Web 2.0 und Social Media Marketing

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Web 2.0 und Social Media Marketing

  1. 1. Elemente von WEB 2.0 und Social Media Marketing Bundesakademie für kulturelle Bildung 28. – 30.05.2010 www.frakar.wordpress.com
  2. 2. Internet als achter Kontinent* <ul><li>das Internet hat viel verändert: </li></ul><ul><li>wie wir kommunizieren (E-Mail, Blogs, Videobotschaften...)‏ </li></ul><ul><li>mit wem wir kommunizieren (soziale Netzwerke....)‏ </li></ul><ul><li>wie wir uns informieren (Feedreader, Verbraucherplattformen..)‏ </li></ul><ul><li>arbeiten (Firmenwikis, cms, cloud computing...)‏ </li></ul><ul><li>und konsumieren (online kaufen, lesen.... )‏ </li></ul><ul><li>immer online, immer erreichbar, immer flexibel unterwegs in neuen Welten </li></ul><ul><li>Sender und Empfänger sein </li></ul><ul><li>vom Web 2.0 (Mitmachweb) zu sozialen Netzen und Medien </li></ul><ul><li>*in Anlehnung an Peter Glaser: http://blog.stuttgarter-zeitung.de/netzkolumne/2010/04/14/die-digitale-faszination-vom-leben-auf-dem-achten-kontinent / </li></ul>
  3. 3. <ul><ul><li>Das Netzwerk ist die Plattform </li></ul></ul><ul><ul><li>Die Regeln für Business sind dort anders </li></ul></ul><ul><ul><li>Nutzer sind deren Wert! </li></ul></ul><ul><ul><li>Je mehr Nutzer/innen sich beteiligen um so besser werden die Ergebnisse </li></ul></ul><ul><ul><li>Zusammenfassung der Definition von Tim O‘Reilly http://www.youtube.com/watch?v=CQibri7gpLM </li></ul></ul><ul><ul><li>Unter Web 2.0 (dem Mitmachweb) fallen: Blogs, Twitter, soziale Netzwerke, Social News Sites, Podcasts und Video-Podcasts, Fotocommunities…… viele Formen der Zusammenarbeit im world wide web. http://www.go2web20.net/ (um mal ganz verwirrt zu werden) </li></ul></ul>Was ist Web 2.0
  4. 4. Was ist Social Media Marketing <ul><li>Social Media Marketing nutzt die Möglichkeiten der sozialen Netze und Medien, um Produkte, Unternehmen oder Ideen zu platzieren </li></ul><ul><li>Um erfolgreich zu sein, muss man sich auf die dort herrschenden Formen der Kommunikation einlassen, man muss die jeweiligen sozialen Medien kennen und sich an ihre Spielregeln halten (s. Web 2.0) </li></ul><ul><li>Es kostet Zeit und Ressourcen und muss über einen längeren Zeitraum gedacht und aufgebaut werden </li></ul><ul><li>Es bietet einen neuen Weg zu Kunden und verlangt Zuzuhören, Offenheit, die Bereitschaft sich mit Kritik auseinander zusetzten und in Kommunikation zu treten </li></ul>
  5. 5. Eintrittskarte Mailadresse <ul><li>Dreh und Angelpunkt des Web 2.0 ist eine gültige E-Mailadresse. Es gibt viele verschiedene Anbieter. Ein Übersichtsartikel wurde bei netzwelt veröffentlicht ( http://www.netzwelt.de/news/72216-freemail-neun-kostenlose-e-mail-anbieter-vergleich.html ). </li></ul><ul><li>Wer sich bei Google Mail anmeldet, erhält auch Zugang zu anderen Web 2.0 Angeboten, wie dem mobilen Office-Programm Text & Tabellen oder Google Kalender. In der Kritik steht Google Mail, weil das Programm Post durchsucht, um damit passende Werbung aus seiner Suchmaschine einzublenden ( http://mail.google.com/mail/help/intl/de/about.html ) . </li></ul><ul><li>Mehr zu Google später. </li></ul>
  6. 6. Netvibes (die Übersicht behalten) <ul><li>Netvibes ( www.netvibes.com ) ist ein kostenloser Dienst. </li></ul><ul><li>Man kann personalisierte Module wie z. B. RSS-Feeds, E-Mail-Accounts, Podcasts, Wettervorhersagen, Bookmarks von Delicious, Flickr-Fotos, Twitter, Facebook und andere dynamische Inhalte auf einer Seite zusammenfassen und per Drag & Drop in Spalten und Tabs ordnen. </li></ul><ul><li>Auf einen Blick erhält man die wichtigsten Nachrichten, E-Mails und andere Rückmeldungen im Überblick. Wenn dann ein Punkt von Interessse ist, kann auf die entsprechende Quellseite (E-Mail-Account, Webseite, Facebook..) gegangen werden. </li></ul><ul><li>Der große Vorteil ist man/frau muss nicht alle ihre Interessen-stationen einzeln abklappern um zu sehen, ob es was Neues gibt ( www.netvibes.com/frakar ). </li></ul><ul><li>Es gibt noch weitere Anbieter dieser Art personalisierter Social-Media-Newsrooms (Paperflakes, IGoggle,…). </li></ul>
