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Alles CC-BY? Wissen(schaft) und Creative Commons

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Vortrag im Rahmen von #ganzohr2017, Treffen der Wissen(schaft)spodcaster­Innen, 
Innsbruck, 23. September 2017

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Alles CC-BY? Wissen(schaft) und Creative Commons

  1. 1. ALLES CC-BY?
 Wissen(schaft) und Creative Commons Leonhard Dobusch #ganzohr2017 Treffen der Wissen(schaft)spodcasterInnen
 Innsbruck, 23. September 2017
  2. 2. <0>
 
 Prolog
  3. 3. aus: Infoblatt für die Erstellung von Podcasts im Rahmen von Learn@WU
 URL: https://learn.wu.ac.at/guide/download/file/pdf_Infoblatt_Podcast
  4. 4. Quelle: https://stateof.creativecommons.org/2016
  5. 5. Quelle: https://stateof.creativecommons.org/2016
  6. 6. <1>
 
 Die Basics
  7. 7. Urheberrecht Creative Commons ©Automatisch: Alle Rechte vorbehalten Manche Rechte vorbehalten
  8. 8. Creative Commons Teilen & Tauschen ohne nachfragen müssen Namensnennung Gleiche Lizenz Nicht-kommerziell Keine Bearbeitung
  9. 9. <2>
 
 Warum (nicht) Creative Commons?
  10. 10. KNOWLEDGE IS POWER. OPEN KNOWLEDGE IS EMPOWERMENT.
  11. 11. #KOMPLIZIERT
  12. 12. #NAZIS
  13. 13. #COMPLIANCE 158 AUFSÄTZE ckeln, die allen Seiten Vorteile bietet. Ende 2004 wurde als erster Schritt im Referat B 6 die Bilddatenbank DC5 der Hamburger Firma Digital Collections in Betrieb genommen.5 Es handelt sich dabei um eine auch in anderen Archiven der öffentlichen Hand (Bundestag, Bundesrat, Informations- und Medienzentrale der Bundeswehr) eingesetzte Standard-Software, an der nur relativ geringe Anpassungen notwendig waren, die aber gleichwohl beständig fortentwickelt wird. Die Datenbank basiert auf einer 3-Schicht-Architektur mit Oracle-Datenbankmanagementsystem und entspricht somit der IT-Strategie des Bundesarchivs. Diese Datenbank wurde sukzessive auf- und ausgebaut und in einer funktionell erweiterten Version schließlich am 11. September Der Begriff der „private public partnership“ ist zwar mittler- weile ein geradezu abgedroschener Modebegriff, aber inhaltlich beschreibt er korrekt, was das Bundesarchiv und Wikimedia 2008 realisiert haben: eine Partnerschaft von Bund und Bürgern, die beiden Seiten nützt.Voraussetzungen, Realisierung und Folgen dieser Partnerschaft werden im Folgenden dargestellt. AUSGANGSLAGE Mit insgesamt rund 11 Millionen Fotos, Luftbildern und Plakaten besitzt das Bundesarchiv einen bedeutenden Fundus an visuellem Archivgut, der in Zeiten des „pictural turn“ zunehmend intensi- 2 „DER BUND MIT WIKI“ – ERFAHRUNGEN AUS DER KOOPERATION ZWISCHEN DEM BUNDESARCHIV UND WIKIMEDIA1 von Oliver Sander
  14. 14. <3>
 
