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Audioproduktionslehre Musikjournalismus SS 2012

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Audioproduktionslehre Musikjournalismus SS 2012

  1. 1. VORLESUNG:AUDIOPRODUKTIONSLEHREDipl. Ing. (FH) Martin Bauer M.A.
  2. 2. Mikrofon
  3. 3. Mikrofon Mikrofon-Richtcharakteristik:  Kugel  Nimmt Schalle von allen Seiten auf  Konstanter Pegel, selbst, wen sich Interviewpartner bewegt  Haben keinen Nahbesprechungseffekt  Sachlich, neutraler Sound  Niere  Nimmt Schall hauptsächlich von vorne auf  Nebengeräusche werden reduziert  Besser kontrollierbar  Nahbesprechungseffekt  Superniere, Hyperniere, Richtrohr  Richtverhalten noch stärker, als bei Niere  Seitenschall wird noch stärker unterdrückt  Geeignet für Disco, Straßenverkehr  Richtrohr für entfernte Schallquellen  Sind meist Kondensatormikrofone
  4. 4. Technik Reportagegerät/Mikrofon:  Windschutz/Ploppschutz:  Reduziert Windgeräusche  Reduziert auch Explosivlaute  Kopfhörer:  Tonimmer mit Kopfhörer kontrollieren  Geschlossenen Kopfhörer verwenden
  5. 5. Mikrofon Reportagegerät/Mikrofon:  Wie weit sollte Mikrofon vom Mund entfernt sein?  30 cm  Bei lauten Umgebungsgeräuschen auch geringer  Kann ich ein Stereomikrofon verwenden  lieber Nicht. Stimme wandert durchs Stereopanorama  Stereomikrofone am besten nur für Atmo  Bei Sprachaufnahmen Monomix  Was sollte man grundsätzlich beachten?  Achten Sie auf Nebengeräusche  Musik  Rattern des Kühlschranks  Klimaanlage  Springbrunnen  Kiesweg  Ringe abmachen  Bei Aufzeichnung Off-Text auf Dämpfung achten  Kleiderschrank
  6. 6. Aufnahme Der Aufnahmepegel:  zu viel Pegel: Verzerrung  zu viel Pegel bei Automatik: Pumpen, Nebengeräusche werden hochgezogen  zu wenig Pegel: zu leise, zu hohes Grundrauschen  ideal:  manuelle Aussteuerung  so nah wie möglich an 0 dB herantasten  niemals über 0 dB hinausgehen !  Puffer für unerwartete Geräusche lassene  Keine Panik: letzte Pegelanpassungen erfolgen bei der Nachbearbeitung
  7. 7. Aufnahme Aufnahmequalität  wav vs. mp3  wav ist größer als mp3 (Faktor 5 bis 10)  wav bietet besseren Sound  wav kann besser verarbeitet werden  mp3 ist besser für Internetdistribution (da kleiner)  Empfehlung: Aufnahme in wav. Konvertierung in mp3 erfolgt erst am Ende der Produktion  Aufnahmeformat: 16 Bit/44,1 Khz, Stereo
  8. 8. Aufnahme Checkliste vor der ersten Aufnahme • Batterien prüfen, frische Akkus verwenden • Speicher/SD Karte löschen • Ersatz-SD-Karte mitnehmen (bei nicht einschätzbarer Aufnahme-Länge) • Testaufnahme machen, auf Wackelkontakt prüfen • Handbuch lesen
  9. 9. Ziel des Workshops Vom eindimensionalen Bericht mit O-Ton (BmO, BmE) zum Mehrebenen-Feature: Bm Mehr-Ebenen-Audioprodukt O (Feature)
  10. 10. Audiogestaltung 4 Grundelemente der Audiogestaltung  Stimme  Musik  Geräusche  Atmosphären
  11. 11. Audiogestaltung Die Stimme  Moderator  Sprecher  Stationvoice  Schauspieler  O-Ton  Sänger Und alle Stimme können in sich auch unterschiedlich klingen: ANMUTUNG
  12. 12. Audiogestaltung Informationen der Stimme  Geschlecht  Alter  Charakter/Stimme  Grammatik/Sprache  Herkunft/Bildung  Größe/Location  Verständlichkeit  Inhalt  Beispiel Demo-CD:
  13. 13. Audiogestaltung Musik  Stilrichtung  Besetzung/Arrangement  Mögliche Aussagen durch Musik:  Zeitbezug  Nah entfernt  Real/künstlich  Stimmung/Assoziation  Thematischer Bezug  Überzeichnung und Unterstreichung (Comedy)  Beispiel Musikbetten
  14. 14. Audiogestaltung Geräusche  Können Bilder im Kopf aufrufen  Sind wichtig für Glaubhaftigkeit einer Szene  Vermitteln ähnlich wie Musik auch inhaltliche Aussagen  Beispiel Hochzeit:
  15. 15. Audiogestaltung Atmos  definieren die Umgebung, in der etwas stattfindet.  bilden eine akustische Umgebung für die Szene  Beispiel Atmos:
  16. 16. Audiogestaltung Das 5. Element: der Effekt  Hall  Raum  Verfremdung  VeränderteDynamik  EQ/Klangfarbe  Längenveränderung
  17. 17. Audiogestaltung Der Mix  Kombination der Elemente  Einordnung in den Gesamtklang  räumliche Zuordnung

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