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VUCA-World vs. Kognitionspsychologie: Welches Gehirn braucht ein New Worker?

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VUCA (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Mehrdeutigkeit) beschreibt, in welcher Welt führen und arbeiten heute stattfindet. Dafür ist unser Gehirn eigentlich nicht gemacht. Denn Unsicherheit führt dazu, dass wir heuristisch (also auf Basis von Daumenregeln) entscheiden. Wenn bisherige Erfahrungen aber nur eingeschränkt geeignet sind, um zukünftige Entwicklungen vorherzusagen, führt das zu Fehlentscheidungen. Welche Handlungs- und Entscheidungsoptionen bieten sich an? Wie können wir unter Unsicherheit fundiert und zielführend entscheiden? Wie gehen wir mit Mehrdeutigkeit und Volatilität um?

Published in: Leadership & Management
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VUCA-World vs. Kognitionspsychologie: Welches Gehirn braucht ein New Worker?

  1. 1. VUCA-World vs. Kognitionspsychologie: Welches Gehirn braucht ein New Worker? Masterclass New Work | https://mcnewwork.de 1 08. Mai 2019 | Johannes Moskaliuk
  2. 2. Wie treffen wir Entscheidungen? 2 Option 1 Option 1
  3. 3. Entscheidungen beruhen auf Erfahrungen. 3 • Was weiß ich über die Situation? • Wie habe ich mich in ähnlichen Situationen entschieden? • War die Entscheidung erfolgreich?
  4. 4. Organisationen und Menschen bleiben auf der Strecke. Disruption von Technologie und Geschäftsmodellen.
  5. 5. VUCA bedeutet: Entscheiden unter Unsicherheit. 5
  6. 6. Bisherige Erfahrungen können zu Fehlentscheidungen führen. 6 Heuristisch Analytisch Entscheiden unter Untersicherheit. Daumenregeln
  7. 7. Wie funktioniert ein Gehirn? 7
  8. 8. Entscheide Dich! 8 Die Aktivierung von Knoten im Netzwerk entscheidet darüber, welche Informationen zugänglich sind und für die Entscheidung berücksichtigt werden. Sind die „falschen“ Knoten aktiviert, hat das negativen Einfluss auf die Qualität einer Entscheidung. Ist unser Gehirn für die VUCA-World gemacht?
  9. 9. Wie repräsentiert Ihr Gehirn „Wirklichkeit“? 9 propositional analog somatisch
  10. 10. Wie repräsentiert Ihr Gehirn „Wirklichkeit“? 10 analog
  11. 11. Wie repräsentiert Ihr Gehirn „Wirklichkeit“? 11 propositional INHALTSSTOFF MENGE EINHEIT BROTEINHEITEN 4,6 KILOKALORIEN 309 KILOJOULE 1295 EIWEIS 11,26 G FETT 4,35 G KOHLENHYDRATE 54,74 G ALKOHOL 0,00 G WASSER 27,41 G BALLASTSTOFFE GESAMT 1,52 G CHOLESTERIN 19,00 MG MINERALSTOFFE 0,71 G Sushi (jap. 寿司 oder すし, seltener auch 壽 司, 鮨 oder 鮓) ist ein japanisches Gericht aus erkaltetem, gesäuertem Reis, ergänzt um Zutaten wie rohen oder geräucherten Fisch, rohe Meeresfrüchte, Nori (getrockneter und gerösteter Seetang), Gemüse, Tofuvarianten und Ei.
  12. 12. Wie repräsentiert Ihr Gehirn „Wirklichkeit“? 12 somatisch PatrickJ.Lynch[CCBY2.5] negativ positivoder
  13. 13. Die somatische Repräsentation hat einen wesentliche Einfluss auf Entscheidungen. 13 propositional somatisch Und ist immun gegen Argumente.
  14. 14. „as-if body loop“ 14 propositional analog somatisch
  15. 15. Was bedeutet das für Leadership und New Work? • Entscheiden in einer VUCA-World bedeutet immer Entscheiden unter Untersicherheit. • Es gibt oft keine „richtige“ Entscheidung. • Entscheidungen werden manchmal von der Wirklichkeit „überholt“. • Analytische Entscheidungen und langfristige Planungen sind oft nicht möglich. • Gute Entscheidungen sind kooperative Entscheidungen, die Wissen und Erfahrungen unterschiedliche Personen berücksichtigen und integrieren. • Gute Entscheidungen nutzen die „as-if body loop “
