Presseschau - Ihr Buch hat ein Gesicht

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Presseschau - Ihr Buch hat ein Gesicht

  1. 1. Ö1 „on air und web“ 20.08.2013
  2. 2. Falter 13/2013 05.06.2013
  3. 3. The Gap web 23.04.2013
  4. 4. Wiener Wirtschaft 23.04.2013
  5. 5. Der Standard Printausgabe 23.04.2013 Kurier Printausgabe 21.4.2013
  6. 6. Ö1 „on air und web“ 23.04.2013
  7. 7. Buchexpress 18.04.2013
  8. 8. Börsenblatt 18.04.2013
  9. 9. Mein Bezirk / Liesing 16.04.2013
  10. 10. Buchreport Newsletter 15.04.2013
  11. 11. BIORAMA Printausgabe 15.04.2013
  12. 12. Buchmarkt 15.04.2013
  13. 13. 28.05.13 15:51DiePresse.com Seite 1 von 2http://diepresse.com/home/panorama/wien/1388842/print.do DiePresse.com | Panorama | Wien | Artikel drucken Wiens Buchhandel gegen Amazon & Co. 14.04.2013 | 18:31 | (Die Presse) 45 der 530 Wiener Buchhändler legen sich mit dem Milliardenkonzern an. Die Kampagne "Ihr Buch hat ein Gesicht" appelliert an das Heile-Welt-Denken der Kunden. Wien/Awe. Der Online-Großhändler Amazon und seine Konkurrenten verkaufen neben Büchern längst auch Artikel wie Baumaschinen, Fahrradzubehör und Küchenausstattung. Ein Mausklick genügt – und wenige Tage später bringt der Paketdienst die bestellte Ware an die Haustür. Auf Wunsch auch zu einem frei wählbaren Zeitpunkt. Ein Service, das inzwischen vor allem dem fast schon romantisch verklärten Buchladen „um die Ecke“ zu schaffen macht. Ein Zusammenschluss einer Gruppe von Buchhändlern aus Wien will den Kampf mit den weltweit agierenden Internetriesen nun zumindest auf lokaler Ebene aufnehmen. „Ihr Buch hat ein Gesicht“ – so heißt die Aktion, in deren Rahmen sich die teilnehmenden Läden und ihre Händler über Plakate, Postkarten, Webauftritte und Social-Media-Aktionen selbst eine Bühne schaffen. Das häufigste Argument der Händler gegen die Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit der Onlinehändler sind sie selbst. „Die Wiener Buchhändler sind weit mehr als Verkäufer, sie sind oft Ratgeber, Freunde, Psychologen und Vertraute“, sagt Bernhard Bastien von der Buchhandlung Lerchenfeld. Überhaupt, so der Eindruck, setzen die Buchläden auf Gewissen, Bauchgefühl und ein klein wenig Heile-Welt-Denken ihrer Kunden. So sei das Buchgeschäft vor Ort Garant dafür, dass der Umsatz, die Steuern und die Arbeitsplätze in der Region bleiben. Es ist kein Zufall, dass die Aktion, die sich selbst als „Kampagne für den stationären Buchhandel“ versteht, in eine Zeit fällt, in der Amazon öffentlich in der Defensive ist. Immer gleicher Buchpreis Vor wenigen Wochen deckte die deutsche ARD in einer international beachteten Reportage massive Missstände bei der Beschäftigung von Leiharbeitern bei Amazon auf. Dabei geriet auch der österreichische Personaldienstleister und Amazon-Zulieferer Trenkwalder ins Visier. Auf dieser Welle der Kritik möchten die 45 teilnehmenden Buchhändler nun mitschwimmen und gleichzeitig auf die Bedeutung ihres eigenen Gewerbes hinweisen. Ihre Geschäfte hätten zwar nicht zu Mitternacht geöffnet, aber auch der Laden um die Ecke könne ausnahmslos jedes Buch zum gleichen Preis organisieren. Die Buchpreisbindung macht es Amazon und seinen Klonen unmöglich, billiger anzubieten als die Händler vor Ort. Trotzdem: Der Hauptverband des österreichischen Buchhandels schätzt, dass Internetbuchhändler inzwischen 15 bis 20 Prozent der Umsätze absaugen. Tendenz steigend. Eine Summe, die den klein strukturierten Handel vor Ort – allein in Wien gibt es 530 Geschäfte – hart trifft. E-Books, die naturgemäß ausschließlich über Onlinehändler vertrieben werden, spielen dabei allerdings noch kaum eine Rolle. Erst fünf Prozent der Verlagsumsätze sind auf den Verkauf von digitalen Büchern zurückzuführen. ihrbuchhateingesicht.at © DiePresse.com Die Presse Printausgabe 14.04.2013
  14. 14. HVB Newsletter 06.03.2013

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