Productronica tageszeitung tag4

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Productronica tageszeitung tag4

  1. 1. Day 4 Podiumsdiskussion bei Siplace Ist die Fertigungsbranche Industrie-4.0-ready? Industrie 4.0 – Worauf muss sich die Fertigungsbranche einstellen? Siplace alias ASM Assembly Systems lud am Thementag »Effizientes Produktionsmanagement« zur Podiumsdiskussion: Mit dabei sind Prof. Dr. Günther Reinhart, Leiter des iwb (Institute for Machine Tools and Industrial Management) an der TU München, Karin Zühlke, Leitende Redakteurin, Markt&Technik, Christian Villiger, CEO Adaxys, Johann Weber, Vorstandsvorsitzender von Zollner Elektronik und Günter Lauber, CEO von ASM Assembly Systems. CGS Sensor calibration modules CGS presents a CompactRIO module which is able to control sensors equipped with the SENT interface. Not only is this module capable of reading values from the sensor, it also supports the programming interface of the sensor. This allows the calibration of the sensor before it is fitted in the final product. It is possible to control multiple sensors connected to one channel in parallel via the SPC protocol extension (if supported by the sensor). This means that up to 8 Sensors can be connected to the 2 channels of the module when SPC is supported by the sensor. By choosing the rugged and reconfigurable Control and Monitoring System CompactRIO as the platform, the module can be used even in Hall A1, Booth 265, www.cgs-gruppe.de harsh production environments. (nw) Fuji releases helpful tools Industrie 4.0 ist in aller Munde, aber noch bleibt viel zu tun. Ein Knackpunkt sind vor allem die Schnittstellen, die horizontal und vertikal für die Vernetzung sorgen müssen. ASM Assembly Systems hat hier mit seiner OIB schon einen guten Grundstein gelegt, ist Lauber überzeugt. Standards in diesem Segment wären wünschenswert, werden sich aber wohl nicht auf breiter Front durchsetzen lassen. Aber, so Prof. Reinhart, eine Hürde für Industrie 4.0 sei das nicht. Schließlich gebe es auch die Möglichkeit, dass unterschiedliche Standards miteinander sprechen. Die Voraussetzungen dafür müssen allerdings erst einmal geschaffen werden. Weitere Herausforderungen liegen in der Security sowie der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Informatik, Maschinenbau und den klassischen elektronischen Systemen. Aber bei all den Herausforderungen sind die Podiumsteilnehmer überzeugt, dass Industrie 4.0 für den Erfolg des Produktionsstandortes Deutschland und Europa unabdingbar ist. »Wir dürfen nicht zu ungeduldig sein«, fordert Prof. Reinhart. »Industrie 4.0 wird sich nicht von heute auf Morgen umsetzen lassen, aber in kleinen Schritten kommen wir dem Ziel näher«, so Weber. (zü) ■ DynaHead and HexaFeeder Fuji Machine Manufacturing announces the DynaHead (HX) and HexaFeeder for the electronic component mounting machines. DynaHeads are supported on AIMEX II and AIMEX IIS machines. HexaFeeders are supported on NXT II, NXT III machines as well as AIMEX-series machines. The remarkable progress of electronics and next generation communications infrastructure is based on production lines used to produce electronic circuit boards. There have been increasing calls for flexibility and ability to handle changes for these production systems. Furthermore, there are demands to improve productivity and reduce changeover time. To meet these demands, Fuji has developed the DynaHead and HexaFeeder. The DynaHead is an extremely versatile high-speed placing head that automatically switches the tool being used ➜ page 8 ATEcare / Omron Inline 3D CT combines inspection and analysis Preisverleihung auf der productronica: So sehen Sieger aus! Das sind die Gewinner ➜ Seite 6 Automated optical (AOI) and X-ray (AXI) inspection procedures dominate component inspection – individually or in combination, depending on requirements. Yet it often proves difficult to evaluate hidden structures in particular. And if this needs to happen in takt time as well, AXI has until now quickly reached the limits of its ability. Omron is now addressing this need with an inline 3D CT system featuring fully automatic evaluation options. X-ray techniques are as diverse as their uses: some inspections are easy to accomplish with 2D images, while others require more complex hardware to obtain lateral images as well (2.5D), although these have their limits when it comes to double-sided assemblies and shadows formed by nearby components. This has given rise to a market for automatic 3D X-ray inspection (3D-AXI) that has gained new impetus from technologies like laminography, tomosynthesis and computed tomography. Up until now, however, the computer science was so limited that inspection algorithms could only ➜ page 5
  2. 2. productronica 2013 » » Editorial Tiefe Einblicke Nicole Wörner E-Mail: NWoerner@markt-technik.de »Miss alles, was sich messen lässt, und mach alles messbar, was sich nicht messen lässt« – ob Galileo Galilei (1564 - 1642) bei seiner Aussage damals bereits an Flying Prober, Computertomografen oder gar an Signalanalysatoren oder Oszilloskope gedacht hat, wage ich zu bezweifeln. Doch wer sich in den vergangenen drei Tagen auf der productronica umgeschaut hat, könnte meinen, genau dieser Satz habe den Herstellern als Ansporn gegolten, Messgeräte zu entwickeln, die selbst winzigste, bislang verborgene Fehler oder Anomalien erfassen, anzeigen und analysieren können. Grundlage dafür sind neue Technologien, die es ermöglichen, immer tiefer in das zu untersuchende Objekt zu schauen. Dazu kommen in der Baugruppen- und Komponenten-Inspektion immer häufiger 3DTechnologien zum Einsatz. So bedienen sich zum Beispiel die Hersteller von Steckverbindern der Rasterelektronenmikroskopie und neuer berührungsloser 3D-Oberflächenmesssysteme, mit denen sich unter anderem die Kontaktzonen von Steckverbindern genauer als bislang untersuchen lassen. Aufgrund der neuen Möglichkeiten der Messtechnik erhalten die Hersteller zum Teil völlig neue Aussagen beispielsweise über die Oberflächenstrukturen und das damit zusammenhängende elektrische Verhalten der Steckverbinder. Die neuen Erkenntnisse will die Industrie jetzt dazu nutzen, die Verbindungstechnik weiter zu optimieren. Generell steht die Industrie eigenen Angaben zufolge noch ganz am Anfang, die Möglichkeiten der Messtechnik voll in die Entwicklung neuer Produkte einfließen zu lassen. Diesen Ansatz will man aber in den nächsten Jahren intensiv verfolgen. Letzten Endes ist es gerade die Mess- und Prüftechnik, die immer neue Aspekte der Elektronik offenlegt und die Entwicklung wieder spannend macht. In diesem Sinne wünsche auch ich Ihnen einen spannenden letzten Messetag auf der productronica 2013. Ihre Nicole Wörner Redaktion Markt&Technik Deep insights “Measure what can be measured, and make measurable what cannot be measured.” whether or not Galileo Galilei (1564 - 1642) was thinking of flying probes, computer tomography, signal analyzers or even oscilloscopes when he made this statement I venture to doubt. However, anyone who has spent the last 3 days at productronica could be forgiven for thinking that precisely this sentence was the incentive for manufacturers of measuring equipment to develop devices which enable minute, hitherto hidden errors to be detected or anomalies recorded, displayed and analysed. The foundations on which all of this is built are the new technologies which allow us to look ever deeper into the object under examination. In addition, 3D technology is increasingly being applied in sub-assembly and component inspection. In this way the manufacturers of connectors for example, are using scanning electron microscopy and contactless 3D surface measurement systems with which, among other things, the contact zones of connectors can be more accurately examined. Editorial / Grußwort Grußwort Liebe Aussteller und Besucher, Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München GmbH ich möchte Sie noch einmal ganz herzlich zur productronica willkommen heißen. Obgleich bereits drei intensive Messetage hinter uns liegen, verspricht auch der heutige, letzte Tag zahlreiche Innovationen, anregende Gespräche und ein interessantes Rahmenprogramm. Aber fundierte Vorträge hin, spannende Podiumsdiskussionen her – was ist eine Branche ohne ihren Nachwuchs? Unser Anspruch ist es auch, junge Menschen zu fördern und Chancen aufzuzeigen. Deshalb nimmt sich die productronica diesem wichtigen Thema an und richtet am heutigen Freitag im productronica Forum der Halle A1 den Student Day aus. In Zusammenarbeit mit dem Karriere-Partner semica bieten wir Studenten bei einer Podiumsdiskussion und einem anschließenden NetworkingLunch die Möglichkeit, gemeinsam mit Unternehmensvertretern der Frage nach zugehen: „Was soll ich werden? – Berufsbilder und Möglichkeiten in der Branche“. Erstmals gibt es in Halle B2 auch eine Job Area. Interessierte können sich dort einen Überblick über die freien Stellen aller Aussteller der productronica schaffen und erste Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern knüpfen. Zudem bietet unser Partner semica eine individuelle Karriereberatung für Studenten. Ich möchte Sie heute auch auf das Thema Reinraum aufmerksam machen. Schmutz und Staub sind in der Elektronikfertigung tabu, und die Einhaltung von Reinraumbedingungen ist damit unumgänglich. Die productronica widmet sich diesem wichtigen Thema in Halle B2 mit der Eventbühne Reinraum. Zahlreiche Unternehmen zeigen in verschiedenen interaktiven Live-Sessions die gesamte Prozesskette eines Reinraums. Über die Themen Reinigung, Kontaminationsmonitoring und allgemeine Ausfallsicherung können Sie sich im Cleaning and Contamination Testing Center, das erstmals auf dem Münchner Messegelände zu Gast ist, in Halle A2 informieren. Und natürlich haben Sie auch an diesem letzten Tag die Möglichkeit, zahlreiche Hands-on Sessions unserer Aussteller direkt an den Messeständen zu besuchen. Liebe Aussteller, liebe Besucher, eine spannende, interessante und ereignisreiche productronica neigt sich dem Ende zu. Ich wünsche Ihnen einen schönen und erfolgreichen Ausklang der Veranstaltung und freue mich, Sie auch in zwei Jahren – zum 40jährigen Jubiläum der Veranstaltung – hier in München wieder begrüßen zu können! Ihr Dr. Reinhard Pfeiffer Geschäftsführer der Messe München GmbH Dear Exhibitors and Visitors, Thanks to the possibilities new measurement technology now offers, manufacturers have access in part, to completely new test data – for example about surface structures and the related electrical performance of the connector. The connector industry will use these new findings to further optimize connector technology. Industry in general, by its own admission, has only just begun to fully incorporate the possibilities measurement technology has to offer into the development of new products. This approach however, will be intensively pursued over the coming years. At the end of the day it is test and measurement technology which continuously reveals new facets of electronics to us thus making developments so exciting. And with that I wish you an exciting final day here at Productronica 2013. Your Nicole Wörner, Markt&Technik once again, I would like to welcome I would also like to call your attention everyone to productronica. Although we to the topic of cleanrooms. Dirt and dust have three intense days of the exhibition are taboo in electronics manufacturing, behind us, today – the last day of the fair which is why maintaining cleanroom con– also promises to bring a number of inditions is imperative. productronica is novations, exciting discussions and an devoting the Cleanroom Event Stage in inter-esting program of related events. Hall B2 to this topic. Several companies Interesting lectures and exciting panel will demonstrate the entire process chain discussions are one thing, but what is an of a cleanroom in a series of live interacindustry without its young professionals? tive sessions. You can gather information We are committed to promoting young about topics such as cleaning, contaminapeople and pointing out opportunities. tion monitoring and overcoming general That is why productronica has taken on reliability failures at the Cleaning and this important topic and organized Contamination Testing Center in Hall A2, Student Day today in the productronica which is celebrating its premiere at the Forum in Hall A1. Together with our caMesse München trade-fair center. reers partner semica, we are holding a Naturally, there will also be plenty of panel discussion and a subsequent netopportunities to participate in the handsworking lunch that will allow students to on sessions directly at the exhibitors’ explore the following question with stands on this last day of the fair. company representatives: “What should Dear Exhibitors and Visitors, an exciI be? Job descriptions and opportunities ting, interesting and eventful productroniin the industry”. For the first time ever, ca is drawing to a close. I wish all of you there will be a Job Area in Hall B2. Those a pleasant and successful day as you wind who are interested can go there to get an up this year’s fair and look forward to seeoverview of the job openings of coming you in Munich again in two years panies exhibiting at productronica and when the exhibition celebrates its 40th make initial contacts with potential emanniversary! ployers. Our partner semica will also be Sincerely yours, offering personal career counseling for Dr. Reinhard Pfeiffer Managing Director, Messe München GmbH students. The Official Productronica Daily  3 
