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Lia088 1997-gesamt

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Lia Nr. 88

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Lia088 1997-gesamt

  1. 1. Informationsschrift Nr. 88 Herausgeber: für Lisdorfer Bürger Weihnachten 1997 CDU und JU Lisdorf Verkehrsberuhigung in der Provinzialstraße Seite 3 Verein für Heimatkunde gegründet Seite 9 Neues Naturschutzgebiet In Lisdorf Seite 10 Im Juli 1997 wurde der Grundstein für das IKEA Gebäude im Hader gelegt. Im August 1998 wird die Eröffnung sein 25 Jahre Bundeswehr in Saarlouis Seite 12
  2. 2. - 2 - OB Fontaine bürgernah und kompetent Kommentar von Georg Jungmann Hans - Joachim Fontaine füllt das Amt des Oberbürgermeisters sehr kompetent und mit viel Engagement aus. Die von ihm und seiner Verwaltung erarbeiteten Vorlagen zeugen von Sachverstand und dem Bemühen, die Stadt voranzubringen. Seit seinem Amtsantritt versucht Fontaine durch viele Gespräche und Vermittlungsvorschläge ein gutes Klima im Stadtrat zu schaffen. Doch bisher sind alle sowohl von OB als auch von der CDU gemachten Angebote zur Zusammenarbeit von SPD und Grünen nicht beachtet und kommentarlos übergangen worden. Im Gegenteil, alle Versuche von Fontaine, auf die Koalition zuzugehen, wurden brüsk zurückgewiesen. Vorlagen, die von Fachleuten in der Stadtverwaltung erarbeitet wurden, lehnten SPD und Grüne ab und paukten eigene Vorschläge durch. Bestes Beispiel hierfür ist die Französische Straße. Die von Fontaine vorgelegten Pläne, die mit dem Sieger des Ideenwettbewerbes Prof. Schmitt und dem Landeskonservator abgestimmt waren, wurden von SPD und Grüne abgelehnt und eigene, von Architekten, Anliegern, Geschäftsleuten und Landeskonservator abgelehnte Pläne wurden durchgeboxt. Wären die Pläne des OB im Sommer gebilligt worden, würde bereits jetzt in der Französischen Straße gebaut. So verzögert sich der Ausbau wegen der ablehnenden Haltung der Koalition. Es ist einfach unseriös, die selbstverschuldeten Verzögerungen dem OB anzulasten. Auch aus der Stadtverwaltung selbst, in der nach 30 jähriger SPD-Herrschaft viele SPD- Mitglieder beschäftigt sind, wird gegenüber Stadtverordneten Unverständnis und Verärgerung über einige Entscheidungen der Koalition, vor allem im personellen Bereich, geäußert. Die jetzt von SPD und Grüne erhobenen Vorwürfe sind schlichtweg falsch und in höchstem Maße unanständig. Es wird versucht, in ehrabschneiderischer Art und Weise einen beliebten, bürgernahen und kompetenten Oberbürgermeister zu diskreditieren. Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass die SPD die Abwahl von OB Nospers noch nicht verkraftet hat. Ein von der Bevölkerung direkt gewählter Oberbürgermeister hat mindestens genauso viel politische Legitimation wie die Stadtratsmehrheit. Wenn sich diese Mehrheit weiterhin so destruktiv in der Sache verhält, wird dies der Bevölkerung nicht verborgen bleiben. Im Jahre 1999 sind wieder Kommunalwahlen. Die Saarlouiser Bürger sind nicht so dumm, dass Sie dieses Spiel der SPD als Vorwahlkampfposse nicht durchschauen würden.
