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Wie Jugendliche digitale Medien nutzen
phwa.ch/spiez
Bild: Henry Balaszeskul
Die wichtigen Aspekte der
Digitalisierung sind soziale: Was
bedeuten Arbeit, Gemeinschaft,
Bildung...
Bild: jugendundmedien.ch
Ablauf
Axiom
Jugendliche nutzen Medien nicht, wie
Erwachsene das 

a) denken 

b) möchten.
Milieus, gesamt D Quelle: DIVSI, 2016
Axiom
Jugendliche zeigen Mediennutzung von
Jugendlichen. Nicht die der Zukunft.
Facebook vs. WhatsApp – der Reiz des Neuen...
Teil 1
Klassenchats
Chat-Kompetenzen (1)
verschiedene Medienformen
auswählen und interpretieren
para- und nonverbales
Verhalten digital überse...
Chat-Kompetenzen (2)
sich in Gesprächsthreads
orientieren, etwa mit
Suchverfahren oder Archiven
Nähe und Distanz digital
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Chat-Balance
Nonsens und Wichtiges
Geben und Nehmen
Schreiben und Zuhören
Rhythmus der Meldungen
Bild: Youtube: JustLikeThat
Teil 2
Wie Snapchat funktioniert
Snapchat-Kompetenzen (1)
Bildauswahl, -komposition
Bild-Text-Kombination
Filter
Adressierung des Bildes
Decodierung von Bi...
Bild: Instagram/marcodrexel
Brooke Rosen (13)

buzzfeed.com/benrosen/how-to-snapchat-like-the-teens
When I wake up, I have about 40 snaps
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Axiom
Jugendliche nutzen Medien nicht, wie
Erwachsene das 

a) denken 

b) möchten.
Snapchat-Kompetenzen (2)
soziale Normen und Codes
verstehen
sie einhalten, aber auch
durchbrechen können
Netzwerk aufbauen...
Bild: Twitter/Luke_Laehy
Bild: Twitter/Luke_Laehy
Bild: Twitter/Luke_Laehy
Bild: Twitter/Luke_Laehy
Bild: Mac Buddy
Teil 3
Probleme?
Georg Franck

nzz.ch/meinung/kommentare/rr-ld.143569
Die Umrechnung des Einkommens
an äusserer Beachtung in
Selbstwert erw...
Matthias Burchardt

lehrerverband.de/Digital-Dr.M.Burchardt.pdf
Die Kinder werden in einem
unmerklichen Kontrolldispositiv...
Konrad Paul Liessmann

nzz.ch/meinung/kolumnen/dd-ld.142767
[Es kann nicht schnell genug gehen],
bis die jungen Menschen j...
Screenshot srf.ch
Sucht-Diskurs
1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft

Quelle: Jamesfocus 2017 Online-Verhalten
1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft

Wie häufig stellen Sie fest, dass
Sie länger als beabsichtigt im
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1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft

Wie oft vernachlässigen Sie
alltägliche Pflichten, um mehr
Zeit onli...
1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft

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schulische, universitäre oder
berufliche Arbe...
1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft

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ausweichend oder verteidigend,
wenn Sie jemand...
1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft

Wie oft reagieren Sie patzig
oder genervt, wenn Sie jemand
stört, we...
1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft

Wie oft fehlt Ihnen der Schlaf,
weil Sie nachts zu lange online
sind?
Minimum: 6 Punkte
Maximum: 30 Punkte
Risikohaftes Onlineverhalten: 18-21
Problematisches Onlineverhalten: >21
Quelle: Jamesfocus 2017 Online-Verhalten
psychisches Problem

Depression, Schüchternheit, Essstörung, Schlafstörung… 
Social Media als 

Erfahrungsvermeidung
Linde...
permanentes Aushandeln von Normen
Bild: bandt.com.au
»Stories« vs. »Glassholes«
Philippe Wampfler
Sexting als Symptom digitaler
Beziehungspflege
Bild: gowthad
Wie kann Autonomie und Respekt vor
Kultur von Jugendlichen mit
Medienpädagogik vereinbart werden?
Wie kann Erziehung zur Freiheit im digitalen
Zeitalter gelingen?
Ganz banal gesagt: durch Anerkennung,
Unterstützung und Z...
Danke! 

