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Lia085 1996-gesamt

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Lia Nr. 85

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Lia085 1996-gesamt

  1. 1. Informationsschrift Nr. 85 Herausgeber: f�r Lisdorfer B�rger Weihnachten 1996 CDU und JU Lisdorf
  2. 2. - 2 - Herzlichen Dank allen W�hlerinnen und W�hlern! Allen Lisdorfer W�hlerinnen und W�hlern, die mich am 22. September mit ihrer Stimme unterst�tzt haben, sage ich ganz herzlichen Dank. Ich bin stolz auf das Ergebnis, das auch die pers�nliche Verbundenheit mit unserer Stadt zum Ausdruck bringt. Diese Verbundenheit wird ebenso f�r die Zukunft verpflichtend sein. Das Ergebnis zeigt aber auch, dass sehr wohl Entscheidungen �ber Parteigrenzen hinweg zustande kommen k�nnen. Das l�sst jedenfalls auf gedeihliche Zusammenarbeit hoffen. Ich will mir alle M�he geben, dieses zarte Pfl�nzchen sorgsam zu pflegen. Die kommunale Demokratie vertr�gt auf Dauer nicht den kleinkarierten und verbohrten Parteiegoismus mit seinen polemischen Ausw�chsen. Der Wettbewerb der Ideen und Vorschl�ge sind das Salz in der Suppe auch der Kommunalpolitik, da kann es im Interesse des Ganzen gar nicht genug Konkurrenz geben. Aber arrogante Besserwisserei und das ungenierte Aufzwingen von weltverbessernden L�sungen sto�en zu Recht auf Ablehnung. Demokratie kann nur funktionieren, wenn sich alle an die Spielregeln halten. Das ist oftmals nicht leicht, insbesondere bei der Neuverteilung der Rollen, wie sie nach Wahlen sich ergeben. Die Fraktionen im Stadtrat bitte ich um eine faire Chance, die jedem neuen Amtsinhaber einzur�umen ist. Dazu geh�rt auch, dass der st�dtische Haushalt von dem Oberb�rgermeister als Entwurf eingebracht wird, der ihn schlie�lich auch umzusetzen hat. Die Beschlussfassung liegt dann nach eingehender verantwortlicher Beratung und eventuellen �nderungen ganz unstrittig beim Stadtrat. Aber vorher muss Klarheit geschaffen werden, welche finanziellen Auswirkungen die angestauten Erhaltungs- und Sanierungsma�nahmen haben und wo die Priorit�ten gesetzt werden. Am 1. M�rz werde ich mein neues Amt als Oberb�rgermeister antreten, in das ich durch das Vertrauen der Mehrheit der Saarlouiser W�hlerinnen und W�hler berufen wurde. F�r die verantwortungsvolle Arbeit, die ich gerne �bernehme, bitte ich um das Vertrauen und die Unterst�tzung aller Mitb�rgerinnen und Mitb�rger. F�r eine gute Zukunft unserer Stadt. Allen Lisdorfer Mitb�rgerinnen und Mitb�rgern w�nsche ich gesegnete Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 1997 Ihr Hans-Joachim Fontaine
  3. 3. - 3 - Gedanken zum Jahreswechsel Adventskerzen, Weihnachten, Jahreswechsel. Besinnliche Tage. Tage zum Verschnaufen und Innehalten, zum Luftholen und Durchatmen. Tage, um r�ckschauend Bilanz zu ziehen, und um vorausschauend Ziele und Perspektiven abzustecken. Tage, in denen auch Politiker auf allen Verantwortungsebenen die Tagesaktualit�t abstreifen und Bestandsaufnahme leisten sollten. Das Saarland steht vor wichtigen Herausforderungen. Der Strukturwandel muss verst�rkt bew�ltigt werden. Das Saarland muss zu einem attraktiven und interessanten Wirtschaftsstandort in der europ�ischen Grenzregion wachsen. Die Lebensf�higkeit der einzelnen Gemeinden muss erhalten werden. Kaum ein Haushalt in einer saarl�ndischen Gemeinde ist noch ausgeglichen, die Finanzstr�me versiegen. Wer die Selbst�ndigkeit des Saarlandes und die Selbstverwaltung der Kommunen sichern will, muss die politischen Weichen richtig stellen. In der zur�ckliegenden Zeit ist von der Landesregierung einiges vers�umt worden. Die l�ndlichen Regionen werden benachteiligt, die kommunale Selbstverwaltung wird ausgeh�hlt, die Wirtschaftskraft des Landes nicht ent-scheidend gest�rkt. Das neue Jahr muss Signale aussenden. Signale f�r mehr Existenzgr�ndungen, mehr Mittel- standsf�rderung, mehr kommunale Spielr�ume, f�r bessere Standortbedingungen, kurzum f�r eine bessere Wirtschaftsstruktur an der Saar. Die CDU ist die Wirtschafts- und Zukunftspartei im Saarland. Helfen Sie uns, f�r ein zukunftsf�higes Saarland zu arbeiten. Dies ist unser Wunsch f�rs Neue Jahr. Peter M�ller Landesvorsitzender der CDU Saar Gedenkfeier zum Volkstrauertag Auch in diesem Jahr veranstaltete der Verband der Kriegsopfer und Kriegshinterbliebenen (VdK) zum Volkstrauertag eine Gedenkfeier am Ehrenmal auf dem Lisdorfer Friedhof. Fritz Osbild, Vorsitzender des VdK Lisdorf, der die Feier organisiert hatte, sowie Pastor Karl Detemple mahnten zum Frieden und gedachten in Ansprachen den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft. Die Feier wurde musikalisch von der Chorgemeinschaft MGV Lisdorf und der Spielgemeinschaft der Musikvereine Lisdorf/Picard/Bous umrahmt. Die Lisdorfer Feuerwehr war mit einer Ehrenformation vertreten. Unter den Kl�ngen des Kameradenliedes, intoniert von der Spielgemeinschaft, legten Hans Diwo f�r die Stadt Saarlouis, Fritz Osbild f�r die VdK-Ortsverband Lisdorf sowie die Stadtverordneten Heiner Gro� und Georg Jungmann f�r die CDU-Lisdorf Kr�nze nieder.
