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Sinn und Unsinn von
Aufwandschätzungen in BI-Projekten
Zürich-Regensdorf, 20. November, 2017
Raphael Branger
Senior BI Sol...
SINN UND UNSINN VON AUFWANDSCHÄTZUNGEN
AGENDA
Teil 1: Schätzen und Alternativen dazu
Teil 2: Was braucht es, damit die Alternativen funktionieren?
Vertikale Umse...
BISHERIGE ERFAHRUNGEN MIT SCHÄTZUNGEN
Was sind Ihre Erfahrungen mit Schätzungen?
ERGEBNISVERSPRECHEN
Ein Ergebnisversprechen verbindet einen Soll-Zustand, meist verbunden mit einem Budget.
«Nur wenn Sie ...
VERHALTENSVERSPRECHEN
Ein Verhaltensversprechen verbindet eine Tätigkeit mit Ressourcen und oder drückt einen qualitativen...
DEFINITIONEN (1/2)
Ziel (Target): Ein gewünschter Soll-Zustand, oft verknüpft mit einer Angabe, bis wann und oder mit wie ...
DEFINITIONEN (2/2)
Schätzung (Estimate):
Schätzen / Schätzung:
«(ohne exaktes Messen, nur auf Erfahrung gestützt)
näherung...
EIN PAAR GESETZMÄSSIGKEITEN…
Hofstadters Gesetz:
Es dauert immer länger als man
denkt, selbst wenn man
“Hofstadters Gesetz...
DAS PROBLEM UND DAS DRUMHERUM
Das Problem an sich
Man kann das Problem an sich schätzen.
Das «Drumherum» dominiert oftmals...
VERWECHSLUNGSGEFAHR!
Schätzungen sind keine Ergebnisversprechen.
Hans Muster
Projektteam
«Wir schätzen ungefähr
2 Wochen A...
DER AUFWAND DER AUFWANDSCHÄTZUNG
Wer ist geeignet, Aufwände zu schätzen?
Jede Stunde, welche in Schätzarbeiten investiert ...
FAZIT FÜR MICH:
«Schätzungen schaffen keinen direkten Mehrwert in Ihrem Prozess, darum wollen wir Wege finden,
den Schätzp...
ES WAR EINMAL…
Projektstart
Inception-
Phase Transition-Phase
GoLive-Termin
Construction-Phase
BEDÜRFNISSE
Budget muss bewilligt werden – vor dem Projekt…
Bedürfnis nach Sicherheit, dass das Altsystem
rechtzeitig abge...
BEDÜRFNISSE
Wie sind wir unterwegs?
Können wir die Deadline halten?
Hans Muster
April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. De...
BUDGETIERUNG (1/3)
Thema 1: Analysen zu Bestellungen:
6 Berichte + Datengrundlage  50%
Thema 2: Analysen zur Finanzbuchha...
BUDGETIERUNG (2/3)
Teamzusammenstellung Variante 1
2 Entwickler
Teamzusammenstellung Variante 2
3 Entwickler
+
+ +
Was gib...
BUDGETIERUNG (3/3)
Ein Hilfsmittel für die Budgetierung:
Projekt T-Shirt-Grössen auf Basis der Daten aus bisherigen Projek...
ZWISCHENSTAND Die Budgetierung erfolgt kollaborativ
zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.
Es wird eine erste Priorisier...
PROJEKTFORTSCHRITT
Projektstart
Inception-
Phase Transition-Phase
April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan.
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PROJEKTFORTSCHRITT
Projektstart
Inception-
Phase Transition-Phase
April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan.
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ENTSCHEIDE!
Entscheid-Option 1
Ressourcen
& Kosten
Deadline &
Kosten
Umfang
10 Berichte mit
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Datengrundlage
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ENTSCHEIDE!
Entscheid-Option 2
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& Kosten
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Umfang
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Datengrundlage
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ENTSCHEIDE!
Entscheid-Option 3a
Ressourcen
& Kosten
Deadline &
Kosten
Umfang
10 7 Berichte mit
zugehöriger Datengrundlage
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ENTSCHEIDE!
Entscheid-Option 3b
Ressourcen
& Kosten
Deadline &
Kosten
Umfang
10 Berichte mit zugehöriger
Datengrundlage
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ZWISCHENSTAND Die Budgetierung erfolgt kollaborativ
zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.
