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Lia078 1995-gesamt

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Lia Nr. 78

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Lia078 1995-gesamt

  1. 1. Informationsschrift Nr. 78 Herausgeber: für Lisdorfer Bürger Ostern 1995 CDU und JU Lisdorf
  2. 2. - 2 - Neujahrsempfang der CDU - Lisdorf Am 10. Januar 1995 ludt die CDU-Lisdorf zu einem Neujahrsempfang ins "Franz-Josef-Röder- Haus" in der Saarstraße ein. Der Ortsvorsitzende Georg Jungmann konnte zahlreiche Lisdorfer Bürgerinnen und Bürger, Vereinsvorsitzende, die Feuerwehr und viel politische Prominenz begrüßen. Neben dem Bundestagsabgeordneten Peter Altmaier, der Landtagsabgeordneten Monika Bachmann, dem CDU-Kreisvorsitzenden Kurt Schönen (MdL), zahlreichen Mitgliedern des Kreistages und fast der gesamten CDU-Stadtratsfraktion war auch der Lisdorfer SPD-Vorsitzende und Beigeordnete Hans Diwo der Einladung gefolgt. Wehrführer Wolfgang Herrmann und Löschbezirksführer Joachim Loris von der Feuerwehr waren ebenso anwesend wie zahlreiche Vertreter der Lisdorfer Vereine. In einem Grußwort ging der neugewählte Bundestagsabgeordnete Peter Altmaier auf seine ersten Tage in Bonn ein. Er umriss seine Ziele, die er auf der Bonner Bühne zunächst angehen wolle. So sei er bereits in den ersten Tagen nach seiner Wahl mit zahlreichen Anliegen von Bürgern und Institutionen konfrontiert worden. Da er allen persönlich antworten wolle, erfordere dies bereits sehr viel Zeit. Zu-nächst wolle er sich mit den Problemen des Saarbergbaues auseinandersetzen. In der derzeit geführten Diskussion um den öffentlichen Dienst wolle er sich um mehr Sachlichkeit bemühen. Wenn es auch mit Sicherheit einiges zu verbessern gelte, so sei aber sicherlich nicht alles richtig, was man im Moment in den Medien lese oder höre. Er sicherte den Anwesenden zu, jederzeit ein offenes Ohr für die Probleme der Bürgerinnen und Bürger zu haben. Dies gelte insbesondere für Probleme, die ihm aus Lisdorf vorgebracht würden, fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu. Der CDU Ortsvorsitzende Georg Jungmann sprach in seiner anschließenden Rede ausschließlich Lisdorfer Themen des vergangenen Jahres bzw. der Zukunft an. Zunächst ging er auf das Super-wahljahr 1994 ein. Bei den Bundes- und Landtagswahlen kam die CDU in Lisdorf auf rund 45 bzw. 46 % der Stimmen, die SPD erhielt bei beiden Wahlgängen jeweils rund 1 % weniger Stimmenanteil. Besonders erfreut zeigte sich Jungmann über die Tatsache, daß die CDU bei der Landtagswahl 4% zulegen konnte, während die SPD 2 % verlor. Dadurch wurde im Vergleich zur Landtagswahl von 1990 aus einem 5 %-Rückstand der CDU ein 1% Vorsprung gegenüber der SPD. Jungmann zeigte sich erfreut, daß in Lisdorf von allen Parteien faire Wahlkämpfe geführt wurden und betonte, daß alle aussichtsreichen Bundes- oder Landtagskandidaten während des Wahlkampfes in Lisdorf waren. Ganz besonders bedankte sich Jungmann für die Unterstützung seiner eigenen Landtagskandidatur durch die Lisdorfer Bevölkerung, was sich nicht zuletzt in dem guten Wahlergebnis niederschlage. Für die Wahl zum Stadtrat sei ihm von vielen eine "haushohe Niederlage" der CDU prophezeit worden. Vereinzelt sei die Rede von einem 10% Vorsprung durch die SPD gewesen. Als dann die Stimmen ausgezählt waren, lag die CDU mit einer hauchdünnen Mehrheit von 0,1 % oder 1 Stimme vorne. Sicherlich habe hier der "Diwo-Effekt" durchgeschlagen, obwohl der Beigeordnete bis zu seiner Pensionierung gewählt sei und somit nicht zur Wahl stand. Daß die