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Lia083 1996-gesamt

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Lia Nr. 83

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Lia083 1996-gesamt

  1. 1. Informationsschrift Nr. 83 Herausgeber: f�r Lisdorfer B�rger Sommer 1996 CDU und JU Lisdorf Die neue Lisdorfer Pumpstation (Foto: G. Jungmann) Informationen �ber die neue Lisdorfer Pumpstation und den Hochwasserschutz f�r unseren Stadtteil erhalten Sie auf Seite 4
  2. 2. - 2- Liebe Lisdorfer Mitb�rgerinnen und Mitb�rger, die bevorstehende Urlaubszeit gibt uns allen die Chance auf ein erholsames Entspannen. Heraus aus dem Alltagstrott und neue Eindr�cke sammeln, zu Hause oder in der Ferne, das ist f�r uns alle mal notwendig, wenn wir Energie tanken wollen f�r den Rest des Jahres. Ich w�nsche uns allen die rechte Einstellung dazu und sch�nes Wetter. Die allj�hrliche kommunalpolitische Sommerpause wird diesmal ausbleiben, denn kurz nach Ferienende stehen bei uns hier in Saarlouis die Oberb�rgermeisterwahlen an. Es ist wohl selbstverst�ndlich, da� ich als OB-Kandidat auch w�hrend dieser Zeit das Gespr�ch mit Ihnen pflegen werde. Dazu gibt es vielf�ltige Gelegenheiten in unseren Stadtteilen, bei den Wochenendfesten oder bei eigens daf�r vorgesehenen Terminen. Ich m�chte Sie ganz herzlich einladen und dazu ermuntern, mit mir Ihre kommunalen Anliegen in aller Offenheit zu besprechen, so wie dies bei meinen w�chentlichen B�rgertreffs mit gro�er Resonanz geschieht. Die Anliegen der Mitb�rgerinnen und Mitb�rger sollen im Mittelpunkt jeder kommunalpolitischen Arbeit stehen. Nur der kann als Verantwortlicher mit Recht eine Spitzenposition einnehmen, der auch Tag f�r Tag bereit ist, sich den Diskussionen offen zu stellen. Mit wahlkampfbezogener Freundlichkeit l�sst sich nicht pl�tzlich B�rgern�he vort�uschen, da z�hlt allein die Erfahrung der jahrelangen Praxis. B�rgern�he muss eine Grundkategorie kommunalen Handelns sein und durch institutionalisierte Verfahren besser erfahrbar gemacht werden. Deshalb verspreche ich, regelm��ige B�rgersprechstunden des Oberb�rgermeisters in den Stadtteilen ebenso einzurichten wie sogenannte B�rger- Service-Stationen, mit deren Hilfe mancher Weg zum Rathaus erspart werden kann. Die Saarlouiser haben in aller Regel ein positives Verh�ltnis zu ihrer Stadt. Das muss weiter gepflegt und gest�rkt werden. Dabei darf aber nicht �bersehen werden, da� die Stadtteile zu Recht das erste und f�r lange Zeit das pr�gende Erlebnisfeld sind. Diese Feststellung muss in der praktischen Kommunalpolitik auch angemessene Ber�ck- Z�chtigung finden und das hei�t konkret: Gleichwertige Ausgestaltung der Stadtteile. Die Innenstadt ist als Zentrum f�r die Konkurrenz mit den anderen St�dten fit zu machen, das ist selbstverst�ndlich, aber die anderen Stadtteile d�rfen als unmittelbarer Nahbereich nicht vernachl�ssigt werden. Dazu geh�rt eine f�r die Lebensqualit�t unverzichtbare Infrastruktur. Das f�ngt mit den Stra�en und der Kanalisation an und h�rt mit der Aufwertung des Stadtteilzentrums mit den notwendigen Gesch�ften und Gr�nfl�chen noch lange nicht auf.
  3. 3. - 3 - In den meisten Stadtteilen ist das Gemeinschaftsleben noch relativ intakt. Es kann nur erhalten und verbessert werden, wenn die daf�r notwendigen Einrichtung zu vertretbaren Kosten zur Verf�gung stehen und die Vereine insbesondere in ihrer Jugendarbeit ausreichende Unterst�tzung erfahren. Saarlouis wird Zukunft gewinnen, wenn es gelingt, die Wirtschaftskraft nicht nur zu erhalten, sondern noch zu verbessern. Dazu ist es unbedingt notwendig, die erforderlichen Baupl�tze und Gewerbegebiete bereitzustellen. Das bisherige Defizit muss konsequent abgebaut werden, damit die dringend gew�nschten Investitionen, besonders auch von privater Hand, auch get�tigt werden k�nnen. Die unmittelbaren Nachbargemeinden sind uns ein St�ck voraus. Der Zusammenhang von Arbeitspl�tzen und Kaufkraft darf nicht vergessen werden. Die Saarlouiser Verkehrsprobleme bestehen nicht nur aus Parkplatzproblemen. Wichtig sind ebenso die Entlastungen der bewohnten Ortslagen von unertr�glich gewordenem Durchgangsverkehr. Wir brauchen dringend die Weiterf�hrung der B 51 neu �ber Fraulautern und Roden hinaus, die B 269 neu �ber den Lisdorfer Berg zur Beruhigung von Neuforweiler und Picard, die Schlie�ung des Ostrings in Fraulautern und seinen Anschluss an die B 51 neu. Hierbei ist der Verweis auf Bonn heuchlerisch, wenn man vers�umt, bei den Saarbr�cker Genossen die Hausaufgaben einzufordern und des Machterhalts wegen in Saarlouis vor dem gr�nen Koalitionspartner einknickt. Saarlouis profitiert ganz ma�geblich von den Ford-Werken und sollte sich dessen auch bei der Verkehrspolitik bewusst bleiben, das hei�t: Wer ideologische Automobilfeindlichkeit praktizieren will, s�gt am eigenen Ast, auf dem er sitzt ! Zwei beabsichtigte Ma�nahmen sorgten in den letzten Wochen und Monaten in Saarlouis f�r kontroverse Diskussionen. Ich habe dazu unmissverst�ndlich