  4. 4. - 4 - IKEA will nach Lisdorf Das schwedische Einrichtungshaus IKEA m�chte Ende 1998 seinen Betrieb vom jetzigen Standort Bous nach Lisdorf verlegen. Man plant, auf der Fl�che zwischen Lisdorfer Knie und Obstgarten im Januar 1999 ein neues Einrichtungshaus er�ffnen zu k�nnen. Doch bevor es soweit ist, m�ssen neben dem Grunderwerb auch die planerischen Voraussetzungen geschaffen werden. So ist der Fl�chennutzungsplan der Stadt Saarlouis zu �ndern, ein Bebauungsplan zu erstellen, �kologische Ausgleichsma�nahmen zu treffen und eine Konzeption zur Verkehrsreduzierung f�r Lisdorf zu erarbeiten. In seiner Sitzung vom 17. Oktober hat der Stadtrat beschlossen, in einem sog. Parallelverfahren sowohl den Fl�chennutzungsplan zu �ndern als auch einen Bebauungsplan f�r das gesamte Gebiet zu erstellen.
  5. 5. - 5 - Es ist ein Sondergebiet von insgesamt ca. 8,3 ha vorgesehen. In diesem Sondergebiet soll das IKEA M�belhaus (1,9 ha), etwa 1.300 Parkpl�tze und Fl�chen f�r Filialisten (d.h. Filialen von Spielzeug-, Sportartikel- oder Unterhaltungselektronikgesch�ften) geplant werden k�nnen. Dar�ber hinaus sollen 0,2 ha f�r Mischgebiet und 1,2 ha Gewerbegebiet zur Ansiedlung kleinerer ortsans�ssiger Betriebe vorgehalten werden. Des Weiteren ist in �stlicher Richtung eine ca. 5,8 ha gro�e Fl�che f�r �kologische Ausgleichsma�nahmen vorgesehen. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst demnach eine Fl�che von etwa 16,6 ha (siehe Karte). W�hrend der Diskussion im Stadtrat bem�ngelte der Stadtverordnete Heiner Gro� (CDU), dass von Seiten der Stadt nur dieser �kologisch sehr wertvolle Bereich in der Saaraue f�r die IKEA-Ansiedlung in Betracht gezogen worden sei. Ein wesentlich besserer Standort sei seines Erachtens das Differter Loch, direkt an der Autobahnabfahrt Lisdorf gewesen. Diesen Standort h�tte man jedoch �berhaupt nicht in Erw�gung gezogen. Der Stadtverordnete Georg Jungmann (CDU) erkl�rte, es k�me der CDU ganz wesentlich darauf an, dass neben der Fl�che f�r IKEA auch eine Gewerbefl�che f�r ortsans�ssige mittelst�ndische Betriebe vorgesehen sei. Es m�sse jetzt jedoch dringend �berlegt werden, wie der zu erwartende zus�tzliche Stra�enverkehr aus Lisdorf herausgehalten werden k�nne. Es seien deshalb bauliche Ma�nahmen zur Verkehrsberuhigung in der Provinzialstra�e unerl�sslich. Letztlich stimmte der Stadtrat einstimmig der Erstellung des Bebauungsplanes zu, da zu den jetzt in IKEA-Bous vorhandenen 100 Arbeitspl�tzen noch 200 hinzuk�men und IKEA f�r st�ndige Aus- und Umbauarbeiten zahlreiche Auftr�ge an ortsans�ssige Handwerksbetriebe vergebe. Zur Herstellung der Bebaubarkeit dieser Fl�che muss voraussichtlich etwa 1,60 m Mutterboden abgetragen und danach wieder ca. 2,50 -3,00 m aufgesch�ttet werden. Dazu werden etwa 300.000 m� zus�tzliche Erdmassen erforderlich sein. Zwischenzeitlich hat die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) im Auftrag der Stadt Saarlouis und der Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft mbH (SBB) den Grunderwerb f�r die von IKEA mit seinen Nebenanlagen ben�tigte Fl�che get�tigt. Die LEG ist nun beauftragt worden, auch die Fl�chen f�r den �kologischen Ausgleich zu erwerben. Da zu erwarten ist, dass die Verkehrsdichte durch IKEA und die Filialisten um etwa 11.000 PKW pro Woche steigt, sind verkehrsberuhigende Ma�nahmen nun auch eingeleitet worden. Ziel sei es, die Kraftfahrzeugstr�me m�glichst ungest�rt von und zu der Autobahn zu leiten und vom inner�rtlichen Stra�ennetz freizuhalten. Dazu ist ein Verkehrsb�ro beauftragt worden, Pl�ne zur