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Digital Natives &  Digital Immigrants Dresden, 19.02.2009 Robert Helmdach Lukas Wiederhold
Agenda Kontext und Fragestellung Strömungsrichtungen Entwicklung der Definitionen Fazit und Ausblick
Fragestellung Was ist unter Digital Natives zu verstehen? Was ist unter Digital Immigrants zu verstehen? Gibt es eine neue Generation? Und wenn ja,...
Kontext Neue Begriffe in Literatur Begriffsproduktion vs. Begriffssynthese    Begriffswolke:
Agenda Kontext und Fragestellung Strömungsrichtungen Generationenkonzepte Technologie und Technik als Einflussfaktoren Der neue Lerner Entwicklung der Definitionen Fazit und Ausblick
Generationenkonzepte Theorie historischer Generationen Karl Mannheim Bsp. 68er, Mauerfall 2 wesentliche Prinzipien : Altersgrenzen gemeinsame Erfahrung  aber: Ansatz über Generationenkonzepte allein nicht ausreichend Quelle: Sackmann (2004)
Technologie und Technik als Einflussfaktoren Entstehung von Digital Natives? relevante Medientypen (ältere vs. moderne Technologie) Rolle der Mediennutzung:  Bildung von Kompetenzen allein durch Mediennutzung? neue kulturelle Eigenschaften (z.B. Forschergeist, ...)    Fokus liegt auf Mediennutzung und Kommunikation!
Der Neue Lerner Intensive Mediennutzung seit der Kindheit als Ausgangspunkt  Interaktivität und Vernetzung Quelle: Seuffert (2007, S.4) Wodurch zeichnet sich der neue Lerner aus?
Mark Prensky Marc Prensky Redner , Autor, Berater, Visionär  im Bereich Erziehung und Bildung  Gründer von Games2train – eLearning-Unternehmen www.marcprensky.com  /  www.games2train.com Veröffentlichungen: The Digital Game-Based Learning Revolution Digital Natives, Digital Immigrants Part 1 Digital Natives, Digital Immigrants Part 2 … .viele weitere Artikel Studenten haben sich  radikal  verändert Andere Denkweise Revolutionierung der Lehre  Digital Game-Based Learning
Die Games-Generation Twitch Speed  Parallel Processing  Graphics First  Random Access Connected Active Play Payoff Fantasy Technology as Friend Conventional Speed Linear Processing Text First Step-by-Step Standalone Passive Work Patience Reality Technology as Foe Wie unterscheidet sich die Games-Generation von ihren Vorgängern? Was macht Computerspiele so interessant? Motivation als ausschlag-gebender Faktor Erlernen bestimmter Fähigkeiten Quelle: Prensky (2001C) vs.
Digitale Sprache Von der Games-Generation zu den Digital Natives Überleitung zu Digital Immigrants  Haben einen Akzent Verallgemeinerung des Games-Generation Konzeptes zu den Digital Natives  „ Native Speakers“ “ The Games Generations […] are native speakers of the digital language of computers, video games and the Internet.”     (Prensky, 2001d, S. 10, Anm. d. Verf.) Die Metapher der Digitalen Sprache: Kompetenter Umgang mit modernen Technologien Vergleich mit Kleinkindern die ihre Muttersprache erlernen Quelle: Prensky (2001A; 2001B)
Kritik an der Debatte Studien meist nur über die Tatsache, dass Medien genutzt werden Anekdoten und Appelle Einzelfall-Berichte, eigenes Erleben und ungeprüften Meinungen Verallgemeinerung Viele Autoren übernehmen die Konzepte ohne zu hinterfragen Mediennutzung Eigenschaften  moderner  Technologien Eigenschaften  der Neuen Lerner ??? ???