Stellung bezogen: Kunst geh�rt zur Stadt Saarlouis, �ber die Objekte kann man streiten, das ist �berhaupt keine Frage. Nur halte ich es nicht f�r vertretbar, in Zeiten strapazierter �ffentlicher Kassen und des �berall gepredigten Sparzwangs, Dekorationsst�cke aus Steuergeldern zu finanzieren, wenn die notwendigen Investitionen zum Beispiel in die Sanierung des Kanalsystems ausbleiben. Gleiches gilt f�r den Ausbau der Franz�sischen Stra�e. Diese ist mittlerweile als Fu�- g�ngerzone akzeptiert und muss entsprechend ausgebaut werden. Auch das ist keine Frage. Nur muss vor aufwendigen Investitionen verbindlich gekl�rt sein, was funktionell erforderlich ist, wie es gestaltet werden soll, was das Gew�nschte kostet und wer f�r was wie viel bezahlen muss. Wer als Verfechter opulenter L�sungen diese Fragen nicht beantworten kann, ist unf�hig; wer sie nicht beantworten will, ist unseri�s. Die Zukunft der Stadt Saarlouis h�ngt nicht von dem einen oder anderen Kunstobjekt oder der Realisierung der ersten oder zweiten Dachebene �ber der Fu�g�ngerzone Franz�sische Stra�e ab, sondern vielmehr davon, ob und wie es gelingt, im Einvernehmen mit den B�rgerinnen und B�rgern das f�r die Daseinsvorsorge Notwendige auch durchzuf�hren und dar�ber hinaus Spielr�ume f�r eine verbesserte Lebensqualit�t zu schaffen. Dazu braucht es Sachverstand, Erfahrung, Kreativit�t, Entscheidungsfreude, Durchsetzungsverm�gen, Dialogf�higkeit und praktizierte B�rgern�he. Am 22. September k�nnen Sie dar�ber direkt entscheiden. Ich bitte um Ihr Vertrauen. Ihr Hans-Joachim Fontaine
  4. 4. - 4 - Lisdorfer Pumpwerk f�r Ab- und Hochwasser in Betrieb Lisdorf jetzt Hochwasserfrei Am 12. Juni 1996 wurde das neue Pumpwerk in Lisdorf offiziell in Betrieb genommen. Es liegt im r�ckw�rtigen Bereich der Kleinstra�e am Feldwirtschaftsweg, der entlang des Hochwasserschutzdamms zur Ensdorfer Stra�e bzw. zur Lisdorfer Aue verl�uft. Das neue �ber 4 Mill. DM teure Pumpwerk bildet den Abschluss einer Reihe von Ma�nahmen zur Hochwassersicherung und des Anschlusses von Lisdorf an die zentrale Kl�ranlage Saarlouis, die in den vergangenen 25 Jahren im Zuge des Saarausbaus durchgef�hrt worden sind. Insgesamt wendete die Stadt Saarlouis daf�r rd. 10 Mill. DM auf. Ein wesentlicher Teil dieser Aufwendungen entfiel auf das bereits seit einigen Jahren in Betrieb befindliche Pumpwerk hinter dem Betrieb Rietmann, mit dem bei Hochwasser das Wasser des M�hlenbachs in die Saar gepumpt wird. Das neue Pumpwerk hat drei Funktionen: 1. Es pumpt die Abw�sser aus Lisdorf in den h�her liegenden Kanal in der Fort-Rauch-Stra�e, von wo sie mit nat�rlichem Gef�lle weiter zur zentralen Kl�ranlage Saarlouis geleitet werden. 2. Bei Hochwasser der Saar wird das anfallende Oberfl�chen- bzw. Regenwasser gegen den Druck des Flusses in die Saar gepumpt. Bei einem normalen Pegelstand der Saar flie�t das Regenwasser in den tiefer gelegenen Fluss. 3. Integriert in das Pumpwerk ist ein Regen�berlaufbecken mit einem Fassungsverm�gen von 760 m�, in dem bei Hochwasser zun�chst das Oberfl�chenwasser gesammelt und bei F�llung das Becken in die hochwasserf�hrende Saar gepumpt wird. Wenn man das neue Pumpwerk von au�en sieht (siehe Titelbild), kann man sich nicht vorstellen, da� dieses �ber 4 Mill. DM gekostet hat. Doch der gr��te Teil des Geb�udes steckt nicht sichtbar tief in der Erde, so auch das 760 m� gro�e Regen�berlaufbecken. Mit der Inbetriebnahme des neuen Pumpwerks wurde auch dem Umwelt- und dem Wasserschutz weiter Rechnung getragen. So sind zahlreiche kleinere Abwassereinleitungen in die Saar entfallen, wodurch der Fluss wieder etwas sauberer wird. Parallel zum Hochwasserschutzdamm wurde ein neuer Abwasserkanal verlegt, der die vielen kleinen Einleitungen aufnimmt. Am neuen Pumpwerk trifft dieser Abwasserkanal mit zwei weiteren Abwasserkan�len aus Lisdorf zusammen. Weil von dieser Stelle aus kein nat�rliches Gef�lle zur Kl�ranlage Saarlouis besteht, muss das Schmutzwasser von dem neuen Pumpwerk aus in den Hauptsammler in der Fort-Rauch-Stra�e hochgepumpt werden. Die Pumpen f�r das Schmutzwasser (Abw�sser) sind so ausgelegt, da� sie auch noch die Abw�sser von neuen Baugebieten in Lisdorf und eines eventuellen Gewerbegebietes auf dem Lisdorfer Berg verkraften k�nnten. Das Pumpwerk f�r das Hochwasser ist auf das sog. "200-j�hrige Hochwasser" ausgelegt. Dies bedeutet, da� es seine Maximalleistung auch dann noch erbringt, wenn der Pegel der Saar bereits 50 cm unter der Oberkante des Hochwasserschutzdammes steht. Jede der 3 Pumpen, die das Oberfl�chenwasser bei Hochwasser in die Saar dr�cken, schafft 1.200 Liter pro Sekunde. Das sind bei maximaler Leistung fast 13 Millionen Liter Wasser in der Stunde. Damit d�rfte Lisdorf k�nftig vor Hochwasser und �berschwemmungen weitgehend sicher sein. Die Hochwassergef�hrdung der Holzm�hle durch den M�hlenbach bleibt aber weiterhin bestehen. Hier m�ssen die Abflussverh�ltnisse weiter verbessert und regelm��ig in Ordnung gehalten werden.