CDU entgegen alle Prophezeiungen dennoch die Mehrheit in Lisdorf halten konnte, führte Jungmann auf die ausgewogene Liste zurück, die die CDU den Wählerinnen und Wählern anbot. Darauf seien Männer und Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten, Institutionen und Vereinen vertreten gewesen, die die Gewähr für eine gute Politik für Lisdorf boten. Schließlich sei es gelungen, mit Heiner Groß und Georg Jungmann wieder zwei Lisdorfer in den Stadtrat zu entsenden. Bei der Europawahl habe die CDU Lisdorf einen deutlichen Vorsprung erzielen können. Es sei auch gelungen, mit Robert Schütz erstmals direkt einen Vertreter aus Lisdorf in den Kreistag schicken zu können. Dies sei ein großer Erfolg, wenn auch bei der Kreistagswahl die SPD einen Vorsprung von 0,2% erzielen konnte. Alles in allem sei festzuhalten, daß die CDU in Lisdorf aus fast allen Wahlgängen als Sieger hervorging. Man sei stolz darauf, daß die CDU in Lisdorf auf einem sehr hohen Niveau von rund 45 % gelandet sei. Die CDU Lisdorf habe damit erneut bei allen Wahlgängen die besten CDU Ergebnisse aller Stadtteile erreichen können. Diese Ergebnisse seien aber auch zugleich eine Verpflichtung, betonte Jungmann, weiterhin die Interessen der Lisdorfer Bürgerinnen und Bürger zu vertreten und weiter für das Wohlergehen von Lisdorf und seiner Bürger zu arbeiten.
  3. 3. - 3 - In seinen weiteren Ausführungen forderte Jungmann zahlreiche Verbesserungen für Lisdorf. Diese seien grundsätzlich in die Kategorien "mehr Grün- und mehr Naherholungsflächen" sowie "verbesserte Infrastruktur" einzuordnen: So forderte er, daß die Stadt nun endlich an die Begrünung des Marktplatzes in Lisdorf herangehen müsse. Wenn die große Lösung aus finanziellen Gründen nicht möglich sei, so solle doch zumindest im vorderen Bereich begonnen werden. "Ein paar Bäume und Bänke würden hier schon Wunder wirken", betonte Jungmann und kündigte an, hierfür Mittel für den Stadthaushalt 1995/96 zu fordern. Des-weiteren sollte nach Jungmanns Ansicht im Bereich Groß- und Feldstraße eine kleine grüne Lunge geschaffen werden und "Auf der Werth" sollte zwischen Lisdorf und Ensdorfer Straße eine Parkanlage mit Schutzhütte, Bolzplatz, Abenteuerspielplatz, Kinderspielplatz u.v.m. geschaffen werden. Hierfür könnte man z.T. Bundes- und Landesmittel erhalten. Die CDU werde auch hierfür Mittel im nächsten Haushalt beantragen. Bei den Infrastrukturmaßnahmen sei für Jungmann eines der Hauptprobleme der eklatante Bauplatz- mangel in Lisdorf. Es sei ein Unding, daß viele junge Familien inzwischen weggezogen seien, nachdem sie vergeblich versucht hätten, in Lisdorf Bauplätze zu erwerben. OB Nospers habe in der Vergangenheit mehrfach diesen Bauplatzmangel schlichtweg verneint. Inzwischen habe auch die SPD gemerkt, daß hier endlich etwas passieren müsse. Die auf Initiative der CDU in der Klein- und der Holzmühler Straße erschlossenen Grundstücke seien mittlerweile alle bebaut. Das Projekt Holzmühle II sei von der Stadt praktisch auf den "St. Nimmerleinstag" hinausgeschoben worden. Der von der SPD favorisierte weitere Ausbau der Gartenreihen I bis V sei, so Jungmann, etwas ins Stocken geraten. Jungmann bezeichnete es deshalb als überlegenswert, zusätzliche Bauflächen direkt am Dorfrand zu erschließen. Dazu böten sich seiner Meinung nach die Gebiete Holzmühler Straße, Auf der Wies, An der Kapellenmühle oder aber auch Fort-Rauch an. Diese Flächen seien mit relativ geringem Aufwand zu erschließen. Ebenso wie an Einzelhausgrundstücken fehle es auch an Gewerbeflächen für klein- und mittel- ständische