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Wissenschafstkommunikation

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Unterlagen zum Workshop, Salzburg, Oktober 2018

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Wissenschafstkommunikation

  1. 1. Qualitätssicherung und PR
 Wie nutze ich (Soziale) Medien zur wissenschaftlichen Kommunikation und Reputation Martin Ebner This work is licensed under a 
 Creative Commons Attribution 
 4.0 International License.
  2. 2. • Teil I: WissenschaftlerInnen im Netz
 • Teil II: Open Access und OER
 • Teil II: Wissenschaftskommunikation im Netz
 • Teil IV: Bildungsmarketing und Öffentlichkeitsarbeit Agenda
  3. 3. • Teil I: WissenschaftlerInnen im Netz
 • Teil II: Open Access und OER
 • Teil II: Wissenschaftskommunikation im Netz
 • Teil IV: Bildungsmarketing und Öffentlichkeitsarbeit Agenda
  4. 4. Der Prozess der Forschung ist begleitet vom ständigen regen Austausch unter den WissenschaftlerInnen des bearbeiteten Forschungsfelds. http://www.wikiwand.com/de/Wissenschaft
  5. 5. Peer-Review- Verfahren Studie Verschriftlichung der
 Ergebnisse Editor Reviewer Publikation
  6. 6. Peer-Review- Verfahren • Single-Blind-Review-Verfahren
 • Double-Blind-Review-Verfahren
 • Open-Review-Verfahren
 • Transparent-Review-Verfahren
  7. 7. Peer-Review- Verfahren Diskutieren Sie Vor- und Nachteile des Peer- Review-Verfahren an sich bzw. der unterschiedlichen Verfahren untereinander
  8. 8. http://www.vox.com/2014/11/21/7259207/scientific-paper-scam
  9. 9. https://scholarlyoa.com/2012/12/06/bealls-list-of-predatory- publishers-2013/ (Stand 2015) https://predatoryjournals.com/journals/
  10. 10. • Impact Factor
 • h-Index (Hirsch-Index)
 • Weitere Betrachtungen Bibliometrische Kenngrößen
  11. 11. • Impact Factor
 • h-Index (Hirsch-Index)
 • Weitere Betrachtungen Bibliometrische Kenngrößen
  12. 12. Impact Factor „Wird ein Artikel öfters zitiert muss sein Inhalt relevant sein.“
  13. 13. Impact Factor I = A B I … Impact Faktor für einen festgelegten Beobachtungszeitraum
 A … Anzahl der Zitationen im Beobachtungszeitraum B … Anzahl der Publikationen im Beobachtungszeitraum
  14. 14. Impact Factor http://www.journals.elsevier.com/computers-and-education/ 2016 2018
  15. 15. Impact Factor http://onlinelibrary.wiley.com/journal/10.1111/%28ISSN%291467-8535 2016 2018
  16. 16. Welche Journals mit Impact-Faktor kennen Sie noch im in Ihrem Forschungsfeld? Impact Factor
  17. 17. Impact Factor Im Bereich Technology Enhanced Learning https://mlearningstudy.wordpress.com/tag/journal-ranking/
  18. 18. Impact Factor Im Bereich E-Learning https://www.scimagojr.com/journalrank.php?category=3399
  19. 19. Impact Factor Im Bereich Educational Technology https://scholar.google.com/citations?view_op=top_venues&hl=en&vq=soc_educationaltechnology
  20. 20. Impact Factor Deutschsprachige Journals https://scholar.google.at/citations?view_op=top_venues&hl=de&vq=de
  21. 21. • Impact-Faktoren sind zwischen verschiedenen Fachgebieten nur schwer vergleichbar • Arbeiten, deren Inhalt zum Allgemeinwissen gezählt wird, werden nur wenig zitiert, obwohl der Einfluss des Werkes als hoch zu bewerten ist • Kleine Fachgebiete besitzen im Vergleich zu größeren Fachgebieten kleinere Impact-Faktoren. • Gruppen von Wissenschaftlern bzw. Institutionen sind in der Lage den Impact-Faktor zu beeinflussen. (z.B. Gefälligkeitszitate, Bildung von Zitationsgemeinschaften bzw. Zitationskartellen) • Extremer Einfluss durch hohe Zitationsraten von Standardwerken, deren Zitation zum guten Ton gehört. Impact Factor Problemfelder Neuhold, A. (in Arbeit) Open Science