  5. 5. - 5 - Fu�g�nger�berwege in Lisdorf CDU Forderung wurde Rechnung getragen Im Bereich des Landwehrkreuzes wurde im Mai ein Fu�g�nger�berweg eingerichtet. Jetzt k�nnen Schulkinder und �ltere Mitb�rger endlich gefahrlos die Provinzialstra�e auch im oberen Bereich �berqueren. Damit sind die jahrelangen Bem�hungen der CDU - Lisdorf nun endlich von einem ersten Erfolg gekr�nt worden. Seit mehr als 5 Jahren forderte der Lisdorfer CDU-Vorsitzende Georg Jungmann in mehreren Schreiben an Kreis- und Stadtverwaltung die Einrichtung sowohl des nun angelegten als auch weiterer Fu�g�nger�berwege in den Bereichen Ensdorfer Stra�e und Obstgarten. Nicht zuletzt die Tatsache, da� in der Provinzialstra�e ein Kind angefahren und schwer verletzt wurde bewies, wie richtig und wichtig diese Forderung war. Auch der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion und OB-Kandidat Hans-Joachim Fontaine, dem in mehreren Ortsbesichtigungen die Problematik n�her gebracht wurde, setzte sich f�r die Einrichtung des nun installierten Fu�g�nger�berweges ein. Sowohl Landrat Dr. Winter als auch OB Nospers lehnten immer wieder ab. Nun hat sich endlich die Vernunft durchgesetzt, und dem Bed�rfnis nach mehr Sicherheit im Stra�enverkehr ist durch die Einrichtung des Fu�g�nger�berweges Rechnung getragen worden. Dieser Erfolg bedeutet aber f�r die CDU Lisdorf kein Ausruhen in der Frage Verkehrssicherung in Lisdorf. Jetzt werden sich die Anstrengungen ganz auf die Einrichtung von Fu�g�nger�berwegen in der Ensdorfer Stra�e und im Obstgarten konzentrieren. F�r den Bereich der Ensdorfer Stra�e hat sich der zust�ndige Stadtratsausschuss, nach einem B�rgertreff mit OB-Kandidat Hans-Joachim Fontaine, einm�tig f�r eine �berquerungshilfe ausgesprochen. Die entsprechenden Antr�ge sind von der Stadtverwaltung an die zust�ndige Beh�rde beim Kreis gestellt worden. Wir sind zuversichtlich, da� auch hier bald ein positives Ergebnis erzielt wird.
  6. 6. - 6 - Feuerwehr feiert Jubil�um Im August diesen Jahres feiert die Lisdorfer Feuerwehr ihr 175-j�hriges Bestehen. P�nktlich zum Jubil�um wird das Ger�tehaus mit einem Kostenaufwand von etwa 300.000,- DM erweitert. Durch die Erweiterung wird Platz geschaffen f�r 3 Boote und zus�tzliche Ausr�stungsgegenst�nde, die bisher nur notd�rftig untergebracht werden konnten. In dem Erweiterungsbau wird auch ein Raum f�r die Jugendwehr geschaffen, die in den letzten Jahren einen gro�en Zulauf hatte. Da die von der Stadt bereitgestellten Mittel nicht ausreichen, den gesamten Ausbau zu t�tigen, haben sich die Lisdorfer Feuerwehrleute bereit erkl�rt, fast den gesamten Innenausbau in Eigenleistung zu erstellen. Das im Umbau befindliche Feuerwehrger�tehaus Die Feierlichkeiten zum 175-j�hrigen Bestehen der Lisdorfer Feuerwehr finden in der Zeit vom 23. bis 25. August 1995 statt. Festprogramm: FREITAG, 23. August: 20.00 Uhr Festakt, anschl. Zapfenstreich SAMSTAG, 24. August 08.00 Uhr Leistungsmarsch der Jugendwehren 20.00 Uhr "Ein Dorf feiert seine Feuerwehr" SONNTAG, 25. August 09.00 Uhr Kranzniederlegung am Ehrenmal 09.30 Uhr hl. Messe in Lisdorf 11.00 Uhr Fr�hschoppenkonzert 12.00 Uhr Mittagessen 14.00 Uhr Festumzug 20.00 Uhr "S�dtiroler Abend" Ausklang mit gem�tlichem Beisammensein und Musik
  7. 7. - 7 - 10 Jahre St�dtepartnerschaft Saarlouis - Eisenh�ttenstadt Dieses Ereignis ist es wert, auch an dieser Stelle kommentiert zu werden. Schlie�lich waren in diesen 10 Jahren auch viele Lisdorfer im Rahmen der regelm��igen Partnerschaftsbande in Eisenh�ttenstadt und haben damit die Partnerschaft belebt, wie auch umgekehrt inzwischen eine ganze Reihe Eisenh�ttenst�dter zu Gast in unserem Stadtteil waren. Um es gleich vorweg zu sagen: Diese 1. deutsch-deutsche St�dtepartnerschaft war und ist eine gute Sache. Es soll aber nicht unerw�hnt bleiben, da� es 1984, als sie vom damaligen Gr�nen-Stadtver- ordneten und Altkommunisten Heinz Blatter, angeregt wurde, zun�chst verst�ndlicherweise gewisse Bedenken gegen eine Partnerschaft mit einer Stadt im kommunistischen Machtbereich gab. Man wollte das dortige System und die �stlichen Machthaber nicht noch durch eine solche Freundschaft politisch aufwerten. In der Folge hatte sich indes die Erkenntnis durchgesetzt, da� nur �ber eine Partnerschaft - trotz aller Vorbehalte und erwarteter