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Gemeinsame Meldung FiF 14.3.pdf


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Gemeinsame Meldung FiF 14.3.pdf

  1. 1.  Gemeinsame PressemitteilungGroße Allianz für mehr „Farbe ins Feld“ (FiF)– Ziel für 2011: 12.000 Hektar zusätzliche Blühflächen in Deutschland –Berlin/Bonn, 14. März 2011. Im Rahmen des Projektes Farbe ins Feld (FiF) sollen nochdieses Jahr 12.000 Hektar neue Blühflächen in Deutschland entstehen. Eine breite Allianzmacht sich dafür stark: Deutscher Jagdschutzverband (DJV) und Fachverband Biogas (FvB)bieten ihren Mitgliedern in Kooperation mit verschiedenen Saatgutfirmen pünktlich vor derAussaat 2011 Nachlässe von 15 Prozent auf bestimmte Samenmischungen an. IdeelleUnterstützer des FiF-Projektes sind die Bundesarbeitsgemeinschaft derJagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE), das Deutsche Maiskomitee (DMK)und die Jägerstiftung natur+mensch. Weitere Informationen zu FiF gibt es auf der Internet-Seite www.farbe-ins-feld.de.Für die Anlage von Blühstreifen als Bejagungsschneisen im Maisfeld gibt es aktuell in sechsBundesländern Erleichterungen bei den Betriebsprämienanträgen: Hamburg, Hessen,Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein bietenjetzt spezielle Nutzungscodes an. Die neue Regelung gilt, wenn für die betreffenden Flächennur die Betriebsprämie und keine Agrarumweltmaßnahmen beantragt werden. Damit müssenLandwirte künftig in diesen Bundesländern Bejagungsschneisen nicht mehr gesondertausmessen und beantragen. Dieses bürokratische Hindernis schreckte bislang vieleLandwirte davon ab, Blühstreifen als Bejagungsschneisen in ihren Feldern anzulegen. DieVerbände fordern auch die übrigen Bundesländer auf, diese wichtige Vereinfachung bei derAnlage von Bejagungsschneisen möglich zu machen, indem die entsprechenden Codeskurzfristig für die Antragstellung 2011 eingeführt werden. …
  2. 2. Da Blühstreifen nachweislich einen positiven ökologischen Nutzen in der Ackerflur entfalten,unterstützen viele Bundesländer deren Anlage mit verschiedenen Förderprogrammen. Dabeisind unterschiedliche Bedingungen einzuhalten, die auf der Seite www.farbe-ins-feld.deabgerufen werden können. Dort finden sich auch grundsätzliche Hinweise zur Anlage vonBejagungsschneisen und Blühstreifen. Die Allianz der Verbände setzt neben denLänderprogrammen zunehmend auf freiwillige Blühstreifen-Maßnahmen ohne Förderung,weil die Programme teilweise auslaufen, wie das Beispiel Bayern zeigt.Mit den Blühstreifen entstehen zusätzliche Lebensräume und Nahrungsquellen für vielenützliche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge sowie für Vögel oder kleinere Säugtiere.Blühstreifen im Acker schaffen zudem Abwechslung im Landschaftsbild und wirken sichwohltuend auf den Erholung suchenden Menschen aus. Blühstreifen alsBejagungsschneisen angelegt wirken den Bejagungsproblemen von Schwarzwild imMaisbestand entgegen. So können gemeinsame Ziele von Ackerbau, Biomasseproduktion,Jagd und Naturschutz in der Agrarlandschaft in Einklang gebracht werden. Die Akzeptanz inder Bevölkerung wird erhöht.KontaktDeutscher Jagdschutzverband e.VTorsten Reinwald (Pressesprecher)Tel: 02 28/ 9 49 06 20E-Mail: pressestelle@jagdschutzverband.deFachverband Biogas e.V.HauptstadtbüroBastian Olzem (Referatsleiter Politik)Tel. 0 30 / 27 58 179 0E-Mail: bastian.olzem@biogas.org   2

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