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Wolfgang Greif: Basics zum Europäischen Betriebsrat

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Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Globale Arbeitsverhältnisse - gewerkschaftliche Perspektiven?" von GPA-djp und dem Institut für Politikwissenschaften der Universität Wien am 28.10.2010

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Wolfgang Greif: Basics zum Europäischen Betriebsrat

  1. 1. Basics zum Europäischen Betriebsrat Mag. Wolfgang Greif, GPA-djp Leiter der Abteilung Europa, Konzerne und Internationale Beziehungen wolfgang.greif@gpa-djp.at Tel. ++43 (0) 50301 21 205 Mobil ++43 (0) 50301 61205
  2. 2. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009 EBREBR Europäischer BetriebsratEuropäischer Betriebsrat
  3. 3. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009
  4. 4. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009 Recht auf Information und Anhörung ist ein fundamentales Recht der Arbeitnehmer&innen in Europa Aus der Europäischen Grundrechtscharta: „Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder ihre Vertreter muss auf den geeigneten Ebenen eine rechtzeitige Unterrichtung und Anhörung in den Fällen und unter den Voraussetzungen gewährleistet sein, die nach dem Gemeinschaftsrecht und den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten vorgesehen sind“
  5. 5. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009
  6. 6. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009 150150 (+)(+) 150150 (+)(+) 10001000(+)(+) Von der EBR-Richtlinie erfasste Unternehmen   
  7. 7. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009
  8. 8. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009 Was sind Eurobetriebsräte? Zusammenfassung • EU Richtlinie aus 1994 ermöglicht Etablierung von grenzübergreifenden Betriebsratsorganen • zur Information und Konsultation der Arbeitnehmer(vertretungen) in europaweit operierenden Unternehmensgruppen • EBR-Richtlinie legt Verfahrensregeln für das Zustandekommen von Mindestrechten zur grenzübergreifenden Arbeitnehmerpartizipation fest (u.a. Katalog wirtschaftlicher Info-Rechte, Kostentragung durch Konzern, Recht auf Sachverständige) • gültig in allen Unternehmen mit Zentrale im EU/EWR-Raum mit insgesamt mehr als 1000 Beschäftigten und mehr als 150 in mind. zwei Ländern • d.s. europaweit ca. 2.100 Unternehmensgruppen – in ca 950 haben Europäische Gewerkschaftsverbände einen EBR ausverhandelt • Bedeutung (v.a. auch für Österreich) quantitativ und qualitativ mit EU- Erweiterung gewachsen • Neugefasse RL 2009/38/EG sollte ab Mitte 2011 zu vermehrten EBR- Gründungen führen.
  9. 9. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009 European Works Councils: A still growing number 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 Source: EWC Facts&Figures 2006, P.Kerckhofs & I.Pas, ETUI-REHS 2006 ca. 15.000 EBR Mitglieder EMF UNI Europe Em cef EFFAT EFBWW TCL FST EFFAT
  10. 10. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009 EBR-Unternehmenszentralen Land mit Sitz der Konzernzentrale
  11. 11. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009 • EBR ist wichtig, um die Strategie zu erkennen und den eigenen Standort/das eigene Land einzuordnen • Zugang und Kontakt zum europäischen Top-Management • Gegeneinander-Ausspielen wird sehr erschwert • Entwicklung eines Frühwarnsystems • Plattform für grenzüberschreitende Aktivitäten • Am wichtigsten: der direkte Kontakt der Arbeitnehmervertreter Was sind real Vorteile des EBR?
  12. 12. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009 Euro-Betriebsrat in der Praxis Entwicklung im Laufe der Zeit Symbolischer EBR = ohne eigenes Selbstverständnis Dienstleistender EBR = Informationsquelle Projektorientierter EBR = internes Arbeitsgremium Beteiligungsorientierter EBR = Interessenvertretung gegenüber der Konzernleitung
  13. 13. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009 UNION SYNDICAT GEWERKSCHAFT CTI UNION SYNDICAT GEWERKSCHAFT CTI Works Council Comité d’entreprise Betriebsrat
  14. 14. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009 Romanisches Modell „Germanisches“ Modell Angelsächsisches Modell Transformationsländer Skandinavisches Modell Modelle von Belegschaftsvertretungen
  15. 15. GPA-djp Seminar, Wien 22/10/2009 Danke für die Aufmerksamkeit wolfgang.greif@gpa-djp.at

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