Unternehmen in Lisdorf. Auch hier hätte die CDU, so Jungmann, Vorschläge unterbreitet. Das Gebiet zwischen Lisdorfer Knie und Obstgarten sei im Flächennutzungsplan entsprechend ausgewiesen. Es fehle lediglich an einem Bebauungsplan. Dieser sei von der CDU bereits im Juni 1992 bei der Stadtverwaltung angeregt worden. Bisher sei jedoch außer einer Presseveröffentlichung seitens der Stadt nichts geschehen. In der Vergangenheit seien von der CDU mehrfach Fußgängerüberwege in der Provinzialstraße, in den Bereichen Obstgarten und Raiffeisenbank sowie in der Ensdorfer Straße in Höhe des Kreuzungsbereichs Feld-/ Kreuzstraße beantragt worden. Dieses Problem sei von der Stadtverwaltung immer äußerst halbherzig angegangen worden. Selbst durch einen schweren Unfall, bei dem ein Kind angefahren und schwer verletzt worden sei, sei es zu keiner sichtbaren Verbesserung der Situation gekommen. Jungmann forderte in seinen weiteren Ausführungen Ruhebänke und Papierkörbe im Bereich entlang des Saarausbaues, Teilentsiegelung der alten B 406 nach den Wünschen der Anlieger, Ausbau von Feldwegen sowie die Beleuchtung von Gässchen. Alle diese Maßnahmen wurden von der CDU ,betonte Jungmann, mit Mittelansätzen in den Haushalt 1995/96 eingebracht und alle wurden abgelehnt. Einige Forderungen der CDU seien mittlerweile in den Haushalt aufgenommen worden. Wenn auch gelegentlich Ideen der CDU ein paar Jahre später unter "SPD-Flagge" zu Anträgen erhoben würden, ärgere dies die CDU-Mitglieder nur im ersten Moment, gab Jungmann zu, wenn die Dinge aber zum Wohle von Lisdorf schließlich gemacht würden, hätte man das Ziel jedoch erreicht. Es zeige aber deutlich, daß die CDU die Vordenkerrolle in Lisdorf übernommen habe. Zum Abschluss seiner Rede bot Jungmann jedem, der mit der CDU Lisdorf weiter nach vorne bringen wolle, die Zusammenarbeit an. Zum Wohle von Lisdorf sollte es doch möglich sein, so Jungmann weiter, über Parteigrenzen hinweg zusammen zu arbeiten. Der Empfang wurde von Birgit Groß, Heike Weinmann und Andrea Salz musikalisch untermalt. Mit drei sehr einfühlsam vorgetragenen Flötenstücken sorgten sie für einen musikalischen Ausgleich zwischen den Reden. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden viele Problempunkte bei einem Glas Wein bis spät in die Nacht hinein ausführlich diskutiert.
  4. 4. - 4 – Stadthaushalt 1995/96 Die CDU-Lisdorf stellte für unseren Ort folgende Anträge: Maßnahme Mittelansatz in DM 1995 1996 1. Erschließung von Bauplätzen - Planungskosten für Holzmühle II - 50.000,- 2. Teilbegrünung des Marktplatzes 30.000,- 3. Erstellung einer Parkanlage zwischen Friedhof und Ensdorfer Straße 50.000,- 100.000,- 4. Aufstellen von Ruhebänken entlang der Saar und der Saaraltarme (am Leinpfad) 10.000,- 10.000,- 5. Erstellung einer Grünanlage zwischen Großstraße und Feldstraße (zw. Schmidtstr. und Deichlerstraße) - Planungskosten und Grundstücksankäufe - 100.000,- 100.000,- 6. Feldwegeausbau 50.000,- 50.000,- 7. Erstellung eines Bebauungsplanes f. Gewerbegebiet zw. Lisdorfer Knie und Obstgarten -Planungskosten - 10.000,- 8. Rückbau der alten B 406 - Planungskosten - 10.000,- 9. Erstellung einer Heimatchronik für Lisdorf 5.000,- 10. Beleuchtung des Gässchens zw. Großstraße und Feldstraße im Bereich Marktplatz 10.000,- 11. Anlegung von Fußgängerüberwegen in der Provinzialstr. und der Ensdorfer Straße 10.000,- 12. Zuschuss an die Kirchengemeinde Lisdorf - Neugestaltung Kirchenvorplatz 15.000,- 13. Sanierung von Spielplätzen - Im Obstgarten - Kapellenmühle Die SPD lehnte alle Anträge der CDU ab!