  3. 3. productronica 2013 Product highlights erfi Ernst Fischer Hitachi upgrades flagship Sigma G5 Mounter to G5S erfi presents a new test and assembly place in the series elneos connect with integrated test systems. With the associated new version of the testing software Candy users can quickly and easily create test plans and document the measurement results clearly. A roller conveyor, which is integrated in the table, connects the various work steps with each other. The erfi software Assembly Workflow Management (AWM) is used as assembly The Hitachi Sigma G5 modular mounter has now been upgraded and enhanced to become the G5S mounter. Faster, more accurate, and more capable than the worldleading G5, the new G5S boasts higher speed and greater flexibility than its predecessor, according to Masatoshi Kurosawa of Hitachi High Technologies Japan. “The new G5S offers a placement speed up to 75,000 cph, high speed head accuracy down to 25 μm, and multifunction head accuracy down to 15 μm” Kurosawa said, in making the announcement. »We have literally doubled the accuracy of the placement heads.“ In addition to these enhancements, G5S also utilizes the latest Hitachi feeder technology, Overdrive functionality, and other features that have kept these systems at the head of their class. The new G5S can also accommodate maximum board sizes of 610 x 510 mm (24” x 20”), for higher throughput volume of large boards and panelized assemblies, and can be equipped with self-loading SL component feeders. All feeders can literally be changed in seconds. Hitachi’s Sigma G5S is available in both High Speed and Flexible High Speed configurations. It features a Integrated test technology aid. It displays to the user all necessary work steps and is also suitable for tablet PCs. All necessary resources needed during assembly, such as small parts trays and control elements, are ergonomically arranged around the user. Filing boards offer additional space, for example, for the device system elneos five. The complete assembly island is height adjustable and thus also suitable as a standing workplace. (nw) erfi, Hall A1, Booth 243, www.erfi.de Faster, more accurate, more capability two-head placement system that offers the most flexibility in a single high speed head and a multifunction head; two quick-change feeder bases that accommodate tape and stick feeders or quick change tray unit with tape feeders; and the industry’s first „Overdrive Control System“ whereby both heads can pick from each other’s component supply and place on the same board simultaneously and without restriction. Two other upgrades to the Sigma G5S are a maximum height for the multi-function head increase to 35 mm, and an increased insertion force for the multifunction head from 50 Newtons to 100 Newtons. (ha) Hitachi High-Technologies Europe, Hall A3, Booth 135, www.hht-eu.com _0BJAM_Rohde_TZ-pro.pdf;S: 1;Format:(280.00 x 193.00 mm);21. Oct 2013 08:58:16 From entry level to high performance. Oscilloscopes from the T&M expert. Fast operation, easy to use, precise measurements – that’s Rohde & Schwarz oscilloscopes. R&S®RTO: high performance (Bandwidths: 600 MHz to 4 GHz) R&S®RTM: upper midrange (Bandwidths: 350 MHz and 500 MHz) HMO3000: midrange (Bandwidths: 300 MHz to 500 MHz) HMO: entry level (Bandwidths: 70 MHz to 200 MHz) All Rohde & Schwarz oscilloscopes incorporate time domain, logic, protocol and frequency analysis in a single device. Take the dive at www.scope-of-the-art.com/ad/all
  4. 4. productronica 2013 Pickering Interfaces continued from page 1 At productronica 2013, Pickering Interfaces takes the opportunity to present a whole range of new products: • 40-161 16A Power Relays – A 16A circuit board in highest packaging density, available in five different versions and developed specifically for military and aerospace applications. • 40-651 5 A Power EMR Multiplexer – An extension of the Pickering multiplexer range of products that closes the gap of available products between 2 A and 10 A. The PXI multiplexer, based on electromechanical relays, is available in four different configurations. • 40-784A Microwave Multiplexer – Update to include LED indication for channel selection, triple multiplexer options and 18 GHz functionality. • 50-412 Programmable Threshold Digital I/O – Expansion of the Pickering PCI product range, with an I/O card comprising 32 digital inputs with dual programmable thresholds and 32 outputs that can be operated as either source or sink drivers. • 60-102B/103B LXI Modular Chassis – Updates to include 1000baseT interface functionality and front panel IP address display, to chassis’ that allow virtually any of Pickering’s 3U PXI modules to be controlled via Ethernet in an LXI environment. • PXI 40-738 USB Hub – Pickering Interfaces expands its PXI USB products with an 8 port USB 2.0 hub that enables direct data stream via the PXI backplane. With this, a coupling of USB-based devices to the test system with simultaneous functional testing such as simulation of line interruption and power failure can be realized. (nw) be applied in layers in order to at least reasonably satisfy the line requirements. Omron has now succeeded in building a bridge between all these demands. The result is a device that records real CT images with various projections – similar to AOI – provides inspection algorithms for evaluation and process analysis and also acts as an analysis device. Relevant patents have already been filed. “The array of high quality CT images is now also available to the downstream operator at the verification station,” explains Olaf Römer, Managing Director of ATEcare. “This makes it possible for the Xray process to be reproduced and verified there slice-by-slice using simple graphical tools, because razor sharp CT images of the respective layers are available. If analysis is to be carried out as well, external calculation tools and special software that is readily available on the market can be used to perform more thorough analyses, which can be automated as well, if required.” The new technology promises even more advantages over conventional 3D layer inspections. Up until now, for instance, it was not possible to evaluate a head-in-pillow effect with any great certainty – the verification staff required reference samples to do this. High packing densities, such as when multi-row connectors are soldered, were Product highlights Safe signal switching and conditioning solutions Hall A1, Booth 452, www.pickeringtest.com Inline 3D CT combines inspection and analysis ... previously subject to physical limits due to factors like shadows – the new technology now makes this possible as well. And test cycles should not be forgotten either. Despite state-of-the-art computer science, computed tomography demands a high level of computing power, and only special algorithms facilitate market-compliant test cycles. “The demand for simple programming played an important role in the development of the new system from the outset,” says Römer. “CAD data used to ‘eliminate’ underside and top-side structures are no longer required – the simple assembly data are enough like with AOI.” As a matter of principle, all 3D data of the object to be inspected are available for evaluation, and not just the information recorded in the layers. Thus it is the task of the software to carry out the evaluation, which helps to minimize the hardware influences in the results and allows the user to create reproducible or exchangeable programs. To this end, Omron has developed suitable algorithms while the developer also has access to easy-to-interpret images that he can similarly manipulate at the offline programming station layerby-layer and with various projections and resolutions. (nw) Hall A1, Booth 141, www.atecare.netATEcare / Omron _0BJAM_Rohde_TZ-pro.pdf;S: 2;Format:(280.00 x 193.00 mm);21. Oct 2013 08:58:16 Please visit us in hall A1, booth 375
  5. 5. productronica 2013 Highlight-Thema Electronic Manufacturing Services Preisverleihung auf der productronica Fotos: Messe München Das sind die Gewinner powered by Der BestEMS 2013 ist entschieden, und knapper hätte das Rennen kaum ausfallen können: Die Abstände der Top-3-Preisträger waren in diesem Jahr teilweise nur hauchdünn und die Noten der Top-3Plätze allesamt Spitzenklasse. Die Top3-Tabelle im Überblick Produktionstechnologien Flexibilität Lieferpünktlichkeit Produktqualität VIERLING Production (1,01) ELEKTRON (1,04) productware (1,06) Produktionstechnologien M. Richter (1,03) Flexibilität Lieferpünktlichkeit Produktqualität Eine neue Bestmarke gab es auch Vierling, Geschäftsführer von VierELEKTRON (1,17) VIERLING Production (1,08) RAWE Electronic (1,0 VIERLING Production (1,01) ELEKTRON (1,06) M. Richter (1,03) ELEKTRON (1,04) productware bei der Teilnehmerresonaz: 1259 ling Production. Unterstützt wird Wähler gaben 7557 Einzelbewertunder BestEMS in diesem Jahr durch TURCK duotec (1,19 VIERLING Production (1,11) RAWE Electronic (1,11) (1,08) BMK Group (1,13) ELEKTRON (1,17) ELEKTRON (1,06) VIERLING Production RAWE Electronic gen ab und haben Vierling ProducRutronik24 (www.rutronik24.com), TURCK duotec (1,19 VIERLING Production (1,11) RAWE Electronic (1,11) BMK Group (1,13 tion, Elektron, cms electronics, M. das dedizierte Vertriebskonzept für Richter, productware und Kuttig kleinere und mittelständische UnterProduktionstechnologien Flexibilität Lieferpünktlichkeit Produktqualität Entwicklungskompetenz Reparaturservice Electronic auf die jeweils ersten Plätnehmen des Distributors Rutronik ze in den Kategorien Produktions-M. Richter (1,03) Elektronische Bauelemente aus (1,04) VIERLING Production (1,01) ELEKTRON productware (1,06) cms electronics (1,10) KUTTIG ELECTRONIC (1,11) technologien, Lieferpünktlichkeit, Ispringen. ELEKTRON (1,17) ELEKTRON (1,06) VIERLING Production (1,08) RAWE Electronic (1,09) Zollner Elektronik (1,11) BMK Group (1,16) Entwicklungskompetenz, FlexibiliBereits zum fünften Mal führte tät, Produktqualität und Reparatur-VIERLING Production (1,11) in Zusamdie Markt&Technik 2013 TURCK duotec (1,19 RAWE Electronic (1,11) BMK Group (1,13) Asteelflash Germany (1,19) Tonfunk (1,17) service gewählt. Weitere Top-3menarbeit mit elektroniknet.de die Preisträger sind Turck duotec, RAWE Leserwahl zum BestEMS durch. electronic, Zollner Elektronik, AsNach dem Schulnotenprinzip von 1 teelflash Germany, die BMK Group (sehr gut) bis 6 (ungenügend) beund Tonfunk. Die Firmen Vierling, werten namentlich qualifizierte LeElektron, RAWE und die BMK Group ser bzw. Kunden »ihre« EMS-Firmen konnten sich sogar gleich mehrere in den Kategorien Top-3-Platzierungen sichern. • Produktionstechnologien »Die Auszeichnung in der Kate• Flexibilität gorie Entwicklungskompetenz zeigt • Lieferpünktlichkeit uns, dass unserer Strategie aufgeht«, • Produktqualität freut sich Prof. Dr. Josef Weber, Ent• Entwicklungskompetenz wicklungsvorstand von Zollner • Reparaturservice Elektronik. Mittlerweile hat sich der In diesem Jahr verbuchten alle BestEMS als feste Größe in der BranTop-3-Platzierten Spitzennoten von che etabliert. »Die Kunden messen unter 1,2. Die Wahl lief über ein AbHerzlichen Glückwunsch! Kuttig Electronic solchen Auszeichnungen eine hohe stimmungstool auf elektroniknet.de steht auf dem Siegertreppchen ganz oben And the winner is …: Fertigungsleiter Andreas Lebrecht (im Bild neben Bedeutung bei«, berichtet Martin von 24.06.bis 23.10.2013. (zü) ■ mit Platz 1 in der Kategorie „ReparaturHeinz Arnold) von Vierling Production freut sich über die Früchte seiner service“: Ralf Ortmanns, Leiter Vertrieb, und Nicky Fassbaender, Vertrieb von Kuttig Elec­ ronic. t Arbeit, die er mit dem ersten Platz in der Kategorie Produktionstechnologien einfahren durfte (rechts im Bild: Martin Vierling, Geschäftsführer von Vierling). Dass Entwicklungskompetenz keine Frage der Größe ist, zeigt cms electronics: Michael Velmeden, Geschäftsführer des österreichischen EMS-Unternehmens mit Sitz in Klagenfurt am Wörthersee in Kärnten, freut sich über den Sieg in dieser Kategorie. Zum ersten Mal auf dem Treppchen und dann gleich auf Platz 1: Die productware-Geschäftsführer Marco Balling (rechts im Bild) und Herbert Schmid nehmen den BestEMS 2013 in der Kategorie „Produktqualität“ entgegen. Elektron gehörte bereits im Vorjahr zu den BestEMSPreisträgern. In diesem Jahr freuen sich Geschäftsführer Frank Streit (links) und Wolfgang Peter, Strategische Unternehmensentwicklung, gleich über drei Podestplätze. Hier im Bild mit Karin Zühlke, Leitende Redakteurin, Markt&Technik. Konnte seinen ersten Platz in der Kategorie „Flexibilität“ von 2012 verteidigen: Volkmar Stichweh, Geschäftsführer von M. Richter. BMK durfte sich über zwei Auszeichnungen freuen: Platz 2 in der Kategorie Reparaturservice und Platz 3 bei der Produktqualität, v.l.n.r.: Michael Knöferle, BMK, Karin Zühlke, Markt&Technik, Dieter Müller, Gesellschafter von BMK. 6   The Official Productronica Daily Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte sich Zollner Elektronik mit cms electronics in der Kategorie „Entwicklungskomptenz“. Prof. Dr. Josef Weber, Entwicklungsvorstand von Zollner Elektronik belegt mit den Spitzennoten 1,11 den zweiten Platz. Mit der Spitzenbewertung von 1,17 auf Platz 3 in der Kategorie „Reparaturservice“: Christian Wamser, Werksleiter von Tonfunk, freut sich über die Auszeichnung.
