Vortrag an der Tagung des FV Deutsch im DGV, Fulda 2017

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Wie verändert sich Deutschunterricht durch die Digitalisierung?

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Vortrag an der Tagung des FV Deutsch im DGV, Fulda 2017

  1. 1. »Sie schreiben, wie sie talken« Deutschunterricht und Digitalisierung
 phwa.ch/fulda17 Bild: Caia Images
  2. 2. Bild: Henry Balaszeskul Die wichtigen Aspekte der Digitalisierung sind soziale: Was bedeuten Arbeit, Gemeinschaft, Bildung und Beziehungen heute?
  3. 3. Bild: jugendundmedien.ch Ablauf
  4. 4. Bild: Keystone/Torsten Silz Teil 1 Ingolds Befund
  5. 5. NZZ, 2.2.17 phwa.ch/ingold
  6. 6. Bild: Julia Bruderer - Portrait des Dichtes Felix Philipp Ingold Felix Philipp Ingold
 (*1942)
  7. 7. Felix Philipp Ingold
 phwa.ch/ingold Wir kommunizieren schneller und direkter. Während die einen von »Fortschritt« reden, sprechen die anderen von einer Krise des Schreibens […] Als Kennzeichen dieser Krise gilt unter Sprachpädagogen und Kulturkritikern die angebliche Verluderung des schriftlichen Sprachgebrauchs sowie allgemein das Schwinden sprachlicher Kompetenzen. »
  8. 8. Felix Philipp Ingold
 phwa.ch/ingold Grobe grammatikalische Schnitzer gehen gemeinhin als blosse Nachlässigkeiten durch, falls sie denn überhaupt noch wahrgenommen werden. »
  9. 9. Felix Philipp Ingold
 phwa.ch/ingold Die mehrheitsfähige Gegenwartsbelletristik ist bekanntlich dominiert von realistisch dargebotenen [G]eschichten, die zumeist […] als Selbstzeugnisse ausgewiesen sind. Der Vorrang solcher Selbsterlebensberichte […] trägt naturgemäss dazu bei, dass die Literatursprache zunehmend der Alltagssprache angenähert wird oder dass, umgekehrt, die Alltagssprache als Literatursprache praktiziert wird. »
  10. 10. NZZ, 8.2.17 phwa.ch/vaihinger
 phwa.ch/dean
  11. 11. Elternsprechtag mit Phil Laude Phil Laude
 D, Dezember 2016 - Quelle: youtube.com/watch?v=dSAIBGd9xhc
  12. 12. Zusammenfassung Digitalisierung führt zu Sprachkrise fehlendes Sprachbewusstsein fehlendes Stilbewusstsein formale Mängel Einfluss auf Literatur und ihre Funktion
  13. 13. Bild: Jonathan Tajes Teil 2 Erweiterung des Problems
  14. 14. Konrad Paul Liessmann
 nzz.ch/meinung/debatte/vw-1.18383545 Was sich hinter dieser hypertrophen und vielzitierten Formulierung verbirgt: Es geht nicht nur um die Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten – von Wissen, Erkenntnis und Neugier ist ohnehin nicht mehr die Rede –, sondern auch um Bereitschaften, also Haltungen, es geht um die Kontrolle und Steuerung von inneren Beweggründen, Absichten und sozialem Verhalten; dies mit dem Ziel, Problemlösungen »nutzen« zu können – was immer dies heissen mag. »
  15. 15. Martin Doerry
 »Schiller war Komponist«, phwa.ch/doerry [Ein] Dialog […], der während einer Veranstaltung für Studienanfänger der Uni Düsseldorf von einem an die Wand projizierten Bild Heinrich Heines ausgelöst wurde:
 Mädchen 1: Wer ist denn das da?
 Mädchen 2: Keine Ahnung. Mädchen 1: Bestimmt Schiller oder so. Mädchen 2: Nee, Schiller war Komponist. Mädchen 1: Echt? Dann ist das so Goethe. Mädchen 2: Wer war das denn noch mal? Mädchen 1: Keine Ahnung, irgendso'n Toter. »
  16. 16. Hans-Albert Koch
 phwa.ch/hakoch Das Zeitalter des Lesens scheint vorbei: Selbst ein grosser Teil der Studenten der Germanistik liest aus eigenem Antrieb überhaupt keine literarischen Texte – und empfindet das nicht einmal als ein Problem. Stattdessen sitzt man in der Lehrveranstaltung mit uninteressiertem Gesicht da oder versteckt sich hinter dem Laptop. Man kann darüber die Achseln zucken und sich zynisch gar noch in die Tasche lügen, es ziehe da ja eine neue Art von Literatur herauf statt eines neuen Analphabetismus. »
  17. 17. Das Standardisierungsproblem Illustration: Adrzeij Krauze
  18. 18. George Monibot
 phwa.ch/monibot In the future, if you want a job, you must be as unlike a machine as possible: creative, critical and socially skilled. So why are children being taught to behave like machines? »
  19. 19. Jung et al., 2017
 phwa.ch/jungetal
  20. 20. Konrad Paul Liessmann
