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Lehrportfolio dghd_2011

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Referat gehalten am Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik in München März 2011

Published in: Education, Technology, Spiritual
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Lehrportfolio dghd_2011

  1. 1. HochschuldidaktikLehrkonzept und didaktischeReflexion im LehrportfolioUniversität Zürich | HochschuldidaktikKathrin Futter, lic. phil.
  2. 2. HochschuldidaktikInhalt§  Ausgangslage§  Problem- und Fragestellungen§  Modelle und deren Umsetzungsmöglichkeiten -  Bestehende und geplante Angebote an der UZH -  Zukunftsszenarien§  Diskussion16.03.11 Lehrkonzept und didaktische Reflexion | Kathrin Futter Seite 2
  3. 3. HochschuldidaktikAusgangslageLehrportfolio zur indivi- Lehrportfolio konzipiert alsduellen Dokumentation Leistungsnachweis§  Form und Inhalt frei §  Weder Form noch Inhalt wählbar: meist als Beilage vollständig frei wählbar plus in Bewerbungsverfahren Bewertung des Resultats§  Unterstützung falls §  Unterstützung falls gewünscht gewünscht16.03.11 Lehrkonzept und didaktische Reflexion | Kathrin Futter Seite 3
  4. 4. HochschuldidaktikZertifikatsprogramm «Teaching Skills» Lehrportfolio Kollegiale Hospitation (2 Besuche / 2 Beobachtungen) 1 Expertenhospitation Dokumentation Reflexion Lehrtätigkeit Kursbesuche (60 Punkte) 18 Einheiten Transfer16.03.11 Lehrkonzept und didaktische Reflexion | Kathrin Futter Seite 4
  5. 5. HochschuldidaktikLehrportfolio: Gliederung§  Hauptteil: Lehrkonzept plus Darstellung und Reflexion der eigenen Lehrtätigkeit (10- max. 12 Seiten)§  Anhang: Gesammelte Dokumente, auf die im Hauptteil Bezug genommen wird (erschlossen durch ein Register), plus -  ausgefüllte Liste der formalen Anforderungen der Fakultät -  alle Kursbestätigungen -  die vier Berichte der beiden kollegialen Hospitationen -  der Bericht der Expertenhospitation16.03.11 Lehrkonzept und didaktische Reflexion | Kathrin Futter Seite 5
  6. 6. HochschuldidaktikLehrkonzept «teaching philosophy»§  1 - 1.5 Seiten Fliesstext§  Basis, auf welcher aufbauend sich die eigene Lehrtätigkeit entwickelt resp. auf welcher sie beruht§  Eigenes Verständnis von universitärer Lehre: -  Was verstehe ich unter studentischem Lernen an einer Universität? -  Wie kann ich dieses Lernen fördern? Etc.§  Diese eigenen Leitsätze sollen (wenn immer möglich) mit Erkenntnissen aus einschlägiger Forschungsliteratur gestützt werden -  eine Artikelauswahl ist in der Bibliothek auf OLAT abgelegt16.03.11 Lehrkonzept und didaktische Reflexion | Kathrin Futter Seite 6
  7. 7. HochschuldidaktikHauptteil: Reflexion des eigenen Lehrhandelns§  Darstellung und Reflexion des eigenen Lehrhandelns basierend auf den Ausführungen im Lehrkonzept§  Anlehnung an Qualitätsstandards universitärer Lehre wie -  Forschungsbasierte Lehre -  Kompetenzorientierung / studierendenzentrierte Lehre -  Constructive alignment -  Balance zwischen Selbst- und Fremdsteuerung der Studierendenaktivitäten -  Lernförderliches Klima -  Kognitive Aktivierung Lehrkonzept Lehrhandeln -  ... Seite 7
