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Folie 1Novemberkongress Gesundheit 2020+ 15. November 2016
2. Novemberkongress
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2. Novemberkongress
Gesundheit 2020+
Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher
DAK-Gesundheit, Hamburg
Vertragszwang versus Vertragsfreiheit
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Bern, 15. November 2016
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Veränderung der Bedarfe und Strukturen
 Älter werdende
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chronischer
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Das unterschätzte Problem
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Marktspaltung:
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Deshalb im Fokus
„Steuerung komplexer Interventionen“
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Selektivvertraglicher Innovationswettbewerb
 Effizienzmessung
 Risikoadjustierte Qualitätsvergleiche
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Haben wir das methodische Rüstzeug?
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Selektivvertraglicher Innovationswettbewerb
Quelle: IGES
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Ziele der Wettbewerbsordnung
■ Orientierung des Leistungsangebotes an den Präferenzen der Versicherten,
■ Lenkung der Gesu...
Was muss ein Ordnungsrahmen aktuell leisten?
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Selektive Verträge sind der organisierte
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2. Novemberkongress: Vertragszwang versus Vertragsfreiheit

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Referat von Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher, DAK-Gesundheit, Hamburg

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2. Novemberkongress: Vertragszwang versus Vertragsfreiheit

  1. 1. Folie 1Novemberkongress Gesundheit 2020+ 15. November 2016 2. Novemberkongress Gesundheit 2020+
  2. 2. Folie 2 2. Novemberkongress Gesundheit 2020+ Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher DAK-Gesundheit, Hamburg
  3. 3. Vertragszwang versus Vertragsfreiheit 2. Novemberkongress von santésuisse Bern, 15. November 2016 Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher | Vorstandsvorsitzender
  4. 4. Veränderung der Bedarfe und Strukturen  Älter werdende Gesellschaft  Zunahme chronischer Erkrankungen  Zunehmende Spezialisierung in der Medizin  Zunahme der Schnittstellen in der Versorgung  Adäquate Ver- sorgungsangebote und -modelle (auch für Betriebe)  Koordination der Versorgung Medizinischer Bedarf… und Markttrends… werfen Fragen auf. 4
  5. 5. Das unterschätzte Problem 80% Leistungen 20% Menschen 20% Leistungen 80% Menschen Marktspaltung: das systematische Problem Preis- reagibel Leistungs- orientiert 5
  6. 6. Deshalb im Fokus „Steuerung komplexer Interventionen“ Konsequenzen aus „Marktspaltung“ 6
  7. 7. Selektivvertraglicher Innovationswettbewerb Wettbewerb Selektivverträge Innovationen Versicherungsmarkt Krankenkassenwahl Vertragsmarkt Wahl Anbieter/Organisation der Leistungserbringung Beitragssatz Zusatzbeitrag/Prämie Wahltarife (Satzungs-)Leistungen Kosten/Preis Qualität/Wirtschaftlichkeit Innovationen Prozesse, Produkte Rabattverträge Arzneimittel, Hilfsmittel Neue Versorgungsformen HzV, §73c, IV, DMP, Modellvorh. Versicherte (80%) • überwiegend gesund • preisreagibel • wechselbereit Patienten (20%) • (chronisch) krank • preisunelastisc h • nicht wechsel- bereit Quelle: IGES 7
  8. 8. Selektivvertraglicher Innovationswettbewerb  Effizienzmessung  Risikoadjustierte Qualitätsvergleiche  Umgang mit komplexen Interventionen Angebotsseitig  Versorgungsorientierung  Patientennutzen Nachfrageseitig Versicherungsseitig  Keine Risikoselektion (RSA) Risikoäquivalente Finanzierung  Klassifikationsmodelle  Evidenz  Klinische Studien  Evaluation  Versorgungsforschung  Patientenbefragung  Versicherungs- mathematik 8
  9. 9. Haben wir das methodische Rüstzeug? 9
  10. 10. Selektivvertraglicher Innovationswettbewerb Quelle: IGES 10
  11. 11. Ziele der Wettbewerbsordnung ■ Orientierung des Leistungsangebotes an den Präferenzen der Versicherten, ■ Lenkung der Gesundheitsleistungen zum Bedarf ■ Effektive Zielerreichung durch Verbesserung der gesundheitlichen Outcomes, d.h. durch Erhöhung von Lebenserwartung und Lebensqualität ■ Effiziente Leistungserstellung durch optimale bzw. kostengünstige Produktion ■ Entlohnung nach erbrachter Leistungsqualität durch eine leistungsbezogene Vergütung der Produktionsfaktoren ■ Förderung von Produkt- und Prozessinnovationen, vornehmlich im Zuge von dezentralen Suchprozessen ■ Einräumung eines möglichst weiten Spektrums von Handlungs- und Wahlfreiheiten für alle an der gesundheitlichen Leistungserstellung Beteiligten und von ihr Betroffenen ■ Vorbeugung gegen monopolistischen Marktmissbrauch durch staatliche Instanzen, Krankenkassen und Leistungserbringer Quelle: nach SVR 11
  12. 12. Was muss ein Ordnungsrahmen aktuell leisten? ■ Innovationsfähigkeit durch Investitionsfähigkeit sicherstellen ■ Innovationen rechtzeitig bewerten und verfügbar machen ■ Valide Qualitätsindikatoren definieren, somit risikoadjustiertes Qualitätsmanagement ermöglichen ■ Experimentelle Kultur fördern, durch Wettbewerb der Ideen zur besten Lösung ■ Liberales Vertragsrecht: selektives Kontrahieren ist ergänzendes aber nicht ersetzendes Element ■ Ziel: Benchmark (Suchprozess) für die Verbesserung der Versorgung aller 12
  13. 13. Selektive Verträge sind der organisierte Suchprozess zur Versorgungsoptimierung Vertrag Vertrag Vertrag Vertrag Such- prozess Versorgungsqualität + Versorgungsqualität  Wirksamkeit  Qualität  Innovation  …… 13
  14. 14. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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