Das Teachlet-Konzept: Grenzen und Möglichkeiten einer Lehrform für  Software-Entwurfsdiskussionen                         ...
Julian FietkauOrganisatorisches vorweg            Diese Folien sind unter CC-BY-SA 3.0 freigegeben.                      A...
Inhaltsverzeichnis                      Julian Fietkau       Übersicht       Was sind Teachlets?         Grundidee        ...
Was sind Teachlets?: Grundidee                                        Julian Fietkau      Die Grundidee          Teachlets...
Was sind Teachlets?: Definition                                                     Julian Fietkau      Die Teachlet-Definit...
Ziele meiner Arbeit                                        Julian Fietkau      Zielsetzung           Grenzen und Möglichke...
Vorgehen und Empirie: Grenzen und Möglichkeiten                       Julian Fietkau      Grenzen und Möglichkeiten       ...
Vorgehen und Empirie: Praxiserfahrungen                             Julian Fietkau      Praxiserfahrungen          Leitfad...
Vorgehen und Empirie: Definition überarbeiten                         Julian Fietkau      Definition überarbeiten          A...
Ergebnisse: Dokumentation            Julian Fietkau      Ergebnisse zur Dokumentation          Aktualisierte Definition    ...
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Ergebnisse: Zentrale Aspekte   Julian Fietkau        12 / 16
Ergebnisse: Zentrale Aspekte   Julian Fietkau        13 / 16
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Fazit                                                                Julian Fietkau        Fazit          Praxiserfahrunge...
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Das Teachlet-Konzept (Kolloquiumsvortrag)

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Dieser Vortrag fand im Rahmen einer Sammlung von Bachelor-Kolloquiumsvorträgen zusammen mit zwei weiteren seiner Art statt und dauerte 30 Minuten.

In dem Vortrag habe ich einen Überblick darüber gegeben, was ich für meine Bachelorarbeit getan habe und wie meine Ergebnisse aussehen. Ich habe einige Zeit mit der Klärung der Begriffswelt verbracht, dargestellt welche Ziele ich mir gesetzt hatte und wie ich sie erreicht habe.

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Das Teachlet-Konzept (Kolloquiumsvortrag)

