Successfully reported this slideshow.
We use your LinkedIn profile and activity data to personalize ads and to show you more relevant ads. You can change your ad preferences anytime.

Lia Nr. 121

14 views

Published on

Lisdorf aktuell Nr. 121

Published in: News & Politics
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

Lia Nr. 121

  1. 1. Informationsschrift Nr. 121 Herausgeber: für Lisdorfer Bürger Oktober 2006 CDU und JU Lisdorf Reisegruppe der CDU Lisdorf vor Schloss Pillnitz CDU Fahrt nach Dresden Seiten 4 und 5 Neues Baugebiet "Auf der Wies" Seiten 2 und 3 B 269 Ende 2007 befahrbar Seiten 8 und 9 Reparatur Landwehrkreuz Seite 13 Ausbau Kleiner Markt Seite 7 Saarland auf Platz 1 Seite 6 Ensdorfer Straße Seite 14
  2. 2. - 2 - Neues Baugebiet „Auf der Wies“ In der Stadtratssitzung am 13. Juli dieses Jahres wurde die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das auf Seite 3 gestrichelt dargestellte Gelände „Auf der Wies“ beschlossen. Da dieses Gebiet im geltenden Flächennutzungsplan als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen ist, hat der Stadtrat in derselben Sitzung beschlossen, eine Teiländerung desselben durchzuführen und die betreffende Fläche in Wohnfläche umzuwidmen. Das soll im sogenannten Parallelverfahren geschehen, bei dem die Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines Bebauungsplanes gleichzeitig nebeneinander durchgeführt werden. Der Vorschlag für eine künftige Wohnbebauung dieses Gebietes und damit für die Änderung des Flächennutzungsplanes in diesem Gebiet und die Aufstellung eines Bebauungsplanes kam von der großen Koalition im Stadtrat. Vorgesehen ist die Planung eines Wohngebietes in diesem Gebiet, das aus Ein- und Zweifamilienhäusern bestehen soll. Als Haupterschließungsstraße soll die Straße „Auf der Wies“ bis zur Provinzialstraße fortgeführt werden. Die konkrete Größenordnung des künftigen Gebietes ist abhängig von den Ergebnissen eines noch zu erstellenden Baugrundgutachtens. Der Geltungsbereich des aufzustellenden Bebauungsplanes (vgl. abgegrenzten Bereich auf Seite 3) umfasst knapp 15 ha, davon sind ca. 2 ha im Eigentum der Stadt. Fast 5 ha Grundfläche an der Provinzialstraße sind bereits mit Gebäuden einschließlich dazugehöriger Hausgärten bebaut, so dass nur von einer Bruttowohnfläche von ca. 10 ha auszugehen ist. Durch das Baugrundgutachten kann sich die bebaubare Fläche weiter reduzieren. Zur Schaffung von Baugrundstücken dürfte nach der Aufstellung des Bebauungsplanes die Durchführung eines Bodenordnungsverfahrens (Grundstücksumlegung) erforderlich werden. Wenn man davon ausgeht, dass die Bruttowohnfläche in diesem Gebiet bei 10 ha verbleibt und davon 25 % Gemeinbedarfsfläche (Straßen, Wege, Spielplätze, Grünanlagen) werden, verbleiben als Nettowohnfläche 7,5 ha. Bei einer unterstellten durchschnittlichen Baustellengröße von 7,5 Ar (750 qm) könnten 100 Baustellen entstehen, von denen etwa 15 auf städtischem Grund und Boden liegen würden. Es ist zu erwarten, dass es im Zuge des Aufstellungsverfahrens 1 bis 2 Bürgerinformationen und Anhörungen geben wird. Als Zeitdauer für die Aufstellung des Bebauungsplanes, die nachfolgende Grundstücksumlegung und die bauliche Erschließung dieses Gebietes werden mindestens 3 bis 4 Jahre veranschlagt, so dass eventuell frühestens im Jahre 2010 dort gebaut werden kann. Heiner Groß
  3. 3. - 3 - Untere Begrenzung: Holzmühler Straße Obere Begrenzung: Brücke über den Mühlenbach in der Provinzialstraße
