Praesentation Meinungs Bild

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Praesentation Meinungs Bild

  1. 1. // Diplompräsentation // MeinungsBild // Florian Fuchs // 31.01.2008
  2. 2. // InformationsDesign als Antwort auf die wachsende und immer komplexer werdende Menge an Informationen
  3. 3. // Informationen gestalten = Verstehen erzeugen? InformationsDesign hat zum Ziel, die Welt verständlicher zu erklären. // Einleitung
  4. 4. // Informationen gestalten = Verstehen erzeugen? InformationsDesign hat zum Ziel, die Welt verständlicher zu erklären. Wie kann man als Designer auf die kaum greifbare Komponente des Verstehens Einfluss nehmen? ? // Einleitung
  5. 5. // Wir verstehen Informationen, wenn wir uns eine Meinung über sie gebildet haben // Der Prozess der MeinungsBildung findet im Kopf des Rezipienten statt // Diesen Prozess der Reflexion kann man nicht beeinflussen, sondern lediglich provozieren. // Einleitung
  6. 6. // Theater als wichtiger Bezugspunkt für InteraktionsDesign // „Das Theater darf nicht danach beurteilt werden, ob es die Gewohnheiten seines Publikums befriedigt, sondern danach, ob es sie zu ändern vermag“ (Bertolt Brecht, 1898-1956) // Recherche
  7. 7. // Theater als wichtiger Bezugspunkt für InteraktionsDesign // „Das Theater darf nicht danach beurteilt werden, ob es die Gewohnheiten seines Publikums befriedigt, sondern danach, ob es sie zu ändern vermag“ (Bertolt Brecht, 1898-1956) // Brecht forderte die Zuschauer zum „eingreifenden Denken“ auf // Der Verfremdungs-Effekt: Ziel war es, alltägliche Prozesse als solche erkennbar zu machen, sie zu durchschauen und zu ändern. Dazu muss man das Selbstverständliche eines Charakters entnehmen, ihn zerlgen, um ihn neu zu deuten und zu interpretieren. // Recherche
  8. 8. // Interpassivität im InteraktionsDesign? // Der Zwang des ständigen Handelns hindert am Reflektieren. // Recherche
  9. 9. // Interpassivität im InteraktionsDesign? // Der Zwang des ständigen Handelns hindert am Reflektieren. // InteraktionsDesing hat den Anspruch, den Benutzer vom passiven Konsumenten zum aktiven Benutzer herauszuführen. // Neben der Interaktion zwischen Benutzer und System sind Überlegungen zur Interaktion nötig, die im Kopf des Benutzers stattfinden: Überlegungen zur reflexiven Interaktion. // Recherche
  10. 10. // Ziel der Diplomarbeit: Erforschung und Entwicklung von Prozessen der Interaktion und Navigation, wenn sie durch bestimmte MeinungsBildungsfaktoren manipuliert werden. // Der Moment der Entscheidung kristallisiert sich hierbei als der wichtigste Faktor heraus.
  11. 11. // Ergebnis: 1 PräsentationsInsel 3 Bereiche der MeinungsBildung 5 Studien zum reflexiven Interface 10 InformationsPlakate
  12. 12. // ScreenDesign-Parameter 120px 1680px 120px 1050px 1560px 860px
  13. 13. // 3 Bereiche der MeinungsBildung // sozialisierte Faktoren der MeinungsBildung: Wahrnehmung des eigenen sozialen Umfelds, Beeinflussung durch Andere, Bezugsgruppen und deren Einfluss. // kognitive Faktoren der MeinungsBildung: Überbegriff für die stattfindenden mentalen Prozesse, Erfahrungen und Strukturen eines Individuums. // emotionale Faktoren der MeinungsBildung
  14. 14. // SOZIALISIERTES MEINUNGSBILD // der Mensch macht seine Entscheidungen von seinem sozialen Umfeld abhängig // Prinzip des psychologischen Handlungsraums geographischer Handlungsraum psychologischer Handlungsraum Publikum Freunde Publikum Freundin Familie Ich Ich // Recherche
  15. 15. // Relevanz des digitalen psychologischen Handlungsraums wächst // Recherche
  16. 16. // Bezugsgruppen und deren Einfluss: // Jede Gruppe hat für sich geltende Normen, an die sich ihre Mitglieder halten. // Jeder Mensch hat unterschiedliche Bezugsgruppen, die oft unterschiedliche Ansichten und Meinungen haben. // Um diese Konflikte zu umgehen, suchen wir uns oft Freunde aus, die die gleichen Meinungen vertreten. // Recherche