  16. 16. kontrollieren coachen, beraten, Ressourcen bereitstellen Rolle der Führungskraft Wer ist für Prozess verantwortlich? Nord- stern definierbarer Zielzustand unmöglich einfach Der Weg ist klar. Routine-Aufgaben Mitarbeitende Führungskraft Zielzustände sind • spezifisch und genau, • verbindlich, • herausfordernd, • transparent. Ist-Zustand Das Ziel ist klar. Der Weg zum Ziel noch nicht. an gemeinsamer Vision arbeiten Lösung ist noch nicht vorstellbar. Gemeinsame Vision Motto-Ziel
  17. 17. Improvement Kata zIst-Zustand nächster Ziel- Zustand Nordstern Comfort-Zone Routine Lern-Zone Unsicherheit Hürden Störungen 12 34
  18. 18. Bild vom Ziel: Was ist die aktuelle Challenge? messen, besch verstehen? • Welche Fakten dafür nutzen? • Welches Proble Ziel-Zustand: Was kann ich als n 2 • Was ist der näc dem Weg zum nächsten Zielz daraus ableite • Wie genau sieh Zielzustand au • Woran erkenne Zielzustand err • Welche Herausforderung möchte ich lösen? • Was verändert sich, wenn ich die Herausforderung gelöst habe? • Warum ist es unbedingt notwendig, diese Herausforderung zu lösen? 1 eigenständig zu lösen.
  19. 19. s ist enge? ert auf dem Der Begriff sich durch etabliert. • Welches Problem besteht gerade? Ziel-Zustand: Was kann ich als nächstes Erreichen? 2 • Was ist der nächste Schritt auf dem Weg zum Ziel? Welchen nächsten Zielzustand kann ich daraus ableiten? • Wie genau sieht der nächste Zielzustand aus • Woran erkenne ich, dass ich den Zielzustand erreicht habe? • Bis wann habe ich den nächsten Zielzustand erreicht? 3 ng nn ich elöst t sen?
  20. 20. Lern-Zone Unsicherheit aktuelle ensschwelle s ist enge? • Kann ich den aktuellen Zustand messen, beschreiben, erklären, verstehen? • Welche Fakten und Daten kann ich dafür nutzen? • Welches Problem besteht gerade? IST-Zustand: Wo stehe ich gerade? 2 ip 4.0 den zu n
  21. 21. Dieses Leadership 4.0 Pattern basiert auf dem Improvement Kata von Mike Rother. Der Begriff Kata bezeichnet eine Routine, die sich durch ständiges Üben als Gewohnheit etabliert. • Was ist der nächste Schritt auf dem Weg zum Ziel? Welchen nächsten Zielzustand kann ich daraus ableiten? • Wie genau sieht der nächste Zielzustand aus • Woran erkenne ich, dass ich den Zielzustand erreicht habe? • Bis wann habe ich den nächsten Zielzustand erreicht? ‣ Was ist der Zielzustand, den ich als nächstes Erreichen möchte? ‣ Wie ist der aktuelle Ist-Zustand? ‣ Welche Hürden stehen aktuell dem Erreichen des nächsten Ziel-Zustandes im Weg? Was tue ich gerade, um die Hürden zu überwinden? ‣ Was ist der nächste Schritt? Welche Konsequenzen erwarte ich als Ergebnis? ‣ Wann ist der nächste Schritt abgeschlossen? Was lerne ich aus dem nächsten Schritt? Der Weg zum nächsten Ziel-Zustand ist noch nicht klar. Die Hürden, die auf dem Weg dorthin auftreten zeigen, woran ich weiter arbeiten sollte. Deshalb überprüfe ich mit den fünf Coaching-Fragen täglich, wo ich stehe und was ich gelernt habe. Auf dem Weg zum nächsten Zielzustand fünf Coaching-Fragen 4 3 möchte ich lösen? • Was verändert sich, wenn ich die Herausforderung gelöst habe? • Warum ist es unbedingt notwendig, diese Herausforderung zu lösen? 1
  22. 22. Ist der Nordstern klar? Passt die Entscheidung zum Nordstern? Kann ich die Konsequenz der Entscheidung „simulieren“? Woran und wann merke ich, ob die Entscheidung richtig war. 22
  23. 23. Welche Fragen haben Sie? 23 post@moskaliuk.com moskaliuk.com twitter.com/moskaliuk PROF. DR. JOHANNES MOSKALIUK

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