Schneller Brüter

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Schneller Brüter

  1. 1. raumkonzept r a u m k o n z e p t schn schn schn b ellerbrüt ellerbrüt ellerbrüt er er er 0.1
  2. 2. die idee s c h n e l l e r b r ü t e r Die Idee des „Schnellen Brüters“ Wir wollten nicht nur Kreativitäts-Seminare geben. Wir wollten eine optimale physische Umgebung für Innovative und Kreative schaffen, eine Umgebung in der sich der Genius ganz organisch entfal- ten kann. Wir spürten, dass Kreativität und innovatives Denken ganz bestimmte Orte bevorzugen. Wir wollten nicht bloss Verhalten trainieren, wir wollten Verhältnisse schaffen, in denen spezifi- sches Verhalten möglich wird. In Anlehnung an den guten Onkel Walt*: „Als Kreativer brauchst du nicht nur ein Büro, du brauchst mindestens 3!“. Aus diesem Grund haben Künstler und Kreative auch Studios, Ateliers oder den berühmten „Schup- pen“ hinter dem Haus. Das sind alles sogenannte 3. Orte, um dem Kopf klar zu machen, dass es eine Unterschied gibt zwischen Alltags- und schöpferischer Arbeit: Hier darf gedacht und gelacht werden. Die meisten Unternehmen, die behaupten kreativ zu sein und Wissen zu generieren, haben gar keinen Ort, wo ebendas stattfinden kann. Was sie haben sind diese unsäglichen Konferenzräume, die grossteils wie durchschnittliche Hotels aussehen. Die Frage, die uns bewegte war: Was würde passieren, wenn es einen eigenen physischen Ort für Innovation gäbe, wo Wissen erzeugt wird und Kreativität nach ihrer eigenen Gesetzmässigkeit und ihrem eigenen Zeitplan leben könnte? Was wäre, wenn man einen eigenen Space zur Verfügung hätte, um Experimente und Erfahrungen zu kreieren? Wir sind den Antworten jahrelang nachgelaufen. Jetzt haben wir uns entschlossen, ihnen entgegenzugehen. (*Walt Disney natürlich..) 0.2
  3. 3. inhalt c o n t e n t Inhalt Einleitung | Warum Innovation? 0.4 Einleitung | 3 „P“ als Basis für Kreativität 0.5 Fusion | Die Anreicherung des Wissens 0.7 Die 4 „I“ der Innovation | Investigation - Incubation - Illumination - Illustration 0.8 Die „Hardware“ | Umgebungen beeinflussen unser Denken 0.10 die „Hardware“ | Räume unterstützen den Kreativprozess 0.11 die „Hardware“ | Die Räume und ihre Funktionen 0.12 Die „Software“ | Die Betriebsanleitung zum Schnellen Brüter 0.14 0.3
  4. 4. einleitung i n t r o Warum Innovation? The winner takes it all! Wir leben und arbeiten mittlerweile in einer Wissensgesellschaft. Die Halbwertszeit von erworbe- nen Wissen sinkt aber ständig, wir müssen daher immer schneller zu neuem Wissen kommen. Innovation ist heute längst keine Option mehr, sie ist mittlerweile zu einem „must“ für jedes Unter- nehmen geworden. Bahnbrechende neue und wertvolle Ideen unterliegen keiner Konjunktur und keinen Marktgesetzen, sie schaffen sich buchstäblich neue Märkte. Das Spielfeld verlassen und ein neues Spiel (er)finden. Das ist der Deal. Was ist Innovation? Innovation ist eine Kunst. Innovation ist mehr als kreativ sein und Ideen haben. Innovation ist eine Denkhaltung, gepaart mit spezifischen, erlernbaren Fähigkeiten. Innovation ist Kreativität umge- setzt in Markterfolg. Studie: Wo liegt die Quelle von Innovationen? Antwort: Die meisten Ideen von Tragweite werden außerhalb des Unternehmens kreiert! 0.4
  5. 5. einleitung i n t r o 3 „P“ für Kreativität: People - Processes - Places People | Mindset. Alle Kreativität und Lösungsfindung beginnt mit der Fähigkeit von Gehirnen, die Dinge anders und neu wahrzunehmen, Neues buchstäblich „vorhersehen“ zu können. Menschen sind motivierter ihre Kreativität einzubringen, wenn sie engagiert, enthusiastisch, ent- spannt sein können und darüberhinaus auch intellektuell gefordert werden. Stress und Zynismus sind Kreativitätskiller, Spass, Wohlfühlen und Entspannung dagegen Kreativitätsquellen. Freedom. Die Freiheit seinen Instinkten und Impulsen nachzugehen, Spaß zu haben, dumme Fra- gen zu stellen und die Autonomie seine eigenen Lösungen zu finden kann ein echtes „out-of-the- box„ Denken stimulieren. Diversity. Um mentale Durchbrüche in Richtung bahnbrechender Neuerungen zu erzielen, braucht es eine explosive Mischung von Experten mit unterschiedlichem, interdisziplinären Background und offener, zukunftsorientierter mentaler Einstellung. Unterschiedliche kulturelle Wissens- Backgrounds können die individuellen Perspektiven erweitern. Das Endprodukt der Ideenproduk- tion ist dann eine Fusion von Stilen, Philosophien und Ideologien und resultiert dadurch in etwas wirklich völlig Neuem. 0.5
