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Netzzunft PR 2.0 Ein Paradigmenwechsel oder alter Wein in neuen Schläuchen?

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Folien zum 20minütigen Impulsreferat bei der Netzzunft vom 1. September 2010 in Zürich

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Netzzunft PR 2.0 Ein Paradigmenwechsel oder alter Wein in neuen Schläuchen?

  1. 1. Bildquelle: http://www.a-n-a.de/Projekte/03wiKiWB/projekt-03wiKiWB.html<br />1<br />PR 2.0: Ein Paradigmenwechsel oder <br />alter Wein in neuen Schläuchen?<br />Impulsreferat Netzzunft 1. Sept. 2010<br />
  2. 2. Marie-Christine Schindler<br />Eidg. dipl. PR-Beraterin BR/SPRV<br />Master in Writing & Corporate Publishing<br />Autorin des Fachbuches: PR 2.0: Kommunikation im Social Web (Erschienen 2010 im VDM-Verlag). <br />Inhaberin von mcschindler.comPR│Redaktion │Corporate Publishing<br />Auf Twitter @mcschindler<br />Mein Motto: mobil.crossmedial.social <br />2<br />
  3. 3. 3<br />Was ist PR?<br />
  4. 4. 3 von 500 Erklärungen<br />«Öffentlichkeitsarbeit ist das bewusste, geplante und dauernde Bemühen, gegenseitig Verständnis aufzubauen und Vertrauen zu pflegen.» (Oeckl)<br />«PR ist ein Prozess intentionaler und kontingenterKonstruktion wünschenswerter Wirklichkeiten durch Erzeugung von Images in der Öffentlichkeit.» (Merten)<br />«Management ofcommunicationbetween an organizationanditspublics.» (Grunig/Hunt)<br />Folie 4<br />
  5. 5. 3 von 500 Erklärungen<br />«Öffentlichkeitsarbeit ist das bewusste, geplante und dauernde Bemühen, gegenseitig Verständnis aufzubauen und Vertrauen zu pflegen.» (Oeckl)<br />«PR ist ein Prozess intentionaler und kontingenterKonstruktion wünschenswerter Wirklichkeiten durch Erzeugung von Images in der Öffentlichkeit.» (Merten)<br />«Management ofcommunicationbetween an organizationanditspublics.» (Grunig/Hunt)<br />Folie 5<br />Wie bitte?<br />
  6. 6. 6<br />Na gut, dann eben anders!<br />
  7. 7. Stellen wir uns ein Unternehmen vor<br />7<br />
  8. 8. Ansprüche von allen Seiten <br />8<br />Krisen<br />Umwelteinflüsse<br />
  9. 9. Und wo ist die PR?<br />9<br />
  10. 10. Aufgaben der PR<br />Sie hört zu und fragt nach,<br />sammelt die Themen und wägt ab,<br />vermittelt intern und extern,<br />plant die Kommunikation und setzt sie um,<br />sucht Verständnis aufzubauen,<br />und Vertrauen schaffen,<br />indem sie den sachlichen Dialog auf allen Ebenen fördert. <br />10<br />
  11. 11. 11<br />Von der Medienarbeit <br />zur <br />Social Media-Arbeit<br />
  12. 12. Massenkommunikation<br /> ist öffentlich (potentiell für jedermann zugänglich)<br />mit technischenVerbreitungsmitteln (Medien) <br />indirekt (räumliche und/oder zeitliche Distanz)<br />einseitig(d.h. ohne Rollenwechsel) und<br />an ein dispersesPublikumvermittelt.<br />12<br />
  13. 13. Social Media<br />ist teilöffentlich(Login)<br />indirekt und direkt(Chat, Kommentare)<br />wechselseitig mit Rollenwechsel<br />disperses Publikumjedochgemeinsame Interessen z.B. Hobby-Fotografen.<br />durch technische Mittel verbreitet: Hardware, Social Software<br />13<br />
  14. 14. PR 2.0: Was bleibt ist die Veränderung<br />Es wird immer schwieriger, in die Massenmedien hineinzukommen ABER Medienarbeit bleibt wichtig.<br />14<br />Unternehmen nutzen mit dem Web Alternativen ABER die Regeln der Kommunikation im Social Web müssen verstanden sein.<br />In der Kommunikation mischen neue Multiplikatoren mit. Das wirkt sich auf die Abläufe aus. <br />Viele publizieren Vieles an vielen Orten: Die Konversationen sind verteilt. <br />