Verkehrsberuhigung in der Provinzialstra�e zu erarbeiten. Nach ersten Ergebnissen ist vorgesehen, die Fahrbahn der Provinzialstra�e von 7,50 auf 6,00m zur�ckzubauen und beidseitig mit je einem kombinierten Geh- und Fahrradweg auszustatten. Dar�ber hinaus sollen vom Lisdorfer Knie bis zur Hopfenbl�hte etwa alle 200 bis 300 m entweder ein Fu�g�nger�berweg oder eine Fu�g�ngerampel installiert werden. Die Verkehrsplaner versprechen sich hiervon, den �ber�rtlichen Verkehr aus Lisdorf heraushalten zu k�nnen. Sie sind sich jedoch auch dar�ber im Klaren, dass der Verkehr nach Ensdorf, Schwalbach, Bous usw. erst durch die Querspange der B269 �ber die Saar nach Bous aus Lisdorf herauszuhalten ist. Alles in allem ist die CDU f�r die Ansiedlung von IKEA in Lisdorf. In der heutigen Zeit sind zus�tzliche Arbeitspl�tze ein durchschlagendes Argument. Die CDU ist jedoch auch der Meinung, dass es vers�umt wurde, einen wesentlich besseren Standort zu untersuchen und IKEA anzubieten. Da nun die Zeit dr�ngt, muss der jetzige Standort hingenommen werden. Deshalb kommt aber den eingeleiteten verkehrsberuhigenden Ma�nahmen eine wesentlich gr��ere Bedeutung zu, wenn IKEA von den Lisdorfer B�rgern akzeptiert werden soll. Die CDU wird darauf dr�ngen, dass auch hier akzeptable L�sungen gefunden werden. (GJ)
  6. 6. - 6 - Schilfgebiet im Mittelbruch unter Naturschutz Gut besuchte Informationsveranstaltung der CDU - Lisdorf Am 17. Oktober dieses Jahres beschloss der Stadtrat auf Empfehlung seines Umweltbeirates und seines Ausschusses f�r Stadtplanung und Umwelt das etwa 8 ha gro�e Schilfgel�nde im Mittelbruch (siehe �bersichtsplan) als sog. "gesch�tzten Landschaftsbestandteil (GLB)" auszuweisen. Darin sind nach �19 des saarl�ndischen Naturschutzgesetzes bestimmte Teile der Landschaft zu verstehen, deren Schutz und Pflege aus �kologischen Gr�nden f�r erforderlich gehalten wird. Durch die zeitgleiche Behandlung mit den Ma�nahmen zur IKEA - Ansiedlung im s�dlich der Provinzialstra�e angrenzenden Gebiet "Im Hader" ist davon auszugehen, dass die bereits seit l�ngerem vorgesehene Unterschutzstellung des Schilfgebietes im Mittelbruch als weitere Ausgleichsma�nahme f�r den dortigen schwerwiegenden Eingriff in Natur und Landschaft behandelt wird.
  7. 7. - 7 - Durch den Stadtratsbeschluss wurde das Schilfgebiet indes noch nicht unter Schutz gestellt, sondern erst das f�rmliche Verfahren hierzu eingeleitet und die vorgesehene Gebietssatzung als Entwurf beschlossen. Jetzt sind zun�chst die Untere Naturschutzbeh�rde beim Landrat und die sogenannten Tr�ger �ffentlicher Belange, zu denen unter anderem die Naturschutzverb�nde und die Landwirtschaftskammer geh�ren, zu h�ren. Als weiteres hat die Stadt im Rahmen einer vorgezogenen B�rgerbeteiligung eine Informationsveranstaltung durchzuf�hren, bei der die Akzeptanz der Betroffenen festzustellen ist. Danach sind der Satzungsentwurf und die dazugeh�renden Teile einen Monat �ffentlich auszulegen. W�hrenddessen k�nnen Betroffene Einwendungen erheben, �ber die die Naturschutzbeh�rde zu befinden hat. Nach Abschluss des Einspruchsverfahrens haben sich die st�dtischen Gremien erneut mit der Angelegenheit zu besch�ftigen und den bisherigen Entwurf gegebenenfalls als Satzung zu beschlie�en. Diese tritt dann nach Genehmigung durch die oberste Naturschutzbeh�rde und anschlie�ender amtlicher Bekanntmachung in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt gelten dann auch uneingeschr�nkt die vorgesehenen Verbote in diesem Gebiet, wie z.B. die Zerst�rung, Besch�digung, Ver�nderung oder nachhaltige