 Tücken der Lizenzwahl
  15. 15. Quelle: https://stateof.creativecommons.org/2016
  16. 16. Mehrfachnennungen möglich) Nutzung des NC-Lizenzbausteins im Vergleich
 (n=1484; aktive Lizenzanwender, die bereits eigene Werke lizenziert haben; Mehrfachnennungen möglich) Quelle: Dobusch, L., & Kapeller, J. (2012). Regulatorische Unsicherheit und private Standardisierung: Koordination durch Ambiguität. Steuerung durch Regeln, 43-81.
  17. 17. Nutzung des NC-Lizenzmoduls in Abhängigkeit vom Einkommen, das mit lizenzierten Werken erzielt wird
 (n=1323; aktive Lizenzanwender, die bereits eigene Werke lizenziert und Auskunft über ihr Einkommen erteilt haben) Quelle: Dobusch, L., & Kapeller, J. (2012). Regulatorische Unsicherheit und private Standardisierung: Koordination durch Ambiguität. Steuerung durch Regeln, 43-81. Abb. 6: Nutzung des NC-Lizenzmoduls in Abhängigkeit vom Einkommen, das mit lizen- zierten Werken erzielt wird (n=1323; aktive Lizenzanwender, die bereits eigene Werke lizenziert und Auskunft über ihr Einkommen erteilt haben) 53,23% 68,60% 64,12% 25,40% 38,11% 34,35% 20,56% 14,70% 19,08% 0,00% 10,00% 20,00% 30,00% 40,00% 50,00% 60,00% 70,00% 80,00% 0 $ (n=524) 1-10.000$ (n=551) > 10.000$ (n=248) CC-NC nur CC-NC nur ohne CC-NC
  18. 18. Koordination durch Ambiguität Quelle: Dobusch, L., & Kapeller, J. (2012). Regulatorische Unsicherheit und private Standardisierung: Koordination durch Ambiguität. Steuerung durch Regeln, 43-81. Users/Creators CC Family & Friends Adopters Praktizierte Ambiguität Subgruppen mit geteilter Regelauslegung Bereich konfligierender Interpretationen und Praktiken
  19. 19. <4>
 
 Creative Commons 4.0
  20. 20. Erfolgsmodell Lizenz-Portierung
 (Kumulierte Anzahl an Creative-Commons-Jurisdiktionsprojekten im Vergleich mit Wikipedia-Sprachversionen mit über 100 Beitragenden und Wikimedia-Chapter-Organisationen von 2001-2008, korrigiert für Gründungszeitpunkte) 0 10 20 30 40 50 60 70 80 0 365 730 1095 1460 1825 2190 2555 Tage Wikipedia Sprachversion (>100 Beitragende) Creative Commons Jurisdiktionsprojekt Wikimedia Chapter Quelle: Dobusch, L., & Quack, S. (2011). Interorganisationale Netzwerke und digitale Gemeinschaften. Von Beiträgen zu Beteiligung, Managementforschung, 21, 171-213.
  21. 21. 56,25% 15,07% 0,00% 10,00% 20,00% 30,00% 40,00% 50,00% 60,00% USA&Europa Rest der Welt Portierungsanteil in Prozent Erfolgsmodell Lizenz-Portierung? Portierungsquote nach Region
 (Prozentueller Anteil von Ländern mit Portierungsprojekten in der Region; Stand 2008) Europa & Nordamerika Rest der Welt
  22. 22. Erfolgsmodell Lizenz-Portierung? 18 44 79 4 7 24 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 CC 1.0 CC 2.0 CC 3.0 CC 4.0 Monate Begutachtungdauer Zeit bis zur Versionierung Basierend auf: Dobusch, L., Lang, M., & Quack, S. (2017): Open for Feedback? Formal and Informal Recursivity in the Transnational Standard-Setting of Creative Commons. Global Policy, 8 (3), 353–363
  23. 23. Erst Erfahrung mit Lizenzportierung ermöglichte Verzicht auf Lizenzportierung in CC Version 4.0 PORTIERUNGSPARADOX
  24. 24. <5>
 
 Fazit
  25. 25. Imagine a world in which every single 
 human being can freely share in the 
 sum of all knowledge. “
  26. 26. KONTAKT E-Mail: 
 Leonhard.Dobusch@uibk.ac.at ! Twitter: @leonidobusch ! Homepages:
 bit.ly/LD_UIBK // www.dobusch.net ! Forschungsblogs:
 governancexborders.com // osconjunction.net

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