schnell einen Namen gemacht hat, hat der "Pfälzer" Helmut Kohl übrigens mit Respekt und großer Aufmerksamkeit verfolgt, weil es ihn an seine politische Jugendzeit erinnert. Der Vorgänger von Helmut Kohl hieß übrigens auch Peter Altmeier (mit „ei“) und war 20 Jahre lang Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz. Jetzt ziehen beide an einem Strang! Helmut Kohl kämpft um die Mehrheit der Union bei der Bundestagswahl, Peter Altmaier zusätzlich um ein gutes persönliches Ergebnis im Wahlkreis, das ihn in seiner Bonner Arbeit bestätigt. Bei der Bundestagswahl am 27. September geht es für alle Bürgerinnen und Bürger um eine wichtige Entscheidung über die eigene Zukunft. Die CDU Lisdorf bittet Sie ganz herzlich: Erststimme für Peter Altmaier Zweitstimme für Helmut Kohl Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel.40155 JUNGE UNION Lisdorf , Feldstraße 52, Tel.40444 Redaktion: Georg Jungmann, Gudrun Jungmann, Heiner Groß, Bernd Lay, Robert Schütz, Robin Germann, Harald Weiler, Timo Wadle. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle in der Saarstraße aus.
  4. 4. - 4 - Umgestaltung des Dorfplatzes Lisdorf - Ein Sachstandsbericht von Heiner Groß- Am 20.11.1997 beschloss der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt des Stadtrates die Umgestaltung des jetzigen Kirmes- und Parkplatzes in einen begrünten Dorfplatz. Der etwa 700 qm große dreieckige Platz soll weitergehend entsiegelt und mit 26 Bäumen eingefasst werden. Aufgrund der geringen Parkfläche sollen auch die den Platz umgebenden Groß- und die Saarstraße in die Gestaltung einbezogen werden, um dadurch eine optische Erweiterung des Platzes zu erreichen. In Abstimmung mit den Eigentümern sollen vor den Häusern weiter 19 Bäume gepflanzt werden, sodass der Platz mit insgesamt 45 Bäumen eingerahmt werden könnte. Der Platz selbst soll in der Mitte durch eine Baumreihe bestehend aus 5 Bäumen mit einem parallel verlaufenden Weg optisch gegliedert und erschlossen werden. Herzstück des Dorfplatzes soll eine Ruhezone mit Sitzgelegenheiten und einem Brunnen einschließlich zugehöriger Skulptur werden, die die bäuerliche Tradition in Lisdorf widerspiegeln soll. Kürzlich stellte eine aus Saarlouis stammende Künstlerin im Rathaus ihre Überlegungen zur Platzgestaltung anhand eines Modells vor. Von einem Brunnen, der einen Stapel Gemüsekisten darstellen soll, rieselt Wasser herunter und speist die in einer Bodenvertiefung dargestellte Saar, die in einem Bogen um die mittels besonderer Pflasterung dargestellte Lisdorfer Aue verläuft. Seitlich des Brunnens sitzt eine Bäuerin, die Gemüse zu Suppengrün bündelt. Abgesetzt von ihr sitzen ein Junge auf einem Stein und gegenüber dem Brunnen ein träumendes Mädchen. Die Personen sollen in Lebensgröße dargestellt werden. Der Verfasser dieses Beitrages regte bei der Darstellung an, neben der vorgesehen Bäuerin und den beiden Kindern im Bereich der dargestellten Lisdorfer Aue noch einen Bauer, möglichst als Sämann, vorzusehen, um dadurch einen stärkeren historischen Bezug zum Gemüsebau in Lisdorf zu dokumentieren. Inwieweit dieser Vorschlag berücksichtigt wird, ist dem Verfasser nicht bekannt. Es wäre jedoch schade, wenn er nicht berücksichtigt würde. Die Kosten für die gesamte Platzgestaltung belaufen sich auf rund 1 Mill. DM. Im Haushalt der Stadt stehen 970.000 DM für diese Maßnahme zur Verfügung. Mit dem Ausbau des Platzes kann aber erst begonnen werden, wenn der desolate Kanal in der Großstraße saniert ist. Dies sollte nach Aussagen des Tiefbauamtes noch in diesem Jahr geschehen. Nachdem SPD und GRÜNE am 6. August dieses Jahres im Ferienausschuss des Stadtrates die Vergabe von Ingenieurleistungen zur Kanalerneuerung vertagt haben, ist davon auszugehen, dass der Kanal frühestens im Jahre 1999 saniert und der Dorfplatz im Jahre 2000 umgestaltet werden kann. Dank SPD und GRÜNEN läuft hier in nächster Zeit nichts!