Es wird eine erste Priorisier...
VERTIKALE UMSETZUNG ALS GRUNDLAGE FÜR ZUVERLÄSSIGE
PROGNOSEN
ANFORDERUNGEN END 2 END UMSETZEN, UM PRIORISIEREN ZU KÖNNEN!
Bei welcher Herangehensweise wissen wir genauer, wie weit wir...
VOM PROJEKT ZUM FEATURE
Der Projektumfang muss weiter heruntergebrochen werden – ohne sich aber um Details kümmern zu müss...
VOM FEATURE ZUR USER STORY
Feature 1 User Stories
RTS = Runnable & Tested
Stories sind der
eigentliche Fortschritts-
Indik...
TESTEN DER USER STORY
Feature 1 User Stories
BI Applikation
DWH
Connectivity
&
Infrastruktur
Layer
▪ Direkt in der Applika...
EINKAUF UND VERKAUF
BEDÜRFNISSE
Hans Muster IT-Logix VerkaufEinkäufer
Werkvertrag
mit Festpreis!
Dienstleistungs-
vertrag mit Time
& Material!
TIME & MATERIALS
Release-basierte Vertragsgestaltung
Quartalsweise Releases
Budget und Prioritäten werden
quartalsweise an...
DER AGILE FESTPREIS nach Opelt, Gloger et. al.
Vereinbarung eines Motivationsmodells und eines
Kooperationsmodell.
Vereinb...
ZUSAMMENFASSUNG
FOKUS AUF KONTINUIERLICHE WERTSCHÖPFUNG
Projektstart
Inception-
Phase Transition-Phase
April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. ...
Schätzen Sie noch oder
liefern Sie schon?
«Having a consistent rate of progress is more
important than estimating a projec...
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Sinn und Unsinn von Aufwandschätzungen in BI-Projekten

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In Wasserfallprojekten schätzt man Aufwände in der Regel vor oder gleich zu Beginn eines Projektes – dummerweise ist dies dann, wenn man noch am wenigsten über das Projekt weiss. Aber auch in einem agilen Projektvorgehen verwendet man häufig immer noch viel Zeit für die Aufwandschätzung – häufig in Form von «Story Points» zu Beginn einer Iteration. Doch welchen Mehrwert bringen uns Aufwandschätzungen, zumal die Praxis zeigt, dass Aufwandschätzungen chronisch falsch sind? Was ist mit den Auftraggebern, welche gerne wissen möchten, was die neue BI-Lösung denn jetzt kosten wird? Spätestens hier brauchen wir doch sicher eine Aufwandschätzung? Raphael Branger kennt dieses Spannungsfeld nur zu gut. Erfahren Sie mehr darüber, welche gutgemeinten Absichten hinter dem Wunsch nach Aufwandschätzungen stehen. Und seien Sie gespannt, welche Alternativen es gibt, diesen Bedürfnissen gerecht zu werden und gleichzeitig den Mehrwert einer BI-Lösung zu steigern.

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Sinn und Unsinn von Aufwandschätzungen in BI-Projekten

  1. 1. Sinn und Unsinn von Aufwandschätzungen in BI-Projekten Zürich-Regensdorf, 20. November, 2017 Raphael Branger Senior BI Solution Architect, IT-Logix AG
  2. 2. SINN UND UNSINN VON AUFWANDSCHÄTZUNGEN
  3. 3. AGENDA Teil 1: Schätzen und Alternativen dazu Teil 2: Was braucht es, damit die Alternativen funktionieren? Vertikale Umsetzung als Grundlage für zuverlässige Prognosen Agile Vertragsformen
  4. 4. BISHERIGE ERFAHRUNGEN MIT SCHÄTZUNGEN Was sind Ihre Erfahrungen mit Schätzungen?