 Potentiale eines neuen Wissenschaftsansatzes
  22. 22. • Impact Factor
 • h-Index (Hirsch-Index)
 • Weitere Betrachtungen Bibliometrische Kenngrößen
  23. 23. h-Index „Allgemein besagt der h-index, dass 
 h-Veröffentlichungen aus einer Gesamtzahl von
 n-Veröffentlichungen mindestens h-Mal zitiert wurden“
  24. 24. h-Index Beispiel h-index = 4
  25. 25. h-Index Beispiel https://scholar.google.com/citations?hl=en&user=dnnkxkcAAAAJ
  26. 26. h-Index Beispiel https://scholar.google.com/citations?user=6c3HTBIAAAAJ&hl=en
  27. 27. h-Index Übungsaufgabe: Erstellen Sie Ihr eigenes Google-Scholar-Profil und suchen Sie 10 weitere Wissenschaftler/innen auf Google Scholar. Geben Sie sämtliche URL’s im Google Sheet ein. Eine Anleitung finden Sie bei Peter Baumgartner:
 http://peter.baumgartner.name/2014/06/12/google-scholar-profil- erstellen/
  28. 28. • Der h-Index enthält wenige bis keine zeitlichen Informationen (z.B. Erscheinungsjahr, Publikationsperiode, Dauer der Forschungstätigkeit des Forschenden) • Erhöht sich die Zitationszahl der ersten bereits indexierten Publikationen, erhöht sich der Impact Factor aber nicht der h-Index. Bahnbrechende Einzelpublikationen wirken sich nur wenig auf den Wert des h-Index aus. • Die Anzahl der Publikationen hat keine Auswirkungen auf den Indexwert. • Gezieltes Zitieren bestimmter Werke durch eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Gefälligkeitsgründen, kann eine Beeinflussung des h-Index zur Folge haben. • Ohne die Quelle der Berechnung des h-Index zu kennen, können h-Indizes nicht miteinander sinnvoll und nachvollziehbar verglichen werden. h-Index Diskussionen I Neuhold, A. (in Arbeit) Open Science
 Potentiale eines neuen Wissenschaftsansatzes
  29. 29. • Der h-Index verringert sich nicht, außer es würden Publikationen aus der Betrachtung bzw. aus dem Publikationsmedium heraus fallen. • Wissenschaftler, die erst wenige Publikationen veröffentlicht haben bzw. am Anfang ihrer Wissenschaftskarriere stehen, erreichen im Normalfall weitaus geringere h-Werte verglichen zu Wissenschaftlern, deren Publikationen bereits Jahre lang zugreifbar sind, daher ihre Zitationszahl höher ist bzw. deren Anzahl an Publikationen höher ist. • Selbstzitierungen wirken sich dann direkt auf den h-index aus, wenn gerade noch eine einzige Zitation fehlt, sodass sich in der Berechnung die h-Position ändert. h-Index Diskussionen II Neuhold, A. (in Arbeit) Open Science
 Potentiale eines neuen Wissenschaftsansatzes
  30. 30. • Impact Factor
 • h-Index (Hirsch-Index)
 • Weitere Betrachtungen Bibliometrische Kenngrößen
  31. 31. Online-Portale Zunehmender Trend wissenschaftliche Online- Portale zu schaffen um eine bessere Auffindbarkeit wissenschaftlicher Aktivität zu gewährleisten
  32. 32. Online-Portale ResearchGate https://www.researchgate.net/profile/Martin_Ebner2
  33. 33. ResearchGate Übungsaufgabe: Erstellen Sie Ihr eigenes ResearchGate-Profile, folgen Sie mir und suchen Sie 10 weitere Wissenschaftler in Ihrem Themenfeld.