  5. 5. - 5 - Ampelanlage Provinzial - Ensdorfer - Straße Unmittelbar nachdem die Ampelanlage im August des vergangenen Jahres in Betrieb genommen wurde, klagten die Anwohner über erheblich zugenommenen Verkehrslärm in den Abend- und Nachtstunden durch die abbremsenden und wiederanfahrenden Fahrzeuge. Auch Verkehrsteilnehmer, die den Bereich spätabends, nachts oder frühmorgens öfters passieren mussten, monierten das regelmäßige Halten an der Ampel, obwohl kein anderer Verkehrsteilnehmer im Kreuzungsbereich war. Aufgrund dieser Beschwerden beantragte der CDU-Stadtverordnete Heiner Groß am 27. August 1997, die Ampel nachts auszuschalten oder auf Gelb zu schalten. Oberbürgermeister Hans Joachim Fontaine teilte ihm daraufhin am 4. September 1997 mit, dass er seinerseits bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde im Landratsamt Saarlouis die Abschaltung beantragt habe. Offenbar wurde dies zunächst von anderen hintertrieben, denn es bedurfte eines weiteren Schreibens des Stadtverordneten Groß vom 26. März 1998 und einer weiteren Anweisung des Oberbürgermeisters, bis vor kurzem dem Anliegen nach rund einem Jahr Rechnung getragen wurde und die Ampel nachts abgeschaltet wird.
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  8. 8. - 8 - Peter Altmaier im Endspurt!! Bürgernähe muss kein Fremdwort sein! 20.000 Bürgerinnen und Bürger hat unser Bundestagsabgeordneter Peter Altmaier seit Ende Juli persönlich getroffen und kennengelernt. Von Wadern bis Überherrn und von Saarwellingen bis Perl hat er sich mit dem Fahrrad und zu Fuß, bei Hausbesuchen, auf Volksfesten, in Fußgängerzonen, vor Einkaufszentren und in Kneipen seinen Wählerinnen und Wählern vorgestellt. Eine "Ochsentour", die alles andere als selbstverständlich ist! Dabei hat er 5 Kilo zugenommen, (liegt am guten Essen in unserer Region), 3 Hosen und 4 Paar Schuhe ruiniert. Unfreundlich war niemand zu ihm und die positive Reaktionen der meisten Leute haben ihn in seiner Arbeit bestärkt. In den Gesprächen, die dabei zustande kommen, spricht Peter Altmaier Klartext, weiI er Wischiwaschi und Leerformeln nicht ausstehen kann. Hier einige Beispiele: Rentenreform "Weil die Menschen Gott sei Dank immer älter werden, ist die Rentenreform notwendig, damit die Beiträge nicht immer weiter steigen. Wer aber 40 Jahre oder mehr gearbeitet hat, soll auch künftig die volle Rente bekommen. Außerdem dürfen sogenannte "Fremdleistungen" nicht länger aus der Rentenkasse bezahlt werden!“. Umweltschutz “Der Schutz der Umwelt ist für unsere Zukunft lebenswichtig. Aber es darf nicht sein, dass in unseren Nachbarländern (z.B. Frankreich) laxere Vorschriften und Kontrollen die Landwirte begünstigen. Deshalb muss Europa hart durchgreifen und für Chancengleichheit sorgen!“. Steuerreform: „In Deutschland sind die Nettolöhne zu niedrig und die Bruttolöhne zu hoch. Der Staat muss Steuern und Sozialabgaben drastisch senken, um die Bürger zu entlasten. Durch die Blockade der SPD kam die Steuerreform nicht zustande. Deshalb muss die Bundestagswahl zur Volksabstimmung für Steuersenkung werden!" Öko-Steuer: „Die Forderung der Grünen nach 5,-- DM für den Liter Benzin ist unverantwortlich. Eine ökologische Steuerreform mit Maß und Ziel darf es nur geben, wenn vorher alle Bürger durch Steuersenkungen spürbar entlastet werden. Keinesfalls darf der "Kleine Mann " dann zu den Verlierern gehören.“
  9. 9. - 9 - Innere Sicherheit "Die Polizei wurde von SPD und Grünen jahrelang im Stich gelassen. Nur wenn die Polizei politischen Rückhalt hat und mit den erforderlichen technischen und gesetzlichen Mitteln ausgestattet ist, werden sich die Bürger wieder sicherer fühlen." Ausländerpolitik „Kriminelle Banden (z.B. Russenmafia) und der Missbrauch des Asylrechts durch skrupellose Schlepper müssen energisch bekämpft werden. Gleichzeitig müssen wir denjenigen ausländischen Mitbürgern, die seit Jahren und Jahrzehnten bei uns wohnen und arbeiten die Integration erleichtern. Ihre Kinder sollten deshalb als Deutsche aufwachsen und sich dann selber für die eine oder die andere Staatsangehörigkeit entscheiden können.“ Sozialmissbrauch „Jedem der in Not ist, muss geholfen werden. Aber keiner darf auf Kosten der Allgemeinheit unsere Sozialsysteme ausnutzen. Deshalb muss künftig besser zwischen Bedürftigen und Systembetrügern unterschieden werden."