Einschr�nkungen von �stlicher Seite - nach und nach viel-f�ltige Kontakte gekn�pft und die Menschen beider St�dte einander n�hergebracht werden k�nnen. So wurde dann im Dezember 1984 mit den Stimmen aller Stadtratsmitglieder in Saarlouis die Aufnahme von Verhandlungen zwecks Partnerschaft mit einer Stadt in der DDR beschlossen. Trotz eifrigen Bem�hens von Saarlouiser Seite dauerte es fast noch ein Jahr, bis von DDR-Seite Eisenh�ttenstadt in der N�he der polnischen Grenze, die als sozialistische Musterstadt galt, als m�gliche Partnerstadt benannt wurde und von dort dann auch eine Einladung kam. Damit war das am �stlichen Harzrand gelegene Halberstadt, das im 2. Weltkrieg Evakuierungsort der Saarlouiser Stadtverwaltung war und einige gerne als Partnerstadt gesehen h�tten, aus der Diskussion. Auch der Vorschlag "Eisenh�ttenstadt" ist der DDR-F�hrung sicherlich nicht leichtgefallen, die doch streng darauf bedacht war, Kontakte ihrer Bev�lkerung zu den Menschen im Westen m�glichst zu vermeiden. Mit Eisenh�ttenstadt erhofften sich die DDR-Oberen wohl das geringste �bel. Aufgrund der gro�en Entfernung zu Saarlouis und der als besonderes regimetreu geltenden Eisenh�ttenst�dter erwartete man keine intensiven Kontakte, die dem totalit�ren Herrschaftssystem h�tten gef�hrlich werden k�nnen. Weit gefehlt, wie sich sp�ter gl�cklicherweise herausstellte. Nach der Benennung von Eisenh�ttenstadt als Partnerstadt bedurfte es noch z�her Verhandlungen, die von beiderseitigen Kommissionen sowohl in Eisenh�ttenstadt als auch in Saarlouis gef�hrt werden, bis im September 1986 schlie�lich die Partnerschaft offiziell besiegelt werden konnte. Saarlouis und Eisenh�ttenstadt hatten damit die erste Partnerschaft zwischen zwei St�dten der damaligen beiden deutschen Staaten geschlossen. Als Teilnehmer der ersten gro�en Saarlouiser Delegation, die damals zur Partnerschaftsfeier nach Eisenh�ttenstadt reiste, war man zwar angetan von dem was uns alles geboten wurde und vor allem von der gro�en Gastfreundschaft der Menschen, mit denen wir zusammenkamen. Doch man merkte bald, da� es ausschlie�lich "Offizielle" waren und eine Kontaktaufnahme zu anderen B�rgern fast unm�glich war. Man sp�rte auch schnell, da� der "Stasi" allgegenw�rtig war. Wir hofften damals, da� durch die St�dtepartnerschaft den Menschen in Eisenh�ttenstadt ein paar der Freiheiten gew�hrt w�rden, die f�r uns selbstverst�ndlich waren. Es dachte damals wohl niemand daran, da� bereits wenige Jahre danach die B�rger von Ei- senh�ttenstadt in Frieden und Freiheit leben k�nnen und beide St�dte in einem Deutschland vereint sind. Heute wissen wir, da� die 1. deutsch-deutsche Partnerschaft von Saarlouis zu Eisenh�ttenstadt, der dann sp�ter eine ganze Reihe anderer folgten, mit dazu beigetragen hat, da� es zur Wende in der DDR und schlie�lich zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten gekommen ist. Heiner Gro�
  8. 8. - 8 B�rgertreffs mit OB-Kandidat Fontaine Seit seiner Nominierung zum OB-Kandidaten der CDU im Mai 1995 hat der Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat Hans-Joachim Fontaine in zahlreichen B�rgertreffs alle Stadtteile besucht. Dabei kam er mit vielen B�rgern ins Gespr�ch und informierte sich vor Ort, �ber die zahlreichen kleineren und gr��eren Probleme, die die Bev�lkerung bewegen. Insgesamt drei B�rgertreffs f�hrten Fontaine in unseren Stadtteil. Dabei informierte er sich �ber Problempunkte in den Bereichen Ensdorfer-Stra�e, Fort Rauch und Kirmesplatz sowie �ber die Situation auf dem Sportplatz und im Sportlerheim. In der Ensdorfer-Stra�e erkl�rten zahlreichen Anlieger, da� es zu Verkehrsspitzenzeiten kaum m�glich sei, die Stra�e zu �berqueren. F�r Schulkinder und �ltere Menschen sei es wiederholt zu lebensgef�hrlichen Situationen gekommen. Die Anlieger forderten unmissverst�ndlich eine �berquerungshilfe in der Ensdorfer Stra�e. Fontaine unterst�tzte diese Forderung und wies auch auf mehrere Schreiben des Stadtverordneten Georg Jungmann in dieser Sache hin. Es sei unglaublich, so Fontaine, da� diese berechtigte Forderung der Anlieger immer noch nicht verwirklicht sei. Zwischenzeitlich hat sich der zust�ndige Stadtratsausschuss einm�tig f�r die Einrichtung einer �berquerungshilfe in der Ensdorfer Stra�e ausgesprochen. Bei einem B�rgertreff