  1. 1. Das Teachlet-Konzept: Grenzen und Möglichkeiten einer Lehrform für Software-Entwurfsdiskussionen Julian Fietkau Universität Hamburg 4. Oktober 2010
  2. 2. Julian FietkauOrganisatorisches vorweg Diese Folien sind unter CC-BY-SA 3.0 freigegeben. Alle Illustrationen, soweit sie nicht von mir erstellt wurden, stammen aus dem OpenClipArt-Projekt. Folien-Download und Feedback-Möglichkeit: http://www.julian-fietkau.de/teachlet_konzept2 / 16
  3. 3. Inhaltsverzeichnis Julian Fietkau Übersicht Was sind Teachlets? Grundidee Definition Ziele meiner Arbeit Vorgehen und Empirie Grenzen und Möglichkeiten Praxiserfahrungen Definition überarbeiten Ergebnisse Dokumentation Zentrale Aspekte Aktualisierte Definition Vielversprechende Varianten 3 / 16
  4. 4. Was sind Teachlets?: Grundidee Julian Fietkau Die Grundidee Teachlets sind eine Lehrform, bei der Interaktivität im Vordergrund steht. Teachlet-Teilnehmer arbeiten unter Anleitung des Moderators gemeinsam an lauffähiger Software. Teachlets sind ein Aggregat verschiedener Teilaspekte von Vorlesungen und (Programmier-)Übungen. 4 / 16
  5. 5. Was sind Teachlets?: Definition Julian Fietkau Die Teachlet-Definition Definition von 2005 Ein Teachlet ist eine interaktive Lehreinheit, in der ein lauffähiges Stück Software um eine klar definierte Funktionalität erweitert werden soll, um ein Entwurfsmuster oder ein Programmiersprachkonzept zu veranschaulichen. Ein Moderator motiviert mit Hilfe eines Rechners und eines Beamers das Ausgangssystem sowie die vorzunehmende Erweiterung und lässt sich dann von den Teilnehmern anleiten, die dazu notwendigen Änderungen am Quelltext vorzunehmen. Schmolitzky, Axel: A Laboratory for Teaching Object-Oriented Language and Design Concepts with Teachlets. In: Proc. OOPSLA ’05 (Companion: Educators’ Symposium). San Diego, CA : ACM Press, 2005 5 / 16
  6. 6. Ziele meiner Arbeit Julian Fietkau Zielsetzung Grenzen und Möglichkeiten ausloten Praxiserfahrungen reflektieren Teachlet-Definition überarbeiten Aktuelle konzeptuelle Dokumentation erstellen 6 / 16
  7. 7. Vorgehen und Empirie: Grenzen und Möglichkeiten Julian Fietkau Grenzen und Möglichkeiten Erarbeiten von Kriterien für Teachlets: Teilnehmerzahl, eingesetzte Medien, Software. . . zusammen mit Axel, Christian und Daniel Beobachten und Reflektieren außergewöhnlicher Teachlets: iPhone-PowerDay, STE-Teachlet, SmartBoard™-Teachlet 7 / 16
  8. 8. Vorgehen und Empirie: Praxiserfahrungen Julian Fietkau Praxiserfahrungen Leitfadeninterviews mit drei erfahrenen Teachlet-Moderatoren Axel Schmolitzky Carola Lilienthal Christian Späh E-Mail-Bericht von Kai Meyer Leitfadeninterview Beim Leitfadeninterview handelt es sich um eine Befragungstechnik aus der Sozialforschung. Im Gegensatz zum sog. standardisierten Interview werden sehr offene und freie Fragen gestellt, um die interviewte Person zu ermutigen, möglichst viel zu erzählen. Im Laufe des Interviews kann dabei vom Leitfaden beliebig stark abgewichen und weitere spontane Fragen gestellt werden, wenn es dem Erkenntnisgewinn dient. 8 / 16
  9. 9. Vorgehen und Empirie: Definition überarbeiten Julian Fietkau Definition überarbeiten Alte Definition reflektieren Zentrale Begriffe einzeln analysieren Anhand des aktualisierten mentalen Modells: Aktualisieren der Definition 9 / 16
  10. 10. Ergebnisse: Dokumentation Julian Fietkau Ergebnisse zur Dokumentation Aktualisierte Definition Didaktische Einordnung Glossar 10 / 16
  11. 11. Ergebnisse: Zentrale Aspekte Julian Fietkau Zentrale Aspekte Teachlet: Teachlet-Einheit: Aufgabe Rechner Lernziel Standard-Ablauf Lösungsraum Gemeinsame Sicht (z.B. Beamer) Ausgangssystem Moderator Implementation Teilnehmer (aktive, ≥ 1) Architektur Zwischenergebnisse festhalten Zielsystem Entwurfsdiskussion Dokumentation Interaktion 11 / 16
  12. 12. Ergebnisse: Zentrale Aspekte Julian Fietkau 12 / 16
  13. 13. Ergebnisse: Zentrale Aspekte Julian Fietkau 13 / 16
  14. 14. Ergebnisse: Aktualisierte Definition Julian Fietkau Die neue Teachlet-Definition Definition von 2010 Ein Teachlet ist eine sehr interaktive Lehreinheit, in der ein lauffähiges Stück Software so verändert wird, dass es eine klar definierte Aufgabenstellung erfüllt. Diese ist so gewählt, dass durch die Veränderung ein klar definiertes Lernziel erreicht werden kann. Ein Moderator motiviert das Ausgangssystem sowie die vorzunehmende Veränderung in einer mit den Teilnehmern gemeinsamen Sicht (etwa am Beamer) und lässt sich dann von den Teilnehmern anleiten, die dazu notwendigen Änderungsschritte an der Software vorzunehmen. Für die Lösung der Aufgabe soll ein Lösungsraum mit mehreren möglichen Varianten hinsichtlich der Architektur existieren, um eine Entwurfsdiskussion zu ermöglichen. Der Moderator hat dabei die Aufgabe, die Diskussion zu lenken, Zwischenergebnisse festzuhalten und eine Einigung über eine Zielsetzung für die Implementation herbeizuführen. Nach der gemeinsamen Implementierungsphase erfüllt die Software idealerweise die zuvor gestellte Aufgabe. Zu einem Teachlet gehört weiterhin eine Dokumentation, die für die Vorbereitung relevante Unterlagen wie eine detaillierte Choreographie und ein ausimplementiertes Zielsystem enthält. 17 Kernbegriffe enthalten. (Alte Definition: 8) 14 / 16
  15. 15. Ergebnisse: Vielversprechende Varianten Julian Fietkau Vielversprechende Varianten Teachlets mit vielen Teilnehmern Interaktion kleinschrittig gestalten (Zurufe) Zahl der aktiven Teilnehmer steigt nicht signifikant Teachlets ohne physische Präsenz Verwendung der Technik für „Internet-Vorlesungen“ o.Ä. Augenmerk auf die gemeinsame Sicht und die Interaktion legen Teachlets ohne Ausgangssystem Nur mit passender Aufgabe und Entwicklungswerkzeug möglich Verwendung alternativer Eingabewerkzeuge z.B. SmartBoard™ 15 / 16
  16. 16. Fazit Julian Fietkau Fazit Praxiserfahrungen ausgewertet Definition überarbeitet Grenzen und Möglichkeiten aufgezeigt Möglichkeiten für weitere Forschung: Entwicklung eines strukturierten Archivs für bestehende Teachlets Teachlets außerhalb der Softwareentwicklung? 16 / 16

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