  5. 5. ERGEBNISVERSPRECHEN Ein Ergebnisversprechen verbindet einen Soll-Zustand, meist verbunden mit einem Budget. «Nur wenn Sie das Ergebnis mit der Sicherheit eines meisterlichen Handwerkers herstellen können, […] weil sie das Selbe oder zumindest sehr Ähnliches schon oft getan haben, nur dann können Sie nämlich hinreichend genau abschätzen, ob das zur Verfügung stehende Budget ausreicht.» Ergebnisversprechen sind stark risikobehaftet, nicht gehalten zu werden. Hans Muster Projektteam «Wir liefern die 10 Reports bis in sechs Monaten zum Preis XY.» In Anlehnung an http://ich-verspreche.org/versprechen/
  6. 6. VERHALTENSVERSPRECHEN Ein Verhaltensversprechen verbindet eine Tätigkeit mit Ressourcen und oder drückt einen qualitativen Aspekt der Tätigkeit – eine «Haltung» – aus. «Gehen Sie Verhaltensversprechen nur ein, wenn Sie der Herr über Ihre Zeit sind.» Wie aber kommt man zu «fünf Monate» und «zwei Entwickler»? «Wir stellen für die nächsten fünf Monate zwei Entwickler Full-Time zur Verfügung.» Hans Muster Projektteam «Wir versprechen, die angefallenen Aufwände «true & fair» abzurechnen.» In Anlehnung an http://ich-verspreche.org/versprechen/
  7. 7. DEFINITIONEN (1/2) Ziel (Target): Ein gewünschter Soll-Zustand, oft verknüpft mit einer Angabe, bis wann und oder mit wie viel Aufwand dieser Zustand erreicht werden soll. Ablösung bestehendes BI-System bis in ca. 6 Monaten Plattform schaffen für zukünftige Anforderungen Plan: «Vorstellung einer zukünftigen Handlungsabfolge». Der Plan ist nicht ergebnisoffen sondern getrieben durch das zu erreichende Ziel. Schätzungen sind ein zentraler Input für die Planungsaktivität, dürfen aber nicht mit dieser verwechselt werden. Projektstart Inception- Phase Transition-Phase Anfrage erhalten Gewünschter GoLive-Termin April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. Construction-Phase
  8. 8. DEFINITIONEN (2/2) Schätzung (Estimate): Schätzen / Schätzung: «(ohne exaktes Messen, nur auf Erfahrung gestützt) näherungsweise bestimmen» (Duden) Eine Schätzung ist ergebnisoffen! Eine Schätzung ist subjektiv. Eine gute Schätzung: Wenn die Schätzung +- 25% der tatsächlichen Werte beträgt, in 75% aller Fälle. (Source: Conte, Dunsmore, and Shen 1986, in: Steve McConnell, Software Estimation: Demystifying the Black Art) 600 750 450
  9. 9. EIN PAAR GESETZMÄSSIGKEITEN… Hofstadters Gesetz: Es dauert immer länger als man denkt, selbst wenn man “Hofstadters Gesetz” berücksichtigt. Parkinsons Gesetz: Arbeit dehnt sich in genau dem Mass aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht Murphys Gesetz: Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.
  10. 10. DAS PROBLEM UND DAS DRUMHERUM Das Problem an sich Man kann das Problem an sich schätzen. Das «Drumherum» dominiert oftmals aber die realen Aufwände. Das «Drumherum» lässt sich fast nur auf Basis von Vergangenheitswerten im gleichen Umfeld schätzen.
  11. 11. VERWECHSLUNGSGEFAHR! Schätzungen sind keine Ergebnisversprechen. Hans Muster Projektteam «Wir schätzen ungefähr 2 Wochen Aufwand pro Bericht» «Pro Bericht werden 2 Wochen benötigt.»
  12. 12. DER AUFWAND DER AUFWANDSCHÄTZUNG Wer ist geeignet, Aufwände zu schätzen? Jede Stunde, welche in Schätzarbeiten investiert wird, ist eine Stunde weniger, welche für die Lösungsentwicklung genutzt werden kann.
  13. 13. FAZIT FÜR MICH: «Schätzungen schaffen keinen direkten Mehrwert in Ihrem Prozess, darum wollen wir Wege finden, den Schätzprozess zu reduzieren oder wo möglich ganz darauf zu verzichten.» (Vasco Duarte)
  14. 14. ES WAR EINMAL… Projektstart Inception- Phase Transition-Phase GoLive-Termin Construction-Phase
  15. 15. BEDÜRFNISSE Budget muss bewilligt werden – vor dem Projekt… Bedürfnis nach Sicherheit, dass das Altsystem rechtzeitig abgelöst werden kann. Hans Muster IT-Logix Operations Welche Berater mit welchem Skillset müssen in welchem Zeitraum zur Verfügung stehen?
