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BYOD - Burggraben

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Slides zum Referat von Philippe Wampfler

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BYOD - Burggraben

  1. 1. 25 aufgeschlagene Laptops unterrichten BYOD am Gymnasium - phwa.ch/burggraben
  2. 2. Bild: Henry Balaszeskul Die wichtigen Aspekte der Digitalisierung sind soziale: Was bedeuten Arbeit, Gemeinschaft, Bildung und Beziehungen heute?
  3. 3. Innovationsspirale nach Michael Giesecke
  4. 4. Ablauf
  5. 5. 1. 
 Digitalisierung und das Gymnasium
  6. 6. Ziel 1
 Vorbereitung aufs weitere Ausbildung Bild: kellmarshall.net
  7. 7. Ziel 2
 Vorbereitung aufs Berufsleben
  8. 8. Ziel 3
 mündiges Mitglied der Gesellschaft
  9. 9. Bildung und Lernen können mich nicht auf die Zukunft vorbereiten. Sie müssen mich dazu befähigen, eine unvorhersehbare, volatile, unsichere, hochkomplexe, nicht berechenbare, vieldeutige Gegenwart zu gestalten. Lebenslang. Solange diese Befähigung im Bildungssystem keinen Platz hat, ist dieses System kein Teil der Lösung sondern ein Teil des Problems. Christoph Schmitt
 Bildung auf Augenhöhe, 2014
  10. 10. 2. 
 Das fundamentale 
 Problem der Schule
  11. 11. 1. 
 Das fundamentale 
 Problem der Schule Bild: Wikimedia Commons »non vitae, sed scholae discimus« Bild: Wikimedia Commons
  12. 12. »lernen« oder lernen
  13. 13. Sachverhalt
 Problem Suche Darstellung Austausch reales Lernen
  14. 14. Sachverhalt traditionelle Didaktik
  15. 15. »traditionelle Konzentration«
  16. 16. Das Standardisierungsproblem
  17. 17. (1) Lernen ist nicht standardisierbar (2) Menschen sind nicht standardisierbar (3) Maschinen arbeiten standardisiert
  18. 18. Konstruktivistisch-konnektivistisches 
 Lernen ist Social Media
  19. 19. 3. 
 Agile Didaktik
  20. 20. Wenn sich einmal das 21. Jahrhundert als ein Jahrhundert des Gesprächs und der sozialen Selbstreflexion und eben nicht der elektronischen Informationsverarbeitung ausgewiesen haben wird, dann wird man auch in den vergangenen einhundert bis zweihundert Jahren die Vorboten für diese Entwicklung entdecken. Michael Giesecke
 Antrittsvorlesung, 1994
  21. 21. Während Sie nun erklären, um was es geht, werden Sie immer Kontakt halten. Auf keinen Fall werden Sie weiterreden, wenn Sie wahrnehmen, dass er sich nicht mehr interessieren würde! Sie würden stets offen sein für Fragen. Sobald sie denken, er könnte etwas fragen, erwidern, ergänzen wollen, würden Sie innehalten und dafür Raum geben.
  22. 22. kahoot.it
  23. 23. Lehrende müssen und dürfen daher davon ausgehen, dass Lernende sich eigene Wissensquellen erschließen. Denkt man das konsequent, bedeutet das flipped classroom ohne Dozierendenaktivitäten für die Wissensaneignung. Man braucht sich lediglich noch darüber zu verständigen, in welches Thema, welches Wissen, welche Inhalte sich die Lernenden bis zum nächsten Treffen vertiefen – und kann sie dann sich selbst überlassen.
  24. 24. Diese Entwicklung wird in noch radikalerer Weise geradezu verlangen, dass Dozierende kaum mehr legitimerweise irgendwelche vorgefertigten Zeitpläne im Präsenzunterricht abspulen können. Vielmehr werden sie sogar zwischen den Präsenztreffen performen, auf diversen elektronischen Kanälen wahrnehmen, was die Studierenden gerade tun und unterstützend und prozessmoderierende kreativ Lernen unterstützen.
  25. 25. 4. 
 BYOD-Didaktik
  26. 26. Lehrmittel zeigen nicht nur die Sache, sondern geben auch Auskunft über die Beziehung zwischen der Lehrperson und den Schülern. Sie zeigen mitunter, wie »ernst« es die Lehrerin meint. Doch das tönt wie pädagogische Nostalgie, die nicht mehr sein soll! Roland Reichenbach: Schnelle Oberflächen, träge Bildung.
  27. 27. 1. Wie arbeiten Sie in Ihren Fachbereichen digital? 2. Wie legen Sie digitale Notizen an? 3. Wie finden Sie digitale Informationen in Ihrem Bereich? 4. Welche digitalen Methoden wenden junge Forscher*innen in Ihren Fachbereichen an? 5. Wie vernetzt man sich in Ihren Fachbereichen digital?
  28. 28. 25 aufgeschlagene Laptops unterrichten BYOD am Gymnasium - phwa.ch/trogen
  29. 29. KSWE News #1 2017 Youtube, Kantonsschule Wettingen, 4.3.2017
 Quelle: youtube.com/watch?v=WuLeWZW5rMA
  30. 30. Grundsatz 1
 Lehren und Lernen brauchen Vertrauen.
  31. 31. Grundsatz 2
 Kopierer braucht’s keine mehr.
  32. 32. Grundsatz 3
 Digital (er-)arbeiten lassen und Lehrvorträge ersetzen.
  33. 33. Grundsatz 4
 Neue Methoden gemeinsam erproben, diskutieren und reflektieren.
  34. 34. Grundsatz 5
 Wer tippt, arbeitet.
  35. 35. Grundsatz 6
 Bei Gesprächen
 Augenkontakt.
  36. 36. Axiom 4
 Bei Gesprächen
 Augenkontakt. Grundsatz 7
 Medienwechsel und -brüche fördern Metakognition.
  37. 37. Grundsatz 2b
 (Kopierer brauchts also doch noch.)
  38. 38. Grundsatz 8 Jugendliche nutzen Medien nicht, wie Erwachsene das 
 a) denken 
 b) möchten.
  39. 39. Grundsatz 9 Schwelle der Erreichbarkeit senken und schnelle Kanäle nutzen.
  40. 40. Grundsatz 10
 »Go for a swim«.
  41. 41. Grundsatz 11
 Fehlerkultur und Design Thinking.
  42. 42. phwa.ch/globalcompetency
  43. 43. Grundsatz 12
 Machen statt »lernen«.
  44. 44. Grundsatz 13
 Die Grenzen von Quiz-Lernen und Nudging kennen.
  45. 45. Grundsatz 14
 Pädagogische Hoheit. 
 Keine Verbote.
  46. 46. Grundsatz 15
 Smartphones sind Werkzeuge.
 Medien nicht.
  47. 47. Wie kann Erziehung zur Freiheit im digitalen Zeitalter gelingen? Ganz banal gesagt: durch Anerkennung, Unterstützung und Zuwendung. Quelle: phwa.ch/capurro
  48. 48. Danke! 
 Folien: 
 Kontakt: 
 phwa.ch/formatio
 wampfler@schulesocialmedia.ch
 +41 78 704 29 29
 phwampfler

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