Agenda Kontext und Fragestellung Strömungsrichtungen Entwicklung der Definitionen Fazit und Ausblick
Harmonisierung Digital Natives In allen Strömungen Moderne Informations-  und Kommunikationstechnologien Ursache für  die Veränderung Teilweise Synonyme Verwendung verschiedener Begriffe Prensky als Schöpfer der Begrifflichkeiten    Aufsplittung der Definition Digital Immigrants Im Gegensatz zu Digital Natives wenig Beachtung Sind nicht das Gegenstück zu den Digital Natives
Entwicklung der Definitionen Definition der Digital Natives im weiteren Sinne: Sind nach 1982 geboren Nutzen seit frühester Kindheit moderne Informations- und Kommunikationssysteme Besitzen die folgenden Kompetenzen: Schnelle Informationsaufnahme und -verarbeitung, Multitasking-Fähigkeit, Fähigkeit, visuelle Bilder zu erfassen sowie visuelle und räumliche Dimensionen zu verbinden „ Hyperlinking“ anstelle einer linearen Denkweise, „ always Connected“ und bevorzugen Teamwork, induktives Entdecken bzw. „Trial-Error-Prinzip“ Tendenz zur Aktion, Präferenz für Spiele, Phantasie-Welten, Wettbewerb, schnellen Feedback-Mechanismen, Steuerung der Aufmerksamkeit
Definition der Digital Immigrants: Sind ohne moderne Informations- und Kommunikationssysteme aufgewachsen bzw. wurden später davon fasziniert Sprechen die Digitale Sprache mit einem Akzent Entwicklung der Definitionen Definition der Digital Natives im engeren Sinne: Baut auf der Definition im weiteren Sinne auf Sprechen die Digital Sprache Eine andere Denkweise
Agenda Kontext und Fragestellung Strömungsrichtungen Entwicklung der Definitionen Fazit und Ausblick
Fazit Zusammenfassung drei wichtige Strömungsrichtungen identifiziert Definitionen Empfehlungen weitere Begriffsdefinitionen Untersuchung von Eigenschaften konsequente Integration verschiedener Disziplinen Untersuchungen durch Pilotprojekte
Ausblick weitere Forschungsarbeiten langsamer Wandel im Alltag Fortführung bereits begonnener  Umstrukturierungen Mark Prensky publiziert weiter: Unterscheidung DN und DI nicht länger entscheidend    Digital Wisdom als neues Konzept Digital Wisdom: zweifältiges Konzept: Nutzung von Technologie und richtiger Einsatz Zurückrudern bzgl. Mediennutzung Erweiterung des Wissens und der menschlichen Kapazitäten
Literaturquellen PRENSKY, M.  (2001A). DIGITAL NATIVES, DIGITAL IMMIGRANTS PART 1 .  On the Horizon, 9  (5). S. 1-6. PRENSKY, M.  (2001B). DIGITAL NATIVES, DIGITAL IMMIGRANTS PART 2: DO THEY REALLY THINK DIFFERENTLY?.  On the Horizon, 9  (6). S. 1-6. PRENSKY, M.  (2001C). THE GAMES GENERATIONS: HOW LEARNERS HAVE CHANGED. (Aus dem Buch Digital Game-Based Learning - Chapter 2, McGrwa-Hill 2001). http://www.marcprensky.com/writing/Prensky%20-%20Ch2-Digital%20Game-Based%20Learning.pdf [22.10.2008]. PRENSKY, M.  (2009). H. SAPIENS DIGITAL: FROM DIGITAL IMMIGRANTS AND DIGITAL NATIVES TO DIGITAL WISDOM.  Innovate, 5  (3). SACKMANN, R.  (2004). INSTITUTIONALISTISCHE GENERATIONSANALYSE SOZIALER UNGLEICHHEIT. In M. Szydlik (Hrsg.),  Generation und Ungleichheit  (S. 25-48). Wiesbaden: VS Verlag SACKMANN, R. & WEYMANN, A.  (1994).  TECHNISIERUNG DES ALLTAGS. GENERATIONEN UND TECHNISCHE INNOVATIONEN.  1. Aufl., New York: Campus-Verlag SEUFERT, S.  (2007). NET GENERATION LEARNING: WAS GIBT ES NEUES ÜBER DAS LERNEN? .  In D. Euler & S. Seufert (Hrsg.) http://www.scil.ch/fileadmin/Container/Leistungen/Veroeffentlichungen/2007-02-euler-seufert-next-generation-learning.pdf [20.10.2008], 2007
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