St�rung des Schilfbestandes. Die zur Unterschutzstellung vorgesehene Fl�che von insgesamt etwa 8 ha ist zum weit �berwiegenden Teil in Privatbesitz. Die betreffenden Eigent�mer haben nach �37 des saarl�ndischen Naturschutzgesetzes Anspruch auf eine angemessene Entsch�digung, die nach enteignungsrechtlichen Grunds�tzen zu ermitteln ist. Nach den ersten Verlautbarungen des zust�ndigen st�dtischen Beigeordneten sollen die Grundst�cke von der Stadt angekauft oder im Tauschverfahren erworben werden, wobei der Preis noch nicht feststehe. In einer gut besuchten Versammlung informierte die CDU interessierte B�rger Unmittelbar vor der Ratsentscheidung veranstaltete die CDU Lisdorf eine gut besuchte B�rgerversammlung in der die Lisdorfer Stadtverordneten Heiner Gro� und Georg Jungmann alle Verfahrensschritte darlegten. Sie zeigten auch die bestehenden und zu erwartenden Beeintr�chtigungen f�r die Eigent�mer auf. Bei der anschlie�enden Diskussionen wurde von den Grundst�ckseigent�mern immer wieder darauf hingewiesen, dass die Stadt f�r den heutigen Zustand verantwortlich sei. Fr�her, als die Anlieger f�r die Unterhaltung des M�hlenbaches zust�ndig waren, sei dieser regelm��ig ein- bis zweimal j�hrlich gereinigt worden, wodurch stets ein ordentlicher Wasserabfluss gew�hrleistet war und die angrenzenden Grundst�cke als gutes Gem�seland genutzt werden konnten. Mit dem �bergang des M�hlenbaches in die Unterhaltspflicht der Stadt sei der Bachlauf nicht mehr regelm��ig gereinigt worden. Dadurch habe sich das ganze Gebiet total vern�sst und zu einem Feucht- und Schilfgebiet entwickelt. (HG)
  8. 8. - 8 - SPD und Gr�ne wollen aus Baugebiet Holzm�hle II ein Biotop machen Das Baugebiet Holzm�hle hatte vor rund 30 Jahren einen guten Anfang genommen. Alle politischen Kr�fte in Saarlouis und vor allem in Lisdorf zogen zun�chst an einem Strang, um die Baulandnot etwas zu mildern. So konnte das Baugebiet Holzm�hle I mit 86 Baustellen relativ schnell realisiert werden. Doch 1969 war das pl�tzlich anders. Obwohl in Saarlouis und insbesondere in Lisdorf weiterhin extremer Baulandmangel herrschte, lehnte die im Rathaus herrschende SPD aus unverst�ndlichen Gr�nden alle Antr�ge der CDU, das Gebiet "Holzm�hle" mit etwa 160 Baustellen zu erschlie�en, ab. Dabei hatte eine von der Stadt bei dem international renommierten St�dteplaner Prof. Reichow in Auftrag gegebene Studie ergeben, dass neue Wohngebiete aus stadt�kologischen und klimatologischen Gr�nden m�glichst auf dem H�henr�cken im Westen von Saarlouis, unter anderem auf der H�he von der Holzm�hle bis zum Rosenthal, geschaffen werden sollten. Das f�hrte dann zur Ausweisung dieses Gebietes als Bauland im Fl�chennutzungsplan der Stadt Saarlouis. Die Ablehnung der CDU-Antr�ge durch die herrschende SPD geschah offenbar nur aus par- teipolitischen Gr�nden nach dem Motto "was von der CDU kommt muss abgelehnt werden!", anders kann man sich das nicht erkl�ren. Als Folge der Stadtratswahl 1974, bei der die CDU st�rkste Partei wurde, und nach der OB-Wahl 1976, bei der Amtsinhaber Dr. Henrich (SPD) mit CDU-Stimmen wiedergew�hlt wurde, �nderte sich f�r Lisdorf die Blockadehaltung der SPD. 1977 wurde im Rat einstimmig ein Bebauungsplan-Aufstellungsbeschluss f�r Holzm�hle II gefasst. Vernunft, Sachlichkeit und Einsicht in kommunale Notwendigkeiten schienen gesiegt zu haben �ber die sch�dliche Blockadehaltung. Doch das w�hrte nicht lange. Der erstellte Plan f�r das Baugebiet Holzm�hle II wurde von der regierenden SPD de facto bereits 1981 und dann 1992 per Beschluss auf Eis gelegt.