  8. 8. HochschuldidaktikBeurteilungskriterien A B C D Kohärenz Gliederung Lehrkonzept Umsetzung der Qualitätsstandards Reflexion des eigenen Lehrhandelns Reflexion alternativer Handlungsoptionen Auswahl und Begründung der Artefakte * Einbindung von Multimedia * Navigation im E-Portfolio16.03.11 Lehrkonzept und didaktische Reflexion | Kathrin Futter Seite 8
  9. 9. HochschuldidaktikLehrkonzept und didaktische Reflexion16.03.11 Lehrkonzept und didaktische Reflexion | Kathrin Futter Seite 9
  10. 10. HochschuldidaktikFragestellungObwohl in den Richtlinien beschrieben ist, wie das Lehrportfolioaufzubauen ist und was unter didaktischer Reflexion verstandenwird, tun sich viele Assistierende mit der Umsetzung schwer. Welche Modelle könnten helfen? Welche Unterstützungsformen sind sinnvoll?16.03.11 Lehrkonzept und didaktische Reflexion | Kathrin Futter Seite 10
  11. 11. HochschuldidaktikEin mögliches Vergleichsmodell (prototypisch)Forschungsprozess Lehrprozess | Lehrportfolio1.  Fragestellung entwickeln 1.  Eigene Lehre entwickeln: Wie lehre ich?2.  Forschungsstand sichten 2.  Kurse besuchen und Literatur lesen3.  Problem definieren 3.  Lehrtätigkeit hinterfragen: Entwicklung?4.  Methoden klären 4.  Didaktik und Methodik klären5.  Untersuchung durchführen 5.  Adaptiertes Lehrhandeln; Feedback und auswerten einholen (kollegial, studentisch, Experten)6.  Ergebnisse bewerten und 6.  Lehrhandeln und Feedback bewerten und reflektieren reflektieren7.  Ergebnisse darstellen, 7.  Lehrportfolio: Darstellen, erklären, erklären und publizieren reflektieren und publizieren 16.03.11 DGHD-Jahrestagung | Kathrin Futter Seite10
  12. 12. Weshalb gehe Auf welcher ich so vor? Informationsbasis? Habe ich mit Wie gehe dem Vorgehen ich vor? mein Ziel erreicht? Ich als Lehrperson Wie habe ich Was tue ich? das überprüft? Welche Veränderungen Hat sich die Art habe ich darauf der Überprüfung vorgenommen? bewährt?In Anlehnung an KorthagensReflexionszyklus (2002) Seite 12
  13. 13. HochschuldidaktikPublikation: z.B. E-Portfolio16.03.11 Lehrkonzept und didaktische Reflexion | Kathrin Futter Seite 13
  14. 14. HochschuldidaktikFazit: UnterstützungsmöglichkeitenBisher:§  Ausführliche Richtlinien und transparente Beurteilungskriterien§  Adobe Präsentation zur Erstellung des Lehrportfolios (online)§  Werkstatt „Mein Lehrportfolio schreiben“ (4 Stunden)§  Hochschuldidaktische Bibliothek (OLAT)Geplant:§  Kolloquium „Lektüre und -diskussion disziplinär relevanter Texte“Zukunft:§  Arbeit an den eigenen Lehrkonzeptionen mit der Grid-Methode? (vgl. Kröber, 2010)§  Begleitete Communities in Kombination mit E-Portfolio (in OLAT)?§  ??16.03.11 Lehrkonzept und didaktische Reflexion | Kathrin Futter Seite 14
  15. 15. HochschuldidaktikDiskussion§  Wie sieht es an anderen Universitäten aus?§  Kennen Sie die dargestellten Schwierigkeiten bezgl. Lehrkonzept und didaktischer Reflexion?§  Falls ja ... -  Welche Hilfestellungen und Unterstützungsmodelle kennen Sie? -  Welche Modelle sind bei Ihnen leitend?BESTEN DANK FÜR EINE ANREGENDE DISKUSSION!16.03.11 Lehrkonzept und didaktische Reflexion | Kathrin Futter Seite 15

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