Folien: 

Kontakt: 

phwa.ch/spiez

wampfler@schulesocialmedia.ch

+41 78 704 29 29

phwampfler
Referat KKV Spiez 2017
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Referat KKV Spiez 2017

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Referat KKV Spiez 2017

  1. 1. Wie Jugendliche digitale Medien nutzen phwa.ch/spiez
  2. 2. Bild: Henry Balaszeskul Die wichtigen Aspekte der Digitalisierung sind soziale: Was bedeuten Arbeit, Gemeinschaft, Bildung und Beziehungen heute?
  3. 3. Bild: jugendundmedien.ch Ablauf
  4. 4. Axiom Jugendliche nutzen Medien nicht, wie Erwachsene das 
 a) denken 
 b) möchten.
  5. 5. Milieus, gesamt D Quelle: DIVSI, 2016
  6. 6. Axiom Jugendliche zeigen Mediennutzung von Jugendlichen. Nicht die der Zukunft. Facebook vs. WhatsApp – der Reiz des Neuen? Ob WhatsApp Facebook zukünftig den Rang ablaufen wird, kann hier nicht beantwortet werden. Fest steht allerdings, dass WhatsApp anders gelagerte Kommunikationsbedürfnisse der jungen Menschen erfüllt. WhatsApp dient vor allem der (tages)aktuellen und direkten Kommunikation und wird dementsprechend häufiger als Facebook für Verabredungen, Gespräche über private Nachrichten und das Versenden von Fotos genutzt. Aktivitäten, die häufiger bei Facebook als bei WhatsApp statt- finden, sind demgegenüber eher ungerichtet – d. h. sie wenden sich nicht ausschließlich an einen bestimmten Empfänger – und deutlicher asynchron, d. h. es erfolgt keine direkte zeitliche Reaktion auf einen Kommunikationsimpuls. 80 90 Prozent 70 50 60 40 30 20 10 0 9 11 13 15 17 1910 12 14 16 18 20 21 22 23 24 Jahre Basis: 1.500 Fälle; 9- bis 24-Jährige Grafik 42 Gesamt 24-Jährigrige Ges WeiblichWei MännlichMän tägliche Nutzung von WhatsApp, DIVSI U-25 (2014)
  7. 7. Teil 1 Klassenchats
  8. 8. Chat-Kompetenzen (1) verschiedene Medienformen auswählen und interpretieren para- und nonverbales Verhalten digital übersetzen Konventionen etablieren, reflektieren, hinterfragen Gespräche in Gruppen managen und moderieren
  9. 9. Chat-Kompetenzen (2) sich in Gesprächsthreads orientieren, etwa mit Suchverfahren oder Archiven Nähe und Distanz digital herstellen sich entziehen, Kanal ändern können
  10. 10. Chat-Balance Nonsens und Wichtiges Geben und Nehmen Schreiben und Zuhören Rhythmus der Meldungen
  11. 11. Bild: Youtube: JustLikeThat Teil 2 Wie Snapchat funktioniert
  12. 12. Snapchat-Kompetenzen (1) Bildauswahl, -komposition Bild-Text-Kombination Filter Adressierung des Bildes Decodierung von Bildern
  13. 13. Bild: Instagram/marcodrexel
  14. 14. Brooke Rosen (13)
 buzzfeed.com/benrosen/how-to-snapchat-like-the-teens When I wake up, I have about 40 snaps from friends. I just roll through and respond to them. […] 
 No conversations…it’s mostly selfies. Depending on the person, the selfie changes. Like, if it’s your best friend, you make a gross face, but if it’s someone you like or don’t know very well, it’s more regular. […]
 I don’t really see what they send. I tap through so fast. It’s rapid fire. »
  15. 15. Axiom Jugendliche nutzen Medien nicht, wie Erwachsene das 
 a) denken 
 b) möchten.
  16. 16. Snapchat-Kompetenzen (2) soziale Normen und Codes verstehen sie einhalten, aber auch durchbrechen können Netzwerk aufbauen und pflegen Nähe und Distanz