  4. 4. - 4 - CDU Jahresausflug nach Dresden Der diesjährige Jahresausflug der CDU führte nach Dresden. Obwohl wir bereits vor 15 Jahren dieses Ziel ansteuerten, war die Wiedereröffnung der Frauenkir- che für uns Grund genug, erneut diese schöne Stadt zu besuchen. Bei herrlichem Wetter und bester Laune fuhr die Reisegruppe im bis auf den letzten Platz besetzten Bus gen Osten. Das traditionelle CDU - Frühstück mit Sekt und Croissants kam nach etwa 2 Stunden gerade richtig. Die Fahrt führte über Heilbronn nach Bay- reuth, wo eine Mittagspause eingelegt wurde und auch Zeit zum Stadtbummel war. Anschließend fuhren wir über Chemnitz nach Dresden, wo wir im 4 Sterne-Hotel Mercure Newa Dresden Quar- tier bezogen. Am Abend trafen wir uns im historischen Gewölbekeller unter den Brühlschen Terras- sen zum gemeinsamen Abendessen. Dabei wurden wir von Marketenderinnen in histori- schen Gewändern bedient und August der Starke höchstpersönlich unterhielt uns mit zahlreichen Geschichten aus seinem be- wegten Leben. Am darauf folgenden Tag stand zunächst eine Stadtführung auf dem Programm. Die Stadt ist seit unserem letzten Besuch vor 15 Jahren nicht mehr wieder zu erkennen. Wir konnten uns von den Aufbauleistungen der Sachsen überzeugen und stellten fest, dass Dresden wieder viel vom Flair der vergangenen Jahre zurück gewonnen hat. Neben den zahlreichen neu erstandenen Prachtbauten war auch der Besuch eines historischen Milchladens mit über einhun- dert Jahre alten V&B Kacheln beeindruckend.
  5. 5. - 5 - Am beeindruckendsten war aber der Besuch der Frauenkirche (Bilder vorherige Seite). Unsere Gruppe durfte in der oberen Loge Platz nehmen und so konnten wir während einer Orgelandacht die Pracht und Größe dieser neu erbauten Kirche bewundern. Viele Teilnehmer bezeichneten es als ein Wunder, dass aus dem Trümmerberg, den wir vor 15 Jahren sahen, jetzt eine derart prachtvolle Kirche entstanden ist. Bei der anschließenden Kirchenführung wurden wir mit den Ein- zelheiten der Zerstörung und des Wiederaufbaus vertraut gemacht. Am Mittag waren wir Gäste des CDU Fraktionsvorsitzenden im Sächsischen Landtag, Dr. Fritz Hähle. Nach dem wir uns gestärkt hatten, wurden wir im Ple- narsaal des Landtages empfangen, wo uns der Fraktionsvorsitzende viel Infor- matives über Land, Leute und Politik in Freistaat Sachsen erzählte. Nach dem sich der Vorsitzende der CDU Lisdorf Georg Jungmann bei Herrn Dr. Hähle für den überaus freundlichen Empfang be- dankt hatte und bei dieser Gelegenheit auch viel Positives über das Saarland berichten konnte, stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Einige besuchten noch einmal die Frauenkirche, andere die neue Schatz- kammer im Stadtschloss, wiederum andere entschlossen sich zu einem Einkaufsbummel. Am Abend stand für einen Teil der Reisegruppe ein absolutes Highlight auf dem Programm. Sie besuchten ein Händel-Konzert in der Frauenkirche. Alle Konzertbesucher schwärmten von dem ausdrucksstarken Orgelspiel und der Atmosphäre in der neuen prachtvollen Kirche. Am nächsten Tag starteten wir zu einer Fahrt mit örtlicher Reiseleitung durch die Sächsische Schweiz. Nachdem wir die herrliche Landschaft zunächst vom Bus aus bewunderten, konnten wir anschließend bei einer Wanderung über die „Bastei" tolle Ausblicke und wunderschöne Eindrücke über das Elbsandsteingebirge gewinnen. Nach einem schönen Abstieg von der Bastei setzten wir in Rathen mit der Fähre über, um anschließend das Schloss Pillnitz zu besichtigen. Die Schlossar- chitektur, die fein ziselierten Malereien oder der Schlossgarten, mit seiner überbordenden Flora und Fauna waren alleine schon diesen Ausflug wert. Am Nachmittag fuhren wir mit einem Schaufelraddampfer auf der Elbe von Schloss Pillnitz zurück nach Dresden. Die Schifffahrt führte zunächst an üppigen Landschaften, danach an schön restau- rierten Villen vorbei, um abschließend die Silhouette von Dresden von der Elbe aus zu bewundern mit der alles überstrahlenden Rundkuppel der Frauenkirche. Auf der Heimreise machten wir in Erfurt Mittagspause und nutzten die Zeit zu einem kleinen Stadt- bummel. Als wir gegen 19 Uhr in Lisdorf ankamen, waren sich alle einig, eine außerordentlich in- formative und gelungene Fahrt erlebt zu haben.