  15. 15. Märkte sind Gespräche<br />15<br />
  16. 16. Was ist neu?<br />16<br />One-Voice-Policy<br />viele Stimmen<br />Top-down<br />vernetzt<br />Broadcast<br />Dialog<br />PR als Sprecher<br />PR als Coach<br />Nine-to-five<br />Rund um die Uhr<br />Beruf | Privat<br />Beruf ∞ Privat<br />
  17. 17. Was ist PR 2.0?<br />PR 2.0 ist eine Erweiterungder klassischen PR und bezeichnet das bewusste, geplante und dauernde Engagement einer Organisation oder einer Persönlichkeit im Social Web.<br />Sie verfolgt das Ziel, onlinemit integrierter, vernetzter und trans-parenterKommunikation eine Reputation aufzubauen, welche auf Akzeptanz, Verständnis und Vertrauen basiert. Glaubwürdigkeit strebt sie mit personalisierter und authentischer Kommunikation, möglichst in Echtzeit, an.<br />Hauptelemente der öffentlichen Kommunikation mit den Stake-holdern sind gegenseitiges Zuhören, Interaktion und Kollaboration; im Vordergrund stehen die Bereitschaft und die Fähigkeit zu Dialogund Vernetzung, die auch ohne Vermittler stattfinden kann.<br />17<br />
  18. 18. 18<br />Frage des Unternehmens:<br />Wer von uns spricht?<br />
  19. 19. Willkommen im Theater<br />19<br />Jeder Mensch lebt in verschiedenen <br /><ul><li>Rollen
  20. 20. Systemen
  21. 21. Sphären</li></li></ul><li>Welche Rollen?<br />20<br />Arbeitnehmer<br />Nachfrager<br />Familienmensch<br />
  22. 22. In welchen Systemen?<br />21<br />Konsumgütermarkt<br />Familie<br />Mitarbeiter<br />Als<br />Unternehmen<br />
  23. 23. In welchen Sphären?<br />22<br />Familienleben<br />Wirtschaft<br />Bildungswesen<br />
  24. 24. Was tut der Mitarbeiter?<br />23<br />Loremipsumdolorsitamet …<br /><ul><li>Hobbies
  25. 25. Arbeit
  26. 26. Familie
  27. 27. Ferien
  28. 28. Sport
  29. 29. …</li></li></ul><li>Wo tut er das?<br />24<br />
  30. 30. 25<br />Und jetzt? Was ist zu tun?<br />
  31. 31. 26<br />
  32. 32. 27<br />
  33. 33. Mitarbeiter sind Botschafter<br />Dafür benötigen Sie <br />interne Kommunikation (das ist nicht neu),<br />Information über das Engagement im Social Web,<br />Anlaufstelle für Coaching, Sensibilisierung und Förderung,<br />Regeln in Form einer Social Media Guideline, <br />die Einsicht, dass Wissen zu teilen ist.<br />28<br />Nicht jeder Mitarbeiter ist als <br />Botschafter im Social Web geeignet<br />
  34. 34. Wer spricht für das Unternehmen?<br />Menschen<br />die etwas von Kommunikation verstehen,<br />die sich im Social Web wohl fühlen,<br />die voll und ganz hinter dem Unternehmen und seinem Angebot stehen,<br />die gut zuhören und schreiben können,<br />die fachlich kompetent sind und bereit<br />zeitlich flexibel zu arbeiten. <br />29<br />
  35. 35. Roundup<br />Es sprechen nicht Unternehmen, sondern Menschen für Unternehmen.<br />Von diesen Menschen wird erwartet, dass sie den Dialog pflegen.<br />Die Gespräche finden über das ganze Social Web verteilt (und natürlich auch offline) statt.<br />Nine-to-five war gestern. <br />Berufliches und Privates vermischen sich. <br />30<br />
  36. 36. Was ich mit euch besprechen möchte<br />Müssen PR-Schaffende rund um die Uhr verfügbar sein?<br />Glaubt ihr an den totalen Kontrollverlust durch das Social Web?<br />Sollen der Zugang zu sozialen Netzwerke in Unternehmen erlaubt sein?<br />PR 2.0: Ein Paradigmenwechsel oder «alter Wein in neuen Schläuchen»?<br />31<br />
  37. 37. Danke für Eure Aufmerksamkeit<br />32<br />

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