  3. 3. - 3 - Bürgerinformation zum Ausbau der Provinzialstraße Für Dienstag, den 25. November 1997 ludt Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine alle Bürgerinnen und Bürger zur offiziellen Bürgerinformation über den verkehrsberuhigten Ausbau der Provinzialstraße in die Hans-Welsch-Halle ein. Dabei gab die Kreisstadt Saarlouis allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit, ihre Anregungen und Bedenken vorzubringen, damit sie bei der endgültigen Entscheidung im Stadtrat berücksichtigt werden können. Nachdem die CDU im Mai dieses Jahres erstmals über die Pläne der Stadt informiert hatte, wurde nun den Anliegern die Möglichkeit geboten, ihre Vorstellungen offiziell vorzutragen. Zu Beginn erläuterte der Leiter des städt. Tiefbauamtes Dipl. Ing. Hilt die ausgehängten Pläne und beantwortete konkrete Fragen von Anliegern, die eigenen Grundstücke betreffend. Danach meldeten sich zahlreiche Anlieger der Provinzialstraße und Bewohner von Nebenstraßen zu Wort. Dabei wurde schnell deutlich, dass sich eine große Mehrzahl der Wortmeldungen sehr kritisch zu der vorgesehenen Verengung der Fahrbahnbreite von derzeit 7,50 m auf 6 m äußerte. Beigeordneter Hans Diwo, der die Veranstaltung für den verhinderten Oberbürgermeister leitete und Stadtverordneter Hubert Ulrich (Die Grünen) verteidigten vehement die vorgelegten Pläne. Die Anlieger befürchteten, dass künftig der Verkehr sehr stockend fließen und sich immer wieder Fahrzeugstaus bilden würde. Dies, so wurde vermutet, würde eine größere Abgas- und Lärmbelästigung bringen als ein zügiger Verkehrsfluss durch eine breitere Straße. Bewohner von Anliegerstraßen der Provinzialstraße befürchteten einen Abkürzungsverkehr durch ihre Straßen. Außerdem wurde bezweifelt, ob die Metzer Straße überhaupt noch in der Lage sei, den aus der Provinzialstraße verdrängten Verkehr aufzunehmen, wie es von Vertretern der Stadtverwaltung dargelegt wurde. Mit zunehmender Zeit wurden die Diskussionsbeiträge immer hitziger und glitten schließlich ins Persönliche ab. Der CDU wurde von politischer Seite vorgeworfen, dass sie mit einem Flugblatt auf die Veranstaltung hinwies. Anlieger wiesen diese Vorwürfe als "politisch motiviert" zurück und kritisierten ihrerseits, dass sie erst durch dieses Flugblatt auf die Veranstaltung aufmerksam wurden. Die CDU-Stadtverordneten Heiner Groß und Georg Jungmann erklärten während der Veranstaltung, dass sie es geradezu als ihre Pflicht ansähen die Bürger zu informieren, wenn dies von den zuständigen Personen in der Stadtverwaltung, aus welchen Gründen auch immer, unterlassen worden sei. Nur dieser Information durch die CDU sei es zu verdanken, dass über 100 betroffene Bürger zu der Bürgeranhörung erschienen seien. Dies zu kritisieren zeuge von einem gestörten Demokratieverständnis. Die Veranstaltung "gipfelte" schließlich in einem Eklat. Während eines polemischen Beitrages des Stadtverordneten Hubert Ulrich (Die Grünen), in dem er massive Vorwürfe gegen die CDU richtete, verließen fast die Hälfte der anwesenden Bürgerinnen und Bürger unter lautem Protest die Veranstaltung. Die beiden CDU Stadtverordneten erklärten abschließend, wenn von 21 Wortmeldungen an diesem Abend lediglich 2 für den vorgesehenen verkehrsberuhigten Ausbau der Provinzialstraße votierten, die übergroße Mehrheit jedoch dagegen, wenn darüber hinaus in zahlreichen Gesprächen mit Anliegern außerhalb der Veranstaltung die gleiche Ablehnung deutlich werde, könne man einem schnellen Ausbau nicht zustimmen. Es solle vielmehr die Verkehrsentwicklung nach der Eröffnung des IKEA-Marktes abgewartet werden. Erst danach sollte, mit den Erfahrungen des zusätzlichen durch IKEA verursachten Verkehrs, erneut beraten und die endgültige Entscheidung getroffen werden. Das vorerst letzte Wort wird nun der Saarlouiser Stadtrat haben.
  4. 4. - 4 - Hauptversammlung der CDU-Lisdorf Georg Jungmann einstimmig als Vorsitzender bestätigt Bei der jüngst durchgeführten Generalversammlung des CDU-Ortsverbandes Lisdorf wurde der gesamte geschäftsführende Vorstand bestätigt. Zahlreiche treue Parteimitglieder wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt. In den Rechenschaftsberichten, die von Georg Jungmann (Parteiarbeit), Heiner Groß (Stadtratsarbeit) und Robert Schütz (Kreistagsarbeit) vorgelegt wurden, wurde deutlich, dass die Lisdorfer CDU mit weit über 200 Einzelaktivitäten in 2 Jahren zu den rührigsten Ortsverbänden im Kreis Saarlouis zählt. Dies wurde von den Ehrengästen OB Hans-Joachim Fontaine, Kreisvorsitzender Kurt Schönen (MdL), Stadtverbandsvorsitzender Peter Konstroffer und Fraktionsvorsitzender Klaus Pecina bestätigt. Sehr erfreulich ist auch die Mitgliederentwicklung. Die Zahl der Mitglieder konnte seit der letzten Hauptversammlung trotz zahlreicher Todesfälle um 10 auf nun 123 Mitglieder gesteigert werden. Damit ist die CDU-Lisdorf der mitgliederstärkste Ortsverband in Saarlouis. Das herausragende Ereignis der letzten Jahre war die gewonnene OB-Wahl. Bei der nächsten Kommunalwahl will die CDU in Lisdorf wieder die 50 % Marke überspringen. Im Bild: Der neue Vorstand der CDU-Lisdorf Bei den anschließenden Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder mit überzeugenden Ergebnissen gewählt. Die Zusammensetzung des neuen Vorstandes ist auf Seite 5 dargestellt. Im Rahmen der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue zur Partei geehrt. Für 40 jährige Treue zur Partei wurde Günter Braick geehrt. Geehrt für 30jährige Mitgliedschaft wurden Fritz Becker, Peter Breininger, Edmund Dennemark, Agnes Groß, Heiner Groß, Günter Groß und Vinzenz Groß, Für 25-jährige Parteitreue wurden geehrt: Josef Amann, Brigitte Amann, Hans Blasius, Herbert Germann, Karl-Heinz Giebel, Bruno Hewener, Elmar Jacob, Wolfgang Jacob, Viktor Nicola, Alfred Schmitt, Walter Welsch und Norbert Zell. Einige Jubilare konnten Urkunden und Ehrennadel nicht persönlich in Empfang nehmen.
