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      Arbeit / Herausforderungen und Potenziale
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Gliederung

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Nutzung der Dienste im Lernen und Wissenserwerb (Beispiele)




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Begriffsvielfalt - Social Internet


 Community Applications
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Typische Dienste im Social Internet


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Wikis

Ein Wiki ist ein spezieller Typ einer   Eigenschaften
Website.                                  Einfach zu nutzen
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Blogs, Vlogs & Podcast

Ein blog (Kurzform für web log) ist eine Web-Site
 • Einträge in chronologischer Reihenfolge
 • Ge...
Multimedia Bereitstellung

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 Online Veröffentlichung von durch die Benutzer generierte
 Multimedi...
Relevanz: Nutzeranzahl von
Social Networking Sites

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Relevanz: Anzahl Domains vs. Blogs
      million




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Nutzung im Lernen / Wissenserwerb
Beispiel 1
weHow (www.wehow.ehow.com)
                                                  ...
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Beispiel 2
Novell
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Beispiel 3
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Furl (www.furl.net)
                                                    • Soc...
Nutzung im Lernen / Wissenserwerb
Beispiel 6
CiteULike (www.citeulike.org)
                                               ...
Nutzung im Lernen / Wissenserwerb
Beispiel 7
Mahara (www.mahara.org)
                                                     ...
Gliederung

Social Internet und typische Dienste




Nutzung der Dienste im Lernen und Wissenserwerb (Beispiele)




Selbs...
Lernen im Social Internet

E-Learning 2.0 (Downes)
  Parallele Entwicklung zu Web 2.0
  Dynamische, kollaborative und koop...
Fremdgesteuertes / formelles vs.
Selbstgesteuertes / informelles Lernen
Fremdgesteuertes Lernen
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Potenziale des Lernens im Social Internet

 Nutzung vielfältiger Inhalte
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Potenziale aus didaktischer &
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Merkmale effizienter Lernprozesse (Meier):

Aktiver Prozess
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Aufgaben des Lernens im Social Internet

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Herausforderungen des Lernens
im Social Internet
Strukturelle Orientierungslosigkeit
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Konzeptuell...
und nun?

Wandel der Lernkultur im Unternehmen (Schaffert/Hilzensauer)
„Voraussetzung und Folge von Social Software und We...
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Referenzen

Downes, S.: E-Learning 2.0, 2004
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 [Online: 11.05.20...
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Dr. Christoph Rensing: Selbstgesteuertes Lernen im Prozess der Arbeit /Herausforderungen und Potenziale des Social Internets

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Gehalten von Dr.-Ing. Christoph Rensing (TU-Darmstadt) auf der LERNET 2.0 E-Learning Roadshow am 22.04.2009 in Frankfurt am Main.

Mehr zu E-Learning u. Wissensmanagement für den Mittelstand unter: http://www.lernetblog.de

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Dr. Christoph Rensing: Selbstgesteuertes Lernen im Prozess der Arbeit /Herausforderungen und Potenziale des Social Internets