  9. 9. - 9 - Am 17. Oktober dieses Jahres wurde dann als vorerst letzter Akt in diesem Trauerspiel von der SPD gemeinsam mit den Gr�nen eine Fl�chennutzungsplan-�nderung beschlossen, nach der das Baugebiet "Holzm�hle II" von 19 ha auf nur noch 3,2 ha beschnitten werden soll. Die �brigen 16 ha sollen sich �berwiegend zu einem Biotop entwickeln. Das war offenbar die Voraussetzung f�r die Zustimmung der Gr�nen f�r die Ansiedlung von IKEA im Hader zwischen Lisdorf, dem Obstgarten und der Saar. Der Vorschlag, das Baugebiet Holzm�hle II hierf�r weitgehend zu opfern, kam wohl aus Lisdorfer SPD- Kreisen. Bereits in der Koalitionsvereinbarung der SPD mit den Gr�nen von 1995 war auf Vorschlag der SPD bestimmt worden, das Baugebiet Holzm�hle II nicht mehr weiter zu verfolgen. Die Hauptgr�nde f�r das Zunichtemachen des Baugebietes Holzm�hle II durch die SPD sind in Wahrheit nicht die jetzt genannten, sondern in der Weihnachtsausgabe des SPD - Blattes "Wir in Lisdorf" aus dem Jahre 1992 nachzulesen. Ungeachtet der Tatsache, dass Bauland in Lisdorf weiter dringend ben�tigt wird und die Stadt in diesem Gebiet immerhin 30% der Fl�che besitzt, missg�nnt man den Privateigent�mern die Baureifung ihrer Grundst�cke, obwohl sie diese mit einem Fl�chenbeitrag von 30 % und einem Erschlie�ungskostensatz von 90% selbst zu finanzieren h�tten. Wenn diese auf Neid und Missgunst beruhenden Argumente zum Ma�stab des Handelns - wie hier geschehen - werden, w�re es weder in der Vergangenheit m�glich gewesen noch k�nftig m�glich, eine gr��ere Baulanderschlie�ungsma�nahme durchzuf�hren. Die Geschehnisse um das Baugebiet Holzm�hle II: 1962 Stadtrat beschlie�t Aufstellung eines Bebauungsplanes s�dlich der Holzm�hle 1967 Das Gebiet s�dlich der Holzm�hle bis zur Rosenthalstra�e wird im Fl�chennutzungsplan als Baugebiet ausgewiesen. 1968 F�r einen Teilbereich (Holzm�hle I) wird ein Bebauungsplan aufgestellt; am 25.04 beschlie�t Stadtrat Bebauungsplan Holzm�hle I als Satzung; am 08.12 wird der Bebauungsplan rechtskr�ftig. 1969 Baugebiet wird erschlossen und mit Bebauung begonnen Bis zu diesem Zeitpunkt wurden alle Stadtratsbeschl�sse in dieser Sache einstimmig gefasst, die Lisdorfer Ratsvertreter aller Couleur zogen folglich an einem Strang. 1969 Wegen weiteren Baulandbedarfs beantragte die CDU mehrfach j�hrlich die Aufstellung eines Bebauungsplanes f�r das restliche Gebiet (Holzm�hle II). Die SPD lehnte dies zun�chst wiederholt ab. 1977 Stadtrat beschlie�t einstimmig, f�r Holzm�hle II einen Bebauungsplan aufzustellen. 1978 Vergabe eines Planauftrages an die Saarlouiser Architekten Hoffmann und Porn. 1981 Letztmalige Beratung eines Planentwurfes f�r Holzm�hle II im Bauzuschuss des Stadtrates. Dann absoluter Planungsstillstand und Fortsetzung der fr�heren Verfahrensweise: CDU beantragt, SPD lehnt ab. 1992 Am 07.02 wurden 30.000 DM Planungskosten in den Haushalt eingestellt. Am 12.12 beschlie�t die SPD, das Gebiet Holzm�hle II vorerst zur�ckzustellen. Als Trostpflaster f�r Lisdorf beauftragt die SPD-Fraktion per Beschluss die Stadt, im Gebiet Holzm�hle II vorrangig und gezielt Grundst�cke aufzukaufen. um eine sp�tere Realisierung zu erleichtern. Diesen Auftrag f�hrt das zust�ndige Dezernat pflichtwidrig nicht aus. 1996 Am 17.10 beschlie�en SPD und Gr�ne im Zusammenhang und wegen der Ansiedlung von IKEA, das Baugebiet "Holzm�hle" weitgehend aufzugeben (bis auf 3,2 ha). und �berwiegend als Gr�nfl�che auszuweisen. Die Einwendungen und der Protest von ann�hernd 100 Betroffenen werden missachtet!
  10. 10. - 10 - Goldene Hochzeiten Die beiden Gr�ndungsmitglieder der CDU Lisdorf, Alfred Schwind und Georg Jungmann sen., konnten in diesem Jahr zusammen mit ihren Ehefrauen Ottilia und Maria das seltene Fest der Goldenen Hochzeit begehen. Die CDU gratulierte beiden Jubelpaaren, die bei bester Gesundheit im Kreise ihrer Familien feierten. v.l. Georg und Maria Jungmann, Georg Jungmann (CDU-Ortsvors.), Hans-Joachim Fontaine, (k�nftiger Oberb�rgermeister), Heiner Gro� (Ehrenvors.), Ottilia und Alfred Schwind Benedikt Klein Deutscher-Vize-Meister im Kart-Fahren Benedikt Klein gewann in diesem Sommer seine dritte Saarlandmeisterschaft im Kart-Slalom und wurde im Oktober s�dwestdeutscher Meister in dieser Sportart. Zum Saisonh�hepunkt wurde er bei der deutschen Meisterschaft im Ostseebad Damp 2000 deutscher Vizemeister. Sein j�ngerer Bruder Christopher betreibt ebenfalls Kartsport. Er startet in derselben Altersklasse wie sein j�ngerer Bruder und konnte bei vielen Wettbewerben Spitzenplatzierungen herausfahren. Wir gratulieren herzlich und w�nschen weiterhin gro�e sportliche Erfolge.