  6. 6. - 6 - Saarland dynamischstes Bundesland Platz 1 im Bundesländerranking belegt starke Wirtschaft, gute Politik und damit erfolgreichen Strukturwandel. Als Ausdruck einer starken Wirtschaft, einer guten Politik und damit eines erfolgreichen Strukturwandels ist das Ergebnis des vierten Bundesländerrankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in Zusammenarbeit mit der IW Consult und der Wirtschaftswoche zu bewerten. Zum zweiten Mal nach 2003 ist das Saarland 2006 mit deutlichem Abstand zum wirtschafts- dynamischsten Bundesland gekürt worden. Wirtschaft und Politik arbeiteten im Saarland Hand in Hand, um die Verbesserung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in wirtschaftliches Wachs- tum umzusetzen. Ministerpräsident Peter Müller: Das Saarland arbeitet sich kontinuierlich nach oben. "Das Saarland ist Spitze. Dies ist ein gemeinsamer Erfolg der Unternehmen, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch der Politik im Saarland", unterstreicht Ministerpräsident Peter Müller. Die für den Erfolg verantwortlichen Indikatoren seien sowohl auf wirtschaftliche Prozesse als auch auf politische Entscheidungen zurückzuführen. Auf politische Entscheidungen zurückzuführen seien beispielsweise der Spitzenplatz beim Abbau der Bürokratie, bei dem das Land seit Jahren bundesweit als Vorreiter gilt, aber auch beim Ausbau der Wissenschaftsstrukturen und bei der Verbesserung im Bildungsranking. Laut Wirtschaftswoche hat das Saarland in den vergangenen Jahren die bundesweit höchste Wachstumsrate erzielt, der Wohlstand der Bevölkerung wächst, es gibt mehr Jobs und Ausbildungsplätze. Spitze ist das Saarland bei den Patenten und der Arbeitsproduktivität. Die Zahl der Insolvenzen ist unterdurchschnittlich. Wirtschaftlich verantwortlich für die Entwicklung sind neben klassischen Industrien wie Stahl und Automobil auch die Tatsache, dass das Saarland mit seiner Innovationsstrategie die Entwicklung von Zukunftstechnologien unterstützt und verbessert. Allein im Informatikbereich beträgt der Arbeitsplatzzuwachs rund 40 Prozent, während er bundesweit stagniert. Dass es sich bei dem Ergebnis nicht um einen Einmaleffekt handelt, zeigt sich nicht nur daran, dass das Saarland nach 2003 bereits zum zweiten Mal das Dynamik-Ranking anführt, sondern auch an der Verbesserung im Bestandsranking auf den 6. Platz. Zurückzuführen ist dies darauf, dass das Saarland im Dynamik-Ranking von 2000 bis 2005 den 2. Platz und von 2003 bis 2005 sogar den 1. Platz belegt. "Die Studie ist Bestätigung der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Landesregierung und Grund zu Selbstbewusstsein“, betont Peter Müller. „Das Bild des Saarlandes wandelt sich, der Strukturwandel läuft. Unser zentrales Problem ist die Haushaltsnotlage, ansonsten sind wir ein Aufsteigerland." Dem Saarland gelingt es zunehmend, den schwierigen Strukturwandel erfolgreich zu gestalten. Spitzenplätze beim Wirtschaftswachstum, bei der Schaffung von Ausbildungsplätzen und beim Abbau der Arbeitslosigkeit belegen dies. Klaus Methfessel, stellvertretender Chefredakteur der Wirtschaftswoche, spricht von einer "souveränen Spitzenstellung des Saarlandes" und betont: "Der zweimalige Sieg innerhalb von vier Jahren ist ein augenscheinlicher Beleg dafür, dass das Saarland im Strukturwandel von einer krisenanfälligen Montanregion hin zu einem modernen Industrie- und Dienstleistungsstandort schon sehr große Fortschritte erzielt hat."