 nzz.ch/meinung/debatte/vw-1.18383545 Kein Mensch mit Sprachgefühl kann solche Curricula lesen, ohne nicht in eine tiefe Depression zu verfallen. Oder wie anders soll man auf Formulierungen dieser und ähnlicher Art reagieren: »Über Lesefähigkeiten verfügen – Lebendige Vorstellungen beim Lesen von Texten entwickeln – Schreibabsicht klären – Inhalte (sic!) verstehend zuhören – zu Texten Stellung nehmen – bei der Beschäftigung mit Texten Sensibilität und Verständnis für Gedanken und Gefühle und zwischenmenschliche Beziehungen zeigen […]« »
  21. 21. Hessische Lehrkräfteakademie
 Kerncurriculum gymnasiale Oberstufe Deutsch
  22. 22. Interview mit Frank-Walter Steinmeier ZDF, Bettina Schausten und Peter Frey
 D, Februar 2017 - Quelle: www.heute.de/fws-46535124.html
  23. 23. Die Idee des »genauen Lesens« – also dass man kontextualisierend liest oder dass die Einheit eines Arguments nicht ein Satz ist, sondern ein ganzes Kapitel oder das ganze Buch – scheint für die Studenten von heute vielfach Schnee von gestern. […] 
 Ich meine das gar nicht wertend […] jede neue Fähigkeit ist auch ein Gewinn. Es kommt mir so vor, dass diese jüngere Generation heute quasi die Google- Suchfunktion intuitiv verinnerlicht hat und gewissermaßen granularer liest und denkt.
 » Lauraine Daston
 derstandard.at/1392687126582/Wir-sollten-immer-offen-fuer-Zufaelle-sein
  24. 24. Zusammenfassung Sprachkrise Unterricht orientiert sich an verwertbaren Problemlöseverfahren
 (»Kompetenzorientierung«) literarisches und kulturelles Wissen verschwindet fehlende Gesprächsbasis im Netz mangelnde Lesefertigkeiten
  25. 25. Bild: Craig Evans Teil 3 Stimmt der Befund?
  26. 26. Kreativ schreiben mit »Don’t Starve«
 phwa.ch/ksdont
  27. 27. Eine richtige Verarschung, aber es scheint niemandem aufzufallen. In meiner ersten Arbeitswoche hatte ich mich verlaufen und trat aus Versehen in einen der Räume, wo ein Schild mit »Betreten verboten« hängt. Ich konnte ja nicht anders. Heutzutage wird man in unseren Schulen nur für das spätere Arbeitsleben vorbereitet. Lesen ist bloss ein Freifach. Aber Gott sei Dank weiss ich, wie ich von diesen Dummköpfen gesteuert und kontrolliert werde, nur damit sie auf ihren kleinen Computern Spass haben. »
  28. 28. Als ich wieder bei vollem Bewusstsein war, sass ich auf einer leuchtend grünen Wiese, die von Blumen übersät war. Die Sonne schien mir ins Gesicht und er hielt mich schützend in seinen Armen. Eine Erkenntnis traf mich komplett unerwartet. Ich wusste wieder, wer er war. Wie konnte ich das nur vergessen? Er heißt Liam. »Wo sind wir Liam?« fragte ich vorsichtig? »Du erinnerst dich wieder«, sagte er mit einem Grinsen im Gesicht. »
  29. 29. Als ich ankomme, sehe ich eine weisse Gestalt mit hohlen Augen und einer Blume am Kopf, unter ihrem Mund glänzen zwei weisse Zähne. Komisch, seit wann hat Abigail solche Zähne? Aber sie ist endlich da, ich will sie umarmen, mit ihr reden und normale Sachen machen. Aber ich renne weg. Also eigentlich will er, dass ich wegrenne. Aber wieso will er das? Innerlich will ich ihn anflehen und wahrscheinlich auch töten, denn ich habe sie nun schon ein ganzes Jahr nicht mehr gesehen. »
  30. 30. BASF-Studie, Rechtschreibung
  31. 31. BASF-Studie, Rechtschreibung
  32. 32. IFD-Umfrage
  33. 33. Steinig/Betzel 2013
 phwa.ch/steinig
  34. 34. Steinig/Betzel 2013
 phwa.ch/steinig
  35. 35. Steinig/Betzel 2013
 phwa.ch/steinig
  36. 36. Steinig und Betzel
 phwa.ch/steinig Dieses Verhalten beruht, wie wir vermuten, auf einer zunehmenden Individualisierung und Differenzierung im Grundschulunterricht. Das Schreiben in der von uns vorgegebenen […] Situation wurde von vielen offenbar nicht als schulisch-normatives Schreiben gewertet, sondern als ein ‚freies‘, von der Institution Schule unabhängiges Schreiben. Die Situation Unterricht, in [die] unser Schreibexperiment eingebettet war, garantiert offenbar nicht mehr automatisch, dass in dieser Situation die normativen Erwartungen an Textsorten, die im Deutschunterricht üblich sind, erfüllt werden. »
  37. 37. Christa Dürscheid