  11. 11. - 11 - JUNGE UNION JUNGE UNION JUNGE UNION JUNGE UNION JUNGE UNION JUNGE UNION JUNGE UNION Antr�ge der JUNGEN UNION Lisdorf zum Haushalt 97 der Kreisstadt Saarlouis - Erstellung einer geschlossenen Schutzh�tte: Die JU wiederholt auch dieses Mal ihre Forderung nach Mittelzuweisung (20 TDM) f�r eine geschlossene Schutzh�tte nach dem Vorbild der Jahnh�tte in Schwalbach. Eine solche H�tte sollte �ber Strom- und Wasseranschluss sowie eine Lagerm�glichkeit f�r Lebensmittel verf�gen. Als Standort bieten sich z.B. Lisdorf (Holzm�hle / Spielplatz) oder das Ellbachtal an. F�r eine solche H�tte besteht gro�er Bedarf, der jedoch im Stadtgebiet bislang nicht befriedigt werden kann. Die Junge Union fordert dringend zur Behebung dieser L�cke auf, was sicherlich vor allem bei der Jugend der Stadt gro�en Anklang finden w�rde. - Open-Air-Konzert: Die JU Lisdorf fordert die Bereitstellung von Mitteln f�r die regelm��ige Veranstaltung eines Open-Air- Festivals (30.000 DM). Wie das Beispiel St. Wendel zeigt, ist es auch f�r eine Mittelstadt m�glich, ein regelm��iges und �berregional anerkanntes Open-Air-Konzert zu veranstalten. Auch Saarlouis sollte seiner jugendlichen Bev�lkerung dieses Angebot machen. Dies w�re ein gro�er Fortschritt f�r die kulturelle Bedeutung der Kreisstadt und k�nnte einen nicht unbedeutenden Prestigegewinn bringen. - Einrichtung eines Jugendbeirates: Zur F�rderung von Interesse, Verst�ndnis und Verantwortungsbewusstsein junger Menschen im poli- tischen Bereich sowie zur verbesserten Einflussnahme Jugendlicher auf sie betreffende Entscheidungen ist ein Jugendbeirat einzurichten. Dieser sollte die Aufgabe haben, den Stadtrat und seine Aussch�sse zu beraten und selbst�ndige Initiativen zur Jugendf�rderung zu entwickeln. Der Beirat soll in den jeweils zust�ndigen Aussch�ssen zu allen Angelegenheiten geh�rt werden, die die Lebenssituation Jugend- licher in besonderem Ma�e ber�hren. Zu diesem Zweck sind 4.000 DM in den Haushalt einzustellen. - Wiedereinf�hrung der RPJ-Mittel : Die Junge Union setzt sich f�r die Wiedereinf�hrung der RPJ-Mittel (10.000 DM) ein. Sinnvolle Jugendarbeit ist nur m�glich, wenn den politischen Jugendverb�nden hierf�r auch ausreichende finanzielle Mittel zur Verf�gung stehen. Die Stadt Saarlouis sollte ihren Jugendverb�nden nicht die Unter-st�tzung verweigern, die der Landkreis seinen Jugendverb�nden gew�hrt. Wir von der JU suchen weitere aktive junge Leute mit neuen Ideen, Tatkraft und Eigeninitiative. Werde auch Du Mitglied in der JU Lisdorf und wende Dich an: JU Lisdorf, Robin Germann, Feldstra�e 52, Tel 40444. JUNGE UNION JUNGE UNION JUNGE UNION JUNGE UNION JUNGE UNION JUNGE UNION JUNGE UNION
  12. 12. - 12 - Evakuierung und R�ckf�hrung der Lisdorfer Bauern 1939 - 1940 20 Tage mit Pferd und Wagen auf der Landstra�e von Lisdorf nach Nordhausen und Bleicherode /Th�ringen (Notizen aus einem Tagebuch von Richard Ecker ) Heute am 1. September 1939 Kriegsbeginn. Einmarsch der Deutschen in Polen. Dadurch muss entlang der Grenze zu Frankreich unsere Heimat von der Bev�lkerung ger�umt werden, da die Heimat Aufmarschgebiet der Wehrmacht wird. 01. September, Freitag In der Kleinstra�e stellen sich die Lisdorfer mit 120 Pferdegespannen auf. Zum Kolonnenf�hrer war Johann Seidel von der Provinzialstra�e ernannt. Um 12.00 Uhr wurde Lisdorf verlassen. Es ging �ber Ensdorf, H�lzweiler nach Saarwellingen. Ankunft 16.00 Uhr in Saarwellingen; es wurde am Ortsausgang im Freien �bernachtet. 02. September, Samstag 6.00 Uhr Weiterfahrt �ber Nalbach, K�rprich, Schmelz nach Nunkirchen. Ankunft 14.30 Uhr; �bernachtung auf den Wagen und in Scheunen. 03. September, Sonntag Abfahrt Nunkirchen 8.00 Uhr nach Wadern; Ankunft 10.30 Uhr auf einer Wiese am Bach. Am Nachmittag ein schweres Gewitter. 17.00 Uhr Abfahrt von Wadern nach Wadrill und Reidelsbacherhof; Ankunft 20.00 Uhr. 04. September, Montag 7.00 Uhr Abfahrt Reidelsbacherhof nach Kell; Ankunft 10.30 Uhr; �bernachtung auf dem Sportplatz. 05. September, Dienstag 6.00 Uhr Abfahrt Kell �ber Reinsfeld, Hermeskeil nach Z�sch; Ankunft 12.00 Uhr; �bernachtet wurde in der Schule und in der Kirche auf Stroh. 06. September, Mittwoch Abfahrt 15.00 Uhr von Z�sch �ber M�hl, H�ttgeswasen, Allenbach nach Senzweiler; Ankunft 20.30 Uhr 07. September, Donnerstag Abfahrt 9.30 Uhr von Senzweiler �ber Sch�uren, Hottenbach, Sulzbach nach Raunen; Ankunft 13.00 Uhr. 08. September, Freitag 8.00 Uhr Abfahrt von Raunen �ber W�ppersroth nach Gem�nden; 11.00 Uhr Ruhepause. 14.00 Uhr Weiterfahrt �ber Holzbach nach Simmern; Ankunft 17.00 Uhr auf dem Sportplatz. Dechant Spengler besuchte uns. 09. September, Samstag Abfahrt 8.00 Uhr von Simmern �ber Steinfeld nach Kisselbach; Ankunft 11.00 Uhr, Ruhepause. Weiterfahrt 14.00 Uhr von Kisselbach nach Perscheit; Ankunft 17.00 Uhr.