Propagandisten Tapscott (1998) Fernsehen vs. Internet kulturelle Veränderungen im Vordergrund Eigenschaften der Kinder (z.B. Unabhängigkeit, keine Tabus, emotionale und intellektuelle Offenheit, Abneigung gegen Unternehmensinteressen) Brown (2000) Frand (2000)
Digital Enhancement Datenverfügbarkeit    Digitale Technologien als Hilfe im Umgang mit Daten Tiefenanalysen    auf größerer Datenbasis     ständige Erweiterung der Datenbasis für wissenschaftliche Zwecke Planen und Prioritäten setzen    Folgen von Entscheidungen in mehreren Stufen absehen Änderung des Blickwinkels    Gedankenlesen Alternative Perspektiven    Probleme mit mehreren Sichten    Abhilfe durch digitale Technologien
Hypothesen Hypothese 1: „ Menschen die nach 1982 geboren sind und seit ihrer Kindheit moderne, interaktive Informations- und Kommunikationssysteme intensiv nutzen, besitzen die in KAPITEL 4.3.2 DEFINITION aufgezählten Kompetenzen.“ Hypothese 2 : „ Wenn Studenten der Wirtschaftsinformatik nach 1982 geboren wurden, dann sind sie Digital Natives im engeren Sinn.“ Hypothese 3: „ Wenn Studenten der Wirtschaftsinformatik vor 1982 geboren wurden, dann sind sie Digital Immigrants.“
Kritiker Schulmeister , Universität Hamburg Umfassende Literaturrecherche inkl. Studien (Deutsche, Europäische und Amerikanische)  Erkenntnis: neue Medien sind neue Möglichkeiten für alte Rituale und  Verhaltensweisen  Zusammenfassung in neun Thesen Bennette, Maton, Kervin , Critical Review of Evidence Autoren gehen von zwei Behauptungen aus: es existiert eine eindeutige Definition für Digital Natives fundamentale Änderungen des Bildungssystems nötig Zur eindeutigen Definition: zwei Annahmen für die Existenz von Digital Natives: fortgeschrittenes Wissen und Fähigkeit bzgl. IuK-Systemen Lernmethodik, die sich von früheren Generationen unterscheidet
Neues Lerndesign Schüler/Studenten müssen gefordert werden    schneller, multi-tasking, random-access  Inahalt Legacy Content  – traditionelle Inhalte (Lesen, Schreiben, Mathe,…) Future Content  – Software, Hardware, Robotics, Nanotechnologie Unter Verwendung der Digitalen Sprache miteinander verbinden Umsetzug mit Hilfe von Computerspielen
 

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Digital Natives, Digital Immigrants

  • 1. Digital Natives & Digital Immigrants Dresden, 19.02.2009 Robert Helmdach Lukas Wiederhold
  • 2. Agenda Kontext und Fragestellung Strömungsrichtungen Entwicklung der Definitionen Fazit und Ausblick
  • 3. Fragestellung Was ist unter Digital Natives zu verstehen? Was ist unter Digital Immigrants zu verstehen? Gibt es eine neue Generation? Und wenn ja,...
  • 4. Kontext Neue Begriffe in Literatur Begriffsproduktion vs. Begriffssynthese  Begriffswolke:
  • 5. Agenda Kontext und Fragestellung Strömungsrichtungen Generationenkonzepte Technologie und Technik als Einflussfaktoren Der neue Lerner Entwicklung der Definitionen Fazit und Ausblick
  • 6. Generationenkonzepte Theorie historischer Generationen Karl Mannheim Bsp. 68er, Mauerfall 2 wesentliche Prinzipien : Altersgrenzen gemeinsame Erfahrung  aber: Ansatz über Generationenkonzepte allein nicht ausreichend Quelle: Sackmann (2004)
  • 7. Technologie und Technik als Einflussfaktoren Entstehung von Digital Natives? relevante Medientypen (ältere vs. moderne Technologie) Rolle der Mediennutzung: Bildung von Kompetenzen allein durch Mediennutzung? neue kulturelle Eigenschaften (z.B. Forschergeist, ...)  Fokus liegt auf Mediennutzung und Kommunikation!
  • 8. Der Neue Lerner Intensive Mediennutzung seit der Kindheit als Ausgangspunkt Interaktivität und Vernetzung Quelle: Seuffert (2007, S.4) Wodurch zeichnet sich der neue Lerner aus?