  6. 6. productronica 2013 Boundary-scan Interview with Peter van den Eijnden, JTAG Technologies “P1687 will extend the power of boundary-scan even more” Since years Boundary-scan is a valuable method of testing electronical boards. But still it is confronted with prejudices. productronica daily discussed with Peter van den Eijnden, Managing Director of JTAG Technologies, about boundaryscan – what value it adds, why the tools are perceived as being expensive, and about the longterm stability of manufacturing test systems. productronica daily: What valueadded does Boundary-scan bring to the manufacturing process in 2014? Peter van den Eijnden: JTAG testing represents a low-cost – if not lowest-cost – means of verifying whether there are assembly errors on PCBs or not. The proper mounting and soldering of components on PCBs and the soundness of the interconnects on PCBs and within systems can be easily verified. It allows the testing of nets within PCB structures that do not surface between BGA-packaged devices and which are therefore inaccessible via traditional In-Circuit Testers (ICT). Boundary-scan technology can also be used to perform certain Functional Tests (FT) on logic clusters within a design. Furthermore, with the increasing availability of affordable design simulation and prototyping tools, engineers are sending designs to manufacture with greater levels of confidence than ever before. This together with the increased quali- ty levels of components implies that production FT needs not to be as exhaustive as in the past, and limited FT performed by bound-ary-scan will often suffice. Boundary-scan is also used for in-system programming (ISP) of logic devices like CPLDs and FPGAs, as well as memories such as parallel Flash and serial PROMs based on I2C, SPI or other serial interfaces. Boundary-scan tools are perceived to be expensive. Why? This perception, which tends to be taken by smaller companies rather than larger ones, is typically with respect to boundaryscan application development tools, rather than the manufacturing, shop-floor run-time systems for test and in-system programming. Many man-years of development work go into providing high levels of both automation and accuracy, and these costs do have to be paid for. As mentioned, the larger organisations don‘t perceive boundary-scan as expensive, not because they have more money to spend but because they tend to appreci-ate that accurate tools with high levels of automation save their engineers a great deal of time. With-in SME organisations, the cost of man-hours is often looked at in a different way, causing them to look more at the cost of a tool rather than the manhours it saves. Does boundary-scan play a role in strengthening european manufacturing? Peter van den Eijnden, JTAG Technologies: “Over the years boundary-scan has proven to be a superb test solution for manufacturing that is there to stay.” Most certainly. The majority of outsourcing, for the manufacture of high volume products, to the Far East is, or was, done because of cheaper labour rates. Nowadays we see more and more “on-shoring” as the cost savings gained by manufacturing abroad don’t stack up as well as they used to. Boundary-scan test with its high fault coverage reduces test time. In addition the time needed to diagnose failures is reduced by boundary-scan. Detailed pin-level diagnostics immediately show the repair technician what needs to be repaired and at which location on the board. Boundary-scan thus helps to reduce the overall manufacturing time and (labour) cost and fits well with the philosophy of “on-shoring”. Are new standards being developed, and how are boundary-scan tools likely to evolve? The original standard, IEEE 1149.1, has been revised during the past couple of years. The new revision, IEEE 1149.1-2013, was officially released earlier this year. In the revised standard additional rules have been defined for new capabilities that may be present in modern, complex chips. These chips are often built from multiple Intellectual Property (IP) blocks originating from different IP vendors. Dynamic Chip Test Control, Traceability of individual chips and Configuration Control (multiple IP blocks and power domains) are all covered in the new revision of the standard. To describe the new features the Boundary-Scan Description Language (BSDL) was extended. In addition a new format, PDL (Procedural Description Language) was added. While BSDL de scribes the structure of the test logic in a chip, PDL describes (test) initialisation sequences and IP block test procedures. Support for the new features and files is added to our tools as part of our continuous maintenance program. In microprocessor based-designs the use of the dedicated test logic (boundary-scan logic) built into many of today’s chips may be extended with the use of the special debug logic contained in most microprocessors. Use of a microprocessor’s debug logic may help to increase the fault coverage of tests and is readily supported with our tools today. A new standard P1687 is currently under develop- ment. This standard describes the access to, and control of embedded instruments in a semiconductor device. I.e. it describes the network between the chip’s JTAG interface and the embedded instruments and how these instruments can be used. The latter will again be described in PDL. Over the years boundary-scan has proven to be a superb test solution for manufacturing that is there to stay. By adding the capabilities of embedded instruments as already provided by the IEEE 1149.1-2013 version of the standard and with further capabilities defined in P1687 the power of boundary-scan is extended even more. (nw) JTAG Technologies, Hall A1, Booth 458, www.jtag.com Prüftechnik Schneider & Koch Complete AOI series The new version of the LVInspect automatic optical inspection (AOI) system software from Prüftechnik Schneider & Koch ensures short programming times and easy operation of AOI systems. Furthermore, the company presents its complete LaserVision system family – from the compact table system with rotating camera head and 360 degree panoramic view through to the LaserVision Twin, an inline AOI system for the in-spection of both sides of double-sided assembled PCBs. (nw) Hall A1, Booth 269, www.prueftechnik-sk.de _0BJIC_Erfi_tz-pro04_neu.pdf;S: 1;Format:(280.00 x 135.00 mm);21. Oct 2013 14:20:42 Productronica 12.-15. November 2013 Besuchen Sie uns in Halle A1 Stand 243 elneos® connect – Das technische Arbeitsplatzsystem! • Modulare und erweiterbare Aluminiumfußprofile • Absolut unterbrechungsfreie Medienführung • Indikationslicht und intelligente Arbeitsplatzbeleuchtung elneos® five – Das innovative Gerätesystem! • Regelnetzgeräte und Digitalmultimeter • Leistungs- und Energiemessgeräte • Funktions- und Signal-Arbiträrgeneratoren erfi Ernst Fischer GmbH+Co.KG • Alte Poststraße 8 • 72250 Freudenstadt • Phone +49 7441- 9144 - 0 • erfi @ erfi.de • www.erfi.de
  7. 7. productronica 2013 Messe-Nachrichten Rohde & Schwarz Schaltmatrix für die Vektornetzwerkanalyse mit bis zu 48 Messtoren Für die Vermessung von Mehrtorkomponenten hat Rohde & Schwarz die Schaltmatrix R&S ZN-Z84 entwickelt. Sie wird direkt über den Netzwerkanalysator R&S ZNB angesteuert und bedient und deckt Frequenzen von 10 MHz bis 8,5 GHz ab. In der Basisversion verfügt die Schaltmatrix über sechs Messtore. Je nach Anforderung des Anwenders lässt sie sich um Gruppen von je sechs auf bis zu 24 Messtore erweitern. Somit kann ein ViertorModell des R&S ZNB mit zwei 24-Tor-Matrizen auf bis zu 48 Messtore ausgebaut werden. Anwender in Entwicklung und Produktion vermessen mit dem R&S ZNB in Verbindung mit der R&S ZNZ84 vor allem Komponenten für den Mobilfunkbereich: Smartphones und Tablet-PCs unterstützen eine Vielzahl von Frequenzbändern und bieten Funktionen wie WLAN, Bluetooth oder GPS. Die erforderlichen Frontend-Module weisen eine hohe Zahl an HF-Toren oder Torgruppen auf, deren Parameter komplett charakterisiert werden müssen. Genau hier setzt die R&S ZN-Z84 an, indem sie die Vermessung der kompletten S-Parameter bis zu 48 Toren ermöglicht. Die Firmware des R&S ZNB erkennt die neue Schaltmatrix automatisch, daher ist sie sehr einfach in den Messaufbau zu integrieren. Auch die Messung selber ist unkompliziert und flexibel konfigurierbar: Über intuitiv gestaltete Dialogfenster stellt der Anwender am Touchscreen des R&S ZNB beispielsweise die Nummerierung der Matrix-Tore ein oder legt benutzte und unbenutzte sowie balancierte Tore fest. Die erforderliche Mehrtorkalibrierung für Anwendungen mit bis zu 48 Toren erfolgt über automatische Kalibriereinheiten mit bis zu acht Toren. Dabei führt der R&S ZNB den Anwender durch die einzelnen Schritte des Kalibriervorgangs. Die R&S ZN-Z84 Schaltmatrix nutzt schnelle elektronische Schalter, die dank ihrer geringen Dämpfung große Ausgangspegel, hohe Systemdynamik und schnelle Messungen selbst bei einer hohen Torzahl erlauben. Die Messtore eines R&S ZNB-Viertormodells, die nicht an die Matrix angeschlossen sind, lassen sich in die Messungen mit einbinden. An diesen zwei verbleibenden Toren stehen die HF-Eigenschaften des Grundgerätes wie zum Beispiel der maximale Gerätepegel bzw. die maximale Dynamik zum Charakterisieren aktiver Komponenten eines Prüflings zur Verfügung. Anwender ermitteln mit Hilfe der R&S ZN-Z84 Schaltmatrix S-Parameter von Antennen-I/O-Modulen, Mehrbandfiltern oder Verteilern insbesondere für den Einsatz in HighSpeed-Datenübertragungssystemen. Auch für Phasenmessungen an Mul- ti-Antennen-Arrays ist die Messlösung bestens geeignet. Das Gleiche gilt für die Charakterisierung allgemeiner Mehrtormessobjekte wie Mehrfachsplitter, Schaltmodule oder mehradrige Kabel. (nw) Halle A1, Stand 375, www.rohde-schwarz.com Mentor Graphics mit neuem Kanban-Konzept Wider das Kopfzerbrechen in der Fabrik! Mentor Graphics will dem Kopfzerbrechen der Fertigungsmanager mit seinen neuen Kanban-Konzepten »Valor Warehouse Management« und »Valor Information Highway« den Garaus machen. »Es sind erfahrungsgemäß die kurzfristigen Veränderungen und Unsicherheiten, die Fertigungsmanagern am meisten Kopfzerbrechen bereiten«, sagt Michael Ford, der für Mentor Graphics das Marketing Development in Europa verantwortet. »Und es muss dabei nicht gleich ein Taifun, Erdbeben oder Vulkanausbruch sein, der den Fertigungsablauf stört. Es sind vor allem die täglichen kleinen Fluktuationen, die die Fabrik treffen«, weiß Ford. Als Ursache nennt er Lücken in der Transparenz und »Supply Chain Gaps«. »Auch bisherige ERP-Ansätze lösen dieses Problem nicht«, sagt Ford »Es bleibt immer noch eine Unsicherheit, der wir mit unseren Warehouse-Management- sowie Information-Highway-Konzept beikommen.