  10. 10. - 10 - Bebauungsplan Gartenreihen- Ein Sachstandsbericht Der Bebauungsplan Gartenreihe beschäftigt schon seit Anfang der 60er Jahre die Stadt und ihre Gremien. Zunächst wurde ein Teilplan 1 aufgestellt. Das ist der Bereich der Gartenreihen 5 bis 7 und die angrenzenden Bereiche. Seit Mitte der 60er Jahre ist der Teilplan 2 in Bearbeitung und erlangte am 5.4.1971 Rechtskraft. Weil er gegen den Willen vieler Grundstückseigentümer durchgeboxt wurde, konnte er trotz Rechtskraft nicht umgesetzt werden. Er betraf den Bereich zwischen 5. Gartenreihe, Provinzialstraße, Admiral-Knorr-Straße und die vorgesehene Rosenstraße im Süden. Am 6.5.1988 beschloss der Stadtrat den Teilplan 2 im nördlichen Bereich zu ändern. Das Änderungsverfahren dauerte knapp 3 Jahre, bis der Plan am 18.1.1991 rechtskräftig wurde. Dieser Bereich - als Bebauungsplan Gartenreihen, Teilplan 2, Änderung Nr. 1 ausgewiesen – behandelt primär den Bereich der 1. Gartenreihe neu und alt. Am 25.03.1993 wurde schließlich die Einleitung des Verfahrens zur Änderung Nr. 2 beschlossen, das bis zur Rechtskraft am 21.11.1996 mehr als 3,5 Jahre dauerte. Es umfasst im Wesentlichen den Bereich der ehemals vorgesehen Rosenstraße von der 1. Gartenreihe über die 4.,3.,2. und 1. Gartenreihe bis zur Provinzialstraße sowie die südliche Erweiterung um den Bereich Fischerfeld. Es wird immer wieder gefragt, warum sich dort bisher nichts getan hat. Zur Umsetzung des rechtskräftigen Bebauungsplanes für diesen Bereich und Bildung von bebauungsfähigen Grundstücken entsprechend diesem Plan ist eine Umlegung erforderlich, die der Stadtrat am 15.12.1995 beschlossen hat. Der eingesetzte Umlegungsausschuss für die Stadt Saarlouis nahm am 26.03.1996 seine Arbeit für dieses Gebiet auf. Wegen mehrerer Widersprüche gegen den Umlegungsbeschluss, die dem Oberen Umlegungsauschuss für das Saarland in Saarbrücken vorgelegt worden sind, über die aber dort noch nicht entschieden ist, hat sich das Verfahren verzögert. Außerdem sind mehrere Beteiligte mit der angebotenen Flächenzuteilung bzw. der festgesetzten Ausgleichszahlung nicht einverstanden, sodass von der Geschäftsstelle des Umlegungsausschusses bei der Außenstelle Saarlouis weiterhin zur Erreichung einer einvernehmlichen Lösung verhandelt wird. Der Wechsel im Vorsitz des Umlegungsausschusses von Vermessungsdirektor Röder, der vom aufgelösten Katasteramt Saarlouis zum neuen Landesamt Saarbrücken versetzt wurde, auf Vermessungsdirektor Meier, nunmehr