Vorstellung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand

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AK-Finanzierung: 14.10.2009
Autor: Dr. Olaf Bechstein,

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Vorstellung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand

  1. 1. Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM Vorstellung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) www.zim-bmwi.de
  2. 2. Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ZIM Modul 1 Modul 2 Modul 3 ZIM-KOOP ZIM-NEMO ZIM-SOLO FuE-Kooperationen Netzwerkprojekte Einzelbetriebliche zwischen innovativer KMU FuE-Projekte Unternehmen und mit Forschungs- einrichtungen Projektträger: Projektträger: Projektträger: EuroNorm in AiF Berlin VDI/VDE-IT Kooperation mit VDI/VDE-IT
  3. 3. ZIM-KOOP Antragsberechtigte Unternehmen ZIM-SOLO  KMU aller Rechtsformen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wenn  sie weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und  der Jahresumsatz höchstens 50 Mio. € oder  die Jahresbilanzsumme höchstens 43 Mio. € beträgt. Ist das Unternehmen in eine Gruppe eingebunden, gelten die kumulierten Zahlen der Gruppe (www.zim-bmwi.de/kmu.pdf).  Unternehmen bis 1000 Beschäftigte aller Rechtsformen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland
  4. 4. Differenzierung zwischen kleinen und ZIM-KOOP mittleren Unternehmen ZIM-KOOP ZIM-SOLO  kleine Unternehmen Beschäftigte unter 50 Jahresumsatz bis 10 Mio. Euro oder Jahresbilanzsumme bis 10 Mio. Euro  mittlere Unternehmen Beschäftigte unter 250 Jahresumsatz bis 50 Mio. Euro oder Jahresbilanzsumme bis 43 Mio. Euro
  5. 5. Antragsberechtigte Forschungseinrichtungen ZIM-KOOP Forschungseinrichtungen in Deutschland, wenn sie Kooperationspartner von antragstellenden Unternehmen sind und deren Teilprojekt gefördert wird  öffentliche Forschungseinrichtungen  private nicht-gewinnorientierte Forschungseinrichtungen Achtung: Trennung der Einnahmen aus wirtschaftlicher und nichtwirtschaftlicher Tätigkeit nach Transparenz-RL-Gesetz
  6. 6. Förderfähige Kostenarten in allen ZIM-Modulen  Personaleinzelkosten Basis: Bruttogehälter und produktive Jahresarbeitsstunden, max. 80.000 € pro Person und Jahr  Aufträge an Dritte bis zu 25 % der Personaleinzelkosten  übrige Kosten pauschalierte Berechnung auf die Personaleinzelkosten - bei Unternehmen bis 100 % (transnational: bis 120%; bis 10 Beschäftigte: 90%) - bei Forschungseinrichtungen 75 %
  7. 7. ZIM-KOOP Projektgröße und Förderobergrenzen ZIM-SOLO  Förderfähige Größe (zuwendungsfähige Kosten):  max. 350.000 € je Teilprojekt (Vorhaben) eines Antragstellers  Keine unternehmensbezogene Förderbegrenzung in der Programmlaufzeit  Damit sind mehrere Projekte eines Antragstellers möglich (auch aufeinander aufbauende)  Zusätzlich ergänzend: Innovationsunterstützende Dienst- und Beratungsleistungen  maximal 50.000 €
  8. 8. Fördersätze für Unternehmen ZIM-SOLO Unternehmensgröße und Standort Einzelprojekte Kleine Unternehmen in ABL 40 % Kleine Unternehmen in NBL 45% Mittlere Unternehmen in ABL 35 % Mittlere Unternehmen in NBL 35 % (+ 10%) Größere Unternehmen bis 1000 in ABL 25 % Größere Unternehmen bis 1000 in NBL 25 % (+ 5%)
  9. 9. Formen von Kooperationsprojekten ZIM-KOOP KU Kooperationsprojekt zwischen Unternehmen KF Kooperationsprojekt zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtung (en) KA Kooperationsprojekt eines Unternehmens mit einem FuE-Auftrag DL Innovationsunterstützende Dienstleistungen und Innovationsberatungsdienste
  10. 10. Fördersätze für Unternehmen ZIM-KOOP Unternehmensgröße und KA-Projekte KU- und KF- Standort Projekte Kleine Unternehmen in ABL 40 % 45 % Kleine Unternehmen in NBL 45 % 50 % Mittlere Unternehmen in ABL 35 % 40 % Mittlere Unternehmen in NBL 35 % (+ 10%) 45 % Größere Unternehmen bis 25 % 30 % 1000 in ABL Größere Unternehmen bis 25 % (+ 5%) 30 % (+ 5%) 1000 in NBL