« Diese gewährleisten eine volle Live-Kontrolle und –Übersicht der Materialflüsse vom Lager bis hin zur Endfertigung. Hierdurch wird es möglich, den vorsorglich angelegten und somit »eigentlich« überschüssigen Lagerbestand zu reduzieren, was nicht nur erhebliche Kostensenkungen ermöglicht, sondern auch die Unsicherheit eliminiert. Außerdem vermeidet man nach die von Ford häufig beobachtete tagtägliche Aufregung, die als Folge manueller Eingriffe in den Materialfluss auftreten können. »Oft greift ein Produktionsverantwortlicher bei überraschenden Materialengpässen in seiner Not zum Provisorium »Ausleihen« im Lager. Was er hierbei aber für Störungen an anderer Stelle oder zu einem späteren Zeitpunkt auslöst, überblickt er nicht. Hier bieten die Valor-Konzepte vollständige Transparanz, so dass der Produktionsleiter auch ohne Valium ruhig schlafen kann, während der Schichtleiter seiner Arbeit mit Hilfe von Valor nachgeht«. (wo) Mentor Graphics / Valor, Halle 3, Stand 442 Kraus Hardware Festos SmartBird Silbermöwe in der Eingangshalle West Mit SmartBird ist es Festo gelungen, einen der ältesten Menschheitsträume zu entschlüsseln: den Vogelflug. Der von der Silbermöwe inspirierte, bionische Technologieträger kann von selbst starten, fliegen und landen – ohne zusätzlichen Antrieb. Auf der productronica zeigt der SmartBird in der großen Eingangshalle West sein Flugvermögen. continued from page 1 DynaHead and HexaFeeder . . . during production between the high-speed 12 nozzle tool, the 4 nozzle general purpose tool, and the large odd-form part single nozzle tool. HexaFeeders allow you to set six 8 mm tapes in the space of four 8 mm tape feeders. This effectively increases the loadable quantity of parts 50%. The user also can create benefits from combining these two newly developed units: A single DynaHead can support parts from the smallest 0402 (01005“) chips up to 74 x 74 mm (100 x 32) with heights up to 25.4 mm tall. In addition, you can flexibly support sudden production plan changes in which the ratio of small to large parts changes with the synergistic effect of HexaFeeders. Fuji is planning to start selling as follows: DynaHeads from November 2013 and HexaFeeders from December 2013. (zü) Fuji Machine Manufacturing, Hall A3, Booth 317, www.fuji-euro.de Besseres Rework durch Röntgen Kraus Hardware zeigt, wie durch eine 2D/3D-Röntgenanalyse die Qualität reparierter Baugruppen dem Erstprozess vergleichbar wird. »Wir stochern mit unseren ReworkArbeiten nicht mehr im Nebel, sondern finden Fehler und lösen das Problem schneller und häufig preiswerter«, betont der geschäftsführende Gesellschafter Andreas Kraus. Außerdem gibt Kraus auch Hinweise für eine künftige Vermeidung dieses und THT-Aufbau- und -Verbindungstechnik wie Anbindungsprobleme, Poren und Materialermüdung zeigen und ggf. verhindern lassen. Das gilt auch für die Fehlerbetrachtung von Leiterplatten, die nicht selten wegen schlechter Durchkontaktierungen sowie Lagen- und Bohrversatz auffällig werden. (zü) Halle A4, Stand 277, www.kraus-hw.de 8   The Official Productronica Daily
  8. 8. productronica 2013 Communications measurement Agilent Technologies / National Instruments / Rohde & Schwarz Higher frequencies, better software Things are starting to happen again in the world of communications measurement: above all new Mobile Standards such as 5G for example, and the advance of Data Transmission Systems with ever higher frequency ranges have driven manufacturers of communications measurement equipment to undertake numerous new developments. Essentially these improvements relate to enhancements of frequency ranges, even more detailed software evaluation algorithms and a distinct improvement in measurement speeds. Agilent Technologies (Hall A1, Stand 576) for example presents two new options to its EMC MXE Test Receiver family, namely a frequency range extension to 44 GHz and a Time Domain Scan. The 44 GHz configuration meets all EMC test requirements according to the latest standards as well as offering improved diagnostic functions and simpler identification of interference sources. Even before final measurement begins the Time Domain Scan allows a list of suspect emissions in need of further analysis to be created which saves time and should be welcomed by the automobile industry. The company, already in the headlines due to announced plans to spin-off and re-name the Electronic Measurement Division, has also extended its FieldFox family of portable communications analysers with a pulse measurement option which simplifies field measurements for pulse radar systems in Picture 1. The MXA-Series signal analyser offers now a analysis bandwidth extension up to 160 MHz and a real time spectrum analysis option. (Picture: Agilent Technologies) Aerospace applications. Other interesting developments: the MXA-X, N9020A (Picture 1), recently introduced primarily for mid-class signal analysers with an analysis bandwidth extension up to 160 MHz now enables real-time spec-trum analysis. Both options are available not only for new equipment but can also be refitted into existing MXA machines thus creating numerous additional analysis possibilities. In the Communications Measurement Technology sector National Instruments (Hall A1, Stand 265) has recently been identified notably with the help of FPGAs in its Hardware reconfigurable Vector Signal Transceiver (VST). The company has been very focussed on this highly interesting philosophy of hardware configurability via software. In connection with this, a number of extensions to the Software LabVIEW and the reconfigurable I/O-Technology (RIO) based Embedded-Architecture have been announced. Among the most important Platform-Updates are the so-called FPGA Extensions (Picture 2) for the measurement equipment drivers of NI-RF-Vector signal analysers/generators. They complement the world’s first software designed measurement device, namely the already mentioned Vector Signal Transceiver and can be applied with little or no experience of FPGA programming, and the advantages of open Picture 2. FPGA Extensions complement the combination of the Vector Signal Tranceiver (VST) and the system design software LabVIEW. (Picture: National Instruments) FPGAs can be used to more easily take advantage of applications with additional steering, control and processing functions. A further product enhancement to LabVIEW-RIO-Architcture is the FPGA-Module NI PXIe-7975R which the current Xilinx-7-FPGA-Technology utilises and increases the band width for data transfer to 1,6 GB/s. Similarly, the communications measurement developers at Rohde & Schwarz (Hall A1, Stand 375) have called attention to themselves with a very interesting new device. With the R&S FSW 67, a new High-endSignal- and Spectrum analyser ver- lyser function enables the device to measure spectrum and modulation parameters from different modulated signals simultaneously and to analyse their time reference. To the range of functions offered by the new high-end vector signal generator R&S SMW200A the developers in Munich have now added the SMW K540 for Envelope Tracking. With that, Envelope Tracking power amplifiers for the latest transceiver systems can be tested quickly. With this concept the supply voltage of the amplifier is controlled so that it follows HF signal instead of the failure envelope Picture 3. The signal and spectrum analyser FSW now boasts a continuous frequency range of up to 67 GHz and a Analysis Bandwidth up to 320 MHz. (Picture: Rohde & Schwarz) sion with a frequency range (internal preamplifier) of up to 67 GHz and a Analysis Bandwidth up to 320 MHz the company sets spectacular new measurement standards. And, with that the analyser becomes the only device to cover the frequency range of 2 Hz to 67 GHz in one Sweep, all without an external mixer. And, thanks to its Analysis Bandwidth of up to 320 MHz even broadband and frequency hopping signals can be realised. The integrated multi-standard radio ana- curve. In this way the amplifier always works in a band close to the current maximum power output and is thus considerably more efficient. Further-more, testing is made far easier. These examples of new developments alone demonstrate most notably how high-speed-FPGAs increase hardware speeds and how sophisticated new software concepts enable all kinds of analysis to be realised which until now were not possible in this form. (wh) ■ _0BKU8_Eucrea_TZ_pro_TAG1.pdf;S: 1;Format:(280.00 x 127.00 mm);24. Oct 2013 10:29:06 Sonderwünsche... in Serie! Wir fertigen nach Ihren Vorgaben – pünktlich und perfekt. Thermisch gerissene Kontaktstifte mit übergangsloser, konvexer Spitze sind unsere Stärke Fertigung & Entwicklung ∫ Flügel-, Kreuz- und Sonderprägungen ∫ Galvanik ∫ Montage fertiger Stiftleisten und elektronischer Bauelemente ∫ Perfektion in der Masse Halle B3 Stand 180 www.eucrea.pl Ein Unternehmen der FMB GROUP
  9. 9. productronica 2013 Product highlights Feinmetall Pickering Interfaces Kelvin probe for 2.2 mm centers Free LXImate book At Pickering Interfaces’ booth at productronica 2013, you can pick up the latest edition of the book ‚LXImate – A Practical Guide to the LXI Standard and Getting Started with LXI Devices‘. LXImate is an overview of the LXI (LAN-based eXtensions for Instrumentation) Standard — an open, accessible standard identifying specifications and solutions relating to the functional test, measurement and data acquisition industry. This new edition has been updated to reflect the change in how products are offered, moving away from a class structure to a structure describing a Core Specification and a set of optional Extended Functions. This change has enabled the LXI Consortium to respond quickly to support enhancements like IPv6 and to adopt HighSpeed LAN Instrument Protocol (HiSLIP), a standard created by the IVI Foundation, without disruption to the Core Specification. In addition to describing the standard and how to connect to LXI Devices, the new version of the LXImate also describes how Pickering Interfaces has adopted the LXI Standard to address its core markets in switching. (nw) Feinmetall designed the coaxial Kelvin probe F805 for 4-pole measurements with very fine centers or limited space. The F805 can even be used in 2.2 mm centers. It is so far unique on the market, because conventional Kelvin probes require minimum centers of 100 mil (at least 2.54 mm). Kelvin probes are coaxial contact probes with an inner conductor and an outer conductor isolated from it. With a 4-pole measurement according to the Kelvin measurement principle, low-impedance resistances can be measured very precisely with two coaxial contact probes. The constant current usually flows through the outer conductor (force signal), while the voltage drop is measured by the inner conductor (sense signal). Using this measurement principle, transition and output resistances are compensated and therefore do not lead to false results. The inner and outer conductors of Feinmetall coaxial probes are spring loaded independently from each other in order to balance different mechanical tolerances. (nw) PlatiScan / ATX Hardware Visual inspection system for connectors National Instruments Softwaredesigned instrumentation for electronic test National Instruments extends its NI LabVIEW reconfigurable I/O (RIO) architecture. The most significant platform updates are new instrument driver FPGA extensions, a feature of the NI RF signal analyzer and RF signal generator instrument drivers that combine the flexibility of the open FPGA with the compatibility engineers expect from an industry-standard instrument driver. FPGA extensions build on the release of the world’s first softwaredesigned instrument, the NI PXIe5644R vector signal transceiver announced in 2012. The extensions make it even easier for those with little to no FPGA programming experience to access the benefits of an open FPGA to better meet application demands with additional processing and control. Engineers already using vector signal transceivers can upgrade their drivers then mix application-specific FPGA code with standard instrument driver code. Another addition to the LabVIEW RIO architecture is the NI PXIe-7975R NI FlexRIO FPGA module, which offers the latest Xilinx 7 Series FPGA technology for automated test and high-performance embedded applications. The new NI FlexRIO FPGA module doubles the data streaming bandwidth to 1.6 GB/s and quadruples the on- _0BMNX_Werksitz_Tz_pro01_04.pdf;S: 1;Format:(53.00 x 146.00 mm);04. Nov 2013 10:54:35 Anzeige / Advertisement www.werksitz.de Ihr Spezialist für ergonomisches Sitzen und Stehen Wir bieten zeitgemäßen Sitz- und Stehkomfort für alle Ansprüche seit über 30 Jahren! 