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Mitarbeiter als Botschafter: Zutaten zum Erfolg

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Unternehmen suchen immer wieder neue Wege, wie sie ihre Zielgruppen erreichen können. Mitarbeiter als Botschafter sind zwar im Trend, doch sie sind keine Selbstläufer. Egal ob sie im Unternehmen nach innen wirken oder in ihrem Umfeld für die Organisation auftreten: Sie geniessen eine hohe Glaubwürdigkeit. Allerdings reicht dafür die Anstellung allein nicht aus, Bedingung ist zumindest ein klares Profil, oder besser noch Expertise. Dafür braucht es einen Plan.
Die Slides zum Referat an der Connecta 2019 von Die Post und Postfinance.

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Mitarbeiter als Botschafter: Zutaten zum Erfolg

  1. 1. Mitarbeitende als Botschafter: Zutaten zum Erfolg 22. Oktober 2019
  2. 2. 2 Warum der Run auf Mitarbeiter?
  3. 3.  Peer-to-Peer: Vertrauen in Menschen «wie du und ich» ist grösser wie in Unternehmen oder gar CEOs.  Mitarbeiter sind als Botschafter glaubwürdig und können als Türöffner und Vermittler für schwierige/komplexe Themen wirken.  Algorithmen und Dark Social (Messenger, geschlossene Gruppen) machen Stakeholder schlechter erreichbar, Mitarbeiter können sich vernetzen.  Mitarbeiter sorgen für Sichtbarkeit und organische Reichweite und helfen die Kommunikation zu skalieren. 3
  4. 4. 3 Begriffe geklärt Bildquelle: Drei Könige ohne Plan, Pigment auf Esche, Marcel Bernet
  5. 5. 5 (Medien) Sprecher für das UG UG Kanäle owned Auftrag Botschafter intern im UG Intranet, interne Kanäle Sozialer Status Botschafter extern über das UG eigene Kanäle/ Netzwerke Vernetzung Corporate Influencer zum Thema des UG owned, eigene Kanäle Experten- Status Wer? Worüber? Wo? Warum?
  6. 6. 6 Ohne Strategie geht es nicht!
  7. 7.  Weg von Push-Kommunikation hin zu Engage: Ins Gespräch kommen und Vernetzung der Mitarbeiter fördern.  Mit Mitarbeitern als Multiplikatoren Kommunikation skalieren:  Outside-in: Corporate Listening auf Mitarbeitende ausdehnen.  Inside-out: Interne Kommunikation und strategische Themen setzen  Über owned hinaus neue TouchPoints für Sichtbarkeit und Reichweite ausbauen: Beiträge in Medien, anderen Blogs/Podcasts, Auftritte an Veranstaltungen) 7
  8. 8. 8Quelle: https://www.gallup.com
  9. 9. 9 Was braucht es dafür?
  10. 10. Mitarbeiter, die mit Leidenschaft arbeiten, eine ausgeprägte Identifikation mit ihrer Organisation, ihren Teammitgliedern und den Zielen aufweisen und zudem  Motivation mitbringen ihr Wissen zu teilen, Neues zu entdecken, zu lernen und sich zu vernetzen,  in der Lage sind Themen aus ihrem Fachbereich kompetent zu vermitteln, zu diskutieren, andere Haltungen zu sehen und zu differenzieren,  bereit sind, auch in persönlichen Social Media-Profilen und Netzwerken Inhalte zum Unternehmen zu teilen,  Kolleginnen und Kollegen zu helfen. 10
  11. 11.  Information: Interne Kommunikation und Kultur, die auf Lernen aufbaut  Guidelines: Rollen, Erwartungen und Kompetenzen klären  Interne Prozesse zur Befähigung, Förderung und Motivation von Mitarbeitenden.  Bereitstellung von kuratierten Inhalten zur Verbreitung in den persönlichen Netzwerken.  Förderung mit Schulung, Coaching, Guidelines und Austauschformaten  Freiraum: Vertrauen und Zeit, auch um neue Wege zu gehen  Tools: z.B. Elevate von Linkedin, Hootsuite, Amplify, Hearsay, Sociabble 11
  12. 12. 12 Schritte und Stolpersteine
  13. 13.  Situation prüfen:  Lässt die Kultur Botschafter zu?  Pflegt das Unternehmen eine Fehlerkultur? Entwickelt es daraus eine Lernkultur?  Wie motiviert sind die Mitarbeitenden? (Gallup)  Konzept: Employee Advocacy-Programm erarbeiten, Ziele festlegen  Management: Gehört ins Boot (Entscheide zu Ressourcen, Organisation)  Change Agents: Talente ausmachen  Angebot: für alle öffnen und regelmässige Kommunikation dazu  Freiwilligkeit: ist zentral  Begleitung: Coaching, Schulung, Motivation und Sprechstunden  Erfolge: zeigen, messen und feiern 13
  14. 14. 1. Die Profile der Mitarbeiter müssen zu den Themen des Unternehmens passen: Instagram Reise- und Lifestyle passen nicht zu B2B Sanitär-Rohren. 2. Die Erwartungen und Spielregeln müssen mit den Mitarbeitern klar geregelt werden. 3. Der regelmässige Austausch und Reflexion der Aktivitäten mit den Botschaftern gehören dazu. 4. Die Teilnahme ist freiwillig, die Information über das Botschafter-Programm erfolgt im ganzen Unternehmen. 5. Mitarbeiter sehen für sich den Nutzen und fühlen sich nicht «vor den Karren gespannt». 14
  15. 15. mcschindler.com gmbh Ihre persönliche Beratung zu Unternehmensberatung für Online-PR und strategische Kommunikation www.mcschindler.com Fachblog und Newsletter Imbisbühlstrasse 22, 8049 Zürich welcome@mcschindler.com Telefon: +41 44 342 53 63 Twitter: @mcschindler 15

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