  16. 16. BEDÜRFNISSE Wie sind wir unterwegs? Können wir die Deadline halten? Hans Muster April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. Anfrage erhalten Gewünschter GoLive-Termin
  17. 17. BUDGETIERUNG (1/3) Thema 1: Analysen zu Bestellungen: 6 Berichte + Datengrundlage  50% Thema 2: Analysen zur Finanzbuchhaltung: 1 Bericht + Datengrundlage  10% Thema 3: Analysen zur Produktion: 3 Berichte + Datengrundlage  40% + + + Projektstart Inception- Phase Transition-Phase April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. Anfrage erhalten Gewünschter GoLive-Termin Construction-Phase 18 Wochen Thema 1 T2 Thema 3 Der Fokus sollte auf der Schätzung des Business-Nutzen sein – welches Thema, welcher Report hat welchen Wert für das Unternehmen?  Priorisierung!
  18. 18. BUDGETIERUNG (2/3) Teamzusammenstellung Variante 1 2 Entwickler Teamzusammenstellung Variante 2 3 Entwickler + + + Was gibt uns die Sicherheit, dass wir das Altsystem firstgerecht ablösen können? Bisherige Erfahrungswerte zur Bestimmung der initialen Teamgrösse Ein agiles Vorgehen und das zugrundeliegende Handwerk, eine BI-Lösung in kleinen Inkrementen zu bauen. «Harte» Priorisierung der zu erstellenden Lieferobjekte
  19. 19. BUDGETIERUNG (3/3) Ein Hilfsmittel für die Budgetierung: Projekt T-Shirt-Grössen auf Basis der Daten aus bisherigen Projekten. Parameter XS S M L XL XXL Preis < 50k bis > 1M CHF Anzahl Themen 1 2-3 2-3 3-4 5-6 6-8 Dauer Construction pro Thema 4 bis 8 Wochen Anzahl Releases 1 1 2 2 3 3 Teamgrösse IT-Logix (Personen) 1 2 2-3 2-3 2-3 3-4 Teamgrösse Kunden (Personen) 1 1 1-2 2-3 2-3 2-3 Dedizierte Grobkonzept-Phase Nein Nein Nein Ja Ja Ja Dauer Inception Phase in W. 0.5 1 1 2 2 2 Dauer Transition Phase in W. 0.5 1 2 3 3 3 Gesamtdauer in Monaten 1.5 3.0 4.5 8.5 13 17 …
  20. 20. ZWISCHENSTAND Die Budgetierung erfolgt kollaborativ zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Es wird eine erste Priorisierung auf Basis des Wertbeitrags der einzelnen Lösungsbestandteile vorgenommen. Eine agile Projektabwicklung stellt sicher, dass diejenigen Lieferobjekte mit dem grössten Businessnutzen zuerst bearbeitet werden. Im Zweifelsfalle hat man lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Als Auftragnehmer verspricht IT-Logix, die geschätzte Anzahl Personen im entsprechenden Zeitraum zur Verfügung zu stellen. ? Hans Muster IT-Logix Operations
  21. 21. PROJEKTFORTSCHRITT Projektstart Inception- Phase Transition-Phase April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. Anfrage erhalten Gewünschter GoLive-Termin Construction-Phase 4 von 6 Berichten fertig 2 Berichte Trans. Thema 1 T2 Thema 3 T2 Thema 3 Neuer, geschätzter GoLive-Termin Trans.
  22. 22. PROJEKTFORTSCHRITT Projektstart Inception- Phase Transition-Phase April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. Anfrage erhalten Gewünschter GoLive-Termin Construction-Phase 4 von 6 Berichten fertig 2 Berichte Trans. Thema 1 T2 Thema 3 T2 Thema 3 Neuer, prognostizierter GoLive-Termin Daten zum bisherigen Fortschritt sollten wir nutzen, um den weiteren Projektverlauf zu prognostizieren. Eine Definition des Begriffs «Prognose»: Die Basis einer validen Prognose bilden Fakten, die oft mit formalisierten Methoden (Messungen, zeitlich gegliederten Messreihen oder Simulationen) zur Erstellung von Datenmaterial erhoben werden. Auf diesen Grundlagen können dann mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit Voraussagen gemacht und Entscheidungen getroffen werden. 2.5 Wochen / Bericht 2 Berichte T2 Thema 3 Trans. Trans.