10   The Official Productronica Daily MCD Elektronik Audio Analyzer in a new version Hall A1, Booth 265, www.ni.com Hall A1, Booth 452, www.pickeringtest.com Hall A1, Booth 181, www.feinmetall.de Werksitz GmbH, W. Milewski Telefunkenstraße 9 97475 Zeil am Main Tel.: 0 95 24 / 83 45-0 email: info@werksitz.de board DRAM to 2 GB when compared with current FPGA modules. Two new NI FlexRIO adapter modules, the 4.4 GHz NI 5792 receiver and NI 5793 RF transmitter, are also available. To address greater processing requirements for floatingpoint math, NI improves the CPU capability of the LabVIEW RIO architecture with the new NI PXIe8383mc PXImc adapter module. With NI PXImc technology, engineers can spread floating-point processing across multiple CPUs in the system the same way fixed-point processing deploys across multiple FPGAs. (nw) The ‚PlatiScan ConnectorTest‘ system from PlatiScan is designed for rapid visual inspection of individual connectors on electronic assemblies as well as whole groups of connectors on backplanes. With the help of a high-resolution camera and special software algorithms, many connectors can be inspected for missing, bent and damaged pins in a very short period of time. Furthermore, the system checks whether the connector coding is in the right place and whether additional components have been correctly assembled. Detected errors are then displayed graphically on the screen or by text, summarized in an error report. Depending on the requirement, different cameras with resolutions from 0.3 to 18 megapixels are available. The test time per pin is approximately 8 ms to 16 ms. In addition to the inspection of connector pins, testing of LEDs, displays or printed circuit board assemblies (PCBAs) is also possible. PlatiScan has a modular structure and is available in various configurations and for different applications. The standard version is suitable for assemblies with a size up to 590 mm x 530 mm. For larger test objects, such as complete backplanes, several PlatiScan modules can be cascaded. PlatiScan can be used as a standalone system, integrated directly in a test adapter or in a fully automated inline production line. (nw) Hall A1, Booth 341, www.platiscan.de MCD Birkenfeld announces a new version of its Audio Analyzer. In its current version the Audio Analyzer captivates with its practical housing suitable for 19 „ racks. An interesting option is the integrated Micro PC. Customers use this device for the testing and calibration of analog and digital sound systems or for the implementation of analog audio signals into digital form and vice versa. Also, the audio analyzer is suitable for the implementation of optical into electrical S/PDIF signals, and vice versa. The applications range from the tuner calibration, testing of audio amplifiers and infotainment systems, to testing of switching power supplies up to the flashing relay or motor examination. The device, in its basic configuration comes equipped with analog, digital and optical inputs and outputs. In conjunction with either an integrated or an external PC is next to the „TestManager“ also the „DataManager“ applied for statistical analysis. The analyzer is fully remote controllable via USB interface and operates its own programs autonomously. In this way, complete measurements can be performed in the background independently and entirely parallel with other tests. The audio analyzer software offers the option of programming with a scripting language, with which complex measurements can be programmed easily. The device supports special measuring methods with fast measurements, as they are particularly in demand in the production of audio devices. Important applications of the audio analyzer are noise measurements on switches, gears, mechanical devices or sensors. (nw) Hall A1, Booth 253, www.mcd-elektronik.de Pico Technology / Meilhaus Electronic PC oscilloscope with USB 3.0 and deep memory Pico Technology has upgraded its 6000 Series high-performance PC oscilloscopes with six new models. The oscilloscopes, which are also available from Meilhaus Electronic, now operate with SuperSpeed USB 3.0 instead of with the previous USB 2.0. This ensures that the oscilloscopes achieve significantly faster streaming rates. The analog bandwidth is 250 MHz, 350 MHz or 500 MHz with sampling rates from 1.25 to 5 GSamples/s, depending on how many channels are active. The buffer memory of up to 2 GSamples/s has doubled compared to previous versions. The multifunctional models combine oscilloscope, spectrum analyzer and signal generator or arbitrary waveform generator in a robust, compact housing. The Windows software supports, among other things, functions such as serial bus decoding for SPI, I2C, CAN and LIN, as well as automatic measurements and mask limit testing. (nw) Hall A1, Booth 175, www.meilhaus.de KC Produkte Conformal coating For reproducible and very precise conformal coatings KC Produkte in Germany offers a broad range of machines. They are equipped with new and improved options to better meet the individual need of the electronic board. The use of fast and accurate axes makes it possible for one or even more nozzles (parallel or synchronous mode) to reach any spot on the assembly in order to apply polymers from thin liquid to high solid of all kinds. All para- meters that have a direct impact on the coating’s behaviour like temperature, material pressure and air pressure will not only be controlled but logged through network storage. This makes traceability a mere child’s play. Further innovations like a multiple use CCD-camera for board recognition, needle position correction and coating inspection make the machine perfect for high-end industrial use. (zü) Hall A4, Booth 301, www.kc-produkte.com
  10. 10. productronica 2013 Traceability Industrie-4.0-Leiterplatten mit Gedächtnis RFID-Tags serientauglich in die Leiterplatte einbetten Industrie 4.0 funktioniert nur mit smarten Objekten: Als Träger für die Informationen eignet sich eine Leiterplatte, in die ein UHFRFID-Tag eingebettet ist. Murata liefert dafür das RFID-Bauteil »Magicstrap«, und Beta Layout ist es gelungen, das Einbettverfahren mit einer Applikationsmaschine zu industrialisieren. Zu sehen ist die Neuentwicklung erstmals auf der productronica. Das Herzstück des zum Patent angemeldeten Verfahrens ist die Magic Application Machine – der Name leitet sich von Magic-PCB ab –, die Beta Layout mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft entwickelt hat. Die MAM, so die Abkürzung, bettet automatisch RFID-Chips in das FR4-Leiterlattenmaterial ein. Dafür wird in die Leiterplatte ein Schlitz gefräst, in den der RFID-Chip am Rand des Boards eingebettet wird. Somit lässt sich der Magicstrap als RFID-Baustein gen Ort der Welt die RFID-MagicPCBs unter der Lizenz von Beta Layout. Wie so eine Magic Application Machine funktioniert und was sie kann, das zeigt Beta Layout unter dem Motto »Embedded RFID – Future Now« auf der productronica. Dort erwarten die Besucher LiveDemos und Videos zu den embedded RFID-Anwendungen. »Ziel soll es sein, die Industrie für dieses neue Einbettverfahren zu interessieren und die Vorteile des RFID- Der RFID-Chip ist in das FR4Material eingepresst und nur erkennbar, wenn man die Leiterplatte gegen das Licht hält. »Wer bin ich?« – Diese und weitere Fragen beantwortet die nackte Leiterplatte mit ihrem »Gedächtnis« auf dem integrierten RFID-Tag Grafiken: Beta Layout bereits bei der Leiterplattenherstellung in Serie integrieren. Der Chip wird mit Epoxydharz vergossen und ist nun fest und fast unzerstörbar in die Leiterplatte eingebettet. Viel Platz braucht der Chip auch nicht – er ist 3,2 x 1,6 mm groß. Derzeit bietet Beta Layout das Verfahren inhouse als Dienstleistung an, künftig wird es in Lizenz auch anderen Leiterplattenherstellern zur Verfügung stehen. Die Maschine für das Einbettverfahren produziert der Maschinenbauer Schmoll. Im nächsten Jahr soll das erste Exemplar ausgeliefert werden. Die Magic Application Machine produziert dann an jedem beliebi- Chips in der Leiterplatte aufzuzeigen«, erklärt Hartmut Pfromm, Sales & Marketing Manager von Beta Layout. »Unsere Hauptzielgruppe für dieses Produktionsverfahren sind weltweit tätige Industriebetriebe aus der Elektronikbranche.« Mit der industriellen Serientauglichkeit ihres Einbettverfahrens hat Beta Layout eine große Hürde für die neue RFID-Technologie aus dem Weg geräumt. Denn innovativ und praktisch ist die Technologie in der Tat: »Wer bin ich?« – Diese und viele weitere Fragen beantwortet die nackte Leiterplatte mit ihrem »Gedächtnis« auf dem integrierten RFID-Tag: So lassen sich zum Bei- spiel diese Informationen speichern: Stückliste, Revisionsinformation, Firmware-Version, Schaltpläne und Layout-Daten, Dokumentations-Link, Datums-Code, Fertigungsstätte, Fertigungsablauf, Kundendaten, Reparaturhistorie und für welches Endprodukt die Leiterplatte geeignet ist. »Das sind nur einige von vielen Informationen, die auf dem RFID-Chip gespeichert werden können.«, erklärt Alexander Schmoldt, Business Development Manager von Murata. Die integrierte Frontend-Schaltung im Magicstrap ermöglicht es dabei, die Massefläche, also eine bereits vorhandene Metallisierung, als Antenne zu nutzen. Es ist also kein Antennendesign mehr notwendig. Dabei sind laut Schmoldt je nach den Gegebenheiten Kommunikationsdistanzen von mehreren Metern selbst durch das Gerätegehäuse und eine Umverpackung möglich – und das, ohne dass das Gerät dabei eingeschaltet sein muss, denn die notwendige Energie stammt aus dem Feld des ReaderWriters, der dem Scanner bei Barcode-Systemen entspricht. »Wir sprechen hier also über ein EnergyHarvesting-Verfahren«, unterstreicht Schmoldt. »Als Ausblick in die Zukunft möchte ich noch erwähnen, dass es mit einer neuen Produktvariante dank einer digitalen Schnittstelle bereits möglich ist, über eine serielle Leitung mit dem Microcontroller oder der CPU zu kommunizieren. RFID wird damit zur kostengünstigen Funkschnittstelle als Alternative zu Bluetooth oder Zigbee.