  • 9. Mark Prensky Marc Prensky Redner , Autor, Berater, Visionär im Bereich Erziehung und Bildung Gründer von Games2train – eLearning-Unternehmen www.marcprensky.com / www.games2train.com Veröffentlichungen: The Digital Game-Based Learning Revolution Digital Natives, Digital Immigrants Part 1 Digital Natives, Digital Immigrants Part 2 … .viele weitere Artikel Studenten haben sich radikal verändert Andere Denkweise Revolutionierung der Lehre Digital Game-Based Learning
  • 10. Die Games-Generation Twitch Speed Parallel Processing Graphics First Random Access Connected Active Play Payoff Fantasy Technology as Friend Conventional Speed Linear Processing Text First Step-by-Step Standalone Passive Work Patience Reality Technology as Foe Wie unterscheidet sich die Games-Generation von ihren Vorgängern? Was macht Computerspiele so interessant? Motivation als ausschlag-gebender Faktor Erlernen bestimmter Fähigkeiten Quelle: Prensky (2001C) vs.
  • 11. Digitale Sprache Von der Games-Generation zu den Digital Natives Überleitung zu Digital Immigrants Haben einen Akzent Verallgemeinerung des Games-Generation Konzeptes zu den Digital Natives „ Native Speakers“ “ The Games Generations […] are native speakers of the digital language of computers, video games and the Internet.” (Prensky, 2001d, S. 10, Anm. d. Verf.) Die Metapher der Digitalen Sprache: Kompetenter Umgang mit modernen Technologien Vergleich mit Kleinkindern die ihre Muttersprache erlernen Quelle: Prensky (2001A; 2001B)
  • 12. Kritik an der Debatte Studien meist nur über die Tatsache, dass Medien genutzt werden Anekdoten und Appelle Einzelfall-Berichte, eigenes Erleben und ungeprüften Meinungen Verallgemeinerung Viele Autoren übernehmen die Konzepte ohne zu hinterfragen Mediennutzung Eigenschaften moderner Technologien Eigenschaften der Neuen Lerner ??? ???
  • 13. Agenda Kontext und Fragestellung Strömungsrichtungen Entwicklung der Definitionen Fazit und Ausblick
  • 14. Harmonisierung Digital Natives In allen Strömungen Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien Ursache für die Veränderung Teilweise Synonyme Verwendung verschiedener Begriffe Prensky als Schöpfer der Begrifflichkeiten  Aufsplittung der Definition Digital Immigrants Im Gegensatz zu Digital Natives wenig Beachtung Sind nicht das Gegenstück zu den Digital Natives
  • 15. Entwicklung der Definitionen Definition der Digital Natives im weiteren Sinne: Sind nach 1982 geboren Nutzen seit frühester Kindheit moderne Informations- und Kommunikationssysteme Besitzen die folgenden Kompetenzen: Schnelle Informationsaufnahme und -verarbeitung, Multitasking-Fähigkeit, Fähigkeit, visuelle Bilder zu erfassen sowie visuelle und räumliche Dimensionen zu verbinden „ Hyperlinking“ anstelle einer linearen Denkweise, „ always Connected“ und bevorzugen Teamwork, induktives Entdecken bzw. „Trial-Error-Prinzip“ Tendenz zur Aktion, Präferenz für Spiele, Phantasie-Welten, Wettbewerb, schnellen Feedback-Mechanismen, Steuerung der Aufmerksamkeit
  • 16. Definition der Digital Immigrants: Sind ohne moderne Informations- und Kommunikationssysteme aufgewachsen bzw. wurden später davon fasziniert Sprechen die Digitale Sprache mit einem Akzent Entwicklung der Definitionen Definition der Digital Natives im engeren Sinne: Baut auf der Definition im weiteren Sinne auf Sprechen die Digital Sprache Eine andere Denkweise
  • 17. Agenda Kontext und Fragestellung Strömungsrichtungen Entwicklung der Definitionen Fazit und Ausblick
  • 18. Fazit Zusammenfassung drei wichtige Strömungsrichtungen identifiziert Definitionen Empfehlungen weitere Begriffsdefinitionen Untersuchung von Eigenschaften konsequente Integration verschiedener Disziplinen Untersuchungen durch Pilotprojekte
