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Mythen um die Proteste ...und Argumente dagegen Philip Taucher 26.11.2009 im Lokativ.at
Die Proteste kommen der Uni/ dem/der SteuerzahlerIn teuer! <ul><li>Die Kosten sind nicht eindeutig und auch von der Uni se...
Basisdemokratie ist nur zäh und unproduktiv! <ul><li>Manchmal schon - wie jede andere Organsiationsform auch ihre Tücken h...
Besetzen ohne vorher zu verhandeln ist nicht konstruktiv <ul><li>Verhandle seit 2004 in universitären Gremien, in denen di...
Die Anliegen sind ok, die Form der Besetzung ist nicht ok! <ul><li>Laut HochschülerInnenschaftsgesetz 2005 haben Studieren...
Die BesetzerInnen machen ja alle nur Party! <ul><li>175 parallel arbeitende  Arbeits gruppen sprechen für sich!  </li></ul...
Es gibt keine konkreten Forderungen und Lösungsvorschläge   <ul><li>Siehe:  www.unsereuni.at  --> Forderungen </li></ul><u...
Wer soll all die Forderungen bezahlen? <ul><li>Es geht um eine Umverteilungsdebatte </li></ul><ul><li>Die Regierung leiste...
Wenn man ordentlich und schnell studiert, dann hat man keine Probleme <ul><li>Auch wenn jemand will, sie/er kann nicht! </...
Das Bachelor- Master-System können wir nicht verändern, das ist von der EU vorgegeben.  <ul><li>Studienpläne werden nach d...
Das ist alles so ideologisch und Illusorisch <ul><li>??? siehe  www.unsereuni.at  --> Forderungen </li></ul><ul><li>Menass...
FAZIT <ul><ul><li>Die Deutschen sind an allem Schuld!!! </li></ul></ul>
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Mythen um die #unibrennt Proteste

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PPT von Philip Taucher

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Mythen um die #unibrennt Proteste