Außenstellenleiter in Saarlouis, hat sich durch die erforderliche Einarbeitungszeit des neuen Vorsitzenden nicht gerade beschleunigend auf die Verfahrensdauer ausgewirkt. Bis der Umlegungsplan rechtskräftig wird, dauert es mit Sicherheit noch eine geraume Zeit. Erst danach kann mit der baulichen Erschließung des Gebietes begonnen werden. Bis dort gebaut werden kann, dauert es aber noch eine gewisse Zeit. Heiner Groß
  11. 11. - 11 - Lisdorfer Notizen Weltmeister aus Lisdorf Achim Heib wurde bei der Junioren-WM in Lofer/Österreich Weltmeister im Kanuslalom des Mannschaftswettbewerbes der Einer-Canadier. Der 17jahrige Lisdorfer trainiert beim Kanusport-Verein Saarlouis unter Trainer Wolfgang Ernst, der ihn binnen 4 Jahren zur Weltspitze seiner Altersklasse führte. Um diese Klasse erreichen bzw. halten zu können, trainiert Heib zweimal täglich. An der Lisdorfer Schleuse absolviert er Ausdauer- und Techniktraining, spezielle Wildwassertorübungen erfolgen sowohl auf der Nied als auch in Metz, Nancy, Epinal, Huningen und am Olympiastütz-punkt im Wildwasserkanal Augsburg. Neben der errungenen Weltmeisterschaft ist Achim Heib mehrfacher Saarland- und Süddeutscher Meister, Deutscher Meister und Vize-Europameister. Er startet in der höchsten Deutschen Rangliste und gehört zum Nachwuchs-Nationalteam. Er ist auch der amtierende ,,Sportler des Jahres" seiner Heimatstadt Saarlouis. Seine nächsten sportlichen Ziele sind auch bei den Deutschen Meisterschaften der Herren vorne mitzufahren, ein Weltcuprennen fahren zu können und den Aufstieg in die 1. Startgruppe bei den Herren zu schaffen. Bei all seinen sportlichen Leistungen vernachlässigt der Schüler am Kaufm. Berufsbildungs-Zentrum nicht seine schulischen Leistungen. Er hofft nach erfolgreichem Schulabschluss einen Studienplatz in Augsburg zu erhalten. Dort könnte er täglich auf der Olympiastrecke von 1972 trainieren und sich für die Olympiade in Sydney 2000 qualifizieren. Vielleicht können wir dann einen Olympiasieger aus Lisdorf bejubeln. Wir gratulieren Achim Heib zu seinen bisherigen tollen Erfolgen und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Höchster Sieg in der Vereinsgeschichte Die erste Mannschaft des SV 1929 erreichte am 6. Sept. mit einem 25:0 über den 1. SC Roden II den höchsten Sieg in der Vereinsgeschichte in einem Verbandsspiel. Die Mannschaft führt die Tabelle mit 15 Punkten aus 5 Spielen an und zeigt sich entschlossen, in diesem Jahr die Meisterschaft und den Aufstieg zu schaffen.