  5. 5. - 5 - Maßnahmen die im Haushalt 1995/96 enthalten sind: Maßnahme Mittelansatz in DM 1995 1996 1. Erweiterung der Feuerwache Lisdorf 200.000,- 2 Errichtung einer neuen Mehrzweckhalle, Restfinanzierung 1.115.000,- 3. Sanierung der Pausenhalle auf dem Schulhof der Prof.-Ecker-Schule 130.000,- 4. Erneuerung des Schulhofes der Prof.-Ecker-Schule 250.000,- 5. Prof.-Ecker-Schule, Erhaltungsaufwendungen 38.000,- 6. Grenzmauer zw. Schulhof und Friedhof 70.000,- 7. Zuschuss Vereinshaus Schützengilde 7.000,- 8. Grünfläche im Bereich Sportplatz 20.000,- 9. Sammler sowie Schmutz- und Regenwasser- pumpstation am Friedhof, Restfinanzierung 400.000,- 8. Baumpflege und Wegeergänzung auf dem Friedhof 2.000,- 32.000,- 9. Ausrüstungsgegenstände für die Prof.-Ecker-Schule 2.700,- 1.000,- 10. Sonstige Verwaltungskosten Prof.-Ecker-Schule 7.800,- 7.900,- 11. ABM-Kraft für die Aufarbeitung der Geschichte Lisdorfs Fazit: Außer der Ausfinanzierung des Hallenneubaus sind im Stadthaushalt für die Jahre 1995 und 1996 kaum Zukunftsinvestitionen für Lisdorf enthalten. Alle Anträge der CDU wurden, wie in den vergangenen Jahren, von der Koalition aus SPD und Grünen abgelehnt. Und dies obwohl die SPD Lisdorf für diese Haushaltsberatungen mit Schreiben vom 1.12.1994 mehr Grün, den Bau eines Dorfplatzes und neue Teerdecken für Feldwirtschaftswege für Lisdorf beantragt hatte. Wahrscheinlich konnten sich aber die Lisdorfer SPD-Stadtverordneten in der eigenen Fraktion nicht durchsetzen. Unser Rat: Vielleicht sollten die Lisdorfer SPD-Stadtverordneten beim nächsten Mal mit der CDU stimmen. Denn gemeinsam könnten wir für Lisdorf mehr erreichen.
  6. 6. - 6 - Lisdorfer Jugend musiziert Am 4. Adventsonntag veranstaltete die CDU-Lisdorf im vollbesetzten Saal Breininger ihr traditionelles Konzert "Lisdorfer Jugend musiziert". Auch in diesem Jahr konnte wieder ein sehr abwechslungsreiches Programm geboten werden. Die fast 30 Mitwirkenden schlugen mit ihren Darbietungen einen Bogen von der musikalischen Früherziehung bis hin zu profihaftem Können. Barbara Both eröffnete das Programm mit der Weise "Ihr Kinderlein kommet", die sie auf der Klarinette gekonnt darbot. Danach kamen die von Christel Jacobs im Rahmen der musikalischen Früherziehung betreuten Mädchen und Buben des Kindergartens, die mit ihren Glockenspielen schon ansprechende Leistungen boten. Im Einzelnen traten auf: Stefanie Welsch, Stefan Breininger, Marion Kirsch, Tobias Kropf, Dustin Dini, Jasmin Müller, Dominique Damde, Julian Winter, Mandy Göbel und Kristina Klein. Im Bild: Christel Jacobs mit den Buben und Mädchen der musikalischen Früherziehung; ganz rechts Barbara Both Auf Ihren Querflöten wussten Julia Braunnagel, Daniel Hild und Isabelle Ellie zu überzeugen. Sie spielten in unterschiedlichen Besetzungen "The Galway Piper", "die Weihnachts-Nachtigall" und eine "Hirtenweise". Zum ersten Mal dabei war Christian Breininger. Mit seinem gekonnten Solo am Schlagzeug zeigte er, daß der mit großem Engagement bei der Sache ist. Daniela Amann, die erst seit kurzer Zeit Klavierunterricht erhält, überzeugte die Zuhörer u. a. mit Werken von Chopin und Mozart. Sie bewies, daß sie viel Talent besitzt und bereits zu beachtlichen Leistungen fähig ist. Katharina Kronauer und Patrik Fritzen, die von ihrer Musiklehrerin Barbara Kronauer begleitet wurden, brachten anschließend mehrere Musikstücke mit ihren Flöten dar. Anhaltender Beifall war der verdiente Lohn für ihre einfühlsam dargebrachten Vorträge.