  7. 7. - 7 - Bergetransportstraße freigegeben Anwohner der Provinzialstraße entlastet Seit einigen Jahren klagten die Anwohner der Provinzialstraße über massive Belästigungen durch Erschütterungen und Staub, die die Bergetransporter der Grube Ensdorf verursachten. Sie transportieren den Klärschlamm aus der Grube in Ensdorf nach Friedrichsthal-Maybach. Nach zahlreichen Bürgerprotesten und eingehenden Verhandlungen vereinbarten Stadt und DSK, über das Panzererprobungsgelände in Fraulautern eine Entlastungsstraße zu bauen und die zu erwartenden Kosten von 880.000 Euro zu teilen (Lisdorf aktuell berichtete bereits mehrfach darüber). Diese Betriebsstraße des Bergwerks Ensdorf, auch Bergetransportstraße genannt, wurde Ende August freigegeben. Die täglich 450 Gruben-LKW, deren Hin- und Rückweg bisher durch Fraulautern und Lisdorf führte, fahren jetzt ausschließlich über die 1,45 Kilometer lange Privatstraße. Die Lisdorfer Stadtverordneten, die sich vor Ort von den nicht hinnehmbaren Zuständen überzeugt hatten, sind zusammen mit den Anliegern zufrieden, dass ihr ständiges Drängen auf diese Entlastung nun von Erfolg gekrönt wurde. Bauarbeiten am Kleinen Markt im Zeitplan Der Umbau des Kleinen Marktes und seines Umfeldes verläuft im Zeitplan. Pünktlich zur Eröffnung des Deutschen Wandertages im Juli 2007 sollen die Arbeiten weitgehend abgeschlossen sein. Die Bauarbeiten in der Lothringer Straße, am Kaiser-Friedrich-Ring und im Hohenzollernring sind in vollem Gange. Auf dem Kleinen Markt selbst wird seit einem Monat mit Hochdruck gearbeitet. Die Umgestaltung der Lisdorfer Straße mit dem Kreisel in der Titzstraße wird ein Jahr später erfolgen. Durch die Neugestaltung entstehen insgesamt über 80 zusätzliche Parkplätze.
  8. 8. - 8 - Die neue B 269 soll Ende 2007 befahrbar sein Die Arbeiten am Neubau der B269 über den Lisdorfer Berg nach Überherrn und danach weiter über Creutzwald bis nach St. Avold sind in vollem Gange. Die Straße soll Ende 2007 bis zum Gewerbegebiet Häsfeld befahrbar sein. Der Anschluss an die A 620 erfolgt zunächst über die Anschlussstelle Lisdorf. Die neue Anschlussstelle Ensdorf mit dem Brückenbauwerk über die A 620 soll dann ein Jahr später fertig gestellt sein. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 78 Mio. Euro Wer dieser Tage über den Lisdorfer Berg spaziert ist überrascht, mit welchem Tempo die Arbeiten zum Neubau der B 269 vorankommen. Die Straßentrasse ist fast fertig gestellt, die Brücke über die Verbindungsstraße zwischen Neuforweiler und Wadgassen ist im Bau. Was von vielen anfangs bezweifelt wurde, erscheint jetzt realistisch: Bis Ende nächsten Jahres wird der Verkehr über diese Straßen rollen und damit zu einer erheblichen Verkehrs- entlastung in Neuforweiler und Picard sowie in der Lisdorfer Ortslage führen. Weil die Trasse der neuen Straße quer über den Lisdorfer Berg verläuft, musste die alte Müllkippenstraße (links vom Wegekreuz) durchschnitten werden. Diese ist jetzt nur noch bis zur Baustelle befahrbar. Wer zur Kompostierungsanlage will, muss künftig über Neuforweiler fahren und gelangt über den Verbindungsweg nach Wadgassen zur alten Müllkippe. Auch die Landwirte können ihre Felder im hinteren Teil des Lisdorfer Berges nicht mehr direkt anfahren. Da während der Bauarbeiten aus Sicherheitsgründen die Baustraße parallel zur Neubaustrecke (siehe Bild unten) nicht genutzt werden darf, ließ die Stadt mit einem Kostenrahmen von etwa 100.000 Euro eigens für die Landwirtschaft einen Erschließungsweg bauen, damit die Landwirte auch weiterhin ihre Felder erreichen können.