« Wenn das Einbettverfahren nicht in Frage kommt oder das UHFRFID-Modul nachträglich integriert werden soll, dann lässt sich das Murata-Bauteil als SMD-Komponente auch einfach im StandardSMT-Prozess auf die Leiterplatte bestücken und löten. Ab diesem Moment ist die Leiterplatten in ein RFID-Tag verwandelt und kann als smartes Objekt fungieren. Eine Leiterplatte mit Gedächtnis entspricht genau dem Industrie4.0-Gedanken eines vernetzten integrierten Produktlebenszyklus: »Durch Outsourcing-Prozesse ist die Transparenz in der Fertigung verloren gegangen. Das wird durch eine einheitliche Technologie wiederhergestellt«, betont Schmoldt. Diese Erkenntnis stamme nicht aus der Theorie, sondern aus der alltäglichen Praxis in verschiedenen Industrien, in denen RFID bereits erfolgreich eingesetzt wird. Als Beispiel nennt Schmoldt die Textilindustrie ebenso wie die Papierverarbeitung bis hin zur Stahl- und Automobilindustrie. »Dort ist die Steuerung und Überwachung von Prozessen mit Hilfe von RFID schon Standard«, so der RFID-Experte. Die Elektronikindustrie ist laut Schmoldt aber erstaunlicherweise gerade erst dabei, das Thema für sich zu entdecken. Ganz aktuell aber hat sich eine deutliche Dyna- The Official Productronica Daily  11  mik entwickelt. »Und auch die technische Umsetzung ist durch Produkte wie den Magicstrap von Murata kein Problem mehr. Vielmehr liefert dieses Produkt genau die notwendige Voraussetzung für die Mi- gration zur Elektronik-Industrie 4.0«, so Schmoldt. Den Sprung in die weltweiten Fertigungen hat die RFID-Technik jedenfalls an einigen Stellen schon geschafft. (zü) Beta Layout, Halle B1, Stand 261 _0BKKS_Zoller_TZ_pro01_04.pdf;S: 1;Format:(112.00 x 300.00 mm);23. Oct 2013 13:28:47 Anzeige / Advertisement The beginning of a good connection Experience the world of ferrules and machines with Zoller + Fröhlich! Besu c Sie u hen an St ns a B3.14 nd 5 Visit us booth at B3.14 5 Our product portfolio currently includes the following products: • insulated and uninsulated ferrules • twin ferrules • terminals • stripping machines • crimper for ferrules on reel • stripper-crimper • crimper for loose ferrules • universal stripper-crimper • modular stripper-crimper • crimpmodules NEW • processing machines • special crimp press • cutting machines • dismantling machines • crimper for terminals Contact Zoller + Fröhlich GmbH Simoniusstrasse 22 88239 Wangen im Allgäu Germany Phone: +49 (0) 7522 9308-0 Fax: +49 (0) 7522 9308-252 info@zofre.de www.zofre.de
  11. 11. productronica 2013 Messe-Neuheiten Qmax / ATEip Flying Prober für Kleinserien Für den wirtschaftlichen Mixed-Signal-Test in Reparatur sowie in der Null- und Kleinserienfertigung konzipiert ist der Flying Prober »Qtouch 1248« von Qmax (Vertrieb und Support: ATEip). Das System ist skalierbar von 1 bis 8 Probes (maximal vier von oben und vier von unten) und komfortabel vor Ort erweiterbar. Baugruppen bis zu 356 x 356 mm lassen sich kontrollieren, der Abstand der Testpunkt ist mit 20 mil (500 Mikron) spezifiziert und die Nadeln sind in X-,Y-, Z- sowie in der Theta-Achse (Drehwinkel) frei programmierbar. Ebenfalls frei programmieren lassen sich zudem der Probe-Anstellwinkel und die ProbeRichtung. Für den Anschluss zusätzlicher Geräte stehen per Steckverbinderleiste maximal 320 hybride Kanäle für MixedSignal-Tests zur Verfügung. Zu den ergänzenden, einfach zu integrierenden Messverfahren gehören die floatende QmaxImpedanzmessung (QVI Scan), Funktionstest über die In-Circuit-Testpins (ICFT) sowie digitaler Funktionstest bzw. Vektortest mit Patternraten bis 50 MHz. Ein Boundary-Scan-Test ist optional erhältlich. Ein automatisches, geführtes (guided) Backtrack-Probing unterstützt den Anwender beim Clusterund Boundary-Scan-Test. Nimmt man die integrierbare automatische optische Inspektion (AOI) als Option mit einer Nullpunkt-Automatik mit Multi-Image-Stiching hinzu (Aneinanderfügen von einzelnen Images für größeren Überblick) sowie das optionale Thermal-Imaging-Tool, ergibt sich daraus eine gut strukturierte Auswahl unterschiedlichster Prüfmethoden. (nw) Halle A1, Stand 150, www.ateip.de Seica Neue Flying-Prober-Generation densatorpolarität sowie für die LED-Charakterisierung und -Verifikation. Die Tester können für eine komplett automatisierte Lösung optional mit Einzel- oder Mehrfachmagazin-Be-/ Entlade-Modulen ausgestattet werden, ohne dass ein dedizierter Bediener notwendig ist. Die Anwendungen erstrecken sich über alle vier Stufen im Lebenszyklus einer elektrischen Baugruppe: 1) Die Prototyp-Stufe: Sobald die CAD-Daten verfügbar sind, kann das Testprogramm innerhalb weniger Minuten fertig sein. Sofort erteilt es ein Feedback für den Entwickler und den Prozessingenieur, die an der Entwicklung eines neuen Produktes und Fertigungsprozesses arbeiten. 2) Die Produktionsstufe: Die an allen Systemen verfügbare vollautomatisierte Be- und Entladeoption und die doppelseitige Testkonfiguration der vertikalen Systeme ermöglichen es den Pilot-4D-Flying-Probern, hunderte von Boards pro Tag zu testen. 3) Die Reparaturstufe: Die Pilot-4D-Plattform umfasst 15 Testtechniken, die sich gegenseitig vollautomatisch ergänzen und somit die Fehlerabdeckung maximieren. So können die Tester beispielsweise die zu prüfende Baugruppe mit Spannung versorgen und einen Funktionstest auf der analogen und digitalen Ebene durchführen. 4) Die Legacy-Support-Stufe: Dedizierte Reverse-EngineeringEigenschaften, oft gebraucht im Reparaturumfeld, sind in der Lage, Schaltpläne und CAD-Daten von veralteten Produkten rückzugewinnen, die für eine weitere Zeitperiode unterstützt werden müssen. (nw) Aaronia HandheldEchtzeit-Spektrumanalysator Eine kontinuierliche Analyse und ein Echtzeit-Daten-Streaming ermöglicht der Handheld-Spektrumanalysator Spectran V5 von Aaronia. Damit lassen sich sämtliche Daten beliebiger HF-Quellen lückenlos aufzeichnen. Die Echtzeit-Bandbreite kann bis zu 200 MHz betragen, ein schneller DDS-Sweep im µS-Bereich ist mit bis zu 10 GHz Bandbreite möglich. Eine weitere Besonderheit ist der Einsatz von Polyphasenfiltern (übergreifend, versetzt betrieben). Das Frontend des V5 ist beliebig austauschbar: Aktuell steht eine Version mit 14-Bit-A/D (jeweils 250 MSample/s I/Q) zur Verfügung, eine 3x16-Bit-Version (Echtzeit-3-AchsenMessung) ist in Vorbereitung. Die erste Version des Frontends bietet einen maximalen Frequenzbereich von 1 Hz bis 9,4 GHz. Weitere Varianten sollen den Frequenzbereich auf 18 bzw. 40 GHz erweitern. Geplant ist auch eine Erweiterung auf bis zu 64 bzw. 90 GHz. (nw) Digitaltest Elektrischer Baugruppentest 12   The Official Productronica Daily Halle A1, Stand 365, www.digitaltest.ent JTAG Technologies Entwicklungsumgebung für JTAG-Anwendungen Halle A1, Stand 445, www.seica.com Halle A1, Stand 466, www.aaronia.de Als eine neue Dimension im Flying-Probe-Test bezeichnet Seica seine neuen Testsysteme »Pilot 4D«. Die V8-, M4-, L4- und H4-Tester der neuen Serie sind speziell auf die Anforderungen sehr kleiner Komponenten wie etwa 01005-SMD und die neuen 03015 metrischen Bauformen ausgelegt. Sie garantieren den Zugriff selbst auf schwer zu erreichende Netze, wo kein Platz für traditionelle Testpunkte ist, ohne sichtbare Abdrücke am getesteten Board zu hinterlassen. Die neue Plattform bietet erweiterte elektrische und thermische Testmöglichkeiten, genauso wie ein leistungsfähiges »on board digital programming« komplexer Komponenten. Neue optische Inspektionseigenschaften ermöglichen nicht-invasive Tests, etwa für die Kon- ist der Flying Prober MTS 500 Condor. Mit seiner hohen Kontaktiergenauigkeit mittels eines Linearmotor-Antriebs, der einfachen Programmierung über eine integrierte CAD- und Testsoftware, den Standard-Testmöglichkeiten sowie einem Opens Check lassen sich einzelne Baugruppen ebenso wie kleine und mittelgroße Lose kostengünstig testen. Mit dem integrierten Sparrow-System ließe sich auch ein externer Test größerer Leiterplatten-Lose durchführen. (nw) Ein breites Angebot an Prüfsystemen für den elektrischen Baugruppentest finden Besucher auf dem Messestand von Digitaltest. Das Windows-basierte System MTS 30 Sparrow mit Visual Studio ist als platzsparendes 19-Zoll-Einschubsystem konzipiert und bietet umfassende In-Circuit- und Funktionstests, Boundary-Scan-Tests, Speicher-Programmierung sowie eine Integration von PXI-Systemen. Ebenfalls neu ist das Schnellwechsel-Interface »Fast Access Interface«, kurz FAI, das die Systemerweiterung, -diagnose und -wartung von Multi-Instrumenten-Systemen erheblich vereinfacht. Ein weiteres Exponat Mit »JTAG ProVision« von JTAG Technologies lassen sich verschiedenste JTAG-Anwendungen rasch und einfach erzeugen und validieren. Die intuitive Entwicklungsumgebung umfasst automatische Generatoren für zahlreiche Testapplikationen und In-System-Programmier-Aufgaben. Die ProVision-Tools arbeiten mit Netzlisten nahezu beliebiger CAD-Systeme. Anhand der Bauteilmodelle aus seiner Bibliothek analysiert ProVision die unterschiedlichen Verbindungstypen und ermittelt, wie man über Boundary Scan auf die Netze zugreifen und sie beobachten kann. Integrierte Testabdeckungs- und Analysereports vereinfachen die Optimierung der Testbarkeit des Designs noch vor der Layout-Generierung. Verlinkt mit dem JTAG Visualizer können die Ergebnisse in den Schaltplänen und der Layout-Ansicht betrachtet werden. Der JTAG-Visualizer wandelt Nachrichten verschiedenster Werkzeuge als Hervorhebungen in der Schaltplan- und Layout-Ansicht um. Durch Verlinkung mit ProVision setzt und beobachtet der Anwender Randbedingungen der Netze direkt im Schaltplan und erkennt, wie sich die Testabdeckung verbessert. Gefundene Fehler werden sofort markiert. Bei der Baugruppen-Reparatur zeigt JTAG-Visualizer die Position der erkannten Fehler an. Dabei können sowohl die von JTAG, als auch die von anderen Testsystemen erkannten Fehler angezeigt werden. (nw) Halle A1, Stand 458, www.jtag.com Göpel electronic AOI, AXI und Boundary Scan Mit der neuen Konfigurationsvariante des AOI-Systems OptiCon-THT-Line von Göpel electronic ist nun auch die Prüfung von THT-Lötstellen im Werkstückträger-Rücktransport einer Fertigungslinie möglich. Die in den AOI-Systemen der OptiConSerie enthaltene Multispektralbeleuchtung wurde um zusätzliche Beleuchtungsvarianten erweitert. Die neu entwickelte CoaxFlash-Beleuchtung bietet eine erhöhte Erkennungssicherheit bei der Fehlererkennung auf spiegelnden Oberflächen (z.B. Pads) sowie bei der Detektion von Passmarken. Zudem stellt Göpel das AXI-System OptiCon X-Line 3D mit den neuen Features der Systemsoftware XI-Pilot 3.1 vor. Dabei ist laut Hersteller eine Steigerung der Geschwindigkeit der Röntgenbildrekonstruktion um Faktor 5 erreichbar. Außerdem bietet die Software die Möglichkeit der Überlagerung von AOI-Bilddaten in der topoVIEW-Darstellung zur einfachen Interpretation von Röntgenbildern. Das System wartet zudem mit neuen Features für den Reparaturplatz zur schnellen Bewertung von Röntgenfehlerbildern mittels topoVIEW auf. Aus dem Bereich JTAG/ Boundary Scan zeigt Göpel neue Software- und Hardwaremodule, unter anderem zur Unterstützung von High-Speed- oder Bit-Error-Rate-Tests sowie neue Integrationen für Teradyne ATE oder eine weitere Ausbaustufe des RAPIDO-Produktionstesters zur Inline-Emulation. (nw) Halle A1, Stand 239, www.goepel.com