  6. 6. einleitung i n t r o 3 „P“ für Kreativität: People - Processes - Places Processes | Standardprozesse nutzen existierende Daten und extrapolieren vorwärts. Sie sind grossartig, wenn es um inkrementelle Verbesserungen und Effizienzsteigerung geht. Standard- prozesse sind aber auch linear und generieren daher selten radikale Ideen. Innovation braucht hingegen nicht-lineare, iterative Prozesse. Es gibt Ideenprozesse, die schnell, einfach, wiederholbar und systematisch zu deutlich besse- ren Ergebnissen und neuen Wertschöpfungspotentialen führen. Sie werden in den großen Ideen- schmieden rund um den Globus angewandt. Places | Moderne Bürowelten sind für Verwaltung und Ratio-Prozesse optimiert. Für Innovati- on und Ideenflow braucht es aber eine kreativ-inspirierende, ideen-stimulierende und gleichzei- tig chillig-entspannende Umgebung, die auf die Logik von Kreativprozessen abgestimmt ist. Man weiss aus eigener Erfahrung, dass kreative Ideen in/an den ungewöhnlichsten Umständen/Situa- tionen/Orten entstehen/auftauchen. In Forschungen am MIT hat sich gezeigt, daß Menschen am kreativsten sind, wenn sie entspannt sind. Legere, zwanglose Settings sind geeigneter um Ideen hervorzubringen als förmliche Büro- Umgebungen. Eine anregende und gleichzeitig entspannende Studioatmosphäre, in der man das Ambiente schnell wechseln kann, je nach Anforderung des Prozesses und der inneren Befindlich- keit. 0.6
  7. 7. fusion f u s i o n Anreicherung des Wissens Wissen ist genug da. Es ist oft nur fragmentiert, verstreut. Die Lösung: Interdisziplinäre Experten- meetings. Innovationen werden aus gebündeltem Wissen gewonnen. Die verstreuten Wissensker- ne bündeln, auf einen Punkt fokussieren und die Reaktion beginnen lassen. Das ist das Spiel. Wenn Experten zusammentreffen In einem multi- und interdisziplinären Dialog gebiert sich das Neue fast automatisch. Wenn der Dialog stimmt. Das geschieht in den seltensten Fällen von alleine. Experten lieben es zu diskutie- ren. Wir schauen darauf, dass die Experten offen bleiben für neue Einsichten. Das Neue kommt nur dann zu uns, wenn wir ihm auch geistig „Raum lassen“. experte A experte D experte C experte A schneller brüter schneller brüter innovation experte B experte C experte B experte D 0.7
  8. 8. die vier „i“ f o u r „ i “ Investigation . Incubation . Illumination . Illustration Der Ideenprozess läuft nach einem immer wiederkehrenden, wiederholbaren „chaordischen“ Mus- ter ab. Dieses Muster ist im Arbeitsalltag unterhalb der Wahrnehmungsschwelle verborgen, hier im schnellen Brüter geben wir ihm genügend Raum zur Entfaltung. 0.8
  9. 9. die vier „i“ f o u r „ i “ Investigation | Informationen sammeln ist der erste Schritt des Ideen/Innovationsprozesses. Fragen stellen, InFrage stellen, Informationen holen und austauschen, Darstellen und zeigen in big pictures und „cinemascope“, die Vorstellung braucht Buntes! Das Thema wird eingekreist, der Fokus wird klar. Mit diesem Fokus im Kopf kann die nächste Phase beginnen. Incubation | „Creativity is intelligence having fun“. Mit einer genauen Vorstellung im Kopf, wo- hin die Reise gehen kann, darf die Kreativität jetzt herumwandern und spielen. Das Kreativteam entwickelt gedankliche Experimente, verschiedene Übungen vertiefen die Neuausrichtung der Ge- danken und bereiten den Weg für mentale Durchbrüche. Damit das geschehen kann, muss man die Gedanken auch zeitweise einstellen können, bzw. müssen sie auf eine tiefere Ebene sinken, wo sie sich neu zusammensetzen und vernetzen können. Illumination | Große Ideen werden nicht gedacht, sie brechen buchstäblich hervor. Die Einsicht ist plötzlich da, begleitet von einem wohligen, körperlichen Gefühl. Diesen Moment kann man nicht planen, man kann ihm aber eine adäquate Landebahn bauen. Illustration | Die Roh-Ideen werden verfeinert, visualisiert und mithilfe des ArtDirectors in ein einheitliches und wertiges Format gebracht. So wird sichergestellt, dass die Ideen den richtigen Rahmen bekommen und dass sie bewertbar und vergleichbar sind. 0.9
