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PM_KAV_17102011.pdf

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[PDF] Pressemittelung: Tarifverhandlungen Nahverkehr ohne Ergebnis Arbeitgeber schlagen Schlichtung vor
[http://www.lifepr.de?boxid=261503]

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PM_KAV_17102011.pdf

  1. 1. KAV kommunaler arbeitgeberverband baden-württembergStuttgart, 17. Oktober 2011PRESSEMITTEILUNGTarifverhandlungen Nahverkehr ohne ErgebnisArbeitgeber schlagen Schlichtung vorZu den Verhandlungen über den Manteltarifvertrag im ÖPNV in Baden-Württemberg haben sich die Tarifvertragsparteien Kommunaler Ar-beitgeberverband Baden-Württemberg (KAV) und ver.di am Montag-abend, 17. Oktober 2011, erneut getroffen.Die Arbeitgeberseite hat dabei in Aussicht gestellt, ihr Angebotzu verbessern, wenn ver.di auf eigenständige Tarifverhandlungenzur Entgeltsteigerung und Arbeitszeitregelung für den Nahverkehrin Baden Württemberg und auf die geforderte Bevorzugungsregelungfür ver.di Mitglieder verzichtet. „Trotz gewisser Annäherungen“,so KAV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Wollensak, „blieben letzt-lich die beiderseitigen Vorstellungen meilenweit auseinander. Essei nicht möglich die rund 5.000 Beschäftigten im kommunalen öf-fentlichen Nahverkehr außer der Reihe besser zu stellen als dieübrigen 270.000 kommunalen Beschäftigten in Baden Württemberg.“Wegen dieser außerordentlich schwierigen Situation nach der fünf-ten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber vorgeschlagen, einenSchlichter einzuschalten und Gespräche über ein Schlichtungsver-fahren aufzunehmen. Die Arbeitgeber haben die Erwartung geäußert,dass ver.di solange die bereits angekündigten Streikmaßnahmen aufdem Rücken der Fahrgäste aussetzt.Die Tarifpartner wollen am 27. Oktober wieder zusammen kommen. ! " # $ %%& (# $ %%& )* # +,- . / #. . . - .
  2. 2. Ein Fahrer bei den kommunalen Nahverkehrsbetrieben in Baden-Württemberg erhält im ersten Berufsjahr inkl. Zeitzuschlägen rund2.500 Euro im Monat sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld. Zusätzlichwenden die Arbeitgeber rund acht Prozent für die betriebliche Al-tersversorgung auf. Mit dieser Bezahlung liegt Baden-Württembergbundesweit an der Spitze. Die Fahrer in Baden-Württemberg erhaltenrund 230 Euro pro Monat mehr als ihre Münchner Kollegen, obwohldie Lebenshaltungskosten in München höher sind als in Stuttgart.Bei den Verhandlungen zum Manteltarifvertrag geht es nicht umLohnprozente, sondern vor allem um die Rahmenbedingungen der Ar-beit, wie zum Beispiel Urlaubstage und Zeitzuschläge, aber auch umSonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld.V.i.S.d.P.: Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Wollensak,Kommunaler Arbeitgeberverband Baden-Württemberg e. V.,Panoramastraße 27, 70174 Stuttgart

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