  9. 9. - 9 - Die Verbindung von der A 620 bei Lisdorf über den Lisdorfer Berg bis zur Industriestraße bei Altforweiler und dem Überherrner Industriegebiet Häsfeld ist etwa 3,5 Kilometer lang und kostet ca. 10 Mio. Euro. Damit dieses erste Teilstück schon ab November 2007 für den Verkehr frei gegeben werden kann, wird eine vorläufige Anbindung vom bereits fertigen Kreisel an der Autobahnanschlussstelle Lisdorf auf die A 620 hergestellt. Dadurch wird auch das Überherrner Gewerbegebiet Häsfeld ab November 2007 über die neue B 269 an die A 620 angeschlossen sein. Dann wird sich ein großer Teil des Lkw- Verkehrs von der alten B269 zwischen Saarlouis und Altforweiler auf die neue Bundesstraße verlagern. Der Lisdorfer CDU-Landtagsabgeordnete Georg Jungmann regte deshalb an, die alte B 269 mit den Ortsdurchfahrten Neuforweiler und Picard dann sofort für den LKW Verkehr zu sperren. Seit den Sommerferien laufen umfangreiche Arbeiten an der A 620, die bis Herbst 2008 dauern werden. Im Anschluss an die neue Saarbrücke wird eine weitere Brücke über die Autobahn errichtet. Diese ist Teil der neuen Autobahnanschlussstelle Ensdorf, die als dreiblättriges Kleeblatt ausgestaltet wird und zusätzlich den Verkehr von der neuen B 51 zum Lisdorfer Berg leitet. Zusätzlich wird die Autobahn etwas verlegt, begradigt und verbreitert. Da während dieser Arbeiten dem Verkehr durchgehend zwei Fahrspuren in jeder Richtung zur Verfügung stehen sollen, sind zur Zeit umfangreiche Erdarbeiten beiderseits der A 620 im Gange. Wenn Ende 2008 das deutsche Autobahnnetz von der A 620 bei Lisdorf mit dem französischen Autobahnnetz bei St. Avold verbunden sein wird, wird ein mehr als 35 jähriges zähes Ringen um diese Straße schließlich erfolgreich abgeschlossen sein. Generationen von Politikern haben sich jahrelang erfolglos bemüht. Schließlich war es im Jahre 1999 die neue CDU-Landesregierung und hier vor allem Minister Georgi, der die Planungen für diese wichtige Straßenverbindung entschlossen voran trieb. Bild oben: Die Grafik zeigt die künftigen Verkehrsverbindungen an den Anschlussstellen Lisdorf und Ensdorf. Die einzelnen Verkehrsverbindungen sind mit Ziffern zwischen 1 und 8 gekennzeichnet. Die Anschlussstelle Ensdorf wird lediglich drei Auffahrtäste haben. Die Verkehrsverbindung von Luxemburg kommend nach Überherrn (4) bzw. von Ensdorf kommend nach Saarbrücken (8) wird über die Anschlussstelle Lisdorf geführt. Dies ist auch der Grund, weshalb an der Lisdorfer Autobahnauffahrt ein Kreisel angelegt wurde. Der vierte Auffahrtast an der Anschlussstelle Ensdorf wurde aus Kostengründen nicht errichtet, weil hierzu eine vorhanden Stromüberlandleitung bzw. ein Strommast, der am Böschungsrand zum Saartal hin genau in diesem Bereich steht, mit erheblichem Kostenaufwand hätte verlegt werden müssen. Die jetzt gefundene Lösung ist wesentlich kostengünstiger.
  10. 10. - 10 - Feuerwehrfest in Lisdorf Die Freiwillige Feuerwehr Lisdorf feierte Mitte August ihr zweites Feuerwehrfest. Anlass war der 40. Gründungstag ihrer Jugendfeuerwehr. Obwohl das Wetter nicht optimal war, feierten die zahlreich erschienen Lisdorfer mit ihrer Wehr. Zunächst fand samstags morgens ein Jugendleistungsmarsch statt, an dem Jugendwehren aus dem Kreis Saarlouis teilnehmen. Man konnte sich dabei vom hohen Leistungsstand der Jugendwehren überzeugen. Bei der Siegerehrung wurden alle teilnehmenden Wehren geehrt. Sowohl am Samstag Abend, als die Lisdorfer Live-Band "Wishing Well" spielte, als auch sonntags abends als "Snoopys Search" live aufspielte, war unter den zahlreichen Besuchern eine Superstimmung auf dem Festplatz in der Großstraße. Fahrradtour der Lisdorfer CDU Auch in diesem Jahr unternahm die CDU ihren traditionellen Familien-Fahrradausflug am letzten Sonntag in den Ferien. Obwohl das Wetter nicht mitspielte, fanden sich dennoch einige unentwegte, um am Saarleinpfad entlang zu radeln. Bei einigen Zwischenstationen wurden wir von einem ständig in Bereitschaft stehenden Verpflegungsfahrzeug versorgt. Am Zielort, dem Gasthaus Folz in Fremersdorf, war für uns eigens ein Tisch im wunderschönen Biergarten reserviert. Aber auch hier machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Das hervorragende Essen entschädigte aber dafür, dass wir drinnen Platz nehmen mussten. Zum Abschluss machten wir einen Abstecher zum Mirabellenfest bei der Brennerei Monter in Fremersdorf. Gut versorgt und ebenso gelaunt machten wir uns auf den Heimweg.