  10. 10. die „hardware“ d i e „ h a r d w a r e “ Umgebungen beeinflussen unser Denken Besondere Orte wecken besondere Gedanken. In den unterschiedlichsten Räumen dieser Welt geschehen Tag für Tag Einfälle, gedankliche Durchbrüche, kreative Einsichten. Im Museum beim Betrachten. In Wellness-Oasen beim Baden und Wohlfühlen. In Lobbys und Lounges beim relaxten Warten. Im Zug beim Reisen. In Kathedralen beim stillen Meditieren. In der Berghütte beim Kamin- heizen. Auf dem Berggipfel, am Meeresstrand beim Schauen. Jeder dieser Orte hat seine ureigene Energie und hält eine besondere Inspiration für uns bereit. Diese Inspirationen wollen wir im schnellen Brüter inszenieren und nützen, um das kreative Potential zum „Summen“ anzuregen. 0.10
  11. 11. die „hardware“ d i e „ h a r d w a r e “ Räume unterstützen den Kreativprozess Jede Phase im Kreativ-Prozess braucht ihre eigene optimale Umgebung, damit sie sich bestmög- lich entfalten kann. Der schnelle Brüter bietet ein perfektes, intelligentes und durchdachtes En- semble von Räumen optimiert für die Anforderungen von Kreativen und Wissensarbeitern inklusi- ve einer Mischung der unterschiedlichsten Qualitäten von inspirierenden Orten. Jeder Raum hat seine persönliche Qualität und ist für einen ganz spezifischen Zweck im Kreativ-Prozess optimiert und ausgestattet. Bildquelle: lighthouse1 Oasis S 0.11 www.litehouseone.de
  12. 12. die „hardware“ d i e „ h a r d w a r e “ Die Räume und ihre Funktionen Check In. Meeting | Ankommen. Einstimmen. Entschleunigen. Warming Up. Conference. Dia- logue. Talk. Information. Input | Show. Demonstrate. „Room with a view“. Windows of the world. WorldWide- Web. Sachliche Atmosphäre. Breitband. Monitor. Flat Screen. High End. HiFi. Sounds. Inspiration | Play. Gimmicks. Cool Tools. Toys for boys. Wow-Produkte und –Ideen. Ideen aus eigenen und fremden Feldern. Geist antriggern. Anzünden. Kribbeln im Kopf. Combine & Recom- bine. Verrückt. Experiment. Lego Serious Play. Zerlegen und zusammenfügen. Incubation. Illumination | Listen. Music. Videowall. Look out- & inside. Meditate. Wait. Dream. Non-Doing. Alpha-Liege. Offline. Feel. Sense. Wärme. Chill-Out. Lounge. Wellness. Pod. Float. Illustration | Collection. Assembling. Eichhörnchen. Production. Visualize. Prototype. illustration room investigation room Check in illumination room incubation room 0.12
  13. 13. die „hardware“ d i e „ h a r d w a r e “ Die Räume und ihre Funktionen 0.13
  14. 14. die „software“ d i e „ s o f t w a r e “ Die Betriebsanleitung Die Hardware wird auf Wunsch schlüsselfertig übergeben, inklusive der gewählten Ausstattung. Die Betriebsanleitung ist die Software des Schnellen Brüters. Sie enthält neben einer detaillierten Funktionsbeschreibung der Räume, ein genaues Briefing für deren Benutzung. In ihr steckt der Schlüssel für die intelligente Benutzung der Hardware. In ihr steckt auch jahrelange Entwick- lungsarbeit eines interdisziplinären Teams aus Kreativen, Managern, Beratern, Coaches und Stu- denten um Kreativ-Prozesse, Innovations-und Zukunftsarbeit, Team-Sessions oder einfach nur gezieltes Nach- und Vordenken so einfach, lustvoll-spielerisch und wirkungsvoll wie möglich zu gestalten. 0.14
  15. 15. schn schn schn ellerbrüt ellerbrüt ellerbrüt er T h e er er n e w w o r k e x p e r i e n c e (C) 2006: All rights by Mag. Norbert Trompeter E-Mail: trompeter@viennovation.com, Tel: +43 676 94 18 767 Visualisierungskonzept: creativdirektion.at 0.15

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