  34. 34. Online-Portale Academia https://tugraz.academia.edu/MartinEbner
  35. 35. Online-Portale Mendeley https://www.mendeley.com
  36. 36. • Teil I: WissenschaftlerInnen im Netz
 • Teil II: Open Access und OER
 • Teil II: Wissenschaftskommunikation im Netz
 • Teil IV: Bildungsmarketing und Öffentlichkeitsarbeit Agenda
  37. 37. Vortrag Open Educational Resources und 
 Open Access an Hochschulen (Sandra Schön) http://de.slideshare.net/sandra_slideshare/open-access-und-open-educational-resources-an-hochschulen-in-sterreich
  38. 38. https://youtu.be/uLqJAST3P6w Lizenzierung von OER
  39. 39. http://creativecommons.org
  40. 40. Lizenzarten Symbol Kürzel Kurzbeschreibung CC BY Bei Verwendung ist die Namensnennung des/r 
 Autor/innen notwendig CC BY-SA Bei Verwendung ist die Namensnennung und eine Wiederveröffentlichung unter gleichen Bedingungen notwendig CC BY-ND Bei Verwendung ist die Namensnennung notwendig und die Werke dürfen nicht (!) verändert werden CC BY-NC Bei Verwendung ist die Namensnennung notwendig und es darf nicht (!) für kommerzielle Zwecke verwendet werden (also kein Geld damit umgesetzt werden)
  41. 41. Lizenzarten Symbol Kürzel Kurzbeschreibung CC BY-NC- SA Bei Verwendung ist die Namensnennung notwendig, es darf nicht kommerziell verwendet werden und muss unter den gleichen Bedingungen wiederveröffentlicht werden CC BY-NC- ND Bei Verwendung ist die Namensnennung notwendig, es, es darf nicht kommerziell verwendet und das Werk selbst auch nicht verändert werden. CC 0 Das Werk steht unter „Public Domain“, d.h. es gibt keinen Urheberrechtsschutz mehr in dem jeweiligen Land
  42. 42. Gruppenarbeit basiert auf: http://de.slideshare.net/mebner/bungsunterlagen-zum-thema-open-educational-resources Bilden Sie 4er-Gruppen
  43. 43. Aus den zur Verfügung gestellten Materialien ist eine kleine Unterrichtseinheit für die Primarstufe vorzubereiten: Den Schüler/innen soll dabei auf einer Webseite ein (a) einführender Text (b) ein passendes Foto und (c) eine interaktive Übung zur Verfügung gestellt werden. Stellen Sie jeder für sich aus dem vorhandenen Material obiges zusammen und wählen Sie die jeweilige Lizenz dazu. Achtung: Die Kombination dreier gleicher Lizenzen soll aus Übungsgründen vermieden werden. Aufgabe 1
  44. 44. Im zweiten Schritt soll das Material noch um weiteren Text aus dem Internet erweitert werden. Als Hilfestellungen können die zwei Apps verwendet werden:
 • iPhone: OER Wiki • Android: OER Wiki Aufgabe 1.1 (optional)
  45. 45. OER Wiki https:// itunes.apple.com/at/ app/oer-wiki/ id709088451?mt=8 https:// play.google.com/store/ apps/details? id=at.tugraz.oerwiki&hl =en
  46. 46. Im zweiten Schritt gehen zwei Gruppen zusammen und jedes Gruppenmitglied versucht ihre/seine Materialien mit jeweils einem anderem Gruppenmitglied zu vereinen.
 
 Unter welcher Lizenz steht nun das neu kombinierte Material. Aufgabe 2
  47. 47. Diskussion:
 Was sind die Vorteile und die Herausforderungen Ihrer Lizenzen? Was fanden Sie schwierig, welche Grenzen sehen Sie bei dieser Art der Lizenzierung? Aufgabe 3
  48. 48. OER REMIX Game https:// itunes.apple.com/ WebObjects/ MZStore.woa/wa/ viewSoftware? id=664719238&mt=8
  49. 49. • Teil I: WissenschaftlerInnen im Netz
 • Teil II: Open Access und OER
 • Teil II: Wissenschaftskommunikation im Netz
 • Teil IV: Bildungsmarketing und Öffentlichkeitsarbeit Agenda
  50. 50. Wissenschaftskommunikation Wissenschaftskommunikation ist essentieller Bestandteil der Alltagsarbeit von Wissenschaftlerinnen. (Soziale) Medien können dies ausgezeichnet unterstützen.
  51. 51. Podcast Wikis Blogs Social Network ScientistScientis
  52. 52. Homepage http://martinebner.at/
  53. 53. Weblog http://elearningblog.tugraz.at/
  54. 54. Slideshare http://de.slideshare.net/mebner
  55. 55. Scribd https://de.scribd.com/user/16271496/Martin
  56. 56. YouTube https://www.youtube.com/user/mebner007
  57. 57. Facebook https://www.facebook.com/martin.ebner
  58. 58. Twitter https://twitter.com/mebner
  59. 59. Google+ https://plus.google.com/+MartinEbner/posts
  60. 60. • Teil I: WissenschaftlerInnen im Netz
 • Teil II: Open Access und OER
 • Teil II: Wissenschaftskommunikation im Netz
 • Teil IV: Bildungsmarketing und Öffentlichkeitsarbeit Agenda
  61. 61. Bildungsmarketing Bildungsmarketing (Dissemination) ist für Bildungsprojekte essentiell um entsprechende Aufmerksamkeit und Verbreitung zu bekommen.