  17. 17. Bild: Twitter/Luke_Laehy
  18. 18. Bild: Twitter/Luke_Laehy
  19. 19. Bild: Twitter/Luke_Laehy
  20. 20. Bild: Twitter/Luke_Laehy
  21. 21. Bild: Mac Buddy Teil 3 Probleme?
  22. 22. Georg Franck
 nzz.ch/meinung/kommentare/rr-ld.143569 Die Umrechnung des Einkommens an äusserer Beachtung in Selbstwert erweist sich dadurch als veritable Ökonomie, dass sie unter Stress Zuflucht zu Formen des »creative accounting« nimmt. […] Bilanzfälschung beim Selbstwert kennt zwei gängige Tricks. Der eine heisst Eitelkeit, der andere Ressentiment. »
  23. 23. Matthias Burchardt
 lehrerverband.de/Digital-Dr.M.Burchardt.pdf Die Kinder werden in einem unmerklichen Kontrolldispositiv ausgesetzt, das alle ihre Lebensregungen als Daten erheben kann, so dass sie prinzipiell einer totalen Transparenz ausgeliefert sind. […] Sozialtechnologie tritt an die Stelle des pädagogischen Handelns. »
  24. 24. Konrad Paul Liessmann
 nzz.ch/meinung/kolumnen/dd-ld.142767 [Es kann nicht schnell genug gehen], bis die jungen Menschen jede Form des Denkens, Fühlens und Handelns, die nicht von den Algorithmen der Internetkonzerne bestimmt ist, nicht nur verlernt, sondern erst gar nicht gelernt haben und dadurch in jeder Hinsicht von ihren Geräten abhängig werden: digitale Drogen, nun auch staatlich verordnet. »
  25. 25. Screenshot srf.ch Sucht-Diskurs
  26. 26. 1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft
 Quelle: Jamesfocus 2017 Online-Verhalten
  27. 27. 1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft
 Wie häufig stellen Sie fest, dass Sie länger als beabsichtigt im Internet waren?
  28. 28. 1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft
 Wie oft vernachlässigen Sie alltägliche Pflichten, um mehr Zeit online sein zu können?
  29. 29. 1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft
 Wie häufig leidet Ihre schulische, universitäre oder berufliche Arbeit darunter, dass Sie so viel Zeit online verbringen?
  30. 30. 1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft
 Wie oft reagieren Sie ausweichend oder verteidigend, wenn Sie jemand fragt, was Sie online tun?
  31. 31. 1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft
 Wie oft reagieren Sie patzig oder genervt, wenn Sie jemand stört, wenn Sie online sind?
  32. 32. 1 - nie 2 - selten 3 - manchmal 4 - oft 5 - sehr oft
 Wie oft fehlt Ihnen der Schlaf, weil Sie nachts zu lange online sind?
  33. 33. Minimum: 6 Punkte Maximum: 30 Punkte Risikohaftes Onlineverhalten: 18-21 Problematisches Onlineverhalten: >21
  34. 34. Quelle: Jamesfocus 2017 Online-Verhalten
  35. 35. psychisches Problem
 Depression, Schüchternheit, Essstörung, Schlafstörung…  Social Media als 
 Erfahrungsvermeidung Linderung/Verbesserung Verstärkung
  36. 36. permanentes Aushandeln von Normen Bild: bandt.com.au
  37. 37. »Stories« vs. »Glassholes«
  38. 38. Philippe Wampfler Sexting als Symptom digitaler Beziehungspflege
  39. 39. Bild: gowthad Wie kann Autonomie und Respekt vor Kultur von Jugendlichen mit Medienpädagogik vereinbart werden?
  40. 40. Wie kann Erziehung zur Freiheit im digitalen Zeitalter gelingen? Ganz banal gesagt: durch Anerkennung, Unterstützung und Zuwendung. Quelle: phwa.ch/capurro
  41. 41. Danke! 
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