  5. 5. - 5 - CDU-Ortsvorstand Lisdorf
  6. 6. - 6 - Betreuung an Grundschulen nach Unterrichtsschluss Immer häufiger wird der Wunsch nach Betreuung von Kindern in Grundschulen nach Unterrichtsschluss geäußert. Solche Wünsche entspringen meistens beruflichen Zwängen von Eltern, insbesondere Müttern, bei denen sich die Schulzeiten ihrer Kinder nicht mit ihren Arbeitszeiten decken. In diesen Fällen kann eine Nachbetreuung bis etwa 13.30 Uhr zur Lösung des Problems beitragen. Gerade in den ersten Schuljahren haben die Kinder oft nur bis 11.00 Uhr Unterricht, während sie im Kindergarten auf jeden Fall bis 12.00 oder gar 13.00 Uhr betreut werden. Diese Beaufsichtigungslücke, die mit der Einschulung entsteht, schließt die sog. betreuende Halbtagsgrundschule, in der die Kinder über die reine Unterrichtszeit hinaus beaufsichtigt und umsorgt werden. Für berufstätige Eltern, die ihre Kinder nicht in eine Ganztagsgrundschule bringen wollen, ist das sehr wichtig. Die betreuende Halbtagsgrundschule ist die logische Fortsetzung des Kindergartens oder der Tagesstätte, wo sich Väter und Mütter darauf verlassen können, dass ihre Kinder bis zu einer bestimmten Zeit versorgt werden. Auf Anregung der Schulleiterin der GS Don-Bosco in Neuforweiler, Marie-Luise Groß, und nach einem Antrag der CDU-Stadtratsfraktion sowie auf Vorschlag von Oberbürgermeister H.J. Fontaine hat der Stadtrat am 7. August 1997 beschlossen, an sechs städtischen Grundschulen eine Schülerbetreuung nach Unterrichtsschluss bis 13.30 Uhr einzurichten. Die Stadt stellt die benötigten Räumlichkeiten jeweils in den betreffenden Schulen zur Verfügung, während die Trägerschaft an Caritas, Katholische Familienbildungsstätte und DRK übertragen wurde, die zur Nachbetreuung eigenes Personal einsetzen. Voraussetzung für die Einrichtung der Nachbetreuung an einer Schule sind mindestens 15 Schüler und die Bereitschaft zur Zahlung eines Elternbeitrages von 50.- DM je Monat bei regelmäßiger oder 5.- DM je Tag bei nur tageweiser Betreuung. Zu Beginn des neuen Schuljahres am 4. September 1997 waren nur an der Don-Bosco-Schule für Neuforweiler und Picard, die Anmeldezahl ausreichend für die Einrichtung der Nachbetreuung. Die Erfahrungen der ersten 6 Wochen dort sind überaus positiv, so dass anzunehmen ist, dass auch die übrigen Grundschulen von dem städtischen Angebot der Nachbetreuung nach und nach Gebrauch machen werden. Für die Elternschaft der Grundschule Prof.-Ecker in Lisdorf, die zunächst nur wenig Interesse an einer Nachbetreuung für ihre Kinder bekundet hat, gilt das städtische Angebot zur Einrichtung einer Nachbetreuung auch weiterhin. Sowohl die dortige Schulleitung als auch das Schulamt der Stadt Saarlouis (Tel. 443/417) geben gerne Auskunft. Heiner Groß Neue Ampelanlage stört Nachtruhe Seit die Ampelanlage im Bereich Provinzial-/Ensdorfer Straße im August dieses Jahres in Betrieb ist, klagen die Anwohner über erheblich zugenommenen Verkehrslärm in den Abend- und Nachtstunden. An manchen Abenden und in manchen Nächten sei der von den abbremsenden, haltenden und wiederanfahrenden Fahrzeugen ausgehende Lärm so stark, dass der Nachtschlaf empfindlich gestört werde. Der verstärkte Lärm gehe vor allem auch von überlauter Musik aus den vor der Ampel haltenden Fahrzeugen aus. Aufgrund der Anwohner-Beschwerden wandte sich der CDU-Stadtverordnete Heiner Groß am 27.08.97 mit einem Brief an den Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine und regte darin an, die Ampel zwischen 21.00 Uhr und 7.00 Uhr morgens abzuschalten oder eventuell auf Gelb zu schalten. Davon werde eine Reduzierung des Lärms auf das frühere Maß erwartet. Mit Schreiben vom 04.09.1997 teilte der Oberbürgermeister dem Stadtverordneten Heiner Groß mit, dass er den Erlass einer verkehrspolizeilichen Anordnung zur Abschaltung der Ampelanlage von 20.00 Uhr bis 7.00 Uhr bei der Straßenverkehrsbehörde im Landratsamt Saarlouis beantragt habe. Weitere Vorschläge aus der Anwohnerschaft der Ampelanlage würden zurzeit von den zuständigen Stellen geprüft und eventuell ebenfalls umgesetzt werden. Mehrere Verkehrsteilnehmer hatten schon kurz nach Inbetriebnahme der Ampel moniert, dass sie spätabends, nachts und auch frühmorgens an der Ampel anhalten mussten, obwohl weit und breit kein Auto in Sicht war.