  17. 17. // Konsequenzen des sozialisierten MeinungsBildes: // dynamische Anpassung neuer Handlungsalternativen // Entscheidungshilfe im digitalen Bereich // Handeln am Computer wird durch eine menschliche Komponente der Kommunikation bereichert // Erkenntnisse
  18. 18. // KOGNITIVES MEINUNGSBILD // System Kommunikation -Bewusstsein Selektionsprinzipien verhindern, dass eine Information absolut genauso beim Empfänger ankommt wie es die Intention des Senders war. Selektion von Selektion von selektives Verstehen oder Informationsquellen einzelnen Mitteilungen Missverstehen von Mitteilungen // Recherche
  19. 19. // Theorie der kognitiven Dissonanz // “Missklang im Erkennen“ // einer der wichtigsten Erklärungsansätze zur MeinungsBildung // Ungleichgewicht von neuen Informationen und den eigenen Einstellungen und Meinungen // Recherche
  20. 20. // Der Priming-Effekt // Die Verarbeitung eines Kontextreizes (prime) beeinflusst die Verarbeitung eines nachfolgenden Zielreizes (target). HAND MAUS Reaktionszeit KATZE MAUS Zeit prime target // Recherche
  21. 21. // Konsequenzen des kognitiven MeinungsBildes 3D // Bewusstwerden des eigenen Denkmusters // Aufforderung des Benutzers: Erst nachdenken, dann handeln! // Erkenntnisse
  22. 22. // Konsequenzen des kognitiven MeinungsBildes NachBild // Visualisierung des Reflexionsprozesses // Ansatz zu einer individuelleren, kommunikativeren Navigationsform // Erkenntnisse
  23. 23. // EMOTIONALES MEINUNGSBILD // Emotion ist ein psychische Zustand, der entsteht, wenn eine potentielle Handlung nicht über die Sinnesorgane gesteuert werden kann. // In einer Situtation drücken die emotionalen Anteile einer Handlung den Anteil an Nichtwissen aus, was in der Situation am Besten zu tun sei. // Die emotionale Verarbeitung der gewonnenen Eindrücke ist also wesentlich für ihre Interpretation. // Recherche
  24. 24. // Die Rolle des Übermittlers einer Nachricht // emotionale Nähe bedeutet Glaubwürdigkeit. // Glaubwürdigkeit ist einer der Grundpfeiler für erfolgreiche Kommunikation bzw. Beeinflussung. // Glaubwürdigkeit ist eine Qualität, die der Rezipient einer Nachricht zuweist. // Nachrichten sind Fakten. Erst ihre Interpretation bzw. ihre MeinungsBildung erzeugt Bedeutung. // Recherche
  25. 25. // Die informationalen Funktionen von Emotionen // Emotionen liefern dem Bewusstsein Informationen über unbewusste Einschätzungen // Emotionen beschleunigen die MeinungsBildung // Theorie des Gefühls-Priming: Abgleich von gegenwärtigen und vergangenen Situationen um schneller Entscheidungen treffen zu können. // Recherche
  26. 26. // Konsequenzen des emotionalen MeinungsBildes // Je komplexer das Thema, die Frage, desto eher reagiert man emotional und auf emotionale Interpretation bzw. Begründung. // Der Benutzer soll auf die Wichtigkeit und die Wirkung seiner Emotionen hingewiesen werden. // Erkenntnisse
  27. 27. // Übertragung auf mögliche Anwendungsgebiete // emotionaler NachrichtenBrowser // interaktive Talkshow // Ausblick
  28. 28. // Fazit des reflexiven MeinungsBildes // Ansätze, wie durch individuelle Interaktion und Reflexion des Benutzers neue Handlungsalterniven entstehen können. // Gewohnte Denkmuster und Handlungen zu veranschaulichen und durch eigenes Interagieren zu verstehen und zu reagieren. // Bedeutung der Informationen durch MeinungsBildung. // Digitale Kommunikation durch menschliche Interaktionsformen zu bereichern. // Nutzung interaktiver Systeme zur Unterstützung von Reflexion und MeinungsBildung // Ausblick
  29. 29. /* Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit. Danke. */ // Danke

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