auf dem Kirmesplatz wurde von den Anliegern bem�ngelt, da� diese Fl�che als Abstellplatz f�r abgeschleppte Fahrzeuge aus der gesamten Stadt missbraucht werde. Es wurde angeregt, da� der Platz zumindest teilweise entsiegelt und begr�nt werden sollte. Fontaine teilte diese Auffassung und machte deutlich, da� die CDU schon mehrfach die Einstellung von Mitteln f�r eine Umgestaltung dieses Platzes in den Stadthaushalt beantragt habe. Diese Antr�ge seien jedoch immer von der SPD-gef�hrten Rathausmehrheit abgelehnt worden. Vorstandsmitglieder des Fu�ballvereins im Gespr�ch mit den CDU-Vertretern Am 24. April fand ein B�rgertreff auf dem Sportplatz statt. Die Vertreter des Fu�ballvereins, an ihrer Spitze der neugew�hlte Vorsitzende Andreas Diwo, machten deutlich, da� das Sportlerheim neben einigen baulichen M�ngeln nicht mehr gen�gend Platz f�r den gestiegenen Raumbedarf des Vereins bietet. In den vergangenen Jahren habe man, im Gegensatz zu anderen Vereinen, die gr��ten M�ngel in Eigenarbeit beseitigt. Doch nun sei eine umfassende Renovierung unumg�nglich. Zudem sei, bedingt durch die gro�e Zahl an Jugendmannschaften, ein zus�tzlicher Raumbedarf entstanden. Eine ins Auge gefasste Erweiterung des Sportlerheims w�rde jedoch die finanziellen M�glichkeiten des Vereins sprengen.
  9. 9. - 9 - Nachdem Hans-Joachim Fontaine sich von den Eigenleistungen des Vereins �berzeugen konnte und als beispielhaft w�rdigte, brachte er zum Ausdruck, da� nun die Stadt gefordert sei. Es k�nne nicht angehen, da� die Stadt die einzelnen Vereine unterschiedlich behandele. Die CDU werde bei den Beratungen zum n�chsten Stadthaushalt entsprechende Antr�ge stellen, damit der Lisdorfer Fu�ballverein nicht schlechter gestellt werde als andere st�dtische Vereine. Bei den einzelnen B�rgertreffs kam OB-Kandidat Fontaine mit vielen B�rgern aus den einzelnen Stadtteilen zusammen. So konnte er sich vor Ort selbst ein Bild machen. Er erkl�rte, da� er, im Falle seiner Wahl zum Oberb�rgermeister, B�rgersprechstunden vor Ort machen werde. Die B�rger sollen ihren OB in ihrem Stadtteil oder Wohnquartier sprechen k�nnen und nicht erst ins respekteinfl��ende Rathaus gehen m�ssen, um nach Terminvereinbarung ihre Anliegen "vorbringen" zu k�nnen. Fa. Germann in neuen Gesch�ftsr�umen Nach umfangreichen Umbau- und Erweiterungsarbeiten hat die Fa. Motorland Germann ihre neuen Gesch�ftsr�ume er�ffnen k�nnen. Bei einem Er�ffnungsempfang mit Freunden, Kun- den, Gesch�ftspartnern und viel "Prominenz" konnten die jetzigen Firmeninhaber Rudi und Herbert Germann sich �ber den gelungen Umbau freuen und auf eine 300-j�hrige Firmen- tradition hinweisen. Sie bedankten sich auch bei ihren Eltern Rosa und Rudolf, die die Um- strukturierung des Betriebes von einer reinen Schmiede zu dem f�hrenden saarl�ndischen Landmaschinen- und Gartenbedarfsgesch�ft einleiteten. Unter den Gratulanten waren auch zahlreiche f�hrende CDU-Vertreter, wie der Bundestags- abgeordnete Peter Altmaier, der Kreisvorsitzende Kurt Sch�nen (MdB), der Saarlouiser OB- Kandidat Hans-Joachim Fontaine, der CDU-Ortsvorsitzende Georg Jungmann, Stadtverordneter Heiner Gro�, JU-Vorsitzender Robin Germann um nur einige zu nennen. LISDORF AKTUELL gratuliert sehr herzlich und w�nscht weiterhin gro�en gesch�ftlichen Erfolg. Von links: Hans Diwo, Peter Altmaier, Rudolf Germann, Georg Jungmann, Gabi Germann, Hans- Joachim Fontaine, Herbert Germann, Heiner Gro�, Robin Germann
  10. 10. - 10 - Bericht aus dem Kreistag von unserem Kreistagsmitglied Robert Sch�tz Ministerium will Abendgymnasium in Dillingen schlie�en ! Das saarl�ndische Ministerium f�r Bildung, Kultur und Wissenschaft hat den Landkreis Saarlouis aufgefordert, der Schlie�ung des Abendgymnasiums Dillingen zuzustimmen. Die CDU-Kreistagsfraktion Saarlouis wendet sich entschieden gegen die Aufl�sung dieses Abendgymnasiums, denn es handelt sich wiederum um einen eklatanten Abbau an Bildungsangeboten im Saarland. Die CDU-Kreistagsfraktion ist der Auffassung, da� aufgrund der Einrichtung zahlreicher Gesamtschulen im Lande und der Absenkung der Anforderungen im Bereich der Realschulen (Abschaffung der Abschlusspr�fung, Reduzierung des fremdsprachlichen Unterrichts, da zweite Fremdsprache nur noch Angebotssprache, Einschr�nkung des Realschulbildungsangebotes