  7. 7. - 7 - Amtsmissbrauch vor der OB-Wahl CDU verweigert Ex-OB Nospers die Entlastung Der Saarlouiser Stadtrat hat in der Sitzung am 27.11.1997 die noch von dem damaligen Oberbürgermeister Nospers zu verantwortende Jahresrechnung 1996 kontrolliert. Aufgrund des Berichts des Rechnungsprüfungsamtes standen dabei gravierende Beanstandungen gegenüber der früheren Verwaltungsspitze im Raum. Ihr Gegenstand war die Auftragsvergabe für das Funktionsgebäude im Rodener Thelengarten. Der Haupt-, Finanz- und Bauausschuss des Stadtrates hatte der Verwaltung grünes Licht für einen Planungs- und Baubetreuungsvertrag mit der Gemeinnützigen Bau- und Siedlungs-gesellschaft (GBS) gegeben, wonach die Ausschreibung nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) zu erfolgen hatte. Wie sich nun herausstellte, hat der Baubeigeordnete Diwo in Absprache mit Oberbürger-meister Nospers die GBS entgegen dem Beschluss angewiesen, die von der VOB verlangten öffentlichen Ausschreibungen zu unterlassen. Ebenfalls im Widerspruch zur VOB und mit Billigung der alten Verwaltungsspitze hat die GBS mit Bietern nachverhandelt. Gekrönt wurde das rechtswidrige Vorgehen dadurch, dass sich die Verwaltung auch der Auftragsvergabe bemächtigte, die dem Haupt-, Finanz- und Bauausschuss zustand. Diese Entrechtung der Bürgervertretung wurde von der CDU-Fraktion besonders scharf kritisiert. Die ganze pflichtwidrige Vorgehensweise gewinnt ihre spezielle Bedeutung durch den zugestandenen Zweck, das Richtfest des Funktionsgebäudes noch kurz vor der OB-Wahl im September 1996 zu ermöglichen. Die CDU-Fraktion sah sich angesichts dieses Machtmissbrauchs außerstande, der Entlastung von OB a.D. Nospers zuzustimmen. Eine besondere Verwerflichkeit des Vorgangs ergibt sich aus der Sicht der CDU daraus, dass sich der ausgeschiedene OB als Jurist bewusst über Rechtsvorschriften hinweggesetzt hat, um seine eigenen Wahlchancen zu verbessern. Klaus Pecina Fraktionsvorsitzender Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel.40155 JUNGE UNION Lisdorf, Feldstraße 52, Tel.40444 Redaktion: Gudrun Jungmann, Georg Jungmann, Robin Germann, Heiner Groß, Robert Schütz, Harald Weiler Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, aus und können dort kostenlos abgeholt werden.
  8. 8. - 8 - Halbstündlicher Ringverkehr nach Lisdorf / Holzmühle Auch Heiner Groß hält viel von den neuen Bussen Nach jahrelangen Bemühungen der CDU, insbesondere des Stadtverordneten Heiner Groß, wurde am 17.03.1995 die Holzmühle in das KVS-Liniennetz einbezogen. Extra zu diesem Zweck hat die KVS wendige und komfortable Citybusse (Mercedes-Niederflurbusse) angeschafft. Seither fahren sie zweimal stündlich auf den Linien 16 und 16a im Ringverkehr über Lisdorf und die Holzmühle zur Innenstadt. Die Linie 16 fährt vom Busbahnhof am Kleinen Markt über Lisdorf zur Holzmühle und dann durch den Vogelsang am DRK-Krankenhaus vorbei wieder zurück zum Kleinen Markt. Die Linie 16a fährt genau die gleiche Strecke in umgekehrter Richtung. 18 Haltepunkte einschließlich Start und Ziel werden angefahren. Genau 24 Minuten sind im Fahrplan für eine Runde vorgesehen. Der Fahrbetrieb beginnt an Werktagen jeweils um 7.16 Uhr und endet um 19.30 Uhr. Die Busse fahren in jeder Stunde zweimal an den einzelnen Haltestellen immer zur gleichen Zeit ab. Die Fahrgäste sind mehr als zufrieden von diesem günstigen Nahverkehrsangebot. Leider sind die Erwartungen in Bezug auf die Auslastung dieser kleinen Busse bisher bei weitem nicht erfüllt worden. Es bleibt zu hoffen, dass mehr Holzmühler und auch mehr Lisdorfer als bisher diese Busse benutzen, damit diese langerkämpften Linien uns erhalten bleiben. Bequemer und billiger geht es wirklich nicht mehr. Wenn Sie also wollen, dass diese Buslinien erhalten bleiben, benutzen Sie sie bitte regelmäßig. Straßen und Wege in desolatem Zustand Wegen des desolaten Zustandes mancher Straßen und Wege im Stadtteil Lisdorf wandte sich der Stadtverordnete Heiner Groß mit einem Schreiben am 03.10.1997 an den Oberbürgermeister. Er forderte die dringende Ausbesserung der Verlängerung der Warndtstraße bis zur Einmündung in die Rosenthalstraße und die zu Lisdorf zu gelegenen Teile der II. und III. Gartenreihe. Diese Straßen seien mit Schlaglöchern übersät und schon seit längerer Zeit nicht mehr in einem verkehrssicheren Zustand. Da sie von den Anliegern ständig benutzt werden müssten, sei eine Ausbesserung der Fahrbahnen bis zum späteren Ausbau dringend erforderlich.