  7. 7. - 7 - Mit Werken von Bach, Rameau und Mozart bewies Sandra Seiwert, daß sie im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Leistungssprung gemacht hat. Mit einem zufriedenen Lächeln quittierte dies auch ihr Lehrer Helmut Amann. Einen besonderen musikalischen Leckerbissen bot in diesem Jahr Sabine Becker. Sie stellte sich erstmals als Gesangssolistin vor. Wusste sie in den vergangenen Jahren immer mit Orgel oder Klavier zu überzeugen, so riss sie in diesem Jahr mit ihrer klaren Stimme die Zuhörer zu Begeisterungsstürmen hin. In Begleitung von Helmut Amann bot sie mehrere Liedvorträge in einem abgerundeten und ausdrucksstarken Mezzosopran. Zum Abschluss der Veranstaltung gab Michael Johannes Kostproben seines Könnens. Sowohl auf dem Klavier als auch mit der Posaune -in Begleitung von Christian Schmidt- bewies er erneut seine Musikalität und sein großes Talent. Seit Beginn der Konzertreihe "Lisdorfer Jugend musiziert" dabei, konnte man seine ständigen Leistungssteigerungen verfolgen. Nun gab Michael Johannes Ende 1994 sein erstes eigenes Konzert und auch beruflich hat er sich ganz der Musik verschrieben. Im Bild: Einige Konzertteilnehmer mit ihren Musiklehrern Am Ende der Veranstaltung bedankte sich der CDU-Vorsitzende Georg Jungmann, der durch das Programm führte, bei allen Teilnehmern und Musiklehrern mit einer kleinen Anerkennung. Er bescheinigte den Teilnehmern ein hohes Leistungsniveau. Jungmann zollte den Musiklehrern für ihr Engagement Anerkennung und gedachte des verstorbenen Alois Schwickert, der in den vergangenen Jahren mit seinen Bläsergruppen immer zum Gelingen der Veranstaltung "Lisdorfer Jugend musiziert" beigetragen hatte. Ein besonderer Dank ging an Martina und Klaus Hild, die auch in diesem Jahr die Veranstaltung hervorragend vorbereiteten und Herbert Germann, der für die Technik verantwortlich war.
  8. 8. - 8 - Aus dem Kreistag Senkung der Kreisumlage Der Kreistag Saarlouis hat in seiner Sitzung am 21.03.95 im Rahmen des Nachtragshaushaltes die neue Kreisumlage verabschiedet. Nach eingehenden Prüfungen und Beratungen wurden die Vorstellungen von CDU und Bündnis 90/ Die Grünen realisiert. Danach wird die Kreisumlage von 104,9 Mio. DM um 2,3 Mio. DM gemindert. Dies entspricht einer Absenkung von 43,2 auf 42,2 Prozent. Den Städten und Gemeinden im Landkreis wird diese Maßnahme eine spürbare Erleichterung bringen. Die Rücklage des Kreises wird nur um 0,3 % abgeschmolzen und kann für eventuell erforderliche Sondermaßnahmen Verwendung finden. Hartmut Gimmler neuer Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Hartmut Gimmler ist neuer Fraktionschef der CDU-Kreistagsfraktion. Der 45-jährige tritt die Nachfolge von Fritz Münzmay an. Dieser hat sein Amt als Fraktionsvorsitzender zur Verfügung gestellt, da er nach der Kommunalwahl zum 1. Kreisbeigeordneten gewählt wurde. Der CDU-Kreisvorsitzende Kurt Schönen, der neue Fraktionschef Hartmut Gimmler und die Mitglieder der Kreistagsfraktion der CDU dankten Fritz Münzmay für seine langjährige Arbeit als Vorsitzender der Fraktion. Gimmler ist hauptberuflich leitender Direktor des Deutsch-Amerikanischen Institutes in Saarbrücken. Im Kreistag ist er in den Ausschüssen - Kreisausschuss, KTA für Schulen, Kultur und Sport, Landkreistag Saarland, Mitgliederversammlung des Rates der Gemeinden Europas und Vizepräsident der Euregio-Saar-Lor-Lux-Rhein, der Dachorganisation der Spitzenverbände aus den 5 Nachbarregionen Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland- Pfalz und Wallonien tätig und leitet die Arbeits-gruppe "Euregio-Kultur". Auch die CDU-Lisdorf dankt Fritz Münzmay für seine langjährige Arbeit im Kreistag. Dem neuen Fraktionsvorsitzenden wünschen wir für seine künftige Arbeit im Kreistag Saarlouis viel