  13. 13. - 13 - 10. September, Sonntag Abfahrt 13.00 Uhr von Perscheit �ber Wiebelsheim, Palzdorf nach Halsenbach; Ankunft 19.00 Uhr 11. und 12. September, Montag und Dienstag: Ruhetag 13. September, Mittwoch Abfahrt 4.30 Uhr von Halsenbach nach St. Goar; 7.30 Uhr Rhein�bergang �ber eine Pionierbr�cke nach St. Goarshausen bis Bogel; Ankunft 11.00 Uhr, �bernachtung im Arbeitsdienstlager. 14. September, Donnerstag: Ruhetag in Bogel 15. September, Freitag Abfahrt 8.00 Uhr von Bogel �ber Nast�tten nach Rettert; 11.00 Uhr Ankunft, Pause bis 14.00 Uhr; Weiterfahrt von Rettert �ber Katzenellenbogen nach Hahnst�tten; Ankunft 17.00 Uhr. 16. September, Samstag Abfahrt 8.00 Uhr Hahnst�tten �ber Kirberg nach Erbach; Ankunft 11.00 Uhr; Pause bis 14.00 Uhr, Weiterfahrt von Erbach nach Rod. 17. September, Sonntag Abfahrt 8.00 Uhr von Rod �ber Neuweil, Hundstal nach Anspach; Ankunft 12.00 Uhr, Pause bis 14.00 Uhr; Weiterfahrt �ber Werheim nach Rodheim v. d. H.; Ankunft 17.00 Uhr. 18. September, Montag Abfahrt 9.00 Uhr von Rodheim nach Halberstadt; Ankunft 11.30 Uhr, Pause bis 14.00 Uhr; Weiterfahrt nach Altenstadt; Ankunft 17.00 Uhr 19. September, Dienstag In Altenstadt Verladung der 120 Planwagen mit den Pferden und Leuten auf 2 G�terz�ge; 1. Zug: Abfahrt 15.00 Uhr �ber Fulda, Bebra, Eschwege nach Nordhausen im S�dharz; Ankunft 24.00 Uhr. 2. Zug: Abfahrt 18.00 Uhr �ber Fulda, Bebra, Eschwege nach Bleicherode-Ost bei Nordhausen, Ankunft 4.30 Uhr. Von hier wurden die Lisdorfer auf die umliegenden D�rfer verteilt. Im August 1940 wurden wir mit der Bahn zur�ckgebracht. Futter f�r die Pferde war in gut organisierter Weise an den jeweiligen Tagesquartieren reichlich vorhanden. Feldk�chen haben zur Mittags- oder zur Abendzeit f�r eine gute Verpflegung gesorgt. Quartiere f�r die Leute waren Schulen, Kirchen oder Privath�user. Die R�ume waren mit Stroh ausgelegt zum Schlafen. An vielen Orten sorgte die NSV auch w�hrend der Fahrt f�r Marschverpflegung (belegte Brote). Die Schmiede waren dazu verpflichtet, den Hufbeschlag der Pferde vorzugsweise zu t�tigen. Anmerkung: Diese Aufzeichnungen sind einem Tagebuch von Herrn Richard Ecker entnommen, der bei der Evakuierung dabei war und sp�ter im Krieg gefallen ist. Sie wurden �berarbeitet von Paul Morguet sen. Holzm�hler Stra�e. Wir bedanken uns bei Frau Martha Amann geb. Ecker, Holzm�hler Stra�e (Schwester des Tagebuchschreibers), die uns die Erlaubnis zum Abdruck erteilt hat.