  11. 11. ZIM-KOOP Anforderungen an das Projekt ZIM-SOLO  zielt auf neue Produkte, Verfahren oder technische Dienstleistungen, die  die bisherige Parameter deutlich übertreffen und  sich am internationalen Stand orientieren,  Einstieg in neues Technologiefeld oder neue Kombination moderner Technologien,  ohne Förderung nicht oder nur mit Zeitverzug durchführbar,  weisen erhebliches technisches Risiko auf,  eröffnen neue Marktchancen und schaffen neue Arbeitsplätze.
  12. 12. 4.4.2 Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn  e) es sich um Projekte handelt, die Studiencharakter besitzen oder deren Ziel die Erarbeitung von Informationssystemen wie Kataloge, Handbücher, Datenbanken u. Ä. ist oder wenn es um die Entwicklung von Management-Systemen geht, deren Lösungsansätzen betriebswirtschaftliche und keine technologischen Konzepte zu Grunde liegen,  f) die Projekte wiederkehrende und routinemäßige Änderungen an bestehenden Produkten und Verfahren beinhalten, einschließlich der Entwicklung und Herstellung von Applikationssoftware sowie Änderungen und Anpassungen an Standard- und Systemsoftware, die den Stand der Technik nicht übertreffen.
  13. 13. Software, Förderung der Entwicklung Förderfähig sind FuE-Vorhaben zur Entwicklung von  Softwaretools  technischer Anwendungssoftware  Vorhaben zur Entwicklung und Kopplung von Elementen einer rechnerintegrierten Fertigung  Einschränkung: Dabei muss die Lösung auf die Anwendung über ein einzelnes Unternehmen hinaus gerichtet sein und als Produkt Vermarktungschancen aufweisen.
  14. 14. Software, Förderung der Entwicklung Nicht förderfähig sind Vorhaben zur Entwicklung von  Software für ausschließlich betriebswirtschaftliche, kaufmännische oder organisatorische Zwecke.  technische Anwendungssoftware, die sich von am Markt verfügbarer gleicher oder ähnlicher Software anderer Anbieter nicht wesentlich abhebt.
  15. 15. Organisatorische Innovation und Information Förderfähig sind:  Lösungen zur Technik/Technologie, Organisation und Information (Kommunikation). Dabei muss der Anteil technisch/technologischer Entwicklungen bzw. Weiterentwicklungen an dem Gesamtvorhaben wesentlich sein.  Innovative organisatorische und informationstechnische Lösungen, die für eine mehrfache Vermarktung vorgesehen sind. Nicht förderfähig sind Organisations- bzw. Informations- oder Kommunikations-Lösungen, die auf eine bestehende Technik/Technologielösung „draufentwickelt“ werden.
  16. 16. ZIM-KOOP Anforderungen an die Unternehmen ZIM-SOLO  Gründung abgeschlossen,  genügend qualifiziertes wissenschaftlich-technisches Personal oder Neueinstellungen oder zeitweilige Personalaufnahmen aus Forschungseinrichtungen,  finanziellen Eigenanteil aufbringen,  genügende Personalkapazität für übrigen Geschäftsgang,  bei Bund-, Land- oder EU-Förderungen ordnungsgemäßen Verwendungsnachweis erbracht und Verwertungspflicht nachgekommen,  bisherige öffentliche Förderungen führten zu positiven Effekten.
  17. 17. ZIM-KOOP Anforderungen an das Personal ZIM-SOLO  sachgerechte Qualifikation und ausbildungsgerechte Beschäftigung,  alle Förderungen zusammen dürfen nicht die Arbeitszeit nach Arbeitsvertrag überschreiten,  keine Finanzierung durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen,  Festanstellung im Unternehmen, keine Honorarkräfte,  kein grundfinanziertes Personal bei FuE-Einrichtungen.
  18. 18. Informationsmöglichkeiten zum ZIM  Programm-Homepage www.zim-bmwi.de  Infobroschüre  Projektträger ZIM-KOOP AiF - Telefon 030 48163-451 ZIM-SOLO EuroNorm GmbH - Telefon 030 97003-043 ZIM-NEMO VDI/VDE-IT - Telefon 030 310078-380

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