auf vier Jahre usw.) ohnehin eine katastrophale Verschlechterung in der Bildungslandschaft gegeben ist, weswegen nun nicht auch noch das Abendgymnasium geschlossen werden darf. Vielmehr ist die CDU-Kreistagsfraktion der Auffassung, da� aus grunds�tzlichen bildungspolitischen �berlegungen gerade dieses hochqualifizierte Angebot des Abendgymnasiums unbedingt erhalten werden muss. F�r den Gesamtbereich der unteren Saar w�rde die Schlie�ung ohne jeden Zweifel einen R�ckschritt bedeuten. Die Kreistagsfraktion der CDU, weist vor allem darauf hin, da� das Abendgymnasium f�r viele strebsame, arbeitswillige junge Menschen eine hervorragende Chance der Weiterbildung bietet. Aus diesem Grunde spricht sich die CDU-Kreistagsfraktion ausdr�cklich f�r den Erhalt des Abendgymnasiums aus. Dienste und Einrichtungen Der Mobile Soziale Dienst Dillingen/Nalbach e.V. und der Tr�ger der DRK G�steh�user, die DRK Krankenhaus GmbH Saarland, haben im April 1995 den H�uslichen Pflegedienst "DRK - Hilfe zur Selbsthilfe - gemeinn�tzige GmbH" gegr�ndet. Dieser Pflegedienst hat seinen Sitz in Dillingen und unterst�tzt die h�usliche Pflege im Raum Dillingen - Saarlouis - Nalbach. Der H�usliche Pflegedienst bietet im wesentlichen folgende Dienstleistungen an : - Beratung und Vermittlung weiterf�hrender Hilfen - Hauswirtschaftliche Versorgung - Leistungen der Grund- und Behandlungspflege - Anleitung der pflegenden Angeh�rigen - �bernahme der gesetzlich vorgeschriebenen Pflegeeins�tze Der H�usliche Pflegedienst ist f�r Sie erreichbar unter folgenden Nummern: - Telefon: 06831 - 7 43 06 - Fax: 06831 - 70 79 22
  11. 11. - 11 - Stellungnahme der CDU Kreistagsfraktion zu der Absicht des Innenministers, die Kreisumlage lediglich in H�he von 53.0743 % zu genehmigen. 1. Mehrbelastungen der Gemeinden und Landkreise durch das Land. Die vom Ministerium des Innern (MDI) beklagte schwierige Haushaltslage der Gemeinden geht auch auf die gemeindefeindliche Politik des Landes zur�ck, wie der St�dte- und Gemeindetag wiederholt dargelegt hat. So ist beim Finanzausgleich 1996 ein erneutes Zuweisungsminus von 3 % festzustellen. Misst man das Verh�ltnis aller Landeszuweisungen innerhalb und au�erhalb des kommunalen Finanzausgleiches am Gesamtvolumen des Landeshaushaltes (Brutto-Kommunalquote), so betr�gt diese Quote nur noch 13 % und liegt damit 15 % unter dem Anteilswert von 1990. Bez�glich der Landkreise ist bekannt, da� sich das Land z. B. durch die �bergabe der Gymnasien an die Gemeindeverb�nde (GV) finanziell entlastet hat (nur noch 1996 gew�hrt das Land Zusch�sse). Neue Zusatzbelastungen sind zu erwarten: a) Kommunalisierung: Die Berechnungen des Landes und der GV klaffen z. Zt. um rund 18 Mio. DM auseinander. b) Landesbauordnung: Aufgrund der gesetzlichen Neuordnung durch das Land sind erhebliche Einnahmeausf�lle zu erwarten. c) Schulgesetzgebung: Durch die �bertragung der Sekundarschulen und der erweiterten Realschulen auf den Kreis entstehen neue Belastungen f�r die GV. Fazit: Das Land hat ma�geblich dazu beigetragen, da� die Gemeinden wie die Gemeindeverb�nde in eine �u�erst schwierige Haushaltslage geraten sind. 2. Absicht des MDI ist abzulehnen Der MDI unterstellt, der Landkreis habe seine Gemeinden absichtlich zu hoch mit der Kreisumlage belasten wollen. Dies ist, wie oben dargestellt, nicht der Fall. Vielmehr ergibt sich die beschlossene H�he der Kreisumlage aus den Erfordernissen. Folglich ist die Absicht des MDI, die Kreisumlage lediglich mit rund 53 % zu genehmigen, abzulehnen. 3. Weiteres Verfahren Sollte der MDI den Landkreis anweisen, die Kreisumlage mit 53 % von den Gemeinden zu erheben, so wollen CDU und Gr�ne dies insofern passieren lassen, als dann ein defizit�rer Haushalt zu beschlie�en ist. Es wird jedoch darauf hingewiesen, da� dies keine Probleml�sung ist, so da� lediglich eine Verschiebung der Kosten in die n�chsten Jahre erfolgt, d. h. die Gemeinden m�ssen gegebenenfalls per Umlage das Defizit in den n�chsten Jahren abdecken. Gewonnen wird durch diese Verfahrensweise nichts. Es wird darauf vertraut, da� in der Verwaltung durch �u�erste Sparsamkeit und durch in Aussicht gestellte Mehreinnahmen im Haushaltsvollzug 1996 ein Defizit trotz geringer Kreisumlage zu vermeiden ist. Sollte eine negativere Entwicklung festzustellen sein, m�sste eine Klage gegen das Land erwogen werden. Robert Sch�tz