 phwa.ch/parlando Die beiden Studenten schreiben, wie sie miteinander sprechen würden. Der Grund liegt auf der Hand: Ihr Schreiben ist dialogisch, sie sind miteinander vertraut, der Schreibanlass ist privater Natur. Ein Gespräch ist es dennoch nicht, der eine kann den anderen nicht unterbrechen, die Kommunikation erfolgt schriftlich, nicht (medial) mündlich, die Beiträge werden aufgezeichnet und sind, solange der Nachrichtenaustausch andauert, jederzeit nachlesbar. »
  38. 38. Christa Dürscheid
 phwa.ch/parlando Es gibt keine Evidenz dafür, dass das private, dialogische Schreiben in den neuen Medien einen Niederschlag in den Schultexten findet. Zwar kann es vereinzelt vorkommen, dass ein Smiley gesetzt wird, doch die meisten Merkmale, die typisch für das Schreiben in den neuen Medien sind und weiter oben erwähnt wurden, finden sich in den Schultexten nicht. Die Schülerinnen und Schüler wissen die beiden Schreibwelten, die private und die schulische, zu trennen. »
  39. 39. Studierende in den USA; 
 verschiedene Universitäten
  40. 40. 10. Klasse, Oslo
 Linearer Pisa-Text
  41. 41. Wortschatz-Test Bandwurm-Trenntest p < 0.05 Probanden, die auf Papier lesen, bringen bessere Leistungen als solche, die digital lesen.
  42. 42. Die so genannte »Verdrängungs-
 hypothese« scheint nicht haltbar, 
 vielmehr treten Buch und Medium in 
 ein Verhältnis der wechselseitigen Beeinflussung. […] Das Lesen wird von Jugendlichen gegenüber der Mediennutzung als anstrengend empfunden, […] daher wird das lineare Lesen zunehmend von […] »switchen, zappen, zoomen« ergänzt. « Christian Dawidowski
 phwa.ch/dawidowski
  43. 43. «Christian Dawidowski
 phwa.ch/dawidowski
  44. 44. Zusammenfassung (schulisches) Schreiben wird mündlicher und informeller Rechtschreibfehler nehmen tendenziell zu Lektüre wird vielfältiger, aber weniger linear analoge Verfahren können digital nicht abgebildet werden
  45. 45. Bild: Craig Evans Teil 4 Jugendkultur würdigen
  46. 46. Axel Krommer, Volker Frederking, Thomas Möbius Die Mediensozialisation heutiger Heranwachsender ist in einem Maße durch die digitalen Medien geprägt […], dass weder Deutschdidaktik noch Deutsch- unterricht diesen Sachverhalt (länger) ignorieren können bzw. dürfen. Hinzu kommt der fundamentale Wandel, dem auch die fachlichen Gegenstände des Faches Deutsch – Sprache und Literatur – unterliegen. […] Bewusstmachung, Reflexion und Verarbeitung dieses medial bedingten sprachlichen und literalen Wandels bilden zentrale Aufgaben der Deutschdidaktik und des Deutsch- unterrichts im Zeichen der Digitalisierung. »
  47. 47. »Computerspiele [sind] inzwischen die eigentliche Form digitaler Jugendliteratur.«
 Axel Krommer
  48. 48. Unsere Schülerinnen und Schüler schreiben so viel wie nie zuvor in 
 der Geschichte der Menschheit. 
 Unser Schreiben verändert sich massiv. Die Herausforderung für die Schule besteht darin, herauszufinden, was seine Bedeutung ist, um für die nützlich zu sein, die ihre Erfahrung in Kompetenzen ummünzen möchten. « Jeff Grabill
 phwa.ch/grabilletal
  49. 49. Bild: Instagram/marcodrexel
  50. 50. Jugendliche nutzen Medien nicht, wie Erwachsene das 
 a) denken 
 b) möchten.
  51. 51. When I wake up, I have about 40 snaps from friends. I just roll through and respond to them. […] 
 No conversations…it’s mostly selfies. Depending on the person, the selfie changes. Like, if it’s your best friend, you make a gross face, but if it’s someone you like or don’t know very well, it’s more regular. […]
 I don’t really see what they send. I tap through so fast. It’s rapid fire.
 (Rosen, 2016)
  52. 52. Digitale Kommunikation ist ein zunehmend visuelles Phänomen.
  53. 53. Disney Channel, 2001-2004
  54. 54. Jugendgruppen entwickeln eigene Codes und Normen.
  55. 55. a) okay b) oke c) okee(ee…) d) ok e) okai f) okej g) okaii(ii…) h) k 1) 2) . 3) .. 4) … 5) ! 6) !(!!…) 7) !? 8) ;)
  56. 56. Mareike Döring, zebrabutter.de
  57. 57. Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind; Er hat den Knaben wohl in dem Arm, Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm. Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?- Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht? Den Erlenkönig mit Kron und Schweif?- Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.-
  58. 58. 1) Ich han huere vel für die Prüefig glehrt. 
 