  23. 23. ENTSCHEIDE! Entscheid-Option 1 Ressourcen & Kosten Deadline & Kosten Umfang 10 Berichte mit zugehöriger Datengrundlage Ende Oktober Ende Dezember 3 Entwickler Projektstart Inception- Phase Transition-Phase April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. Anfrage erhalten Gewünschter GoLive-Termin Construction-Phase 2.5 Wochen / Bericht 2 Berichte T2 Thema 3 Trans.
  24. 24. ENTSCHEIDE! Entscheid-Option 2 Ressourcen & Kosten Deadline & Kosten Umfang 10 Berichte mit zugehöriger Datengrundlage Ende Oktober 2. Team für Thema 3 Projektstart Inception- Phase Transition-Phase April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. Anfrage erhalten Gewünschter GoLive-Termin Construction-Phase 2.5 Wochen / Bericht 2 Berichte T2 Thema 3 Trans.
  25. 25. ENTSCHEIDE! Entscheid-Option 3a Ressourcen & Kosten Deadline & Kosten Umfang 10 7 Berichte mit zugehöriger Datengrundlage (Thema 3 weglassen im aktuellen Release) Ende Oktober3 Entwickler Projektstart Inception- Phase Transition-Phase April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. Anfrage erhalten Gewünschter GoLive-Termin Construction-Phase 2.5 Wochen / Bericht 2 Berichte T2 Thema 3Trans.
  26. 26. ENTSCHEIDE! Entscheid-Option 3b Ressourcen & Kosten Deadline & Kosten Umfang 10 Berichte mit zugehöriger Datengrundlage (Design to Cost mit 1.3 Wochen / Bericht) Ende Oktober3 Entwickler Projektstart Inception- Phase Transition-Phase April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. Anfrage erhalten Gewünschter GoLive-Termin Construction-Phase 2.5 Wochen / Bericht 2 Berichte T2 Thema 3 Trans.
  27. 27. ZWISCHENSTAND Die Budgetierung erfolgt kollaborativ zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Es wird eine erste Priorisierung auf Basis des Wertbeitrags der einzelnen Lösungsbestandteile vorgenommen. Eine agile Projektabwicklung stellt sicher, dass diejenigen Lieferobjekte mit dem grössten Businessnutzen zuerst bearbeitet werden. Im Zweifelsfalle hat man lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Als Auftragnehmer verspricht IT-Logix, die geschätzte Anzahl Personen im entsprechenden Zeitraum zur Verfügung zu stellen. Mittels einer Prognose können wir bestimmen, wie wir auf Kurs sind und Entscheidoptionen erarbeiten. Hans Muster IT-Logix Operations
  28. 28. VERTIKALE UMSETZUNG ALS GRUNDLAGE FÜR ZUVERLÄSSIGE PROGNOSEN
  29. 29. ANFORDERUNGEN END 2 END UMSETZEN, UM PRIORISIEREN ZU KÖNNEN! Bei welcher Herangehensweise wissen wir genauer, wie weit wir im Projekt fortgeschritten sind? Erst eine vertikale Gliederung der Umsetzung (aka Features) erlaubt eine laufende (Re-) Priorisierung der Anforderungen! Thema 1 Thema 1 Feature 1 Feature 2 Feature 3 10% 40% 70% 100% Kumulativer Fortschritt Kumulativer Fortschritt 50% 61% 100% Connectivity DWH Data Mart BI App 0% 5% 25% 10% 40% 70%
  30. 30. VOM PROJEKT ZUM FEATURE Der Projektumfang muss weiter heruntergebrochen werden – ohne sich aber um Details kümmern zu müssen. Zeit Produktvision = Umfang BI / DWH-Projekt Release 1 (2-4 Monate) Release 1+n (2-4 Monate) Inception Construction Transition 1 – n Themen ConstructionConstructionConstruction Incep- tion Tran- sition PRDFeature 1 Feature 2 Feature 3 Features haben eine a priori maximale «Dauer» – z.B. 2 oder 3 Wochen. Warum? Vereinfacht die Langfrist- Prognose, ohne detaillierte Anforderungen zu kennen. Parkinsons Gesetz: Arbeit dehnt sich in genau dem Mass aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht
