Konsens kurz vorgestellt - basierend auf Informationen von Premium Cola

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Das Vorgehen der Konsensdemokratie einer Organisation wird an einem Beispiel vorgestellt.

Bestandteil eines Workshop-Tages über Moderation im agilen Kontext. (16. April 2015, Baunatal). Das Konsensverfahren kann in die Haltung des Moderator/der Moderatorin mit einfließen.

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Konsens kurz vorgestellt - basierend auf Informationen von Premium Cola

  1. 1. Informeller Workshop-Tag #agilModerieren Wie die Moderation (in einer agilen Organisation) gelingen kann Berater, Systemchirurg, Unternehmer Patrick Koglin Bachelor of Science patrick@koglin.net www.kogLean.de
  2. 2. KONSENS UND KONSENT unterstützt durch Inhalte von klügere, sozialere, effizientere entscheidungen.
  3. 3. Die Grundlage Das Prinzip der Gleichberechtigung + Sicherheit seine Meinung ohne Konsequenzen äußern zu können führt dazu Jeder wird zum Stakeholder: Händler, Mitarbeiter, Kunden, Gastronom, Abfüller, etc. Grundkonsens führt dazu Jeder kann sich einbringen Beteiligung und qualitativ hochwertige Entscheidungen
  4. 4. Der Konsens-Workflow am Beispiel von Thema/Idee/Vorschlag/ Fragestellung formulieren und ins Online-Forum stellen Es entsteht eine Diskussion bei der sich Interessen und Bedürfnisse gegenseitig ausgleichen Hierbei gibt es keine Filter Jeder kann seine Interessen und Bedürfnisse für die Fragestellung einbringen Abgeschlossen wird mit einem Beschlussvorschlag Entscheidung im Konsensverfahren 1. voll einverstanden, 2. leichte bedenken 3. schwere bedenken, 4. sich zurückziehen (5. veto) Stabile Rahmenbedingungen
  5. 5. Kondensdemokratie im Überblick Oberziel gemeinsam festlegen Themen-eingabe, Diskussion, dann Beschlussvorschlag 1. voll einverstanden, 2. leichte Bedenken 3. schwere Bedenken, 4. sich zurückziehen (5. veto) (Not-Entscheidung, Not-Ausschluss) bei Konsent: (5. schwerwiegender Einwand, mit begründung)
  6. 6. Sonderregeln • Notausschluss Notausschluss bedarf eines Konsens -1 (sprich die auszuschließende Person darf nicht mitentscheiden) • Notentscheid Ein Notentscheid ist gebunden an die Bedingung, dass wir sonst nicht produzieren könnten). Diese Einschränkungen haben Folgewirkung auf den Konsens: zum Beispiel… • dass versucht wird, keine zeitdringlichen Entscheidungen zu treffen (durch Produktion im Voraus) oder • dass beim Veto nicht mit notwendiger Begründung gearbeitet wird. Das würde Menschen mehr Macht im Prozess geben. oder • dass wir keine schriftlichen Verträge aushandeln, sonst könnte niemand aus dem Konsens wieder freiwillig austreten (Freie Vereinbarung).
  7. 7. Alternative: Systemisches Konsensieren Oberziel gemeinsam festlegen Themen-Eingabe, Diskussion, dann Beschlussvorschläge sammeln zu allen Beschlussvorschlägen den Grad der Ablehnung durch Fingerheben ermitteln. Vorschlag mit geringster Ablehnung wird Beschluss. weitere Informationen: partizipation.at

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