Erfolg. Landkreis unterstützt weiter arbeitsmarktpolitische Förderprogramme Für über 70 Sozialhilfeempfänger und sonstige benachteiligte Bürger unseres Land-kreises hat der Kreisausschuss die Fortsetzung des Förderprogrammes beschlossen. Die Förderung, die einen Umfang von mehreren Mio. DM hat, wird sich für den Landkreis mittelfristig auszahlen. Nach den diesbezüglichen Ermittlungen des Landratsamtes wird über einen Zeitraum von 4,5 Jahren eine Ersparnis von über 10 Mio. DM an Sozialhilfe erwartet. Durch diese Maßnahme sind etwa 220 Bürger durch neue Arbeit oder Umschulung unabhängig von der Sozialhilfe geworden. Robert Schütz Mitglied des Kreistages
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  10. 10. - 12 - Lisdorfer Notizen LIGEKA Nach Beendigung einer überaus erfolgreichen Session laufen die Vorbereitungen für die nächsten Veranstaltungen des Vereins auf vollen Touren. Im September finden die nächsten Theaterabende statt. Zur Aufführung gelangt diesmal der Schwank in 3 Akten: "Rambazamba am Lido Makkaroni" von Dieter Adam. Das Stück verspricht wieder einen Angriff auf die Lachmuskeln. Die bewährten Akteure des LIGEKA garantieren dafür. Die Vorbereitungen für das im November beginnende Jubiläumsjahr 4x11 des LIGEKA sind ebenfalls schon angelaufen. Der Verein wird aus diesem Anlass eine Festschrift erstellen und mit zahlreichen Veranstaltungen die närrischen 4x11 feiern. Wer noch alte Bilder von LIGEKA-Veranstaltungen besitzt und sie für die Festschrift zur Verfügung stellen möchte, sollte sich bitte bei Helga Germann ( Tel. 41999) oder Werner Naumann (Tel. 2770) melden. Busanbindung für die Holzmühle Nach jahrelangen Bemühungen der CDU-Lisdorf, insbesondere des Stadtverordneten Heiner Groß, wurde am 15. März 1995 die Busanbindung für die Holzmühle Wirklichkeit. Die KVS hat eigens neue Kleinbusse im Wert von fast 200.000,- DM angeschafft, um der neuen Buslinie 16 bzw. 16 a gerecht zu werden. Im ersten Monat ist die Beförderung mit der neuen Linie kostenlos, danach müssen die üblichen Tarife entrichtet werden. Die CDU freut sich mit den Anliegern der Holzmühle, daß dieser Ortsteil endlich an den Öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen ist. Einweihung der neuen Mehrzweckhalle Die neue Mehrzweckhalle auf dem Schulhof wird am 8. Juni 1995 um 17.00 Uhr mit einem Festakt eingeweiht. Tags darauf wird sie um 11.00 Uhr offiziell der Schule als Turnhalle übergeben und am 10. Juni 1995 soll die Mehrzweckhalle nach dem Motto "E Hall vo us all" an die Lisdorfer Bevölkerung übergeben werden. Ab 20.00 Uhr werden die Dorfvereine gemeinsam einen bunten Abend veranstalten, zu dem alle Bürger eingeladen sind. Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel. 40155 JUNGE UNION Lisdorf , Oberbruchstraße 7, Tel. 40549 Redaktion: Georg Jungmann, Heiner Groß, Bernd Lay, Robert Schütz, Torsten Knoll, Erwin Faust, Harald Weiler Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle am Kirmesplatz aus und können dort kostenlos abgeholt werden.
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  12. 12. - 14 - Schmunzel-Ecke
  13. 13. - 15 - Rätselseite
  14. 14. - - 16 - Jahresausflug 1995 zum MÜNCHENER OKTOBERFEST Der Jahresausflug der CDU - Lisdorf findet aus terminlichen Gründen nicht wie ursprünglich geplant vom 3. - 5. Juni, sondern vom 15. - 17. September 1995 statt. Die Fahrt führt diesmal zur Eröffnung des Münchener Oktoberfestes. Auf dem Programm in München stehen unter anderem eine Stadtrundfahrt, der traditionelle Einzug der Wirte mit Gespannen, der Festumzug, Besuch auf dem Oktoberfest. Nähere Einzelheiten werden wir in der nächsten Ausgabe von Lisdorf Aktuell bekanntgeben. Frohe Ostern wünschen Ihnen Ihre CDU und JU -Lisdorf

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