  62. 62. Traditionelle Werbung
  63. 63. Postkarten, Aufkleber Ein Projekt von Kristin- Narr.de in Kooperation mit unterstützt von Das Handbuch ist seit März 2016 online (u.a. via htp://bit.do/handbuch) und auch gedruckt im Buchhandel erhältlich (ISBN 9 7837 3923 6582) htp://bit.do/handbuch
  64. 64. Bierdeckel, Pins, Lanyards …
  65. 65. Poster, Plakate Das Handbuch ist seit März 2016 kostenlos online zugänglich (u.a. via htp://bit.do/handbuch) und auch gedruckt im Buchhandel erhältlich (ISBN 9 7837 3923 6582) JUST MAKE IT! Ein Projekt von Kristin- Narr.de In Kooperation mit unterstützt von http://bit.do/handbuch
  66. 66. epubli
 http://epubli.de BOD
 http://www.bod.de Self Publishing
  67. 67. Wer ist L3T? Communities http://l3t.eu/visualization/autoren.php
  68. 68. Wer liest L3T? Communities http://l3t.eu/visualization/unis.php
  69. 69. Communities https://www.google.com/maps/d/u/0/viewer?mid=z3XHali3mYKk.kTnCBuuXaIk4 EMOOCs conference participants
  70. 70. h+p://l3t.eu/ontour Virales Marketing
  71. 71. youtu.be/FWRRySx0HmU Virales Marketing
  72. 72. YouTube https://www.youtube.com/channel/UC4XmEpSP44Gi3kcfOt5GNVQ
  73. 73. Soziale Medien https://www.facebook.com/imoox.at
  74. 74. Soziale Medien https://www.instagram.com/imoox.at/?hl=de
  75. 75. Soziale Medien https://www.facebook.com/emoocssummit
  76. 76. Soziale Medien https://twitter.com/emoocssummit
  77. 77. Social Media an Hochschulen Jennifer-Carmen Frey https://itug.eu
  78. 78. • + unübliche Postingzeitpunkte
 (Wochenende, nachts, etc.)
 • + visuelle Inhalte
 • + wiederkehrende Serien
 • + saisonale Inhalte 
 (z.B. Studienbeginn, Feiertagsgrüße, andere Ereignisse)
 • + persönliche Inhalte, Beziehungsebene stärken
 • + Identifikation mit Institution Facebook Positive Einflussfaktoren Jennifer Frey (2013) Social Media an Hochschulen
  79. 79. • - unkommentierte Bilder
 • - reiner Text 
 • - Newsmeldungen aus dem Bereich der Forschung reinkopieren Facebook Negative / neutrale Einflussfaktoren Jennifer Frey (2013) Social Media an Hochschulen • +/- Posthäufigkeit
 • +/- Textlänge
 • +/- Videos
 • +/- Zielgruppe
  80. 80. Das Interesse an informativen Inhalten und Neuigkeiten zur Forschung oder zu Veranstaltungen ist eher gering, diese Inhalte werden offenbar über andere Medien konsumiert.
 Resonanz erhalten Posts, die auf Beziehungsebene mit visuellen, tlw. emotionalen Inhalten die Bindung zur Universität und zur Community aufbauen und stärken sowie Wiedererkennungswerte und Anknüpfungspunkte bieten. Jennifer Frey (2013) Social Media an Hochschulen Facebook
  81. 81. • Universität als gemeinsamen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt hervorheben • Angebote, über dieses Medium mit der Hochschule und der Gemeinschaft in Kontakt zu bleiben • Bezug auf gemeinsame Erinnerungen, bekannte Orte am Campus, gemeinsame Tätigkeiten • sozialen Verpflichtungen nachkommen • Glückwünsche, Jubiläen zelebrieren, saisonale Meldungen • aktuelle Meldungen • keine Rücksicht auf Parteienzeiten, Regelmäßigkeit muss nicht gegeben sein (zwischen 1 pro Woche und 3 am Tag) Facebook Handlungsempfehlungen I Jennifer Frey (2013) Social Media an Hochschulen
  82. 82. • Leistungen/Aktivitäten honorieren (Glückwünsche, Dank, Gratulationen, Stolz bekünden, etc.) • Gehör geben, Kritik zulassen • Textlänge nicht überbewerten • Anknüpfungspunkte durch wiederkehrende Inhalte bieten • abwechslungsreich vorgehen • unterhaltende, sinnfreie Posts nicht vergessen! Facebook Handlungsempfehlungen II Jennifer Frey (2013) Social Media an Hochschulen
  83. 83. Machen Sie gute Wissenschaft und
 reden Sie darüber.
  84. 84. Graz University of Technology EDUCATIONAL 
 TECHNOLOGY Graz University 
 of Technology Martin Ebner 
 (Bildungsinformatiker) http://elearning.tugraz.at martin.ebner@tugraz.at Slides available at: This work is licensed under a 
 Creative Commons Attribution 
 4.0 International License. https://learninglab.tugraz.at/informatischegrundbildung/ @mebner http://elearningblog.tugraz.at Yes, we care :-)

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