  31. 31. VOM FEATURE ZUR USER STORY Feature 1 User Stories RTS = Runnable & Tested Stories sind der eigentliche Fortschritts- Indikator in einem Projekt! User Stories haben eine a priori maximale «Dauer» – z.B. 1 oder 2 Tagen. Warum? Wir zwingen uns zu einem häufigeren und kürzeren Feedback-Zyklus. Kurze User Stories sind die Grundlage zur Beantwortung der Frage, ob der Projektfortschritt («Flow») wunschgemäss läuft oder nicht. BI Applikation DWH Connectivity & Infrastruktur Layer ▪ Report mit monatlicher Darstellung ▪ Report mit wöchentlicher Darstellung ▪ Report mit variabler Kennzahlen-Selektion ▪ … ▪ 1 Faktentabelle mit Nicht-monetärer Kennzahl (z.B. Menge) + Zeitdimension + Produktdimension (ohne Hierarchie) ▪ Zusätzliche Kennzahl ▪ Produktdimension um Hierarchie erweitern ▪ … ▪ Setup Middleware ▪ Manueller Import ▪ Automatischer Import ▪ … BI Applikations-Epics DWH-Epics Infrastruktur- und Connectivity Epics
  32. 32. TESTEN DER USER STORY Feature 1 User Stories BI Applikation DWH Connectivity & Infrastruktur Layer ▪ Direkt in der Applikation ▪ Abfrage in Excel ▪ Abfrage in Excel ▪ Abfrage in SQL Server Mgt. Studio BI Applikations-Epics DWH-Epics Infrastruktur- und Connectivity Epics
  33. 33. EINKAUF UND VERKAUF
  34. 34. BEDÜRFNISSE Hans Muster IT-Logix VerkaufEinkäufer Werkvertrag mit Festpreis! Dienstleistungs- vertrag mit Time & Material!
  35. 35. TIME & MATERIALS Release-basierte Vertragsgestaltung Quartalsweise Releases Budget und Prioritäten werden quartalsweise angepasst. Quelle & Copyright: Peter Stevens, http://www.scrum-breakfast.com/ Release 1 (2-4 Monate) 1 – n Themen ConstructionConstructionConstruction Incep- tion Tran- sition
  36. 36. DER AGILE FESTPREIS nach Opelt, Gloger et. al. Vereinbarung eines Motivationsmodells und eines Kooperationsmodell. Vereinbarung des Prozesses zur Scope- und Aufwandsverwaltung. Definition der Checkpoint-Phase und Definition des Riskshare.  Nach Abschluss Checkpoint-Phase evtl.Anpassung (Prognose!) und dann Fixieren des Festpreisrahmens. Gemeinsame Gesamtschätzung der Aufwände, des Implementierungsrisikos und des Business Values  Erstellen eines indikativen Festpreisrahmens. Spezifikation der Details eines Features bis auf Ebene User Story. Definition des Vertragsgegenstandes auf Ebene von Produkt- oder Produktvision, Themen und Features. Inhalt Prozesse
  37. 37. ZUSAMMENFASSUNG
  38. 38. FOKUS AUF KONTINUIERLICHE WERTSCHÖPFUNG Projektstart Inception- Phase Transition-Phase April Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. Anfrage erhalten Gewünschter GoLive-Termin Construction-Phase Versprechen: Gemeinsames Committment zu Excellence und damit zu True & Fair View. Schätzen: Welchen Wert schaffen wir durch die Lösung? Budgetieren: Projekt T-Shirt-Grössen. Agiles Projekt aufsetzen. Agilen Vertrag abschliessen. Prognostizieren: Fortschrittskontrolle mittels Prognose. Priorisieren: Was ist die nächst wichtigste Sache, die es umzusetzen gilt. Liefere statt Lafere: Fokus auf kontinuierliche Wertschöpfung.
  39. 39. Schätzen Sie noch oder liefern Sie schon? «Having a consistent rate of progress is more important than estimating a project.» «If you deliver real, measurable customer/stakeholder value every 3 months estimates are obsolete.» Vasco Duarte Raphael Branger Senior Solution Architect / Partner rbranger@it-logix.ch Herzlichen Dank an das gesamte IT-Logix Team und Vasco Duarte für die aktive Unterstützung bei der Vorbereitung dieser Präsentation! Follow us: @rbranger / @itlogixag DE: http://blog.it-logix.ch/author/raphael-branger EN: http://rbranger.wordpress.com

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