  9. 9. - 9 -
  10. 10. - 10 – Tal zwischen Holzmühle und Neuforweiler Naturschutzgebiet Die Talsenke östlich von Neuforweiler bis zur Holzmühle, durch die der Weiherbach (auch Mühlenbach genannt) fließt und in der der Angelsportverein Saarlouis-Lisdorf seine Weiheranlage hat, soll Naturschutzgebiet werden. Der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt hat am 24. September 1997 beschlossen, die Ausweisung beim Umweltministerium in-Saarbrücken zu beantragen. Dieses ist nach den Vorschriften des Naturschutzgesetzes für die Ausweisung zuständig. Bereits seit einigen Jahren ist das Umweltamt der Stadt bestrebt, dieses Feuchtgebiet unter Naturschutz zu stellen. Das vorgeschlagene Gebiet (in obiger Karte gestrichelt dargestellt) deckt sich mit den Grenzen des Landschaftsschutzgebietes „Tal Aue östlich Neuforweiler". Das Tal oberhalb der Weiher ist schon seit Jahren der Sukzession überlassen. Es handelt sich um ein Niedermoor-Sumpfbereich mit Großseggenriedern, mesotrophen Mädesüß-Hochstauden und Weiden-Faulbaum- Gebüschformationen. Ob das jetzige Landschaftsschutzgebiet komplett als Naturschutzgebiet ausgewiesen wird, oder mit einigen Grenzkorrekturen, wird das Umweltministerium nach einer Bürgeranhörung entscheiden (Heiner Groß). Anliegerweg für Autos gesperrt Mit dem Bau der Autobahn-Ortsumgehung Lisdorf wurde parallel zu dieser von dem Sauerdornweg im Neubaugebiet Holzmühle bis zur Höhe an der Rosenthalstraße ein asphaltierter Feldweg angelegt, damit die Anlieger an ihre Grundstücke heranfahren können. Am Ende dieses Weges wurde ein Wendkreis gebaut, der regelmäßig zu nächtlichen Gelagen missbraucht wurde. Für die Anwohner des Sauerdornweges war dies ein ständiges Ärgernis, zumal die missbräuchlichen Benutzer des Feldweges ohne Rücksicht auf spielende Kinder und nächtlicher Lärmbelästigung durch ihre Straße rasten. Nach wiederholten Bemühen der Anwohner und mit Unterstützung der CDU-Stadtverordneten Groß und Jungmann ordnete Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine die Anbringung einer Durchfahrsperre an Seitdem ist Ruhe dort und der städtische Betriebshof braucht nicht mehr wöchentlich die Überreste der Gelage zu beseitigen.
  11. 11. - 11 - Nicht nur Politik... Neben Politik kommen bei der CDU Lisdorf auch gesellige Veranstaltungen nicht zu kurz. So wurde im Sommer ein Familienausflug mit Fahrrädern an Saar und Nied entlang bis nach Siersburg unternommen und im Herbst eine Weinprobe auf dem Weingut Schmitt-Weber in Perl veranstaltet. Beide Veranstaltungen fanden bei den zahlreichen Teilnehmern großen Anklang Gute Unterhaltung bei der Weinprobe in Perl Übrigens: In den Herbstferien 1998 wird die CDU Lisdorf eine 5-tägige Fahrt nach London unternehmen. Nähere Informationen in der Osterausgabe von Lisdorf Aktuell Salon Willkomm feierte Jubiläum Georg Jungmann und Heiler Groß überbrachten Doris und Wolfgang Willkomm die besten Wünsche zum 50-jährigen Bestehen ihrer Firma. Die Vertreter der Handwerksinnung schlossen sich wie viele Lisdorfer Bürger den Glückwünschen an.