  • 19. Ausblick weitere Forschungsarbeiten langsamer Wandel im Alltag Fortführung bereits begonnener Umstrukturierungen Mark Prensky publiziert weiter: Unterscheidung DN und DI nicht länger entscheidend  Digital Wisdom als neues Konzept Digital Wisdom: zweifältiges Konzept: Nutzung von Technologie und richtiger Einsatz Zurückrudern bzgl. Mediennutzung Erweiterung des Wissens und der menschlichen Kapazitäten
  • 20. Literaturquellen PRENSKY, M. (2001A). DIGITAL NATIVES, DIGITAL IMMIGRANTS PART 1 . On the Horizon, 9 (5). S. 1-6. PRENSKY, M. (2001B). DIGITAL NATIVES, DIGITAL IMMIGRANTS PART 2: DO THEY REALLY THINK DIFFERENTLY?. On the Horizon, 9 (6). S. 1-6. PRENSKY, M. (2001C). THE GAMES GENERATIONS: HOW LEARNERS HAVE CHANGED. (Aus dem Buch Digital Game-Based Learning - Chapter 2, McGrwa-Hill 2001). http://www.marcprensky.com/writing/Prensky%20-%20Ch2-Digital%20Game-Based%20Learning.pdf [22.10.2008]. PRENSKY, M. (2009). H. SAPIENS DIGITAL: FROM DIGITAL IMMIGRANTS AND DIGITAL NATIVES TO DIGITAL WISDOM. Innovate, 5 (3). SACKMANN, R. (2004). INSTITUTIONALISTISCHE GENERATIONSANALYSE SOZIALER UNGLEICHHEIT. In M. Szydlik (Hrsg.), Generation und Ungleichheit (S. 25-48). Wiesbaden: VS Verlag SACKMANN, R. & WEYMANN, A. (1994). TECHNISIERUNG DES ALLTAGS. GENERATIONEN UND TECHNISCHE INNOVATIONEN. 1. Aufl., New York: Campus-Verlag SEUFERT, S. (2007). NET GENERATION LEARNING: WAS GIBT ES NEUES ÜBER DAS LERNEN? . In D. Euler & S. Seufert (Hrsg.) http://www.scil.ch/fileadmin/Container/Leistungen/Veroeffentlichungen/2007-02-euler-seufert-next-generation-learning.pdf [20.10.2008], 2007
  • 21. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
  • 22. Propagandisten Tapscott (1998) Fernsehen vs. Internet kulturelle Veränderungen im Vordergrund Eigenschaften der Kinder (z.B. Unabhängigkeit, keine Tabus, emotionale und intellektuelle Offenheit, Abneigung gegen Unternehmensinteressen) Brown (2000) Frand (2000)
  • 23. Digital Enhancement Datenverfügbarkeit  Digitale Technologien als Hilfe im Umgang mit Daten Tiefenanalysen  auf größerer Datenbasis  ständige Erweiterung der Datenbasis für wissenschaftliche Zwecke Planen und Prioritäten setzen  Folgen von Entscheidungen in mehreren Stufen absehen Änderung des Blickwinkels  Gedankenlesen Alternative Perspektiven  Probleme mit mehreren Sichten  Abhilfe durch digitale Technologien
  • 24. Hypothesen Hypothese 1: „ Menschen die nach 1982 geboren sind und seit ihrer Kindheit moderne, interaktive Informations- und Kommunikationssysteme intensiv nutzen, besitzen die in KAPITEL 4.3.2 DEFINITION aufgezählten Kompetenzen.“ Hypothese 2 : „ Wenn Studenten der Wirtschaftsinformatik nach 1982 geboren wurden, dann sind sie Digital Natives im engeren Sinn.“ Hypothese 3: „ Wenn Studenten der Wirtschaftsinformatik vor 1982 geboren wurden, dann sind sie Digital Immigrants.“
  • 25. Kritiker Schulmeister , Universität Hamburg Umfassende Literaturrecherche inkl. Studien (Deutsche, Europäische und Amerikanische)  Erkenntnis: neue Medien sind neue Möglichkeiten für alte Rituale und Verhaltensweisen  Zusammenfassung in neun Thesen Bennette, Maton, Kervin , Critical Review of Evidence Autoren gehen von zwei Behauptungen aus: es existiert eine eindeutige Definition für Digital Natives fundamentale Änderungen des Bildungssystems nötig Zur eindeutigen Definition: zwei Annahmen für die Existenz von Digital Natives: fortgeschrittenes Wissen und Fähigkeit bzgl. IuK-Systemen Lernmethodik, die sich von früheren Generationen unterscheidet
  • 26. Neues Lerndesign Schüler/Studenten müssen gefordert werden  schneller, multi-tasking, random-access Inahalt Legacy Content – traditionelle Inhalte (Lesen, Schreiben, Mathe,…) Future Content – Software, Hardware, Robotics, Nanotechnologie Unter Verwendung der Digitalen Sprache miteinander verbinden Umsetzug mit Hilfe von Computerspielen
  • 27.