  1. 1. Mythen um die Proteste ...und Argumente dagegen Philip Taucher 26.11.2009 im Lokativ.at
  2. 2. Die Proteste kommen der Uni/ dem/der SteuerzahlerIn teuer! <ul><li>Die Kosten sind nicht eindeutig und auch von der Uni selbst produziert. </li></ul><ul><li>Billiger hätte man eine so rege Bildungsdebatte nicht haben können. </li></ul><ul><ul><li>Zum Vergleich: 2 wöchige Imagekampagne der Bildungsministerin im September = 458.543 € </li></ul></ul><ul><li>Die Unis haben dadurch 34 Millionen zusätzlich. </li></ul><ul><li>Bei den Protesten findet Universität statt! - Im Audimax wurde selten so viel neues gelernt und erforscht! </li></ul>
  3. 3. Basisdemokratie ist nur zäh und unproduktiv! <ul><li>Manchmal schon - wie jede andere Organsiationsform auch ihre Tücken hat. </li></ul><ul><li>„ Modell Audimax“ als Organisationsmodell der Zukunft? </li></ul><ul><li>Es werden Fähigkeiten ausgebildet, Wissen angeeignet und Kontakte geknüpft die man später in einer Prekären Arbeitswelt </li></ul><ul><ul><li>Widerstand in der Verwertungslogik? </li></ul></ul><ul><ul><li>Was reicht darüber hinaus? </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Kollektive politische Erfahrungen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Solidarische Organisationsweisen </li></ul></ul></ul>
  4. 4. Besetzen ohne vorher zu verhandeln ist nicht konstruktiv <ul><li>Verhandle seit 2004 in universitären Gremien, in denen die ProfessorInnen per Gesetz 50% der Stimmen haben. </li></ul><ul><li>Studierende wurden eingebunden und ignoriert. </li></ul><ul><li>Bisher wurden wir nur gehört,wenn wir auf die Straße gingen –> Studienbeitragsreform </li></ul>
  5. 5. Die Anliegen sind ok, die Form der Besetzung ist nicht ok! <ul><li>Laut HochschülerInnenschaftsgesetz 2005 haben Studierende Anspruch auf selbstverwalteten Raum an der Universität. </li></ul><ul><ul><li>An der Uni Wien zu wenig </li></ul></ul><ul><li>Besetzung zeigt: Es ist nicht nur die Universität der Rektoren, wo Studierende nur KundInnen sind. Es ist unsere Uni, ein öffentlicher Raum, den wir alle mitgestalten sollten. </li></ul>
  6. 6. Die BesetzerInnen machen ja alle nur Party! <ul><li>175 parallel arbeitende Arbeits gruppen sprechen für sich! </li></ul><ul><li>Wenn man um 23:00 Party macht – wo liegt das Problem? </li></ul><ul><li>Welcher Raum in Wien hat zur Zeit so ein reichaltiges Kulturprogramm, das kostenlos und öffentlich zugänglich ist?: Attwenger, Gustav, Bauchklang, Menasse, Ziegler... </li></ul>
  7. 7. Es gibt keine konkreten Forderungen und Lösungsvorschläge <ul><li>Siehe: www.unsereuni.at --> Forderungen </li></ul><ul><li>Lösungsvorschläge sind bei den Forderungen teilweise dabei, teilweise wurden sie den verantwortlichen Gremien auf anderem Wege unterbreitet. </li></ul><ul><li>Wir müssen nicht immer konkrete Lösungen, sondern Probleme und Alternativen aufzeigen. </li></ul><ul><li>Es kann ja auch keine/r wollen, dass jene, die bisher Bildungspolitik betrieben haben, das auch weiterhin tun. </li></ul>
  8. 8. Wer soll all die Forderungen bezahlen? <ul><li>Es geht um eine Umverteilungsdebatte </li></ul><ul><li>Die Regierung leistet sich in der Krise: </li></ul><ul><ul><li>kaum Vermögenssteuer </li></ul></ul><ul><ul><li>keine Erbschaftssteuer </li></ul></ul><ul><ul><li>vermögensschonenedes Stiftungsrecht </li></ul></ul><ul><ul><li>Bankgeheimnis </li></ul></ul><ul><li>Gleichzeitig: </li></ul><ul><ul><li>Öffentliche Dienstleistungen ausgehungert </li></ul></ul><ul><ul><li>Ein neues Sparpaket angekündigt </li></ul></ul><ul><li>Wer bezahlt in der Krise? </li></ul>
  9. 9. Wenn man ordentlich und schnell studiert, dann hat man keine Probleme <ul><li>Auch wenn jemand will, sie/er kann nicht! </li></ul><ul><ul><li>Anmeldesysteme </li></ul></ul><ul><ul><li>Verschulte Studienpläne </li></ul></ul><ul><ul><li>Überfüllte Lehrveranstaltungen </li></ul></ul><ul><ul><li>Überforderte Lehrende </li></ul></ul><ul><li>Drei Jahre Bachelor und dann? </li></ul><ul><ul><li>Jobs? </li></ul></ul><ul><ul><li>Erfahrung? </li></ul></ul>
  10. 10. Das Bachelor- Master-System können wir nicht verändern, das ist von der EU vorgegeben. <ul><li>Studienpläne werden nach dem Universitätsgesetz vom Senat der Universität beschlossen. </li></ul><ul><li>Hochschulpolitik ist Sache der Mitgliedsländer und wird im Rahmen des Bolognaprozesses auf EU Ebene koordiniert. </li></ul><ul><li>In der Bologna-Erklärung (1999) kommt die Harmonisierung auf ein 3-Stufen Abschlusssystem vor (nicht verpflichtend)‏ </li></ul><ul><li>Der Hund liegt auch in der Umsetzung. </li></ul>
  11. 11. Das ist alles so ideologisch und Illusorisch <ul><li>??? siehe www.unsereuni.at --> Forderungen </li></ul><ul><li>Menasse: „Die Forderungen sind erschreckend bescheiden“ </li></ul><ul><li>Gerade diese Uniproteste wurden nicht von irgendwelchen Sekten vereinnahmt </li></ul><ul><li>Ideologisch: Unser aller Alltagsverstand ist ideologisch durchsetzt, vor allem auch jener der „PragmatikerInnen“. </li></ul>
  12. 12. FAZIT <ul><ul><li>Die Deutschen sind an allem Schuld!!! </li></ul></ul>

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