  11. 11. - 11 - Pastor Anton Heidger verabschiedet Am Sonntag, dem 10. September, wurde Pastor Anton Heidger von der Pfarrgemeinde Lisdorf in den Ruhestand verabschiedet. Zunächst erfolgte das in einer feierlichen Abschiedsmesse in der gut gefüllten Pfarrkirche, die vom Kirchenchor Cäcilia unter der Leitung von Organist Armin Lamar gesanglich und kirchenmusikalisch umrahmt wurde. Die Abschiedsmesse zelebrierte der scheidende Pastor Anton Heidger gemeinsam mit Pastor Wolfgang Breininger aus Alsweiler, unserem Vikar Roberto Alda und den Diakonen Czulag und Manfred Speicher. Zum Schluss der Messe dankte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Silvia Pracht dem scheidenden Pastor mit warmherzigen Worten für seine zusätzliche Pastorentätigkeit in Lisdorf, die von den Anwesenden mit langanhaltendem Beifall unterstützt wurde. Zur anschließenden Abschiedsfeier in der Hans-Welsch- Halle, die von den Lisdorfer kirchlichen Gremien und insbesondere von der Katholischen Frauengemeinschaft ausgerichtet wurde, konnten neben den zahlreichen Messbesuchern weitere Gäste begrüßt werden, darunter die Aufnahme: Michael Heidenz 1. Kreisbeigeordnete Edelgard Loris und zahlreiche Mitglieder des Kreistages, Saarlouiser Stadträte sowie die fast vollzählig versammelten Lisdorfer Vereinsvorsitzenden, außerdem zahlreiche Verwandte von Pastor Heidger aus seiner Heimat Lehmen an der Mosel, unter anderem eine Schwester und ein Bruder. In seiner Laudatio würdigte Heiner Groß als beauftragter Sprecher der Lisdorfer Vereine und als Mitglied des Verwaltungsrates der Pfarrgemeinde den scheidenden Pastor und dankte ihm mit herzlichen Worten dafür, dass er im Jahre 2000 als 65jähriger die Pfarrgemeinde Lisdorf zusätzlich zu seiner Pfarrei St. Ludwig übernommen und über 6 Jahre als „guter Hirte“ geführt habe. Dem Wunsche entsprechend, statt persönlicher Abschiedsgeschenke Geld für die Aidskranken in Kenia oder zur Unterstützung des Christlichen Hospizkreises Saarlouis zu spenden, konnte Heiner Groß von fast allen Vereinen und Gruppen entsprechende Geldpräsente überreichen. Die Patchwork - Gruppe der Katholischen Frauengemeinschaft, vertreten durch Maria Daub, Christine Hawner und Ursula Destruelle-Grün, überreichte eine eigens handgefertigte schöne Patchwork – Ruhedecke, und der Chef der Feuerwehr Andreas Kelich eine Zimmerlampe, damit in der neuen Pastorenwohnung in Neuforweiler sowohl behagliche Wärme als auch ausreichend Licht herrsche. In seinen Abschieds- und Dankesworten gestand Pastor Anton Heidger, dass er eine späte Liebe zu Lisdorf entdeckt habe. Er sei gerne Pastor in Lisdorf gewesen und dankte für die Güte, das Verständnis, die Zuneigung und Liebe, die er in 6 Jahren in Lisdorf erfahren durfte. Der Kirchenchor unter der Leitung von Armin Lamar, die Chorgemeinschaft unter der Leitung von Helmut Amann und das Silcherquartett unter der Leitung von Hubert Schmitt umrahmten mit jeweils mehreren Liedbeiträgen die Abschiedsfeier und drückten dadurch ihre Verbundenheit mit Pastor Anton Heidger aus, die der langjährige Vorsitzende der Chorgemeinschaft Klemens Port mit wohlgesetzten Worten noch untermauerte. Neben vielen Dankesbekundungen und den besten Wünschen für den wohlverdienten Ruhestand äußerten viele Abschiedsgäste die Hoffnung, dass die Verbundenheit auch zu dem Pastor im Ruhestand Anton Heidger erhalten bleibe. Heiner Groß
  12. 12. - 12 - Georg Jungmann wurde 50 Jahre alt Der Lisdorfer Landtagsabgeordnete Georg Jungmann wurde am 1. September 50 Jahre alt. Aus diesem Anlass lud die CDU zu einem Empfang in die Hans Welsch Halle. Neben zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft kamen auch viele Weggefährten und Freunde aus Politik, Wirtschaft, Sport und seiner 25 jährigen Tätigkeit als Zöllner, um zu gratulieren. Auch die Lisdorfer Vereine und viele Lisdorfer Bürgerinnen und Bürger ließen es sich nicht nehmen, den Jubilar zu beglückwünschen. Als Geschenk wünschte sich Jungmann eine Spende für die Jugendarbeit der Lisdorfer Vereine.