  12. 12. - 12 - 1997 - 25 Jahre Bundeswehrstandort Saarlouis Torsten Groß, der Verfasser dieses Beitrags, ist Angehöriger des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, derzeit Leutnant und Sanitatsoffiziersanwärter. Er untersteht dem VBK 46 Saarlouis. Nach Abitur 1992 leistete er bei den Fallschirmjägern in Merzig seine Wehrpflicht ab. Danach Verpflichtung als angehender Sanitätsoffizier; Offiziersausbildung in Hildesheim/Niedersachsen und an der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München. Anschließend Krankenpflegepraktikum im Bundeswehr-Krankenhaus Koblenz und Aufnahme des Medizinstudiums an der Universität Ulm. Dort 1996 ärztliche Vorprüfung, danach Wechsel zu den Universitätskliniken Homburg/Saar. Dort legte er 1997 das 1. med. Staatsexamen ab. Seit 1986 gehört er der JU-Lisdorf und seit 1988 der CDU-Lisdorf an. 1992/93 war er Vorsitzender der JU-Lisdorf. Im Juni d. J. konnte die Bundeswehr gemeinsam mit der Stadt Saarlouis und ihren Bürgern das 25- jährige Jubiläum des Garnisonsstandortes Saarlouis gebührend feiern. Erfreulich war, dass neben den aktiver Soldaten auch viele Ehemalige, Familienangehörige und Gäste, weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus, das Jubiläum mitfeierten und so ihre Verbundenheit zur Bundeswehr demonstrierten. Mit Freude konnte auch festgestellt werden, dass die Stadt Saarlouis unter dem neuen Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine wieder besonderen Stolz auf ihre Garnison und die dort stationierte Luftlandebrigade 26 und das Verteidigungs-Bezirkskommando 46 demonstrierte. Die Äußerungen des Oberbürgermeisters, dass die in Saarlouis stationierten Soldaten unter persönlicher Opferbereitschaft einen wichtigen Beitrag zur Friedensicherung leisten und auf vielfältige Weise Menschen in Not helfen, waren mehr als nette Jubiläumskomplimente. Er stellte fest, dass die Garnison über die friedensichernden und helfenden Aufgaben hinaus überaus positive Rückwirkungen auf die Kreisstadt Saarlouis und ihre Bürger habe. Es sei ihm deshalb ein besonderes Anliegen, das gute Verhältnis zwischen der Stadt und der Garnison bewusster und öffentlicher zu machen und den Soldaten so für ihren schwierigen Dienst den Rücken zu stärken. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Dr. Klaus Rose, der die Glückwünsche des Bundesverteidigungsministers überbrachte, lobte ebenfalls den Standort Saarlouis. Auch die Presse würdigte das Jubiläum durch eine überaus positive Berichterstattung. Die Saarbrücker Zeitung beispielsweise führte aus: „Soldaten gehören zu Saarlouis, wie die Sonne zu seinem Wappen!" Damit brachte die SZ zum Ausdruck, dass die Bundeswehr mit ihren vor 25 Jahren eingezogenen Fallschirmjägern die lange militärische Tradition in Saarlouis fortsetzt, die bereits im Jahre 1680 mit dem aus militärischen Gründen erfolgten Bau der Festung Sarre-Louis durch den französischen König Ludwig XIV begonnen hat. Das 25jährige Jubiläum war auch für mich als heutiger Sanitätssoldat der Bundeswehr ein besonderes Ereignis. Einmal, weil die Bundeswehr in meinem Geburtsjahr 1972 nach Saarlouis kam und ich ihr nunmehr gut 5 Jahre angehöre. Zum anderen, weil ich bei einer „tollen Truppe", dem auch zur Luftlandebrigade 26 in Saarlouis gehörenden Standort „Auf der Ell" in Merzig, meinen Grundwehrdienst ableisten durfte und ich heute als Medizinstudent in Homburg und Sanitätsoffiziersanwärter dem VBK 46 in Saarlouis unterstehe. Auch aus der Sicht unseres Stadtteils Lisdorf ist es gut, dass die Bundeswehr seit 25 Jahren in Saarlouis stationiert ist. Seither haben nämlich viele junge Lisdorfer dort wohnortnah ihren Grundwehrdienst ableisten oder als Zeit- oder Berufssoldat ihren Dienst als Bürger in Uniform verrichten können. Über diese Zeit reden die meisten erfahrungsgemäß gerne, obwohl der Dienst bei den Fallschirmjägern einem schon etwas abverlangt. Dieser Meinung sind sicher auch Peter Kohl, Sohn unseres Bundeskanzlers, MdB Ottmar Schreiner und der Fußballer Felix Magath, alle drei haben nämlich ihre aktive Soldatenzeit in Saarlouis verbracht. Heute gehören zum Standort Saarlouis rd. 630 Soldaten, davon die große Mehrzahl aktive Springer, und 217 Zivilangestellte.