  1. 1. Selbstgesteuertes Lernen im Prozess der Arbeit / Herausforderungen und Potenziale des Social Internets httc – Hessian Telemedia Technology Competence-Center e.V - www.httc.de KOM - Multimedia Communications Lab Prof. Dr.-Ing. Ralf Steinmetz (director) Dept. of Electrical Engineering and Information Technology Source: xkcd http://www.xkcd.com Dept. of Computer Science (adjunct professor) TUD – Technische Universität Darmstadt Dr.-Ing. Christoph Rensing Merckstr. 25, D-64283 Darmstadt, Germany Tel. +49 6151 16 6888 Tel.+49 6151 166150, Fax. +49 6151 166152 Christoph.Rensing@KOM.tu-darmstadt.de www.KOM.tu-darmstadt.de Delan – 22.04.2009 23. April 2009 © author(s) of these slides 2009 including research results of the research network KOM and TU Darmstadt otherwise as specified at the respective slide
  2. 2. Gliederung Social Internet und typische Dienste Nutzung der Dienste im Lernen und Wissenserwerb (Beispiele) Selbstgesteuertes Lernen Linklisten (Del.icio.us) Social Bookmarking (Del.icio.us, Digg) Experten- Suche (Xing) Suchmaschinen (Google) Weblogs (Wordpress, RSS) Definition Suchstrategie formulieren Suche Teilen durchführen Elektronische Kommunikation (E-Mail, IM) Bewertungssysteme (StumbleUpon) Potenziale Anwenden Selektieren Rankingsysteme (Pagerank) Annotieren Einordnen Persistieren Herausforderungen Verschlagworten (Del.icio.us, Flickr) Online-Annotations-werkzeuge (Diigo.com, FF-Plugins) Editoren (Wikis, Excel, Word, Notepad) Save As… (Festplatte, Ordnerstruktur) Browser Plugins (Scrapbook) KOM – Multimedia Communications Lab 2
  3. 3. Begriffsvielfalt - Social Internet Community Applications Social Software Social Bookmarking Social Networks Online Communities Social Applications Web 2.0 KOM – Multimedia Communications Lab 3 Source: Ludwig Gatzke, www.flickr.com
  4. 4. Typische Dienste im Social Internet Wikis Blogs Audio / Video Podcasting Rating Web 2.0 Comments Key Services Tagging Personal Social Profiles Multimedia Bookmarking “my…” Sharing KOM – Multimedia Communications Lab 4
  5. 5. Wikis Ein Wiki ist ein spezieller Typ einer Eigenschaften Website. Einfach zu nutzen einfache Content Erstellung und Editieren von Text Überarbeitung Einfache Markupsprache für kooperative Texterstellung Versionskontrolle und -vergleich Diskussion KOM – Multimedia Communications Lab 5
  6. 6. Blogs, Vlogs & Podcast Ein blog (Kurzform für web log) ist eine Web-Site • Einträge in chronologischer Reihenfolge • Genutzt für • Kommentare oder Nachrichten zu einem bestimmten Thema • Online Tagebücher • Kombiniert Text, Bilder und Links • Leser können kommentieren Spezialisierter Blogs • Vlog = Video Blog • Podcast = Audio Blog Source: Jochen Robes http://www.weiterbildungsblog.de KOM – Multimedia Communications Lab 6
  7. 7. Multimedia Bereitstellung Multimedia Bereitstellung Online Veröffentlichung von durch die Benutzer generierte Multimedia Dokumente Ermöglicht das Teilen mit Anderen Multimedia Bilder Videos Vortragsfolien Source: http://youtube.com Source: http://slideshare.net KOM – Multimedia Communications Lab 7
  8. 8. Relevanz: Nutzeranzahl von Social Networking Sites Name Beschreibung Benutzer [Sept 2007] MySpace Allgemein 253.000.000 Facebook Allgemein 200.000.000 Friendster Allgemein 90.000.000 Linkedin Allgemein / 35.000.000 Geschäftskontakte Last.fm Musik 21.000.000 StudiVz Deutschsprachige 8.000.000 Studenten Xing Geschäftskontakte 6.000.000 Twitter Microblogging 2.200.000 Source: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_social_networking_websites KOM – Multimedia Communications Lab 8
  9. 9. Relevanz: Anzahl Domains vs. Blogs million Source: Raphael Volz, FZI Karlsruhe, 2007 KOM – Multimedia Communications Lab 9