  14. 14. - 14 - Bericht aus dem Kreistag von unserem Kreistagmitglied Robert Sch�tz Kreistag Saarlouis besuchte die Lisdorfer Frischgem�se Der Kreistag Saarlouis besuchte im Rahmen einer Kreistagssitzung die Lisdorfer Frischgem�se. Die Mitglieder des Kreistages konnten sich vor Ort informieren und waren �ber die Leistungsst�rke des Lisdorfer Unternehmens sehr �berrascht. Im Bild: Fritz M�nzmay (1. Kreisbeigeordneter), Robert Sch�tz (CDU), Gesch�ftsf�hrer der LFG Erwin Faust, Josef Sauer (CDU) Landesentwicklungsplan Siedlung (LEP Siedlung) Der von der Landesregierung vorgelegte LEP Siedlung wurde im Kreistag mehrheitlich mit den Stimmen von CDU und B�ndnis 90/Die Gr�nen abgelehnt. Die CDU-Fraktion f�hrte in einem M�ngelkatalog zahlreiche Ma�nahmen an, welche die St�dte und Gemeinden unseres Landkreises in ihren Entwicklungsm�glichkeiten zu stark einschr�nken. Danach war eine Ablehnung unumg�nglich. Kreisumweltpreis 1996 Der mit insgesamt 5.000,-- DM dotierte Kreisumweltpreis 1996 wurde auch in diesem Jahr an mehrere Bewerber vergeben. Der Kleingartenverein Saarlouis Saaranlage, der Feengarten Dillingen, die Biokuppel AG Dillingen und die Naturschutzgruppe �berherrn wurden f�r ihre vorbildlichen Arbeiten im Bereich des Umweltschutzes ausgezeichnet.
  15. 15. - 15 - Ehemaliges Pulvermagazin im Fort Rauch Als Relikt aus der Festungszeit der Stadt Saarlouis befindet sich, von vielen unbeachtet, am unteren Ende der Fort-Rauch-Stra�e gegen�ber dem Gartenbaubetrieb Marion ein ehemaliges Pulvermagazin. Der weitaus gr��te Teil des massiven Bauwerkes liegt unter der Erde, wodurch es nicht wie andere historische Bauwerke in Saarlouis ins Auge f�llt. Es liegt �brigens voll auf dem Bann der Gemarkung Lisdorf, der dort bis zur Von-Lettow-Vorbeck-Stra�e reicht. Das ehemalige Pulvermagazin befindet sich in einem guterhaltenen Zustand und ist wie die meisten Bauwerke aus der Festungszeit heute im Eigentum der Stadt Saarlouis. Seit 1977 ist es an den Tauch- und Yachtclub Sepia Saarlouis e.V. zur Benutzung f�r Vereinszwecke verpachtet. Dieser nutzt es als Clubheim, wobei ihm Benutzer und G�ste, die nicht dem Verein angeh�ren, willkommen sind. Unl�ngst hat der zust�ndige Stadtratsausschuss beschlossen, den zun�chst bis zum 31.12.1996 befristeten �berlassungsvertrag um weitere 20 Jahre bis zum 31.12.2016 zu verl�ngern. Darin verpflichtete sich der Verein, die Betriebskosten ( z.B. Wasser, Strom, Heizung usw.) und die Kosten f�r die innere Instandhaltung des �berlassenen Objektes sowie die Pflege der Gr�nfl�che des Bauwerkes zu tragen, w�hrend die Stadt als Eigent�merin die �u�ere Instandhaltung (ausgenommen Fenster und Au�ent�r) gew�hrleistet. Wegen der hohen Kosten, die der Verein nachweislich f�r die Unterhaltung des Bauwerkes aufwendet, hat der Stadtratsausschuss auf die Erhebung einer Miete verzichtet. Vereinsvorsitzender Dieter Becker und seine Damen und Herren vom Tauch- und Yachtclub Sepia Saarlouis werden sich �ber Besucher und G�ste in ihrem schmucken historischen Clubheim wirklich freuen, wie selbstverst�ndlich auch �ber weitere Clubmitglieder. Ich m�chte alle Leser von Lisdorf Aktuell ermuntern, das ehemalige Pulvermagazin auf Lisdorfer Bann bei "garantiert explosionsfreier Atmosph�re" zu besuchen. Heiner Gro� Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel.40155 JUNGE UNION Lisdorf, Oberbruchstra�e 7, Tel.40549 Redaktion: Gudrun Jungmann, Georg Jungmann, Robin Germann, Heiner Gro�, Bernd Lay, Robert Sch�tz, Harald Weiler, Oliver Zimmer Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgesch�ftsstelle, Saarstra�e 4 aus und k�nnen dort kostenlos abgeholt werden.
  16. 16. - 16 - Neujahrsempfang der CDU Lisdorf Mittwoch, 8. Januar 1997, 20 Uhr Gro�stra�e 49, ehemals Weinkeller "Cave Serafin" Alle Lisdorfer B�rgerinnen und B�rger sind herzlich eingeladen und haben Gelegenheit, mit dem k�nftigen Oberb�rgermeister Hans-Joachim Fontaine zu sprechen Lisdorfer Jugend musiziert Sonntag, 22. Dezember 1996, 18.00 Uhr Gasthaus Adolf Breininger, Machesstra�e Wir laden alle Musikfreunde herzlich ein. Wir w�nschen allen Leserinnen und Lesern von Lisdorf Aktuell ein friedvolles Weihnachtsfest und ein frohes und erfolgreiches neues Jahr

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