  13. 13. - 13 – Die Luftlandebrigade 26 (auch Saarlandbrigade bezeichnet) steht unter dem Kommando von Oberst Henning Glawatz. Das seit 1994 hier stationierte Verteidigungsbezirkskommando 46 steht unter Führung von Oberst Gerhard Leymann. Letzteres ist die Wehrorganisation für die nationalen und territorialen Aufgaben der deutschen Streitkräfte im Saarland. Die Brigade, deren Stab und die Stabskompanie sowie 3 weitere Kompanien in Saarlouis liegen, gehört jetzt den Hauptverteidigungskräften der Bundeswehr an. Ihre Aufträge sind Landesverteidigung und Nato-Einsätze. Neben Saarlouis gehören auch die Standorte Merzig, Lebach und Zweibrücken zur Luftlandebrigade 26. Tradition in Saarlouis hat auch das Kasernengebäude in der Wallerfanger Straße. 1913 noch zu Kaisers-Zeiten erbaut, wurde es durch das Jägerregiment zu Pferde Nr. 13 belegt, das der Kaserne fortan den Namen „Jägerkaserne" gab. 1937 wurde es nach dem preußischen General Graf von Werder (1808 -1886) benannt. Bis Kriegsende 1945 diente es der deutschen Wehrmacht. 1945 war es vorübergehend von Amerikanern belegt. Noch im gleichen Jahr zog französisches Militär ein und blieb hier 23 Jahre bis 1968. Während dieser Zeit hieß die Kaserne „Quartier Ney", zur Erinnerung an den in Saarlouis geborenen und in Frankreich bis zum Marschall avancierten und später hingerichteten Michel Ney. Mit dem Einzug der Luftlandebrigade 26 in 1972 unter Oberst Helmut Liebeskind wurde die Kaserne wieder in Graf-Werder-Kaserne umbenannt. Graf von Werder befehligte unter anderem das bei allen Militärhistorikern bekannte 4. Rheinische Infanterie-Regiment Nr. 30, das ab 1876 in der Festung Saarlouis lag. Es war wegen seiner Erfolge im deutsch-französischen Krieg 1870/71 berühmt geworden. Die 30-iger wurden das Regiment, das die Garnison Saarlouis im damaligen deutschen Kaiserreich am meisten bekannt machte. In diesem „Elite-Regiment" sollen auch junge Lisdorfer gedient haben. Es ist überliefert, dass die vielen Soldaten der Garnison Saarlouis ihren Durst auch gerne außerhalb der Festungsmauern in den zahlreichen Gaststätten (in Lisdorf damals 14) stillten. Bestimmt waren es auch die Mädchen in den angrenzenden Dörfern, die die Soldaten aus der Festung anzogen. Eines der Stammlokale der Dreißiger, wie das Regiment im Volksmund auch noch lange nach seiner Auflösung im Jahre 1918 genannt wurde, soll das Gasthaus meiner Urgroßeltern Groß-Breininger (Brejdasch-Wirtschaft) in der Machesstraße in Lisdorf gewesen sein. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges zählte das 30-ger Regiment, neben den anderen Regimentern in Saarlouis, 124 Offiziere, 633 Unteroffiziere und 3550 Mannschaften. Die meisten dieser Soldaten mussten in dem wahnsinnigen und sinnlosen 1. Weltkrieg (was Kriege fast immer sind) auf den verschiedenen Schlachtfeldern ihr junges Leben lassen. Der unbeschreibliche Schmerz und das Leid, das mit dem qualvollen Sterben im Felde bei den damaligen sehr begrenzten Möglichkeiten der Medizin in der Regel verbunden war, treibt mir als angehender Arzt ein Schaudern über den Rücken. Glücklicherweise ist den Fallschirmjägern der Luftlandebrigade 26 im Standort Saarlouis in den zurückliegenden 25 Jahren - trotz der Einsätze in Südostasien, Somalia und auf dem Balkan - ein solches Schicksal erspart geblieben. Auch darauf konnte mit Stolz während der Jubiläumsfeierlichkeiten in Saarlouis hingewiesen werden. Zur Erhaltung des Friedens und zur Eindämmung leider immer wieder auftretender Konflikte ist die Bundeswehr unverzichtbar. Als Teil dieser Bundeswehr hat der Standort Saarlouis auch künftig eine für uns alle existentielle Bedeutung. Der Standort ist für Saarlouis und sein Umland auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Handel und Handwerk profitieren von den Aufträgen der Bundeswehr. Seit 1972 zahlte die Bundeswehr am Standort Saarlouis über 820 Millionen Mark an Wehrsold und Gehälter aus. Dieses Geld bedeutet vor allem Kaufkraft in Saarlouis und im übrigen Saarland, denn 85% der Fallschirmjäger in Saarlouis stammen aus dem Saarland. „Soldaten gehören zu Saarlouis - wie die Sonne zu seinem Wappen!" (SZ vom 12.06.1997). Wie jene nach dem Wappenspruch „Dissipat atque fovet" (Sie - die Sonne - zerstreut und erwärmt) trübe Wolken über Saarlouis zerstreuen und ihr Licht und Wärme bringen sollen, sollen die Soldaten unserer Heimat den Frieden bewahren und selbst auch in Frieden leben können.