  12. 12. -12- Lisdorfer Notizen SC Saargold Lisdorf C und D-Jugend Saarlandmeister Die D-Jugend der HG Saarlouis (Spielgemeinschaft aus SC Saargold und DJK Roden) wurde Saarlandmeister. Im Endturnier trafen die vier besten saarl�ndischen Mannschaften aufeinander. In einem echten Endspiel besiegten die Saarlouiser Buben den Favoriten Spiesen/Elversberg mit 7:6 Toren. Beide Mannschaften waren bis zu diesem Zeitpunkt punkt- und torgleich. Auch die C-Jugend der HG Saarlouis konnte in der Oberliga die Saarlandmeisterschaft erringen. Sie siegte in einem Entscheidungsspiel �ber Merzig. Bei den Spielen um die S�dwestdeutsche Meisterschaft waren die Saarlouiser Buben dem Pfalzmeister TV Hagenbach nur knapp unterlegen. Wir gratulieren recht herzlich und hoffen, da� die HGS noch viele Meisterschaften feiern kann.(GJ) SV 1929 Lisdorf Die Kleinsten waren die Gr��ten Die F-Jugend des SV 1929 konnte nach dem Gruppensieg in ihrer Spielstaffel auch die Stadtmeisterschaft erringen. Die Lisdorfer Buben spielten einen herzerfrischenden Fu�ball und gaben in der gesamten R�ckrunde keinen Punkt ab. Bei den Stadtmeisterschaften wurden sie ungeschlagen Sieger ihrer Gruppe. Im Endspiel trennte man sich von Fraulautern nach regul�rer Spielzeit 0:0 Unentschieden. Beim anschlie�enden 7m-Schie�en konnten die Lisdorfer Buben alle Strafst��e verwandeln, w�hrend der Gegner zwei verschoss. Wir gratulieren herzlich und hoffen auf viele weitere Erfolge. (GJ)
  13. 13. - 13 - Fernw�rme f�r die Holzm�hle Die Fernw�rmeversorgung ist im Stadtgebiet Saarlouis weiter auf dem Vormarsch. Mittlerweile werden Abnehmer mit einem Anschlusswert von rund 212 MW in Saarlouis versorgt. Ausbauschwerpunkt ist zur Zeit unser Stadtteil Lisdorf. Jetzt hat sich die Fernw�rme-Verbund Saar GmbH (FVS) auch entschieden, das Herz der Holzm�hle (Altbaugebiet) mit Fernw�rme zu versorgen. Dabei wird die bereits im Bereich Neue- Welt verlegte Leitung als Zubringerleitung genutzt. Die Fernw�rmeleitung zur Holzm�hle setzt sich dann in der Neue-Welt-Stra�e fort. In einem Zeitraum von etwa 2 Jahren sollen 50 Abnehmer mit einem Anschlusswert von zusammen 3,35 MW angeschlossen werden k�nnen. Dazu z�hlen auch mehrere Gew�chshausbetriebe. Die Weiterf�hrung der Fernw�rmeleitung in das Neubaugebiet Holzm�hle ist derzeit auch vorgesehen. (HG) Schulhofgestaltung an Prof.-Ecker-Schule teurer als erwartet F�r die Neugestaltung des Schulhofes waren im st�dtischen Haushalt 1995/96 rd. 250.000 DM und f�r die Sanierung der Friedhofsmauer, die durch den Abbruch der alten Schulturnhalle teilweise entfernt werden m�sste, 70.000 DM ausgewiesen. Die Durchf�hrung des 1. Bauabschnitts im vergangenen Jahr, die die Neugestaltung der bisherigen Schulhoffl�che betraf, verursachte bereits Kosten in H�he von rd. 220.000 DM, so da� f�r die restlichen Arbeiten - Sanierung der Friedhofsmauer und Gestaltung der erweiterten Schulhoffl�che hinter der neuen Halle einschl. Schulsportanlage - nur noch 100.000 DM zur Verf�gung standen. Der Angebotspreis des billigsten Bieters (Fa. Kempf aus Saarbr�cken) f�r diese Arbeiten betrug aber 178.474 DM, so da� der Stadtrat noch 78.474 DM als �berplanm��ige Ausgabe bewilligen musste. Die Gesamtma�nahmen kostet demnach rd. 400.000 DM. Die betreffenden Arbeiten werden voraussichtlich in den gro�en Ferien ausgef�hrt und sp�testens im Fr�hherbst abgeschlossen sein. H�chste Zeit, damit dann wieder ein normaler Schulsport durchgef�hrt werden kann. (HG) Picarder Weg in Ordnung gebracht Der verl�ngerte Picarder Weg zwischen der �berherrner- und der Neue-Welt-Stra�e an der Halle der Lisdorfer Frischgem�se (LFG) vorbei, ist unl�ngst von der beauftragten Firma Dittgen aus Schmelz mit einem Kostenaufwand von 30398 DM als Wirtschaftsweg ausgebaut worden. Dieser Weg war in einem sehr schlechten Zustand, �bers�t mit vielen tiefen Schlagl�chern und keineswegs mehr in einem verkehrssicheren Zustand. �ber diesen Weg erfolgt die Zufahrt zur Halle der Lisdorfer Frischgem�se und einigen gegen�berliegenden Garagen. Au�erdem wird er unberechtigterweise als Abk�rzung von Picard/Neuforweiler nach Lisdorf oder als Umgehung der regelm��igen Verkehrsstaus auf der Neuen-Welt und in der Metzer Stra�e benutzt. Der bereits seit l�ngerer Zeit