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„Agil“ versus „formal“:
Wieviel
Anforderungsmanagement
brauchen wir (noch)?
Ausgangspunkt meiner Überlegungen:
Eine Aussage von Boris Gloger an der
Creasoft-Akademie 2010
Ausgangspunkt meiner Überlegungen:
Eine Aussage von Boris Gloger an der
Creasoft-Akademie 2010
Spezifikation = Waste
Späte...
• Neuer Kunde
• Neues Fachgebiet für uns
• Neuland für den Kunden
Entwicklung eines Pipettierroboters
Wir hatten keine Ahn...
Wie kommt man zu Ahnung?
• Konkurrenzanalyse
• Anwender befragen
• Prototypen GUI + Interaktion
• Anwendungsfällen
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Das Resultat
Wir wurden Domänenexperten im Bereich Pipettieren
und können mit Kunden und Anwendern fundiert mitreden.
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Wir haben zuerst einen Product Owner entwickelt.
Was ist geschehen?
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Anforderungsmanagement
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Es folgt ein Blick durch meine Brille
Spezifikation
Anforderungen
Erfordernisse
Nutzungskontext
(Needs)
(Requirements)
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Spezifikation
Anforderungen
Erfordernisse
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Alle Anforderungen basieren auf dem Nutzungskontext
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Spezifikation
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Erfordernisse
Nutzungskontext
(Needs)
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Spezifikation
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Nutzungskontext
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Anforderungen als Abstraktion ohne Lösungsvorgabe
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Spezifikation
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Erfordernisse
Nutzungskontext
Spezifikation ist Systembeschreibung aus Sicht von aussen
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Spezifikation
Anforderungen
Erfordernisse
Nutzungskontext Empirische
Basis
(Needs)
User Stories sind zu simpel
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Was der Anwender will
Anpassungsfähige Systeme brauchen
Abstraktion
Anwender
Was der Anwender braucht
Abstraktion
Domänenwissen
Dazu braucht es Domänenwissen
• Ein Team arbeitet längere Zeit mit den selben Leuten
an einem Produkt.
"Scrum process" by Lakeworks - Own work. Licensed...
Zurück zum Ausgangspunkt
Spezifikation = Waste
Spätestens nach zwei Wochen
das erste lauffähige Programm
Zurück zum Ausgangspunkt meiner Überlegungen:
Spezifikation
=
Investition in
Domänenwissen
Der Weg ist das Ziel
Stefan Matt
www.creasoft.li
Wieviel Anforderungsmanagement brauchen wir?
 Kommt auf die Umstände an.
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Stefan Matt - Wieviel Anforderungsmanagement brauchen wir (noch)?

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Präsentation im Rahmen der Veranstaltung "Amazing ideas and freaky challenges in software development" powered by PechaKucha @OMICRON electronics

zum Blog-Beitrag bei FRITZ Führungskreise:
http://www.fritz.tips/pecha-vol-ii-omicron-electronics/

zum Video auf YouTube:
https://youtu.be/RGMIs-jDlA8

Published in: Education
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Stefan Matt - Wieviel Anforderungsmanagement brauchen wir (noch)?

  1. 1. „Agil“ versus „formal“: Wieviel Anforderungsmanagement brauchen wir (noch)?
  2. 2. Ausgangspunkt meiner Überlegungen: Eine Aussage von Boris Gloger an der Creasoft-Akademie 2010
  3. 3. Ausgangspunkt meiner Überlegungen: Eine Aussage von Boris Gloger an der Creasoft-Akademie 2010 Spezifikation = Waste Spätestens nach zwei Wochen das erste lauffähige Programm
  4. 4. • Neuer Kunde • Neues Fachgebiet für uns • Neuland für den Kunden Entwicklung eines Pipettierroboters Wir hatten keine Ahnung!
  5. 5. Wie kommt man zu Ahnung? • Konkurrenzanalyse • Anwender befragen • Prototypen GUI + Interaktion • Anwendungsfällen • Iterativ
  6. 6. Das Resultat Wir wurden Domänenexperten im Bereich Pipettieren und können mit Kunden und Anwendern fundiert mitreden. Das hilft enorm beim diskutieren von Änderungswünschen.
  7. 7. Wir haben zuerst einen Product Owner entwickelt. Was ist geschehen? An Anforderungsmanagement Projektleiter Software Produktmanager Kunde
  8. 8. Es folgt ein Blick durch meine Brille
  9. 9. Spezifikation Anforderungen Erfordernisse Nutzungskontext (Needs) (Requirements) Anforderungen haben eine Meta-Struktur DomainMachine ProblemraumLösungsraum Nutzungs- anford. System- anford.
  10. 10. Spezifikation Anforderungen Erfordernisse Nutzungskontext Alle Anforderungen basieren auf dem Nutzungskontext DomainMachine Lösungsraum • Benutzergruppen • Aufgaben • Ausrüstung • Umgebung Problemraum
  11. 11. Spezifikation Anforderungen Erfordernisse Nutzungskontext (Needs) ( ) Erfordernisse sind eine notwendige Voraussetzung zur Zweckerreichung (Geschäftsregeln) DomainMachine ProblemraumLösungsraum «Der Mitarbeiter muss die Adresse des Kunden kennen, um ihm eine Rechnung zusenden zu können.»
  12. 12. Spezifikation Anforderungen Erfordernisse Nutzungskontext ( ) Anforderungen als Abstraktion ohne Lösungsvorgabe DomainMachine ProblemraumLösungsraum «Der Anwender muss die Rechnungsadresse auswählen können.» (Requirements) Anforderungen: • Gesetz • Markt • Organisation • Fach • Nutzung
  13. 13. Spezifikation Anforderungen Erfordernisse Nutzungskontext Spezifikation ist Systembeschreibung aus Sicht von aussen DomainMachine ProblemraumLösungsraum Schnittstellen zu: • Benutzern • anderen Systemen • Laufzeitumgebung ( )
  14. 14. Spezifikation Anforderungen Erfordernisse Nutzungskontext Empirische Basis (Needs) User Stories sind zu simpel DomainMachine ProblemraumLösungsraum Die Struktur wird nicht abgebildet. Abstraktionsschritte sind aber nötig (Requirements) Nutzungs- anford. System- anford.
  15. 15. Was der Anwender will Anpassungsfähige Systeme brauchen Abstraktion Anwender Was der Anwender braucht Abstraktion
  16. 16. Domänenwissen Dazu braucht es Domänenwissen
  17. 17. • Ein Team arbeitet längere Zeit mit den selben Leuten an einem Produkt. "Scrum process" by Lakeworks - Own work. Licensed under GFDL via Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Scrum_process.svg#/media/File:Scrum_process.svg In der Produktentwicklung funktioniert «agil» so gut, weil man Domänenwissen im Team hat.
  18. 18. Zurück zum Ausgangspunkt Spezifikation = Waste Spätestens nach zwei Wochen das erste lauffähige Programm
  19. 19. Zurück zum Ausgangspunkt meiner Überlegungen: Spezifikation = Investition in Domänenwissen Der Weg ist das Ziel
  20. 20. Stefan Matt www.creasoft.li Wieviel Anforderungsmanagement brauchen wir?  Kommt auf die Umstände an.

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