  10. 10. Gliederung Social Internet und typische Dienste Nutzung der Dienste im Lernen und Wissenserwerb (Beispiele) Selbstgesteuertes Lernen Linklisten (Del.icio.us) Social Bookmarking (Del.icio.us, Digg) Experten- Suche (Xing) Suchmaschinen (Google) Weblogs (Wordpress, RSS) Definition Suchstrategie formulieren Suche Teilen durchführen Elektronische Kommunikation (E-Mail, IM) Bewertungssysteme (StumbleUpon) Potenziale Anwenden Selektieren Rankingsysteme (Pagerank) Annotieren Einordnen Persistieren Herausforderungen Verschlagworten (Del.icio.us, Flickr) Online-Annotations-werkzeuge (Diigo.com, FF-Plugins) Editoren (Wikis, Excel, Word, Notepad) Save As… (Festplatte, Ordnerstruktur) Browser Plugins (Scrapbook) KOM – Multimedia Communications Lab 10
  11. 11. Nutzung im Lernen / Wissenserwerb Beispiel 1 weHow (www.wehow.ehow.com) kollaborativ erstellte Sammlung von Anleitungen Expertennetz Source: http://www.wehow.ehow.com KOM – Multimedia Communications Lab 11
  12. 12. Nutzung im Lernen / Wissenserwerb Beispiel 2 Novell Wissensdatenbank für Mitarbeiter, Kunden und Partner Basiert auf einem Wiki Source: http://wiki.novell.com KOM – Multimedia Communications Lab 12
  13. 13. Nutzung im Lernen / Wissenserwerb Beispiel 3 Bereitstellung von Präsentationsfolien Source: http://www.slidestar.net KOM – Multimedia Communications Lab 13
  14. 14. Nutzung im Lernen / Wissenserwerb Beispiel 4 Lernspezifische Facebook Anwendungen Zugriff auf Ressourcen in anderen Plattformen KOM – Multimedia Communications Lab 14 Source: http://apps.facebook.com/qhow-do-you-le-cidfj/
  15. 15. Nutzung im Lernen / Wissenserwerb Beispiel 5 Furl (www.furl.net) • Social Bookmarking zum Finden von Wissenressourcen Source: http://www.furl.net KOM – Multimedia Communications Lab 15
  16. 16. Nutzung im Lernen / Wissenserwerb Beispiel 6 CiteULike (www.citeulike.org) Sammlung und Bereitstellung von bibliographischen Informationen Social Tagging Persönliches Dokumenten Verzeichnis Source: http://www.citeulike.org KOM – Multimedia Communications Lab 16
  17. 17. Nutzung im Lernen / Wissenserwerb Beispiel 7 Mahara (www.mahara.org) Elektro- nisches Lernportfolio Source: http://demo.mahara.org/view/view.php?id=249 KOM – Multimedia Communications Lab 17
  18. 18. Gliederung Social Internet und typische Dienste Nutzung der Dienste im Lernen und Wissenserwerb (Beispiele) Selbstgesteuertes Lernen Linklisten (Del.icio.us) Social Bookmarking (Del.icio.us, Digg) Experten- Suche (Xing) Suchmaschinen (Google) Weblogs (Wordpress, RSS) Definition Suchstrategie formulieren Suche Teilen durchführen Elektronische Kommunikation (E-Mail, IM) Bewertungssysteme (StumbleUpon) Potenziale Anwenden Selektieren Rankingsysteme (Pagerank) Annotieren Einordnen Persistieren Herausforderungen Verschlagworten (Del.icio.us, Flickr) Online-Annotations-werkzeuge (Diigo.com, FF-Plugins) Editoren (Wikis, Excel, Word, Notepad) Save As… (Festplatte, Ordnerstruktur) Browser Plugins (Scrapbook) KOM – Multimedia Communications Lab 18
  19. 19. Lernen im Social Internet E-Learning 2.0 (Downes) Parallele Entwicklung zu Web 2.0 Dynamische, kollaborative und kooperative Strukturen von Lerninhalten und Lern-Communities im Mittelpunkt Beachtung und Bedeutung im Bereich des E-Learning Bedeutung im lebenslangen Lernen (lifelong learning) KOM – Multimedia Communications Lab 19
  20. 20. Fremdgesteuertes / formelles vs. Selbstgesteuertes / informelles Lernen Fremdgesteuertes Lernen Lernen mit instruktional aufbereiteten Materialien, deren didaktische Funktion intendiert ist In Organisation eingebettet Meist “Rolle des Lehrenden” authority (teacher, organization) Selbstgesteuertes Lernen Lernen mit Materialien oft ohne intendierte didaktische Funktion Eigene Interessen / Informationsbedürfnisse spielen große Rolle Deshalb erfordert informelles Lernen zusätzliche Kompetenzen (Medienkenntnisse, Recherchekenntnisse, Metastrategien, …) Ressourcen: oft im Web Findet insbesondere auch im Arbeitsleben statt “Knowledge worker” (Hube) Teil des Arbeitsprofils: wissensintensive Recherche Viel Zeit mit Suche von Informationen Extrahieren von Wissen, Sammeln von relevanten Informationen KOM – Multimedia Communications Lab 20