 (=Für diese Prüfung habe ich sehr viel gelernt.)
 
 »huere« von Hure, volksetymologisch von »ungeheuer«, 
 hier verstärkend
 
 2) *Huere han ich für die Prüefig glehrt. 
 
 (=Für diese Prüfung habe ich sicher nicht gelernt.)
 
 »huere« hier Ironiemarker, gebunden an syntaktische
 Position.
  59. 59. Bild: Swystund Communications Visuelles Storytelling
  60. 60. Bild: Twitter/Luke_Laehy
  61. 61. Bild: Twitter/Luke_Laehy
  62. 62. Bild: Twitter/Luke_Laehy
  63. 63. Bild: Twitter/Luke_Laehy
  64. 64. Zusammenfassung sprachlichen Kontexte ändern sich durch Digitalisierung Sprachkrise ist versteckter Sprach- und Kulturwandel Jugendliche kommunizieren zunehmend visuell, kreativ und mit verändertem kulturellem Repertoire
  65. 65. Bild: Chaunchai Bundej Teil 5 Konsequenzen für den Deutschunterricht
  66. 66. Soziale Netzwerke haben die Funktionsweise des Schreibens revolutioniert - außer in der Bildung. In der Schule wird Schreiben vernachlässigt. Wir nutzen Methoden, die 100 Jahre alt sind. « Jeff Grabill
 phwa.ch/grabilletal
  67. 67. Eli Review: Teaching Revision Texte überarbeiten lernen
 nach Eli Review
  68. 68. 1. der Sinn des Schreibens 2. das Publikum, das die Bedeutung des Geschriebenen mitbestimmt 3. wie Schreiben das Denken der/des Schreibenden beeinflusst 4. wie sich die Struktur des Textes aufgrund 1. oder 2. verändert hat 5. welche Informationen und Ideen neu im Text zu finden sind
  69. 69. Kollaboratives Schreiben
 nach Schindler/Wolfe
  70. 70. gemeinsam parallel zentralisiert seriell Faktoren: Dokument - Projekt - Rollen
  71. 71. Strategien zur Qualitätsverbesserung »straw«-DocPeer-Review Konflikt Groupware
  72. 72. 1. Förderung basaler Lesekompetenz 2. Professionalisierung von Lehrkräften 3. Funktionale Lesekompetenz und umfassende Medienkompetenz 4. Wegfall »normativer Orientierung am klassischen Bildungskanon« Lesen im Unterricht der Zukunft Christian Dawidowski
 phwa.ch/dawidowski
  73. 73. digitale Literatur als Teil eines weiten Textbegriffs
  74. 74. Hassen, oder trauern? Gedanken über Pariser Anschlag.. 
 LeFloid
 D, November 2015 - Quelle: youtube.com/watch?v=tJZmRR9LQVg
  75. 75. Deep Reading
 Bedeutung entdecken/konstruieren
  76. 76. We cannot go backwards. As children move more toward an immersion in digital media, we have to figure out ways to read deeply there. » Maryanne Wolf
  77. 77. Praktiken reflektieren
  78. 78. BYOD-Didaktik früh reflektieren
  79. 79. Ein Lernzugang, der typischerweise nicht im Schulzimmer stattfindet, relativ unstruktriert ist und die Kontrolle über den Lernprozess (Bedürfnisse, Interessen etc.) dem Lerner überlässt. Informelles Lernen Jeff Grabill
 phwa.ch/grabilletal
  80. 80. mit Schüler*innen digital kommunizieren
  81. 81. Zusammenfassung Lese- und Schreibdidaktik an Digitalisierung anpassen weiter Textbegriff statt Kanonbezug Praktiken und Inhalte der Jugendkultur im Unterricht aufgreifen, analysieren und reflektieren informelles Lernen zulassen und anstoßen
  82. 82. Danke! 
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