  13. 13. - 13 - Landwehrkreuz wird restauriert Das Landwehrkreuz, ein Wahrzeichen unseres Ortes, ist genau 140 Jahre nach seiner Errichtung in einem äußerst schlechten Zustand. Beim Vorbeifahren fällt das weniger auf, doch bei näherem Betrachten stellt man es sofort fest. Da weder die Denkmalschutzbehörde in Saarbrücken noch die Stadt Saarlouis als Eigentümerin des Denkmales „Landwehrkreuz“ in diesem Jahr finanziell in der Lage gewesen wären, das Landwehrkreuz zu restaurieren, hat sich der Verein für Heimatkunde Lisdorf e.V. seiner angenommen. Die Vorstandsmitglieder Joachim Loris und Josef Rupp, jetzt und auch schon früher besorgt um das Denkmal, haben darauf gedrängt. Das Kreuz, das in diesem Jahr 140 Jahre alt wird, wurde 1866 von Lisdorfer Landwehrmännern aus Dankbarkeit dafür errichtet, dass sie unversehrt aus dem Krieg Österreichs gegen Preußen heimgekehrt waren. Anlässlich eines Ortstermins am Landwehrkreuz, an dem neben dem Vorsitzenden Heiner Groß die beiden Initiatoren Joachim Loris und Josef Rupp vom Heimatkundeverein und die Vertreter der Stadt Saarlouis unter Führung des Baubeigeordneten M. Heyer sowie Landeskonservator Dr. Rupert Schreiber teilnahmen, wurde das Baudenkmal überprüft und ein erheblicher Sanierungsbedarf festgestellt. Der bauliche Zustand dieses Lisdorfer Wahrzeichens ist derart schlecht, dass eine grundlegende Restaurierung dringend erforderlich ist. Da das Kreuz unter Denkmalschutz steht, war vor einer Restaurierung die Genehmigung des zuständigen Landeskonservators Dr. Rupert Schreiber erforderlich. Aufgrund der erheblichen Mängel und der Auflagen des Denkmalschutzes wird der finanzielle Aufwand für die Wiederherstellung auf etwa 10.000 € geschätzt. Dieser Kostenrahmen kann aber nur deshalb eingehalten werden, weil sich zahlreiche Lisdorfer Bürger ehrenamtlich einbringen. Der Vorsitzende des Vereins für Heimatkunde Heiner Groß lobte das bürgerschaftliche Engagement seiner Vorstandsmitglieder Josef Rupp und Joachim Loris für die Initiative, die sie für das Landwehrkreuz ins Leben gerufen haben. Er dankte aber auch den spontanen Hilfsangeboten einiger Lisdorfer Bürger, die bei Abbruch- und Erdarbeiten helfen, sowie Steinmetz- und Schweißarbeiten durchführen. Neben zahlreichen privaten Spendern beteiligen sich auch die Stadt Saarlouis und die in Lisdorf vertretenen Banken und Sparkassen an den Restaurierungsarbeiten. Trotz dieser hervorragenden Hilfen besteht immer noch eine Finanzierungslücke. Deshalb bittet der Verein für Heimatkunde weiterhin um Unterstützung, damit dieses beispielhafte ehrenamtliche Engagement von Bürgern für ihre Heimat vollendet werden kann. Der Verein für Heimatkunde hat sowohl bei der Kreissparkasse Saarlouis (Filiale Lisdorf) als auch bei der Volksbank Saarlouis eG (Raiffeisenkasse Lisdorf) Spendenkonten errichtet, auf die weitere Spenden erbeten werden.