  14. 14. - 14 - Bericht aus dem Kreistag Ein zentrales Thema der Kreispolitik war die Realisierung des Rechtsanspruches auf einen Kindergartenplatz. Die CDU-Fraktion hat sich gemäß der Linie der Bundesregierung dafür eingesetzt, dass eine Bedarfsdeckung erreicht werden sollte. Darüber hinaus hat die CDU sich dafür stark gemacht, dass die Gruppengröße in den Kindergärten die gesetzliche Vorgabe nicht überschreiten sollte. Dies führte teilweise zu Kritik. Es zeigte sich jedoch, dass die klare Haltung der CDU und der Grünen im Kreistag mit dazu geführt hat, dass auf unterschiedlichen Wegen das Problem gelöst wurde. Den Kindern in unserem Landkreis wurde damit auf alle Fälle ein Dienst erwiesen. Aufbauend auf der CDU Linie, der Erziehung der Kinder besondere Beachtung zu schenken, hat die CDU Fraktion dafür gesorgt, dass die Schulen in unserem Kreis möglichst rasch nach der Übernahme der Sekundarschulen und Hauptschulen auf vergleichbares Ausstattungsniveau kommen. Insbesondere die Finanzausweisung für Internet-Anschlüsse wurde nochmals verbessert. Im Gegensatz zur Landesregierung wird die CDU Kreistagsfraktion konstant daran arbeiten, die Lernbedingungen unserer Kinder schrittweise zu verbessern. Auch im Haushalt 1998 werden wir Millionenbeträge zur weiteren Sanierung und Erweiterung von Kreisschulen zur Verfügung stellen. Nachdem die Fraktion im Haushalt 1997 Mittel zur Unterstützung des ökologischen Bauens ausgebracht hat (150.000 DM), wurden kürzlich die hierzu nötigen Richtlinien verabschiedet. Es geht der Fraktion darum, Bauherren spürbar finanziell zu entlasten, wenn sie nach ökologischen Vorgaben bauen. In Zukunft werden also Zuschussmittel der Gemeinde, des Kreises und des Landes zur Verfügung stehen. Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) hat die Fraktion deutlich gemacht, dass sie die Planungen aus Saarbrücken vom grünen Tisch aus nicht akzeptiert. Es herrscht Einvernehmen darüber, dass durch eine Befragung festgestellt werden soll, welche Linien die Bevölkerung zusätzlich wünscht. (Hierzu wurde inzwischen der Auftrag an ein Ingenieurbüro erteilt). Dieses Ergebnis muss dann mit den finanziellen Möglichkeiten des Kreises abgeglichen werden. Bedeutend für die Kreispolitik ist die Schaffung der Stiftung für Kultur und Umwelt durch die Kreisspar- kasse. Dies bedeutet einen qualitativen Fortschritt in der Kulturpolitik auf Initiative der CDU-Kreistagsfraktion. Zum Auftakt der Tätigkeit der Stiftung im Landkreis hatte die CDU-Kreistagsfraktion am 13. Juni Dr. Michel Friedman zu Gast. Haushaltsanträge der CDU-Kreistagsfraktion 1. Ausschilderung von Verwaltungsgebäuden 50 000 DM 2. Schulsozialarbeit 150 000 DM 3. Integrative Familienhilfe Aus Haushaltstitel Jugendamt 4. Eltern-Baby-Gruppe in Dillingen 10 000 DM 5. Deutschsprachkurse für Jugendliche 10 000 DM 6. Street Worker Saarlouis 50 000 DM 7. Deutsch-französischer Kindergarten 50 % Zuschuss für ½ Stelle für eine zweisprachige Kinderpflegerin 8. Naturpark-Dorfer Rahmenplanung 50 000 DM Vergabe des Umweltpreises 1997 Der Umweltpreis 1997 des Landkreises Saarlouis mit dem Thema „umweltgerechte Tierhaltung“, wurde an mehrere landwirtschaftliche Betriebe im Landkreis vergeben. Insgesamt lagen 9 Bewerbungen für den diesjährigen Umweltpreis vor. Den 1. Preis in Hohe von DM 2500,- erhielt der Betrieb von Gerhard Tuchborn in Lebach-Aschbach; der 2. Preis in Hohe von je 1.ooo,- wurde den Betrieben von Hans Josef Winter in Wallerfangen-Bedersdorf und Harald Tintinger in Wallerfangen-Ihn zuerkannt. Anerkennungsurkunden und ein Weinpräsent wurden im Rahmen einer Feierstunde durch Landrat Dr. Winter überreicht. Förderpreis des Landkreises Saarlouis für junge Künstler/innen 1997: Der Landkreis Saarlouis verleiht in einem dreijährigen Turnus einen Förderpreis für junge Künstler/innen, der mit einer Zuwendung von DM 5.ooo,- dotiert ist. Der Förderpreis 1997 wird dem Pianisten Wolfram Schmitt- Leonardy, Hülzweiler, verliehen. Robert Schütz Mitglied des Kreistages
  15. 15. - 16 - Lisdorfer Jugend musiziert Sonntag, 21. Dezember 1997 18.00 Uhr Gasthaus Adolf Breininger Wir laden alle Musikfreunde herzlich ein Neujahrsempfang von CDU - Stadtverband Saarlouis CDU - Ortsverband Lisdorf Sonntag, 18. Januar 1998 11.00 Uhr Hans-Welsch-Halle Alle Lisdorfer Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen Frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr wünschen Ihnen Ihre JUNGE UNION und CDU - Lisdorf

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