  7. 7. slideshare <ul><li>SlideShare funktioniert wie die Plattformen Flickr oder Youtube. Statt Videos oder Fotos werden dort Präsentationen sowie PDF-Dateien auf das persönliche Nutzerkonto hochgeladen und mit Stichworten (Tags) versehen. </li></ul><ul><li>So können thematisch ähnliche Präsentationen gesucht und gefunden werden. </li></ul><ul><li>Auch diese Präsentation ist bei &quot;slide share&quot; ( www.slideshare.net /oesten ) gespeichert. Dies hat auch den Vorteil, dass ich dahin verlinken kann und andere meine Präsentation finden können. Das Netzwerk XING bietet inzwischen die Möglichkeit im persönlichen Profil auch auf eigene Präsentationen bei SlideShare hinzuweisen. </li></ul>
  8. 8. Google, mehr als eine Suchmaschine <ul><li>Texte, Tabellen, Präsentationen und Kalender online erstellen und zeitgleich mit anderen bearbeiten - überall, jederzeit. </li></ul><ul><li>Mailinglisten und Diskussionsgruppen (Groups) </li></ul><ul><li>Abonnieren von stichwortbezogenen Nachrichten (Alert) </li></ul><ul><li>Mailprogramm, alle Mails können online behalten werden (GMail) </li></ul><ul><li>Suche nach wissenschaftlichen Texten (Scholar) </li></ul><ul><li>Informationen ausschneiden und sammeln, während des Websurfens (Notizbuch) </li></ul><ul><li>Internet Blog erstellen (Blogger) </li></ul><ul><li>Organisieren und bearbeiten von Fotos (Picasa) </li></ul><ul><li>Straßenkarte, Satellitenansicht, Routenplaner, Fotos, Videos und Karten von anderen Nutzern (Google Maps) </li></ul><ul><li>Internetbrowser (Chrome) und Handybetriebssystem (Android) </li></ul><ul><li>und es geht weiter und weiter. Eine Übersicht der Anwendungen die Google für Deutschland bietet steht hier . </li></ul>
  9. 9. Wikis <ul><li>Als Software stehen z.B. M ediaWiki , </li></ul><ul><li>MoinMoin und </li></ul><ul><li>FOSWiki zur Verfügung. </li></ul>
  10. 10. Wikipedia <ul><li>Enzyklopädie aus freien Inhalten in allen Sprachen der Welt. Jeder kann mit seinem Wissen beitragen. Seit Mai 2001 sind so 1.071.685 Artikel in deutscher Sprache entstanden. Beispiel http://de.wikipedia.org/wiki/Braunschweiger_Schloss </li></ul><ul><li>verfügbare Ansichten: Artikel / Diskussion / Quelltext betrachten / Versionen, Autoren Nach der Registrierung kann jede/jeder schreiben und verändern. </li></ul>
  11. 11. <ul><li>Beispiele: www.weiterbildungsblog.de Themen Weiterbildung, E-Learning, Wissensmanagement... http://pm-blog.com Simplify your Projects! www.zeit.de/blogs/index Verschiedene Blogs der Zeitschrift &quot;die Zeit&quot; www.startconference.org Webseite für die Konferenz zum Thema  „Web 2.0“ für Künstler und Kulturschaffende als Blog www.soziokultur-niedersachsen.de/14.html auch dies mal zum Ankucken (einige Blogelemente fehlen) www.wahlradar.de Wahlradar mit Karten/Visualisierungen deutscher politischer Webseiten </li></ul><ul><li>besondere Merkmale: </li></ul><ul><li>chronologische Darstellung </li></ul><ul><li>thematische Kategorien </li></ul><ul><li>Kommentarfunktion </li></ul><ul><li>Linkliste (Blogroll) </li></ul><ul><li>Blogsuche: z.B. www.google.com/blogsearch?hl=de </li></ul>Blog (Web-log, Web-Tagebuch)‏
  12. 12. <ul><li>Mit RSS (Rich Site Summary / Really Simple Syndication) und ähnlichen Anwendungen kann man, wie bei einem Nachrichtenticker Aktualisierungen abonnieren und erhält die Schlagzeile mit einem kurzen Textanriss verlinkt zur Originalseite. </li></ul><ul><li>Webbrowser ermöglichen Plugins für Feedreader www.netvibes.com Netvibes www.bloglines.com Bloglines www.pageflakes.com Paperflakes www.google.com/reader Google Reader www.google.com/ig?hl=de I Google http://de.my.yahoo.com/ My Yahoo ....... </li></ul>RSS von pull to push, Newsletter waren früher!