  12. 12. - 12 – Ortsverband Lisdorf Fakten zählen mehr als bloße Worte Die Bundestagswahl am 27. September 1998 wird in sehr entscheidender Weise die Zukunft unseres Landes beeinflussen. Es wird sich zeigen ob Rot/Grün/PDS oder die Koalition der Mitte unter Führung der CDU/CSU Deutschland ins neue Jahrtausend führen werden. Wir als Junge Union setzen uns vordergründig für die Interessen junger Menschen ein. An dieser Stelle wollen wir auch Ihnen noch einmal die Möglichkeit geben zu vergleichen: Die SPD schreibt in einem Brief an alle Jungwähler, eine SPD - geführte Bundesregierung würde die Zukunftsinvestitionen in Bildung, Forschung und Wissenschaft innerhalb der nächsten fünf Jahre verdoppeln. Wir sagen: Wer seinen eigenen Stall nicht ausmisten kann, soll die Finger von anderen weglassen! Die SPD-geführten Bundesländer bilden das Schlusslicht bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Als Beispiel kann man hier die Situation an der Universität des Saarlandes sehen. Da wollen Lafontaine und Genossen einfach einzelne Bereiche schließen. Im Saarland und auch in Niedersachsen werden Lehrerstellen abgebaut. Dies sind die Gründe, warum das Bildungs-niveau im Saarland und in Niedersachsen so viel niedriger ist als in Bayern oder Baden-Württemberg. Dort sind die Ausgaben für die angesprochenen Bereiche im Verhältnis höher und diese CDU/CSU-geführten Länder stellen auch wieder Lehrer ein! Die CDU geführte Bundesregierung hingegen hat ab 1. Juli 1998 die Bafög - Sätze um 2% und die Freibeträge um 6 % erhöht und auch das Meister - Bafög reformiert. CDU und JU setzen sich für mehr Wettbewerb, stärkere Leistungsorientierung und Internationalisierung ein und streichen nicht einfach einzelne Bereiche zusammen! Die CDU/CSU setzt sich auch weiterhin für mehr Forschung und Innovation in Deutschland ein. Wir haben auch schon viel erreicht: - 1 Mrd. DM jährlich für Umweltforschung, Informationstechnologie und Biotechnologie. - Die Forschungsförderung in Deutschland ist mit 0,88 % des Bruttoinlandprodukts sehr hoch - ( Vergleich : USA 0,46 %, Japan 0,47 % ). - Im Bereich Biotechnologie sind wir Weltspitze, wir sind zweitstärkster Innovationsstandort der Welt und wieder Weltmeister bei Patenten. Die Ausbildungsplatzsituation verbessert sich weiterhin. Es stellt sich nur die Frage warum die Jugendarbeitslosigkeit in den Ländern Saarland und Niedersachsen doppelt bzw. dreifach so hoch ist wie in Bayern oder Baden – Württemberg? Wir schaffen neue Ausbildungsberufe, um so die Möglichkeiten für junge Menschen zu verbessern.
  13. 13. - 13 - Ortsverband Lisdorf Für uns ist die Rente der verdiente Lohn für Lebensleistung. Durch zurückgehende Geburtenraten und höhere Lebenserwartung wird die Schere zwischen Beitragszahlern und Empfängern größer. Wir wollen mit Hilfe eines Demographiefaktors die Belastungen gerechter verteilen und so die Lohnnebenkosten senken. Die Renten steigen auch in Zukunft, nur eben langsamer. Eine Kürzung ist vom Gesetz ausgeschlossen. Und wir waren die Partei, die eine Anerkennung von Kindererziehungszeiten durchgesetzt hat, so dass auch Frauen nicht mehr nur auf die Rente ihres Mannes angewiesen sind! Schröder und Freunde reden nur viel über die Steuerreform. CDU und CSU haben die große Steuerreform 1997 im Bundestag verabschiedet. Sie bringt eine Senkung des Eingangssteuersatzes von 25,9 % auf 15% und des Höchststeuersatzes von 53% auf 39 %. Diese Steuerreform, die für alle eine Entlastung bringt, wurde von der SPD im Bundesrat blockiert! Die CDU/CSU ist die Partei der Steuersenkungen. Wir haben den Kohlepfennig abgeschafft mit einer Entlastung für den Bürger von 8 Mrd. DM. Seit 1. Januar 1998 wurde der Solidaritätszuschlag um 2 % gesenkt mit einer Entlastung von 5,2 Mrd. DM. Die SPD will auch eine Steuersenkung. Aber real wird es eine Steuererhöhung! Mit einer Ausbildungsplatzabgabe, der Mindeststeuer, der Wiedereinführung der Vermögenssteuer und der Ökosteuer wird die Entlastung zur Worthülse. Das sind die Fakten denen sich Gerhard Schröder, Oskar Lafontaine und wie sie alle heißen nicht entziehen kann. Schauen Sie sich die Programme an. Vergleichen Sie! Und treffen Sie dann eine Entscheidung für die Zukunft in Sicherheit und Freiheit, wirtschaftlichem und sozialem Wohlstand für Deutschland. Es ist unser Land! Bitte entscheiden Sie mit! Ihre JUNGE UNION LISDORF