  12. 12. productronica 2013 Adlink Messe-Neuheiten Der High Speed PCI Express Digitizer PCIe-9852 von Adlink verfügt über zwei simultane Eingänge mit Abtastraten von 200 MSample/s und 14 Bit Auflösung, Bandbreiten von 90 MHz und bis zu 1 GB DDR3 Onboard-Memory. Dank seiner Kombination von hochgenauer Messung, Datenstreaming bis zu 800 MByte/s sowie einer integrierten Signal-Mittelwertbildung eignet sich der Digitizer unter anderem für Langzeit-Anwendungen zur High-Speed-Datenaufzeichnung wie beispielsweise verteilte Temperaturerfassung und den Test von Radarsignalen. Über seine beiden analogen Eingänge empfängt er gleichzeitig die von der Applikation generierten Stokes- und Anti-StokesSpektrallinien. Die erhöhten Abtastraten mit gleichzeitig hoher Auflösung erfüllen die Anforderungen, um Abstände von 30 km und mehr zu messen. (nw) Adlink, Halle A1, Stand 251, www.adlinktech.com der Teile steht nun etwas höher, so dass auch größere Messobjekte plan aufgelegt werden können. Das Werth »Flatlight«, die patentierte telezentrische Flächenbeleuchtung, ist intelligent in der Gerätehaube untergebracht. (nw) Halle A1, Stand 452, www.pickeringtest.com Halle A1, Stand 375, www.rohde-schwarz.com Werth Messtechnik High-Speed-PCIe-Digitalisierer • 40-651 5 A Power EMR Multiplexer – Eine Erweiterung der Pickering-Multiplexer-Palette, die die Lücke verfügbarer Produkte zwischen 2 und 10 A schließt. Der auf elektromechanischen Relais basierende PXI-Multiplexer ist in vier verschiedenen Konfigurationen verfügbar. • 40-784A Microwave Multiplexer – Eine verbesserte Ausführung mit LED-Kanalanzeige, verfügbar jetzt auch in Dreifachausführung und mit 18 GHz Bandbreite. • 50-412 Programmable Threshold Digital I/O – Eine Erweiterung des Pickering-PCI-Angebotes um eine I/O-Karte mit 32 digitalen Eingängen mit programmierbaren Pegeln sowie 32 Ausgängen, die als Quelle oder Senke betrieben werden können. • 60-102B/103B LXI Modular Chassis – Das Nachfolgemodell der LXI-Chassis, über die nahezu alle Pickering PXI-Module via Ethernet angesteuert werden können, jetzt mit 1000baseTNetzwerkfähigkeit und Anzeige der Netzwerkadresse in der Frontplatte. • PXI 40-738 USB Hub – Pickering Interfaces ergänzt seine PXI-USB-Produkte mit einem 8 Port USB 2.0 Hub, der den direkten Datenstrom über die PXI Backplane ermöglicht. Damit lässt sich eine Ankopplung USB-basierender Geräte an das Testsystem mit gleichzeitiger Funktionsprüfung wie etwa der Simulation von Leitungsunterbrechung und Power Fail realisieren. (nw) Viscom FlatScope im neuen Design Rohde & Schwarz Messtechnik-Expertise und Fertigungsdienstleistung Unter dem Motto »Leading in testing and manufacturing« präsentiert Rohde & Schwarz auf der productronica sein breites Portfolio an Messtechnik für die Entwicklung und Produktion. So ist beispielsweise der neue R&S BTC zu sehen, eine HighEnd-Testplattform für Endgeräte im Rundfunkbereich. Ebenso gibt es EMV-Messtechnik, Signalgeneratoren, Signal- und Spektrumanalysatoren und Netzwerkanalysatoren im High-Endund Mittelklassebereich sowie die Universaloszilloskope der Serien R&S RTO und R&S RTM zu sehen. Auch die unter dem Label »Value Instruments« zusammengefassten kostengünstigen Universalmessgeräte von Hameg und Rohde & Schwarz werden gezeigt. Darüber hinaus präsentiert sich Rohde & Schwarz mit seinen beiden Werken in Teisnach und Memmingen als Dienstleistungspartner für die Auftragsfertigung. (nw) CCI-System prüft Schutzlacke Pickering Interfaces Sichere Signalverschaltung und -konditionierung Pickering Interfaces nutzt die productronica 2013, um eine ganze Reihe neuer Produkte vorzustellen: • 40-161 16 A Power Relays – Eine 16-A-Schaltkarte in höchster Packungsdichte, erhältlich in fünf verschiedenen Ausführungen und speziell für Anwendungen im Mil/Aerobereich entwickelt. Halle A2, Stand 176, www.werth.de Für die extrem schnelle optische Vermessung zweidimensionaler Werkstücke hat Werth Messtechnik das »FlatScope« entwickelt. Das Gerätekonzept ermöglicht Messbereiche bis zu 650 mm in der X- und 600 mm in der Y-Achse. Ein Bereich von zum Beispiel 400 x 200 mm ist im patentierten Rasterbetrieb »OnTheFly« in einigen Sekunden mit einer Auflösung von ca. 100 Megapixeln komplett zu vermessen. Um diese Messgeschwindigkeiten zu ermöglichen, ist die Bewegungsmechanik komplett vom Geräterahmen entkoppelt. Auch eine optionale Integration von Schwingungsdämpfern ist möglich. Zur Minimierung der meist teuren Aufstellfläche sitzt die Steuerung nun nicht mehr in einem separaten Schaltschrank, sondern ist wärmeisoliert in das Gerät integriert. Die Glasplatte zur Aufnahme Das Inspektionssystem Viscom S3088 CCI (Conformal Coating Inspection) prüft transparente Schutzlackierungen auf elektronischen Baugruppen auf typische Fehler wie Risse, Fehlstellen, zu dünne oder zu dicke Schichten, Verschmierungen, Verunreinigungen oder Spritzer. Voraussetzung ist der Einsatz durchsichtiger Lacke, die ultraviolettes Licht reflektieren. Das S3088 CCI basiert auf Viscoms 8M-Sensorik mit vier orthogonalen Kameras. Bei einer Auflösung von 11,7 oder 23,5 µm/Pixel sind auch kleinste Fehlstellen, Verschmutzungen oder Spritzer eindeutig sichtbar. Diese werden dann entweder als Fehler klassifiziert oder liefern Indikatoren, um den Lackierprozess zu optimieren. Durch flexible Algorithmen ist das System schnell an unterschiedliche Schutzlacke adaptierbar. Das System arbeitet mit der Viscom-SI-Inspektionssoftware und bietet damit dieselbe Bedienoberfläche und Programmierstrategie wie die anderen Produkte der S3088-Serie. Auf dieser Grundlage lassen sich auch Traceability-Konzepte, Sonderprüfungen wie das Lesen von Etiketten mit Data Matrix Code (DMC) oder weitere Features umsetzen. Das System ist damit auch in Produktionsleitsysteme, so genannte Manufacturing Execution Systemen (MES) integrierbar. (nw) Halle A2, Stand 177, www.viscom.de _0BGO6_Pink_TZ-prod_1-4.pdf;S: 1;Format:(230.00 x 99.00 mm);11. Oct 2013 11:10:24 VADU 300 XL Maßgeschneiderte Automatisierungslösungen für vollautomatisches Vakuum-Löten • Integration in bestehende oder neu entwickelte Fertigungslinien • Anbindung von Bestückungsautomaten und Roboterautomatisierungen • Berücksichtigung kundenseitiger Automatisierungsprozesse • Optimierung des Werkstückträgerhandlings VADU 300 XL mit manueller Be- und Entladestation und Liftsystemen für umlaufenden Transport der Werkstückträger. • Umlaufende Transfersysteme PINK GmbH Thermosysteme · Am Kessler 6 · 97877 Wertheim · T +49 (0) 93 42 919-0 · vadu@pink.de · www.pink.de Wir stellen aus: 12. – 15. November 2013 München Stand 255, Halle A4
  13. 13. productronica 2013 PCB Handling Leiterplattenhandling: Weniger Ausschuss durch höhere Automatisierung »Durch die manuelle Handhabung entstehen Verzögerungen und Kosten« Die Leiterplattenfertigung durch ein ausgefeiltes automatisches Leiterplattenhandling weniger fehleranfällig und (kosten-)effizienter zu machen, darauf zielt der Automatisierungsspezialist KSL Kuttler mit seiner neuen FlexLine ab: Die Anlage ist modular aufgebaut und daher auch eine gute Alternative für Fertigungen mit wenig Platz. Ende 2012 startete KSL-Kuttler mit ’Flexible Handling‘ ein neues Maschinen-Konzept. Inzwischen ist eine ausgereifte Produktlinie daraus geworden, die der Hersteller auf der diesjährigen productronica erstmals der breiten Fach-Öffentlichkeit zeigen wird. Warum die Anlage wirklich flexibel ist, erklärt Geschäftsführer Henk van der Meij, Managing Director, kurz und bündig: »Durch den modularen Aufbau kann die Anlage individuell an die Bedürfnisse der unterschiedlichsten Fertigungen angepasst werden: Von klein bis groß ist alles möglich, egal ob einzelner modularer Baustein, eine separate Systemstufe oder eine voll automatisierte Fertigungsstraße.« Natürlich ging vieles davon auch mit den bisherigen Produktgruppen des Herstellers – CleanLine und CompactLine. Doch bis dato war jede neue Maschine ein separates Kundenprojekt mit Projektfertigung und Customizing. Das bedeutete längere Entwicklungs- bzw. Anpassungsprozesse und höhere Kosten – für beide Seiten: Kunden und Hersteller. Doch das KSL-Management und ihre Konstrukteure verfolgten ihre Idee einer markt- und kundenfreundlichen Lösung in den letzten Jahren konsequent weiter, bis sie schließlich die FlexLine aus der Taufe gehoben haben. Durch die kompakte modulare Bauweise der Anlagen ist auch die Integration in bestehende und beengte Räumlichkeiten ohne weiteres möglich. »Mehr als 10 cm Platz braucht ein Modul nicht um sich herum. Und auch Aufbauten über Eck sind möglich. Die Basismodule können wir bedarfsorientiert vorproduzieren und vormontierte Baugruppen auf Lager halten. Das führt zu kürzeren Lieferzeiten und einer Prozesskostenersparnis für das Unternehmen und die Kunden«, erläutert der Geschäftsführer. Genauso können die Kunden ihre FlexLineAnlage jederzeit an neue Produktions- und Kundenanforderungen anpassen, beispielsweise mit zusätzlichen Modulen. Bisher mussten vorhandene Maschinen für Anpassungen oder Änderungen meist aufwendig zum Hersteller transportiert werden, um im Werk ummontiert zu werden. Die FlexLine-Module kann der Kunde gleich vor Ort anpassen. In der Regel kann eine Anlage nach einem Tag, an dem die KSL-Techniker die Anpassungen beim Kunden vornehmen, wieder in Betrieb gehen. »Ein Konzept, das einfach klingt, nur die Idee muss man erst mal haben und umsetzen. Doch allein die Module sind es nicht«, erklärt van der Meij. Die Leiterplattenfertigung sieht sich ständig neuen Herausforderungen gegenüber. Die Leiterbahnstrukturen werden immer feiner, die Dicken der Leiterplatten selbst gehen bis auf Folienstärke herunter, die Taktzeiten in der Fertigung werden immer kürzer. Noch heute sind viele Anlagen in Betrieb, bei denen die Medien rein mechanisch oder sogar manuell zugeführt werden – nach Ansicht von van der Meij birgt das ein enormes Fehlerpotenzial. 