  14. 14. - 14 - Aus dem Kreistag Ferienzeit sinnvoll genutzt Enorme Sanierungsmaßnahmen an Schulen im Landkreis Über 350.000 € hat der Landkreis Saarlouis in seine 31 weiterführenden Schulen investiert - in Saarlouis: ERS Saarlouis "In den Fliesen": Sanierung von Brüstungselementen der Fassade 6.000 € Max-Planck-Gymnasium Saarlouis: Schaffung eines Klassenraumes 14.000 € Robert-Schuman-Gymnasium Saarlouis: Sanierung von Holzböden 5.000 € Kaufmännisches Berufsbildungszentrum Saarlouis: Kreistagsmitglied Bernd Lay Erneuerung von Bodenbelägen 17.000 €; Erneuerung einer Hörsaalbestuhlung 7.000 € Technisch-gewerbliches und sozial-pflegerisches Berufsbildungszentrum Saarlouis: Erneuerung einer Lehrküche 40.000 €; Erneuerung der Beleuchtung der Kreissporthalle 35.000 € Schule für Lernbehinderte Saarlouis: Sanierung der Toilettenanlage 10.000 € Sieger des diesjährigen Kreisumweltpreises ist der aus Wadgassen stammende Obstbaumzüchter Josef Wilhelm. Der Umweltpreis wurde unter dem Motto „Streuobstwiesen – ein Beitrag zum nachhaltigen Schutz der Artenvielfalt“ ausgelobt. Jeder der Bewerber hatte die Ausschreibungsbedingungen erfüllt, jedoch war die Präsentation der Anlage Wilhelms besonders gelungen. In seinen Wiesen sind Obstsorten gepflanzt worden, die man seit mehr als 100 Jahren kennt und die vielfach zunehmend in Vergessenheit geraten. Mehr Verkehrssicherheit in der Ensdorfer Straße Erste Maßnahmen vollzogen Am Ortseingang von Lisdorf im Bereich der Ensdorfer Straße von Ensdorf kommend, entstehen immer wieder gefährliche Situationen, weil PKW’s mit überhöhter Geschwindigkeit in die Lisdorfer Ortslage einfahren. Für Fußgänger ist es fast unmöglich, an dieser Stelle die Straße zu überqueren. Wegen dieser Problematik fand Anfang April auf Initiative des Kreistagsmitgliedes Bernd Lay ein Ortstermin der Lisdorfer CDU mit zuständigen Behördenvertretern statt. Die dabei besprochenen Maßnahmen wurden zügig umgesetzt. So wurde die zulässige Höchst- geschwindigkeit zwischen Lisdorf und Ensdorf in beiden Fahrtrichtungen auf 70 km/h festgesetzt, damit die Einfahrtgeschwindigkeit in die Ortslage von Lisdorf reduziert wird. Darüber hinaus wurde das Tempo-50- Schild vor der Ortseinfahrt deutlich sichtbarer postiert. Des Weiteren wurden zwischen Fort Rauch und der Gatterstraße Poller gesetzt (siehe Bild), damit das verbotene Überfahren des Fahrrad- bzw. Fußgängerweges unterbunden wird, wenn andere Fahrzeuge nach links in die Kleinstraße abbiegen wollen. Durch die schnellen Entscheidungen der zuständigen Behörden wurde nun mehr Verkehrssicherheit in der Ensdorfer Straße geschaffen. Die Situation im Einfahrtbereich Lisdorf werden wir weiter beobachten.
  15. 15. - 15 - Nachruf Wir trauern um unser Mitglied Frau Waltraud Rupp geb. Steuer geboren im März 1941, verstorben am 2. Mai 2006 Saarlouis, II. Gartenreihe Die Verstorbene war seit 1974 Mitglied des CDU-Ortsverbandes Lisdorf. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Nachruf Wir trauern um unser Mitglied Herrn Friedrich Conde geboren im Oktober 1921, verstorben am 18. Juni 2006 Saarlouis-Lisdorf, An der Kapellenmühle. Der Verstorbene war ebenfalls seit 1974 Mitglied des CDU-Ortsverbandes Lisdorf. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Wir gratulieren den Lisdorfer Abiturienten des Jahres 2006 zum bestandenen Abitur und wünschen alle Gute für die Zukunft: Sandra Amann II. Gartenreihe Swantje Kaiser Provinzialstraße Cornelius Lay Neue-Welt Straße Sebastian Morguet Holzmühler Straße Andrea Rolle Hagedornstraße Philipp Schneider Provinzialstraße ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, II. Gartenreihe 50, Tel. 40155 Fax 122464 JUNGE UNION Lisdorf, Gatterstraße 5 Tel. 49411. Redaktion: Georg Jungmann, Heiner Groß, Bernd Lay, Harald Weiler. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, und können dort kostenlos abgeholt werden. Internet: CDU-Saar unter http://www.cdu-saar.de e-mail: CDU-Lisdorf an lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de JU-Lisdorf an ju-lisdorf@gmx.de Aktuelles aus dem Ortsgeschehen und wichtige Hinweise zu unserer Arbeit finden Sie auf der Interseite der CDU-Lisdorf unter www.lisdorf.de > Link auf CDU-Lisdorf .

×