vorgesehene Ausbau dieses Weges zu einer verkehrsgerechten Stra�e konnte bisher wegen Anliegerproblemen noch nicht durchgef�hrt werden. Insbesondere f�r die Mitglieder der Lisdorfer Frischgem�se sowie deren Lieferanten und Kunden war der desolate Wegezustand nicht mehr zumutbar. Deshalb erkl�rte sich der Vorstand der LFG bereit, bei kurzfristigem Mindestausbau des Weges als Wirtschaftsweg durch die Stadt hierzu einen freiwilligen Beitrag von 15.000 DM zu leisten. LFG-Mitglied Erwin Faust, auch LiGeKa-Boss und CDU-Vorstandsmitglied, dem beste Kontakte zum Beigeordneten Hans Diwo (SPD) nachgesagt werden, konnte den Baudezernenten auch tats�chlich von der Notwendigkeit des kurzfristigen Ausbaus �berzeugen, so da� die Ma�nahme mit selten erlebter Schnelligkeit durchgef�hrt wurde. F�r diese Ma�nahme und das Tempo, mit dem sie durchgef�hrt wurde, ist dem Baubeigeordneten Diwo und seinem Tiefbauamtsleiter Hilt sowie auch Erwin Faust und schlie�lich auch der LFG f�r ihren finanziellen Beitrag zu danken. (HG)
  14. 14. - 14- Leichtathletin Birgit Gro� weiter erfolgreich Die f�r den LC Rehlingen startende Birgit Gro� (19) war auch in der bisherigen Saison schon sehr erfolgreich. Sowohl �ber 400 m H�rden als auch �ber 800 m wurde sie wieder Landesmeisterin der Jugend und �ber 1500 m zudem "Zweite". Beim Pfingstsportfest in Rehlingen erreichte sie auf ihrer "Hausstrecke" �ber 800 m in 2:16,06 min. die Qualifikation f�r die Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften im Juli in Erfurt/Th�ringen. In ihren �brigen Disziplinen hatte sie bereits davor die "Quali" f�r die Teilnahme an den s�ddeutschen Meisterschaften in Stuttgart geschafft. Als Mitglied des Landeskaders hatte sie unl�ngst ma�geblichen Anteil am erfolgreichen Abschneiden der saarl�ndischen Frauen und M�dchen bei den Landesvergleichsk�mpfen in Bergen/Holland und Diekirch/Luxemburg. Birgit Gro�, die in diesem Jahr ihr Abitur am Stadtgartengymnasium in Saarlouis ablegte und ab Herbst an der Universit�t in Saarbr�cken Mathematik und Sport f�r das Lehramt an Gymnasien studieren m�chte, hofft, durch noch intensiveres Training im Rahmen des Studiums ihre leichtathletischen Leistungen weiter verbessern zu k�nnen. (HG) 1. Saarlouiser Bauernmarkt ein Erfolg Nachdem mittlerweile fast �berall ein regionaler Bauernmarkt existiert, war es �berf�llig, da� auch in Saarlouis eine solche Einrichtung geschaffen wurde. Am Samstag, 15. Juni, war es dann soweit. Auf dem Gro�en Markt vor der Post boten rd. 20 Erzeuger, die das Herkunfts-zertifikat der Landwirtschaftskammer "Vom Saar-Landwirt" nachweisen k�nnen, ihre Produkte an. Die Angebotspalette reichte von Obst und Gem�se �ber Milchprodukte, Backwaren, Eier, Wurst und Fleisch bis zu Lik�ren und Schn�psen. Daneben wurden auch landwirtschaftliche Nutztiere, wie Schafe, Ziegen, Schweine und H�hner ausgestellt. Die Landwirtschaftskammer und weitere Stellen informierten �ber die angebotenen Erzeugnisse aus saarl�ndischer Produktion, den �kologischen Anbau und auch �ber BSE. Der von 9.00 bis 13.00 Uhr herrschende Andrang zeigte, da� in Saarlouis ein Bedarf an einem solchem Markt besteht, obwohl auch zu den planm��igen Markttagen- dienstags und freitags - die Bauernprodukte angeboten werden k�nnen. Die Nachfrage an besagtem 1. Bauernmarkt war so gro�, da� manche Produkte bereits vor Marktschluss ausverkauft waren. Die Anbieter aus Lisdorf, die Gebr. Welsch, mussten st�ndig mit 5 bis 6 Kr�ften im Einsatz sein, um den K�uferandrang an ihrem Stand und die Nachfrage nach ihrem Gem�se befriedigen zu k�nnen. Sie, wie auch die �brigen Anbieter, werteten den Bauernmarkt als vollen Erfolg und �u�erten die Erwartung, da� dieser nun regelm��ig stattfindet, wobei einige sogar einen Wochenrythmus w�nschten. Nach dem erfolgreichen 1. Bauernmarkt in Saarlouis ist nunmehr zun�chst vorgesehen, diesen alle 4 Wochen durchzuf�hren. (HG) Impressum: Herausgeber:CDU-Ortsverband Lisdorf,III. Gartenreihe 50, Tel. 40155 JUNGE UNION Lisdorf , Feldstra�e 52, Tel. 40444 Redaktion: Georg Jungmann, Heiner Gro�, Bernd Lay, Robert Sch�tz, Robin Germann, Harald Weiler Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU- Kreisgesch�ftsstelle, Saarstra�e 4, und k�nnen dort kostenlos abgeholt werden.
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