85 Prozent der Fehler in der Leiterplat- Einfache Steuerung der Systeme als KSL-Kuttler-Strategie mit der Möglichkeit, Produktionsprozesse auf Wunsch zentral zu überwachen und zu steuern 14   The Official Productronica Daily tenfertigung sind laut van der Meij menschliche Fehler. Und mehr als ein Drittel davon sind Fehler im manuellen Handling. »Das heißt, durch die manuelle Handhabung entstehen Verzögerungen und Kosten. Bei modernen Nassanlagen sind inzwischen Taktzeiten von 5 s möglich. LDI-Maschinen (LDI: Laser Direct Imaging) konnten bis vor geraumer Zeit noch vier Platten pro Minute belichten, heute sind es zehn«, so van der Meij. Auch AOI-Module werden immer schneller. Der Flaschenhals in der Produktionskette sind dabei die Handlingmaschinen oder Bediener, die diese immer kürzeren Taktzeiten nicht mehr versorgen können. Hinzu kommt, dass die modernen Medien für die präzise manuelle Aufnahme teilweise einfach zu unhandlich, zu groß oder zu dünn sind, um sie in der geforderten Taktzeit exakt und ohne Beschädigung in die Maschine einzulegen. Schnell sind Oberflächen zerkratzt oder geknickt – d.h. die Leiterbahnen werden beschädigt und funktionieren nicht mehr – oder die Taktzeiten werden unverhältnismäßig in die Länge gezogen; beides Faktoren, die die Effizienz der Produktionsprozesse negativ beeinflussen. Mit den neuen Handling-Modulen haben es die KSL-Entwickler erreicht, die kurzen Taktzeiten zuverlässig und mechanisch sicher automatisiert zu bedienen. Mit dem Handling-Roboter der FlexLine werden die Medien nicht im horizontalen Banddurchlauf durch den Prozess geführt, sondern durch den Greifarm genau dorthin platziert, wo der nächste Bearbeitungsschritt stattfinden soll. Mit dem Greifarm kann der Roboter das Medium von Schritt zu Schritt um 0° - 180° drehen. »Viele Anwender wollen im Produktionsprozess keine beweglichen Auch extrem dünne Leiterplatten können mit dem neu entwickelten Modul der KSL-Kuttler stabil durch die Fertigungsprozesse geführt werden. Solche Schäden (hier am Beispiel einer Leiterfolie) sind bei manueller Zuführung der Medien in die Anlage schnell passiert. Moderne Automatisierungsprozesse helfen, solchen Ausschuss zu vermeiden. Teile über der Leiterplatte. Durch die Bewegungen des Roboters kann es durch Partikelabrieb zur Verschmutzung der Zuschnitte und somit zu Beschädigungen kommen. Die KSLHandling-Module sind daher so ausgelegt, dass die beweglichen Teile außerhalb der Medienführung bleiben. Die Zuführung der Medien kann horizontal aus der Box, vom Stapel oder vertikal aus dem SchrägMagazin kommen«, schildert der Experte. Die Maschinen sind so konfigurierbar, dass sie alle Zuführungsarten beherrschen. Der Aufpreis für die multiple Zuführung liegt bei etwa 20 Prozent. Aber es ist auch jederzeit möglich, zunächst mit einer ’fokussierten‘ Anlage – mit nur einer Zuführungsart – zu starten und bei Bedarf die notwendigen Optionen unkompliziert nachrüsten zu lassen. Auch das ein Highlight der FlexLineProdukte: die flexible schnelle Anpassung an veränderte Bedürfnisse – vor Ort. Besonders deutlich wird das effiziente Handling der Medien bei der Neuentwicklung einer vollflächigen Aufnahme für extrem dünne Leiterplatten ab 25 µm Dicke. Die Leiterfolie wird über ein Vakuum schonend vollflächig auf einem Träger fixiert und so präzise und zuverlässig in der geforderten Taktzeit durch die Anlage geführt. Fehler und Beschädigungen werden so ver- mieden. Während des Produktionsprozesses ist kein mechanischer Anschlag am Bandende oder ein manuelles Eingreifen von außen nötig. Ein FlexLine-Handling-System ersetzt vollständig einen Industrieroboter – bei gleichzeitigem Wegfall des Wartungsaufwandes und der damit verbundenen Folgekosten. Die Anlagen kommen mit nur einem Motor aus. Das bedeutet, in den Systemen ist nur ein Motorentyp verbaut, der auch mit einfachen Mitteln änderbar ist. Herkömmlichen Industrieroboter arbeiten mit bis zu fünf Motoren teilweise unterschiedlicher Bauart, die man für den Fall eines Ausfalls alle bevorraten muss. Die gesamte Anlage lässt sich recht einfach überwachen und einstellen. Über die Software kann der Kunde Änderungen zur Prozessoptimierung, wie z.B. eine Änderung der Magazintiefe, der Positionen oder der Geschwindigkeit, durch geschulte Anwender mit CNCKenntnissen selbst vornehmen. Die Bedienung erfolgt über Bedienoberflächen, die über Touchscreens gesteuert werden können. Denkbar sind aber auch Wireless-Lösungen und die Bedienung beispielsweise über ein Tablet. (zü) KSL-Kuttler Automation Systems, Halle B2, Stand 171, www.ksl-kuttler.com
  14. 14. productronica 2013 Verfahrenstechnik Robust gegen Verschmutzung und Salzwasser Baugruppen mit Parylene beschichten: Fast wie ein Mysterium In Deutschland bietet bislang nur eine Handvoll Firmen die Parylene-Beschichtung an. Eine davon ist das EMS-Unternehmen Heicks Industrieelektronik. Warum sich bislang nur wenige auf das Terrain vorwagten, hat einen guten Grund: Das Thema ist komplex, und es gibt kaum Fachliteratur für die Verfahrenstechnik oder Schulungen. Wer sich die Expertise erarbeitet hat, hütet sie wie einen Schatz. Üblicherweise werden Flachbaugruppen mit epoxid-, urethan-, silikon- und acrylhaltigen Lacksystemen vor Umwelteinflüssen geschützt. Oft reicht die Schutzwirkung bei hohen Beanspruchungen jedoch nicht aus. Was macht nun Parylene so interessant für die Elektronikindustrie? Viele gängige Oberflächenbeschichtungen sind schwer oder lassen sich nicht einheitlich und frei von Fehlstellen auftragen. »Parylene-Beschichtungen hingegen wiegen fast nichts, bilden eine homogene Schichtdicke und sind trotzdem äußerst robust gegen raue Umwelteinflüsse – sogar gegen Salzwasser. Und dabei ist das Material absolut biokompatibel: Es enthält weder Lösungsmittel noch Weichmacher«, fasst Rudolf Heicks, Geschäftsführer von Heicks Industrieelektronik GmbH, zusammen. Der EMS-Dienstleister Heicks hat sich mit der Parylene-Beschichtung ein zusätzliches Kompetenzfeld aufgebaut und kann darüber hinaus durch eine besondere Leistungskombination punkten: So ist das Unternehmen nach Aussage seines Geschäftsführers die einzige Firma in Deutschland, die an einem Standort Leiterplatten nach der Luftfahrtnorm 9100 fertigt, Parylene beschichtet und auch mittels Speziallaser die Parylene-Schicht wieder selektiv entfernen kann. Als EMS ist Heicks bereits seit 1986 am Markt aktiv und beschäftigt mittlerweile rund 100 Mitarbeiter. Zu den Kernkompetenzen zählen vor allem der Luftfahrtbereich, aber auch andere sicherheitskritische Anwendungsfelder. Mit Parylene beschäftigt sich Rudolf Heicks und ein SpezialistenTeam seit etwa fünf Jahren. »Damals war das Verfahren weitestgehend unbekannt«, erinnert sich Heicks. Ein gewisses Alleinstellungsmerkmal ist den Parylene-Experten also sicher. »Wir haben sehr viel Zeit und Arbeit investiert und umfangreiche analytische Versuche gemacht, um uns das Know-how im Lauf der Jahre anzueignen«, erklärt Heicks. Aber die Mühe wird auch belohnt: Mittlerweile ist das Verfahren im Markt bekannt und wird immer stärker nachgefragt. Das wird in naher Zukunft sicher auch dazu führen, dass mehr und mehr EMS-Firmen dem Beispiel von Heicks folgen werden und sich mit Parylene auseinandersetzen. Bedenken vor zu viel Wettbewerb hat der Firmenchef dennoch nicht: »Es wird immer Follower geben, aber wir haben einen guten Vorsprung, denn jeder, der neu einsteigt, muss sich ja erst einmal umfassend mit dem Prozess beschäftigen. Insofern sehe ich die Wettbewerbssituation entspannt.« Die Luftfahrt zählt zu den Schlüsselmärkten für die Parylene-Beschichtung: Grundsätzlich findet das Verfahren überall dort seine Einsatzgebiete, wo eine Baugruppe besonders rauen Umgebungen ausgesetzt ist und dabei gleichzeitig ausfallsicher funktionieren muss. Als weitere Gebiete, für die Heicks Parylene-beschichtet, nennt Rudolf Heicks Automotive, Bergbau, Industrieelektronik, Militärtechnik und die Medizintechnik. Aber auch für neue Technologien wie 3D MID ist das Verfahren sehr gut geeignet, wie Heicks bereits in einem Projekt mit dem 3D-MID-Forschungsverband anhand eines beschichteten 3D-MID-Demonstrators nachgewiesen hat: Bei räumlichen Baugruppen ist die Beschichtung mit Lacken und flüssigen Vergussmassen besonders knifflig – weil sie der Schwerkraft folgend nach unten fließt. Eine Besonderheit der Parylene-Beschichtung ist der Rundumschutz. Weil die Parylene-Schicht während des Beschichtungsprozesses als Kunststoff-Gas verarbeitet wird, werden alle Teile auch unterhalb der Bauteile, zum Beispiel BGAs und QFPs, hermetisch mit der Parylene-Schicht versiegelt. »Das führt sogar dazu, dass Platinen temporär in Salzwasser unter Spannung gehalten werden können und das unbeschadet überstehen. Lackierte Baugruppen fallen im Gegensatz dazu nach kurzer Zeit aus«, schildert Heicks. Darüber lassen sich Bereiche und Strukturen beschichten, die mit anderen Verfahren nicht erreichbar sind, zum Beispiel tiefe und enge Spalten sowie Spitzen. Insofern ist das Verfahren auch nach der Militärspezifikation I46058C zugelassen. Die Schicht, üblicherweise mit einer Dicke von 1 μm bis 50 μm aufgebracht, ist porenfrei und strukturerhaltend also »real conformal coating«. Alle vakuumtauglichen Materialien sind für die Beschichtung geeignet, darunter Gummi, Glas, Metalle, Keramik, Kunststoffe und Silikone. Nicht geeignet ist Parylene demzufolge für Bauteile, die nicht vakuumbeständig sind. Parylene-Beschichtungen erfüllen außerdem weitere zentrale Anforderungen, insbesondere bei der chemischen Beständigkeit gegenüber aggressiven Medien und flüssigen Kohlenwasserstoffen (Benzin, Diesel, Glykol), und als Diffusionsbarriere gegenüber Gasen. Das gilt auch bei Metallstäuben, Kriechtieren und Kondenswasser. Auch Schutz beim Salznebel-Sprühtest kann die Parylene-Beschichtung bieten. Die Beschichtung erfolgt bei Raumtemperatur im Vakuum. Die Baugruppen sind somit keiner erhöhten Temperaturbelastung ausgesetzt. Die Beschichtung mit Parylene ist nach Ansicht von Heicks die derzeit am besten geeignete Vakuumbeschichtung. Sie bietet bei gleichmäßiger Beschichtungsqualität gute elektrische Durchschlagfestigkeit. Bevor beschichtet wird, empfiehlt Rudolf Heicks, hochwertige elektronische Baugruppen vorab zu reinigen. Nach der Reinigung müssen die elektronischen Baugruppen getrocknet werden. Die Stellen, die nicht beschichtet sein dürfen, schützt ein Maskierverfahren. Anschließend kommen die Baugruppen zur Beschichtung in die Vakuumkammer. Nach dem Beschichtungsprozess, der vier bis acht Stunden benötigt, werden die Teile aus der Vakuumkammer entnommen und die nicht geschützten maskierten Bereiche mit einem Speziallaser entmaskiert. Auch beschichtete Flächen kann Heicks mittels Speziallaser im Nachhinein wieder freilegen. Bei Flächen sei das kein Problem, »da beschichten wir komplett und lasern die Anschraubpunkte und The Official Productronica Daily  15  Auch raue Umgebungsbedingungen können mit Parylene-Beschichtung versehenen Baugruppen nichts anhaben. Bilder: Heicks Industrieelektronik Massepunkte selektiv im Nachhinein wieder frei«. Tückisch werde es aber zum Beispiel bei den Steckverbindern auf oder an der Platine: »Die wären mit beschichtet, wenn wir sie nicht adäquat abdecken würden.« Wie das genau funktioniert, will Heicks nicht sagen, das sei ein Erfahrungsschatz, der nicht preisgegeben wird. Und was kostet die Parylene-Beschichtung? Die Kosten sind laut Heicks höher als beim Lackieren, aber niedriger als beim Vergießen – der Schutz im Vergleich zum Lackieren ist aber ungleich höher. Zusammengefasst bestimmt die Anzahl der nicht zu beschichtenden Stellen ent- scheidend den Preis, aber auch das verwendete Parylenepulver. Es gibt unterschiedliche Pary-lenepulver, die unterschiedliche Eigenschaften haben und auch unterschiedlich viel kosten. Der Hauptunterschied besteht in der Temperaturbeständigkeit. Heicks arbeitet mit Parylene N, C, D, F und AF4: Je nach Pary-lene-Typ kann die Dauertemperaturbeständigkeit zwischen –190 °C und +300 °C betragen. Das Pulver wird von unterschiedlichen Herstellern aus USA, China und Japan angeboten. Welche Parylene-Art zum Einsatz kommt, entscheidet Heicks nach den Kundenanforderungen. (zü) Halle 2, Stand 118, www.heicks.de Anzeige / Advertisement _0BN4I_Jtag_neu_TZ_prod_2_u_4.pdf;S: 1;Format:(118.00 x 146.00 mm);05. Nov 2013 10:39:53

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