  14. 14. - 14 – Sturm auf Ikea So etwas hat Lisdorf noch nicht erlebt! Als Top-Ereignis des Jahres 1998 wird die Eröffnung des Ikea - Einrichtungshauses und der beiden Fachmärkte Pro Markt und Decathlon in Lisdorf am 27. August in die Annalen eingehen. Wie erwartet, setzte am Eröffnungstag ein wahrer Sturm auf Ikea ein. Mit rund 30.000 Besuchern am Eröffnungstag und nur unwesentlich weniger in den ersten Tagen danach war die Eröffnung von Ikea, Pro Markt und Decathlon ein wahrhaftes Großereignis weit über Lisdorf und die Stadt Saarlouis hinaus. Verbunden damit waren riesige Autoschlangen und Verkehrsstaus auf der Provinzialstraße und Autobahn, aber auch in der Ensdorfer- und der Groß- und Feldstraße. Verkehrsstaus bildeten sich auch in den Zufahrtsbereichen der Innenstadt, im Bereich Neue Welt, in Ensdorf sowie in Wadgassen. Als Folge dieses riesigen Besucher- und Käuferansturms reichten die firmeneigenen und im näheren Umfeld zusätzlich ausgewiesenen Parkplätze bei weitem nicht aus, so dass im Umkreis bis zu 1,5 km jede freie Stelle zugeparkt war. Jetzt, 2 Wochen nach der Eröffnung, hat sich der anfängliche Käufersturm gelegt, aber früh abends und am Wochenende kommt es immer noch zu Staus und Parkproblemen. Die vorhandenen Parkplätze reichen offenbar zu diesen Zeiten nicht aus, so dass insbesondere auf der Provinzialstraße vom Obstgarten bis über das Lisdorfer Knie hinaus geparkt wird, wobei zum Ärger der Anlieger ihre Hausvorflächen einschließlich der Ein- und Ausfahrten zugeparkt werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich das in den nächsten Wochen entwickelt. Die unmittelbaren Anwohner werden wohl auf Dauer die Hauptleidtragenden dieses anhaltenden Käuferstroms in den Hader sein. Einer dieser gestressten Nachbarn machte seinem Ärger durch einen Leserbrief in der Saarbrücker Zeitung von 8.9.98 Luft, der nebenstehend abgedruckt ist. Inzwischen äußern sich auch immer mehr Anwohner der Provinzialstraße verärgert über den stark zugenommenen Verkehr und den Lärm. Sollten diese Probleme mit dem Verkehr und dem wilden Parken andauern, hätten sich unsere Befürchtungen mehr als bestätigt. Diese Probleme, die für manche Betroffene eine wesentliche Einbuße an Lebensqualität gebracht haben, sind weitgehend standortbedingt. Der Hader, vom früheren Oberbürgermeister Nospers und dem Staatssekretär Störmer (beide SPD) schon festgelegt, bevor die zuständigen Gremien damit befasst wurden, war die falsche Standortwahl. Das zeigt sich an den immensen Erschließungskosten für das Gelände von mehr als 10 Mill. DM, die die Stadt aufbringen musste, und an den jetzigen Verkehrs- und Parkproblemen. Bei dem von uns vorgeschlagenen Standort im Differenter Loch jenseits der Autobahn unmittelbar hinter der Auf- und Abfahrt wären diese Kosten und Verkehrsprobleme nicht aufgetreten. Man war aber nicht bereit, über diesen Alternativstandort zu diskutieren. Ikea wäre es sicherlich egal gewesen. Die Ansiedlung von Ikea und seiner Mieter Pro Markt und Decathlon in Lisdorf ist nicht nur für unsere Stadt und den gesamten Raum Saarlouis ein Supererfolg, sondern auch für Lisdorf, allerdings wären die aufgezeigten Nachteile am jetzigen Standort vermeidbar gewesen.
  15. 15. - Wichtige Hinweise! Gehen Sie unbedingt zur Wahl! Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet Bei Verlust der Wahlkarte können Sie nach Vorlage des Personalausweises trotzdem wählen Die CDU hat einen Fahrdienst zum Wahllokal eingerichtet ( 40155 oder 41694) Bei plötzlicher Erkrankung kann Briefwahl bis Samstag 26. Sept., 12 Uhr, im Wahlamt Rathaus; Zimmer 301 beantragt werden. Falls gewünscht helfen wir Ihnen gerne ( 40155 oder 41694) Briefwahlscheine können bis Sonntag 27. Sept., 18 Uhr im Wahlamt im Rathaus, Zimmer 301 abgegeben werden. Erststimme für Peter Altmaier Zweitstimme für Helmut Kohl

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