  21. 21. Potenziale des Lernens im Social Internet Nutzung vielfältiger Inhalte Didaktisch aufbereitete Inhalte User Generated Content Aktuelle Inhalte z.B. aus Hochschulen / Forschung Zugriff auf Erfahrungsträger/Experten weltweit auch außerhalb des Unternehmens Bilden von Lerngruppen weltweit auch außerhalb des Unternehmens Vorteile des E-Learning 1.0 (Zeit- und Ortsunabhängig) Indirekte Potenziale Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter erhöhen Internationalität der Mitarbeiter erhöhen KOM – Multimedia Communications Lab 21
  22. 22. Potenziale aus didaktischer & lernpsychologischer Sicht Merkmale effizienter Lernprozesse (Meier): Aktiver Prozess Aktive Beteiligung, Motivation und Interesse des Lernenden Selbstgesteuerter Prozess Kontrolle des Lernprozesses durch den Lernenden Konstruktiver Prozess Einbau neuen Wissens in vorhandene Wissensstrukturen Situativer Prozess Erwerb von Wissen ist an spezifischen Kontext gebunden Sozialer Prozess Konstruktion von Wissen geschieht häufig durch Kommunikation und Kollaboration 23. April 2009 KOM – Multimedia Communications Lab 22
  23. 23. Aufgaben des Lernens im Social Internet Linklisten Social (Del.icio.us) Experten- Bookmarking Suche (Del.icio.us, Weblogs Suchmaschinen (Xing) Digg) (Wordpress, (Google) RSS) Suchstrategie formulieren Suche Teilen durchführen Elektronische Bewertungssysteme Kommunikation (StumbleUpon) (E-Mail, IM) Anwenden Selektieren Rankingsysteme (Pagerank) Annotieren Einordnen Persistieren Online-Annotations- Verschlagworten werkzeuge (Del.icio.us, Flickr) Editoren (Diigo.com, FF-Plugins) (Wikis, Excel, Save As… Browser Word, (Festplatte, Plugins Notepad) Ordnerstruktur) (Scrapbook) KOM – Multimedia Communications Lab 23
  24. 24. Herausforderungen des Lernens im Social Internet Strukturelle Orientierungslosigkeit „lost in hyperspace“ Konzeptuelle Desorientierung Fehlende Integration der Informationen in die eigene Wissensstruktur Kognitive Mehrbelastung = jede Sekundärbelastung über Leseaufwand hinaus Finden von Informationen Organisieren der gefundenen Informationen Auswahl der zu besuchenden Hyperlinks … Qualitätssicherung - Bewertung der Inhalte Für das Unternehmen Lernen „unsichtbar“ und nicht „dokumentiert“ Lernergebnisse nicht nachweisbar Kontrollverlust 23. April 2009 KOM – Multimedia Communications Lab 24
  25. 25. und nun? Wandel der Lernkultur im Unternehmen (Schaffert/Hilzensauer) „Voraussetzung und Folge von Social Software und Web 2.0 und damit verbundene Änderungen des individuellen und organisationalen Lernens ist ein Wandel der (Lern-) Kultur im Unternehmen“ 1. Chancen annehmen – Potenziale / Kenntnisse der Mitarbeiter aktiv nutzen Zeigen lassen Offener Umgang - anderen zeigen Erfahrungen sammeln lassen, moderiert, unter Nutzung einheitlicher Tools 2. auf Gefahren / Herausforderungen hinweisen 3. Erfahrungen bewerten KOM – Multimedia Communications Lab 25
  26. 26. KOM – Multimedia Communications Lab 26
  27. 27. Referenzen Downes, S.: E-Learning 2.0, 2004 www.elearnmag.org/subpage.cfm?section=articles&article=29 [Online: 11.05.2007] Hube, G.: Beitrag zur Beschreibung und Analyse von Wissensarbeit, 2005, Dissertation IPA-IAO Meier, P.: Visualisierung von Kommunikationsstrukturen für kollaboratives Wissensmanagement in der Lehre KOM – Multimedia Communications Lab 27
  28. 28. KOM – Multimedia Communications Lab 28

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