  13. 13. <ul><li>Die Möglichkeit, jeden Beitrag (Text, Video, Bild.....) frei zu kategorisieren, mit einer Beschreibung zu versehen, unterstützt den Anwender beim schnellen Auffinden von Informationen. Mit Hilfe von Suchmaschinen, die diese Daten gezielt auswerten können, erhält man ein organisierteres Web, das von vielen gemeinsam klassifiziert und bewertet wird. Im Englischen nennt man dieses Phänomen Folksonomy, im Deutschen passt am besten der Begriff „kollaborative Klassifikation aus Informationswiedergewinnung“. </li></ul><ul><li>Beispiel: Tag Cloud bei flickr http://www.flickr.com/photos/tags/ </li></ul>Tags und Kategorien
  14. 14. <ul><li>Verschiedene Benutzer indexieren thematisch ihre Lesezeichen, stellen sie anderen zur Verfügung und erschließen so gemeinsam erweiterte Informationsquellen. </li></ul><ul><li>Einige Beispiele: www.mister-wong.de http://delicious.com http://www.yigg.de http://facts.ch </li></ul>Socialbookmarking, wir zeigen was wir lesen
  15. 15. <ul><li>Netzgemeinschaft; jede/jeder kennt jeden/jede über 6 Ecken Online Communities oder Soziale Netzwerke ermöglichen Kontakte abzubilden, zu pflegen und neue zu knüpfen (Jobsuche, Expertenaustausch, Aufbau regionaler und thematischer Netze). einige Beispiele: www.myspace.com eher Musik orientiert www.facebook.com privat, Kultureinrichtungen, Wirtschaft www.xing.de globales Networking für die Arbeitswelt </li></ul><ul><li>Wieviele Profile denn noch? ( Diskussion im XING Web 2.0 Forum )‏ </li></ul>Online Communities
  16. 16. <ul><li>Online Bildarchivierungs- und -verwaltungssoftware, die auch einfache Bearbeitungen zulässt. Über die öffentlich gemachten Fotos haben sich auch hier soziale Netzwerke gebildet. </li></ul><ul><li>zum Beispiel: www.flickr.com gehört zu Yahoo, sehr vielseitig einsetzbar im Web 2.0 www.picasa.com gehört zu Google </li></ul><ul><li>www.photocase.com/de Fotodatenbank für hochauflösende Fotografie, auch bei Bezahlung kommerziell nutzbar. </li></ul>Photoarchive
  17. 17. <ul><li>Podcasting (aus den Worten iPod und Broadcasting) bezeichnet das Produzieren und Anbieten von Mediendateien über das Internet . Beispiele: www.podcast.de/kategorie/52/Visuelle_Kunst Audio Podcast nach verschiedenen Kategorien sortiert www.5min.com Videopedia, nicht länger als 5 Minuten www.podcampus.de Podcasting für Hochschulen, Vorlesungen und Einzelveranstaltungen </li></ul><ul><li>Sie lassen sich z.B. mit dem Handy produzieren und auch heruntergeladen wiedergeben. und hier ein Videoworkshop Tipps für Podcaster </li></ul>Podcasting
  18. 18. <ul><li>Portable USB Per USB-Stick gibt es die Möglichkeiten Daten und Programme immer dabei zu haben. Mit Hilfe z.B. von PortableApplications kann Textverarbeitung, Virensucher, Passwortkeeper, Internetbrowser, E-Mail-Programm.... immer lauffähig auf einem USB-Stick gespeichert werden. </li></ul><ul><li>Smartphones Schon vor dem I-Phone gab es Handys mit denen man ins Internet gehen, Mails abrufen und Texte bearbeiten konnte. Natürlich sind auch Fotografieren, Videos erstellen und diese ggf. direkt im Internet zu veröffentlichen schon gängige Applikationen. Mit dem I-Phone wurde dies populär. Facebook und Twitter sind auf dem Handy inzwischen selbstverständliche Anwendungen. </li></ul>Mobil online
  19. 19. <ul><li>Was weiß das Netz über Dich? www.123people.de oder www.yasni.de Auch der Staat möchte den Zugriff auf alle Daten: www.vorratsdatenspeicherung.de www.ak-zensur.de bzw. Internetsperren und Zensur ausüben wo die Gesetze versagen. </li></ul><ul><li>...und nicht zuletzt verändert sich auch unsere Arbeitswelt, das private wird zur Arbeit, die Arbeit wird privat. Deshalb muss man gut überlegen, was wo veröffentlicht wird. So kommt man dann evt. zu mehreren Identitäten: privat (facebook), beruflich (Xing), themenbezogen (in Foren und Gruppen)... </li></ul>Gefahren: das Netz ist nicht anonym
  20. 20. Ausblick <ul><li>Die technischen Entwicklungen gehen grundsätzlich vermehrt in Richtung Internet. Die Vision ist, dass man/frau ständig online im Web per Handy und anderen Geräten Zugang zu Informationen, Kommunikation und Märkten hat. Grenzen verschieben sich: </li></ul><ul><li>Nutzer werden Akteure </li></ul><ul><li>Daten werden zunehmend im Web gespeichert </li></ul><ul><li>privates wird zunehmend öffentlich </li></ul><ul><li>soziales Leben findet online statt. </li></ul><ul><li>zu guter Letzt: alles hier Geschriebene, gibt nur einen kleinen subjektiven Ausschnitt wieder, das Netz entwickelt sich immer weiter. </li></ul>
  21. 21. http://informationarchitects.jp/start/?include=1

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